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Glücklich und erschöpft

Die Preisträger*innen des Internationalen Musikwettbewerbs Köln stehen fest Weiterlesen

18.09.2021

Nach fünf intensiven Wettbewerbstagen fand am Freitag, 17.09.2021 im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln die Finalrunde des Internationalen Musikwettbewerbs Köln in der Kategorie Gesang statt. Begleitet vom WDR Funkhausorchester unter der Leitung von Enrico Delamboye gaben sechs Finalist*innen ihr Bestes, um die Jury und das Publikum von Ihrem Können zu überzeugen.

Alle sechs Teilnehmer*innen können stolz auf sich sein. Sie präsentierten durch drei Runden des Wettbewerbs hinweg ein Programm auf höchstem Niveau.

Durchsetzen konnte sich schließlich der Südafrikaner Katleho Mokhoabane (Tenor). Ihm wurde von der Jury der 1. Preis in Höhe von 10.000 Euro zugesprochen. Mokhoabane absolvierte bei Thami Zungu sein Bachelorstudium an der Tshwane University of Technology in Pretoria, Südafrika. Dabei trat er als Ferrando in Cosi fan tutte und als Don Basilio in Le Nozze di Figaro auf. Er gewann im Juni 2020 den 1. Preis beim Gesangs-Wettbewerb „Voices of South Africa“, im Juli 2020 den 3. Preis in Italien beim „Concorso Lirico Internazionale di Portofino“ und im September den 2. Preis beim internationalen Klassik-Gesangswettbewerb „Debut“ in Weikersheim. Außerdem erhielt er ein Stipendium des Johannesburg International Mozart Festival. Derzeit studiert er bei Prof. Brigitte Lindner und Prof. Joseph Protschka an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln seinen Master. Meisterkurse bei Damon Ploumis und Domenic Wheeler gaben ihm wichtige künstlerische Impulse.

Über den 2. Preis konnte sich Tina Josephine Jaeger aus der Schweiz freuen. Dieser ist mit 6000 Euro dotiert. Die Sopranistin erhielt ihren ersten Gesangsunterricht im Alter von 7 Jahren bei den Golden Voices in Zürich. In den folgenden Jahren wirkte sie bei vielen Konzerten und Liederabenden international mit. 2012 übersiedelte sie nach Wien und studiert seit 2016, nachdem sie den Bachelorabschluss in Sologesang an der MUK - Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien erlangte, am selben Haus die Masterlehrgänge Master Sologesang und Master Lied und Oratorium. Im Juni 2018 schloss Tina Jaeger mit Erfolg ihren Master in Lied und Oratorium bei KS Birgid Steinberger und Carolyn Hague ab. Gleichzeitig absolvierte sie 2018 ihren Bachelorabschluss in Psychologie mit Auszeichnung.

Der 3. Preis, in Höhe von 3000 Euro ging an die Sopranistin Isabel Weller aus Deutschland. Weller begann ihr Gesangsstudium bei Prof. Regina Kabis-Elsner an der Hochschule für Musik Freiburg und schloss dort ihr Masterstudium im Sommer 2021 ab. Zur Vertiefung ihrer Gesangsausbildung studiert sie ergänzend bei Prof. Christian Elsner und Prof. Hartmut Höll an der Hochschule für Musik Karlsruhe. 2018 gewann Isabel Weller den 24. Internationalen „Louis-Spohr-Wettbewerb“ in Kassel.

Die Koreanerin Sol Her (Sopran) errang den Publikumspreis in Höhe von 1000 Euro und den Orchesterpreis des WDR Funkhausorchesters, der eine Produktion beinhaltet. Ihr Gesangstudium absolvierte sie an der Yonsei Universität in ihrer Heimatstadt Seoul, wo sie in einer Hochschulproduktion die Rolle der Mimi aus La Boheme sang. Seit 2019 studiert sie in der Meisterklasse Operngesang bei Herr Prof. Edward Randall an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden.

Sendetermin

Das Konzert | 22. September 2021, 20.04 Uhr | WDR 3

Foto (v.l.n.r.): Sol Her, Katleho Mokhoabane, Isabel Weller, Tina J. Jaeger

The Voice of Opera

Der Internationale Musikwettbewerb Köln startet heute in der HfMT Köln Weiterlesen

13.09.2021

Am heutigen Tag startet an der Hochschule für Musik und Tanz Köln der Internationale Musikwettbewerb Köln für die Kategorie Gesang. Nach einer spannenden Bewerbungsphase, in der 136 Sänger*innen aus vielen Ländern der Welt Videos eingereicht hatten, wurden 30 von einer Vorjury ausgewählt ihr Können vom 13. bis 18.09. in Köln zu präsentieren.

Die Internationalität des Wettbewerbs spiegelt sich in den ausgewählten Teilnehmer*innen wider. Nachwuchskünstler*innen aus 13 Ländern (neben Japan, Deutschland, Südkorea und Kroatien sind das Bulgarien, Slowenien, Schweiz, Venezuela, USA, Kanada, Frankreich, Russland und Südafrika) wurden an die Hochschule für Musik und Tanz Köln eingeladen. Leider konnten jedoch nicht alle ausgewählten Sänger*innen anreisen.

Am 14.09. beginnen die Durchgänge im Konzertsaal der Hochschule. Die jungen Sänger*innen präsentieren dann Werke aus Oper und Operette vor einer international besetzten Jury. Den Juryvorsitz hat Prof. Kai Wessel.

Die Finalrunde mit dem WDR Funkhausorchester unter der Leitung des Dirigenten Enrico Delamboye findet am 17.09. ab 19.00 Uhr im Konzertsaal der Hochschule statt. Am Samstag, 18.09. schließt sich dann um 20:00 Uhr das Preisträgerkonzert im Funkhaus am Wallrafplatz an. Dieses Konzert wird ebenfalls zusammen mit dem WDR Funkhausorchester gestaltet und für die Übertragung im Rundfunk aufgezeichnet.

An Preisgeldern steht eine Summe von 18.500 Euro zur Verfügung, die sich aus den Hauptpreisen und Sonderpreisen zusammensetzt. Auch das Publikum kann erneut in der Finalrunde einen Preis vergeben. Außerdem winken den Preisträgern Anschlussengagements und eine Produktion mit dem WDR Funkhausorchester.

Alle Durchgänge und Konzerte sind öffentlich. Eintrittskarten für die Finalrunde am 17.09. und für das Preisträgerkonzert am 18.09. gibt es bei KölnTicket.

Über eine Berichterstattung zu unserem Wettbewerb würden wir uns sehr freuen. Gerne stellen wir Ihnen weitere, ausführlichere Informationen zum Wettbewerb allgemein, zu den TeilnehmerInnen, dem Ablauf sowie der Jury zusammen.

Von Oper bis Tanz

Die HfMT Köln startet bereits im September mit drei Produktionen ins Wintersemester Weiterlesen

07.09.2021

 

Endlich ist es wieder so weit. Auch an der Hochschule für Musik und Tanz Köln finden ab September Veranstaltungen indoor mit Publikum statt. Den Auftakt macht die Literaturoper mit einer Bearbeitung der Novelle „Das Erdbeben in Chili“ von Heinrich von Kleist. Mit dem Projekt „IMPACTZONE“ bringt das Zentrum für Zeitgenössischen Tanz drei Choreographien auf die Bühne des Konzertsaals und zusammen mit dem WDR Funkhausorchester findet am 17.09. die Finalrunde und am 18.09. das Preisträgerkonzert des Internationalen Musikwettbewerbs Köln statt.

Literaturoper

Die Stunde null ist es, welche Kleist u. a. als zentralen Gegenstand seiner Novelle »Das Erdbeben von Chili« beschreibt. Eine Stadt in Schutt und Asche erlebt eine Art postapokalyptisches Moment nach einem schweren Erdbeben. Aus der kollektiven Krise scheint die Aufhebung aller Stände, ein Neubeginn, zu resultieren. Doch dieser Moment ist trügerisch … Durch die realitätsnahen Zustände seiner Protagonisten, die fern von sonstiger romantischer Grübelei handeln und scheitern, sind Kleists Werke für den Leser bis heute noch attraktiv. Doch von welcher Aktualität sie zeugen können, wird im Hinblick

auf die Corona Pandemie oder die Flutkatastrophe deutlich. Andreas Durban bringt mit Studierenden der Gesangsklassen der HfMT Köln dieses Werk nun auf die Bühne des Uraniatheaters. Die Musik schrieb Henrik Albrecht.

Impactzone21

Die vom Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) an der Hochschule für Musik und Tanz Köln initiierte Reihe IMPACTZONE zeigt jährlich Choreografien internationaler Künstler*innen, inszeniert und aufgeführt mit Tanzstudierenden der Hochschule. In der diesjährigen Ausgabe erschafft die Choreografin Reut Shemesh (D/ISR) für neun Studierende des ZZT eine adaptierte Fassung, die Bezug nimmt auf ihre außergewöhn­liche Arbeit ATARA. In ATARA richtet sie ihren Blick auf das Bild von Frauen, die nach den Regeln der jüdischen Orthodoxie leben, und solchen, die einen säkularen Ansatz verfolgen und befragt, was Weiblichkeit, weibliche Sexualität und ihr Platz in der Gesellschaft sein können. Mit der Produktion VIS MOTRIX entwickel­te die CocoonDance Company gleichermaßen bizarre wie faszinierende Wesen. Wie aus einer anderen Welt bewegen sie sich durch den Raum, werden zu einem Organismus aus Mensch und Maschine und erzeugen einen hypnotischen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Die Choreo­grafin Rafaele Giovanola (D/CH) kreiert mit VIS MOTRIX – xsamples für und mit Studierenden des ZZT eine eigene Fassung dieser Arbeit. Gustavo Gomez (D/BRA) widmet sich mit den Studierenden des ZZT der Figur der Loreley. Er erschafft eine Choreografie, in der sein Interesse an bildender Kunst und Video-Performance zum Ausdruck kommt.

Internationaler Musikwettbewerb Köln/Gesang

So groß war die Resonanz noch nie: 136 Sänger*innen aus der ganzen Welt haben sich für die erste Runde des Internationalen Musikwettbewerbs Köln beworben. 30 von ihnen wurden von einer Vorjury ausge­wählt, nach Köln zu kommen. Die verbliebenen Teilnehmer*innen stel­len sich vom 14. bis 18. September 2021 im Konzertsaal der Hochschule der weiteren Bewertung ihres Könnens durch eine inter­national erfahrene Jury. Das Repertoire des Wettbewerbs, das sowohl Oper als auch Operette umfasst, stellt eine Her­ausforderung an die sängerische Persönlichkeit und an das Interpretations- und Darstellungs­potenzial der Kandidat*innen dar. Die Finalrunde am 17.09. und das Abschlusskonzert am 18.09. mit dem Titel „The Voice of Opera“ findet zusammen mit dem WDR Funkhaus­orchester unter der Leitung von Enrico Delamboye statt.

Literaturoper: 08./09./11. und 13.09.2021, 20.00 Uhr, Uraniatheater

IMPACTZONE21: 09. und 10.09.2021, 19:30 Uhr, Konzertsaal der HfMT Köln

Finalrunde Internationaler Musikwettbewerb Köln, 17.09., 19:00 Uhr Konzertsaal der HfMT Köln

Preisträgerkonzert „Voice of Opera“, 18.09., 20:00 Uhr, WDR Großer Sendesaal

 

Karten zu den Veranstaltungen gibt es NUR über KölnTicket. Für den Einlass gilt die 3G Regel.

 

HUMPERDINCK2021 in Xanten

Eine Veranstaltungsreihe anlässlich des 100. Todestags des Komponisten Weiterlesen

26.07.2021

Am 27. September 1921 verstarb der Komponist Engelbert Humperdinck in Neustrelitz. Aus diesem Anlass haben sich mehrere Städte in NRW zu dem Projekt HUMPERDINCK21 zusammengeschlossen, um den Komponisten und sein Werk zu würdigen.

Neben den Städten Siegburg, Nümbrecht, Bonn, Köln und Bayreuth spielt auch Xanten im Leben von Engelbert Humperdinck eine wichtige Rolle. Für fast zehn Jahre fand er hier »seine Heimat« und zugleich Inspiration in der ländlichen Idylle für seinen Welterfolg, die Märchenoper »Hänsel und Gretel«.

Enge familiäre Bindungen führten ihn zwischen 1877 und 1886 immer wieder in die Dom- und Siegfriedstadt. Ausgedehnte Spaziergänge in der ländlichen Umgebung waren willkommene Inspirationsquellen für den Musiker und Naturfreund.

Der Verein Stadtkultur Xanten e. V., das SiegfriedMuseum Xanten und die Hochschule für Musik und Tanz Köln haben federführend ein kulturelles Programm zusammengestellt, das unter-schiedlichste Facetten des Komponisten zeigt. In einer Ausstellung wird seine Nähe zu Richard Wagner beleuchtet. Ein Konzert in der Kapelle des Kloster Mörmter stellt die Kammermusik in den Vordergrund. Das selten aufgeführte Werk »Die Wallfahrt nach Kevelaar« erklingt gemeinsam mit Bruckners f-Moll Messe im St. Viktor Dom und letztlich darf auch »Hänsel und Gretel« in einer Bearbeitung für Blechbläserensemble und Sprecher nicht fehlen. Die Konzerte sind alle kostenfrei. Wegen des beschränkten Platzangebots wird jedoch eine Einlasskarte benötigt.

Gerne möchten wir Ihnen in einem Gespräch am 3. August 2021 im Kriemhild-Saal das Programm näher erläutern und die Bedeutung des Komponisten für die Stadt Xanten nahebringen.

Anwesend sind:

Thomas Görtz, Bürgermeister der Stadt Xanten und Vorsitzender des Vereins Stadtkultur Xanten e.V.

Dr. Heike Sauer, Leiterin der Stabsstelle für Kommunikation und Fundraising an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und Beisitzerin im Verein Stadtkultur Xanten e.V.

Anke Lyttwin, Leiterin des SiegfriedMuseums Xanten

Die HfMT Köln erhält erneut finanzielle Unterstützung für ihre Studierenden

Ernst von Siemens Musikstiftung stellt 92.200 Euro zur Verfügung Weiterlesen

24.06.2021

Die Ernst von Siemens Musikstiftung hat am 15. Juni 2021 entschieden, erneut insgesamt 2 Millionen Euro für finanziell in Not geratene Musikstudierende der staatlichen Musikhochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Verfügung zu stellen.

Von diesen Geldern erhält die Hochschule für Musik und Tanz Köln einen Betrag 92.200 Euro.

„Für diese erneute Großzügigkeit der EvS Musikstiftung bin ich als Rektor sehr dankbar. Bedeutet doch diese Zuwendung für unsere Studierenden an allen drei Standorten eine riesige Unterstützung - materiell, aber nicht zuletzt auch moralisch. Studierende und nicht zuletzt Musikstudierende sind in der Corona-Pandemie von Politik und Gesellschaft nur marginal wahrgenommen worden. Ihre Unterstützung findet daher eine mehr als dankbare Resonanz“ so Prof. Dr. Heinz Geuen, Rektor der HfMT Köln.

 

 

Prof. Tilmann Claus wird neuer Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Prof. Tilmann Claus ist gestern vom Senat der Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT) mit großer Mehrheit zum neuen Rektor gewählt worden. Die Amtszeit von Prof. Tilmann Claus beginnt am 1. Oktober 2021 nach der Ernennung durch das Ministerium. Weiterlesen

01.06.2021

Prof. Tilmann Claus wird neuer Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Prof. Tilmann Claus ist gestern vom Senat der Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT) mit großer Mehrheit zum neuen Rektor gewählt worden. Der bisherige Rektor Prof. Dr. Heinz Geuen, kandidierte nach zwei Amtsperioden aus Altersgründen nicht mehr.

Prof. Tilmann Claus hat instrumentale Komposition in München bei Dieter Acker, in Köln bei Jürg Baur und in Mailand bei Giacomo Manzoni studiert. Anschließend absolvierte er ein Aufbaustudium elektronische Komposition bei Hans-Ulrich Humpert und parallel ein Studium in Musiktheorie und Tonsatz an der HfMT Köln. Nach seiner mehrjährigen Tätigkeit als Dozent für Klavier und Musiktheorie an der Musikschule der Stadt Bonn war er zunächst ab 1997 Professor für Tonsatz an der Musikhochschule Detmold, Abteilung Dortmund, bevor er 2004 an die HfMT Köln berufen wurde. Hier widmete er sich in seinem Fach insbesondere dem Bereich der neuen und zeitgenössischen Musik sowie der Musik der Renaissance.

Für zwei Amtsperioden war Prof. Tilmann Claus Dekan des Fachbereichs 1 für Komposition, Tasteninstrumente und Tonsatz, bevor er 2013 zum Prorektor für Studium, Lehre und Forschung der HfMT Köln gewählt wurde.

In seiner Funktion als Rektor möchte sich Prof. Claus in den vier Jahren der Amtszeit vor allem der Studiengangsentwicklung widmen. „Mein Ziel ist es, die bisherigen Studienverläufe den Anforderungen einer sich ständig verändernden Berufsrealität anzupassen. Hierzu gehört auch die intensive Auseinandersetzung mit Fragen der Digitalisierung in Studium und Lehre. Digitalisierung als Chance und Potential zielt nicht nur auf den technischen Aspekt, sondern bezieht die vielfältigen Formen und Möglichkeiten künstlerischer Ausdrucksformen und Ausdrucksmöglichkeiten mit ein.“

Die Amtszeit von Prof. Tilmann Claus beginnt am 1. Oktober 2021 nach der Ernennung durch das Ministerium.

 

HfMT Köln und die Alevitische Gemeinde Deutschland unterzeichnen Vereinbarung

Die Bağlama soll in die Hochschulausbildung integriert werden. Weiterlesen

31.05.2021

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln und die Alevitische Gemeinde Deutschland unterzeichnen Vereinbarung.

Die Bağlama soll in die Hochschulausbildung integriert werden.

Am 27. Mai 2021 haben der Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT) Prof. Dr. Heinz Geuen und der Vorsitzende der Alevitischen Gemeinde Deutschland Hüseyin Mat eine Vereinbarung unterzeichnet, mit der die zukünftige Zusammenarbeit der beiden Institutionen bekräftigt wird.

Vornehmlich geht es in dem Papier um die Entwicklung von Konzepten in Hinblick auf eine mögliche Integration des Instruments Bağlama in die künstlerisch-pädagogische Hochschulausbildung der HfMT Köln und damit um die Etablierung des Instruments an deutschen Musikhochschulen und in der deutschen Musiklandschaft.

Die Bağlama ist eines der zentralen Elemente im alevitischen Glauben. Sie ist nicht nur Kernbestandteil der Glaubenszeremonie Cem, sondern Übermittlerin religiöser Botschaften.

Insofern ist die Öffnung im Rahmen der Kooperation nicht nur wichtig für die Akademisierung des Instruments, sondern auch für die Anerkennung der alevitischen Identität.

Die Kooperation wird vornehmlich am Standort Wuppertal realisiert. Dieser ist durch zwei Professuren für Gitarre und eine Professur für Mandoline Fachschwerpunkt für den Bereich der Zupfinstrumente der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Eine Kooperation des Standorts mit der Bağlama-Ausbildung am alevitischen Konservatorium liegt deshalb nahe, nicht zuletzt, weil türkisch-stämmige Gitarrenstudierende häufig auch versierte Bağlama­Spieler*innen sind.

Hinzu kommt, dass der Standort Wuppertal durch sein Studienmodell des „Profil lndividuale" sehr gute Möglichkeiten bietet, neue Studienelemente zu erproben und ggfs. zu integrieren.

 

Bei der Unterzeichnung betonte Prof. Dr. Heinz Geuen, wie wichtig es ist, dass die Bağlama, die seit über 60 Jahren nicht nur in Köln, sondern in ganz Deutschland gespielt wird, nun auch endlich ihren Weg in die Musikhochschule findet. Auch äußerte er, dass es ihn besonders freue, diese Kooperation gerade mit der Alevitischen Gemeinde zu beginnen, die die Werte der HfMT teilt.

 

Am 14. Mai 2021 verleiht die HfMT Köln dem bedeutenden Pianisten und Musikschriftsteller Alfred Brendel im Rahmen einer Online-Feierstunde die Ehrendoktorwürde eines Dr. phil. h.c..

Alfred Brendel ist nach Nikolaus Harnoncourt und Helmut Lachenmann der dritte Träger dieser besonderen Ehrung der Hochschule.  Für die Ehrenpromotion sieht die Promotionsordnung der Hochschule mit den Aspekten Innovation, Kontinuität und Internationalität der zu würdigenden künstlerisch-wissenschaftlichen Leistungen drei zentrale Kriterien vor, die in besonderer Weise zu erfüllen sind. Als stilbildender Pianist der Gegenwart hat sich Alfred Brendel über mehrere Jahrzehnte und in internationalem Rahmen herausragende Verdienste erworben. Insbesondere seine Beethoven- und Schubert-Interpretationen sind bis heute grundlegend, da es ihm in besonderer Wese gelang, sich immer wieder neu und in intensiver und akribischer Weise mit dem Notentext auseinanderzusetzen, ohne dabei einem schematischen Ideal von „Werktreue“ zu folgen. Bei aller Intellektualität seiner musikalischen Weltsicht bleibt Brendel immer auch ein von der Emotionalität musikalischen Ausdrucks erfüllter Musiker. Als epochal und bis heute wirksam ist sein Eintreten für das Klavierwerk von Franz Liszt zu bezeichnen, dessen musikalische Tiefe und strukturelle Komplexität durch seine Interpretation neu entdeckt werden konnte.

In einer weiteren Schaffensdimension zeigt sich Brendel als versierter und vielfältiger Musikschriftsteller und Essayist, der es in ganz besonderer Wiese versteht, wissenschaftliche Recherche, künstlerisches Wissen und Sprachkunst miteinander zu verbinden. Seine schriftstellerische Intellektualität wurzelt in einem von intensivem Quellenstudium und scharfsinniger Analyse gespeisten Wissensfundus, der sich zugleich stets an die zentrale Frage nach den Möglichkeiten gelingender musikalischer Interpretation zurückbindet.

Für die nachwachsende Generation, von an der Hochschule für Musik und Tanz Köln studierenden Künstlerinnen und Künstlern, ist die in der Persönlichkeit und im Schaffen Brendels anzutreffende besondere Verbindung von künstlerischer Empathie und geistigem Weitblick beispielhaft. Durch die Verleihung der Ehrendoktorwürde soll auch vor diesem Hintergrund die besondere Kraft, die musikalisches Schaffen entfalten kann, herausgestellt werden.

Studierende der HfMT Köln erneut durch Spenden unterstützt

Die Fördervereine der Hochschule sammeln insgesamt 65.000 Euro Weiterlesen

03.05.2021

Mit einem erneuten Spendenaufruf für die finanzielle Unterstützung unserer Studierenden konnten die Fördervereine der Standorte Aachen, Köln und Wuppertal diesmal 65.000 Euro zusammentragen. Von dieser Summe werden nun 130 Studierende mit einer einmaligen Zahlung von 500 Euro unterstützt. Die Hochschule bedankt sich ganz herzlich bei den Spender*innen, die in dieser schwierigen Zeit die finanzielle Situation unserer Studierenden mildern helfen.

Insgesamt konnte während der Corona-Pandemie den Student*innen eine Hilfe von 420.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Davon alleine 166.000 von der Ernst von Siemens Musikstiftung.

Musik studieren in NRW: Infotag Musikstudium am 8. Mai 2021 – online und kostenlos

Orientierungsveranstaltung mit den nordrhein-westfälischen Ausbildungsinstituten Weiterlesen

23.04.2021

Orientierung über die Musik-Studiengänge in Nordrhein-Westfalen bietet der Infotag Musikstudium, den die Landesmusikakademie NRW am 8. Mai in Zusammenarbeit mit den Musikhochschulen und Universitäten in NRW durchführt. Junge Interessentinnen und Interessenten können sich in der Online-Veranstaltung über die möglichen Ausbildungen und Studiengänge im Bereich Musik informieren.

Die folgenden Ausbildungsinstitute stellen sich vor: Hochschule für Musik Detmold, Technische Universität Dortmund, Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, Folkwang Universität der Künste, Hochschule für Musik und Tanz Köln, Musikhochschule an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Universität Paderborn, Universität Siegen, das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr, die Fachhochschulen Bielefeld, Düsseldorf und Münster sowie der Landesverband der Musikschulen in NRW. Zudem sind die Studienberatungen von WWU Münster, HfM Detmold, Folkwang Universität der Künste und HfMT Köln online.

Lehramt Musik, Instrumental- und Vokalpädagogik, Elementare Musikpädagogik, Musikwissenschaft, Musik und soziale Arbeit, Musik und Medien, Gesang, Orchesterfach, Jazz ... die Auswahl ist groß, der Infotag Musikstudium vermittelt einen Überblick. Im Rahmen der Vorstellungen der Studiengänge können direkt Fragen gestellt werden, man kann sich aber auch im Anschluss in einem weiteren Online-Konferenzraum mit den Lehrenden der Hochschulen über spezifische Fragen persönlich austauschen. Für Studienaspiranten und -aspirantinnen ist der Infotag eine kostenlose Möglichkeit, einen Überblick über die Musikstudiengänge an Musikhochschulen und Universitäten in NRW zu erhalten.

Der Infotag Musikstudium findet am Samstag, 8. Mai 2021, von 10 bis 15 Uhr in den meisten Beratungen über die Plattform Zoom statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Ein Ablaufplan ist auf www.landesmusikakademie-nrw.de zu finden; dort werden auch einen Tag vorher die Zugangslinks veröffentlicht. Er wird in Kooperation aller oben genannten Hochschulen gemeinsam mit der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW von der Landesmusikakademie NRW veranstaltet.

Die Landesmusikakademie NRW wirkt für ganz Nordrhein-Westfalen als Veranstalterin musikalischer Fort- und Weiterbildungen, als Bildungsstätte und Probenort sowie als Vernetzungspartnerin und Projektträgerin. Sie wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft institutionell gefördert und bildet mit Kursen, Lehrgängen, Tagungen, Konzerten und Projekten einen Knotenpunkt musikalischer Arbeit in Nordrhein-Westfalen.

Unterstützung für eine Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs an Musikhochschulen

Deutscher Musikrat und Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen Weiterlesen

09.04.2021

Deutscher Musikrat und Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen fordern von den Bildungsministerinnen und -ministern der Länder mehr Unterstützung für eine Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs an Musikhochschulen

Die Qualität der Ausbildung der Studierenden an den 24 staatlichen deutschen Musikhochschulen, ebenso wie an privaten Institutionen, leidet seit Ausbruch der Corona-Pandemie im März 2020 massiv. So sind beispielsweise für die Studierenden Schlüsselerfahrungen wie das gemeinsame Proben, Projektarbeit und Auftritte vor Publikum kaum möglich. In der Konsequenz werden die jungen Musiker/innen in Bezug auf ihre Zukunftschancen und Wettbewerbsfähigkeit dauerhaft geschädigt.

Hierzu Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Der Deutsche Musikrat und die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen fordern die Landesminister/innen für Bildung, Wissenschaft und Kultur dazu auf, sich für die Bewahrung der Musikhochschullandschaft mit ihrer einzigartigen Ausbildungsqualität einzusetzen. Dafür sind unbürokratische finanzielle Hilfen für die Musikhochschulen unabdingbar, um die mittlerweile bekannten Schutzmaßnahmen konsequent und wirksam umsetzen zu können: etwa um systematisch Corona-Schnelltests für Studierende und Lehrende bereitzustellen, größere Räumlichkeiten anzumieten und Lüftungstechnik für die Hochschulräume anzuschaffen bzw. zu modernisieren. Auf diese Weise müssen – unter sicheren Bedingungen – zeitnah wieder mehr Präsenzveranstaltungen und damit auch eine qualitativ hochwertige und zukunftsfähige Ausbildung ermöglicht werden. Solche verlässlichen Werkzeuge, die nach einem Jahr der Pandemie nun endlich zur Verfügung stehen, jetzt nicht zu nutzen, wäre nicht nur fahrlässig: Dies wäre ein Verrat an den Bildungschancen einer ganzen Generation von Musikerinnen und Musikern.“

Hierzu Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, Vorsitzende der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen: „Nach mehr als einem Jahr erheblicher Einschränkungen jeglicher Ensemble-, Chor- und Orchesterarbeit sowie dem vollständigen Aussetzen von Auftrittserfahrungen stehen wir am Wendepunkt und sehen, wie die Bildungsbiografien von Musikstudierenden nachhaltig Schaden nehmen. Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen und der Deutsche Musikrat appellieren an die Landesminister/innen für Bildung, Wissenschaft und Kultur, aktiv unterstützend zu handeln und in Verantwortung für die Bildungschancen der jungen Generation eine schrittweise Erweiterung der Präsenzlehre an den Musikhochschulen zu ermöglichen. Wir brauchen verlässliche Lösungen, um zeitnah in kleinen Gruppen/Ensembles arbeiten und noch in diesem Semester unter Verwendung von Tests größere (Orchester-)Formationen und Projekte re-etablieren zu können.“

Präsenzlehre kann derzeit an Musikhochschulen auf der rechtlichen Grundlage des Bund-Länder-Beschlusses vom 25. November 2020 durchgeführt werden, in dem „künstlerische Ausbildungsabschnitte“ explizit von der Umstellung auf digitale Lehre ausgeschlossen sind. Auch mit Verschärfung des Lockdowns blieb diese Option auf Präsenz für das Üben und den Unterricht bestehen. Doch um diese Möglichkeit zu nutzen, benötigen Musikhochschulen die finanzielle Unterstützung durch ihre jeweiligen Landesregierungen, um beispielsweise die Hygienekonzepte umzusetzen und auszuweiten.

Berlin und Hannover, 08. April 2021

Mehr Präsenzbetrieb für die Musikhochschulen

Deutscher Musikrat und Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen fordern von den Bildungsminister*innen der Länder mehr Präsenzbetrieb für die Musikhochschulen Weiterlesen

01.03.2021

Für die 24 staatlichen deutschen Musikhochschulen startet im April das dritte Semester, das ganz im Zeichen von Corona steht. In den künstlerischen und künstlerisch-pädagogischen Studiengängen betrifft dies derzeit etwa 17.000 Studierende, die seit einem Jahr auf wesentliche Bereiche in ihren Studiengängen, vor allem auf Ensemble- und Orchesterspiel, Projektarbeit und Auftrittserfahrungen verzichten müssen. 20% von ihnen erwägen derzeit einen Abbruch ihres Studiums.

