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Internationaler Frauentag 2026 – Gleichstellung stärken, Vielfalt sichtbar machen

Gebäude am Standort Köln

Am 8. März 2026 findet jedes Jahr der Internationale Frauentag statt. Der Tag entstand Anfang des 20. Jahrhunderts im Kampf der ersten Frauenbewegung insbesondere für das Frauenwahlrecht, für gerechte Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen von Arbeiterinnen sowie das Recht auf körperliche Selbstbestimmung und Gewaltfreiheit. 

Die meisten der damaligen Forderungen haben auch heute, über 100 Jahre später, nichts an ihrer Aktualität verloren. Vielmehr sind weitere dazugekommen: so der Kampf gegen Sexismus und Gewalt an FLINTA*-Personen (Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen), aber auch die Verschränkung mit anderen Diskriminierungen, wie rassistische Zuschreibungen oder Alter. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der politischen Entwicklungen und den Angriffen auf die Demokratie sind die Belange, für die FLINTA* kämpfen, von hoher Dringlichkeit.
Auch in der in der Musik- und Kulturbranche sind FLINTA*-Personen nach wie vor unterrepräsentiert. So zeigt eine aktuelle Studie der MaLisa Stiftung (2025) weiterhin erhebliche Ungleichgewichte und strukturelle Benachteiligung in der Musikbranche.

Gleichstellung an der HfMT Köln – Angebote und Initiativen

An der HfMT Köln wird die Gleichstellung der Geschlechter in Kunst, Pädagogik und Wissenschaft durch zahlreiche Projekte und Maßnahmen aktiv vorangetrieben. Ziel ist es, Chancengerechtigkeit für Studierende, Mitarbeitende und Künstler*innen nachhaltig zu stärken und weiter auszubauen. Dafür engagiert sich die Hochschule mit zahlreichen Initiativen und Angeboten. 

  • Beratung und Unterstützung zu allen Themen rund um Geschlechtergleichstellung, Diversität und Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Studium (z.B. in einer offenen Sprechstunde jeden 1. Mittwoch im Monat von 10.00-12.00 Uhr und jeden 3. Mittwoch im Monat von 15.00-17.00 Uhr in Raum 2 im Hauptgebäude)
  • Fördermaßnahmen und Stipendien für FLINTA*-Personen auf allen Karrierestufen in Unterrepräsentanz.
  • Mentoring und Netzwerke zur Förderung von FLINTA*-Personen in der künstlerischen und wissenschaftlichen Karriere.
  • Förderung von Projekten und Workshops  zu Genderfragen in der Kunst und Wissenschaft sowie Maßnahmen zur Erhöhung der Sichtbarkeit von Künstler*innen und Wissenschaftler*innen.
  • Aktionen und Initiativen wie die Durchführung eines Aktionstags gegen Macht­missbrauch. 
  • Engagement für eine geschlechtergerechte Hochschule u.a. durch die Begleitung von Personaleinstellungs- und Berufungsverfahren.

Mehr Informationen zu den Angeboten finden Sie auf der Gleichstellungsseite der HfMT Köln.

Im Videoprojekt „Karrierewege von Künstlerinnen“ erzählen Künstlerinnen der HfMT über ihre Erfahrungen auf dem Weg zu einer künstlerischen Karriere. Ziel des Projektes ist, der Unterrepräsentanz von FLINTA*-Personen entgegenzuwirken und zu zeigen, welche inspirierenden Persönlichkeiten in unterschiedlichen Rollen und Funktionen an der HfMT tätig sind. Weitere Informationen dazu finden Sie auf folgender Seite.

Weitere Angebote im Rahmen des Internationalen Frauentags:

  • Die Stadt Köln bietet am 8. März 2026 ein vielfältiges Programm zum Internationalen Frauentag.
  • Am 9. März 2026 wird der globale Frauen*Generalstreik unter dem Motto ENOUGH! Genug! stattfinden.

Zentrale Gleichstellungsbeauftragte

  • Laura Herhaus

Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte:

  • Kathrin Immich
  • Laura Lang
  • Isabel Strauß

Kontakt
gleichstellungsbeauftragte@hfmt-koeln.de 
Tel. 0221 283 80 347

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