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Master of Music Instrumentale
Komposition

 

Master of Music - Instrumentale Komposition

Der Masterstudiengang Instrumentale Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Die Studiendauer des Masterstudiengangs beträgt vier Semester. Es baut auf dem Bachelorstudiengang auf und ermöglicht eine Vertiefung und Erweiterung kompositorischer Fähigkeiten. Die Instrumentalen und die Elektronischen Kompositionsklassen arbeiten eng zusammen.

Es ist möglich nicht nur an Projekten des jeweils anderen Bereiches teilzunehmen, sondern auch vorübergehend entsprechenden Hauptfachunterricht zu erhalten

Basisinformationen

  • Studienabschluss: Master of Music
  • Regelstudienzeit: 4 Semester
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Studienumfang: 120 Credits
  • Mögliche Hauptfächer: Instrumentale Komposition
  • Weiterführende Studienmöglichkeiten: Konzertexamen

Zulassungsvoraussetzungen 

  • Erfolgreicher Abschluss eines vierjährigen Bachelorstudiums oder eines vergleichbaren Abschlusses in Komposition. Ein Zugang mit einem Grundstudium elektronische Komposition ist nur möglich, wenn beim Bachelor-Studiengang eine Spezialisierung in diese Richtung oder entsprechende Fähigkeiten und Vorkenntnisse durch Arbeitsproben nachgewiesen werden.
  • Studierende die ihren Abschluss nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben, müssen nachweisen, dass sie über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse (min. Niveau A2 nach dem europäischen Referenzrahmen)  verfügen.
  • Erfolgreich bestandene Eignungsprüfung.

Eignungsprüfung

Die Eignungsprüfung besteht aus einem Kolloquium mit der Vorstellung und Diskussion eingereichter Werke, mit anspruchsvollen Fragen zur eigenen musikalischen Ästhetik und zur Kenntnis von Literatur und Satztechniken der zeitgenössischen elektronischen und auch instrumentalen Musik.

Detaillierte Informationen finden Sie in der Eignungsprüfungsordnung, insbesondere unter §5 Inhaltliche Anforderungen und Durchführung der Prüfung. 

Wir empfehlen für die künstlerischen Studiengänge, sich rechtzeitig mit dem Hauptfachlehrern Ihrer Wahl in Verbindung zu setzen, Sie werden gerne persönlich beraten.

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Im Masterstudiengang stehen die selbstständige kompositorische Arbeit und die Professionalisierung im Mittelpunkt. Neben der Präsentation eigener Werke, geht es vorwiegend um die Gestaltung und Organisation von Veranstaltungen, insbesondere innerhalb größerer Projekten und außerhalb der Hochschule. Eine enge Zusammenarbeit mit externen Institutionen, mit Ensembles oder Festivals für Neue Musik soll den Kompositionsstudenten im Rahmen ihres Studiums nicht nur professionelle Aufführungsbedingungen bieten, sondern auch den Kontakt zu professionellen Musikern und Veranstaltern herstellen, um den Übergang in die Selbstständigkeit vorzubereiten.

Neben dem Hauptfachunterricht und Seminaren zur Analyse aktueller Kompositionstechniken finden in diesem Zusammenhang auch Veranstaltungen mit spezialisierten Interpreten zur Vermittlung besonderer Spieltechniken und zu Fragen der Notation und der Instrumentierung statt.

Das Masterstudium wird mit einem selbst organisierten Konzert oder einer vergleichbaren Veranstaltung mit während dieses Studiums entstandener Musik und einem einstündigen Kolloquium abgeschlossen.

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  • Prof. Brigitta Muntendorf
  • Prof. Markus Hechtle, Komposition

Das Arbeitsfeld heutiger Komponisten ist deutlich erweitert, neben Konzertmusik sind unter anderem die Bereiche Theater, Film, Video, Installation, Performance, Hörspiel ins Blickfeld gerückt. Es ist erstaunlich, in wie vielen Arbeitsfeldern Komponisten heute tätig werden können. Und gerade auch wenn sie mit neuen Medien arbeiten, bewegen sich die Komponisten oft nahe bei der Improvisation, bei aus der Popmusik und dem Jazz hervorgegangenen Kunstformen und anderen Künsten. Ebenfalls ist der Vermittlungsaspekt mehr ins Zentrum gerückt, so wurde die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Laien zu einem weiteren Betätigungsfeld.

Eine Genieästhetik, die lange Zeit das Bild des Komponisten geprägt hat, ist in den letzten Jahren vollständig verschwunden und die berufliche Praxis hat sich in den meisten Bereichen zur Teamarbeit gewandelt.

Die hohe Praxisausrichtung und Vielfalt im Studium soll garantieren, dass sich für die Komponisten nach der Hochschulzeit vielseitige kompositorische Möglichkeiten eröffnen. Ebenfalls wird versucht die Studierenden so rasch als möglich in externe Projekte einzubinden und Kontakte zu Musikern, Veranstaltern, aber auch zu anderen Künsten herzustellen. Besonders wichtig ist auch die Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen der Hochschule, die Nähe zu den Instrumentalklassen, sowie zu Musiktheorie und Musikwissenschaft.

Eine hohe Internationalisierung ermöglicht schon im Studium zahlreiche Kontakte zu Komponisten und Kulturen anderer Länder. Gerade in der heutigen Zeit ist ein hohes Bewusstsein für die Qualitäten anderer (Musik)Kulturen und die Fähigkeit zur Relativierung eigener Positionen essentiell.

Das breite und flexible Ausbildungsangebot ermöglicht den Studierenden eine sehr individuelle Gestaltung ihres Studiums und ihrer beruflichen Perspektiven. In vielen Fällen arbeiten Komponisten nach dem Studium nicht ausschließlich als Komponisten und, wie in anderen Berufsfeldern auch, gibt es in Komposition nur noch selten eine Festlegung auf einen einzigen Bereich, vielmehr wird großer Wert auf eine Flexibilisierung der Möglichkeiten gelegt. Diese Flexibilität ist aber nicht im Sinne von Anpassung, sondern als Fähigkeit zu verstehen das Studium und die anschließende berufliche Tätigkeit eigenverantwortlich und plastisch zu gestalten. So wird ein Komponist heute nicht mehr nur zum verantwortlichen Gestalter seiner eigenen Musik, sondern auch seines beruflichen Werdegangs.

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