| Telefon |
0221/28380-0 |
|---|---|
|
markus.uhl@hfmt-koeln.de |
|
| Anschrift |
Hochschule für Musik und Tanz Köln Unter Krahnenbäumen 87 50668 Köln |





Markus Uhl (*1978) studierte in Freiburg, Weimar, Heidelberg und Essen Kirchenmusik, Konzertfach Orgel/Orgelimprovisation, Musikwissenschaft und Philosophie u.a. bei Zsigmond Szathmáry, Hans-Michael Beuerle, Michael Kapsner und Stefan Klöckner. Mit einer Arbeit über „Die Choralreform in der Folge des Trienter Konzils und die Editio Medicaea (1614/15)“ wurde er zum Dr. phil. promoviert.
Von 2007 bis 2026 war er Bezirkskantor der Erzdiözese Freiburg und für die Kirchenmusik an der Jesuitenkirche Heidelberg verantwortlich (Cappella Palatina, Schola Cantorum, Projektensembles, Orgelspiel, Konzerte, C-Ausbildung etc.). Als Lehrbeauftragter unterrichtete er an Hochschulen in Stuttgart, Weimar und Heidelberg die Fächer Orgelimprovisation / Liturgisches Orgelspiel, Orgelliteratur, Gregorianischer Choral, Deutscher Liturgiegesang, Hymnologie und Liturgisches Singen.
Am 1. Oktober 2025 hat er die W3-Professur für Orgel und Liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Tanz Köln übernommen und leitet den Studiengang Katholische Kirchenmusik. Konzerte, Projekte, Fortbildungen und Meisterkurse sowie Vorträge und (musik-)wissenschaftliche Veröffentlichungen gehören zu seinen weiteren Tätigkeitsfeldern.
Preise und Auszeichnungen erhielt er bei mehreren internationalen Wettbewerben in den Bereichen Chorleitung, Orgelliteratur, Orgelimprovisation und Musikwissenschaft. Eine Ausbildung zum Orgelsachverständigen sowie Kurse im breiten fachlichen Spektrum der Kirchenmusik von der Musiktheorie bis zur Kinderchorleitung ergänzen seine musikalischen Qualifikationen. 2019 wurde er zum Kirchenmusikdirektor (KMD) ernannt.
Monografien:
- Die römische Choralreform in der Folge des Trienter Konzils und die Editio Medicaea 1614/15, Hildesheim 2018
- Die Geschichte der Entstehung und Vervollständigung des Werkes (Kapitel III) | Die Musik (Kapitel IV) in: Das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart, gemeinsam mit Jürgen Bärsch, Stuttgart 2022, S. 87–166
Artikel (Auswahl):
-Chancen und Herausforderungen der Kirchenmusikausbildung an Musikhochschulen, in: Communio 55 (2026), S. 268–275
- Dramaturgie der Liturgie. Grundprinzipien und Modellanalyse eines Gottesdienstes, in: Kirchenmusikalische Mitteilungen der Erzdiözese Freiburg (KMM) 1/2026, S. 6–17
-Wie gelingt gottesdienstliche Dramaturgie? Ein Blick auf die dramaturgischen Werkzeuge, in: Musik und Kirche 1/2022, S. 24–30
-Was soll in Kirchen erklingen? Musikalische und theologische Kriterien im Zusammenspiel, in: GottesKlänge – Religion und Sprache in der Musik, hrsg. von Helmut Hoping, Stephan Wahle und Meinrad Walter, Freiburg i.Br. 2021, S. 109–123
- Klingende Vielfalt – Diastematische Handschriften als eigenständige musikalische Zeugnisse, in: Erklingendes Wort. Stefan Klöckner zum 60. Geburtstag, hrsg. von Markus Uhl und Christoph Weyer, Münsterschwarzach 2018, S. 185–194
Die Forschungsinteressen von Markus Uhl sind breit gestreut. Sie umfassen Fragen der Aufführungspraxis wie z.B. „Das Tempo bei Johann Sebastian Bach“, die Themenbereiche Orgelkunde, Orgelliteratur und Orgelimprovisation sowie Gregorianischer Choral und Liturgie, wobei ihn besonders die Gesetzmäßigkeiten der Dramaturgie von Gottesdiensten beschäftigt, aber auch Fragen des kirchenmusikalischen Berufsbilds und der Arbeitsorganisation.
2019: Ernennung zum Kirchenmusikdirektor (KMD) durch Erzbischof Stephan Burger aufgrund langjähriger intensiver Arbeit und vielfältigem Engagement für die Kirchenmusik an der Jesuitenkirche Heidelberg und in der Erzdiözese Freiburg.
2017: Prädikat „summa cum laude” für die Promotion zum Dr. phil. im Fach Musikwissenschaft an der Folkwang Universität der Künste in Essen.
2005: Dritter Preis beim Wettbewerb „Orgelimprovisation im Gottesdienst“ in Fulda (ein erster Preis wurde nicht vergeben).
2005: Finalist beim Orgelwettbewerb des Orgelfestivals Westfalen-Lippe in Bochum.
2005: Zweiter Preis beim Internationalen Johann-Joseph-Fux Orgelwettbewerb in Österreich (ein erster Preis wurde nicht vergeben).
2005: Dritter Preis beim Internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation in Schwäbisch Gmünd.
2003: Helene-Rosenberg-Preis der Staatl. Hochschule für Musik Freiburg für die beste musikwissenschaftliche Arbeit 2002: „Die Rezeption des Gebet- und Gesangbuches „Gotteslob“ in der Erzdiözese Freiburg und Folgerungen für ein neues gemeinsames Gebet- und Gesangbuch (GGB)“ (Diplomarbeit im Rahmen des B-Studiums).
2001: Liszt-Preis der Liszt-Akademie für die beste Interpretation eines Werkes von Franz Liszt beim „International Competition for Young Choral Conductors“ in Budapest.
Einzelunterricht in den Fächern Orgelliteratur und Liturgisches Orgelspiel / Orgelimprovisation.