Hierzu Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Der Deutsche Musikrat und die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen fordern die Landesminister/innen für Bildung, Wissenschaft und Kultur auf, ab April die schrittweise Rückkehr der Musikhochschulen zum Präsenzbetrieb zu ermöglichen. Mit dem gezielten Einsatz von Schnelltests, einer grundsätzlichen Steigerung der Impfaktivität und der Bereitstellung von größeren Räumlichkeiten kann das dringend notwendige Zusammenspiel von analoger und digitaler Lehre Wirklichkeit werden. Wenn jetzt nicht der Startschuss für eine verantwortungsvolle Öffnungsstrategie gesetzt wird, berauben wir nicht nur die junge Generation ihrer Bildungschancen, sondern riskieren auf viele Jahre hinaus einen gigantischen Aderlass der international hochgeschätzten Musikhochschullandschaft, die zur DNA unserer Kulturellen Vielfalt gehört.“

Hierzu Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, Vorsitzende der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen: „Die 24 deutschen Musikhochschulen konnten mit gut ausgearbeiteten Hygienekonzepten und ihrer im Vergleich zur gesamten Hochschullandschaft geringen Anzahl an Studierenden bis zur Verschärfung des Lockdown im Dezember 2020 mit großer Verantwortlichkeit einen zufriedenstellenden Präsenzbetrieb aufrechterhalten. Dahin müssen wir mit Beginn des Sommersemesters zurückkehren, um die Studierenden ausreichend für eine Berufstätigkeit in der Kultur zu befähigen. Es bedarf jetzt seitens der zuständigen Länderministerien eines klaren Signals, damit die Qualität der Lehre nicht weiter leidet. Ohne den Erfahrungsraum von gemeinsamem Musizieren und Bühnenauftritt vor realem Publikum führt kein Studium zum Ziel: Künstlerische Studiengänge bedingen die analoge Begegnung.“

Das „Recht auf Bildung“ wurde von den Vereinten Nationen schon 1948 in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie 2000 in der Grundrechte-Charta der Europäischen Union aufgenommen.

Gemeinsame Pressemitteilung
Berlin und Hannover, 01. März 2021

Studierenden-Nothilfe der Ernst von Siemens Musikstiftung

Erneut 2 Millionen Euro für Studierende staatlicher Musikhochschulen zur Verfügung gestellt Weiterlesen

14.12.2020

Eine schönere Meldung so kurz vor Weihnachten kann es für die Studierenden staatlicher Musikhochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht geben. Der Stiftungsrat der Ernst von Siemens Musikstiftung hat beschlossen zum zweiten Mal einen hohen Geldbetrag an die Musikhochschulen auszuzahlen.

In einem Anschreiben der Stiftung heißt es: „Aus den unzähligen Rückmeldungen der Hochschulen und Studierenden durften wir erfahren, wie groß die Dankbarkeit für die Studierenden-Nothilfe der Ernst von Siemens Musikstiftung war, aber auch, wie schlimm die Lage für die Studierenden durch die Pandemie immer noch ist. Aus diesem Grunde freuen wir uns, Ihnen heute mitteilen zu können, dass der Stiftungsrat beschlossen hat, noch in diesem Jahr weitere 2 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln hatte bereits im Juli 2020 einen Betrag von 74.000 Euro aus der Studierenden-Nothilfe der Ernst von Siemens Musikstiftung erhalten und an ihre Studierenden weitergeleitet. Nun werden erneut 92.000 Euro an die Hochschule überwiesen.

Rektor Prof. Dr. Heinz Geuen ist zugleich berührt und begeistert von der wiederholten großzügigen Unterstützung. „Für unsere Studierenden kommt diese Hilfe genau zur richtigen Zeit. Auftrittsmöglichkeiten als auch Nebenverdienste sind für Musiker*innen derzeit bis auf Weiteres kaum realisierbar. Mit dem Betrag können wir vielen Studierenden durch diese schwierigen Zeiten helfen.

Die Gelder werden nun kurzfristig ausgezahlt. Informationen zu dem Procedere werden an die Studierenden der HfMT Köln zeitnah kommuniziert.

DAAD-Preis 2020 geht an Alexandru Silian

Die feierliche Preisübergabe erfolgt am 18. November 2020 Weiterlesen

28.10.2020


an der Hochschule für Musik und Tanz Köln durch Prof. Heinz Geuen, Rektor der Hochschule.

Der DAAD-Preis für hervorragende akademische Leistungen und gesellschaftliches wie interkulturelles Engagement ausländischer Studierender wird an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in diesem Jahr an den Studenten Alexandru Silian aus Rumänien verliehen. Der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) vergibt alljährlich diesen Hochschulpreis, mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000,00 Euro.

Herr Alexandru Silian ist nicht nur künstlerisch herausragend, sondern hat sich insbesondere durch bemerkenswertes Engagement für Studierende an unserem Haus während der außergewöhnlichen Situation der vergangenen Monate für diesen Preis verdient gemacht.

Prof. Böhm beschreibt Herr Silian als einen Studenten, der sich durch Disziplin, Ehrgeiz und außergwöhnliche Begabung auszeichnet. Er bemüht sich zudem bereits seit mehreren Jahren um die Vermittlung europäischer Musikkultur in seinem Heimatland, als Mitglied verschiedener Kulturprojekte sowie als Organisator des Projekts „Icon Arts Academy & Festival“ zur Traditionswahrung in ländlichen Regionen Transilvaniens.

Besonders sind jedoch sein unermüdlicher und uneigennütziger Einsatz für Kommilitonninen und Kommilitonen während der einschneidenden Ereignisse durch die Pandemie in den vergangenen Monaten zu würdigen. In dieser Zeit hat er besonders denen, die psychisch stark belastet und von existentiellen Ängsten geplagt waren durch digitale Treffen, ein spezielles Forum und digitale Projekte Unterstützung geboten.

Damit hat er einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl der Hochschulgemeinschaft geleistet.

Literaturoper

Der Automat: Zukunftstöne aus der Vergangenheit Weiterlesen

02.10.2020





Der Automat: Zukunftstöne aus der Vergangenheit
      

Die Beziehung zwischen Mensch und Maschine

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln präsentiert in vier Vorstellungen im Oktober die Literaturoper „Der Automat“ im Urania Theater.

Ein Kühlschrank informiert uns heute über seinen Inhalt per Smartphone, eine Türklingelkamera zeigt uns auch unterwegs, ob Freunde oder Einbrecher vor der Tür stehen und Krankenhausroboter werden mit der neuesten und klügsten künstlichen Intelligenz ausgestattet. Maschinen werden immer smarter, immer mehr strebt der Mensch danach, sie nach seinem Bild zu formen. Die Maschine soll der perfekte Mensch werden und uns unterstützen. Doch wann ist man wirklich menschlich und ist der Mensch irgendwann ersetzbar? Wusste E.T.A. Hoffmann dies etwa schon damals, als er 1816 sein Werk „Der Sandmann“ veröffentlichte?

In Hoffmanns Novelle „Der Sandmann“ geht es um mechanisierte Menschen, um Automaten. Der Mensch ist fasziniert von diesen Maschinen, die wie sie sprechen oder tanzen können. In dem adaptierten Musiktheater „Der Automat“ wird dieser Gedanke zeitaktuell aufgegriffen und die Beziehung zwischen Mensch und Maschine näher beleuchtet. Ein junger Mann verliebt sich in einen Automaten und verschmäht seine mögliche Liebespartnerin, um eine anscheinend idealere Partnerin zu finden. Rationalität und Schicksal stehen sich im Weg, doch was wird am Ende siegen? Ist der Automat wirklich ein so idealer Partner oder spielen da eher narzisstische Gründe mit?

In Andreas Durbans Inszenierung geht es um die Erforschung künstlicher Intelligenz, um andere Wege, andere Sichtweisen. Die Oper wurde von Henrik Albrecht komponiert. Die musikalische Leitung übernimmt Georg Leisse. Die Darbietung erfolgt durch die Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Weitere Informationen finden Sie auf www.hfmt-koeln.de

17.+18.+24.+25. Oktober 2020
Urania Theater in Köln Ehrenfeld, 20.00 Uhr
Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Libretto: Andreas Duran
Komponist: Henrik Albrecht
Musikalische Leitung: Georg Leisse
Karten: 6€ bei KölnTicket (nur online)


    Pressestelle    Hochschule für Musik und Tanz Köln
    Dr. Heike Sauer    Unter Krahnenbäumen 87
    Leitung der Stabsstelle, Kommunikation und Fundraising    D-50668 Köln
    E-Mail: heike.sauer@hfmt-koeln.de     Telefon: 0221 / 28380-0
    Telefon: 0221 / 28380-250
     Mobil: 0151 / 23525177    Internet: www.hfmt-koeln.de


Die renommierte Kontrabassistin und Komponistin Hendrika Entzian wird im Sommersemester 2020 als Gastprofessorin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln unterrichten.

Henrika Entzians Lehrtätigkeit umfasst vor allem den Bereich der "advanced harmony", welcher sich mit neuen und neuesten Entwicklungen harmonischer Sichtweisen und deren Verwendung in aktuellen Improvisationskonzepten befasst. In diesem Semester bietet sie Arrangier-Kurse im Bereich Big Band sowie Jazz/Pop an. Zudem baut sie die fachübergreifende Projektarbeit "Stories, Songs and Symphonies" mit Studierenden aus unterschiedlichen Studiengängen auf.
Auch in der aktuell erschwerten Situation zeigt sich der Fachbereich 6 kreativ und flexibel. Das digitale Lehrangebot wird durch Video-Konferenzen ergänzt, die eine persönliche Beratung und Zusammenarbeit der Studierenden ermöglicht.

Hendrika Entzian studierte zunächst in Hamburg, später in Köln Kontrabass und ist seither in der Kölner Jazz-Szene präsent. Mit ihrem Quartett veröffentlichte sie die beiden CDs "Turnus" (2015) und "Pivot" (2017), von denen letztere 2018 für den ECHO Jazz nominiert wurde. Nun erscheint die Debut CD "Marble" ihrer eigenen Big Band Hendrika Entzian+. Sie schreibt und arrangiert regelmäßig für große Besetzungen wie der WDR Big Band, dem niederländischen Metropol Orchestra und dem Kölner Subway Jazz Orchestra und ist WDR Jazzpreis-Trägerin in der Kategorie Komposition 2018.

Ermöglicht wird die Besetzung der Gastprofessur durch die Teilnahme der Hochschule für Musik und Tanz Köln am Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder. Bereits zum dritten Mal hat sich die HfMT Köln erfolgreich für das Programm beworben, welches das Ziel einer geschlechtergerechteren Hochschule verfolgt. Da in der künstlerischen Lehre in vielen Fächern – so beispielsweise im Jazz und in der Komposition – noch vergleichsweise wenige Frauen unterrichten, ist die Gastprofessur für Hendrika Entzian ein weiterer Schritt in der Gleichstellungsarbeit der Hochschule.
Im Rahmen des Professorinnenprogramms konnten überdies ab diesem Sommersemester an der HfMT Köln in verschiedenen Fachbereichen Frauen für besondere Förderlehraufträge gewonnen werden. In den folgenden Semestern sollen zusätzlich Female Artist in Residence an der Hochschule neue Impulse in der künstlerischen Lehre setzen.

Foto: Stefanie Marcus

Was macht eigentlich die HfMT Köln?

Initiativen und Maßnahmen zur Bewältigung der Corona Krise an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Weiterlesen

20.04.2020

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW hat in einer Pressemeldung verkündet, dass die Hochschulen ab dem 20.04. zunächst online in das Sommersemester starten. Was bedeutet das eigentlich für eine künstlerische Hochschule und wie versucht das Rektorat die Not von Studierenden, die nicht üben können oder die durch den Wegfall von Jobs, mit denen sie ihr Studium finanzieren in materielle Not geraten, zu lindern?

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie betreffen ganz besonders hart die Studierenden an der HfMT Köln. Für sie bedeutet die derzeitige Situation zunächst Unterrichtsausfall, die Nichtverfügbarkeit von Übungsräumen in der Hochschule und die Verschiebung von Prüfungen. Alle Veranstaltungen, in denen sie sich künstlerisch erproben können sind bis dato ausgefallen und werden höchstwahrscheinlich auch in den nächsten Monaten nicht stattfinden.

Ausbau digitaler Angebote

Wegen dieser grundlegenden Veränderung der Lehr- und Lernsituation hat die HfMT Köln die Möglichkeiten digitaler Angebote massiv ausgebaut. Neben den technischen Erweiterungen sind in kürzester Zeit Beratungsstrukturen für Studierende und Lehrende zur Nutzung digitaler Lehr- und Lernmittel aufgebaut worden. Zum Einsatz kommen neben dem bereits seit längerem genutzten Lernmanagementsystem Videoplattformen, die vor allem im Bereich von Seminaren und Übungen einen aktiven Austausch ermöglichen.

Wie kann der künstlerische Unterricht gewährleistet werden?

Den künstlerischen Einzelunterricht, eines der Herzstücke einer umfassenden Musikausbildung, in diesen Zeiten zu ermöglichen, stellt jedoch eine große Herausforderung dar. Denn hier ist der direkte Kontakt zu den Lehrenden besonders wichtig. Anders als in musikwissenschaftlichen und musiktheoretischen Vorlesungen, die durch ein digitales Angebot noch gut abgedeckt werden können, steht im Zentrum des Einzelunterrichts die Entwicklung eines individuellen künstlerischen Ausdrucks – in all seiner Komplexität – gekoppelt mit den dazugehörigen motorischen und artikulatorischen Fähigkeiten am Instrument oder der eigenen Stimme.

Brigitte Lindner, Dekanin des Fachbereichs Gesang benennt die Probleme für diese Form des Unterrichts konkret: „Online-Unterricht ist für die Ausbildung von Sängerinnen und Sängern kein Ersatz für den notwendigen Präsenz-Unterricht. Neben dem Aspekt, dass nicht alle Studierende über die technischen Möglichkeiten verfügen, die für einen online-Unterricht und eine gute klangliche und technische Übertragung notwendig sind, muss auch bedacht werden, dass viele Studierende und auch Dozent*innen zu Hause wegen der Nachbarschaft oder der familiären und räumlichen Situation nicht üben und unterrichten können. Sie können ihr Instrument „Körper/Stimme“ deshalb nicht ausreichend trainieren. Man kann zwar online versuchen, etwas Technik und Musik zu vermitteln, aber es kommt häufig zu zeitlicher Klang-Verzögerung, hohe oder tiefe Töne gehen verloren, ein gemeinsames Musizieren, Atmen und Impulse setzen ist nicht möglich. Gesangsliteratur kann besprochen, aber nicht effizient gesanglich trainiert werden. Wir bemühen uns, so gut es geht, mit den Studierenden über das Medium zu kommunizieren und inhaltlich im Gespräch zu bleiben, dies ersetzt jedoch keinen qualifizierten und effizienten Unterricht.

Trotz dieser Problematik halten im Grunde alle Lehrenden digitalen Kontakt zu ihren Studierenden, um ihnen im Rahmen des Möglichen Hilfen für die künstlerische Arbeit zu geben. Dieses „Video-Coaching“ geschieht entweder im direkten Kontakt oder über das Aufnehmen von Video-Tutorials, in denen konkrete Fragen von Interpretation und Spieltechnik besprochen und Lösungswege demonstriert werden.

Wie werden fehlende Übemöglichkeiten kompensiert?

Den fehlenden Übemöglichkeiten möchte die Hochschule in den nächsten Tagen mit einer kontrollierten und schrittweisen Öffnung einiger Räume unter Einhaltung der Hygienevorschriften entgegentreten. Zudem wurden kurzfristig 50 portable digitale Klaviere angeschafft, die ab dieser Woche von Studierenden ausgeliehen werden können, um ihnen zu Hause eine Arbeit am Instrument zu ermöglichen.

Finanzielle Hilfen für Studierende

Hart sind auch die materiellen Auswirkungen für die Studierenden, da vielen jetzt das Nötigste zum Leben fehlt. Nebenverdienste wie Unterrichtshonorare und Konzertgagen sowie Jobs bei Kulturveranstaltern oder in der Gastronomie fallen jetzt komplett weg. Nicht selten stellen diese Tätigkeiten die einzige Finanzierungsquelle der Studierenden dar.
Die Vorstände der drei Fördervereine der Hochschule in Köln, Aachen und Wuppertal haben zusammen mit dem Rektorat daher einen „Corona Virus Hilfsfonds“ ins Leben gerufen und rufen zu Spenden auf, um den Student*innen damit durch die kommenden Monate zu helfen. Auch zahlreiche Lehrende der Hochschule unterstützen die Studierenden finanziell.

Last but not least

Die HfMT ist in normalen Zeiten auch immer ein Kulturträger in der Region mit zahlreichen, öffentlich zugänglichen Veranstaltungen an den Standorten Köln, Aachen und Wuppertal. Um dieser Funktion in kleinerem Umfang gerecht zu werden, sollen Veranstaltungen wie die Ringvorlesung zum Beethoven-Jahr oder einzelne Konzerte in angepassten Formaten über den YouTube Kanal der Hochschule zur Verfügung gestellt werden. Dies ist auch ein Beitrag, um das kulturelle Leben weiterhin aufrecht zu erhalten.

»... IN HALL UND WIDERHALL…« LIED IM DIALOG

Die Liednacht in der Hochschule für Musik und Tanz Köln Weiterlesen

14.11.2019

Was hat das Genre „Lied“ eigentlich mit „Metoo“ zu tun? Welche Lieder erwarten das Publikum unter dem Programmpunkt „Lied und Jazz“ und welche spanischen Gedichte vertonte Robert Schumann für seinen Liedzyklus „Spanische Liebeslieder“? Wen diese aber auch andere Fragen rund ums Thema Lied interessieren, kann am 29. November 2019 ab 17:00 Uhr in der Hochschule für Musik und Tanz Köln Antworten finden.

Immer wieder taucht das Thema Liebe, Macht und Gewalt in Lyrik und Lied auf. In so berühmten Gedichten/Liedern wie „Heidenröslein“ und „Erlkönig“, in Volksliedtexten und -vertonungen und in anderen lyrischen und dramatischen Formen werden sie im Kontext zeitgenössischer Mann-Frau-Rollenbilder verhandelt, sei es poetisch-ästhetisch verklausuliert oder in offenen Schilderungen, Anklagen, Warnungen – auch Verharmlosungen. Im Rahmen der Liednacht werden um 21:15 Uhr im Kammermusiksaal einige dieser Lieder präsentiert. Im Gespräch mit der Psychoanalytikerin Adelheid Müller wird sich die verstörende Aktualität dieser künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema zeigen. Improvisationen und Arrangements von Liedern der Komponisten Hugo Wolf, Hanns Eisler, Henri Duparc, Alban Berg und Claude Debussy erwarten die Zuhörer unter dem Programmpunkt „Lied und Jazz“. Chansons auf Texte u.a. von Erich Kästner und Kurt Tucholsky werden unter dem Titel „Lied und Kabarett“ präsentiert, während die „Spanischen Liebeslieder“ op. 138 von Robert Schumann und die „Bachianas Brasileiras“ No. 5 von Heitor Villa-Lobos im Eröffnungskonzert um 19:00 Uhr im Konzertsaal erklingen. Und wer noch keine Gelegenheit hatte, die Jacques Offenbach-Revue „Paar de deux“ zu besuchen, kann dies um 17:00 Uhr nachholen.

Karten für die Veranstaltung gibt es online bei KölnTicket und an der Abendkasse.

29. November, ab 17.00 Uhr, HfMT Köln

  • Liednacht 2019    „...In Hall und Widerhall...“
  • Konzertsaal, Kammermusiksaal, Raum 114


Lied im Dialog mit

  • Kammermusik – Musiktheater – Klaviertranskription – Verfemter Musik – Jazz - Metoo – Politik – Zeitgenössischer Lyrik  - Kabarett
  • Mit Studierenden und Lehrenden der HfMT Köln
  • Gäste: Sabine Schiffner, Lyrikerin und Adelheid Müller, Psychoanalytikerin
  • Künstlerische Leitung: Prof. Ulrich Eisenlohr und Prof. Stefan Irmer
  • Eine Veranstaltung der Liedakademie an der HfMT Köln



Hendrika Entzian+

Bigband Sound im Konzertsaal der HfMT Köln Weiterlesen

30.10.2019

2018 hat sie den WDR-Jazzpreis im Fach Komposition gewonnen, zudem arbeitet sie seit vier Jahren als Bandleaderin ihres Quartetts und schreibt regelmäßig für große Formationen u.a. für das Kölner Subway Jazz Orchestra. Ihre Komposition "Weekdays" wurde beim BujazzO Kompositionswettbewerb 2016 in das Programm "Zukunftsmusik" aufgenommen.

Die Rede ist von der Bassistin und Komponistin Hendrika Entzian, die nun ein eigenes 17 köpfiges Orchester mit Kölner Musiker*innen zusammengestellt hat, mit dem sie den dynamisch ausdifferenzierten Modern Jazz ihres Quartetts auf eine große Besetzung überträgt. Zu den Quartett Kolleg*innen, Sandra Hempel an der Gitarre, Simon Seidl am Piano und Matthew Halpin am Saxophon, kommen z.B. Andy Haderer (WDR Bigband) an der Trompete,  Shannon Barnett an der Posaune, der Saxophonist Sebastian Gille und Musiker*innen aus dem Subway Jazz Orchestra wie z.B. Janning Trumann. Aus dieser Zusammenarbeit entstand im Jahr 2018 eine gemeinsame CD.

Wer die Band erleben möchte, darf sich nun auf das Konzert am 5. November 2019 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln freuen. Hier tritt Hendrika Entzian + in der Reihe Spitzentöne auf. Karten zum Preis von 6,-- Euro (incl. Vorverkaufsgebühr) gibt es bei KölnTicket und an der Abendkasse.

Hendrika Entzian +
5. November 2019, 19:30 Uhr
Konzertsaal der HfMT Köln

Besetzung

Tpt’s:
Andreas Haderer, Felix Meyer, Bastian Stein, Heidi Beyer

Tb’s:
Klaus Heidenreich, Shannon Barnett, Janning Trumann, Jan Schreiner

Saxes:
Matthew Halpin, Sebastian Gille, Julian Bossert, Theresia Philipp,Heiko Bidmon

Rhythm:
Piano: Simon Seidl
Guitar: Sandra Hempel
Bass: Matthias Nowak
Drums: Fabian Arends

Leitung: Hendrika Entzian

02.10.2019

Die feierliche Preisübergabe erfolgt am 7. Oktober 2019 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln durch Prof. Dr. Heinz Geuen, Rektor der Hochschule.

Der DAAD-Preis für hervorragende akademische Leistungen und gesellschaftliches wie interkulturelles Engagement ausländischer Studierender wird an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in diesem Jahr an die Studentin Desirée Werlen aus der Schweiz verliehen. Der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) vergibt alljährlich diesen Hochschulpreis, mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000,00 Euro.

Desirée Werlen studiert im Master bei Prof. Wessel Gesang, zuvor schloss sie in der Schweiz ein Bachelor und Masterstudium in Pädagogik ab.

Obwohl der Masterstudiengang Oper einen enormen Aufwand an Zeit abverlangt, ließ sich Desirée Werlen in den ASTA Vorstand wählen und entwickelte als treibende Kraft einer Gruppe von vier Studentinnen das Begleitprogramm zur Premiere von Benjamin Brittens "The Rape of Lucretia".

Über mehrere Monate stellte sie ein beeindruckendes Programm auf die Beine, das den Missbrauch von Frauen über eine Wandelausstellung darstellte. In mehreren Räumen wurden die Besucher über historische und aktuelle Fallbeispiele informiert, sollten sich interaktiv an Fragestellungen in Bezug auf Missbrauch beteiligen und sich über das Thema in unterschiedlichen Kulturen informieren.
Im Foyer und Treppenhaus hingen Fotos von Desirée Werlen, die  eine nicht erkennbare Frauengestalt zeigen, auf denen der Missbrauch angedeutet wird.

Es entstand ein breites Echo zu der Ausstellung und dem Programm sowohl in der Studierendenschaft, als auch bei den Besuchern der Oper.

20 haben es geschafft!

Zertifikatslehrgang Musikpädagogik für Musiker aus verschiedenen Kulturen abgeschlossen Weiterlesen

09.07.2019

Seit September 2018 haben 20 Musikerinnen und Musiker aus Westafrika, Iran, Irak, Chile, Türkei, Syrien, Sri Lanka und Deutschland viele Freitage an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und zwei intensive Wochenenden an der Landesmusikakademie NRW im Münsterland verbracht, jetzt ist es geschafft: Das Zertifikat als Musikpädagoge ist erreicht. 

Sie erhalten am Freitag, den 12.07.19, in einer Feststunde in der Hochschule für Musik und Tanz Köln ihre Zertifikate. Die musikalische Umrahmung übernehmen sie selbst und beweisen dadurch, wie viel sie über das interkulturelle Zusammenspiel als Ensemble gelernt haben. Zu hören sind Instrumente wie die orientalische Kastenzither Kanun, das persische Hackbrett Santur, die türkische Langhalslaute Bağlama, die arabische Kurzhalslaute Oud und viele Arten von Percussion-Instrumenten.

Der erfolgreiche Abschluss des Lehrgangs ist nur durch den zuverlässigen Besuch der 150 Unterrichtsstunden, ein Praktikum mit Hospitationen und eigenem Unterricht an einer Musikschule und einer Abschlussarbeit zu erreichen. Voraussetzungen für die Teilnahme war eine langjährige Praxis als Spieler auf gehobenem künstlerischem Niveau, pädagogische Vorerfahrung und gute Deutschkenntnisse. Unterrichtet wurde durch Lehrende der HfMT Köln, darunter Prof. Dr. Claudia Meyer, Prof. Dr. Jürgen Terhag und freiberufliche Dozenten, die Leitung des Lehrgangs übernahm die Direktorin der Landesmusikakademie NRW, Antje Valentin.

Ziel des Lehrgangs ist nicht die Bestätigung der eigenen Herkunftsmusikkultur, sondern deren Wertschätzung im Zusammenwirken mit den anderen, sie umgebenden musikalischen und kulturellen Kompetenzen. Musikpädagogik, Musiktheorie und Selbstmanagement standen auf dem Stundenplan. 

Der Lehrgang wurde durch die Landesmusikakademie NRW in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie dem Landesverband der Musikschulen in NRW veranstaltet.

Der Folgelehrgang beginnt Ende August 2019, eine Anmeldung ist noch bis 10.07.2019 möglich: www.landesmusikakademie-nrw.de

Bild: Unterrichtsprobe, links Ayham Nabuti und rechts Serbaz Jajan, Foto A. Valentin

Drei Sinfoniekonzerte in Dortmund, Köln und Detmold

Werke von Maria Herz, Simon Laks, Richard Strauss und Ludwig van Beethoven Weiterlesen

24.04.2019

Der Wiederentdeckung verfemter und entrechteter Komponisten widmet sich die OZM|Symphony, das Sinfonieorchester des Orchesterzentrum|NRW, in drei Sinfoniekonzerten am 10., 11. und 12. Mai 2019 in Dortmund, Köln und Detmold. In Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln und der Hochschule für Musik Detmold werden im Rahmen des Projektes „EchoSpore“, das von der Deutsche Bank Stiftung und Stiftung Lichterfeld gefördert wird, das Klavierkonzert op. 4 von Maria Herz sowie das Concerto da Camera für Klavier, neun Bläser und Schlagwerk von Simon Laks zu Gehör gebracht. Als Solisten werden mit Alexandre Chenorkian und Yeon-Min Park Preisträger des von der Stiftung Kurd Aschenbrenner geförderten Chopin+-Klavier-Wettbewerbs 2018 die beiden Werke interpretieren. Als Dirigent konnte Prof. Alexander Rumpf gewonnen werden.

 

Der polnisch-französische Komponist Simon Laks ist Überlebender des KZ Ausschwitz. Sein Concerto da Camera entstand 1963 in Paris und ist heute ein zu selten gespieltes Kleinod. Gleiches gilt für das Klavierkonzert von Maria Herz, die während der Naziherrschaft in Deutschland ins englische Exil getrieben wurde. Die beiden Werke werden gerahmt von zwei der spannendsten Orchesterwerke aus Klassik und Romantik, Beethovens „Coriolan“-Ouvertüre und dem „Don Juan“ von Richard Strauss.

 

Die OZM|Symphony, das Sinfonieorchester des Orchesterzentrum|NRW, ist ein gemeinsames Orchester der vier Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen. Es setzt sich aus Studierenden der Hochschulen in Detmold, Düsseldorf, Essen und Köln zusammen, die sich im Masterstudiengang „Orchesterspiel“ am Orchesterzentrum|NRW in Dortmund auf eine Karriere als Orchestermusiker vorbereiten. Das Orchester wird im Rahmen der drei Konzerte zum ersten Mal überhaupt an zwei seiner Trägerhochschulen zu Gast sein.

 

Prof. Alexander Rumpf, der Dirigent der drei Konzerte, war Assistent von Herbert von Karajan während der Salzburger Festspiele, später als Stellvertretender Generalmusikdirektor in Dortmund tätig und anschließend Generalmusikdirektor am Oldenburgischen Staatstheater. Er arbeitete mit vielen renommierten Orchestern in Deutschland und u. a. auch mit dem BBC Symphony Orchestra und an der San Francisco Opera. Seit 2015 ist er Professor für Dirigieren in Köln.

 

Das Projekt „EchoSpore“ dient der (Wieder-)Entdeckung verfemter, entrechteter, verfolgter, ins Exil gezwungener, ghettoisierter, ins Lager gesperrter und ermordeter Komponisten. Ziel des Projektes ist es, eine nachhaltige öffentliche Aufmerksamkeit für die vom Vergessen bedrohten Werke herzustellen, diese aufzubereiten, einem breiten Publikum zugänglich zu machen und damit sicherzustellen, dass die Täter ihre Ziele nicht erreichen. 

KONZERTE

  • Freitag, 10.05.2019 | 19:30 Uhr | Orchesterzentrum|NRW | Eintritt frei
  • Samstag, 11.05.2019 | 19:30 Uhr | Hochschule für Musik und Tanz Köln | Eintritt 6,00 Euro über Kölnticket
  • Sonntag, 12.05.2019 | 19:30 Uhr | Hochschule für Musik Detmold | I Eintritt 11,50 bis 22,30 Euro über Eventim

PROGAMM

  • Ludwig van Beethoven | Ouvertüre „Coriolan“ für Orchester c-Moll op. 62
  • Maria Herz | Konzert für Klavier und Orchester op. 4 
  • Simon Laks | Concerto da Camera für Klavier, neun Bläser und Schlagwerk
  • Richard Strauss | „Don Juan“ – Tondichtung für großes Orchester op. 20 

MITWIRKENDE

  • OZM Symphony
  • Alexander Rumpf | Leitung
  • Alexandre Chenorkian | Klavier
  • Yeon-Min Park | Klavier
26.03.2019

Live Music Now ist ein gemeinnütziger Verein, den Yehudi Menuhin 1977 in England gegründet hat. Sein Anliegen war es, einerseits junge, begabte Musikstudenten, die nach strengen Kriterien ausgewählt werden, zu fördern und andererseits Menschen aller Altersstufen in verschiedensten medizinischen und sozialen Einrichtungen die Möglichkeit zu geben, ein Konzert „live“ zu erleben. 

