
Exzellente Kammermusik im Antrittskonzert von Prof. Gerhard Vielhaber
In der Kammermusik hören wir ständig zu und senden gleichzeitig emotionale Signale. Dadurch verstehen wir uns ohne Worte, entwickeln auf der Bühne in Echtzeit musikalische Dramen und entfachen Empathie. Gerhard Vielhaber
Empathie und das Gemeinsame sind dem Pianisten und leidenschaftlichen Kammermusiker Gerhard Vielhaber zentrale Begriffe der Kammermusik. Über sprachliche Grenzen hinweg erwecken die Mitglieder eines Ensembles eigenverantwortlich und gemeinsam und ganz aus dem Moment heraus ein musikalisches Werk vom Lied bis hin zu sinfonisch klingenden Ausmaßen. Kein Wunder, dass die Kammermusik als die Königsdisziplin in der Musik gilt!
Zeugnis davon gibt Gerhard Vielhaber gemeinsam mit Kollegen und Studierenden der HfMT Köln in seinem Antrittskonzert. Unter dem Titel „Nachtgesang“ vereint er Werke von Max Bruch, Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms. Mit dessen tief ergreifendem und herausforderndem Klavierquintett f-Moll op. 34 mündet der Abend groß und intensiv – und hält neben allem, was wir an Brahms lieben auch eine Reminiszenz an Franz Schubert bereit.
Termin
Max Bruch
Auswahl aus: Acht Stücke für Klarinette, Viola und Klavier op. 83 Prof. José-Luis Estellés-Dasí (Klarinette) II Prof. David Bryson Quiggle (Viola) Prof. Gerhard Vielhaber (Klavier)
Ludwig van Beethoven
Quintett Es-Dur für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott op. 16
Viktorija Razdevsek (Oboe) II Prof. José-Luis Estellés-Dasí (Klarinette) II Alexander Heß (Horn) II Shiori Kakei (Fagott) Prof. Gerhard Vielhaber (Klavier)
Johannes Brahms
Klavierquintett f-Moll op. 34 Lucrezia Mercuri, Hyukjun Sohn (Violinen) II Prof. David Bryson Quiggle (Viola) II Revaz Khaindrava (Violoncello) Prof. Gerhard Vielhaber (Klavier)
Eintritt jeweils 6 Euro
Karten über Kölnticket und an der Abendkasse