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Kontakt
Prof. Dmitry Ablogin
Fortepiano
E-Mail dmitry.ablogin@hfmt-koeln.de
Anschrift
Hochschule für Musik und Tanz Köln
Unter Krahnenbäumen 87
50668 Köln
Potrait Prof. Dmitry Ablogin

Dmitry Ablogin zählt zu den brillantesten und kreativsten Musikern seiner Generation. Als Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe – darunter der 10. Internationale Deutsche Pianistenpreis, der Internationale Chopin-Wettbewerb für historische Instrumente und der Internationale Wettbewerb „Musica Antiqua“ – begeistert er weltweit sein Publikum. Er gastierte auf renommierten Bühnen wie der Berliner Philharmonie, der Kölner Philharmonie, der Alte Oper Frankfurt, der Laeiszhalle Hamburg, dem Wiener Konzerthaus, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Konzerthaus Freiburg, dem Playhouse Vancouver, der Queen’s Hall in Edinburgh und den City Halls in Glasgow.

Als Solist musizierte er u. a. mit dem Freiburger Barockorchester, dem Scottish Chamber Orchestra und dem Orchestra of the Eighteenth Century. Seine Diskografie umfasst vielfach ausgezeichnete Aufnahmen, darunter Beethovens Diabelli-Variationen, eingespielt auf einem modernen Konzertflügel und einem historischen Hammerflügel, Chopins späte Werke auf seinem letzten Instrument, Kammermusik von César Franck mit dem Eliot Quartett sowie Lieder der Geschwister Mendelssohn mit der Sopranistin Kateryna Kasper. Im Oktober 2024 wurde Dmitry Ablogin als Professor für Fortepiano an die Hochschule für Musik und Tanz Köln berufen.  

Das Fortepiano-Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln richtet sich an Pianistinnen und Pianisten, die sich intensiv mit der Klangwelt, Spielweise und Ästhetik historischer Tasten­instrumente auseinandersetzen möchten. Im Mittelpunkt steht das Repertoire vom späten 18. bis einschließlich 19. Jahrhundert, gespielt auf originalen oder nachgebauten Hammerflügeln aus dem Bestand der Hochschule, darunter Repliken eines Walter-Flügels von 1802 und eines Graf-Flügels von 1819, gebaut von Paul McNulty, ein Heilmann-Nachbau von Sassmann sowie originale romantische Flügel von Pleyel und Érard.

Neben der praktischen Arbeit legen wir großen Wert auf die Auseinandersetzung mit historischen Quellen: Es werden originale Traktate gelesen, frühe Tonaufnahmen gehört und analysiert und spielpraktische Traditionen gepflegt, die im modernen Klavierspiel kaum noch präsent sind – etwa das Präludieren, freie Improvisation oder historische Verzierungspraktiken.

Ziel des Studiums ist es, in die unglaublich vielfältige Welt historischer Klänge und Ausdrucksweisen einzutauchen, die musikalische Sprache unterschiedlicher Komponisten zu erfassen und historische Hintergründe nicht nur intellektuell zu durchdringen, sondern in eine lebendige, persönliche Interpretation zu verwandeln.