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Informationen über Erasmus

 

Das neue Erasmus+ Programm

Das ERASMUS-Programm der Europäischen Union fördert die Studierendenmobilität innerhalb Europas. Seit 2014 gibt es nun das neue Erasmus + Programm, über das Sie hier weitere Informationen erhalten. Das Programm wird unterteilt in die Outgoings, das sind bereits immatrikulierte Studierende der HfMT Köln und die Incomings, also Studierende einer Partnerhochschule. 

Programmüberblick

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst. Das Programm enthält drei Leitaktionen: 

  • Leitaktion 1 – Lernmobilität von Einzelpersonen
  • Leitaktion 2 – Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren
  • Leitaktion 3 – Unterstützung politischer Reformen

Erasmus+ ist mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro ausgestattet. Mehr als vier Millionen Menschen werden bis 2020 von den EU-Mitteln profitieren. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen.

Informationen zum Erasmus+ finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission.

Mobilität fördern

Mit den Fördermitteln wird vor allem die Mobilität in Europa und voraussichtlich ab 2015 in geringerem Umfang auch mit anderen Teilen der Welt gestärkt. Bis zum Jahr 2020 sollen rund zwei Millionen Studierende von Erasmus+ profitieren, darunter über eine Viertelmillion aus Deutschland. Einbezogen werden dabei Studierende in allen Studienzyklen bis einschließlich der Promotion, die ein Teilstudium oder Praktikum im Ausland absolvieren möchten. Erstmals können die Studierenden dabei im Bachelor, Master und Doktorat jeweils bis zu 12 Monate gefördert werden. Um den finanziellen Anreiz für einen Auslandsaufenthalt zu erhöhen, wird zudem der monatliche Mobilitätszuschuss für die Studierenden angehoben, insbesondere für Gastländer mit höheren Lebenshaltungskosten. Praktika im Ausland sind künftig auch nach Studienabschluss möglich.

Schließlich bietet Erasmus+ Studierenden, die ein ganzes Master-Studium in Europa absolvieren möchten, die Möglichkeit, dafür ein zinsgünstiges Darlehen aufzunehmen. Die bisherige Exzellenz-Förderung von Erasmus Mundus, die das ganze Master-Studium von hervorragenden Studierenden in ausgewählten europäischen Masterprogrammen mit gemeinsamem Abschluss unterstützt, wird unter Erasmus+ fortgesetzt.

Internationalisierung der Hochschule

Erasmus+ trägt zudem zur weiteren Internationalisierung der Hochschulen mit der Förderung von Kurzzeitdozenturen und Weiterbildungsaufenthalten für das Lehr- bzw. Verwaltungspersonal bei. Weiterhin können die Hochschulen Unternehmenspersonal aus dem Ausland zu Lehraufenthalten einladen und sich nun außerdem mit anderen europäischen Partnern (auch aus dem nicht-akademischen Bereich) an multilateralen Strategischen Partnerschaften beteiligen und gemeinsam innovative Projekte entwickeln(z. B. im Bereich der Curriculum-Entwicklung oder zu bildungsbereichsübergreifenden Themen). Für die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft bietet Erasmus+ Förderung in den neuen Wissensallianzen an. Hochschulen, die sich im Bereich des Kapazitätenaufbaus in Drittländern engagieren wollen, können dies in den internationalen Hochschulpartnerschaften des Programms tun.

Fördermaßnahmen

Die Fördermittel für die meisten Mobilitätsmaßnahmen und die Strategischen Partnerschaften werden in den 33 Programmländern (28 EU-Länder, Island, Liechtenstein, FYR Mazedonien, Norwegen, Türkei) von den Nationalen Agenturen vergeben. In Deutschland nimmt diese Aufgabe wie bisher der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) wahr.

Unter dem Dach des EU-Bildungsprogramms Erasmus+ werden folgende Mobilitätsmaßnahmen von der HfMT Köln gefördert:

  • Auslandsstudium für Studierende (SMS)
  • Mobilität von Lehrenden (STA)

Jede Hochschuleinrichtung, die am EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport 2014-2020 (hiernach „das Programm“ genannt“) teilnehmen und/oder sich darum bewerben möchte, muss über eine gültige Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE) verfügen.

Die ECHE wurde von der Europäischen Kommission vergeben. Sie beweist, dass eine Hochschule alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme am Erasmus+ Programm erfüllt.

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln verfügt über eine solche ECHE, die Sie unter Downloads einsehen können.

Für den Bereich von Musik und Tanz stellt sich die lnternationalisierungsfrage in der Regel anders als für Studieninhalte, die regulär und im Schwerpunkt das Medium Sprache erforderlich machen. Der Kern künstlerischer Tätigkeit ist in seiner ästhetischen Substanz nicht an Sprache als

Kommunikationsmedium gebunden und daher unversell vermittelbar. Dies trifft insbesondere auf international geltende Standards für das historische Repertoire im Bereich der performativen Künste (Instrumental- und Gesangsausbildung) zu, ohne dass graduelle oder auch substantielle kulturelle Unterschiede dadurch eingeebnet werden. Als eine der renommiertesten und größten Musikhochschulen in Europa verfolgt die Hochschule für Musik und Tanz Köln in ihrem lnternationalisierungskonzept zwei grundsätzliche strategische Ziele: Zunächst ist dies - als Pendant zu einer stark international ausgerichteten eigenen Studierendenschaft - der Austausch mit hochrangigen künstlerischen Partnerhochschulen in Europa, aber auch Asien und den USA. Wir betrachten unsere eigene Arbeit in unmittelbarer Verbindung zur Arbeit unser Partnerhochschulen, da insbesondere für die Bereiche Musik und Tanz internationale Standards von Bedeutung sind. Zum anderen sehen wir aber auch Möglichkeiten, andere, sich von der deutschen Kunsttradition unterscheidende kulturelle Erfahrungen für uns nutzbar zu machen und Austauschprogramme zur Pluralisierung und Differenzierung der eigenen künstlerischen und pädagogischen Standarts zu nutzen. Die Auswahl von Partnerhochschulen in Europa, Asien und USA ist maßgeblich durch die Qualität und den guten Ruf der jeweiligen Institution geprägt. Beispielhaft dafür stehen die Kooperationen mit den bedeutenden Musikhochschulen in London, Paris und Wien wie auch in New York. Und Tokio. Grundsätzlich wird angestrebt, einen Austausch im Verhältnis 1: 1 durchzuführen, das heißt dass lncomings und Outcomings auf die jeweiligen Hochschulen bezogen im gleichen Umfang stattfinden. Die gegenseitigen Einladungen der Studierendenschaft sowie von Professoren und Lehrbeauftragten gehören zum selbstverständlichen Normalfall akademischer Internationalität.

Der Rektor

 

„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung [Mitteilung] trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“

Weitergehende Information und Beratung zu den Erasmus+ Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie beim

Deutschen Akademischen Austauschdienst
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53115 Bonn
Tel.: +49(0)228/882-8877
Fax: +49(0)228/882-555
E-Mail: erasmus@daad.de
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