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Bachelor of Music Instrumentale
Komposition

 

Bachelor of Music - Instrumentale Komposition

Der Bachelorstudiengang Instrumentale Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Während des Studiums sollen grundlegende und vertiefende Kenntnisse im Bereich instrumentaler und vokaler Komposition in kleinen und größeren Besetzungen erworben und auf vielfältige Weise in der Praxis erprobt werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit sich im Bereich elektronische Medien zu spezialisieren. Hier bietet sich die Möglichkeit im Studio für elektronische Musik zur Realisierung von Projekten mit Mischformen instrumentaler und elektronischer Musik zu arbeiten.

Im Mittelpunkt des Hauptstudiums stehen die Aufführungen von Werken der Studierenden in und möglichst auch außerhalb der Hochschule. Eine enge Zusammenarbeit mit externen Institutionen, mit Ensembles oder Festivals für Neue Musik soll den Kompositionsstudenten im Rahmen ihres Studiums professionelle Aufführungsbedingungen bieten.

Basisinformationen

  • Studienabschluss: Bachelor of Music Instrumentale Komposition
  • Regelstudienzeit: 8 Semester
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Studienumfang: 240 Credits
  • Mögliche Hauptfächer: Komposition
  • Weiterführende Studienmöglichkeiten: Master of Music Instrumentale Komposition, Master of Music Elektronische Komposition, Konzertexamen

Zulassungsvoraussetzung 

  • Allgemeine Hochschulreife oder eine vergleichbare Hochschulzugangsberechtigung
  • Nachweis eines Sprachzertifikats TestDaF 3 für nichtdeutschsprachige Bewerber und Bewerberinnen
  • Erfolgreich bestandene Eignungsprüfung

Eignungsprüfung

Die Eignungsprüfung besteht aus den folgenden drei Teilen:

  1. Hauptfachprüfung (Dauer: ca. 30 Minuten)
  2. Mündliche Prüfung (Dauer: ca. 10 Minuten)
  3. Musiktheorie  (Elementare Satzlehre/Gehörbildung) (Schriftliche Prüfungen, Dauer zusammen ca. 90 Minuten)

Detaillierte Informationen finden Sie in der Eignungsprüfungsordnung, insbesondere unter §5 Inhaltliche Anforderungen und Durchführung der Prüfung. 

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Das Studium gliedert sich in ein Grundstudium (1. und 2. Jahr) mit hohem Anteil an Pflichtmodulen und ein differenziert zu gestaltendes Hauptstudium (3. und 4. Jahr).

Den strukturellen Rahmen bilden 7 Hauptmodule:

  1. Kernmodul
  2. Künstlerisch praktischer Kontext
  3. Bildung
  4. Vermittlung
  5. Professionalisierung
  6. Bachelorarbeit / interdisziplinäres Projekt
  7. Ergänzung

In den ersten Studienjahren wird ein umfassendes Basiswissen vermittelt u. a. in den Bereichen Instrumentation, Musikgeschichte, Analyse und Tonsatz. Außerdem werden in praxisorientierten Seminaren im Grundstudium die notwendigen technischen Kompetenzen vermittelt.

Neben dem Hauptfachunterricht und Seminaren zur Analyse aktueller Kompositionstechniken finden in diesem Zusammenhang auch Veranstaltungen mit spezialisierten Interpreten zur Vermittlung besonderer Spieltechniken und zu Fragen der Notation und der Instrumentierung statt.
Die Elektronischen und die Instrumentalen Kompositionsklassen arbeiten eng zusammen. Es ist möglich nicht nur an Projekten des jeweils anderen Bereiches teilzunehmen, sondern auch vorübergehend entsprechenden Hauptfachunterricht zu erhalten.

Das Bachelor-Studium wird mit einer Bachelor-Arbeit und mit einer mündlichen Prüfung abgeschlossen.

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  • Prof. Brigitta Muntendorf
  • Prof. Markus Hechtle, Komposition

Komposition ist heute ein sehr vielseitiges Studium mit ausgeprägtem Praxisbezug.

Das Arbeitsfeld heutiger Komponisten ist deutlich erweitert, neben Konzertmusik sind unter anderem die Bereiche Theater, Film, Video, Installation, Performance, Hörspiel ins Blickfeld gerückt. Es ist erstaunlich, in wie vielen Arbeitsfeldern Komponisten heute tätig werden können. Und gerade auch wenn sie mit neuen Medien arbeiten, bewegen sich die Komponisten oft nahe bei der Improvisation, bei aus der Popmusik und dem Jazz hervorgegangenen Kunstformen und anderen Künsten. Ebenfalls ist der Vermittlungsaspekt mehr ins Zentrum gerückt, so wurde die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Laien zu einem weiteren Betätigungsfeld.

Eine Genieästhetik, die lange Zeit das Bild des Komponisten geprägt hat, ist in den letzten Jahren vollständig verschwunden und die berufliche Praxis hat sich in den meisten Bereichen zur Teamarbeit gewandelt. Die hohe Praxisausrichtung und Vielfalt im Studium soll garantieren, dass sich für die Komponisten nach der Hochschulzeit vielseitige kompositorische Möglichkeiten eröffnen. Ebenfalls wird versucht die Studierenden so rasch als möglich in externe Projekte einzubinden und Kontakte zu Musikern, Veranstaltern, aber auch zu anderen Künsten herzustellen.

Besonders wichtig ist auch die Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen der Hochschule, die Nähe zu den Instrumentalklassen, sowie zu Musiktheorie und Musikwissenschaft. 
Eine hohe Internationalisierung ermöglicht schon im Studium zahlreiche Kontakte zu Komponisten und Kulturen anderer Länder. Gerade in der heutigen Zeit ist ein hohes Bewusstsein für die Qualitäten anderer (Musik)Kulturen und die Fähigkeit zur Relativierung eigener Positionen essentiell.

Eine Erfolgsgarantie kann die Ausbildung (wie in allen anderen Ausbildungen) nicht bieten, denn nicht zuletzt hängt der Erfolg wesentlich auch von der Phantasie des jeweiligen Studenten ab, aber das breite und flexible Ausbildungsangebot ermöglicht den Studierenden eine sehr individuelle Gestaltung ihres Studiums und ihrer beruflichen Perspektiven. Der Studiengang Komposition versucht möglichst auf die spätere berufliche Praxis vorzubereiten, zum Komponisten wird man aber bekanntlich erst nach dem Studium, wenn sich die eigene Arbeit bewähren muss.

In vielen Fällen arbeiten Komponisten nach dem Studium nicht ausschließlich als Komponisten und, wie in anderen Berufsfeldern auch, gibt es in Komposition nur noch selten eine Festlegung auf einen  einzigen Bereich, vielmehr wird großer Wert auf eine Flexibilisierung der Möglichkeiten gelegt. Diese Flexibilität ist aber nicht im Sinne von Anpassung, sondern als Fähigkeit zu verstehen das Studium und die anschließende berufliche Tätigkeit eigenverantwortlich und plastisch zu gestalten. So wird ein Komponist heute nicht mehr nur zum verantwortlichen Gestalter seiner eigenen Musik, sondern auch seines beruflichen Werdegangs.

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