
Unter Mitarbeit von Henning Brauel
BESETZUNG
La Contessa: Sujin Kim, Emelina Medina Martínez
La Duchessa inglese,Besuch der Contessa: Boyoung Lee, Luzia Ostermann
Conte Don Calafrone, ein Landadliger: Paulo Mascari, Hyunjun Yang
Don Platone, ein Landadliger: Jongdoo Back, Kihyun Lee
Don Chisciotte, ein fahrender Ritter: Nicola Di Filippo, Geonmuk Lim
Don Chisciotte, Person der Rahmenhandlung: Alessandro Zazzaretta
Sancio Pansa, Knappe des Don Chisciotte: Jaeyoung Lim, Biran Özgür Sariyer
Sancio Pansa, Person der Rahmenhandlung: Anelio Salvadori
Carmosina, Zofe der Contessa: Stefanie Fischer, Yewon Lee
Cardolella, Gastwirtin: Despina Louka, Seoyoung Jang
Orchester: Studierende der Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen und Gäste
Aufführungen in Montepulciano: Banda Poliziana (Leitung: Giacomo Valentini)
Wiederaufführungen in NRW: Die Domstädter Köln (Leitung: Thomas Sieger)
Musikalische Leitung: Marco Angius
Regie: Michael Dissmeier
Assistenz der musikalischen Leitung: Mimma Campanale
Bühnenbild: Julius Bach, Franziska Bruns, Laura Goerner, Suna Osankan, Hanna Pakhmutova, Emiliyan Todorov, Anastasiya Trifonenko, Ziqian Zhang
Kostüme: Franziska Bruns, Elina Zaitseva
Unter der Leitung von Lena Newton, Ruth Groß und Hans Diernberger
Künstlerische Koordination: Wayne Götz
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„Mi attende forse qualche impresa? Wartet auf mich vielleicht irgendein Abenteuer?“ – mit diesen Worten beginnt die Neuerzählung der Geschichte des Don Chisciotte (Don Quijote) in der Oper „Don Chisciotte della Mancia“ von Hans Werner Henze und Giuseppe Di Leva aus dem Jahr 1976. Fünfzig Jahre später steht diese Frage wie ein Motto über einem besonderen künstlerischen Vorhaben: Anlässlich des 100. Geburtstages von Hans Werner Henze, geboren 1926 in Gütersloh, erarbeiten Studierende der Kunst- und Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen eine Wiederaufführung des Werkes. Dabei greifen sie auf, was am 1. August 1976 in Montepulciano begann: Henze eröffnete mit der Oper den von ihm gegründeten „Cantiere Internazionale d’Arte“ – ein alternatives Kunst- und Kulturfest.
Henze hat die Rokoko-Oper den Rahmenbedingungen des „Cantiere“ („Baustelle“), in dem musikalische Akteure aus der Region und professionelle Musikerinnen und Musiker gemeinsam auf der Bühne stehen, angepasst. Instrumental entfernte er sich stark vom ursprünglichen Werk und zielte darauf ab, die Oper in einen zeitgenössischen Kontext zu setzen und neue Perspektiven zu eröffnen – dazu gehört beispielsweise der Einbezug der örtlichen Blaskapelle.
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© Emiliyan Todorov, Klasse Lena Newton, Kunstakademie Düsseldorf
| Datum |
Freitag,
06.11.2026
19:30 Uhr |
|---|---|
| Ort |
Konzertsaal
Unter Krahnenbäumen 87 50668 Köln |
| Eintritt |
6,— €
Karten über koelnticket.de und an der Abendkasse |