
Vielfalt, Spielfreude, Grenzen testen - Es ist wieder so weit: von Dienstag, 09. bis
Donnerstag, 11. Juni 2026, öffnet das Artheater in Köln-Ehrenfeld die Türen für das
mittlerweile seit 18 Jahren stattfindende „Jazz Against The Machine“ Festival.
Entstanden aus dem Jazz/Pop-Fachbereich der Hochschule für Musik und Tanz
Köln, bietet das durch Studierende organisierte Festival eine Bühne für einzigartige
musikalische Projekte.
Seit jeher überzeugt das Festival mit einer Vielfalt an Besetzungen und Genres, von
Jazz in all seinen Ausdrucksformen, über Rock bis Pop. Es verbinden sich
musikalische, persönliche, politische und poetische Themen in einem Festival, das
zeigt, was die Studierenden der Musikhochschule bewegt.
Das vielversprechende Line-Up bringt neue und frische Klänge in die einzigartige
Atmosphäre des Artheaters: die Bands Emily Velroyen (deutscher Dream
Pop), Anna Rey (art Pop, Singer Songwriterin), Running Nose (post Avantgarde
Jazz), Aoife O’Brien (irisch-britische Singer-Songwriterin), Liam Möller Quintett -
Microwave Music (contemporary Jazz), LIYO (deutscher Indie-Pop-Rock), Lilli
Kornhuber (contemporary Jazz/Pop ),Tryfon Typou Trio (Jazz) und katrya’s
WUSATYI Funk tribute (70er Jahre Funk mit Folk-Motiven) treffen an drei
unvergesslichen Festivaltagen aufeinander.
20 Uhr Aoife O’Brien
Aoife O’Brien ist eine irisch-britische Singer-Songwriterin, die seit sechs Jahren in
Reykjavík lebt und nun sechs Monate in Köln verbringt! Sie schreibt ehrliche und
ausdrucksstarke Kompositionen, die den Text in den Vordergrund rücken. Stark
beeinflusst wird sie von Alternative Pop und Jazz.
Aoife O’Brien - Gesang
TBA - Piano (oder Keyboard)
TBA - (Kontra)bass
TBA - Schlagzeug
TBA – Gitarre
Opt. TBA – Klarinette
21 Uhr Liam Möller Quintett - Microwave Music
Das Quintett um Gitarristen Liam Möller entspringt der jungen Kölner Jazzszene.
Mit Microwave Music vereint die neue Formation vertraute musikalische
Partnerschaften zu einem frischen, klanglich erweiterten Ensemble.
Im Fokus steht die Forschung nach mitreißenden Klangtexturen durch
Instrumentierung und ambivalente Rollenverteilung.
Offen, frei morphende Klangwolken auf einer groovigen Basis, die der Musik
Erdung und zugleich Beweglichkeit verleihen.
Bennet Agah - Tenorsax
Carlotta Armbruster - Posaune
Liam Möller - Gitarre, Komposition
Xaver Feest - Kontrabass
Jonas Heck - Schlagzeug
22 Uhr LIYO
LIYO ist kein leises Versprechen, sondern ein offenes Statement. Die 20-jährige
Sängerin und Songwriterin macht deutschsprachigen Indie-Pop-Rock mit Haltung,
Druck und genug Emotion, um auch die letzte Reihe wachzurütteln. Ihre Songs
klingen, als hätte jemand NDW, Indie-Pop und Gitarrenrock in einen emotional
leicht angeschlagenen Plattenbau geworfen und genau dort die Wahrheit
gefunden. LIYO schreibt über kaputte Situationships, gesellschaftliche Schieflagen
und dieses nervige Gefühl, in einer Welt zu leben, die lieber alles wegdrückt, als
wirklich hinzuschauen. Ihre Texte treffen, manchmal auch da, wo’s kurz wehtut,
aber immer mit Herz und einem Augenzwinkern. Bühne kann sie, seit sie denken
kann: Theater, Musicals, Applaus. Mit zwölf fing sie an, eigene Songs zu schreiben,
und bringt nun ihre eigene Musik raus. Live ist LIYO laut, direkt und gerne mal
einen Tick zu ehrlich. Zwischen Drama, Selbstironie und klarer Ansage passiert da
mehr als nur ein Auftritt. LIYO will nicht gefallen. LIYO will, dass man was fühlt.
Und zwar richtig.
Lioba Jakoby - Gesang
Manuel Breitzke – Gitarre
Marinus Olbrich – Schlagzeug
Sebastian Lohmar – Bass
Lion Lauer - Keys
©Daniel Gronsfeld
| Datum |
09.-11. Juni 2026 im Artheater jeweils um 20.00 Uhr |
|---|---|
| Ort |
ARTheater
Ehrenfeldgürtel 127 50823 Köln |
| Eintritt |
10,— €
(6,— €)
Vorverkauf über die Arthearter Website und Abendkasse. |