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Köln

Stadtgewordene Harmonielehre

Köln klingt. Und zwar an vielen Orten. Hier hört man das Stimmengewirr von vielen Studierenden, die Geistes-, Natur- und Sozialwissenschaften diskutieren oder den Tag in einem der vielen Parks ausklingen lassen. Dort hört man das Krächzen der Kölner Papageien, Kölsch-Gläser, die aneinandergestoßen werden, das Läuten der Kölner Kirchen und über allem das Geläut des Kölner Doms.

Mitten in diesem Klangspiel – und nur 10 Minuten Fußweg vom Kölner Dom entfernt – ertönen vor allem schallgedämpfte Musik und Gesang aus Überäumen. Es ertönen die verschiedensten Instrumente, es wird geprobt und probiert, es wird experimentiert, konzentriert gelernt, diskutiert und dirigiert.

Dieser Ort ist die Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Öffnungszeiten am Standort Köln

01.10 – 16.02.2024

  • Montag - Freitag: 08:00 Uhr bis 22:30 Uhr (Unterricht / Übezeit bis 22:00 Uhr)
  • Samstag: 09:00 Uhr bis 22:30 Uhr (Unterricht / Übezeit bis 22:00 Uhr)
  • Sonntag: 09:00 Uhr bis 21:00 Uhr (Unterricht / Übezeit bis 20:30 Uhr)

17.02.24 bis 31.04.2024

  • Montag - Freitag: 08:00 Uhr bis 22:30 Uhr (Unterricht / Übezeit bis 22:00 Uhr)
  • Samstag - Sonntag: 09:00 Uhr bis 21:00 Uhr (Unterricht / Übezeit bis 20:30 Uhr)

01.04.24 bis 31.07.2024

  • Montag - Freitag: 08:00 Uhr bis 22:30 Uhr (Unterricht / Übezeit bis 22:00 Uhr)
  • Samstag: 09:00 Uhr bis 22:30 Uhr (Unterricht / Übezeit bis 22:00 Uhr)
  • Sonntag: 09:00 Uhr bis 21:00 Uhr (Unterricht / Übezeit bis 20:30 Uhr)

01.08.24 bis 31.08.2024

  • Montag - Freitag: 08:00 Uhr bis 21:00 Uhr (Übezeit bis 20:30 Uhr)
  • Samstag - Sonntag: Hochschule geschlossen

01.09.24 bis 30.09.2024

  •  Montag - Freitag: 08:00 Uhr bis 22:30 Uhr (Unterricht / Übezeit bis 22:00 Uhr)
  •  Samstag - Sonntag: 09:00 Uhr bis 21:00 Uhr (Unterricht / Übezeit bis 20:30 Uhr)
  • 03.10.2023 | Tag der Deutschen Einheit
  • 01.11.2023 | Allerheiligen
  • 24.12.2023 bis 01.01.2024 | Weihnachtspause 
  • 08.02.2024 I Weiberfastnacht
  • 12.02.2024 I Rosenmontag
  • 29.03.2024 bis 01.04.2024 | Ostern
  • 01.05.2024 | Tag der Arbeit
  • 09.05.2024 | Christi Himmelfahrt
  • 19.05.2024 | Pfingstsonntag
  • 20.05.2024 | Pfingstmontag
  • 30.05.2024 | Fronleichnam

Veranstaltungen

TaKeTiNa®-Rhythmuspädagogik - Präsenz durch Rhythmus
10:00 Uhr
Raum 114 Köln
TaKeTiNa®-Rhythmuspädagogik - Präsenz durch Rhythmus
Gitarrenmatinee
11:00 Uhr
Kammermusiksaal Köln
Gitarrenmatinee
Cembalonachmittag
15:00 Uhr
Kammermusiksaal Köln
Cembalonachmittag
„Vom Fliegen und Träumen“
17:00 Uhr
Konzertsaal Köln
„Vom Fliegen und Träumen“
Alle Veranstaltungen

Ton und Lage: Unter Krahnenbäumen 87.

Auch der Straßenname, an dem die Hochschule für Musik und Tanz Köln liegt, ist klangvoll: „Unter Krahnenbäumen“. Man ist sich bis heute nicht ganz sicher, woher der Name kommt: entweder vom mittelalterlichen Ausdruck „Cranenboym“ für den Wacholderbusch, auf dem sich häufig Krähen niederließen oder einem alten Gutshof, der „Zum Kranich“ hieß. Irgendwas mit Zugvögeln auf jeden Fall, das ist sicher.

Unter Kölner*innen wird die Straße liebevoll „UKB“ genannt. Denn sie gilt in der Domstadt als Inbegriff des alten Kölns. Man hat viele Lieder und Texte über sie geschrieben; über „Straßen wie diese“.