Diese Menschen mit ihrer Musik zu erreichen, ist für die Musiker  eine besondere Erfahrung, die die jungen Künstler auf ihrem Weg zu ihrer künstlerischen und menschlichen Reife fördert.

Für die Zuhörer in schwierigen Lebenssituationen ist es eine Chance, klassische Musik gespielt von hochqualifizierten Musikern, unmittelbar zu erleben. 

Seit 1992 gibt es Live Music Now auch in Deutschland, mittlerweile bundesweit. Im Dezember 2001 ist Live Music Now Köln e.V gegründet worden. Die Musiker werden nach einer Audition in der Hochschule für Musik und Tanz Köln, mit den Standorten Aachen und Wuppertal, für 3 Jahre in die LMN Förderung aufgenommen.

Der Verein Live Music Now Köln e.V organisiert Konzerte im Raum Köln, Aachen , Bonn und Mönchengladbach. Alleine in Köln werden im Jahr 50 Konzerte veranstaltet. Alle Konzerte werden kostenlos von Live Music Now für die sozialen Einrichtungen organisiert. Alle im Zusammenhang mit den Konzerten entstehenden Aufwendungen werden mit Spenden finanziert.

Die Anzahl der Konzerte richtet sich nach der Höhe des Spendeneinkommens, deshalb ist der Verein Live Music Now auf Spenden und Sponsoren angewiesen.

Die Mitglieder des gemeinnützigen Vereins arbeiten ehrenamtlich.

Die deutschlandweite Arbeit der Live Music Now Vereine  wurde 2014 mit der Theodor Heuss Medaille ausgezeichnet.

Vorsitzende

Ludgera Frfr. v. Eltz-Rübenach

The Rape of Lucretia

Me too auf der Opernbühne Weiterlesen

25.03.2019

Brutal, intensiv, klassisch und gleichzeitig brandaktuell: Mit Benjamin Brittens „The Rape of Lucretia“ bringt die Hochschule für Musik und Tanz Köln in einer Inszenierung von Gabriele Rech ein erschreckend authentisches und aufwühlendes Musiktheaterstück auf die Konzertsaalbühne. 

Die 1946 geschriebene Oper behandelt ein Thema, das gerade in den letzten Jahren mit der Me Too-Debatte, die auch an den deutschen Musikhochschulen intensiv geführt wird, aktueller ist denn je.


Benjamin Brittens Kammeroper greift einen Stoff auf, der zum Gründungsmythos der Römischen Republik gehört. Rom ist von den Etruskern unterworfen und in eine ebenso ausgebeutete wie sittenlose Lebensart gestürzt worden. Das zum Expansionskrieg gezwungene Volk der Römer beginnt gegen die etruskische Herrschaft aufzubegehren. Der Freitod Lucretias wird zum Signal des Umsturzes und gilt als Symbol für den Übergang der Monarchie in eine römische Republik. Ihre Vergewaltigung durch den Etrusker und Sohn des letzten König Roms „Tarquinius“ steht damals wie heute für die sexuelle Gewalt von Männern in Machtpositionen.

Gabriele Rech dazu: „Mit der Inszenierung soll das Bewusstsein für Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt geschärft werden. Es werden keine vorschnellen Klischees gezeigt, sondern Entwicklungen deutlich gemacht. Für Student*innen ist so ein Bewusstseinsprozess unerlässlich, zumal es leider auch in ihre Wirklichkeit hineingreifen kann. Es geht hier also nicht nur um einen enthobenen, abstrakten Stoff wie häufiger in der Oper, sondern um ein Thema, das leider auch allzu schnell Wirklichkeit werden kann.“

Tobias Flemming (Bühne/Kostüme) nutzt als zentrales Bühnenbildelement der Inszenierung die Hände mit den Stigmata, helfend, schützend, anklagend, richtend.

Die musikalische Basis des Werks bildet ein Kammerorchester mit zwölf Instrumenten aus Holzbläsern, Klavier, Harfe, Schlagzeug und einem Streichquintett. Vor den Vorstellungen und in der Pause findet in verschiedenen Räumlichkeiten der HfMT eine künstlerische und assoziative Sensibilisierungsausstellung zum Thema sexueller Missbrauch und Machtmissbrauch statt, die sich auf die Thematik der Oper bezieht und von Studierenden der Hochschule gestaltet wird.

Termine

  • 26. | 27. | 28. | 29. April 2019
  • Konzertsaal der HfMT Köln, 19:30 Uhr, (Sonntag 16:00 Uhr)

Studierende der Gesangsklassen und das Orchester der HfMT Köln

Musikalische Leitung: Prof. Stephan E. Wehr
Inszenierung: Prof. Gabriele Rech
Bühnenbild und Kostüme: Tobias Flemming
Licht: Thomas Vervoorts 

Karten 6,-- Euro bei KölnTicket und an der Abendkasse

Der weltbekannte und renommierte Geiger Shlomo Mintz wird ab dem Wintersemester 2019/2020 als Professor in Residenz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln unterrichten.

Im Rahmen dieser Aufgabe wird er sowohl eine eigene exklusive Studierendenklasse in einem künstlerischen Studiengang ausbilden, als auch Meisterkursstunden für ausgewählte Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln anderer Klassen anbieten. Vorgesehen sind jeweils zwei größere Abschnitte pro Semester, in denen sich das Kollegium darauf freut, den hochkarätigen und außerordentlichen Musiker bei sich begrüßen zu dürfen. 

Shlomo Mintz zählt zu den bedeutendsten Geigern unserer Zeit. Er wird für seine hohe Musikalität, stilistische Vielseitigkeit und makellose Technik gleichermaßen geschätzt. Weltweit konzertiert er mit zahlreichen namhaften Orchestern und Dirigenten und gibt Recitals und Kammerkonzerte, auch als Bratschist. Für seine hervorragenden musikalischen Leistungen erhielt er mehrere Preise, u.a. den begehrten Premio Accademia Musicale Chigiana Siena, den Diapason d’or, den Grand Prix du Disque, den Gramophone Award, den Edison-Preis und den Cremona Music Award. 2006 wurde er von der Ben-Gurion-Universität des Negev in Beerscheba, Israel, mit einer Ehrendoktorwürde ausgezeichnet. 

Zusätzlich ist Shlomo Mintz bei sehr namhaften Orchestern ein hoch geschätzter Dirigent, wie z.B. dem Royal Philharmonic Orchestra (Großbritannien), NHK-Sinfonieorchester (Japan), Israel Philharmonic Orchestra, Israel Chamber Orchestra (1989 -1993 Chefdirigent), Principal Guest Conductor des Maastricht Symphony Orchestra und Artistic Director (1994 – 1998) und einigen mehr.

Er ist Mentor und Präsident der Jury des Internationalen Violinwettbewerbs Buenos Aires in Argentinien und Vorsitzender des Munetsugu Angel Violin Competition in Japan. In der Schweiz ist Shloma Mintz seit 2002 Artistic Director des Sion-Valais International Music Festival. Von 2002 bis 2011 war er Präsident der Sion-Valais International Violin Competition. Ferner ist Shloma Mintz vielgefragter Juror bei internationalen Wettbewerben, wie dem Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau (1993), dem Königin-Elisabeth-Internationalen Musikwettbewerb in Brüssel (1993 und 2001), sowie Vorsitzender der Jury des Internationalen Henryk-Wieniawski-Wettbewerbs für Violine im polnischen Poznań. Für den 2017 gegründeten Internationalen Violinwettbewerb Ilona Feher in Budapest/Ungarn übernahm er die Schirmherrschaft. Shlomo Mintz gibt weltweit Meisterkurse und war einer der Gründer und Patron (1992-2010) des internationalen Violin-Meisterkurses von Keshet Eilon in Israel, einem fortgeschrittenen Sommerprogramm für junge talentierte Geiger aus der ganzen Welt im Kibbuz Eilon, Israel.  Seit Sommer 2012 ist er künstlerischer Leiter von Crans Montana Classics, einer Meisterklasse in Crans-Montana (Schweiz).

Bewerbungen für Studierende sind möglich bis zum 15. März 2019. 

24.01.2019

Der Konzertabend des 26jährigen Pianisten Karlrobert Kreiten, zu dem die Stadt Heidelberg am 3. Mai 1943 in die Neue Aula ihrer Universität einlud, war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Die Programmzettel kündigten Beethovens "Appassionata", Etüden von Frederic Chopin und die "Spanische Rhapsodie" von Franz Liszt an. Auftritte in anderen Konzertsälen des Landes hatten den jungen, hochbegabten Interpreten bekannt gemacht.
Doch zum Heidelberger Klavierabend kam es nicht mehr, das Konzert fiel aus. Um acht Uhr morgens war Karlrobert Kreiten in seinem Hotelzimmer von der Gestapo verhaftet worden. Grund dafür war eine unbedachte Äußerung gegenüber einer Jugendfreundin seiner Mutter. Ihr gegenüber formulierte der junge Pianist, dass er unter den Lügen des Regimes sehr leide und überzeugt sei, "der praktisch verlorene Krieg" werde "zum vollständigen Untergang Deutschlands und seiner Kultur" führen. Obwohl u.a. Fritz von Borries, der Musikreferent des Propagandaministeriums, um Milde beim Urteil bat und auch Furtwängler sich für den Pianisten einsetzte, sprach der Volksgerichtshof am 3. September das Todesurteil. Karlrobert Kreiten wurde hingerichtet. Die Karriere von Karlrobert Kreiten begann bereits im Jahr 1927. In der Düsseldorfer Tonhalle spielte der Zehnjärige W.A. Mozarts D-Dur-Sonate und Impromptus von Franz Schubert. Schon ein Jahr später absolvierte er sein erstes Klavierkonzert mit Orchester. Mit 13 Jahren studierte er bereits an der Kölner Musikhochschule.

Mit Beethovens "Waldstein-Sonate" erspielte er sich in Berlin den Großen Mendelssohn-Preis. Wenige Monate zuvor war er aus dem Internationalen Klavierwettbewerb in Wien als Sieger hervorgegangen. Seit 1937 gehörte er in Berlin zu der Meisterklasse des brillanten Schumann-Interpreten Claudio Arrau. Von ihm unterrichtet perfektionierte Karlrobert Kreiten sein Spiel und eroberte große Häuser: Zweimal trat er mit den Berliner Philharmonikern auf, und als einer der ersten Solisten füllte er den Großen Gürzenichsaal in Köln. 

Dem Gedenken an diesen großartigen Pianisten hat die Hochschule für Musik und Tanz Köln einen Wettbewerb gewidmet, der jährlich im Januar in der Hochschule stattfindet. Am 25. und 26. Januar 2019 wetteifern junge Pianistinnen und Pianisten der Kölner Klavierklassen um die zu vergebenen Preise, die durch die finanzielle Unterstützung der Deutschen Bank Stiftung und von CMS Hasche Sigle ermöglicht werden.

Die Jury besteht aus Klavierdozent*innen der Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie aus externen Juroren: Prof. Gerald Fauth und Prof. Jerome Rose. Den Juryvorsitz hat Prof. Tilmann Claus (Prorektor) und die Gesamtleitung Prof. Dr. Florence Millet inne. Im großen Konzertsaal findet am Sonntag um 15:00 Uhr das Preisträgerkonzert statt.

Alle Durchgänge sind öffentlich

  • 25.01.19 | Erste Runde
    11:30 – 15:00 Uhr, Kammermusiksaal
  • 26.01.19, Zweite Runde
    ab 10:00 Uhr, Kammermusiksaal

Weitere Informationen finden Sie hier

Johannespassion in der Trinitatiskirche

Bachs Gegenwartspassion mit dem Hochschulchor und Solisten der HfMT Köln Weiterlesen

21.01.2019

Der erst Wurf war überwältigend. Von den Zeitzeugen wissen wir, dass die Uraufführung der Johannespassion am Karfreitag des Jahres 1724 ungemein beeindruckte.

Allein die Anfangsakkorde: Das dissonante Wühlen der Orchesterinstrumente, die Geigenfiguren, die nonstop um sich selber kreisen, dazu die Oboen, die sich - Nagelschlägen gleich - dissonant verfolgen. Die Leipziger Thomasgemeinde spürt am Karfreitag des Jahres 1724 diesen Affekt der aussichtslosen Verzweiflung – und ist sprachlos.

Ein Jahr später unternimmt Bach einen Schritt, den er zuvor noch nie getan hat: Er führt, getrieben von seinem Werk, zum gleichen Anlass dasselbe Werk nochmals auf. An Karfreitag 1725 erklingt die Johannespassion erneut. Aber er hat ein Jahr lang mit ihr gerungen, vieles umgestellt, einen neuen Eingangschor geschrieben, den er später als Abschluss des ersten Teils der Matthäuspassion verwenden wird. Er hat Flötenstimmen dazu komponiert und er hat den berühmten Schlusschoral abgeändert. 

Doch das Werk lässt ihn nach wie vor nicht los. 1730 führt er die Johannespassion erneut auf. Er ringt wieder mit dem Zustand des Werkes, stellt die ursprüngliche Eröffnungsmusik wieder her, muss aber – wohl auf Anordnung der Obrigkeit – die Einschübe aus dem Matthäus-Evangelium, welche die Gemeinde so gerne gehört hat, weglassen, was dazu führt, dass sämtliche Arien, die sich einst auf den eingeschobenen Matthäustext bezogen haben, auch abgeändert werden müssen….

Nun sollte man meinen, Bach wäre nach drei grundlegend verschiedenen Fassungen mit seinem Werk endlich zufrieden. Weit gefehlt.

Im Jahr 1749, also in den letzten Monaten und Tagen seines Lebens, nimmt Bach sich das Werk noch einmal vor. Noch grundlegender: Die alten Textfassungen werden wiederhergestellt, die Matthäus-Texte werden wieder eingefügt. Außerdem wird der Klang noch farbiger, aber auch diabolischer. Er fügt – was er in keinem anderen seiner Werke getan hat - eine völlige Neuheit, ein „Bassono grosso“ hinzu, ein Kontrafagott, das doppelt so tief klingt wie ein herkömmliches Fagott. Er registriert seine Passion nun wie ein Organist seine Orgel. Er schreibt sogar eine zweite Continuo-Stimme dazu. 

Also nicht nur wie in den Fassungen zuvor die Orgel alleine? Will er ein Cembalo dazu? Oder zusätzlich eine Laute? 

JETZT, im vierten Anlauf, will er eine endgültige Fassung seiner Passionsmusik herstellen und beginnt mit der Partitur-Reinschrift, mit der letztgültigen, mit der vierten Fassung.

Zu spät. Sein eigener Tod war schneller, Bach kann die Reinschrift der Partitur nicht mehr vollenden.

Bach verändert seine Johannespassion viermal. Kein anderes Bach-Werk erfährt so viele grundsätzliche Änderungen. Denn: Er will seine Passion stets aktualisieren, er will kein abgeschlossenes historisches Schauspiel aufführen, das schon einmal erklang. Er ringt um den Text: nimmt Passagen heraus, setzt sie später wieder ein. Seine Johannespassion ist für ihn kein abgeschlossenes ästhetisches Drama aus der Vergangenheit. Es ist für ihn aktuell, stets aufs Neue gegenwärtig.

Und für uns? Ist uns die Passion gegenwärtig? 

Nur ein „historisch-ästhetisches Schauspiel“? 

Was sind denn die Passionen unserer Tage? 

Menschen bringen Menschen nach wie vor um, täglich, hundertfach, im Jemen, in Afghanistan, im Nahen Osten, in Zentralafrika, auf dem Mittelmeer. 

Wie würde Bach auf diese Nachrichten musikalisch reagieren?

Samstag, 26.01.19, 19:30 Uhr

  • Trinitatiskirche

Johann Sebastian Bach
Johannespassion BWV 245

  • Ulrich Cordes a.G. (Evangelist)
  • Patrick Cellnik (Jesus)
  • Clark Ruth (Pilatus)
  • Rahel Flassig, Maximilian Fieth, Henning Jendritza, Jan Schulenburg (Soliloquenten)
  • Eunji Shin, Maria Portela Larisch (Sopran)
  • Bettina Schaeffer, Juliane Bogner (Alt)
  • Henning Jendritza, Maximilian Fieth (Tenor)
  • Konstantin Paganetti, Michael Terada, Yongsuk Youn (Bass)
  • mit dem Hochschulchor und dem Hochschulorchester der HfMT Köln
  • Yuichi Sasaki, Laute
  • Chia-Hua Chiang, Gambe
  • Robbie Carroll, Continuo-Orgel
  • Prof. Reiner Schuhenn, Dirigent

Eintritt frei

„Mal fetzig, mal schmusig, gern mit markanten Rhythmen“ die Gruppe „Quintense“ auf der Voc.Cologne 2019

Die junge A-Cappella Gruppe “Quintense” teilt sich die Bühne mit dem Hochschulchor „Vocal Journey“ und dem Jazz Chor der Uni Bonn Weiterlesen

17.12.2018

Bereits zum zwölften Mal findet vom 18. bis 20. Januar 2019 die Voc.Cologne, das Festival für Populäre Vokalmusik, an der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Dieses Jahr wird die Pop A-Cappella Gruppe Quintense, gemeinsam mit dem Hochschulchor Vocal Journey, die Zuschauer mit ihrem einzigartigen Sound in zwei bereits ausverkauften Konzerten beeindrucken. Unterstützt werden sie außerdem am 20. Januar durch den Jazz Chor der Universität Bonn.

Die Voc.Cologne ist ein Ort für vielfältige Workshops und Coachings, die durch bekannte Gesichter der Populären Vokalmusik und von Lehrenden der Hochschule für Musik und Tanz Köln geleitet werden. Genauso sorgt das Festival für neue Anregungen bei den TeilnehmerInnen, durch Erfahrungsaustausche mit Gleichgesinnten und Kennenlernen neuer Arbeitstechniken. Es soll dabei gezielte Nachwuchsförderung und Weiterbildungen im Bereich der Populären Vokalmusik stattfinden.

Im Rahmen des Festivals werden die Mitglieder von Quintense, die Bereiche Balancing und Blending in einem Workshop genauer unter die Lupe nehmen. Daniel „Dän“ Dickopf („Alte Bekannte“, früher Wise Guys) wird sich in einem Moderationsworkshop die Frage stellen, ob und wann eine Moderation in einem (A-Cappella) Konzert sinnvoll sein kann. 

Die zwei Abendkonzerte sind leider schon ausverkauft, jedoch gibt es noch freie Plätze für die angebotenen Workshops und Coachings. Die Anmeldung für die Workshops kann über die Homepage vorgenommen werden.

Samstag, 19. Januar 2019

  • 10:00 – 15:45 Uhr diverse Workshops
  • 20:00 Uhr: Konzert mit Quintense und Vocal Journey (Jazz/Pop-Chor der HfMT Köln)
    Leitung: Prof. Stephan Görg und Prof. Erik Sohn

Sonntag, 20. Januar 2019

  • 10:00 – 16:00 Uhr diverse Workshops
  • 18:00 Uhr: Abschlusskonzert mit Quintense, Vocal Journey und dem Jazz Chor der Universität Bonn, Chorleiter: Jan-Hendrik Herrmann

Enel Green Power erhält den Premio Mercurio 2018

Bracco Imaging, LAND und die Hochschule für Musik und Tanz Köln erhalten die Mercurio Sonderauszeichnungen Weiterlesen

09.07.2018

Die Preisverleihung fand am Donnerstagabend in Düsseldorf in Anwesenheit des Bürgermeisters von Düsseldorf Friedrich G. Conzen und des Italienischen Generalkonsuls in Köln Pierluigi Giuseppe Ferraro statt.

Düsseldorf, 6. Juli 2018 – Enel Green Power erhält den Premio Mercurio 2018. Die Auszeichnung wird jährlich von der Deutsch-Italienischen Wirtschaftsvereinigung MERCURIO an Unternehmen verliehen, die durch ihren Beitrag für die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Italien hervorragen.

Die Preisverleihung – zu der Bracco Imaging, LAND und die Hochschule für Musik und Tanz Köln mit Sonderauszeichnungen geehrt wurden - fand am Donnerstagabend in Düsseldorf in Anwesenheit des Bürgermeisters von Düsseldorf Friedrich G. Conzen und des Italienischen Generalkonsuls in Köln Pierluigi Giuseppe Ferraro statt.

Der MERCURIO-Vorsitzende Eckart Petzold sagte: „Die Auszeichnungen dieses Jahr sind ein Beweis für den dynamischen Austausch zwischen Deutschland und Italien und setzen ein wichtiges Zeichen in einem historisch entscheidenden Moment für die Beziehung zwischen europäischen Ländern.“

Premio Mercurio 2018 geht an Enel Green Power

Enel Green Power wurde ausgezeichnet “für ihre Investitionen in Deutschland, den damit verbundenen Know-how-Austausch zur Umsetzung der europäischen Energiewende.” 

Enel Green Power, die innerhalb der Gruppe Enel das Geschäft mit den erneuerbaren Energien bündelt, ist auf die Entwicklung und das Management erneuerbarer Energien auf der ganzen Welt spezialisiert und ist präsent in Europa, Nord-, Mittel- und Südamerika, Asien, Afrika und Ozeanien. International führend im Bereich sauberer Energien, mit einer betriebenen Kapazität von 42 GW und einem Generationsmix, der Wind, Sonne, Erdwärme und Wasser umfasst, ist Enel Green Power Vorreiter bei der Integration innovativer Technologien in erneuerbaren Anlagen.

Dieses Jahr im Februar hat Enel Green Power Germany, Tochtergesellschaft von Enel Green Power, eine Vereinbarung mit dem Deutschen Windkraftanlagenbauer ENERTRAG AG und dem Schweizer Speicherlieferanten Leclanché SA für den Bau und Betrieb eines 22 Megawatt Lithium-Ionen-Speichers in Cremzow, Brandenburg unterzeichnet. Für die Gruppe Enel handelt es sich hierbei um das erste Speicher-Projekt in Deutschland, dessen Bau eine Investition von etwa 17 Millionen Euro vorsieht. Der Großspeicher wird für Netzdienstleistungen am Primärregelenergiemarkt in Deutschland zur schnellen Stabilisierung des Netzes eingesetzt und später mit den Windparks von ENERTRAG integriert. 

Die Mercurio Sonderauszeichnungen 2018:

“Deutsch-Italienische Kooperation in F&E im Bereich Medizintechnik” geht an Bracco Imaging

Bracco Imaging S.p.A., ein Unternehmen der Gruppe Bracco, ist international führend bei der diagnostischen Bildgebung. Mit Sitz in Mailand und Produktionsstandorten in Italien, Deutschland, der Schweiz, Japan und China entwickelt, produziert und vermarktet das Unternehmen Kontrastmittel und Anwendungslösungen für die gängigsten Untersuchungen: Röntgen/CT-Untersuchungen, Magnetresonanztomographie, Ultraschalluntersuchungen und Nuklearmedizin. Das Angebot umfasst auch medizinische Geräte und Kontrastmittel-Injektoren für die Radiologie. Ende 2017 hat die Gruppe zwei neue Labore für die Qualitätskontrolle am Standort der Bipso GmbH in Singen, Baden-Württemberg, eröffnet. Dabei handelt es sich um ein technologisches „Centre of Excellence“, das sich der chemischen Analyse und Mikrobiologie widmet und sich über 2.400 mq erstreckt, dank einer Investition von über 27 Millionen Euro.

“Deutsch-Italienische Kooperation im Bereich Umwelt/grüne Stadt” geht an LAND

LAND ist ein internationales Landschaftsarchitekturbüro mit Niederlassungen in Italien, der Schweiz und Deutschland. Seit 1990, unter der kreativen Leitung des Gründers Andreas Kipar, entwickeln Landschaftsarchitekten, Architekten und Stadtplaner Projekte vom Masterplan bis zur Planung von Freiflächen. Der ganzheitliche Ansatz des Teams kombiniert Forschung mit Innovation, um passende Lösungen für die heutigen sozialen und ökologischen Herausforderungen anzubieten mit Blick auf Nachhaltigkeit. So hat das Studio LAND beispielsweise das Modell der Grünen Strahlen entwickelt. Ein gesamtstädtisches Konzept zur Vernetzung und Entwicklung von Grün- und Freiflächenstrukturen für eine entschleunigte Mobilität vom Zentrum bis zum Stadtrand mit nachhaltigem Wert für die Bewohner. Ein Modell, das heute international als Vorreiter eines Grünen Städtebaus verstanden wird und in der Industriestadt Mailand, in der Ruhrmetropole Essen (grüne Hauptstadt Europas 2017) aber auch in der preisgekrönten Smart City in Rublyovo-Arkhangelskoye (Moskau) und an der Expo 2020 Dubai seine Anwendung findet. 

„Interkulturelles Engagement Italien-Deutschland“ geht an die Hochschule für Musik und Tanz Köln für die Kooperation mit dem Palazzo Ricci

Der Palazzo Ricci im toskanischen Montepulciano hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden künstlerischen Zentrum entwickelt. Die einzigartige Partnerschaft zwischen der 2001 gegründeten Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst und dem 2010 etablierten Kolleg für Musik und Kunst der sieben Kunst und Musikhochschulen in NRW wird von der Hochschule für Musik und Tanz Köln koordiniert, seit 2015 unter der künstlerischen Leitung von Prof. Ariadne Daskalakis. Durch die Vielzahl von außergewöhnlichen Konzerten, Meisterkursen und interdisziplinären Projekten wurde dieser Ort zu einem bedeutenden Treffpunkt von Musik und Kulturschaffenden aus aller Welt, mit besonderem Fokus auf jungen Musikern und Künstlern. Es ist das einzige deutsche Kulturprojekt in Italien, das vollständig der Musik gewidmet ist. 

Premio Mercurio – Der Deutsch-Italienische Wirtschaftspreis Premio Mercurio wird seit 1999 für bedeutende Initiativen im Bereich des wirtschaftlichen und kulturellen Austauschs zwischen Deutschland und Italien vergeben. Die Jury entscheidet nach insgesamt sieben Kriterien, wie zum Beispiel: Schaffung/Sicherung von Arbeitsplätzen, Wachstum, Nachhaltigkeit und Know-how-Transfer. Die Preisverleihung findet im Kreise deutscher und italienischer Unternehmer, bedeutender Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens beider Länder und von Vertretern der Presse im Rahmen eines Festaktes statt. Hier die Liste der Preisträger der letzten Jahre.

MERCURIO e. V. ist eine bundesweite Vereinigung mit Hauptsitz in Düsseldorf. Gegründet 1988 auf Veranlassung der Italienischen Agentur für Außenhandel (ICE) und des italienischen Generalkonsulats Köln steht der Verein unter der Schirmherrschaft des Botschafters der Italienischen Republik. MERCURIO bietet allen an den deutsch-italienischen Wirtschaftsbeziehungen interessierten Institutionen und Unternehmen sowie deren Führungskräften eine einzigartige Networking-Plattform für den Austausch von Erfahrungen und Informationen. Exklusive Veranstaltungen zu aktuellen und relevanten Wirtschaftsthemen, Berichte über Firmenerfahrungen und Lifestyle-Abende bilden den Rahmen, der es den MERCURIO-Mitgliedern ermöglicht, ihre Kenntnisse über die deutsch-italienischen Wirtschaftsbeziehungen zu vertiefen und zu vervollständigen und somit Verständnis für bilaterale Schlüsselereignisse und Zusammenhänge zu entwickeln.

Die Mitglieder der Jury für die Vergabe der Auszeichnungen

Immacolata Amodeo (Deutsch-Italienisches Zentrum Villa Vigoni), Jörg Buck (Deutsche Auslandshandelskammer in Mailand - AHK Italien), Davide Campagnari (Iseo Deutschland), Giacomo D’Ignazio (NIDEC ASI), Thomas Fricke (IMA S.p.A.), Edoardo Giacomelli (UniCredit), Marcello Mariucci (Elettronica), Pietro Mancuso (TX Logistics/Ferrovie dello Stato), Andrea Martelli (Eni S.p.A. - Niederlassung Deutschland), Eliomaria Narducci (Camera di Commercio Italiana per la Germania – ITKAM), Tommaso Pedicini (WDR, Radio Colonia), Eckart Petzold (MERCURIO, Luther), Marina Tedeschi (Live Reply).

Sponsor, Partner und Förderer 2018

MERCURIO e.V. bedankt sich bei den Sponsoren, Partnern und Förderern der diesjährigen Preisverleihung: Anton Rubinstein Internationale Musikakademie, Barabino & P. Deutschland, Derag Livinghotel De Medici, Elettronica Group, IMA Germany, KPMG, Luther, Steinway & Sons Düsseldorf, HypoVereinsbank.

Veröffentlichung

MERCURIO Deutsch-Italienische Wirtschaftsvereinigung e.V., 40213 Düsseldorf

MERCURIO e. V.

Simone Protti

+49 (0)211 56 60 18 88 8

+49 (0)171 4837190

www.mercurio-net.de

Barabino & P. Deutschland
Lorenzo Magri
l.magri(at)barabino(dot)de
+49 (0)30 66 40 40 60
+49 (0)157 76 80 24 33

8. Hochschulwettbewerb Musikpädagogik der RKM

Studierende aus Dresden, Hannover und Trossingen erfolgreich Weiterlesen

25.05.2018

Zum achten Mal hat die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM), in Kooperation mit den preisstiftenden Verbänden dem Bundesverband Musikunterricht (BMU) und dem Verband deutscher Musikschulen (VdM) einen Wettbewerb für das Fach Musikpädagogik ausgeschrieben. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden im Rahmen der Mitgliederversammlung der RKM, die vom 23. bis 25. Mai in Köln stattfand, bekanntgegeben.

Mit diesem Wettbewerb macht die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) auf die Bedeutung musikalischer Bildung öffentlich aufmerksam. Damit bekunden die deutschen Musikhochschulen ihr Engagement für Musikpädagogik und ihren Anspruch auf Exzellenz in der Lehrerinnen- bzw. Lehrerbildung und den künstlerisch-pädagogischen Studiengängen. Beide Bereiche sollen in ihrer Vielfalt und Attraktivität sichtbar gemacht und zur Geltung gebracht werden.

