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Heimspiel

Konzertreihe mit ehemaligen Studierenden der HfMT Köln

Kammermusik und Solowerke von Beethoven, Fauré, Zimmermann, Henze und Kassung

VIOLINE Aleksey Semenenko
VIOLONCELLO Lena Kravets
KLAVIER Inna Firsova
GITARRE Tobias Kassung

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Zurück an die HfMT
Aleksey Semenenko eröffnet die neue Konzertreihe „Heimspiel“.


Der Sichtbeton im Hauptgebäude der HfMT Köln ist so eine Sache – die einen sind fasziniert vom rauen Brutalismus, die anderen fühlen sich eher erschlagen. So auch Aleksey Semenenko, als er für sein Violinstudium an die HfMT Köln kam. „Was für hässliche Betonwände…“, war einer seiner ersten Eindrücke. Zum Glück kamen da noch viele positive Erlebnisse hinzu, wie „die Qualität des Orchesters, vor allem unter der Leitung von Michael Luig (…). Die Möglichkeit, so viele Leute aus verschiedenen Ländern zu treffen und mit ihnen in WGs abzuhängen. Und natürlich die Freiheit – die Freiheit, auf sich alleine gestellt zu sein. Ich kam von weit weg, aus der Ukraine.“ Heute ist Aleksey Semenenko Professor für Violine an der Folkwang Universität der Künste Essen und, wie er selbst sagt, „gelegentlich Konzertgeiger“.

Nun eröffnet Aleksey Semenenko zusammen mit weiteren Gästen eine neue Konzertreihe an der HfMT Köln. Vor gut 15 Jahren fand zuletzt das Format „Eigengewächse“ statt, bei dem HfMT-Alumnae*Alumni ihre Musik präsentierten. Dieses Format soll nun mit neuem Titel wiederbelebt werden. Das erste „Heimspiel“ findet am Donnerstag, 17.12.2026, um 19:30 Uhr im Konzertsaal des Neubaus statt. Neben Aleksey Semenenko (Violine, Alumnus HfMT) spielen Lena Kravets (Violoncello, Alumna HfMT), Tobias Kassung (Gitarre, Alumnus HfMT) und Inna Firsova (Piano).

Aleksey Semenenko ist auf den großen Konzertbühnen Europas und darüber hinaus zu Hause. Als Solist konzertiert er mit renommierten Orchestern und arbeitet mit bedeutenden Dirigent*innen zusammen. Gleichzeitig ist er ein leidenschaftlicher Kammermusiker, der den unmittelbaren Dialog mit seinen musikalischen Partner*innen ebenso schätzt wie die Nähe zum Publikum. Seine Interpretationen zeichnen sich durch stilistische Vielseitigkeit, klangliche Raffinesse und einen unverwechselbaren künstlerischen Blick auf die Musik aus.

Das außergewöhnliche Konzert an der HfMT Köln spannt einen faszinierenden Bogen über mehr als zwei Jahrhunderte Musikgeschichte. Von der klassischen Eleganz Ludwig van Beethovens über die französische Klangpoesie Gabriel Faurés bis hin zu den ausdrucksstarken Stimmen des 20. und 21. Jahrhunderts erwartet das Publikum ein abwechslungsreicher Abend voller Gegensätze und überraschender Klangfarben. Das Programm lebt von seinen Kontrasten: Bekanntes begegnet Unentdecktem, klassische Form trifft auf klangliche Experimentierfreude, lyrische Innigkeit auf mitreißende Virtuosität. So entsteht ein Konzertabend, der die Vielfalt der Kammermusik in all ihren Farben erlebbar macht und den Bogen von der musikalischen Tradition bis in die Gegenwart spannt.

Datum Donnerstag, 17.12.2026
19:30 Uhr
Ort Konzertsaal Neubau
Dagobertstraße 35
50668 Köln
Eintritt
6,— €
Karten über koelnticket.de und an der Abendkasse
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