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Gleichstellung

Aktuelle Maßnahmen und Projekte

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln lebt die Maxime einer diskriminierungsfreien Kultur, an der ein respektvoller, professioneller und wertschätzender Umgang gepflegt wird. Sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch werden an der Hochschule nicht geduldet.

In der „Richtlinie zum Schutz gegen sexuelle Belästigung und vor Verstößen gegen die sexuelle Selbstbestimmung an der Hochschule für Musik und Tanz Köln“ sind Meldestellen und klare Verfahrensschritte bei Verstößen gegen die sexuelle Selbstbestimmung festgelegt. Mitglieder, Angehörige, Gasthörerinnen und Gasthörer sowie ehemalige Studierende und Besucherinnen und Besucher können sich bei Beschwerden zudem an eine unabhängige Ansprechstelle wenden. In Fällen sexueller Übergriffe, sexueller Belästigungen und sexueller Diskriminierung im Hochschulkontext stehen hier zwei Rechtsanwältinnen zur Verfügung, die der Schweigepflicht unterliegen. Diese beraten Opfer kostenfrei, vertraulich und unabhängig. Sie klären über mögliche weitere Schritte und Hilfen auf. Sofern diese es wünschen, kann eine Weitergabe (auch anonym) an die Hochschule erfolgen und eine Begleitung im hochschulinternen Verfahren erfolgen.

Die Ansprechpartnerinnen sind

Zusätzlich zu der Richtlinie sensibilisiert die Hochschule durch Plakate, Workshops und Informationsangebote und Aktionstagen regelmäßig für das Thema.

Als familienfreundliche Hochschule bieten wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Kinderbetreuung, um ihren individuellen Bedürfnissen als Studierende*r bzw. Arbeitnehmer*in möglichst gerecht zu werden.

Weitere Informationen zu allen Angeboten sowie entsprechende Antragsformulare finden Sie hier.

Kita ZWERGENTANZ

Für die Betreuung der unter Dreijährigen bietet die Hochschule seit 2011 ihren Studierenden und Mitarbeiter*innen einen kostenlosen Betreuungsplatz im Zwergentanz, der sich direkt neben dem Hauptgebäude der HfMT Köln befindet.

Die HfMT Köln und die FRÖBEL-Gruppe

Die Kooperation zwischen der Hochschule und der FRÖBEL-Gruppe, gibt Studierenden bzw. Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, parallel zum Studium bzw. zur Berufstätigkeit ihre Kinder in guten Händen betreut zu wissen.

Erstattung von Kinderbetreuungskosten außerhalb der regulären Kinderbetreuungszeiten

In Studium und Beruf können durch bspw. Fortbildungen, Dienstreisen oder Exkursionen und der Teilnahme an Gremiensitzungen auch Betreuungsstunden außerhalb der regulären Kinderbetreuungszeiten anfallen. Auf Antrag kann Angehörigen der Hochschule unter bestimmten Voraussetzungen Kosten für die Betreuung von Kindern bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres außerhalb der regulären Kinderbetreuungszeiten erstattet werden.

In der künstlerischen Lehre unterrichten in vielen Fächern noch vergleichsweise wenige Frauen. Um den Vorbildcharakter dieser Fächer zu fördern und somit dem Ziel einer geschlechtergerechteren Hochschule näher zu kommen, nimmt die HfMT bereits zum dritten Mal am Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder teil. Dadurch können in verschiedenen Fachbereichen für Gastprofessuren, Förderlehraufträge und Artist in Residence Frauen gewonnen werden, die neue Impulse in der künstlerischen Lehre setzen.

Ziele

Das übergreifende Ziel des Förderprogramms ist es, Absolventinnen der HfMT Köln auf ihrem individuellen Karriereweg professionell zu unterstützen. Damit verfolgt die HfMT Köln langfristig die gleichstellungspolitische Strategie, den Anteil von Frauen in (akademischen) Führungspositionen an Hochschulen und Universitäten deutlich zu erhöhen. 

Verlauf

Das Programm begleitet die Teilnehmerinnen über insgesamt zwei Jahre und ist erstmalig im Wintersemester 2018/2019 gestartet. Über den gesamten Programmverlauf werden die Teilnehmerinnen von Lehrenden unserer Hochschule als Mentor*innen betreut und unterstützt. Im Rahmen von individuell vereinbarten Einzeltreffen mit den Mentor*innen sind Hospitationen im Unterricht und Einblicke in die Selbstverwaltung der Hochschule möglich. Außerdem steht den Teilnehmerinnen ein breitgefächertes Angebot an Workshops von Expertinnen und Experten zur Verfügung, welches sie auch auf aktuell anstehenden Karriereschritte vorbereitet. In Forumstreffen tauschen sich die Teilnehmerinnen untereinander und mit dem Mentor*innen-Team aus und können so wichtige Netzwerke knüpfen und pflegen oder auch Bewerbungssituationen erproben.

