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Studieren mit Kind / Mutterschutz

Mutterschutz

Zum 01.01.2018 ist ein neues Mutterschutzgesetz in Kraft getreten. Dieses gilt unter bestimmten Voraussetzungen auch für Studentinnen während ihrer Ausbildung an der Hochschule. Folgende wichtigen Neuregelungen sind im neuen Mutterschutzgesetz festgehalten.

Ebenfalls sollen Sie der Hochschule unverzüglich mitteilen, wenn Sie stillen.

Der Mitteilung ist ein geeigneter Nachweis beizufügen, z.B. Kopie des Mutterpasses, ärztliches Zeugnis eines Arztes oder einer Hebamme.

Die Mitteilung ist zu richten an:

Hochschule für Musik und Tanz Köln
Prüfungsamt
Unter Krahnenbäumen 87
50668 Köln 

Die Hochschule wird sich nach der Mitteilung zeitnah mit Ihnen in Verbindung setzen, um mit Ihnen über die geänderten Bedingungen Ihres Studiums zu sprechen.

Das bedeutet, die Hochschule darf Sie an verpflichtenden Lehrveranstaltungen* und Studien- und Prüfungsleistungen in dieser Zeit nur teilnehmen lassen, wenn Sie dies ausdrücklich verlangen. Diese Erklärung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Die Teilnahme an freiwilligen Veranstaltungen oder freiwilligen Studien- und Prüfungsleistungen untersteht Ihrer freien Entscheidung. Hierfür ist keine Erklärung gegenüber der Hochschule notwendig.

*Als verpflichtende Lehrveranstaltungen gelten in erster Linie die Orchesterphasen und die Kammermusikveranstaltungen. Im Zweifel ob die Lehrveranstaltung verpflichtend ist, kontaktieren Sie bitte das Prüfungsamt. Dort werden Sie entsprechend beraten.

Für Veranstaltungen zwischen 20 Uhr und 22 Uhr gilt, dass sie nur daran teilnehmen dürfen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Sie haben sich ausdrücklich dazu bereit erklärt. Als Erklärung gilt die Anmeldung zu einer Veranstaltung bzw. im Falle der Teilnahme an einer Orchesterphase, die mit dem Orchesterbüro getroffene Vereinbarung zur Teilnahme.
  • Ihre Teilnahme ist zu Ausbildungszwecken zu dieser Zeit erforderlich. 
  • Eine unverantwortbare Gefährdung für Sie oder ihr Kind durch die Alleinarbeit* ist ausgeschlossen.
  • Bei Sonn- und Feiertagsarbeit: Ihnen wird in jeder Woche im Anschluss eine ununterbrochene Nachtruhezeit von mindestens 11 Stunden bzw. ein Ersatzruhetag gewährt.

* Alleinarbeit liegt dann vor, wenn Sie Ihren Arbeitsplatz nicht jederzeit verlassen oder Hilfe erreichen können.

4. Änderungen der Studienbedingungen

Sollten sich nach der ersten Mitteilung, Änderungen der Studienbedingungen ergeben, die mit Blick auf den Mutterschutz von Bedeutung sind (z.B. Veranstaltungen nach 20 Uhr oder Sonn- und Feiertagsarbeit), teilen Sie dies bitte ebenfalls der Hochschule mit.

5. Gefährdungsbeurteilung und Gesprächsangebot

Nachdem Sie Ihre Mitteilung an die Hochschule gerichtet haben, hat die Hochschule die Aufgabe eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen und die entsprechenden Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Des Weiteren wird die Hochschule Ihnen ein Gespräch über Ihre geänderte Studiensituation anbieten.

Entscheiden Sie sich während des Mutterschutzes dafür, ist das unter studien- und prüfungsrechtlichen Gesichtspunkten grundsätzlich uneingeschränkt möglich.
Die Schutzzeiten nach dem Mutterschutzgesetz stellen zudem einen wichtigen Grund dar, der u.a. dazu berechtigt, Fristverlängerungen zu beantragen oder von einer Prüfung zurückzutreten. Eine Fristverlängerung ist höchstens auf das Doppelte der ursprünglich vorgesehenen Bearbeitungszeit möglich.

7. Praktika

Bei Praktika ist die Praktikumsstelle / der Praktikumsgeber, mit der/dem das Praktikumsverhältnis geschlossen wurde, Arbeitgeber im Sinne des MuSchG. Insofern treffen sie/ihn – und nicht die Hochschule – die entsprechenden Pflichten.

8. Studentinnen mit Beschäftigungsverhältnis an der Hochschule

Sollten Sie zusätzlich ein Beschäftigungsverhältnis an der Hochschule haben, müssen Sie Ihre Mitteilung über die Schwangerschaft und Stillzeit sowohl an die Personalabteilung als auch an das Studiensekretariat richten.