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Karlrobert Kreiten Klavierwettbewerb 2026 - 2. Wertungsrunde

KÜNSTLERISCHE LEITUNG: PROF. SHEILA ARNOLD UND PROF. SEVERIN VON ECKARDSTEIN

KARLROBERT KREITEN WETTBEWERB 2026
2. Runde, Kammermusiksaal

1.         09.30 Uhr        Maria José Palla
2.         10.15 Uhr         Chen Xu

Pause: 11.00 – 11.15 Uhr

3.         11.15 Uhr          Yeji Jung
4.         12.00 Uhr        Iori Honda

Mittagspause: 12.45 – 14.00 Uhr

5.         14.00 Uhr        Anna Linkova
6.         14.45 Uhr        Yui Higashijima

Juryberatung ab 15.30 Uhr, Raum 14

Die Preisträger*innen des Wettbewerbs werden online im Veranstaltungskalender bekanntgegeben. Die Teilnehmer*innen werden zudem per E-Mail informiert.



Im jährlichen Wettbewerb führt die Hochschule für Musik und Tanz Köln in Gedenken an ihren ehemaligen Studierenden Karlrobert Kreiten (1916-1943) einen Klavierwettbewerb durch.
Als junger Pianist erringt Kreiten bereits in den zwanziger Jahren große Erfolge. So wird er u.a. im Frühjahr 1933 mit dem Felix-Mendelssohn-Preis ausgezeichnet. Ende der dreißiger Jahre zählt er zu den großen Nachwuchsbegabungen unter den deutschen Pianisten. Einer seiner Lehrer ist Claudio Arrau, einer seiner Förderer Wilhelm Furtwängler.
Im März 1943 äußert Karlrobert Kreiten während einer Konzertreise in Berlin unter dem Eindruck der Niederlage von Stalingrad gegenüber einer Freundin seiner Mutter, dass der Krieg verloren sei, und nennt Hitler »einen Wahnsinnigen«. Die Freundin denunziert Karlrobert Kreiten. Er wird Anfang Mai 1943 verhaftet, zum Tode verurteilt und trotz mehrerer Gnadengesuche bereits vier Tage später in Berlin-Plötzensee ermordet.
Um seinen Mut und seine Kunst zu ehren werden durch die Hochschule im Rahmen des internen Klavierwettbewerbs jedes Jahr drei Preisträger*innen ausgezeichnet. Neben dem Preisgeld erhalten diese auch Anschlussengagements.

Die HfMT Köln setzt sich dafür ein, wichtige, insbesondere historische, sozialpolitische gesellschaftliche Aspekte in Lehre und Kunst zu thematisieren. So ist es ist für alle Teilnehmenden verpflichtend, in einer der beiden Runden ein Werk einer Komponistin zu spielen sowie ein Werk einer verfemten, politisch oder gesellschaftlich verfolgten Persönlichkeit in das Programm der 1. Runde zu integrieren und dieses kurz anzumoderieren.

DIE JURY
Prof. Roland Krüger (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)
Prof. Barbara Szczepanska (Robert Schumann Hochschule Düsseldorf)
Prof. Dr. Aurelia Visovan (Hochschule für Musik Nürnberg)
sowie aus der HFMT Köln
Prof. Michael Borgstede (Vorsitz)
Prof. Gerhard Vielhaber
Rita Adriana Sanchez
Jee-Young Philipps.

PREISE
1. Preis | 1.000 EURO
2. Preis | 750 EURO
3. Preis | 500 EURO
gefördert von der Kanzlei CMS Hasche Sigle sowie dem Verein Schumannhaus Bonn e.V.

SONDERPREISE
Beste Interpretation eines Werks eines*er verfemten Komponist*in | 400 EURO
gefördert vom Verein Freunde Junger Musiker KölnBonn e.V.

Beste Interpretation eines Werks einer Komponistin | 400 EURO 
gefördert vom Zonta Club Köln 2008

Beste Interpretation eines Werks von Franz Schubert | Eine originale Schubert Radierung des Künstlers Antonio Màro.
gefördert vom Ramirez Maro Institut 

Außerdem weitere Konzertengagements

Datum 26.01. | 1. Wertungsrunde | 09.30 - ca. 18.00 Uhr | Kammermusiksaal
27.01.| 2. Wertungsrunde | 09.30 - ca. 16.00 Uhr | Kammermusiksaal
28.01. | Preisträgerkonzert | 19.30 Uhr | Konzertsaal

Änderungen im Ablauf und den Uhrzeiten vorbehalten;
Die genauen Auftrittszeiten der 1. Runde werden ab einer Woche vor Beginn des Wettbewerbs hier bekannt gegeben.
Ort Kammermusiksaal
Unter Krahnenbäumen 87
50668 Köln
Eintritt
frei
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