Kontakt

Die Veranstaltungsreihe präsentiert Komponistinnen, Dirigentinnen, Musikerinnen, Pädagoginnen und Wissenschaftlerinnen aller Alters- und Qualifikationsstufen. Idealerweise greifen in dieser Reihe praktisches Musizieren und theoretische Reflexion ineinander. Damit ist die Reihe ein Forum für ungewöhnliche, innovative Konzertprojekte ebenso wie für Diskussionsrunden zu gleichstellungsrelevanten Themen. Die künstlerische Leitung haben Prof. Anette von Eichel und Prof. Sabine Meine inne.

Durch gezielte Ankäufe für die Hochschulbibliotheken an allen drei Standorten sowie am ZZT werden die Greifbarkeit und der Zugang zum musikalischen sowie choreografischen Werk von Frauen aktiv gefördert. Dadurch wird die künstlerische, pädagogische und wissenschaftliche Beschäftigung mit dem künstlerischen Werk von Frauen gestärkt. Anschaffungsvorschläge können gerne hier eingereicht werden.

Auch innerhalb des Forschungskollegs Tanzwissenschaft am ZZT findet hochkarätige und interdisziplinäre tanzwissenschaftliche Genderforschung statt, die explizit mit den Beständen des Deutschen Tanzarchivs Köln arbeitet. Für das genderbezogene Forschungsstipendium können sich nationale und internationale, promovierte und promovierende Wissenschaftler*innen bewerben, die sich mit genderspezifischen Fragestellungen oder methodischen Ansätzen beschäftigen. Die Forschung wird im Rahmen von Veranstaltungen des ZZT vorgestellt. Hierdurch wird ein Rückfluss innovativer Ideen aus der Genderforschung in die tänzerische und tanzwissenschaftliche Vermittlungspraxis der Hochschule gefördert.

Die Gleichstellungskommission vergibt jährlich unterschiedliche Stipendien an Studierende der Hochschule. Aktuelle Ausschreibungen finden Sie hier.

Förderstipendien für Studentinnen in Fächern mit weiblicher Unterrepräsentanz

Die Hochschule für Musik und Tanz vergibt jährlich aus Gleichstellungsmitteln mindestens ein Stipendium für Studentinnen in Fächern, in denen bisher wenige Frauen vertreten sind. Gefördert wurden in den letzten Jahren beispielsweise Blechbläserinnen, Komponistinnen, Gitarristinnen, Kontrabassistinnen und Schlagzeugerinnen/Perkussionistinnen.

Stipendien für Abschlussarbeiten und -projekte mit Genderthematik

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln vergibt jährlich mindestens fünf Stipendien für Abschlussarbeiten oder Abschlussprojekte, die sich mit Genderthemen beschäftigen. Bewerben können sich Studierende aus allen Studiengängen.

Um langfristig Unterrepräsentanzen entgegen zu wirken und für diese Problematik auf verschiedenen Ebenen zu sensibilisieren, beteiligt sich die Hochschule seit 2018 am bundesweiten Girls’ und Boys’Day. Die Kinder lernen an diesem Tag an der Hochschule Berufe und Studiengänge kennen, in denen bisher wenige Frauen oder Männer vertreten sind.

Zentrale Gleichstellungsbeauftragte

  • Dr. Sybille Fraquelli

Stellvertretende zentrale Gleichstellungsbeauftragte

  • Katharina Teschers

Koordinierung der gleichstellungsfördernden Maßnahmen

Studentische Hilfskraft

  • Thea Henken

Gleichstellungsbeauftragte der Fachbereiche

  • Prof. Gesa Lücker (FB 1); Prof. Susanna Yoko Henkel (FB 2); Dr. Evelyn Buyken (FB 5: Musikwissenschaft und Kirchenmusik); Prof. Sarah Semke (FB 5: EMP, Standort Wuppertal); Vera Trottenburg (FB 5: Musikpädagogik); Prof. Anette von Eichel (FB 6); Prof. Dr. Yvonne Hardt (ZZT); Laura Totenhagen (Studierendenvertretung)

Mitglieder der Gleichstellungskommission

  • siehe Downloads

Gleichstellungskommission: gleichstellung(at)hfmt-koeln(dot)de
Gleichstellungsbeauftragte: gleichstellungsbeauftragte(at)hfmt-koeln(dot)de