Der erste Preis in Höhe von 5000 Euro ging an ein Projekt von Deborah Oehler von der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, das sie gemeinsam mit Luise Börner durchgeführt hat. Unter dem Titel „Musaik – Grenzenlos Musizieren“ treffen sich Kinder mehrmals die Woche zum gemeinsamen Musizieren in Streicherklassen nach dem Vorbild des aus Venezuela stammenden Projekts El Sistema. Das Projekt eröffnet Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten und Kulturkreisen neue Perspektiven und fördert soziale Integration und kulturelle Teilhabe. Durch Gruppenunterricht und Ensemblespiel werden Werte und Kompetenzen wie Toleranz, Verantwortung und Kommunikation sowie kreativ-schöpferische Prozesse und Selbstvertrauen, Geduld und Ausdauer gefördert. Das Projekt findet in Dresden Prohlis statt.

Der dritte Preis in Höhe von 1000 Euro wurde an Luisa Arnitz von der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover für ihr Projekt „Die Reise zum Mond“ verliehen. In diesem inklusiven Projekt, vertonten Schüler*innen einer Sprachlernklasse und Celloschüler*innen gemeinsam den Stummfilm „Die Reise zum Mond“ von Georges Méliès (1902).

Ein Förderpreis in Höhe von 500 Euro ging an Luca Rodrigues von der Hochschule für Musik Trossingen. In Zusammenarbeit mit Kindern wurde ein Musical mit dem Titel „Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte“ komponiert und zur Aufführung gebracht. Im Kompositionsprozess wurde auf die spezifische Stimmbildung von Kinderstimmen sowie individuelle Bedürfnisse der Sänger und Sängerinnen eingegangen.

Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben.

Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen zu Gast in Köln

Rund 70 RektorInnen, ProrektorInnen, PräsidentInnen und KanzlerInnen treffen sich in der Hochschule für Musik und Tanz Köln Weiterlesen

16.05.2018

Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK (RKM) hält ihre Mitgliederversammlung vom 23. bis 25. Mai 2018 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT Köln) ab. Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen ist der Zusammenschluss der Hochschulleitungen aller 24 Musikhochschulen in Deutschland. Sie vertritt die Interessen dieses Hochschultyps in Politik und Gesellschaft sowie in der Hochschulrektorenkonferenz und dem Deutschen Musikrat.
Die Mitgliederversammlung tagt zweimal im Jahr, einmal als Gast einer Mitgliedshochschule und einmal in Berlin an der Universität der Künste. „Es ist uns eine Ehre, die Präsidien und Rektorate der 24 Musikhochschulen in Deutschland an unserer Hochschule begrüßen zu dürfen“, so Prof. Dr. Heinz Geuen, Rektor der HfMT Köln und Mitglied des Vorstandes der RKM.

In einer Abendveranstaltung am 23. Mai wird die Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW Isabel Pfeiffer-Poensgen zu Gast sein und Einblick in politische Perspektiven eines Bundeslands mit einer großen Vielfalt künstlerischer Hochschulen geben. Das Grußwort der Vorsitzenden der RKM Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann wird ein Schlaglicht auf die differenzierten  Profilierungen der 24 Mitgliedshochschulen in ihren jeweiligen Kulturlandschaften und Regionen werfen, die sich als „Individuen“ in der RKM treffen, lebendige Diskussionen über die Zukunftsaufgaben dieses Hochschultyps führen und Konsens über gemeinsame Standards aushandeln, und zwar in zukünftig noch engerer Verbindung mit dem Verbund „Netzwerk Musikhochschulen“. 

In Foren zum Thema „Internationale Beziehungen“ und „Verbände und Statusgruppen“ sowie in drei Panels zu den aktuellen Themenfeldern „MusikerInnen-Gesundheit“, „Musik in der Grundschule und die Rolle der Musikhochschulen“ und „Gebührenpflicht für Nicht_EU-AusländerInnen“ tauschen sich die TeilnehmerInnen der RKM inhaltlich aus und entwickeln gemeinsame Konzepte und Positionen. Die RKM setzt auch ihre vor zwei Jahren begonnene Debatte zum Thema Sexualisierte Diskriminierung fort.

RektorInnen und KanzlerInnen bilden während der Konferenz zeitweise eigene Arbeitsgruppen. Parallel zur RKM tagen die Arbeitsgemeinschaften für Schulmusik und für künstlerisch-pädagogische Studiengänge mit weiteren 40 TeilnehmerInnen. 

Der RKM zeitlich vorgeschaltet ist der 8. Hochschulwettbewerb Musikpädagogik, der am Dienstag, den 22. Mai an der HfMT Köln stattfindet. Dieser wendet sich sowohl an Lehramtsstudierende wie an Studierende der Instrumental- und Gesangspädagogik. Beide Bereiche sollen in ihrer Vielfalt und Attraktivität sichtbar gemacht und zur Geltung gebracht werden. Mit dem Hochschulwettbewerb Musikpädagogik macht die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in Kooperation mit den preisstiftenden Verbänden Bundesverband Musikunterricht (BMU) und dem Verband deutscher Musikschulen (VdM) auf die Bedeutung musikalischer Bildung öffentlich aufmerksam. Damit bekunden die deutschen Musikhochschulen ihr Engagement für Musikpädagogik und ihren Anspruch auf Exzellenz in der LehrerInnenbildung und den künstlerisch-pädagogischen Studiengängen. Ausgezeichnet werden hervorragende eigenständige musikpädagogische Arbeiten, deren Themen aus dem gesamten Spektrum der in den Studiengängen repräsentierten Handlungs- und Aufgabenfelder gewählt werden können. Die öffentliche Preisverleihung findet am 23.05. um 19:00 Uhr in Anwesenheit der Ministerin im Konzertsaal der Hochschule statt.

Weitere Informationen

Zur Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen

 

Zum 8. Hochschulwettbewerb Musikpädagogik

IMPACTZONE ´18

Ein Tanzprojekt des ZZT Köln Weiterlesen

15.03.2018

Das Sommersemester 2018 startet bereits am 22. und 23. März im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit dem Tanzprojekt IMPACTZONE, veranstaltet vom Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT). Präsentiert werden Choreografien von den internationalen Künstlerinnen und Künstlern Jan Burkhardt, Sigal Zouk, Alexandra Waierstall und Rafaele Giovanola, inszeniert und aufgeführt mit Studierenden der Hochschule.

Die Choreografien beleuchten das Thema Bewegung aus unterschiedlichsten Blickwinkeln. Während es Jan Burkhardt wichtig ist, Bewegung im ganzheitlichen und mitunter komplexen Kontext zu erfahren und immer auch auf konkret erlebbaren Ebenen zu erfassen, möchte Alexandra Waierstall den Blick vom Gewöhnlichen und Alltäglichen ablenken und ihn auf das Imaginäre richten, auf das, was daneben, darüber und darunter ist, traumhaft und doch praktisch, fundiert und verborgen. In ihrer neusten Arbeit „Human Sphere“ kreiert die Düsseldorfer Choreografin mit siebzehn TänzerInnen des ZZT ein lebendiges System, das zwischen Individuum und Kollektiv, zwischen Isolation und Kommunikation vibriert. 

In ihrer Choreografie MOMENTUM verbindet Rafaele Giovanola Tänzer und Zuschauer, über den Bewegungssinn spürbar in einem gemeinsamen Raum. Gemeinsam nehmen diese die sich steigernde Energie, ebenso wie die zunehmende Erschöpfung auf und lassen sie zum konstituierenden Moment der Inszenierung werden.

Das Zentrum für Zeitgenössischen Tanz ist ein interdisziplinäres Zentrum für künstlerische und wissenschaftliche Forschung. Ausgehend von der Tanzpraxis erweitert das ZZT in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Partnern das Wissen um Körper, Bewegung, Tanz und Performance und entwickelt künstlerische, vermittelnde sowie wissenschaftliche Veranstaltungsformate. 

Internationale Kooperationen und die Arbeit mit Gastdozent/inn/en – wie auch in dem Projekt IMPACTZONE - tragen dazu bei, den Erfahrungshorizont der Studierenden zu erweitern und Fähigkeiten zu interkultureller Kommunikation zu fördern. 

  • Mit Studierenden des Zentrums für Zeitgenössischen Tanz HfMT Köln
  • Choreografien von Jan Burkhardt (D), Rafaele Giovanola/Cocoon Dance (DE/CH), Alexandra Waierstall (D), Sigal Zouk (ISR/D)
  • 22. und 23. März 2018
  • 19:30 Uhr, Konzertsaal der HfMT Köln
  • Eintritt: 5,-- Euro
  • Karten bei KölnTicket und an der Abendkasse

Hör mal...

Das besondere Konzerterlebnis für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 13 Jahren an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Weiterlesen

08.01.2018

Am 24. und 25. Januar 2018 laden Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln jeweils um 10:30 Uhr zum Konzert ein. Unter dem Motto Hör mal… wollen sie Schülerinnen und Schüler für eine Musik fernab der eigenen Kopfhörer sensibilisieren und mit Hilfe von performativen und multimedialen Elementen ein ganzheitliches Musikerlebnis fördern.

Im Rahmen des Seminars Konzertpädagogik haben sich 15 Studentinnen und Studenten verschiedener pädagogischer und künstlerischer Studiengänge zusammen mit den Prof. Dr. Corinna Vogel und Katharina Höhne (Lehrbeauftragte) intensiv mit dem Thema Kinder- und Jugendkonzert beschäftigt. Ausgehend von u. a. qualitativen Interviews, die sie mit Mädchen und Jungen zwischen zehn und 13 Jahren führten, haben sie ein Konzertformat entwickelt, welches die Gedanken- und Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen aufgreift und Raum für eine genreübergreifende Musik lässt. Neben Werken von Komponisten wie Johann Sebastian Bach oder Claude Debussy erklingen u. a. (Elektro-)Poparrangements wie Hide And Seek der britischen Sängerin Imogen Heap. Diese werden performativ mit (audio-)visuellen Medien verknüpft.

Neben den Studierenden, die das Konzert als Musikerinnen und Musiker gestalten werden, stehen auch Schülerinnen und Schüler auf der Bühne. In begleitenden Education-Projekten, die an Schulen wie u.a. dem Gymnasium Kreuzgasse in Köln durchgeführt wurden, entstanden sowohl einzelne Elemente als auch eigenständige Performances.


Der Eintritt zum Konzert ist frei, die Anmeldung erfolgt bitte bis zum 15. Januar 2018 per Mail bei Corinna.Vogel@hfmt-koeln.de oder Katharina.Hoehne@hfmt-koeln.de

Die Preisträger stehen fest

Die Sopranistin Hyejin Lee gewinnt den 1. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb Köln Weiterlesen

04.12.2017

Zum Abschluss des sechstägigen Wettbewerbs präsentierten sich am vergangenen Freitag fünf verbliebene Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Internationalen Musikwettbewerbs gemeinsam mit dem WDR Funkhausorchester unter der Leitung von Alexander Rumpf der Jury und dem Publikum im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Die Bandbreite des vorgetragenen Repertoires war groß. Jeder Sänger/jede Sängerin musste jeweils zwei Opernarien und eine Operettenarie vortragen. Neben bekannten Wettbewerbsklassikern wie der Arie der Königin der Nacht „O zittre nicht“ aus der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart oder der Operettenarie von Franz Lehár „Freunde, das Leben ist lebenswert“, erklangen auch Stücke wie „Music I heard with you“ von Leonard Bernstein, die Arie der Louise „Depuis le jour“ aus der gleichnamigen Oper von Gustave Charpentiere oder die Szene der Anne „No word from Tom“ aus The Rake’s Progress von Igor Stravinky. 

Den 1. Preis, den Publikumspreis und ein Engagement für den im Sommer des kommenden Jahres stattfindenden Floraballs in Köln gewann die Koreanerin Hyejin Lee. Sie kann sich über ein Preisgeld von 11.000 Euro freuen. Hyejin Lee studierte von 2012 bis 2016 an der National Universität in Seoul und setzte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main fort. 

Der zweite Preis in Höhe von 6000 Euro ging an Vero Miller aus Deutschland. Seit Oktober 2015 ist Vero Miller Studentin des Masterstudiengangs Musiktheater/Operngesang an der Theaterakademie August Everding und an der Hochschule für Musik und Theater München. 

Beatriz Simoes aus Brasilien erhielt den 3. Preis und ein Preisgeld von 3000 Euro. Sie schloss ihre Gesangsausbildung im Jahr 2016 mit einem Bachelor an der Universität Federal von Rio de Janeiro ab

Auch die zwei verbliebenen Finalisten gingen nicht leer aus. Panagiota Sofroniadou aus Griechenland gewann den Orchesterpreis des WDR Funkhausorchesters und Woongyi Lee einen Sonderpreis der Freunde junger Musiker e.V. Köln/Bonn. Beide studieren an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Alle Preisträger traten zum Abschluss des Wettbewerbs zusammen mit dem WDR Funkhausorchester am Samstag im Klaus-von-Bismarcksaal des WDR auf. 

Die Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs Köln (Stiftung Hohnen) auf einen Blick

1. Preis + Publikumspreis
Hyejin Lee, (geb. 1993, Korea)

2. Preis
Vero Miller, (geb. 1993, Deutschland)

3. Preis
Beatriz Simoes, (geb. 1993, Brasilien)

Orchesterpreis WDR Funkhausorchester
Panagiota Sofroniadou (geb. 1991, Griechenland)

Sonderpreis Freunde junger Musiker e.V. Köln/Bonn
Woongyi Lee, (geb. 1990, Korea)

The Voice of Opera

Der Internationale Musikwettbewerb Köln 2017 Weiterlesen

23.11.2017

Für den Internationalen Musikwettbewerb Köln, der sich diesmal ausschließlich der Kategorie Gesang widmet, haben sich 80 Sängerinnen und Sänger aus der ganzen Welt beworben. Eine Vorjury mit Samuel Youn, Hedwig Fassbender und Kai Wessel wählte aus den Einsendungen jeweils 30 TeilnehmerInnen aus, die nun für die weiteren Wettbewerbsrunden nach Köln eingeladen wurden und vom 27. November bis zum 1. Dezember miteinander in den Wettstreit treten.

Vor einigen Jahren schrieb der Publizist Harald Eggebrecht Musikwettbewerben eine „Existenz auf einer Insel außerhalb der Realität“ zu und kritisierte am Beispiel des ARD-Wettbewerbs die Fokussierung auf Aspekte wie Durchhaltevermögen, artistische Geschicklichkeit oder Tagesform. In der Tat werden Musikwettbewerbe zunehmend kritisch gesehen und dennoch bietet ein Wettbewerb - wie er in der kommenden Woche an der Hochschule durchgeführt wird - auch eine Fülle von Chancen. 

Wettbewerbe sind existentiell wichtige Gelegenheiten um künstlerische Erfahrungen zu sammeln, sich dem Urteil des Publikums und einer international besetzten Jury „auszusetzen“ und nicht zuletzt auch um etwas zu lernen: über Musik – aber auch und vor allem über sich selbst. Und dies betrifft Kandidatinnen und Kandidaten, Jury und Publikum in unterschiedlicher, gleichwohl jeweils bedeutsamer Weise. 

Dies verdeutlicht sich nicht zuletzt auch am Repertoire dieses Wettbewerbs, das sowohl Oper als auch Operette umfasst. Durch diese Schnittmenge ergibt sich eine besondere Herausforderung an die sängerische Persönlichkeit und an das Interpretations- und Darstellungspotenzial der Kandidatinnen und Kandidaten.

Wettbewerbe sind nicht nur Arenen für hohen Adrenalinausstoß und zuweilen streitbare Entscheidungen. Sie sind auch und vor allem Biotope der Begegnung und des Lernens. 

Wichtig ist dabei auch die Wahl der Partner. An der Seite der jungen Sängerinnen und Sänger steht auch diesmal wieder das WDR Funkhausorchester, geleitet von Alexander Rumpf. Das Orchester wird die Finalrunde am 1. Dezember um 19:00 Uhr im Konzertsaal der Hochschule und das Preisträgerkonzert „The Voice of Opera“ im Klaus-von-Bismarcksaal im WDR Funkhaus am 2. Dezember um 20:00 Uhr begleiten. 

An Preisgeldern steht diesmal eine Summe von 20.000 Euro zur Verfügung. Auch das Publikum kann erneut in der Finalrunde einen Preis vergeben. Außerdem winken den Preisträgern Anschlussengagements und eine Produktion mit dem WDR Funkhausorchester.

Alle Durchgänge und Konzerte sind öffentlich. Eintrittskarten für die Finalrunde gibt es bei KölnTicket und an der Abendkasse in der Hochschule; Karten für das Preisträgerkonzert an der Abendkasse im Funkhaus und ebenfalls bei KölnTicket.

Ausführliche Informationen gibt es unter:

Adé Klischee!

Für mehr Mut im Konzertsaal: „D-bü“ fragt als Wettbewerb Studierender der deutschen Musikhochschulen nach der Zukunft des Konzertformats Weiterlesen

03.11.2017
  • Veranstaltet von den deutschen Musikhochschulen und unter der künstlerischen Leitung von Sebastian Nordmann ist D-bü der erste Wettbewerb mit Fokus auf neuen Aufführungsmöglichkeiten klassischer Musik 

  • Vom 15.-20. Dezember präsentieren acht Hochschul-Ensembles in Berlin außergewöhnliche Aufführungen an ungewöhnlichen Orten: Veranstaltungsorte sind Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Pergamonmuseum, Radialsystem V, GRETCHEN, Konzerthaus Berlin und Pierre Boulez Saal 

  • Eine studentische Jury unter Vorsitz von Martin Tröndle vergibt Preise in drei Kategorien 

  • Mit Beiträgen von: zeug und quer (Freiburg), Verworner-Krause-Kammerorchester 
(München), STEGREIF.chamber (Leipzig), Open Source Guitars (Trossingen), MA.NM Ensemble (Mannheim), LouLou (Saarbrücken), Musica Sequenza (UdK Berlin), New Music Ensemble Weimar (Weimar)



Anders denken, neu denken, weiter denken – über die Zukunft der klassischen Musik und ihrer Aufführung wird leidenschaftlich debattiert und gestritten. „D-bü“ sucht im Dezember 2017 als bislang erster und einziger deutscher Musikwettbewerb unter Ensembles deutscher Musikhochschulen nach den überraschendsten, inspiriertesten, nachhaltigsten Ansätzen für 
Konzertaufführungen im 21. Jahrhundert: Mit interaktiver Sensortechnik und Jongleuse im Hamburger Bahnhof, mit Raumkonzept und Improvisationskunst als Nachtkonzert im Pergamonmuseum, mit Werken für Streichquartett und Tonband im Club GRETCHEN – vor allem aber: Mit Neugier, Energie, Hingabe und grenzenlosen Ideen. 

„Adé Klischee“ ist eines der Mottos, unter denen die deutschen Musikhochschulen vom 15.- 20. Dezember 2017 erstmals den Wettbewerb D-bü ausloben. Acht Ensembles deutscher Musikhochschulen wurden durch den Künstlerischen Leiter des Wettbewerbs, Konzerthaus Berlin-Intendant Sebastian Nordmann, unter allen Bewerbern ausgewählt, um ihre Beiträge dem Publikum und einer Jury zu präsentieren. Diese besteht aus Studierenden der nicht durch einen Beitrag vertretenen Hochschulen. Unter dem Vorsitz von Martin Tröndle (WÜRTH Chair of Cultural Production, Zeppelin Universität) entscheiden sie in geheimer Abstimmung über die Auszeichnungen in den Kategorien „Originalität“, „Wiederaufführbarkeit“ und „Publikumserfolg“, die mit jeweils 4000 Euro dotiert sind. Von Improvisationskonzerten, Aufführungen mit Schnittstellen zu Neuen Medien oder inszenierten Konzerten bis hin zu Aufführungen mit außergewöhnlicher Raumkonzeption waren der kreativen Freiheit dabei keine Grenzen gesetzt – die Hochschulen können so der Öffentlichkeit zeigen, dass sie als „Creative Hubs“ für richtungsweisende Musikprojekte agieren und das Publikum profitiert von der stilistischen Bandbreite der Aufführungen, die nicht nur Klassikinteressierte vom 15.- 20. Dezember unter anderem in den Hamburger Bahnhof, in das Pergamonmuseum und in das GRETCHEN locken wollen. Die Aufführungen münden schließlich in ein Abschlusskonzert mit Preisverleihung im neu eröffneten Pierre Boulez Saal, bei dem auch eine (nicht im Wettbewerb laufende) Aufführung des PODIUM Festivals Esslingen zu sehen sein wird, das D-bü als Partner unterstützt. 

Unter den bei D-bü antretenden Ensembles finden sich dabei nicht nur Unbekannte: Das STEGREIF.chamber um Gründer und Hornist Juri de Marco macht sich derzeit mit Auftritten zwischen Improvisationsperformance und ausgefeilter Konzertdramaturgie bei höchstem musikalischen Anspruch einen Namen; Musica Sequenza, das Ensemble der Universität der Künste Berlin war mit seiner Kombination aus Alter Musik und elektronischen Klangpotentialen bereits in der Arte-Sendung „Stars von morgen“ präsent und das Verworner-Krause-Kammerorchester ist auch über München hinaus als Garant für anspruchsvolle Komposition bei komplett stilistischer Schrankenlosigkeit bekannt. Damit die jungen Studierenden in all ihrer Diversität auch von den Erfahrungen der Anderen profitieren können, wird ein gemeinsames Rahmenprogramm mit Workshops absolviert sowie im Konzerthaus Berlin ein „Basislager“ für Austausch und Verpflegung eingerichtet. Auch dadurch unterstreicht D-bü seinen Anspruch, zukünftig eine der wichtigsten Plattformen für die Musikformate der Zukunft zu sein – als jährliche Leistungsschau der unkonventionellsten musikalischen Köpfe. Adé Klischee! 

Teilnehmende Hochschulen

Hochschule für Musik Freiburg, Hochschule für Musik und Theater München, Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, Staatliche Hochschule für Musik Trossingen, Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, Hochschule für Musik Saar, Universität der Künste Berlin, Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar 

Premiumpartner

Konzerthaus Berlin, Pierre Boulez Saal, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, dan pearlman – Markenarchitektur GmbH
Partner: PODIUM Esslingen, PS Music Berlin, Radialsystem V, Urban Ruths Photography Berlin, Kombinat – Agentur für Informationsgestaltung GmbH, Form-Art TV, Gretchen 

Weitere Informationen unter 

  • www.d-bue.de
  • facebook.com/DbueWettbewerb instagram.com/DbueWettbewerb twitter.com/DbueWettbewerb
  • #adeklischee #nichtfuerelise #dbue 

Pressekontakt

  • PS Music Berlin GmbH Brunnenstraße 181 10119 Berlin
    Tel. +49 30 30 87 59 70 Fax +49 30 30 87 59 719 info@psmusicberlin.com
    www.psmusicberlin.com 

Infotag Musikstudium in NRW

an der Robert Schumann Hochschule, Düsseldorf Weiterlesen

27.10.2017

NRW-Ausbildungsinstitute stellen ihre Musikstudiengänge am 3. November 2017 von 10:00 bis 15:30 Uhr an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf (Fischerstraße 110)

Ob Tonmeister oder Solistin, ob Musikpädagoge oder Musicaldarstellerin – die Möglichkeiten, Musik zum Beruf zu machen sind vielfältig. Eine Übersicht über nahezu alle Musikstudiengänge in NRW bietet der Infotag Musikstudium am 3. November von 10:00 bis 15:30 Uhr erstmalig an der Düsseldorfer Robert Schumann Hochschule. Nachdem er in den vergangenen fünf Jahren an der Landesmusikakademie NRW im Münsterland stattfand, organisiert die Akademie ihn nun gemeinsam mit der Hochschule in Düsseldorf.

Die Musikhochschulen aus Detmold, Essen, Düsseldorf und Köln sowie die Musikstudiengänge der Universitäten aus Dortmund, Siegen, Münster, Paderborn, Bielefeld, Wuppertal und die Kirchenmusikhochschule Herford informieren über die Vielfalt ihrer Studienangebote. An Informationsständen und in Vorträgen können Interessierte sich umfassend über Studieninhalte, Zulassungsvoraussetzungen und Berufschancen informieren und in persönlichen Gesprächen Kontakte zu Ausbildungsinstitutionen knüpfen.

Ergänzend wirken Verbände wie der Deutsche Orchesterverband, der Landesverband der Musikschulen in NRW, der Bundesverband Musikunterricht, der Chorverband NRW, der Deutsche Tonkünstlerverband, der Verband der Gesangspädagogen u.a. mit. Parallel finden im Partika-Saal Vorträge über Berufsfelder statt.

Abschließend beleuchtet um 15:30 Uhr ein Kulturpolitisches Forum das Thema „Musikausbildung in NRW – Akzente für die Zukunft. Zum Verhältnis von Ausbildung und Berufsfeld Musik“. Es wirken mit Lorenz Deutsch, MdL, FDP-Landtagsfraktion; Louwrenz Langevoort, Intendant Philharmonie Köln; Prof. Dr. Ortwin Nimczik, Vorsitzender des Bundesverbands Musikunterricht; Prof. Raimund Wippermann, Rektor der Robert Schumann Hochschule und Antje Valentin, Direktorin Landesmusikakademie NRW. Die Moderation übernimmt Dr. Michael Köhler.

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung nicht notwendig. Veranstaltungsort: Robert Schumann Hochschule, Fischerstraße 110, 40476 Düsseldorf. Weitere Informationen:

www.landesmusikakademie-nrw.de

VORTRÄGE IM PARTIKA SAAL

  • 10:00 Eröffnung/Begrüßung
  • 10:15 Das Musikstudium – ein genereller Überblick (Prof. Dr. Ortwin Nimczik)
  • 10:45 Lehramt Musik an Schulen
  • 11:15 Instrumental- und Vokalpädagogik
  • 11:45 Elementare Musikpädagogik
  • 12:00 Musiker/in im Orchester und in der freien Szene
  • 12:30 Chorarbeit an Opern, Rundfunkhäusern
  • 12:45 Chorarbeit in der Laienmusik
  • 13:00 Blasorchester in der Laienmusik
  • 13:15 Militärmusikdienst der Bundeswehr
  • 13:30 Katholische und Evangelische Kirchenmusik
  • 14:00 Tonmeister / Musik und Medien
  • 15:30 Kulturpolitisches Forum

(Änderungen vorbehalten!)

Isang Yun zum 100.Geburstag

Orchester- und Kammermusikkonzerte zu Ehren des koreanischen Komponisten Weiterlesen

05.10.2017

Im Wintersemester 2017/2018 startet die Hochschule für Musik und Tanz Köln mit dem Projekt „Isang Yun zum 100.Geburstag“. Unter der Leitung von Prof. Christian Wetzel und in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater Leipzig wird es eine Woche Orchester- und Kammermusikkonzerten geben, ergänzt von Vorträgen und Diskussionen. Alles rund um den 1995 in Berlin verstorbenen koreanischen Komponisten Isang Yun. Yun komponierte mehr als hundert Werke, darunter vier Opern und mehrere Instrumentalkonzerte. In den achtziger Jahren entstanden fünf große, zyklisch aufeinander bezogene Symphonien; in dieser Zeit entwickelte Yun einen neuen Ton auch in Kammermusikwerken, die durch das Streben nach Harmonie und Frieden gekennzeichnet sind. Versöhnung auf der koreanischen Halbinsel war zugleich sein politisches Ziel. Für das Isang Yun Projekte konnten Heinz Holliger und Wolfgang Sparrer gewonnen werden.

Der Schweizer Komponist, Dirigent und Oboist Heinz Holliger wird als Dirigent und Solist das Projekt begleiten. Heinz Holliger war eng mit Yun befreundet. Sowohl Yuns Oboenkonzert, welches Heinz Holliger mit dem  Hochschulorchester in Köln spielen wird, als auch das großartige Kammermusikwerk „Distanzen“ wurden von ihm uraufgeführt. So bekommt man quasi aus erster Hand die Möglichkeit, den speziellen, persönlichen Stil Yuns kennen zu lernen.

Der Musikwissenschaftler und Gründer der „Internationalen Isang Yun Gesellschaft“, Wolfgang Sparrer, wird in die Konzerte einführen und den Vortrag „Yun und seine Rolle in der westlichen Musik“ halten.

Studierende der HfMT Köln und der HMT Leipzig und Lehrende der jeweiligen Hochschulen werden gemeinsam mit Heinz Holliger und einigen international renommierten Gästen das folgende Programm aus den Werken von Isang Yun präsentieren.  

10. Oktober, Konzertsaal der HfMT Köln

  • 18:30 Uhr Konzerteinführung durch Wolfgang Sparrer (Berlin)
  • 19:30 Uhr Dozentenkonzert in der Reihe „Spitzentöne“
    Isang Yun: „Riul“ für Klarinette und Klavier
    Heinz Holliger: „Airs“ für Oboe und Englischhorn
    Joji Yuasa: „Reigaku“ (in memoriam Isang Yun) für Flöte solo
    Isang Yun: Klaviertrio
    Isang Yun: „Images“ für Flöte, Oboe, Violine und Violoncello
    Irmela Boßler (Flöte), Heinz Holliger und Christian Wetzel (Oboe), Marie-Lise Schüpbach (Englischhorn), José Luis Estellés (Klarinette), Aitzol Itturiagagoitia (Violine), Peter Bruns (Violoncello), Bernhard Kastner (Klavier)

Eintritt: 5,-- Euro
Karten bei KölnTicket

11. Oktober, Kammermusiksaal der HfMT Köln

  • 18:00 Uhr Ringvorlesung
    Vortrag Wolfgang Sparrer: „Yun und seine Rolle in der westlichen Neuen Musik“ 

Eintritt frei

12. Oktober, Konzertsaal der HfMT Köln

  • 18:30 Uhr Konzerteinführung durch Wolfgang Sparrer
  • 19:30 Uhr Kammermusikkonzert
    Isang Yun: Quartett für Flöten (1988)
    Isang Yun: Aus: 7 Etüden für Violoncello solo: Nr. 5 Dolce
    Isang Yun: „Teile dich Nacht“ (1980), Drei Gedichte von Nelly Sachs für Sopran und Kammerensemble
    Heinz Holliger: „Milevalieder“ für Gesang und Klavier
    Isang Yun: „Distanzen“ (1988)
    Dirigent: Heinz Holliger
    Mit Studierenden der HfMT Köln und der HMT Leipzig

Eintritt frei

13. Oktober und 14. Oktober Konzertsaal

  • 18:30 Uhr Konzerteinführung durch Wolfgang Sparrer
  • 19:30 Uhr Orchesterkonzert
    Isang Yun: Konzert für Oboe
    Franz Schubert: Sinfonie Nr.8, C-Dur
    Solist: Heinz Holliger
    Dirigent: Heinz Holliger und Alexander Rumpf

Eintritt: 5,-- Euro

Karten bei KölnTicket

14. Oktober, Kammermusiksaal

  • 10:00 Uhr Filmvorführung und Roundtable mit Heinz Holliger, Wolfgang Sparrer und weiteren Gästen
19.06.2017

Zum siebten Mal hat die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) in Kooperation mit den preisstiftenden Verbänden Bundesverband Musikunterricht (BMU) und dem Verband deutscher Musikschulen (VdM) einen Wettbewerb für das Fach Musikpädagogik ausgeschrieben. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden im Rahmen der Mitgliederversammlung der RKM am 22. und 23. Mai in Rostock bekanntgegeben.