Heute werden zwar keine Lieder mehr über die Straße geschrieben. Wohl aber werden Lieder in ihr geschrieben, sie werden studiert sowie mit Instrument und Körper interpretiert. Und auch ansonsten liegt die Hochschule für Musik und Tanz Köln genau da, wo sie hingehört: mitten in einem Dreieck aus Weltkulturerbe Kölner Dom, dem Rhein und dem lebendigen Viertel Eigelstein. Natur, Kultur und Leben: Was könnten größere Inspirationsquellen sein?

Die Standorte der Hochschule bieten zusammen

Spielstätten
- Drei Konzertsäle, zwei Kammermusiksäle
- Ein Studiotheater
- Externe Spielstätten: Urania Theater, Fronleichnamskirche der Ursulinen

Technik
- Eine Lichtregie, zwei Tonstudios

Unterrichts- und Überäume
- Sechs Orgelräume, ca. 90 Überräume, ca. 170 Unterrichtsräume, fünf Tanz-Unterrichtsräume

Instrumente
- 95 Klaviere, 241 Flügel, Instrumentenausleihe

Vier Bibliotheken

Köln liegt da, wo ich die Unbekannten kenne.

Heinrich Böll

 

Melodien für eine Millionenstadt

Köln ist zwar mit ca. 1,1 Millionen Einwohnern die viertgrößte Stadt Deutschlands und der drittgrößte Studierendenmagnet – wenn man aber die Kölner*innen fragt, dann „fühlt es nicht so an“. Das liegt nicht daran, dass hier weniger Angebot bestünde – im Gegenteil. Es liegt viel mehr daran, dass man hier „die Unbekannten“ kennt.
Denn Köln ist eine weltoffene Stadt, in der man schnell Anschluss findet. Menschen aus 180 Nationen finden hier eine Heimat und blicken gemeinsam auf 2.000 Jahre Geschichte einer Stadt zurück, die einst als römische Kolonie gegründet und sich von der Colonia zum heutigen Cologne bzw. Köln entwickelt hat.

Man hat ein eigenes Bier, das Kölsch, einen eigenen Dialekt, das Kölsch, und eigene Musikgenres, die – wer hätte es gedacht – als Kölschrock und-pop bezeichnet werden. Und während andere Städte nur vier Jahreszeiten für sich beanspruchen dürfen, gibt es in Köln eine fünfte: den Karneval.

Auch wenn das „Kölsche“ hier gerne stark betont wird, ist es doch eher die Vielstimmigkeit der einzelnen Viertel („Veedel“), die Köln auszeichnen. Sei es der Innenstadtbereich mit Kölner Dom, den 12 großen, romanischen Kirchen sowie dem historischen Stadtkern, Ehrenfeld mit Moschee und viel Szene, das studentisch geprägte „Kwartier Latäng“, die lebendige Kölner Südstadt, die Rheinufer, das sich stets wandelnde Mülheim und viele andere: Sie alle machen die besondere Note einer Stadt aus, in der jeder Topf seinen Deckel findet.

Leben und studieren.

Köln ist eine Studierendenstadt. Etwa 10 % der Stadt studieren und forschen an den über 20 Universitäten und Hochschulen. Dementsprechend bietet Köln auch viele Angebote für Studierende: ein breitgefächertes Sportangebot, ein vielfältiges Kulturprogramm mit Vergünstigungen für Studierende, studentisch geprägte Viertel sowie ein über die ganze Stadt verteiltes Angebot an Clubs, Bars, Konzertlocations und Veranstaltungen. All das macht es leicht, in die Stadt einzutauchen.

Wichtige Adressen und Ansprechpartner*innen für einen guten Start in die Rheinmetropole finden Sie hier auf der linken Seite.

Die HfMT ist außerdem Teil der Kölner Wissenschaftsrunde. Darin vernetzen sich die Wissenschaftseinrichtungen der Stadt sowohl untereinander als auch mit Schnittstellen der Wirtschaft mit dem Ziel, Köln als Wissenschaftsstandort bekannt zu machen und zu stärken.

Wichtige Anlaufstellen für Studierende:

Tanz, Musik und Kultur in Köln

Die Kultur ist eines der Standbeine der pulsierenden Metropole Köln. Zahlreiche anspruchsvolle Museen und Theater sowie eine internationale Musikszene (Kölnarena, Musical Dome, Philharmonie, c/o pop, Oper, Stadtgarten, Loft) machen die Stadt zum Erlebnis. Prominente musikalische Repräsentant*innen aller Epochen und Stilrichtungen wie Jacques Offenbach, Karlheinz Stockhausen, Mauricio Kagel, Musica Antiqua Köln, Hans Werner Henzel, Engelbert Humperdinck, Bernd Alois Zimmermann, Max Bruch, BAP etc. und eine ausgeprägte Fernseh- und Rundfunklandschaft festigen den Ruf Kölns als internationale Musik- und Medienmetropole. Zudem ist Köln eine Stadt des Lesens und des Schreibens. Heinrich Böll, Günther Wallraff und Frank Schätzing sind nur einige der bekannten Schriftsteller der Domstadt. Renommiertes Aushängeschild ist die lit.COLOGNE.

