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Bachelor of Music Jazz / Pop

 

Bachelor of Music - Jazz/Pop

Der Fachbereich Jazz/Pop der Hochschule für Musik und Tanz Köln gilt seit langem als eine der besten Adressen für junge Musiker*innen und Studienanwärter*innen.

Dies liegt neben der erfolgreichen Ausbildung selbst auch am Standort Köln mit seiner in Deutschland einzigartigen Szene. Mehrere wöchentliche Jam-Termine, eine lebendige Club-Szene und zahlreiche Auftrittsmöglichkeiten geben den Studierenden die Gelegenheit mit den vielfältigen Musikszenen in Kontakt zu kommen.

Im Zentrum des Studiums steht die Kommunikation mit und durch Musik. Dabei geht es neben der Vermittlung handwerklicher Fähigkeiten, Aspekten der Selbstprofessionalisierung und der Förderung des individuellen künstlerischen Ausdrucks besonders um die Entwicklung einer musikalischen Gesprächskultur. Daher liegt in Köln der Schwerpunkt des Studiums - neben der Beschäftigung mit dem Instrument - im Ensemblespiel.

Unabdingbar für eine moderne musikalische Ausbildung ist es, über den Tellerrand des eigenen künstlerischen Kernbereichs zu blicken, und zwar sowohl durch Beschäftigung mit den unterschiedlichsten pop- und jazzmusikalischen Traditionen und Spielweisen als auch durch interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Klassik- und Tanz-Abteilungen der Hochschule.

Das Studium ist nur am Standort Köln möglich.

Basisinformationen

  • Studienabschluss: Bachelor of Music
  • Regelstudienzeit: 8 Semester
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Studienumfang: 240 Credits
  • Mögliche Hauptfächer: E-Bass, Flöte, Gesang, Gitarre, Klarinette, Kontrabass, Piano, Posaune, Saxophon, Schlagzeug, Singer/Songwriter, Trompete, Violine  
  • Weiterführende Studienmöglichkeiten: Master of Music Jazz/Pop instrumental/vokal; Master of Music Jazz- Komposition/Arrangement; Master of Music Production

Zulassungsvoraussetzungen

  • Allgemeine Hochschulreife oder eine vergleichbare Hochschulzugangsberechtigung (Ein Zugang ist bei besonderer Eignung in Ausnahmefällen auch ohne Abitur möglich.)
  • Nachweis eines Sprachzertifikats Test Daf3 für nichtdeutschsprachige Bewerber und Bewerberinnen
  • Erfolgreich bestandene Eignungsprüfung

Eignungsprüfung

Alle Eignungsprüfungen (bis auf Komposition/Arrangement) werden mit einer Band absolviert, die die Hochschule für Musik und Tanz stellt. Ein Vorspiel mit eigenen Ensembles, Begleitern oder Begleiterinnen ist nicht möglich.  

Notenmaterial in ausreichender Zahl für Jury und Begleitband muss von den Bewerbern mitgebracht werden (Vorschlag: 8 Kopien)

In den Fächern Gesang, Singer/Songwriter und Schlagzeug findet zum Wintersemester 2018/19 die erste Runde der Eignungprüfung per Einreichung einer Videodatei statt. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Eignungsprüfungsordnung.

  • Vorspiel von bis zu drei Stücken aus Jazz- oder Popmusik mit Improvisation, von denen eines selbst komponiert sein kann. Dabei sollten verschiedene Tempi/Charaktere oder Stile gewählt werden (also etwa: Ballad, Up-Time, aber auch R&B, Jazz-Waltz , Funk, Straight Jazz , Rock, Latin etc.).
  • Die Eignungsprüfung kann auf Wunsch der Jury Improvisation über unbekannte Akkordfolgen, Vorspiel einer vorbereiteten Solo-Transkription und/oder Vom-Blatt-Spiel beinhalten, bei Klavier/Gitarre zusätzlich das Begleiten eines Blues oder eines einfachen Jazz/Pop Standards. Dauer: bis zu 20 Minuten
  • Vorspiel von bis zu drei Stücken aus Jazz- oder Popmusik in möglichst unterschiedlichen Tempi und/oder Stilen. Dabei müssen ternäre und binäre Grooves gespielt werden, ein Stück im Swing/Jazzfeel sollte dabei sein. In einem Stück sollen " Four-Four" und/oder ein Solo über die Form gespielt werden. Vorspiel einer vorbereiteten Etüde (etwa Wilcoxon, Pratt o.ä.)·
  • Die Eignungsprüfung kann auf Wunsch der Jury das Begleiten eines Blues oder eines einfachen Jazz/Pop Standards, Improvisation, Vorspiel einer vorbereiteten Solo-Transkription und/oder Vom-Blatt-Spiel beinhalten.