Mit diesem Wettbewerb macht die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) auf die Bedeutung musikalischer Bildung öffentlich aufmerksam. Damit bekunden die deutschen Musikhochschulen ihr Engagement für Musikpädagogik und ihren Anspruch auf Exzellenz in der Lehrerinnen- bzw. Lehrerbildung und den künstlerisch-pädagogischen Studiengängen. Beide Bereiche sollen in ihrer Vielfalt und Attraktivität sichtbar gemacht und zur Geltung gebracht werden.

Der erste und der dritte Preis gingen an Projekte von Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz Köln. 

Den ersten Preis erhielten Nicole Lena de Terry und Joachim Geibel für das Projekt "Kölner Willkommenschor". Der Kölner Willkommenschor wurde von den beiden Studierenden im Sommer 2015 als persönliche Antwort auf aktuelle politische Geschehnisse gegründet: Ziel war es, einen Ort für KölnerInnen und Geflüchtete zu schaffen, der durch Musik eine Begegnung auf Augenhöhe ermöglicht. Durch ein maximal offenes, prozessorientiertes Probenkonzept vereint der Chor wöchentlich eine sehr heterogene Gruppe, mit und ohne musikalische Vorkenntnisse. Gemeinsam werden Popsongs, Volkslieder oder Neue Musik auch in Verbindung mit Tanz oder Bodypercussion musiziert. 

Der dritte Preis wurde an Stephanie Sonnenschein für das Projekt "Oper für Jung und Alt" vergeben. Das Projekt ermöglicht seit der Spielzeit 2013/14 Opernbesuche an der Kinderoper Köln, die sowohl von Menschen mit Demenz und ihren BegleiterInnen als auch von Kindern besucht werden. Neben der Anpassung der Rahmenbedingungen an die kognitiven und körperlichen Fähigkeiten ermöglicht das Projekt die intergenerative Begegnung. Als Einstimmung auf den Opernbesuch erhalten die BesucherInnen inszenierungsbezogenes Material und können den Opernbesuch in einem Nachbereitungsworkshop u.a. durch das Singen geeigneter Opernauszüge aufleben lassen.  

Der zweite Preis ging an Katharina Dohmen von der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf für das Projekt „Fühl‘ mal wie du klingst!“, eine Initiative zur Entwicklung und Förderung gesangspädagogischer Angebote für Hörgeschädigte und Gehörlose und ein Förderpreis wurde an Clemens Thomas und Konstantin Dupelius von der Hochschule für Musik Freiburg für das Projekt "NEUES ZEUG - Musik aus dem Jetzt für junge Entdecker" vergeben, das Musik aus dem „Jetzt“ in den Instrumentalunterricht bringt – zum Entdecken, zur Konfrontation mit Unbekanntem und zur kreativen Auseinandersetzung.

Wandel von Geschlechterkonzepten gestalten

Drei Kölner Hochschulen bieten gemeinsam ersten Master für Gender & Queer Studies an Weiterlesen

08.06.2017

Köln etablierter Standort von queeren Bewegungen abseits der Norm / Bewerbungen fürs Wintersemester 2017/18 ab dem 15. Juni 2017 möglich

Mit dem neuen Masterstudiengang „Gender & Queer Studies“ bilden die Universität zu Köln und die Technische Hochschule Köln unter Lehrbeteiligung der Hochschule für Musik und Tanz Köln Studierende in der Genderforschung aus. Das Studienangebot startet im kommenden Wintersemester 2017/18 und reagiert auf die gestiegene Nachfrage aus Wissenschaft, Politik und Kultur nach Expertinnen und Experten mit fachlicher Genderkompetenz. Studieninteressierte können sich vom 15. Juni bis 15. Juli 2017 online bewerben.

Prof. Dr. Renate Kosuch, Mitglied im Institut für Geschlechterstudien der Technischen Hochschule Köln: „Die Einführung des Masters bietet angesichts drängender Fragen unserer Zeit und des Bedarfs an sozialer Innovation die Chance, Studierende für Forschung und Entwicklung auszubilden. Mit Gender und Queer verbinden sich auch multidisziplinär verortete Handlungskompetenzen, um Veränderungsprozesse in Gesellschaft, Wirtschaft und Technik gestalten zu können.“

Prof. Dr. Susanne Völker, Wissenschaftliche Leiterin der Einrichtung „Gender Studies in Köln (GeStiK)“ an der Universität zu Köln: „Gerade heute ist es notwendig, anders über Differenzen, über Fragen des Fremdseins und der Gemeinschaft, über Möglichkeiten einer egalitär geteilten Welt nachzudenken. Die Gender & Queer Studies sind ein wichtiger Teil dieser Denkbewegungen.“

Prof. Tilmann Claus, Prorektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln: „Die Kooperation zwischen der UzK, der TH und der HfMT im Studiengang Gender & Queer Studies und die sich daraus ergebende Vernetzung bietet eine besondere Möglichkeit, unterschiedliche Blickwinkel und fachliche Schwerpunkte in diesem Masterstudiengang zusammenzubringen. Für die Studierenden des Studienganges bedeutet dies eine Perspektivvielfalt, mit der sie sich mit Fragen nach Vertrautem und scheinbar Fremden auseinandersetzen können.“

Durch den Master können sich Studierende aus den Feldern der Sozial- und Erziehungswissenschaften, Geistes- und Kulturwissenschaften, Natur- und Technikwissenschaften, Medizin, Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und den Künsten profilieren. Gender & Queer Studies drehen sich inhaltlich um Dynamiken gesellschaftlicher Verhandlung von Geschlechts- und Sexualitätskonzepten und fördern eine kritische Auseinandersetzung mit ihnen.

Für den Master sind pro Studienjahr 40 Plätze vorgesehen. 

 

Das Eis wird dünn

Bathyscaph im Rahmen des Themenjahrs der Kölner Wissenschaftsrunde Weiterlesen

08.06.2017

Im Themenjahr der Kölner Wissenschaftsrunde „Alles im Fluss – Lebensader Wasser“ ist die Hochschule für Musik und Tanz Köln in Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien in der Trinitatiskirche mit einer Uraufführung des Komponisten Sergej Maingardt vertreten.

Ausgangspunkt seiner Komposition ist der Prozess der Veränderung – ausgehend von Aggregatzuständen des Wassers: Ein System gerät durch einen Impuls, eine Entwicklung ins Schwanken und erreicht – manchmal direkt und unmittelbar, manchmal nach dem Durchlaufen verschiedener Stationen einen neuen Zustand.

 Schmelzen und Erstarren, Momente der Stagnation, des Übergangs und des Auseinanderbrechens werden zum Ausgangspunkt der audiovisuellen Performance „Bathyscaph“. Der voranschreitende Prozess, der Klangskulpturen aufbaut und diese in sich zusammenfallen lässt, durchdringt den Raum. Durch Impulse werden Bewegungen in Gang gesetzt, bis diese in Erstarrung geraten. Die dabei entstehenden Klangkonstellationen von Musikern, Elektronik und Video sind wie Abdrücke des Untergrunds durch Gegenstände der Vorgeschichte. 

 

Im audiovisuellen Konzert „Bathyscaph“ setzt sich Sergej Maingardt mit dem Dreieck Komposition, geplante Improvisation und freie Improvisation auseinander. Dabei ist der Aspekt des Übergangs und des Verharrens in einem performativen „Aggregatzustand“ wichtig. Den Übergang vom Erstarren zur Schmelze fängt die Produktion formal durch permanente Transformation des Klangmaterials, von komponierten Abschnitten und von frei improvisierten Teilen zu einer audiovisuellen Performance auf.

 

Sergej Maingardt absolvierte sein Studium der elektronischen Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. In seinen Arbeiten setzt er sich mit den Grenzen ästhetischer Prinzipien zeitgenössischer Musik und auditiver Wahrnehmung auseinander. Fixed Media Kompositionen gehören ebenso dazu wie Kompositionen für akustische Instrumente mit Live-Elektronik, Elektronik mit Sensoren, interaktive Klanginstallationen, Videoarbeiten und Bühnenwerke. Neben seinen Solo-Projekten kollaborierte er mit Choreographen, Video- und Popkünstlern.

Er absolvierte sein Kompositionsstudium bei Prof. Beil an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. 2014/2015 war er Stipendiat der Ensemble Modern Akademie.

 

 

Bathyscaph (AT)

für Ensemble, Stimme, Video und Elektronik

Do, 8. Juni 2017, 19.30 Uhr

Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

 

Ensemble für experimentelle Improvisation der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Prof. Paulo Alvares (Leitung)

 

Mitwirkende:

Felix Knoblauch, Nicolas Berge, Menghao Xie, Jing Wang, Marlies Debacker (Klavier)

Salim Javaid (Saxophon)

Lola Rubio, Isaac Asimov (Violine)

Rebekka Stephan (Violoncello)

Moritz Baerens (Kontrabass)

Masha Corman, Thea Soti, Bella Adamova (Stimmen)

Wladimir Guischeff (Trompete, Blockflöte, Utensilien)

Ramon Goritzia (Schlagzeug)

 

Jiyun Park: Selbst gebautes Instrument
Thomas Meckel: Lichtinstallation 
Luis Negrón van Grieken: Echtzeit Laserzeichnung  
(Team Kunsthochschule für Medien)

 

Eintritt frei, Spenden erbeten

 

 

 

 

Rektor Prof. Dr. Heinz Geuen im Amt bestätigt

Prof. Dr. Heinz Geuen ist vom Senat der Hochschule für Musik und Tanz Köln für weitere vier Jahre wiedergewählt worden Weiterlesen

05.04.2017

Prof. Dr. Heinz Geuen bleibt Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln. In seiner heutigen Sitzung bestätigte der Senat der Hochschule ihn mit deutlicher Mehrheit in seinem Amt.

Heinz Geuen, geboren 1954 in Mönchengladbach, wurde 2002 auf eine Professur für Musikpädagogik an die Hochschule für Musik und Tanz Köln berufen. Von 2007-2009 war er Dekan, danach Prorektor für Studium, Lehre und Forschung. Seit April 2013 hat er das Amt des Rektors inne. Seine zweite Amtszeit wird er ab dem Sommersemester 2017 antreten.

In seiner ersten Amtszeit hat Prof. Dr. Heinz Geuen sich intensiv mit einer Konsolidierung der strukturellen und personellen Entwicklung der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und an den beiden Standorten in Aachen und Wuppertal befasst und sich zudem für eine intensivere Vernetzung der Hochschule in die Stadt und in die Region sowie auf nationaler und internationaler Ebene engagiert.

In den kommenden vier Jahren soll darüber hinaus u.a. eine systematische Studiengangsentwicklung vorangetrieben und dabei verstärkt Fragen des Zugangs von Absolventinnen und Absolventen in das sich stark verändernde Berufsfeld fokussiert werden. Eine zentrale Aufgabe des Rektorats wird auch die Begleitung des in die Realisierungsphase gehenden Neubau- und Sanierungsprojekts der Hochschule für Musik und Tanz Köln im Kunibertsviertel sein.

Gegen die Neutronenbombe


Friedrich Schenkers Kammerspiel Missa Nigra Weiterlesen

28.03.2017

Ende der 70er Jahre planten die USA den Bau der Neutronenbombe. Weltweit kam es zu massiven Protesten der Friedensbewegung, in die auch Musiker und Komponisten einstimmten. Einer von ihnen war Friedrich Schenker, 1942 in Zeulenroda (Thüringen) geboren, Soloposaunist im Rundfunksinfonieorchester Leipzig und gemeinsam mit dem Oboisten Burkhard Glaetzner Gründer der Gruppe Neue Musik «Hanns Eisler», die als Avantgarde-Formation die Entwicklung der zeitgenössischen DDR-Musikszene stark beeinflusste. 

Die Auseinandersetzungen über die Neutronenbombe, einer Waffe, die Infrastruktur und Eigentum verschont, die Menschen aber tötet, bewegten ihn zur Komposition des Kammerspiels II „Missa Nigra“. Dabei nutzte Schenker für die Darstellung jener ungeheuerlichen Bedrohung keine der hinreichend vertrauten, musikalischen Formen und Mittel; dies wäre dem Thema sicher auch nicht gerecht geworden. Er inszenierte vielmehr eine Schwarze Messe mit visuellen und klanglichen Aktionen, ein expressives und energiegeladenes Werk, in dem am Schluss die Musik als zutiefst menschliche Ausdrucksform jegliche Existenzberechtigung verliert. 

Das Ensemble 20/21 der Hochschule für Musik und Tanz Köln unter der Leitung von Prof. David Smeyers tritt regelmäßig in der Reihe „Forum neue Musik“ des Deutschlandfunks auf. Dieses Jahr widmet sich das Forum dem Thema „Im Anthropozän – Verantwortlich für die Zukunft“. 

Smeyers wählte Friedrick Schenkers Werk aus, das unter der Regie von Oliver Klöter und der Ausstattung von Petra Möhle auf unsere Gegenwart hin neu befragt wird.

Friedrich Schenker - Missa Nigra. Kammerspiel II

  • Forum Neuer Musik - Im Anthropozän 

  • Freitag, 07.04.17

  • 20:30 Uhr, Kammermusiksaal Deutschlandfunk (Köln)

  • 
Andreas L. Maier, Sprecher

  • ensemble 20/21, Leitung: Prof. David Smeyers

  • Oliver Klöter, Regie

  • Petra Möhle, Ausstattung

Das Institut für Neue Musik der HfMT Köln in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk,
Adresse: Raderberggürtel 40, 50968 Köln

CHORKONZERT

Schuberts vokales Spätwerk mit imposanten Solostimmen und Chören der HfMT Köln Weiterlesen

13.01.2017

Am Freitag, 13. Januar bestreiten der Hochschulchor und der Madrigalchor unter der Leitung von Prof. Reiner Schuhenn, erstmalig unterstützt vom Hochschulorchester, ein gemeinsames Konzert: Schuberts späte großen facettenreichen Vokalwerke. Die Ouvertüre zur Bühnenmusik „Rosmunde“, die Messe Es-Dur und das „Tantum ergo“ für Solo, Chor und Orchester versprechen expressive, liedhafte Melodien begleitet von orchestraler Breite. 

Die solistischen Parts übernehmen Masterstudierende, dessen künstlerische Laufbahnen bereits zahlreiche Auftritte an namhaften Konzerthäusern vorzuweisen haben und mit starken, brillianten Stimmen Schuberts Werk klangintensiv und lyrisch vortragen. 

Die Messe in Es-Dur ist Schuberts letztes großes Vokalwerk, geschrieben im Todesjahr des Komponisten. Die Uraufführung erlebte Schubert nicht mehr. Das Werk zeichnet sich durch eine ungewöhnliche Besetzung aus (für wenige Takte benötigt man einen zweiten Solo-Tenor), durch beglückende Melodik und abgründige, ja verzweifelte Dramatik. Dazu passend in Entstehungszeit und Dramatik gesellt sich das „Tantum ergo“, empfindsam anrührend in Harmonik, Textgestaltung und Intsrumentation. Eröffnet wird das Konzert rein orchestral mit der Ouvertüre der Bühnenmusik „Rosamunde“, einem der populärsten Orchesterstücke Schuberts. 

Mitwirkende

  • Prof. Reiner Schuhenn - Dirigent
  • Yoonsoo Kil, Constanze Störk - Sopran
  • Christina Maier, Anna Lautwein - Alt
  • Woongyi Lee - Tenor
  • Maximilia Fieth - Tenor
  • Nedialko Peev - Tenor
  • Chanho Lee - Bass
  • Yongsuk You - Bass
  • Hochschulchor, Madrigalchor und das Orchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Datum: 13. Januar 2017, 19:30 Uhr

Ort: Konzertsaal der HfMT Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668

Eintritt: 5 Euro, Tickets: an der Abendkasse, Onlinetickets bei  Kölnticket oder Reservierung: reservierungen@hfmt-koeln.de, Tel.0221-912818-104, Hochschulangehörige haben freien Eintritt

„Ich lade gern mir Gäste ein“

Das Neujahrskonzert der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit Melodien aus Operette, Musical und Film Weiterlesen

04.01.2017

Die Reihe „Spitzentöne“ der HfMT Köln startet im Jahr 2017 mit einem heiteren Operettenprogramm. Den Zuhörer erwartet ein buntes, beschwingtes Potpourri bekannter Lieder aus der Zeit von Johann Strauß, z.B. aus der „Fledermaus“ bis hin zu Kurt Weills „Je ne táime pas“  und Georg Kreislers schwarzhumorigem „Musikkritiker“ von 1959.

Kommen Sie mit uns auf eine Reise durch das 19.-20. Jahrhundert und genießen Sie funkelnde Operetten-Diamanten von Jaques Offenbach bis Franz Lehar. Bezaubernde Melodien aus Filmen der 50er-Jahre wie das von Heinz Rühmann in „Fünf Millionen suchen einen Erben“ gesungene „Ich brech´ die Herzen der stolzesten Frau´n“ von Lothar Brühne,  oder „Glitter and be gay“ von Leonard Bernstein werden von Masterstudierenden und Almuni der Hochschule ebenso gekonnt wie charmant vorgetragen.

Die Solisten Katharina Borsch, Manon Blanc-Delsalle, Siyabungo Maqungo und Frederik Schauhoff präsentieren die Glanzlichter der Operettenkunst als Auftakt unserer Konzertreihe „Spitzentöne“, die bereits seit einigen Jahren dem Kölner Publikum ganz besondere Momente und musikalischen Hochgenuss beschert. Die Reihe hat den Anspruch, auf höchstem künstlerischem Niveau die Vielfalt des Kammermusik-Repertoires aufzugreifen und setzt neue Akzente durch die Interpretation der Musikerinnen und Musiker, allesamt Studierende, Lehrende und Ehemalige der HfMT Köln. So können sich die Besucher der Spitzentöne im Jahr 2017 ebenso das Ensemble Vintage mit den Rosenkranz-Sonaten von Bach im Mai freuen wie auch auf crosskulturellen Jazz mit dem Trio Benares im November.

Termin

  • Neujahrskonzert „Ich lade gern mir Gäste ein“  
  • Dienstag, 10. Januar 2017 um 19:30 Uhr 

Ort

 

  • Konzertsaal der HfMT Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

 

Karten

  • Online bei KÖLNTICKET und an der Abendkasse
  • 5 Euro (Mitglieder des Fördervereins, Schüler, Studierende und Hochschulangehörige frei) 

 

WEITERE TERMINE DER KAMMERMUSIK-REIHE „SPITZENZTÖNE“ IM JAHR 2017

25. April: Schubert & Brahms mit Robert Winn, David Smeyers, Beate Zelinsky, Georg Klütsch, Paul van Zelm, Barnabás Kelemen, Alexandre Dimceyski, Anselmo Simini, Oren Shevlin, Constantin Herzog, Nina Tichman.

16. Mai: Ensemble Vintage Köln: Rosenkranz-Sonaten mit Ariadne Daskalakis, Rainer Zipperling, Gerald Hambitzer 

10. Oktober: Isang Yun zum 100. Geburtstag mit Heinz Holliger, Irmela Bossier, José-Luis Estelles, Aitzol Iturriagagoitia, Peter Bruns, Bernhard Kastner

7. November: Trio Benares – Jazz meets India mit Roger Hanschel, Deobrat Mishra, Prahant Mishra 

5. Dezember: The New Generation mit Aleksey Semenenko (Violine) und Inna Firsova (Klavier)

„Töne sind höhere Worte“

Die Claviernacht 2016 in der HfMT Köln Weiterlesen

28.11.2016

Seit mehreren Jahren findet im Dezember in der Hochschule für Musik und Tanz Köln eine Claviernacht statt, die sich jeweils einem zuvor ausgewählten Thema widmet.

Diesmal ist es die Kommunikation, die im Mittelpunkt der insgesamt 15 Konzerte steht, die den Besucher am 2. Dezember in den Räumlichkeiten der Hochschule erwarten.

Bei der Themenauswahl wurde von der These ausgegangen, dass eine tiefreichende Verbindung zwischen Musik und Sprache besteht. Ob in der Musik des 17. Jahrhunderts, beim Melodram, bei der Tonsprache György Kúrtags, beim Dadaismus oder in der zeitgenössischen Musik – die Klang-Körperlichkeiten der Wort- und Tonbildung liegen nahe beieinander und sind unmittelbar erlebbar.

Zu hören sind u.a. das Ensemble für experimentelle Improvisation mit Kurt Schwitters „Ursonate“, Pierre-Laurent Aimard mit Auszügen aus der Komposition „Spiele“ von Kùrtag, Studierende der Klasse Florence Millet mit einer Werkauswahl von Hanns Eisler, Luigi Nono, Charles Ives und Frederik Chopin zum Thema „Musik mit politischer Aussage“, eine Uraufführung von Friedrich Jaecker, die unter dem Titel „2nd Floor“ Musik aus zwölf Räumen erklingen lässt und zu einem Ganzen zusammenfügt, aber auch Werke von Gabriel Fauré, Claude Debussy, Robert Schumann,  Richard Strauss, Johann Jakob Froberger, Johanes Brahms und unter dem Titel „Und der Mond strahlt Silberglanz ...“ Kompositionen von Carl Philipp Emanuel Bach, Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart gespielt von Studierenden aus der Klasse Gerald Hambitzer.

Mit dem Werk „Pierrot Lunaire“ von Arnold Schönberg endet die Nacht, die wieder zahlreiche Facetten der Klaviermusik beleuchtet - quer durch Epochen, Stile und Besetzungen.

Claviernacht 2016

„Sprache in der Musik – Musik als Sprache“

 

  • 2. Dezember 2016, 19:00 bis 23:30 Uhr,
    Konzertsaal, Kammermusiksaal, u.w. Räume
  • Mitwirkende: Studierende und Lehrende der HfMT Köln
  • Eintritt 5 Euro
  • Karten bei KölnTicket und an der Abendkasse
  • YouTube

Weitere Informationen unter www.claviernacht.hfmt-koeln.de

DAAD-Preis 2016 geht an Herrn Isaac Andres Espinoza Hidrobo

Feierliche Preisübergabe am 10. Oktober 2016 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Weiterlesen

10.10.2016

Der DAAD-Preis für hervorragende akademische Leistungen und gesellschaftliches wie interkulturelles Engagement ausländischer Studierender wird an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in diesem Jahr an den Studenten Issac Andres Espinoza Hidrobo aus Ecuador verliehen. Der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) vergibt alljährlich diesen Hochschulpreis, mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000,00 Euro.

Herr Hidrobo hat im Wintersemester 2012 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln sein pädagogisches Bachelorstudium am Standort Köln aufgenommen. 

Er engagiert sich in vielfältiger Weise in der Musikhochschule, wirkte bei zahlreichen Projekten mit und ist auch bei Hochschulveranstaltungen überaus präsent. 

Er ist durch seine Herzlichkeit und freundliche Art sehr beliebt und steht mit den Studierenden unterschiedlicher Nationalitäten in intensivem Kontakt. 

Herr Hidrobo engagiert sich in seinem Heimatland sehr für sozial schwächere Jugendliche, die sich keinen Musikunterricht leisten können und organisiert Festivals und Workshops für sie.

Im Oktober 2015 hat er das Projekt „Violine Camp“ für Jugendliche aus unterschiedlichen Herkünften an der St. Bonifatius Kirche in Köln organisiert und geleitet, in dem die Kinder ihre Fähigkeiten als Künstler entdecken und entwickeln lernten.

Im Mai 2016 organisierte er mit der Gemeinde St. Hildegard das Benefizkonzert zugunsten der Erdbebenopfer in Ecuador mit großem Erfolg.

Seit April 2016 unterrichtet er kostenfrei Jugendliche aus dem Flüchtlingsheim in Köln-Riehl.

Der Preis wird durch den Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Herrn Prof. Dr. Heinz Geuen und den Prorektor für Auslandsangelegenheiten, Herrn Prof. Joachim Ullrich, am 10. Oktober im Rahmen der Semestereröffnungsfeier übergeben.

Die Europäische Akademie für Musik und Darstellende Kunst Palazzo Ricci – in Trägerschaft der Hochschule für Musik und Tanz Köln - feiert ihr 15-jähriges Bestehen

Vom 25. bis 31. Mai findet ein vielfältigen Festival - reich an Konzerten, Symposien, großen Musikern, Videoinstallationen und Feuerwerk statt.

Das Festival, das den kulturpolitischen Beziehungen zwischen Deutschland und Italien gewidmet ist, steht unter der Schirmherrschaft des Außenministers Paolo Gentiloni und seinem deutschen Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier und findet nicht nur in Montepulciano statt, wo sich der Sitz der Akademie befindet, sondern auch in Rom, Düsseldorf und Berlin. Unter der künstlerischen Leitung von Ariadne Daskalakis werden Künstler von internationalem Rang an eindrucksvollen Orten in Montepulciano wie dem Salon des Palazzo Ricci, dem Teatro Poliziano und dem Tempio di San Biagio auftreten - neben Ariadne Daskalakis (Violine), Matthias Buchholz (Viola), Leonid Gorokov (Violoncello), Anthony Spiri (Klavier), Gerald Hambitzer (Cembalo),  Christian Wetzel (Oboe) auch die jungen Talente des Ateneo renano, welches Nachwuchskünstler der vier wichtigsten Hochschulen Nordrhein-Westfalens zusammenfasst.

Das Symposium widmet sich Hans Werner Henze und Luigi Nono und dem engen musikalischen Verhältnis zwischen Italien und Deutschland.

Im Anschluss finden in Rom Konzerte im Goethe-Institut und der Residenz der deutschen Botschafterin mit dem Ensemble Palazzo Ricci und dem Minguet Quartett statt sowie ein internationales musikwissenschaftliches Symposium in Zusammenarbeit mit der Universität Rom Tre.

Den Abschluss des Feierlichkeiten bilden Veranstaltungen in Düsseldorf, mit Unterstützung der Kunststiftung NRW, und ein Konzert im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin, das in Zusammenarbeit mit dem italienischen Kulturinstitut veranstaltet wird.

 

Weitere Informationen zum Festival 15 Jahre Palazzo Ricci:

 

Akademie für Musik und

Darstellende Kunst Palazzo Ricci

Via Ricci, 9-11

53045 Montepulciano (Si)

Tel.: 0578 75 60 22

Fax: 0578 71 54 91

Brauhaustöne: Konzertreihe der Musikhochschule und Gaffel

Zum Auftakt kommen preisgekrönte Bands ins Gaffel am Dom Weiterlesen

04.04.2016

Premiere für Brauhaustöne, das gemeinsame Projekt der Privatbrauerei Gaffel und der Kölner Musikhochschule. Pop- und Jazz-Bands spielen aus dem Umfeld der Universität im Gaffel am Dom. Die Auswahl erfolgt durch Prof. Jürgen Terhag und Dr. Heike Sauer. Gaffel bietet im Fassbierkeller eine professionelle Plattform, der ebenfalls der Veranstaltungsort für die Gaffel-Unplugged Serie für kölsche Nachwuchsbands ist.

Am 19. April eröffnet dort Pulsar Tales die Konzertreihe. Die Kölner Fusion Band verschmelzt verschiedene Musikstile zu einem neuen Sound. Pulsar Tales haben beim internationalen Jazz Festival im Viersen den Jazz Band Challenge gewonnen. Ein weiterer Höhepunkt war der Fernsehauftritt bei der WDR Jazzline.

Am 18. Mai sind Antiquariat zu Gast im Fassbierkeller. Das Quintett in traditioneller Gipsy Swing-Besetzung erinnert an die Tradition von Django Reinhardt und hat den Stil weiterentwickelt. Antiquariat gehören zu den sechs Finalisten des Wettbewerbs Future Sounds im Rahmen von den Leverkusener Jazztagen.

Gaffel fördert seit Jahren Musik aus Köln. So kooperiert die Familienbrauerei unter anderem mit Brings, Kasalla oder Miljö. Björn Heuser wurde durch seine regelmäßigen Freitagsauftritte im Gaffel am Dom überregional bekannt. Regelmäßig gibt es im dort auch Unplugged-Konzerte namhafter Kölner Bands.

Brauhaustöne: Gaffel meets Musikhochschule

19. April 2016 | Pulsar Tales | Fusion

18. Mai 2016 | Antiquariat | Gipsy Swing

Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Tickets: VVK/ AK: 11 Euro
Fassbierkeller im Gaffel am Dom
Tickets: www.gaffel.de/tickets
www.gaffelamdom.de

Weitere Informationen:

DIE KOELNER Agentur für Public Relations

Michael Busemann

Schinkelstr. 17

50933 Köln

Tel. 0221-168377-50

Fax 0221-168377-52

Benjamin Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ in der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Aufführungen am 15., 16., und 17. April 2016

Dass gerade der englische Komponist Benjamin Britten sich eine der wohl populärsten Komödien und eines der bekanntesten Werke von William Shakespeare als Libretto für eine Oper ausgewählt hat erstaunte die Fachwelt in den 60er Jahren. Britten war bis dahin eher für seine realistischen Opernstoffe und für seine tragischen Helden berühmt und nun komponierte er eine Zauberoper mit Feen und Elfen, in der ein Mensch in einen Esel verwandelt und die Realität aus den Angeln gehoben wird.
Als Grund, warum Benjamin Britten sich an Shakespeares unsterbliche Komödie gewagt habe, nannte er selber einen Kompositionsauftrag für die musikalischen Festspiele in Aldeburgh. Aus Zeitmangel ein vollständig neues Libretto zu schreiben, hätten er und sein Freund, der Tenor Peter Pears, sich den "Sommernachtstraum" vorgenommen und durch Streichungen, denen etwa die Hälfte des Textes zum Opfer fiel, schnell ein geeignetes Libretto hergestellt. Dennoch: Britten hatte seit vielen Jahren die Vertonung des „Sommernachtstraums“ geplant. Ihn reizte daran vorrangig Shakespeares Poesie und so war der Kompositionsauftrag ein gelungener Anlass, dem Werk zu Leibe zu rücken.

