
Wie gehen Künstler mit ihrem eigenen Anspruch um und was kostet es sie als Mensch?
Von Bach bis in die Spätromantik reichen die musikalischen Beispiele der jungen doppelbegabten Cellistin und Sängerin Sophia Kummer, die sie zusammen mit Ihrer Pianistin Giulia Loperfido zum Erklingen bringt. Sie befragt die Musik als „Spiegel der Menschlichkeit“: War J. S. Bach wirklich bescheiden, wenn er beim Leipziger Rat immer wieder die Aufstockung seiner Ensembles einforderte. Wo hört Demut auf und wo beginnt Verantwortung für die eigene Kunst?
Wie ging Schumann mit seiner psychischen Zerissenheit und seinen Sebstzweifeln um und wie gelang es ihm trotz seiner Verletzlichkeit, radikal moderne Werke zu schreiben und Vorbild und Förderer des jungen Brahms zu sein? Und wie gelang es Brahms schließlich, aus dem übergroßen Schatten von Beethoven herauszutreten?
TEXT UND PROGRAMM Sophia Ireen Kummer
| Datum |
Montag,
02.02.2026
19:00 Uhr |
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| Ort |
Konzertsaal
Theaterplatz 16 52062 Aachen |
| Eintritt |
frei
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