
Sommersemester 2025
Matthias Kowalczyk
Matthias Kowalczyk zählt zu den profilierten Trompetern seiner Generation. Nach seiner Ausbildung an den Musikhochschulen in Düsseldorf und Frankfurt am Main wurde er bereits im Alter von 22 Jahren Solotrompeter des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters.
Als gefragter Orchestermusiker gastiert er regelmäßig bei renommierten Klangkörpern wie den Berliner Philharmonikern, dem Bayerischen Staatsorchester, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem WDR Sinfonieorchester und dem hr-Sinfonieorchester. Seit 2019 gehört er zudem dem Orchester der Bayreuther Festspiele an.
Neben seiner internationalen Konzerttätigkeit engagiert sich Matthias Kowalczyk intensiv in der Nachwuchsförderung. Nach Lehrtätigkeiten in Wiesbaden, Basel und Mainz, wo er 2023 zum Honorarprofessor ernannt wurde, hatte er seit 2023 die Professur für Trompete an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen inne. Zum Sommersemester 2026 wechselt er als Professor für Trompete an die Hochschule für Musik und Tanz Köln.
Foto: Simon Höfele
HannaH Rabea Walter
Seit Juni 2026 ist HannaH Rabea Walter (keine Pronomen) Professor*in für Künstlerische Forschung am Zentrum für Künstlerische Forschung & Digitale Innovation (ZKD) am Standort Köln.
Nach Studien der Violine in Düsseldorf, Berlin, Frankfurt und Paris sowie Spezialisierungen in zeitgenössischer Musik und Transdisziplinarität an der Musik-Akademie Basel, der Internationalen Ensemble Modern Akademie und der Zürcher Hochschule der Künste arbeitet Walter heute in relationalen und real-digitalen Netzwerken mit dem spekulativen, mehrköpfigen Alter Ego Vyborg. Sie erproben sich in Praktiken des Kompostierens, des De/Komponierens und Verlernens des sozialisierten Selbst.
Von 2021-2025 untersucht Walter als Teil des vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Projekts „Spatial Dis/Continuities in Telematic Performances“ Performance-Praxen in geografisch voneinander entfernten und mithilfe von Telekommunikationstechnologien vermittelten Räumen. Deren praxisbasierte Forschung präsentiert Walter international unter anderem bei Ars Electronica, ISEA und NowNet Arts. Neben der künstlerisch-forschenden Tätigkeit lehrt Walter seit 2019 im Masterstudiengang Transdisziplinarität in den Künsten an der Zürcher Hochschule der Künste.
Foto: Raphaël Languillat
Wintersemester 2026/27
Anne Hameister
Anne Hameister studierte Deutsch und Musik für das Gymnasiallehramt (1. Staatsexamen) an der Universität Rostock sowie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Im Anschluss absolvierte sie dort ein Masterstudium im Fach Musiktheorie (M. Mus.). Während ihres Studiums verbrachte sie zwei Semester an der University of Chicago im Graduate Program Music History and Theory. In der Anfangszeit ihres Promotionsvorhabens zum Thema „Zukunftsvorstellungen in der deutschsprachigen Harmonielehre um 1900“ folgte ein Forschungsaufenthalt an der Harvard University. Ihr Studium und ihre Forschung wurden durch das Deutschlandstipendium, ein DAAD-Jahresstipendium, das Evangelische Studienwerk Villigst sowie Pro Exzellenzia plus gefördert.
Nach Lehraufträgen an der Hochschule für Musik und Theater Rostock sowie an der Universität der Künste Berlin wechselte sie 2021 als Lehrkraft für besondere Aufgaben in den Fächern Musiktheorie und Gehörbildung an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Im Jahr 2022 wurde sie in den Vorstand der Deutschsprachigen Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH) gewählt; seit 2025 gehört sie zudem dem Herausgeberteam der Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie (ZGMTH) an. Daneben spielt sie Geige in verschiedenen Orchestern aktiv und war Leiterin eines Kirchenchors.
Foto: Laurence Müller