Igor Folwill inszeniert nun mit Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz Köln diese humor- und fantasievolle Oper, in der ein heftiger Streit zwischen Elfenkönig Oberon und Feenkönigin Titania und die daraus resultierende Verwendung eines Zaubersaftes für märchenhafte Verwicklungen sorgt, so dass am Ende niemand mehr weiß: War es Traum oder Wirklichkeit? Countertenor Kai Wessel, Professor an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, singt die anspruchsvolle Partie des Oberon.

A Midsummer Night’s Dream
Oper in drei Akten von Benjamin Britten op. 64

Libretto nach William Shakespeare
von Benjamin Britten und Peter Pears, UA 1960,
in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

15. und 16. April 19.30 Uhr / 17. April 15.30 Uhr

Konzertsaal der HfMT Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Karten für 6 Euro online bei KölnTicket und an der Abendkasse

Mit Prof. Kai Wessel, Svenja Lehmann, Nombuso Ndlandla, Andranik Fatalov, Ang Du, Jina Hong, Xiao-Ke Hu, Fabio Lesuisse, Michael Terada, Vanessa Katz, Bella Adamova, Katharina Borsch, Panagiota Sofroniadu, Julian Schulzki, Frederik Schauhoff, Kieran Carrel, Maximilian Haschemi, Aron Mahlohla, Joel Nicolas Urch, Magdalena Kalinowska, Anna-Lucia Struck, Lina Hoffmann, Anna Christin Sayn, Nicola Kaupert, Miriam Küpper, Anna Lautwein, Elena Mohrs und dem Orchester der HfMT Köln.

MUSIKALISCHE LEITUNG Prof. Stephan E. Wehr
REGIE Prof. Igor Folwill
BÜHNENBILD Prof. Igor Folwill, Wolfgang Fey
KOSTÜME Angela Schuett
LICHT Thomas Vervoorts

10.02.2016

Die Biennale Tanzausbildung gibt uns im Zweijahresrhythmus Einblicke in die Ausbildung an deutschen und internationalen Tanzausbildungsinstitutionen. Für die fünfte Ausgabe ist Köln Austragungsort. Zur Eröffnung am 15. und 16. Februar 2016 zeigen 110 TänzerInnen im StaatenHaus der Oper Köln 14 Choreografien, wie sie vielfältiger kaum sein könnten. Ein öffentliches Symposium beschließt den Bundeswettbewerb am 21. Februar.

Die Ausbildungskonferenz Tanz (AK|T) – eine Gemeinschaft der zehn deutschen, staatlich anerkannten Tanzausbildungsinstitutionen – hatte die Biennale 2008 aus der Taufe gehoben, um die Verbindung untereinander durch regelmäßige Workshops und Symposien zu stärken. Ähnlich wie das Theatertreffen der Schauspielschulen ist sie heute eine impulsgebende Plattform, um Projekte und Arbeiten von Studierenden einem breiten Publikum bekannt zu machen.


Die 14 Choreografien für das Eröffnungsprogramm der 5. Biennale entwickelten die TänzerInnen in ihrem letzten Ausbildungsjahr mit hochkarätigen ChoreografInnen – sonst zu Hause auf den Bühnen der weltweit größten Tanz- und Opernhäuser. Allein Stücklänge und Verbindung zum diesjährigen Biennalethema Feedback und Reflexion waren vorgegeben. „Ansonsten haben die Beiträge größtmögliche Freiheit“, erläutert Prof. Vera Sander das Konzept. Sie ist in diesem Jahr künstlerische Leitung und kennt die Biennale von Beginn an.

Der erste Abend beginnt mit TänzerInnen der Staatlichen Ballettschule Berlin, die mit Marco Goecke zusammenarbeiten – Haus-Choreograf des Stuttgarter Balletts und amtierender Choreograf des Jahres. Somit einer der gefragtesten Vertreter der deutschen Tanzszene. Trotz des sie einenden Schwerpunkts Feedback und Reflexion könnten die Ergebnisse aller Choreografien unterschiedlicher nicht sein. Eine Arbeit ist die Hommage an die italienische Ballett-Tradition, eine andere stellt Licht als Medium in den Fokus, eine dritte zeigt eine von Monteverdi inspirierte, emotionale und technische Tour de Force.

Zwischen Eröffnung und Symposium tauschen sich Studierende und Lehrende in Workshops, Diskussionen und Arbeitstreffen aus, um zu einem erweiterten Verständnis von Kultursprache und Ausdrucksform zu finden. Das öffentliche Fachsymposium zum Abschluss der Biennale am 21. Februar im Staatenhaus der Oper Köln debattiert die in Workshops erarbeiteten Erfahrungen mit internationalen GastreferentInnen in Vorträgen, Lectures und Lecture-Performances.

Weitere Informationen: www.biennale-tanzausbildung.de, www.oper.koeln

Die Biennale Tanzausbildung ist ein Projekt der Ausbildungskonferenz Tanz, ausgerichtet vom Zentrum für Zeitgenössischen Tanz der Hochschule für Musik und Tanz Köln, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, unterstützt von der Kunststiftung NRW, der Oper Köln und dem Deutschen Tanzarchiv Köln.

Teilnehmende Institutionen

Nationale Ausbildungsinstitutionen: Hochschule für Musik und Tanz Köln, Zentrum für Zeitgenössischen Tanz / Palucca Hochschule für Tanz Dresden / Folkwang Universität der Künste Essen / Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main / Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz, Berlin / Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim / Akademie des Tanzes / Staatliche Ballettschule Berlin / Hochschule für Musik und Theater München, Ballett-Akademie / Ballettschule Hamburg, Ballett John Neumeier / John-Cranko-Schule, Stuttgart

Internationale Ausbildungsinstitutionen: School for New Dance Development, Amsterdam, Niederlande / School of Dance and Circus, Stockholm, Schweden / TISCH School of the Arts. New York, USA / Codarts, Rotterdam, Niederlande / Canada‘s National Ballet School, Kanada

5. Biennale Tanzausbildung 2016 Köln im Staatenhaus der Oper Köln

15.2.2016, 19:30 Uhr

110 TänzerInnen / 14 Choreografien | Teil 1

Eintritt: regulär 20 € / ermäßigt 10 €


16.2.2016, 19:30 Uhr

110 TänzerInnen / 14 Choreografien | Teil 2
Eintritt: regulär 20 € / ermäßigt 10 €

21.2.2016, 10 - 13 Uhr und 14 - 18 Uhr
Symposium »REFLECTION AND FEEDBACK«
(re)thinking modes of artistic learning | Teil 1 + Teil 2
Eintritt: Symposium 21.2.16, regulär 8 € / ermäßigt 5 €

Kombiticket nur über die Theaterkasse zu bestellen/kaufen
Symposium + Vorstellungen, regulär 35 € / ermäßigt 17 €

KARTENTELEFON 0221. 221 28 400
Adresse: StaatenHaus der Oper Köln, Rheinparkweg 1, 50679 Köln

Akkreditierung

Pressekartenwünsche für die Eröffnungsveranstaltungen 110 TänzerInnen / 14 Choreografien am 15. und 16. Februar sowie für das Symposium »REFLECTION AND FEEDBACK« - (re)thinking modes of artistic learning am 21. Februar im StaatenHaus der Oper Köln nehmen wir gerne über E-Mail maike@stukje-heimat.de oder telefonisch unter 0178.690 44 38 entgegen. Weitere Informationen zum diesjährigen Thema, zu beteiligten Workshopleitern, Choreografen und Tanzausbildungsinstitutionen finden Sie auf www.biennale-tanzausbildung.de.

http://www.biennale-tanzausbildung.dePressestelle

Dr. Heike Sauer
Hochschule für Musik und Tanz Köln
Leitung Stabstelle, Kommunikation und Fundraising
Unter Krahnenbäumen 87
E-Mail: heike.sauer@hfmt-koeln.de
D-50668 Köln

Maike Lautenschütz

Presse 5. Biennale Tanzausbildung

E-Mail: maike@stukje-heimat.de

Telefon: 0178/ 690 44 38

11.01.2016

Alle Vorbereitungen sind getroffen, die zwei Konzerte sind ausverkauft und die Anreise des internationalen Acts, THE REAL GROUP aus Schweden, steht kurz bevor.

Wer keine der begehrten Karten bekommen hat, kann die REAL GROUP und den Hochschulchor Vocal Journey dennoch live erleben:

Am Sonntag, den 17.01.2016 werden zum ersten Mal im Rahmen des A-Cappella- Festivals Mitmachworkshops angeboten. Die Karten hierfür kann man unter 0221/ 912 818 -104 telefonisch reservieren oder direkt vor Ort erwerben.

Das vielfältige Angebot der Workshops spricht jeden Gesangsbegeisterten an. Der erste Workshop des Tages beginnt um 10.00 Uhr.

  • 10.00-10.25 UHR | WARM UP MIT ERIK SOHN, Vocal Coach der Wise Guys
  • 10.30-11.30 UHR | SING WITH THE REAL GROUP
  • 12.00-13.00 UHR | ALL EARS
  • 12.00-13.00 UHR | EXEMPLARISCHE PROBE
  • 14.00-15.00 UHR | SING WITH THE VOCAL JOURNEY
  • 14.00-15.00 UHR | COMPLETE VOCAL TECHNIQUE
  • 15.30 UHR | OPEN STAGE KONZERT

Alle Workshops finden in der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln, statt. Der komplette Workshop Tag kostet 20€.

Weitere Informationen befinden sich auf unserer Website www.voccologne.hfmt-koeln.de.

3. ProCello Wettbewerb „Concorso La Cellissima“

Teilnehmer überzeugen mit Höchstleistungen Weiterlesen

17.12.2015

Auch in diesem Jahr fand der von Professorin Maria Kliegel gestiftete Cello-Wettbewerb wieder am zweiten Samstag im Dezember an der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Zahlreiche Besucher füllten den Kammermusiksaal der Hochschule, um den Wettstreit der jungen Cellistinnen und Cellisten zu verfolgen.

Die vier Teilnehmer aus Deutschland, China, Spanien und Italien boten jeweils sehr unterschiedliche 45-minütige Rezitals (ca. 35 Minuten Musik und 10 Minuten Wort in deutscher oder englischer Sprache) und überzeugten die Jury mit hoher künstlerischer Kompetenz und einer sympathischen, informativen und humorvollen Moderation.

Den Jury-Preis sowie den Sonderpreis der Jury für das am besten gespielte Pflichtstück erhielt der 21-jährige Bartolomeo Dandolo Marchesi aus Italien (8. Semester Bachelor, Klasse Prof. Nicolas Altstaedt und Prof. Rainer Zipperling). Er wusste es, die Jury und das Publikum mit seinen Beiträgen aus der Barockzeit, Romantik und Impressionismus mit einem Barockcello und einem normalen Cello und drei verschiedenen Bögen bestens zu unterhalten. Er zeigte seine ganze Bandbreite künstlerischen Könnens, musikalisch, wie instrumentaltechnisch. Das diesjährige Pflichtstück, die „Don Giovanni-Variationen“ von Danzi, interpretierte Marchesi sehr stilgerecht aus der Zeit heraus und erhielt dafür zu recht auch den Sonderpreis der Jury.

Den Publikumspreis erspielte sich der 25-jährige Javier Huerta Gimeno aus Spanien (1. Semester Master Neue Musik, Klasse Prof. Maria Kliegel und Prof. David Smeyers). Er konnte das Publikum auf wunderbar sympathische Art fesseln, zwang seine Zuhörer regelrecht seine ausgewählte Musik für Cello und Klavier (Schumann, de Falla, Granados, Schnittke) zu lieben.

Insgesamt war das Niveau wieder sehr hoch, die Jury, bestehend aus Prof. Alexander Hülshoff, Prof. Susanne Müller-Hornbach, Prof. David Smeyers, Fulbert Slenczka, Prof. Christian Brunnert, Prof. Harald Schoneweg, und Werner Wittersheim, erfreute sich an den gelungenen-interessanten Darbietungen.

Die Gewinner erhalten zudem spontane Anschlussengagements in Lörrach und Köln, und ein begeisterter Mäzen verleiht ein italienisches Cello aus seiner wertvollen Sammlung. In 2016, wieder am 2. Samstag im Dezember, werden sich die Teilnehmer an dem Pflichtstück David Popper: „Spanischer Karneval“, versuchen. Man darf gespannt sein, wie diese Herausforderung umgesetzt wird!

Singen mit der Real Group

Das A-Capella Festival voc.cologne in neuem Gewand Weiterlesen

17.12.2015

Die voc.cologne 2016 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln steht ganz im Zeichen der Populären Vokalmusik für Chöre. Nachdem seit 2008 immer Vokalbands für die Coaching-Arbeit eingeladen wurden, ist die voc.cologne dieses Mal ein reines Chor-Festival und findet vom 16. - 17.01.2016 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt.

Drei befreundete Pop/Jazz-Chöre, der Bonner Jazzchor, Pop-Up aus Detmold, Cantaloop aus Hamburg und der hochschuleigene Chor Vocal Journey bestreiten die Konzerte, Workshops und Kurse gemeinsam. Jeder Chor mit seinem ganz eigenen charakteristischen Sound. Von Jazzstandards, Popsongs bis zu Songwritertiteln reicht die Palette des Repertoires.

Die Real Group, eine der erfolgreichsten und international bekanntesten Musikgruppen Schwedens, war so von der Idee begeistert, ein Chor-Festival in einer wettbewerbslosen Form zu veranstalten, dass sie nach 2011 wieder nach Köln kommt und als Top Act Workshops anbietet und bei den Konzerten singen wird. Ein besonderes Highlight ist sicher der Workshop “Sing with the Real Group”, der am Sonntag, den 17.01.2016 um 10.30 Uhr im Konzertsaal der Hochschule stattfindet und das Publikum zur aktiven Teilnahme auffordert.

Die Abendveranstaltungen sind bereits ausverkauft, aber für die Workshops mit den Chören und der Real Group gibt es noch freie Plätze für interessierte Sängerinnen und Sänger. Bei den Workshops und Kursen wird aktiv teilgenommen. Eine Mitwirkung ist eine tolle Gelegenheit, sich auszutauschen, Neues kennenzulernen und seiner Passion nachzugehen.

Die Anmeldung für die Workshops am 17.01.2016, SING WITH VOCAL JOURNEY, OPEN STAGE KONZERT, COMPLETE VOCAL TECHNIQUE, WARM UP MIT ERIK SOHN, ALL EARS, EXEMPLARISCHE PROBE oder SING WITH THE REAL GROUP, kann über die Website voc.cologne.hfmt-koeln.de vorgenommen werden.

Alle Workshops finden in den Räumlichkeiten der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln statt.

Concorso la Cellissima


 Ein Cello Wettbewerb der anderen Art Weiterlesen

04.12.2015

Zum 3. Mal findet am 12. Dezember der ProCello Wettbewerb „Concorso La Cellissima“ statt, gestiftet und initiiert von der weltbekannten, an der Hochschule für Musik und Tanz lehrenden Cellistin Prof. Maria Kliegel. Besonders reizvoll an diesem Wettbewerb sind die selbstmoderierten Rezitals, welche die vier vorab ausgewählten Studierenden in deutscher und englischer Sprache präsentieren. Programm und Art der Moderation sind dabei, bis auf das Pflichtstück, frei wählbar, allerdings mit der Auflage, drei Epochen bzw. Stilrichtungen abzudecken. Das vorab per Los gezogene Pflichtstück ist schwer und meist unbekannt. Ziel des Wettbewerbs ist es, keine puren Saitenakrobaten und Perfektionisten zu fördern, sondern charismatische und selbstbewusste Musikerpersönlichkeiten, die ein Publikum neugierig und hellwach machen.

Man darf gespannt sein, wie die Nachwuchsmusiker/innen diese Herausforderung meistern!

Der Wettbewerb beginnt um 14.00 Uhr und endet um circa 19.00 Uhr mit der Bekanntgabe der Preisträger. In der Jury sind Prof. Alexander Hülshoff, Prof. Susanne Müller-Hornbach, Prof. David Smeyers, Fulbert Slenczka, Prof. Christian Brunnert, Prof. Harald Schoneweg, Werner Wittersheim und Prof. Maria Kliegel. Es spielen die Studierenden Magdalena Wolf, Javier Huerta Gimeno, Bartolomeo Dandolo Marchesi und Guangxin Li.

Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich aktiv an der Abstimmung zu beteiligen und die Kandidaten zu ermuntern. Als Preisgelder sind 3000 Euro für den Jurypreis, 2000 Euro für einen Publikumspreis und 500 Euro für das am besten gespielte Pflichtstück ausgelobt.

Ort
Kammermusiksaal der HfMT Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

Beginn
14:00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

DAAD-Preis 2015 geht an Frau Silvia Perez Duarte

Feierliche Preisübergabe am 25. November 2015 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Weiterlesen

13.11.2015

Der DAAD-Preis für hervorragende akademische Leistungen und gesellschaftliches wie interkulturelles Engagement ausländischer Studierender wird an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in diesem Jahr an die Studentin Silvia Ehnis Perez Duarte aus Mexiko verliehen. Der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) vergibt alljährlich diesen Hochschulpreis, mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.

Frau Perez hat im Wintersemester 2012 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ihr Bachelorstudium am Standort Köln in der Klasse von Frau Professor Sander aufgenommen.

Sie engagiert sich in vielfältiger Weise in der Musikhochschule, wirkte bei zahlreichen Projekten mit und ist auch bei Hochschulveranstaltungen überaus präsent.

Sie ist durch ihre Herzlichkeit und freundliche Art sehr beliebt und steht mit den Studierenden unterschiedlicher Nationalitäten in intensivem Kontakt. Frau Perez leitet seit 2 Jahren das Tanzreferat im Asta, organisiert die hochschulinternen Lateinamerikaabende „A lo Latino“ und wirkt u.a. an mehreren Tanzkollektiven mit.

Der Preis wird durch den Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Herrn Prof. Dr. Heinz Geuen und den Prorektor für Auslandsangelegenheiten, Herrn Prof. Joachim Ullrich, am 25. November 2015 im Rahmen einer kleinen Feier übergeben.

Benefizkonzert in der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Studierende aus Brüssel, Maastricht und Köln spielen Werke von Richard Strauss, Manuel de Falle und Witold Lutoslawski zu Gunsten eines Flüchtlingsprojekts Weiterlesen

12.10.2015

Mit einem besonderen Konzert am 19. Oktober 2015 möchte die Hochschule für Musik und Tanz Köln Spenden für ein Musikprojekt im Flüchtlingsheim an der Neusser Landstraße in Köln sammeln, das in Kooperation mit dem Parkhaus Studio durchgeführt wird. In einem alten Backsteingebäude im Kölner Norden teilen sich Flüchtlinge ihre vorübergehende Bleibe mit dem Studio für Popmusik. Die Macher des Studios bieten jungen Flüchtlingen Rap-, Schlagzeug und Gitarrenworkshops an und leisten so einen Beitrag zur Integration. Nun wird das Angebot in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln um ein Chorprojekt erweitert.

Ein internationales Orchesterprojekt ist ein guter Anlass, um mit dem Erlös eines Konzertes ein musikalisches Angebot für Flüchtlinge zu unterstützen. Alle Musikhochschulen zeichnen sich durch eine hohe Internationalität sowohl auf Seiten der Studierenden als auch im Bereich der Lehre aus. Allein an der Hochschule für Musik und Tanz Köln studieren junge Menschen aus über 60 Ländern. Einige von ihnen proben nun vom 10. bis 15. Oktober am Hochschulstandort Aachen.
Studierende der Musikhochschulen aus Brüssel, Maastricht und Köln erarbeiten unter der Leitung von Roberto Benzi die Werke „Don Juan“ von Richard Strauss, „Suite Nr. 2“ von Manuel de Falla und das Cello-Konzert von Witold Lutoslawski. Den intensiven Proben folgen drei Konzerte, an den jeweiligen Hochschulstandorten. Solistin ist Magdalena Wolf, die bei Prof. Hans-Christian Schweiker an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen im Master studiert. Wolf ist Stipendiatin von „Live Music Now“ Köln und seit 2013 von der „Villa Musica Kammermusikstiftung Rheinland-Pfalz“. Sie gewann Preise u.a. bei „Jugend musiziert” und beim „Concours de Violoncelle Edmond Baert“ (2012). Zudem wurde sie mit dem Förderpreis „Junge Kunst“ (2009) ausgezeichnet. Zuletzt gewann Magdalena Wolf den B.Kempen-Wettbewerb in der Kategorie Violoncello.

Das Benefizkonzert in Köln findet im großen Saal statt und beginnt um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Der Wettbewerb ist entschieden

Ideen für die Gestaltung des neuen Campus der Hochschule für Musik und Tanz Köln liegen vor Weiterlesen

16.06.2015

Die Preisträger des Architekturwettbewerbs für den Erweiterungsbau der Hochschule für Musik und Tanz Köln und der Umbau eines derzeit noch genutzten Bestandsgebäudes stehen fest.

Den ersten Preis gewinnt HPP International Planungsgesellschaft mbH aus Düsseldorf mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten GmbH aus Berlin. Zwei gleichwertig dritte Preise erhielten kleyer.koblitz.letzel.freivogel Gesellschaft von Architekten mbH aus Berlin und Schaltraum Dahle-Dirumdam-Heise Partnerschaft von Architekten mbB aus Hamburg. Mit einer Anerkennung wird das Architekturbüro hjp architekten aus Giessen bedacht.

Eine 21köpfige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Tobias Wulf (Wulf Architekten GmbH) hat im Rahmen eines europaweiten Bewerberverfahrens aus 13 Entwürfen namhafter Architekturbüros drei mit Preisen und eins mit Anerkennung ausgezeichnet und die Empfehlung an den Bauherrn, den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Köln (BLB NRW) ausgesprochen, den erstplatzierten Entwurf umzusetzen.

Die Teilnehmerzahl am Wettbewerb wurde auf 15 Generalplaner-Gemeinschaften begrenzt, wovon fünf direkt eingeladen und zehn im Rahmen eines europaweit offenen Bewerberauswahlverfahrens ermittelt wurden. Im Anschluss an die Prämierung findet mit den Preisträgern ein Verhandlungsverfahren statt.

Der Standort Hochschule für Musik und Tanz Köln im bahnhofsnahen Kunibertsviertel soll durch den Einbezug eines Nachbargrundstücks zwischen den Straßen Dagobertstraße und Thürmchenswall zu einem attraktiven auch für Anwohner und Passanten durchlässigen Campus erweitert werden.

Somit wird die größte deutsche Musikhochschule ein Gebäude erhalten, das den Ansprüchen einer modernen Tanz- und Musikausbildung gerecht wird. Ein kleiner Konzertsaal mit ca. 400 Zuschauerplätzen, Räumlichkeiten für die Tanzausbildung, die bis dato noch in Köln Nippes verortet ist, genügend Platz für die Bibliothek der Hochschule und ausreichende Übe- und Unterrichtsräume werden nach Fertigstellung des Bauvorhabens die Kölner Hochschule für Studierende aus dem In- und Ausland noch attraktiver machen.

Die geplanten Um- und Neubaumaßnahmen haben einen Umfang von ca. 6.500 m² Hauptnutzfläche und sollen ab Anfang 2018 umgesetzt werden.

„Die derzeitigen Räumlichkeiten reichen bei weitem für die ca. 1200 Studierenden und über 500 Lehrenden in Köln nicht aus. Wir freuen uns deshalb sehr, durch den Neubau eine Infrastruktur schaffen zu können, die den Ansprüchen eines modernen Studiums gerecht wird und uns aus der Enge befreit“, so Prof. Joachim Ullrich, Prorektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Heike Blohm-Schröder, stellvertretende Niederlassungsleiterin des BLB NRW Köln weiter: “Die Erweiterung der Hochschule für Musik und Tanz Köln am vorhandenen Standort inmitten der Innenstadt ist ein Gewinn für das Land, die Studierenden und auch für die Stadt und das Umfeld. Die heutige Entscheidung des Architektenwettbewerbs ist ein wichtiger und richtiger Schritt, um dieses Bauvorhaben im Sinne aller Beteiligten zu realisieren.“

Die Entwürfe sind bis zum 26. Juni 2015 im Foyer der Hochschule für Musik und Tanz ausgestellt und können dort zu den üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden.

Im Rahmen eines Pressegesprächs werden Ihnen das Wettbewerbsergebnis und die prämierten Entwürfe vorgestellt.

Musikalische Abenteuer und ungewöhnliche Begegnungen

MOSAIK – Ein neues Konzertformat der HfMT Köln Weiterlesen

13.05.2015

Am Freitag, dem 22. Mai um 19:30 Uhr findet die Konzertreihe MOSAIK nun zum zweiten Mal im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Dozenten und Studierende ganz unterschiedlicher Instrumentenklassen und Stilrichtungen bestreiten diesen Abend. Quer durch die Zeiten, Genres, Stilistiken und im Spiel mit den Grenzen zwischen Interpretation und Improvisation bilden Bachs Werke den Ausgangspunkt. Ungewöhnliche Übergänge zwischen den einzelnen Programmpunkten und stark kontrastierende Beiträge sind gewollt.

Im Konzert am 22. Mai wirken unter anderem mit: Pierre Laurent Aimard (Klavier), Jonas Burgwinkel (Schlagzeug), Klasse der Chorleitungsstudierenden, Ariadne Daskalakis (Violine), Ullrich Flad (Posaune) mit seiner Klasse, Johannes Geffert (Orgel), Stephan Görg (Klavier, Chorleitung), Gerald Hambitzer (Cembalo), Susanne Kelling (Mezzosopran), Johannes Moser (Cello) mit seiner Klasse, Ulla Schmidt-Laukamp und Vocal Journey (Jazz- und Popchor der Hochschule), Rainer Zipperling (Cello/Gambe).

Konzeption: Christine Stöger, Gerald Hambitzer, Stephan Görg

Man darf gespannt sein!

EINTRITT: 6 Euro, ermäßigt: 4 Euro, Freunde und Förderer sowie Mitglieder der Hochschule haben freien Eintritt.
ORT: Konzertsaal der HfMT Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
BEGINN: 19:30 Uhr

Am Sonntag wurden die Maikonzerte erfolgreich eröffnet

Weitere Konzerte in der Ursulinenkirche Köln noch bis zum 17. Mai Weiterlesen

11.05.2015

Die Maikonzerte Köln, eine Veranstaltungsreihe der Hochschule für Musik und Tanz, finden traditionell Mitte Mai statt, dem Weihedatum der Ahrend-Orgel von 2003.

Dieses Jahr ist das Element der IMPROVIASTION ein wesentlicher Aspekt, der besonders im Jazzprogramm Heartland für Gesang und Klavier zum Ausdruck kommt, indem Prof. Stephan Görg mit seinen Musikern über Motive aus den Goldbergvariationen von Johann Bach improvisiert (13. Mai) sowie im großartigen Gitarrenrezital des argentinischen Künstlers Roberto Aussel (15. Mai).

Der Schweizer Organist Guy Bovet präsentierte bereits am 10. Mai Musik aus dem Mittelmeerraum wie die „Tangos ecclesiasticos“. Auf der Ahrend Orgel mit ihrer norddeutschen Klangästhetik vorgetragen ist dies ein ganz besonderes Spannungsfeld.

Weiterer Höhepunkt ist das Konzert am 11. Mai um 20 Uhr, ein Gedenkkonzert zum Ende des 2. Weltkrieges mit dem Notturno Quartett Köln. Olivier Messiaen komponierte sein berühmtes, 8 Sätze umfassendes Werk „Quartett für das Ende der Zeit“ als Gefangener der deutschen Wehrmacht.

Das Abschlusskonzert am 17. Mai um 20 Uhr trumpft noch einmal auf mit dem „Magnificat anima mea“ von Heinrich Scheidemann und Werken von Bach und Frescobaldi. An der Orgel spielt diesmal die Initiatorin und künstlerische Leiterin der Maikonzerte, Prof. Margareta Hürholz, begleitet von der Sopranistin Soetkin Elbers.

Eintritt zu allen Konzerten 5 Euro
Studierende haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Fronleichnamskirche der Ursulinen
Machabäerstraße 45
50668 Köln

„L’elisir d’amore“ – der Liebestrank

Zu Beginn des Sommersemesters startet die HfMT Köln mit drei Aufführungen von Donizettis bekannter Opera buffa Weiterlesen

15.04.2015

In diesem Sommersemester bringen die für das Musiktheater an der Hochschule für Musik und Tanz Köln verantwortlichen Professoren Igor Folwill und Stephan E. Wehr eine Oper auf die Bühne des Konzertsaals, die an die jungen Sängerinnen und Sänger gesangstechnisch wie auch schauspielerisch hohe Anforderungen stellt. Mit feinstem italienischen Belcanto erzählt der italienische Komponist Gaetano Donizetti in seiner Opera buffa „Der Liebestrank - L’elisir d’amore“ eine Geschichte, in der die Liebe in all ihren Spielarten augenzwinkernd aufs Korn genommen wird. Nur zynischen Spott erntet der schüchterne Nemorino, der bis zur Selbstverleugnung in die reiche Gutsbesitzerin Adina verliebt ist. Sie aber weist Nemorino zurück. Überraschend tritt der schneidige Sergeant Belcore auf. Er macht Adina ebenso den Hof, wird aber von ihr hingehalten. Hilfe verspricht der durchreisende Quacksalber Dulcamara. Mit seinem »Liebestrank der Isolde«, der zwar nur simpler Bordeaux ist, doch genauso gut seine Wirkung entfaltet, verführt er die Menschen, ihre Träume zu leben – und macht Nemorino zum begehrenswertesten Junggesellen des Ortes. Geschickt verknüpfen Donizetti und sein Librettist Felice Romani die Handlung des Werkes mit der Geschichte von Tristan und Isolde, von der Adina begeistert ist und die sie in der ersten Szene amüsiert vorliest.

Die Aufführungen finden am Freitag, 24.04., Samstag, 25.04. und Sonntag, 26.04. jeweils um 19.30 Uhr im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Der Eintritt beträgt 4,-- und 6,-- Euro. Reservierungen können unter der E-Mail reservierungen(at)hfmt-koeln(dot)de vorgenommen werden. Die Abendkasse öffnet um 18.00 Uhr.