 Dauer: bis zu 20 Minuten
  • Vorsingen von bis zu drei Stücken aus Jazz- oder Popmusik, von denen eines selbst komponiert sein kann. Dabei sollten verschiedene Tempi/Charaktere oder Stile gewählt werden (also etwa: Ballad, Up-Time, aber auch R&B, Jazz-Waltz, Funk, Straight Jazz , Rock, Latin etc.), gerne mit vokaler Improvisation oder ad libs; 1. Stück freie Wahl, 2/3. Stück Wahl der Jury
  • ein kurzes Stück a capella
  • 1 Transkription vorsingen (vokal oder instrumental aus dem Jazz -, Pop- oder Rockbereich von einem Stück, einem Arrangement, einem Solo oder ad libs), als Transkription vorlegen und ggf. mit Original oder Band mitsingen.
  • Die Eignungsprüfung kann auf Wunsch der Jury Improvisation über unbekannte Akkordfolgen und/oder Vom-Blatt-Singen beinhalten.

    Dauer: bis zu 20 Minuten
  •  Vortrag von bis zu 3 Songs, darunter eine Fremdkomposition.
  • Ein Song sollte solo mit eigener Gitarren- oder Piano-Begleitung vorgetragen werden, die restlichen Stücke mit der von der Hochschule gestellten Band.
  • Einer der Songs soll in Englisch vorgetragen werden.
  • Außerdem gilt es, eine Aufgabe aus dem Bereich Textarbeit zu lösen.
  • Die Eignungsprüfung kann auf Wunsch der Jury das Begleiten und/oder Vom-Blatt-Spielen eines einfachen Pop/Soul/Blues Standards beinhalten.
    Dauer: bis zu 20 Minuten
  1. Ein Stück im Schwierigkeitsgrad etwa von z.B.: Children`s Song (Chick Corea), Jazz for the Young Pianist (Oscar Peterson), Notenbüchlein für Anna Magdalena, Inventionen (Bach), Für Kinder, Mikrokosmos I oder II (Bela Bartok). Alternativ ein transkribiertes Jazzsolo oder eine notierte Eigenkomposition oder ein Stück nach ausnotierter Vorlage aus dem Bereich Rock/Pop.
  2. Ein einfacher Jazz/Pop-Standard oder ein Blues, eigenständig harmonisiert.
  3. Darstellung einer einfachen Kadenz (etwa II-V-I-IV).
Gehörbildung:
Schriftlicher Test (Diktat):
  • Skalen,
  • Stiltypische Melodien,
  • Intervalle,
  • Dreiklänge und Umkehrungen,
  • Stiltypische Vierklänge.
Harmonielehre:
Schriftlicher Test:
  • Analyse einer Akkordfolge,
  • Erstellung eines einfachen fünfstimmigen Klaviersatzes nach harmonischer Vorlage,
  • Harmonisation einer vorgegebenen Melodie.


 Dauer: insgesamt zwei Stunden für beide Tests. 

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Studienverlauf und Prüfungsordnung

Das erste Jahr ist ein Orientierungsjahr und für alle gleich. Es enthält neben verschiedenen Basisveranstaltungen und dem Hauptfach-Unterricht auch einen pädagogischen Grundbaustein. Nur die Wahl der Ensembles ist frei. Danach erfolgt eine verpflichtende Studienberatung, bei der der weitere Verlauf des Studiums zwischen Studierendem und Studiendekan festgeschrieben wird.

Studienbegleitend finden verschiedene Jahresprüfungen statt.
60 Credits pro Jahr müssen erworben werden und am Ende des Studiums steht die Bachelor-Arbeit, die in unterschiedlichen Formen wie Konzert, Tonträgerproduktion, als interdisziplinäres Projekt oder wissenschaftliche Arbeit erbracht werden kann.

Es gibt zahlreiche denkbare Studienverläufe mit unterschiedlichsten Schwerpunktsetzungen, die dem Studierenden sowohl den Einstieg in einen späteren Beruf erleichtern wie auch zu seiner Profilbildung beitragen sollen.

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Wichtig ist daher neben der Vermittlung handwerklicher Fähigkeiten sowie der Förderung des individuellen künstlerischen Ausdrucks besonders die Entwicklung einer musikalischen Gesprächskultur. Daher liegt in Köln der Schwerpunkt des Studiums - neben der Beschäftigung mit dem Instrument - im Ensemblespiel.

Neben regelmäßigen wöchentlichen Ensembleangeboten bieten wir das ganze Semester über je einwöchige Projekt-Ensembles an, deren Ziel es ist, ganz konkret umrissene musikalische Programme bis zur Aufführungsreife und/oder Aufnahmereife zu bringen.

Eins dieser Projekt-Ensembles ist selbstverständlich auch die Bigband, die jedes Semester zwei einwöchige Arbeitsphasen mit unterschiedlichen Programmen absolviert und in Konzerten präsentiert. Großes Gewicht wird dem handwerklich-professionellen Section-Spiel für Bläser und Rhythmusgruppen beigemessen. Absolventen der Hochschule arbeiten heute an Solistenstellen in allen deutschen Rundfunk-Bigbands.

