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Neue Professor*innen an der HfMT Köln

Seit Juni 2026 ist HannaH Rabea Walter (dey/dem) Professor*in für Künstlerische Forschung an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
Nach Studien in Düsseldorf, Berlin, Frankfurt und Paris spezialisierte Walter sich an der Musik-Akademie Basel, der Internationalen Ensemble Modern Akademie sowie der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) auf Performance zeitgenössischer Musik und Transdisziplinarität in den Künsten. Dabei wurde Walter unter anderem durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes, die Oscar und Vera Ritter-Stiftung sowie das Schweizer Bundes-Exzellenz-Stipendium für ausländische Kunstschaffende unterstützt.
Seit 2021 war Walter als Doktorand*in Teil des transdisziplinären künstlerischen PhD-Programms der ZHdK und der Kunstuniversität Linz, bis 2025 war Walter im vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderten Forschungsprojekt „Spatial Dis/Continuities in Telematic Performances“ an der ZHdK tätig. Vorträge und Konferenzbeiträge führten Walter unter anderem zur Ars Electronica, zum International Symposium for Electronic Arts (ISEA) und zur Now Net Arts Conference. Neben der künstlerisch-forschenden Tätigkeit lehrt Walter seit 2019 im Masterstudiengang Transdisziplinarität in den Künsten an der Zürcher Hochschule der Künste, dieser Tätigkeit gingen mehrere Jahre als Assistenz im Master of Arts für Spezialisierte Performance Zeitgenössischer Musik an der Hochschule für Musik Basel voraus.
Walter ist Gründungsmitglied des Berner Vereins Mycelium. In Co-Leitung mit dem Improvisator, Composer-Performer und Sound-Designer Robert Torche entwickelt sich daraus Worlding Mycelium, ein experimentelles Zentrum für transdisziplinäre, künstlerisch-forschende Produktionen.
In relationale Netzwerke verstrickt arbeitet Walter als professionell ausgebildete Violinist*in, sowie als transdisziplinär und translokal Forschende mit dem spekulativen, mehrköpfigen Alter Ego Vyborg. Mit Figuren, Huttürmen und Körpererweiterungen übt die Kunstfigur sich im kollektiven Kompostieren, im Verlernen und De/komponieren des Selbst.

Foto: Raphaël Languillat

Anne Hameister studierte Deutsch und Musik für das Gymnasiallehramt (1. Staatsexamen) an der Universität Rostock sowie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Im Anschluss absolvierte sie dort ein Masterstudium im Fach Musiktheorie (M. Mus.). Während ihres Studiums verbrachte sie zwei Semester an der University of Chicago im Graduate Program Music History and Theory. In der Anfangszeit ihres Promotionsvorhabens zum Thema „Zukunftsvorstellungen in der deutschsprachigen Harmonielehre um 1900“ folgte ein Forschungsaufenthalt an der Harvard University. Ihr Studium und ihre Forschung wurden durch das Deutschlandstipendium, ein DAAD-Jahresstipendium, das Evangelische Studienwerk Villigst sowie Pro Exzellenzia plus gefördert.
Nach Lehraufträgen an der Hochschule für Musik und Theater Rostock sowie an der Universität der Künste Berlin wechselte sie 2021 als Lehrkraft für besondere Aufgaben in den Fächern Musiktheorie und Gehörbildung an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Zum 01. Oktober 2026 tritt Anne Hameister eine Professur für Musiktheorie am Standort Wuppertal der HfMT Köln an.
Im Jahr 2022 wurde sie in den Vorstand der Deutschsprachigen Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH) gewählt; seit 2025 gehört sie zudem dem Herausgeberteam der Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie (ZGMTH) an. Daneben spielt sie Geige in verschiedenen Orchestern aktiv und war Leiterin eines Kirchenchors.

Foto: Laurence Müller

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