Musikalische Leitung: Prof. Stephan E. Wehr

Inszenierung: Prof. Igor Folwill

Bühne: Igor Folwill/Wolfgang Fey

Kostüme: Angela C. Schuett

Maske: Doris Königstein/Pascalina Kangalos/Birgit Riedl/André Beck

Choreinstudierung: Prof. Horst Meinardus
Licht: Thomas Vervoorts

Besetzung
Adina: Nina Koufochristou/Sheva Tehoval
Nemorino: Siyabonga July Maqungo
Belcore: Roman Hoza/Peter Rembold
Dulcamara: Ang Du/Frederik Schauhoff
Gianetta: Katharina Diegritz/Svenja Lehmann
Opernchor und Orchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Transarea Symposium

New Orleans und der Globale Süden. Karibik, Kreolisierung, Karneval Weiterlesen

20.01.2015

Unter diesem Titel nimmt, zehn Jahre nach dem verheerenden Wirbelsturm Katrina, eine Kölner Tagung die Stadt am Mississippi in den Blick

Viel wurde über New Orleans geschrieben. Aus Sicht der USA gilt sie als die „unamerikanischste“ Stadt, als „sozio-geographischer Unfall“. Sie wird als karibisch, afro-amerikanisch, französisch oder kreolisch, jedenfalls als exotisch dargestellt. Aus Sicht der traditionellen Frankophonie birgt La Nouvelle-Orléans als ehemalige französische Kolonie ein Stück kulturelles Erbe der Grande Nation, das es zu bewahren gilt. Weitet man den Blick indes über die engen Bahnen einer an nationalen, sprachlichen oder disziplinären Grenzen orientierten Betrachtungsweise und nähert sich der Stadt aus der Perspektive einer Verflechtungs- und Transfergeschichte, die nicht mehr in erster Linie der Zentrums-Peripherie-Logik gehorcht, erscheint sie als Knotenpunkt vielfältiger transarealer Zirkulationsprozesse. Hier überkreuzen sich etwa die Routen des atlantischen Sklavenhandels und der asiatischen Arbeitsmigration, die multiplen Exilerfahrungen der farbigen Kreolen zwischen Haiti, Kuba, New Orleans, Paris und Mexiko oder auch die ideellen wie materiellen Bewegungsströme zwischen den beiden Amerikas.

Dieses Potential New Orleansʼ zur paradigmatischen Metropole des Globalen Südens möchte die Tagung ausloten. Im Fokus stehen verschiedene Formen der kulturellen Kreolisierung, wie sie sich in der Sprache, der Literatur, der Musik, aber auch in Alltagsphänomen wie dem Karneval oder Computerspielen manifestieren. Nicht von ungefähr widmet die Tagung in der Hochburg des deutschen Karnevals dessen New Orleanser Pendant, dem Mardi Gras, ein eigenes Panel. Ein weiteres Panel in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln beschäftigt sich mit New Orleans als der Wiege des Jazz und wird von einem Konzert der Mambo Bigband abgerundet.

Neben vielen anderen internationalen New Orleans-Experten sprechen William Boelhower (Baton Rouge, Louisiana), Wolfram Knauer (Jazzinstitut Darmstadt), Bill Marshall (Stirling, Scotland), Eugenio Matibag (Iowa State University), Rosary O’Neill (New York) und Berndt Ostendorf (LMU München). Die Veranstaltung ist öffentlich und findet auf Französisch und Englisch statt.

Konzeption und Organisation: Prof. Dr. Gesine Müller (Köln) und Prof. Dr. Ottmar Ette (Potsdam).

Orte: Universität zu Köln, Seminargebäude (004) und Hauptgebäude (Senatssaal), sowie Hochschule für Musik und Tanz Köln (Kammermusiksaal)

Eine Veranstaltung des Global South Studies Center Cologne, des Instituts für Romanistik der Universität zu Köln und der Universität Potsdam in Kooperation mit dem Institut für Weltmusik und transkulturelle Musikforschung der Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie dem Potsdam International Network of Transarea Studies (POINTS). Mit Unterstützung des Emmy-Noether-Nachwuchsprogramms der DFG und CA IV: Cultures and Societies in Transition.

Weitere Informationen und das vollständige Programm sind im Internet unter gssc.uni-koeln.de/node/434 abrufbar.

Tapeten-Sinfonie erklingt zum Messeauftakt der imm cologne

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln kooperiert mit dem deutschen Tapeten-Institut Weiterlesen

14.01.2015

Am Montag, den 19. Januar 2015, öffnet die 51. Internationale Möbelmesse ihre Türen, um die Neuheiten und Trends im Einrichtungsbereich zu präsentieren.

Am Messestand des Deutschen Tapeten-Instituts (DTI), Halle 3.2, Stand F-008, erleben Sie am Eröffnungstag eine musikalische Weltpremiere: Die Uraufführung einer Tapeten-Sinfonie (Dauer ca. 15 Minuten).

Unter der Leitung von Prof. Johannes Schild haben Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln zu sechs aktuellen Tapetendessins ein musikalisches Werk komponiert, das sie in Orchesterbesetzung (Harfe, Pauken, Geigen, Hörner, Flöten etc.) auf dem DTI Messestand präsentieren.

Feste Aufführungstermine sind um 11:00 Uhr und um 12:30 Uhr. Weitere Vorstellungen sind auf Nachfrage vor Ort möglich.

Unter dem Messestand-Motto „Der Klang der Tapete“ haben Besucher über den gesamten Messezeitraum die Möglichkeit, die Faszination von Tapeten mit verschiedenen Farben, Mustern und Strukturen als Klang- und Musikkomposition zu erleben. Dazu ermöglichen sechs von der Decke hängende, runde – von außen unscheinbare – Zylinder ein nie dagewesenes audio-visuelles Tapetenerlebnis.

Ganz herzlich möchten wir Sie hierzu einladen.

2. ProCello Wettbewerb „Concorso La Cellissima“

Teilnehmer überzeugen mit Höchstleistungen und teilen sich den ersten Preis Weiterlesen

18.12.2014

Auch in diesem Jahr fand der von Professorin Maria Kliegel gestiftete Cello-Wettbewerb wieder am dritten Adventssamstag an der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Zahlreiche Besucher waren in den Kammermusiksaal der Hochschule gekommen, um den Wettstreit der jungen Cellistinnen und Cellisten zu verfolgen.

Die drei Teilnehmer boten ein 50 minütiges Rezital (ca. 35 Minuten Musik und 15 Minuten Wort in deutscher oder englischer Sprache) und konnten die Jury mit einer hohen künstlerischen Kompetenz, einer sympathischen, informativen und lebendigen Moderation überzeugen.

Besonders gut gespielt waren von Jinkyung Won (Klasse Prof. Maria Kliegel) die Figaro Variationen von M. Castelnuovo Tedesco, Johannes Bancken (Klasse Prof. Johannes Moser) zwei Sätze aus der Cellosonate von F. Poulenc und Fernando Nina (Klasse Prof. Maria Kliegel) die Solosonate von G. Ligeti, die er in seiner Moderation auch mit einer eigenen elektronischen Komposition kreativ und ungewöhnlich zugleich verknüpfte. Hinzu kam für alle Teilnehmer ein Pflichtstück: Die Paganini-Variationen op. 4, Variationen für Cello Solo über das Thema der 24. Violin-Caprice von Paganini von Hans Bottermund. Der Cellist Janos Starker, ehemaliger Lehrer von Maria Kliegel in den USA, hat diese sehr schwierigen Variationen für öffentliche Auftritte auf ein spielbares Maß reduziert und neu arrangiert. Sowohl die Qualität der musikalischen Beiträge als auch der Moderation war bei allen Teilnehmern auf vergleichbar hohem Niveau. Das stellte die Jury vor keine leichte Aufgabe.

Prof. Birgit Erichson (Universität Münster), Prof. Leonid Gorokhov (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), Laurentio Sbarcea (Stellvertretender Solocellist Düsseldorfer Symphoniker) sowie die Journalisten Olaf Weiden und Bernhard Wallerius und Prof. Ariadne Daskalakis und Prof. Joachim Ullrich von der Hochschule für Musik und Tanz Köln, konnten weder für den Jurypreis noch für das Pflichtstück einen eindeutigen Preisträger ermitteln.

So wurde der Jurypreis in Höhe von 3000,- Euro und der Sonderpreis für das beste Pflichtstück in Höhe von 600,- Euro an alle drei Kandidaten zu gleichen Teilen verliehen. Der Publikumspreis in Höhe von 2000,- Euro ging an Johannes Bancken.

Im Jahr 2015 wird der Wettbewerb erneut stattfinden. Dann werden die Teilnehmer sich mit dem durch Los gezogenen Pflichtstück "Don Giovanni Variationen" von Franz Danzi auseinandersetzen müssen.

Foto: 4. von links Johannes Bancken, 5. von links Jinkyung Won, 2. von rechts Fernando Nina

Concorso la Cellissima - Wettbewerb

Der 2. ProCello Wettbewerb fordert von den Studierenden Höchstleistungen Weiterlesen

08.12.2014


Nach der sehr gelungen Premiere des von der Kölner Professorin Maria Kliegel gestifteten Cello-Wettbewerbs im vergangenen Jahr findet dieses Projekt nun am 13. Dezember 2014 im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln erneut statt. Auch diesmal sind die vier ausgewählten Teilnehmer/innen der HfMT Köln aufgefordert, ein 50minütiges Rezital (ca. 35 Minuten Musik, 15 Minuten Wort) zu präsentieren. Das Programm und die Art der Moderation sind nach freier Wahl, allerdings mit der Auflage, drei Epochen/Stilrichtungen abzudecken.

Eine besondere Herausforderung für die jungen Cellist/inn/en ist sicherlich das diesjährige Pflichtstück. Es handelt sich dabei um die Paganini-Variationen op. 4. Der 1892 in Leipzig geborene Hans Bottermund, der als Cellist und Komponist tätig war und als Solo-Cellist der Berliner Philharmoniker bekannt wurde, schrieb diese Variationen über das Thema der 24. Violin-Caprice von Paganini. Die Variationen, die teilweise bis an die Grenzen des technisch noch spielbaren reichen, wurden von dem Cellisten Janos Starker neu arrangiert und bearbeitet. Er selber formulierte: „I practiced the variations and eventually came to the conclusion that most oft them had been written as wishful thinking, unless the expected standards were set low. So I made a reduced version of it, eliminating, combining variations, and changing some awkward notes. I believe the end result is playable and, above all, enjoyable, though I would not call it easy.

Es ist sicherlich kein Zufall, dass Maria Kliegel gerade dieses Werk in den Fundus der zu bewältigenden Pflichtstücke aufgenommen hat. Sie selber studierte zwei Jahre bei Janos Starker, einem der bedeutendsten Cellovirtuosen und Pädagogen des 20. Jahrhunderts und war im Anschluss als dessen Assistentin tätig. Man darf gespannt sein, wie die Nachwuchsmusiker/innen diese Herausforderung meistern.

Der Wettbewerb beginnt um 14.00 Uhr und endet um 20.00 Uhr mit der Bekanntgabe der Preisträger. In der Jury sind Prof. Birgit Erichson (Universität Münster), Prof. Leonid Gorokhov (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), Laurentio Sbarcea (Stellvertretender Solocellist Düsseldorfer Symphoniker) sowie die Journalisten Olaf Weiden und Bernhard Wallerius und Prof. Ariadne Daskalakis und Prof. Joachim Ullrich von der HfMT Köln.

Als Preisgelder sind 3000 Euro für den Jurypreis, 2000 Euro für einen Publikumspreis und 500 Euro für das am besten gespielte Pflichtstück ausgelobt.

DAAD-Preis geht an Herrn Gustavo Vergara Aravena

Feierliche Preisübergabe am 26. November 2014 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Weiterlesen

10.11.2014

Der DAAD-Preis für hervorragende akademische Leistungen und gesellschaftliches wie interkulturelles Engagement ausländischer Studierender wird an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in diesem Jahr an den Studenten Gustavo Vergara aus Chile verliehen. Der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) vergibt alljährlich diesen Hochschulpreis, mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000,00 Euro.

Herr Vergara hat im Wintersemester 2013 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln sein Masterstudium am Standort Köln in der Klasse von Frau Professor Daskalakis aufgenommen.
Er engagiert sich in vielfältiger Weise in der Musikhochschule, wirkte bei zahlreichen Projekten mit und ist auch bei Hochschulveranstaltungen überaus präsent. Bereits nach sehr kurzer Zeit an der Hochschule wurde er Konzertmeister im Hochschulorchester.

In Jahr 2014 organisierte Herr Vergara in Zusammenarbeit mit Frau Prof. Ingrid Zur, Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main, der Katholischen Hochschulgemeinde und der Goethe Universität das Abschlusskonzert der fünften Lateinamerikanischen Woche. Er spielte die Uraufführung eines Werkes des chilenisch/jüdischen Komponisten Leon Schidlowsky zu Ehren seines Lebens und seiner Musik.

Der Preis wird durch den Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Herrn Prof. Dr. Heinz Geuen und den Prorektor für Auslandsangelegenheiten, Herrn Prof. Joachim Ullrich, am 26. November 2014 im Rahmen einer kleinen Feier übergeben.

Sinfoniekonzert: „Entente Orchestrale“

Profis und Studierende spielen Werke von Richard Strauss in Gedenken an Prof. Michael Luig Weiterlesen

05.11.2014

Am Freitag, 7. November, präsentiert das Orchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln ein Konzert mit Werken von Richard Strauss. Dieses ist dem kürzlich verstorbenen Professor Michael Luig gewidmet. Gespielt wird „Fröhliche Werkstatt“ für 16 Bläser, „Metamorphosen“ für 23 Streichinstrumente und der „Bürger als Edelmann“.

Das Besondere an diesem Konzert: hier sitzen Professoren, unter anderem Ralph Manno, Ute Hasenauer, Torsten Janicke, Paul van Zelm, Harald Schoneweg und Christian Wetzel sowie gestandene Orchestermusiker der Sinfonieorchester des NDR und des BR, des Gürzenich Orchesters, der Beethovenhalle Bonn und des London Philarmonic Orchestra neben unseren Studierenden. Gemeinsam gestalten sie das Abschlusskonzert der „Entente Orchestrale“, ein Thementag, der sich mit dem Berufsbild des Orchestermusikers auseinandersetzt.

Das Symposium wurde eigens für die Studierenden der Hochschule entwickelt, um praktische und instrumentenspezifische Informationen in Form von Workshops und Vorträgen zu vermitteln. Berufsmusiker der veschiedensten Spitzenorchester wurden dazu eingeladen aus ihrem Berufsalltag zu berichten, Gastdozenten und Professoren bieten praktische Anleitungen und Workshops.

Termin: 07.11.2014, 19:30 Uhr
Ort: Konzertsaal der HfMT Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Tickets: an der Abendkasse ab 18:30 Uhr: 6 Euro / ermäßigt 4 Euro

Die türkische Langhalslaute Baǧlama (auch als Saz bezeichnet) repräsentiert zentral die türkische Musikkultur in Deutschland. Sie ist innerhalb der türkischen Community zur Trägerin einer eigenen musikalischen Identität geworden und findet zunehmend Eingang in öffentliche Musikschulen, beim Wettbewerb Jugend musiziert und in das Konzertleben. Über 20 Experten aus Berlin, Baden-Württemberg, Belgien und NRW stellen in Vorträgen, Workshops und Podiumsgesprächen Möglichkeiten und Wege des Zusammenspiels von europäischen Instrumenten mit der Baǧlama, Lehrwerke sowie Ausbildungs- und Auftrittsmöglichkeiten für dieses Instrument vor. Der Kongress richtet sich sowohl an die interessierte Öffentlichkeit als auch an Pädagogen und Kulturveranstalter.

Ein Kulturpolitisches Forum von WDR 3 beschäftigt sich am Freitag, den 7. November 2014, um 17 Uhr im Konzertsaal der Akademie mit der Frage „Musik anderer Kulturen in den Konzerthäusern und Hochschulen - Wie lange schon reden wir darüber und was ist passiert?“. Auf dem Podium sitzen der Generalsekretär des Deutschen Musikrats, Prof. Christian Höppner, der Vorsitzende des Integrationsausschusses im NRW-Landtag, Arif Ünal (MdL), die interkulturelle Trainerin und Erziehungswissenschaftlerin, Nuray Ateş, der Intendant der Kölner Philharmonie, Louwrens Langevoort, sowie der Musiksoziologe und Musikpsychologe Prof. Dr. Hans Neuhoff (Hochschule für Musik und Tanz Köln). Die Moderation übernimmt WDR 3-Musikchef Werner Wittersheim.

Zwei öffentliche Konzerte ergänzen den Kongress: Am Freitag, den 07.11., stellt das Kemal-Dinç-Trio um 19:30 Uhr im Konzertsaal der Landesmusikakademie einen neuen Stil der improvisatorischen Interpretation von anatolischer Volksmusik vor. Am Samstag, den 8.11., spielen ab 19:30 Uhr zwei Ensembles: zunächst das Trio Ahenk mit Elif Schloßhauer-Özdiker (Violine, Oud), Alpay Bozkurt (Baǧlama, Cura, Oud) und Enver Yalçin Özdiker (Gitarre, Ney, Kemençe) mit einem breiten Spektrum türkischer Musik, anschließend der vielfache „Jugend musiziert“-Preisträger Koray Berat Sarı (Baǧlama) im Trio mit den beiden Gitarristen Mateusz Gaik und Mark Samama Jensen. Der Konzerteintritt beträgt jeweils € 10,- / erm. € 5,- (Kongressbesucher frei).

Der Kongress wird von der Landesmusikakademie NRW in Kooperation mit dem Landesmusikrat NRW, der Hochschule für Musik und Tanz Köln, dem Landesverband der Musikschulen in NRW, dem NRW KULTURsekretariat Wuppertal und dem Orient-Institut Istanbul veranstaltet und durch das NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport gefördert.

Weitere Informationen und Anmeldung: www.landesmusikakademie-nrw.de

5. Nacht der Tasten

CLAVIERNACHT 2014 - Aufforderung zum Tanz - 21.11.2014, 19:00 Uhr Weiterlesen

28.10.2014

Die Claviernacht der Hochschule für Musik und Tanz ist bereits Kölner Tradition. Zum fünften Mal treffen sich Lehrende und Studierende aller Tasteninstrumente mit Konzertgästen zu einem musikalischen Gedankenaustausch.

Vom „Zupfinstrument“ Cembalo über die Fortepianos und den modernen Konzertflügeln - die zuweilen als „Schlaginstrumente“ bezeichnet werden - bis zu den beiden „Blasinstrumenten“ der Spezies, Orgel und Akkordeon, widmet sich die Claviernacht wieder einem verbindenden Element. In diesem Jahr ist es:

Die Verkörperung in der Musik und aus der Musik heraus.

Ob in barocken oder klassischen Tanzformen am Hofe oder auf dem Lande, in den Salons des 19. Jahrhunderts, in den rasant sich verändernden Stilen des 20. Jahrhunderts oder der Gegenwart – ob beim Tango, beim Stepptanz, beim Swing, beim Flamenco, beim modernen Tanz, stets ist der Tanz Spiegel unterschiedlicher Gesellschaftsformen ebenso wie individuelle Ausdruckssprache. Das Aufzeigen der stilistischen Spezifika durch den sich bewegenden, tanzenden Körper, ermöglicht einen Einblick in den jeweiligen Bewegungsduktus eines Tanzstiles und die sich dadurch bedingende stilistisch gebildete Körperlichkeit.

In Raum 114 der Hochschule ist man Teil einer geselligen Szenerie entweder „Au Cabaret“, in einer „Tango-Bar“ oder wenn es heißt „SWING“!

Die Internationalität der HfMT wird im „GloCal“-Konzert zu hören sein, wenn Studierende kleine Kostproben aus ihren jeweiligen Herkunftsländern zum Besten geben. Studierende des Zentrums für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) der HfMT Köln erarbeiten eine Performance mit der Jazzabteilung. Gleichzeitig wird es an der Orgel der Kirche St. Kunibert eine Aufführung der bewegenden Trois Danses von Jehan Alain geben.

Erstmals wird ein Auftragswerk der Claviernacht zu hören sein. Das Werk des jungen Komponisten Jason Tran für Cembalo, Akkordeon und Klavier, wird im Eröffnungskonzert mit dem Pantomimen Klaus Renzel uraufgeführt.

Und - wie beim letzten Mal erwartet das Publikum wieder Außergewöhnliches und Zauberhaftes um Mitternacht bei der abschließenden kurzen „Surprise Nocturne“ im Konzertsaal.

Die Claviernacht beginnt um 19.00 Uhr und endet um 24.00 Uhr.
Der Eintritt kostet 6,--/erm. 4,--Euro.
Karten sind ab 18.00 Uhr an der Abendkasse im Foyer der Hochschule erhältlich.

Die Preisträger stehen fest

Internationaler Musikwettbewerb Köln 2014 Weiterlesen

27.09.2014

Die Pianisten Philipp Scheucher und Georgy Voylochnikov sowie der Sänger Theodore Browne gewinnen erste Preise beim Internationalen Musikwettbewerb Köln

Es war spannend im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln an den beiden Finalrundentagen des Internationalen Musikwettbewerbs, der vom 18. bis 28. September an der Hochschule ausgetragen wurde. Alle Teilnehmer lagen in ihren Leistungen dicht beieinander.

In der Kategorie Klavier kam es deshalb auch zu einer Teilung des ersten Preises. Verliehen wurde dieser an den erst 21jährigen Österreicher Philipp Scheucher und an den Russen Georgy Voylochnikov.

Scheucher überzeugte die Jury mit seinem Vortrag von Beethovens Klavierkonzert Nr. 2, Voylochnikov konnte mit dem Klavierkonzert Nr. 3 von Béla Bartók punkten. Georgy Voylochnikov erhält zusätzlich noch den Publikumspreis, während sich Philipp Scheucher über den Förderpreis der Freunde junger Musiker KölnBonn e.V. freuen darf. Den zweiten Preis erhält Mishka Momen aus Großbritannien, der dritte Preis ging an den Japaner Yoshito Numasawa.

In der Kategorie Gesang konnte der ebenfalls 21jährige Theodore Browne aus Großbritannien gleich drei Preise erringen. Er erhält den 1. Preis, den Publikumspreis und den Förderpreis Freunde Junger Musiker KölnBonn e.V. Coline Dutilleul aus Belgien wurde mit dem zweiten Preis und dem Orchesterpreis des WDR Funkhausorchesters in Form einer Produktion ausgezeichnet. Der dritte Preis geht zu gleichen Teilen an die beiden Koreaner Won Kim und Taejun Sun.

Junge Talente treffen aufeinander

Acht TeilnehmerInnen sind im Finale des Internationalen Musikwettbewerbs Köln Weiterlesen

23.09.2014

Sie haben es geschafft: Acht TeilnehmerInnen des Internationalen Musikwettbewerbs Köln dürfen nun in den Finalrunden Klavier (Donnerstag, 25.09. ab 19.00 Uhr) und Gesang (Freitag, 26.09. ab 19.00 Uhr) mit dem WDR Funkhausorchester unter der Leitung des jungen Dirigenten Alexander Prior um die Preise wetteifern. Sie haben sich gegen Ihre Konkurrenten aus 18 Ländern der Welt erfolgreich in den ersten zwei Runden des Wettbewerbs durchgesetzt und die internationale Jury von ihrem Können überzeugt.

Der 1992 in London geborene Dirigent Alexander Prior benötigt viel Einfühlungsvermögen, um die ihm bis dahin unbekannten jungen Pianistinnen und Pianisten, Sängerinnen und Sänger in der letzten Wettbewerbsrunde zu begleiten. Für die Teilnehmer ist es nämlich eine große Herausforderung mit dem Funkhausorchester des WDR in großen Konzertsaal der Hochschule ihr Programm zu präsentieren. Liest man die Biographie des sehr jungen Dirigenten kann man Einiges erwarten. Alexander Prior absolvierte mit 17 Jahren die Dirigenten-Ausbildung mit Auszeichnung in St. Petersburg, er dirigierte als 18jähriger die Uraufführung seiner Sinfonie Nr. 6, dirigierte beim Edmonton Symphony Orchestra in Kanada und im Wiener Konzerthaus. Nun trifft dieses große Talent auf die acht Finalisten des Wettbewerbs:

Mit dabei sind

Kategorie Klavier

  • Yoshito Numasawa, Japan
  • Mishka Momen, Großbritannien
  • Philipp Scheucher, Österreich
  • Georgy Voylochnikov, Russland

Kategorie Gesang

  • Taejun Sun, Südkorea
  • Coline Dutilleul, Belgien
  • Theodore Browne, Großbritannien
  • Won Kim, Südkorea

Die Finalrunden beginnen jeweils um 19.00 Uhr und sind öffentlich.

Der Eintritt beträgt 6,-- / erm. 4,-- Euro.

Am Ende der jeweiligen Finalrunde kann das Publikum einen Teilnehmer mit einem Publikumspreis auszeichnen.

INFOTAG MUSIKSTUDIUM IN NRW

9. Oktober 2014, 10:00 bis 16:00 Uhr Weiterlesen

22.09.2014

Zwölf Institutionen aus NRW stellen am 9. Oktober 2014 von 10:00 bis 16:00 Uhr ihre Musikstudiengänge vor. Mit dabei ist auch die Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Ob Tontechnikerin oder Solokünstler, ob Musikpädagoge oder Opernsängerin, ob Kirchenmusiker oder Musikmanagerin – die Möglichkeiten, etwas beruflich mit Musik zu machen, sind vielfältig.

Beteiligt sind außer der Hochschule für Musik und Tanz Köln, die Musikhochschulen aus Münster, Detmold, Essen und Düsseldorf sowie Musikstudiengänge der Universitäten aus Dortmund, Siegen, Münster, Bielefeld und Paderborn. Außerdem wird auch das Kirchenmusikstudium der Kirchenmusikhochschule Herford vorgestellt und der Landesverband der Musikschulen in NRW informiert über seine Studienvorbereitenden Abteilungen und den Beruf des Instrumentallehrers.

Junge Leute, Eltern und Interessierte können sich im Foyer des Musikzentrums an den Ständen der Institutionen permanent Informationen einholen, zudem werden individuelle Beratung in gesonderten Räumen und parallel laufende Vorträge in drei Sälen angeboten.

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung nicht notwendig.

Weitere Informationen, auch zur Anreise: www.landesmusikakademie-nrw.de

  • NRW-Ausbildungsstätten stellen ihre Musikstudiengänge vor
  • 9. Oktober 2014, 10:00 bis 16:00 Uhr
  • Musikzentrum der Landesmusikakademie NRW, Steinweg 2, 48619 Heek-Nienborg
  • Teilnahme kostenlos, Anmeldung nicht erforderlich!

 

Internationaler Musikwettbewerb Köln 2014

18. – 28.09.2014 Hochschule für Musik und Tanz Köln Weiterlesen

05.09.2014

Für den zweiten Internationalen Musikwettbewerb Köln, der sich diesmal den Kategorien Gesang und Klavier widmet, haben sich 130 Musikerinnen und Musiker, Sängerinnen und Sänger beworben. Die Jury wählte aus den Einsendungen jeweils 30 TeilnehmerInnen aus, die nun nach Köln und Aachen für die weiteren Wettbewerbsrunden eingeladen wurden.

Fakten und Zahlen

Die Internationalität des Wettbewerbs spiegelt sich in den ausgewählten TeilnehmerInnen wieder. Nachwuchskünstler aus 17 Ländern werden zehn Tage lang die Hochschule beleben. Neben Japan, Deutschland und Großbritannien sind das China, Russland, Österreich, Belgien, Finnland, Ukraine, Italien, Rumänien, Südkorea, Südafrika, Frankreich, Iran, USA und die Türkei. Der jüngste Teilnehmer kommt aus der Ukraine und ist 16 Jahre alt.

Nach dem Eröffnungskonzert am 18.09. um 19.30 Uhr im Konzertsaal der Hochschule in Köln mit den ersten Preisträgern des vergangenen Wettbewerbs, Hansung Yoo (Kategorie Gesang) sowie Mayumi Sakamoto (Kategorie Klavier), beginnen die Runden für Klavier am Freitag, 19.09. in der Hochschule für Musik und Tanz Köln am Standort Aachen und für die Kategorie Gesang am Standort Köln.

Die Finalrunden mit dem WDR Funkhausorchester unter der Leitung des jungen Dirigenten Alexander Prior finden am Donnerstag, 25.09. und am Freitag 26.09. jeweils ab 19.00 Uhr im Konzertsaal der Hochschule in Köln statt.

Preisgelder

An Preisgeldern steht diesmal eine Summe von 32.500 Euro zur Verfügung, die sich aus den Hauptpreisen und Sonderpreisen zusammensetzt. Auch das Publikum kann erneut in der Finalrunde einen Preis pro Kategorie vergeben. Außerdem winken den Preisträgern Anschlussengagements und eine Produktion mit dem WDR Funkhausorchester.

Preisträgerkonzerte

Am Samstag, 27.09. findet um 19.30 Uhr das Preisträgerkonzert der 2. und 3. Preisträger statt. Am Sonntag, 28.09. kann man sich im Funkhaus am Wallrafplatz um 11.00 Uhr von der Qualität der 1. Preisträger überzeugen. Dieses Konzert beginnt um 11.00 Uhr und wird zusammen mit dem WDR Funkhausorchester gestaltet und für die Übertragung im Rundfunk am Folgetag aufgezeichnet.

Alle Durchgänge und Konzerte sind öffentlich. Eintrittskarten für das Konzert am 27.09. gibt es an der Abendkasse in der Hochschule; Karten für den 28.09. bei KölnTicket.

Transatlantic Music Project

Nichts ist so international wie die Welt der Musik Weiterlesen

07.05.2014

Die Kölner Hochschule für Musik und Tanz und die Juilliard School of Dance Drama und Music in New York entdecken seit 2011 jedes Jahr in zehntätigen Kammermusikprojekten ihr gemeinsames kulturelles Erbe. Das einzigartige Austauschprojekt „Transatlantic music“ soll die Exzellenz fördern und hochbegabten Studierenden der tonangebenden Hochschulen diesseits und jenseits des Atlantiks frische Impulse geben. In gemeinsamen Masterclasses und kammermusikalischen Auftritten werden die musikalischen Traditionen wiederentdeckt und neu interpretiert.

Dieses Jahr sind gemeinsame Meisterkurse an der Europäischen Akademie für Darstellende Kunst Montepulciano in Italien geplant, somit kommt ein weiteres Kraftfeld hinzu. Unter Anleitung von vier international renommierten Professoren aus New York und Köln wird in der Woche vom 18.-25.05. 2014 ein Repertoire mit Werken von Beethoven bis Bartok erarbeitet und anschließend neben Konzerten in Montepulciano und New York in der Hochschule für Musik und Tanz Köln am 27. Mai und im Bonner Beethoven Haus am 28. Mai zur Aufführung gebracht.

Diese großartige Initiative, welche auch in den damit verbundenen Konzerten eine überwältigende öffentliche Resonanz erhält, steht unter Schirmherrschaft des deutschen Botschafters in Washington und wird u.a. unterstützt vom Deutschen Generalkonsulat New York, dem Amerikahaus NRW e.V., dem Beethoven-Haus Bonn e.V., und dem Bowdoin International Music Festival.