Mit dem Deutschen Tanzarchiv besitzt die Stadt Köln zudem eines der herausragenden Forschungszentren für Tanz in Europa. Zahlreiche innovative und künstlerisch hochrangige Tanzprojekte und der Aufbau eines Kölner Tanzhauses als Aufführungs- und Produktionsstätte für den professionellen freien Tanz bereichern die Kulturszene der Stadt.

Bühne der Kölner Philharmonie mit dem Chor Vocal Journey und Publikum.

Musikalisch bietet Köln ein enormes Repertoire und – damit verbunden – auch viele Auftrittsmöglichkeiten für unsere Studierenden. Das betrifft einmal die Veranstaltungen an der Hochschule selbst, aber auch die zahlreichen Locations in ganz Köln, von denen wir an dieser Stelle nur einige wenige vorstellen können:

ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln
Das Festival „ACHT BRÜCKEN“ ist der Nachfolger der ehemaligen MusikTriennale, dem größten Musikfestival, das Klassik, Jazz und Weltmusik miteinander verband. Bis 2010 fand es alle drei Jahre statt. Heute sorgen die “ACHT BRÜCKEN” jährlich für Klangkunst auf höchstem Niveau.

c/o pop
Halb Branchentreffen, halb Festival: Die c/o pop bringt jährlich und über fünf Tage alles auf die Bühne, was Popkultur ist oder vielleicht werden könnte. Etablierte Bands, Newcomer*innen sowie viel Ungehörtes und Unerhörtes kann überall in der Stadt erlebt werden.

Klassik Köln
Klassische, Neue und Alte Musik finden überall in der Stadt einen Platz. Vornehmlich in den vielen romanischen Kirchen der Stadt, dem Kölner Dom oder der Philharmonie. Damit man hier nicht die Orientierung verliert oder spannende Auftritte verpasst, bietet der Veranstaltungskalender von Klassik Köln einen fantastischen Überblick.

JazzStadt Köln
Cologne Jazzweek im Stadtgarten, Kölner Jazz Konferenz, das LOFT in Ehrenfeld, Jazz against the machine, WDR 3 Campus Jazz und so viele mehr: Köln hat zwar nie den Anspruch erhoben, Jazzwallfahrtsort zu sein, aber viel dafür getan, um es zu werden. Verantwortlich dafür? Vor allem ehemalige und jetzige Studierende der Hochschule für Musik und Tanz, die viele der obengenannten Projekte initiiert haben.

An der Oper Köln arbeiten seit Jahrzehnten weltweit bekannte Künstler*innen. Neben klassischen Werken sind auch viele Ur- und Erstaufführungen im Programm.

Das Schauspiel Köln überrascht an unterschiedlichen Spielstätten in der Stadt mit innovativen und einzigartigen Programmen und bietet Fortbildungen und Workshops in der Theaterpädagogik an.

Das freie Theater am Bauturm inszeniert moderne Klassiker mit gesellschaftlichem und politischem Bezug. Seit 2011 findet dort das (west-)afrikanische Theaterfestival africologne statt.

Die Studiobühne Köln zeigt als Universitätstheater studentische Produktionen, Gastspiele, Koproduktionen mit freien Kölner Gruppen und richtet jährlich verschiedene Festivals aus.

Das Theater der Keller inszeniert in Kooperation mit der Schauspielschule der Keller zeitgenössische Stücke, oft mit lokalem Bezug.

tanz.koeln ist Teil der Bühnen Köln und zeigt Aufführungen von international bekannten Choerograf*innen und Tanzkompanien.

Im Deutschen Tanzarchiv befinden sich Archiv, Bibliothek, Videothek und ein Museum zur Geschichte und Gegenwart der Tanzkunst.

Das tanz.tausch Festival bringt Choreograf*innen aus unterschiedlichen (Bundes)Ländern zusammen und führt eine große Bandbreite an Stilen, Themen und Konzepten vor.

Im Kulturzentrum Tanzfaktur gibt es Aufführungen, Kurse und Workshops in unterschiedlichen Tanzstilen, von Urban Grooves bis Ballett.

Das Museum Ludwig, direkt hinter dem Kölner Dom gelegen, zeigt neben Europas größter Pop-Art-Kollektion und einer beeindruckenden Picasso-Sammlung viele Werke des deutschen Expressionismus, der russischen Avantgarde und der zeitgenössischen Kunst.

Alte Meister gibt es im Wallraf-Richartz-Museum zu sehen. Das älteste Museum der Stadt gehört zu den großen klassischen Gemäldegalerien Deutschlands.

Das Kolumba ist das Kunstmuseum des Erzbistums Köln. Neben den Ausstellungen beeindruckt das Gebäude auch durch seine außergewöhnliche Architektur.

Das Museum für Angewandte Kunst (MAKK) stellt europäisches Kunsthandwerk und Schmucksammlungen aus. Ein weiteres Highlight ist die moderne Design-Abteilung mit Schwerpunkt auf Nordamerika und Westeuropa.