Das neue Tonstudio im Haus bietet die Möglichkeit, das in den Ensembles Erarbeitete zeitnah professionell aufzunehmen und so neben einer Dokumentation der Workshop-Ergebnisse die für Musiker unerlässliche Studioroutine zu erwerben. Ein Label zur Online-Veröffentlichung studentischer Produktionen ist in Vorbereitung. 

Gäste

Während des ganzen Semesters ergänzen auswärtige Gastdozenten und - dozentinnen unser Angebot durch ein- oder mehrtägige Workshops. Ein/e "Artist In Residence" verbringt jeweils eine ganze Woche an der Hochschule, damit die Studierende ihre/seine Arbeit und ihre/seine Ideen umfassend kennenlernen können.

und zwar sowohl durch Beschäftigung mit den unterschiedlichsten pop- und jazzmusikalischen Traditionen und Spielweisen als auch durch interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Klassik- und Tanz-Abteilungen der Hochschule.

Sowohl im Theoriebereich als auch in der Praxisarbeit gibt es daher ständige Angebote wie Songwriting, Singen im Background-Ensemble, Bühnenpräsenz, Musikmarktanalyse und Studiopraxis / Produktion / Postproduktion, "Instant Composing" oder "Improvisation mit Tänzern".

Das Angebot "Hauptfach Plus" bietet den Studierenden die Möglichkeit, einen Teil ihres Hauptfachunterrichts bei fachfremden Dozenten und Dozentinnen zu nehmen.

Wir schaffen dazu die nötigen Rahmenbedingungen durch Konzertabende innerhalb und außerhalb der Hochschule, durch verschiedene Kooperationen mit unseren Partnern.

Starke Beachtung finden inzwischen die jeweils Anfang Februar und Anfang Juli stattfindenden 3-tägigen Festivals " Jazz Against The Machine" das von den Studierenden eigenständig geplant und durchgeführt wird. Während dieser drei Tage ist ein repräsentativer Querschnitt der Musik zu hören, die an unserem Haus entsteht - mit ca. 900 Besuchern und Besucherinnen unsere Visitenkarte im Musikleben der Stadt!

 Arrangement/Komposition

  • Prof. Joachim Ullrich
  • Siggi Koepf
  • Frank Reinshagen

Bühnenpräsenz

  • Marja van den Berk

Drums

  • Prof. Jonas Burgwinkel
  • Alfonso Garrido
  • Roland Höppner
  • Michael Küttner
  • Alex Vesper

E-Bass

  • Marius Goldhammer
  • Martin Zänder

Flöte

  • Michael Heupel

Gesang

  • Prof. Anette von Eichel
  • Eva Mayerhofer
  • Alexandra Naumann
  • Henning Neuser
  • Susanne Schneider
  • Simin Tander

Gitarre

  • Prof. Frank Haunschild
  • Jörg Lehnardt
  • Stephan Scheuss
  • Bruno Müller

Klavier

  • Hinrich Franck
  • Jürgen Friedrich
  • Hubert Nuß
  • Florian Ross
  • Benjamin Schaefer
  • Andreas Schnermann
  • Prof. Hendrik Soll
  • Sebastian Sternal
  • Detlef Strüwe

Kontrabass

  • Dietmar Fuhr
  • Sebastian Gramss
  • Prof. Dieter Manderscheid

Posaune

  • Prof. Henning Berg
  • Max von Einem

Saxophon

  • Frank Gratkowski
  • Roger Hanschel
  • Prof. Nils Klein
  • Claudius Valk

Tontechnik

  • Reinhard Kobialka

Trompete

  • Matthias Bergmann
  • Prof. Andi Haderer

Youngsterband

  • Thorsten Neubert

Violine

  • Axel Lindner

Theorie und Harmonielehre´

  • Hendrika Entzian
  • Siggi Koepf
  • Frank Reinshagen
  • Sebastian Sternal
  • Prof. Joachim Ullrich
  • Dietmar Fuhr
  • Prof. Michael Küttner
  • Roland Heppner
  • Jörg Lehnardt

Pop Praxis

  • Prof. Jono Podmore

Pop Theorie

  • Prof. Dr. Michael Rappe

Combo: Es gibt ein reiches Angebot an Combos/Ensembles, die aus dem Kreis der Dozenten am Haus als wöchentliche Veranstaltungen oder Blockangebote betreut werden. Das aktuelle Angebot findet man im Online-Vorlesungsverzeichnis.
DozentInnen, die diese Angebote betreuen, sind u.a.:

  • Berg, Henning
  • Franck, Hinrich
  • Garrido, Alfonso
  • Gramss, Sebastian
  • Gratkowski, Frank
  • Hanschel, Roger
  • Haunschild, Frank
  • Hopkins, Chris
  • Küttner, Michael 
  • Lehnardt, Jörg
  • Mayerhofer, Eva
  • Naumann, Alexandra
  • Neuser, Henning
  • Podmore, Jono
  • Reinshagen, Frank
  • Ross, Florian
  • Scheuss, Stefan
  • Schneider, Susanne
  • Soll, Hendrik
  • Ullrich, Joachim
  • Valk, Claudius
  • von Eichel, Anette

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