
Alles ist in guter kosmischer Ordnung, wenn sich im Mai alljährlich der Innenraum der Ursulinenkirche mit ausgesuchter Musik der Renaissance- und Barockzeit füllt (ein paar Ausreißer in die Gegenwart inklusive) und die Ahrend-Orgel in ihrer ganzen Klangpracht der Öffentlichkeit zugänglich wird. Auch in diesem Jahr warten die Maikonzerte mit vier wunderbaren Konzerten auf und präsentieren im Abschlusskonzert einen international renommierten Gastorganisten.
Wie sehr die Musik vergangener Epochen uns heute berührt und bereichert, das lässt sich in diesen vier Konzerten erfahren, wenn Thierry Mechler Orgelwerke der französischen Renaissance- und Barockmusik mit Gregorianischen Chorälen verwebt oder wenn Victor Töpelmann in seinem Antrittskonzert den Überlegungen des Astronomen Johannes Kepler nachgeht zu den Proportionen der Planetenbahnen und deren Spiegelung in klanglicher Harmonie. Gemeinsam mit Mareile Krumbholz an der Orgel bringt der Cellist und Gambist diese „Himmlischen Harmonien“ in die Ursulinenkirche.
Sowohl mit Virtuosität als auch melodischer Ruhe schmücken Kerstin de Witt (Flöte), Sergio Gasparella (Cembalo, Orgel) und Viktor Töpelmann am dritten Tag der Maikonzerte den Frühling „mit neuer Pracht“. Im Abschlusskonzert zieht der international ausgezeichnete Organist, Improvisator und Komponist Martin Sturm alle Register der Ahrend-Orgel mit Solowerken von J. S. Bach, Johann Pachelbel, Hans-Joachim Hespos sowie mit Improvisationen. Die künstlerische Leitung der Reihe hat Mareile Krumbholz.
MAIKONZERTE
MO 18. Mai: Orgel und Gregorianik
DIE 19. Mai: Von der musikalischen Harmonie der Welt
MI 20. Mai: Der Frühling mit neuer Pracht geschmückt
FR 22. Mai: Orgelkonzert mit Martin Sturm