Besonderer Dank gilt den Musikern, die sich in diesem Jahr mit großem Engagement als Dozenten für die Fortsetzung des „Transatlantic Music Projects“ im Mai 2014 zur Verfügung gestellt haben: Prof. Lewis Kaplan, Prof. Nina Tichmann, Prof. Mihaela Martin und Prof. Klesie Kelly-Moog.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website: www.transatlanticmusic.org

„Transatlantic Music“

Konzert‐Programm 1

  • im Palazzo Ricci, Montepulciano
  • am 24. Mai. 2014, Beginn 18 Uhr
  • im Kammermusiksaal der HfMT Köln
  • am 27. Mai 2014, Beginn 19.30 Uhr
  • mit Werken von Beethoven, Respighi und Brahms

 

Konzert‐Programm 2

  • im Palazzo Ricci, Montepulciano
  • am 23. Mai. 2014, Beginn 18 Uhr
  • im Beethoven Haus Bonn, Kammermusiksaal
  • am 28. Mai 2014, Beginn 19 Uhr
  • mit Werken von Ravel, Bartok und Dvorak

Die Maikonzerte Köln, eine Veranstaltungsreihe der Hochschule für Musik und Tanz, finden traditionell Mitte Mai statt, dem Weihedatum der Ahrend-Orgel von 2003. Diesmal werden vom 11.-18. Mai Lehrende, Studierende und Gäste der HfMT Köln ihre Musikbegeisterung miteinander teilen. Mitwirkende aus den Instrumental- und Gesangsklassen der Alten Musik sowie der Kirchenmusik bringen in der „Fronleichnamskirche“ Alte Musik von Bach bis Scarlatti und Vivaldi zu Gehör.

Die Einladung von Luigi Ferdinando Tagliavini und Alessandro Quarto unterstreicht in diesem Jahr besonders den italienischen Charakter der Kirche, die mit ihrer Architektur dem Vorbild venezianischer Saalkirchen des 17. Jahnhunderts folgt. Dank der Förderung des Instituto Italiano werden mit Maestro Tagliavini aus Bologna, einer der Gründerväter der Alte-Musik-Bewegung, sowie Quarta, ein Musiker und Forscher der jüngeren Generation, der Juwelen unedierter italienischer Musik entdeckt, zwei Größen der Alten Musik in der Ursulinenkirche konzertieren.

Tagliavini eröffnet am 11. Mai um 20 Uhr in der Ursulinenkirche in einem beeindruckenden Orgelkonzert mit Werken von Frescobaldi, Pasquini, Vivaldi und anderen Komponisten der Barock-Ära die Maiwoche. Weitere Höhepunkte sind ein Konzert für zwei „Clavichordi“ am 15. Mai mit Prof. Geffert und Prof. Hambitzer sowie das Abschlusskonzert unter der Leitung von Quarta mit Studierenden der Hochschule: „O QUAM SUAVIS“.

Detaillierte Programmübersicht auf der Homepage: www.hfmt-koeln.de

Eintritt zu allen Konzerten 5 Euro
Studierende haben freien Eintrittzu allen Veranstaltungen
Fronleichnamskirche der Ursulinen
Machabäerstraße 45
50668 Köln

Brückenschlag Südafrika - Europa

Junge Talente aus Südafrika stellen sich vor Weiterlesen

29.04.2014

Am 29.04.2014 findet im Kammermusiksaal der HfMT Köln um 19.30 Uhr eine Konzertveranstaltung mit dem Titel „Brückenschlag Südafrika – Europa“ statt. Im Rahmen einer wegweisenden Kooperation zwischen dem Internationalen Mozart – Festival - Johannesburg und der HfMT Köln studieren seit November vergangenen Jahres drei schwarze südafrikanische Sängerinnen / Sänger mit einem Stipendium der Dräger-Stiftung in Köln, wo sie z.Zt. von Prof. Josef Protschka betreut werden und analog zum europäischen Erasmusprogramm neben dem Hauptfachunterricht auch an weiteren Lehrveranstaltungen der Hochschule teilnehmen.

Durch diese Zusammenarbeit wird erstmals ein Brückenschlag zwischen der klassischen Gesangsausbildung südafrikanischer Sängerinnen und Sänger und der europäischen vollzogen – dies wird als Beginn einer längerfristigen Perspektive verstanden. Jährliche Meisterkurse in Pretoria sollen neue Stipendiaten nach Köln führen, die sich nach 2 Eingangssemestern und einer regulären Eingangsprüfung zum weiteren Studium an der HfMT einschreiben können. Schon die ersten Erfahrungen zeigen, dass damit dem Fachbereich hochinteressante Sängerpersönlichkeiten zugeführt werden.

Andiswa Makana und Nombuso Ndlandla, Sopran, sowie Syiabonga Maqungo, Tenor (Bo Shi, Bariton, als Gast) präsentieren sich im Konzert am 29.04.2014 mit Ausschnitten aus den Mozartopern Cosi fan tutte und Don Giovanni, mit weiteren Arien von Mozart, Weber, Donizetti, Gounod, Puccini, Verdi und Johann Strauss. Das Programm klingt aus mit Kompositionen südafrikanischer Komponisten. Am Flügel begleitet Werner Füsser. Die Zuhörer erwartet ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm auf hohem sängerischem und künstlerischem Niveau.

Termin: 29. April 2014, Beginn 19.30 Uhr
Ort: Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Eintritt: frei

Werke von Mozart, Weber, Donizetti, Gounod, Puccini, Verdi und Johann Strauss.

Andiswa Makana, Sopran

Nombuso Ndlandla, Sopran

Siyabonga Maqungo, Tenor

Bo Shi, Bariton (als Gast)

Werner Füsser, Klavier

Programm und künstlerisch-sängerische Betreuung: Prof. Josef Protschka

IM PULS AFRIKA

Studierende der HfMT arbeiten mit renommierten Musikern aus Afrika im Rahmen des ACHT BRÜCKEN Festivals Weiterlesen

03.04.2014

Im Rahmen des diesjährigen ACHT-BRÜCKEN Festivals gibt es ein besonderes Highlight, das in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln entstanden ist. Unter dem Titel IM PULS AFRIKA werden an einem Wochenende in hochklassig besetzten Konzerten verschiedene Aspekte europäisch-afrikanischer Musikbeziehungen beleuchtet.

Gemeinsame Komponente aller Konzerte ist das Balafon – das kalebassenresonierte Xylophon Westafrikas, in dessen Anschlagskaskaden Puls und Ton funkelnd zusammenfallen. Gemeinsam ist ihnen aber auch der zeitgenössische Gestus und ein partieller Werkstattcharakter – alle Konzerte umfassen neben Repertoirestücken der Ensembles auch das Zusammenspiel von Studierenden und afrikanischen Musikern, die sich in den Proben erstmals begegnen.

Das Familienkonzert „Acht Brücken nach Westafrika“ am Samstag, 10. Mai, 16.00 Uhr im Konzertsaal der Hochschule, ist nicht nur zum Zuhören gedacht, sondern auch zum Mitmachen – für Kinder und Erwachsene. Studierende der Musikpädagogik moderieren eine Rahmenhandlung, die um Balafonistin und Perkussionistin Salimata Diabaté gebaut ist und acht Aspekte der Musik und des Musiklebens in Burkina Faso aufgreift. Die Leiterin von Afro Faso Jeunesse spielt dazu mit dreien ihrer Musiker und „Dr. Djembe“ Rainer Polak – dem führenden deutschen Afrikaforscher und Perkussionisten – an den Bass-Trommeln. Nicht zuletzt wird dabei auch eine eigene Brücke nach Köln gebaut – durch das Zusammenspiel mit Funk-Musikern der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Groove trifft dabei auf Groove, was niemanden auf den Sitzen halten dürfte, zumal die Kinder- und Familienkonzerte unter Leitung von Anne Weber-Krüger sowieso der „Knaller“ unter den Hunderten von Veranstaltungen sind, die jährlich in der Hochschule stattfinden. Denn die Energie auf der Bühne koppelt sich hier in gezielten Interaktionen mit der Energie der jungen Zuhörer und bringt den Saal zuverlässig zum Kochen.

Mit der Sängerin Dobet Gnahoré präsentiert sich das pan-afrikanische moderne Gesicht des Kontinents in einem Konzert am 10. Mai, 20.00 Uhr in der Kölner Philharmonie. Die aus der Elfenbeinküste stammende Künstlerin ist von einer überwältigenden Bühnenpräsenz, was sie nicht nur durch ihre wandlungsfähige Stimme beweist, sondern auch durch ihren animierenden, mal anmutigen, mal akrobatischen Tanz. Special Event wird eine Tanzpassage von Dobet und Gasttänzer Sayouba Sigue, dessen Bewegungsrepertoire traditionelle Figuren und Street Dance ebenso umfasst wie die Körpersprache zeitgenössischer Choreografinnen wie Tassembedo, de Keersmaeker und Sander, mit denen er in den letzten Jahren gearbeitet hat. Angefeuert werden die Tänzer dabei zusätzlich zur Band noch von den Perkussionisten von Afro Faso Jeunesse.

Afro Faso Jeunesse gestaltet auch im Zusammenspiel mit Studierenden der Hochschule das Konzert am Sonntag, 11. Mai, 17.00 Uhr im Konzertsaal der Hochschule. Das Ensemblerepräsentiert virtuos, innovativ und mit einer begeisternden Frische die traditionelle Balafonmusik des Mande-Kulturraums. Gegründet 2009 von Salimata Diabaté, gewann AFJ bereits 2010 bei der Semaine nationale de la culture, dem wichtigsten Wettbewerb der Bühnenkünste in Burkina Faso, den ersten Preis in der Kategorie traditionelle Instrumentalmusik.

Das Balafon-Konzept sieht das Zusammenspiel von zwei, maximal drei Xylophonen vor, deren Patterns kunstvoll ineinander verwoben werden. Hinzu kommt die Begleitung durch Dunduns (Bass-Trommeln) und Bara-Kalebassentrommeln. AFJ spielt insofern in der Vollbesetzung, mit dem seltenen Bass-Balafon als drittem Instrument, und ergänzt diese noch durch die scharfe Perkussion von zwei Djemben.

Die Musik ist charakterisiert durch lebendige melodische Muster in variierender Ostinato-Technik, markante, kurze Themen, über die improvisiert wird, und eine groovige, „heiße“ Perkussion.

Während Afro Faso Jeunesse den ersten Teil des Konzerts alleine bestreitet, demonstriert der zweite Teil des Konzerts in einer echten hot constellation die Anschluss- und Komunikationsfähigkeit der afrikanischen Musikkulturen, der sie nicht zuletzt ihren weltweiten Siegeszug verdanken: dem Zusammenspiel mit den Funk-Musikern der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Die Arrangements für das Balafon-Ensemble, vier Bläser, E-Gitarre und Bass stammen von der Jazz-Pianistin Swantje Rietz, einer Master-Studentin der Hochschule bei „Big Bander und Mafioso“ Joachim Ullrich. IMPULS AFRIKA.

Die „Hochschule für Musik und Tanz Köln“ lädt Eltern und Kinder ganz herzlich zu einem kostenlosen Kurs „Musikalische Früherziehung“ ein. 

Der Kurs findet jeden Donnerstag um 9:00 Uhr im Raum 105 der Hochschule statt. Die Unterrichtszeit beträgt 60 Minuten.

Wir musizieren gemeinsam mit Körper und Stimme. Wir experimentieren mit Klängen, Geräuschen und Tönen. Dafür setzen wir elementares Instrumentarium ein. Parallel dazu beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen Materialien und untersuchen sie in ihrem Klang und ihrer Form. Hören, Singen, Instrumente kennenlernen und spielen, denken und sprechen über Musik und die Musik selbst gestalten sind wichtige Inhalte dieses Kurses.


Ort: Hochschule für Musik und Tanz Köln

Unter Krahnenbäumen 87

50668 Köln

Anmeldung und Infos unter: gustavo.cabrera@netcologne.de

Tanzmariechen auf der Opernbühne

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln erhält karnevalistische Unterstützung Weiterlesen

23.01.2014

Zur Zeit laufen die Proben zur Opernproduktion der drei Einakter von Ernst Krenek in der Hochschule für Musik und Tanz Köln auf Hochtouren. Für das Stück „Das geheime Königreich“ wurde nun die Unterstützung von Tanzmariechen Kölner Karnevalsgesellschaften benötigt.

So wird man in einer kleinen Szene des dritten Einakters des Opernabends die Mariechen Tina Brahm von der Prinzen-Garde Köln, Britta Schwadorf vom Reiterkorps Jan van Werth, Anna Sahm von der EhrenGarde der Stadt Köln und Jacqueline Melcher von den Roten Funken Köln erleben können.

Die Organisatoren der Opernproduktion freuen sich sehr, dass diese Zusammenarbeit trotz Karneval-Hochsaison möglich ist und bedanken sich ganz herzlich bei den Mariechen und den jeweiligen Gesellschaften.

Die Mariechen sind in unterschiedlichen Besetzungen zu erleben am: 31.01., 01.02. und 03.02.2014. Die Opernaufführungen beginnen jeweils um 20.00 Uhr.

Eintritt: 6,--/erm. 4,-- Euro

Wettbewerb mal anders

Concorso la Cellissima – 1. ProCello Wettbewerb an der HfMT Köln Weiterlesen

13.12.2013

Am kommenden Samstag , den 14. Dezember 2013, findet der von Prof. Maria Kliegel initiierte und gestiftete Cello-Wettbewerb „Concorso la Cellissima“ an der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt.

Nun könnte man denken: schon wieder ein neuer Wettbewerb unter den bereits zahlreichen vorhandenen klassischen Musikwettbewerben – muss das denn sein?

Die Antwort lautet eindeutig ja, denn dieser Wettbewerb ist anders:

  • es gibt nicht mehrere Runden – wie sonst bei Wettbewerben üblich - sondern die Teilnehmer sind aufgefordert, ein 50-minütiges, moderiertes Rezital (ca. 35 Minuten Musik, 15 Minuten Wort in deutscher oder englischer Sprache) zu präsentieren. Es soll dabei gelernt werden, wie durch Kommunikation mit dem Publikum durch das „gesprochene Wort“ Barrieren, Blockaden und Ängste abgebaut werden können und dadurch ein Miteinander zwischen Bühne und Zuschauerraum entstehen kann.
  • die Teilnahme von maximal vier Kandidaten erfolgt nach den Vorschlägen der Professoren für Cello an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Das heißt, die Studierenden können sich nicht selber für die Teilnahme an diesem Wettbewerb bewerben.
  • Programm und die Art der Moderation sind nach freier Wahl, allerdings mit der Auflage drei Epochen/Stilrichtungen abzudecken. Und es gibt ein Pflichtstück, schwer, unbekannt und pädagogisch sinnvoll.

Auch die Preise, die von der Cellistin Maria Kliegel gestiftet wurden, können sich sehen lassen. Der Jury Preis ist mit 3000 Euro dotiert. Das Publikum kann einen Preis in Höhe von 2000 Euro vergeben und es gibt einen Sonderpreis der Jury für das am besten gespielte Pflichstück. Alle vier Teilnehmer erhalten zudem ein Antrittsgeld und die Klavierbegleiter bekommen ebenso eine finanzieller Anerkennung.

Der Wettbewerb beginnt um 14.00 Uhr im Kammermusiksaal der Hochschule. Die Vorspiele werden gegen 19.00 Uhr beendet sein; danach darf man auf die Preisvergabe gespannt sein.

Con Bravura - Neue Kammermusikreihe mit jungen Talenten der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Städtischen Galerie Villa Zanders

Einladung zum Pressegespräch am Mittwoch 16. Oktober, 18 Uhr, in der Städtischen Galerie Villa Zanders

Sehr geehrte Pressevertreter,

wir freuen uns außerordentlich, dass unser Konzertprogramm im neuen Jahr dank einer Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln eine bedeutende Bereicherung erfährt. Unter dem Titel „Con Bravura“ – nach der musikalischen Terminologie meint der Begriff so viel wie „Mit Kühnheit“ – werden junge Talente der Hochschule in der Villa Zanders musizieren. Die Termine zu dieser Reihe stehen bereits fest: Wir haben uns den Mittwoch als festen Tag der Kammermusikabende ausgesucht und den 15. Januar, 02. April, 04. Juni und 22. Oktober 2014 festgelegt. Wir laden Sie sehr herzlich zu einem Pressegespräch, an dem wir Ihnen das Programm in Anwesenheit von Herrn Professor Dr. Geuen, Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Herrn Professor Höller, Mitglied des Kuratoriums des Galerie+Schloss e.V. und Initiator der Kooperation und Herrn Dr. Krieger, 1. Vorsitzender des Galeri+Schloss e.V. näher vorstellen werden.

Im Anschluss findet ein Stipendiatenkonzert der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt, zu dem wir Sie gerne einladen.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Elsa Müller
Galerie+Schloss e.V.
c/ o Städtische Galerie Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Tel: 02202 – 14 23 34/ 14 23 56
museum(at)stadt-gl(dot)de
www.villa-zanders.de

INFOTAG MUSIKSTUDIUM IN NRW

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln stellt gemeinsam mit 10 anderen NRW-Ausbildungsstätten ihre Musikstudiengänge vor Weiterlesen

24.09.2013
  • 21. Oktober 2013, 10:00 bis 16:00 Uhr
  • Musikzentrum der Landesmusikakademie NRW, Steinweg 2, 48619 Heek-Nienborg
  • Teilnahme kostenlos!

Gemeinsam mit zehn Institutionen aus NRW stellt die Hochschule für Musik und Tanz Köln am 21. Oktober 2013 von 10:00 bis 16:00 Uhr (mit einer Mittagspause von 13:00 – 14:00 Uhr) im Musikzentrum der Landesmusikakademie NRW in Heek (Münsterland) ihre Musikstudiengänge vor. Ob Tontechnikerin oder Solokünstler, ob Musikpädagoge oder Opernsängerin, ob Kirchenmusiker oder Musikmanagerin – die Möglichkeiten, etwas beruflich mit Musik zu machen, sind vielfältig.

Beteiligt sind die Musikhochschulen aus Münster, Detmold, Essen und Düsseldorf sowie die Musikstudiengänge der Universitäten aus Dortmund, Siegen, Münster, Bielefeld und Paderborn. Außerdem wird auch das Kirchenmusikstudium der Kirchenmusikhochschule Herford vorgestellt.

Junge Leute, Eltern und Interessierte können sich im Foyer des Musikzentrums an den Ständen der Institutionen permanent Informationen einholen, außerdem werden individuelle Beratung in gesonderten Räumen und parallel laufende Vorträge in drei Sälen angeboten.

Zudem ist der Landesverband der Musikschulen in NRW zu Gast und informiert über Studienvorbereitende Angebote.

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung nicht notwendig.�

Weitere Informationen, auch zur Anreise, sind unter

aix_piano - Pressegespräch am 25.09.2013

Neue Konzertreihe für Klaviermusik im Konzertsaal der Hochschule - Standort Aachen Weiterlesen

12.09.2013

Pressegespräch am 25. September 2013, 11:00 Uhr, Konzertsaal der HfMT Köln, Standort Aachen

Mit aix_piano wird am 11. Oktober 2013 in Aachen eine neue Konzertreihe aus der Taufe gehoben, die mit drei Klavierabenden pro Jahr außergewöhnliche Pianisten nach Aachen holt. In jedem Jahr wird dabei auch eine junge Musikerpersönlichkeit aus den Klavierklassen der Hochschule für Musik und Tanz Köln vorgestellt.

Im Eröffnungsjahr der Konzertreihe präsentiert Nina Tichman am 11. Oktober ein Programm mit groß angelegten Sonaten von Franz Schubert und Elliott Carter, Ende April wird Florian Noack (Klasse Prof. Jakob Leuschner) zu hören sein und am 24. Juni 2013 wird mit Marc-André Hamelin einer der international gefragtesten Pianisten unserer Zeit die erste Saison von aix_piano beschließen.

Im Rahmen von aix_piano treten Pianisten auf, die für ein bestimmtes Repertoire stehen und dieses auch im Musikleben vertreten. Gleichzeitig soll an die große deutsche Musiktradition angeknüpft werden, die seit Bach unsere Musik bestimmt: Seit jeher haben sich Interpreten für die Musik der Gegenwart eingesetzt, ohne dabei die großen Werke der Vergangenheit zu vernachlässigen – schließlich waren auch Bach und Beethoven einmal „Neue Musik“.

Der WDR wird als Kooperationspartner alle Konzerte ausstrahlen.

Die Klavierabende finden im vor zwei Jahren eröffneten neuen Konzertsaal der HfMT Köln, Standort Aachen, statt und werden von der Hochschule für Musik und Tanz Köln in Kooperation mit dem Westdeutschen Rundfunk veranstaltet.

Die künstlerische Leitung von aix_piano liegt in den Händen von Michael Rische, der als international renommierter Pianist an der HfMT die Fächer Klavier und Professionalisierung lehrt.

Der Eintritt beträgt jeweils 25 Euro, für Studierende gelten Sonderpreise.

DAAD-Preis geht an Herrn Luciano Casalino aus Argentinien

Feierliche Preisübergabe am 07. Oktober 2013 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Weiterlesen

09.09.2013

Der DAAD-Preis für hervorragende akademische Leistungen und gesellschaftliches wie interkulturelles Engagement ausländischer Studierender wird an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in diesem Jahr an den Studenten Luciano Casalino aus Argentinien verliehen. Der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) vergibt alljährlich diesen Hochschulpreis, mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000,00 Euro.

Herr Luciano Casalino hat im Wintersemester 2011/12 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln sein Studium am Standort Wuppertal in der Klasse von Frau Professor Scheerer aufgenommen.
Luciano Casalino engagiert sich in vielfältiger Weise in der Musikhochschule. Er wirkte bei zahlreichen Kammermusikprojekten mit und ist auch bei Hochschulveranstaltungen überaus präsent.

In intensivem Kontakt ist er mit den Studierenden unterschiedlicher Nationalitäten.
Vor einem Jahr gründete er eine Kammermusikgruppe, der Musiker aus 5 Nationen angehören: Argentinien (er selbst, Violine), Kroatien (Klavier), Ungarn (Akkordeon und Gitarre), Deutschland (Kontrabass). Das ist bezeichnend für ihn. Er ist eine Art Mittler, der es hervorragend versteht auszugleichen.
Im Zusammenhang mit den bereits stattgefundenen Eignungsprüfungen hat er ausländische Studierende aus Südamerika vorbereitet und ihnen wertvolle Unterstützung gegeben.
Im Zusammenhang mit den Arbeitsphasen des Wuppertaler Hochschulorchesters hat er, obwohl er keine Stelle als studentische Hilfskraft hat, bereits in der Probenwoche zusammen mit einem Kommilitonen (der dafür eine Hilfskraftstelle hat) dafür gesorgt, dass alle Aufbauten zur rechten Zeit stimmten. Das tat er auch im Konzert. Man kann sicher sagen, dass Luciano Casalino eine Person ist, dem nichts zu viel ist und der immer bereit ist, einzuspringen, wo Not am Mann ist.
Herr Casalino ist ein sehr begabter und engagierter Student, überaus fleißig und hilfsbereit.

Der Preis wird durch den Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Herrn Prof. Dr. Heinz Geuen und den Prorektor für Auslandsangelegenheiten, Herrn Prof. Joachim Ullrich, am 07. Oktober 2013 im Rahmen der Semestereröffnungsfeier übergeben.

20.06.2013

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln rechnet für das Wintersemester 2013/14 mit ca. 400 Neuaufnahmen. Diese Zahl entspricht in etwa den - im Vergleich zu Vorjahren gesteigerten - Neuaufnahmen des vergangenen Wintersemesters 2012/13. Die Meldung der DOV, dass die Hochschule in den künstlerischen Studiengängen keine neuen Studierenden aufnimmt entspricht nicht den Tatsachen.

Hervorzuheben ist, dass sich die Bewerberzahlen trotz doppelter Abiturjahrgänge nicht nennenswert erhöht haben. Der doppelte Abiturjahrgang ist in künstlerischen Studiengängen, für die sich z.B. auch zahlreiche junge ausländische Bewerber melden, kaum spürbar.

Bei den Planungen der Neuaufnahmen richtet sich die Hochschule nach den Lehrkapazitäten und achtet auf ein ausgewogenes Verhältnis der einzelnen Instrumentengruppen.

Das Rektorat der Hochschule berücksichtigt in diesem Jahr verstärkt, dass Kapazitäten von Professorinnen und Professoren ausgeschöpft werden, so dass Studierende in den künstlerischen Studiengängen in aller Regel professoral unterrichtet werden.

Lehraufträge können vergeben werden, wenn Professorinnen und Professoren keine freien Kapazitäten haben und wichtige Fächer nicht versorgt werden können.

Über mehrere Semester hin hat das Rektorat mit allen Fachbereichen und Gremien darüber beraten, wie Kostenreduzierungen erreicht werden können ohne zugleich an der hohen Qualität des Studiums und der Gesamtzahl der Neuaufnahmen Abstriche machen zu müssen. Die Lehrbeauftragten wurden frühzeitig in diesen Prozess eingebunden und über eventuell erforderliche Reduzierungen ihrer Deputate informiert.

Olga Scheps bei den „Spitzentönen“ in der HfMT

Der junge Star der deutschen Klavierszene spielt am 18. Juni im Konzertsaal Weiterlesen

11.06.2013

Die Pianistin Olga Scheps wird ein ebenso vielfältiges wie beziehungsreiches Programm präsentieren, mit Werken von Franz Schubert, darunter dessen Impromptus f-moll D 935/1 und As-dur D 935/2 sowie Valses nobles D 969, Peter Tschaikowsky, u.a. die Valse sentimentale op. 51,6, Michail Glinkas "Die Lerche" in der Bearbeitung von Miliij Balakirev und Sergej Prokofjews "Romeo und Julia vor dem Abschied". Abschließender Höhepunkt des Klavierabends wird Robert Schumanns "Faschingsschwank aus Wien" op. 26 sein.

Olga Scheps wurde 1986 in Moskau geboren und kam mit sechs Jahren nach Deutschland. Heute lebt sie in Köln und studierte an der hiesigen Musikhochschule bei Pavel Gililov. Weitere Studien führten sie zu Arie Vardi und Dmitrij Bashkirov. Weitere wichtige Impulse erhielt sie von Alfred Brendel.

Inzwischen hat Olga Scheps den Sprung auf die großen Konzertpodien geschafft und musiziert regelmäßig in der Laeiszhalle Hamburg, im Münchner Prinzregententheater, in der Liederhalle Stuttgart, in der Alten Oper Frankfurt und der Kölner Philharmonie. Während der Konzertsaison 2012/13 war sie mit der Staatskapelle Weimar sowie der Russischen Staatskapelle auf Tournée. Seit ihrem Debut beim Klavierfestival Ruhr im Jahre 2007 ist sie dort ein ebenso gern gesehener Gast wie beim Schleswig-Holstein Musik-Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Kissinger Sommer, dem Heidelberger Frühling und den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker.

Olga Scheps jüngste CD erschien im August 2012 und ist ganz dem Werk Franz Schuberts gewidmet. Zuvor erschienen bereits ihre Debut-CD „Chopin“, für die sie 2010 einen ECHO-Klassik als „Nachwuchskünstlerin des Jahres“ gewann, sowie ein weiteres Soloalbum mit Werken russischer Komponisten.

Am 18. Juni kehrt Olga Scheps nun an ihren Studienort zurück, und der Verein der Freunde und Förderer und die Hochschule sind stolz, die nunmehr international renommierte Künstlerin für diesen Klavierabend gewonnen zu haben.

Eintritt: 10 Euro / ermäßigt 5 Euro, Mitglieder des Fördervereins, Schüler, Studierende sowie Hochschulangehörige haben freien Eintritt; Karten über die Geschäftsstelle der Freunde und Förderer (Mo 9-14 Uhr, Di und Mi 9-11 Uhr) Telefon: 0221 912 818 1330, mail(at)foerderer-hfmt-koeln.de, unter www.foerderer-hfmt.de sowie an der Abendkasse

Termin: 18. Juni 2013 um 19:30 Uhr
Ort: Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

Yol: Meister türkischer Musik Konzert

Konzert mit Erol Parlak, Kudsi Erguner und Pierre Rigopoulos Weiterlesen

05.06.2013

Mit Kudsi Erguner und Erol Parlak gastieren zum ersten Mal türkische Musiker der Spitzenklasse im Konzertsaal der HfMT Köln. Erguner und Parlak repräsentieren unterschiedliche Traditionen türkischer Musik– Erguner die Musik der Mevlevi-Derwische sowie klassisches ottomanisches Repertoire, Parlak die Tradition der ashiklar, der professionellen Volksmusiker und Dichter Anatoliens.

Erol Parlak – Instrumentalist, Sänger, Komponist und Forscher – ist einer der bekanntesten und besten türkischen Musiker der Gegenwart. Er beherrscht virtuos die Langhalslaute baglama und wendet in seinen Kompositionen und arrangierten Fassungen traditioneller Stücke die ganze Breite der Fingertechniken an, die er über Jahrzehnte in den verschiedenen Regionen der Türkei erforscht hat.

Kudsi Erguner ist die große, international wirksame Musikerpersönlichkeit der Türkei heute. Er erlernte das Ney-Spiel direkt von seinem Vater, Ulvi Erguner, in dessen Haus die führenden Musiker der Sufi-Bruderschaften verkehrten. Erguner verbindet beispielhaft die Wahrung und Vermittlung der makam-basierten Hof- und Ritualmusik mit einer kosmopolitischen Haltung.

Multiperkussionist Pierre Rigopoulos studierte bei G. Sylvestre und J.-P. Drouet und ist heute Professor für Perkussion am Conservatoire de Pantin (Paris). Stilistisch mit den Bereichen Jazz, Weltmusik, Alte Musik und Neue Musik breit aufgestellt, spezialisierte er sich auf die Trommeln der Vorderorientalischen Kunstmusik. Rigopoulos ist fester Begleiter von K. Erguner.

Den ersten Teil des Konzerts gestaltet Kudsi Erguner mit Sufi-Anrufungen auf der Längsföte Ney, einer Musik, die die tanzenden Derwische zu Beginn des Rituals auf die mystische Vereinigungserfahrung mit Gott vorbereitet. Der an eine klagende menschliche Stimme erinnernde Klang der Ney wird dabei als Ausdruck der Sehnsucht nach dieser Vereinigung verstanden. Die Melodik basiert auf den klassischen Modi der makamat.

Im zweiten Teil zeigt Erol Parlak die Kunst der ashiklar in ihrer heutigen Ausprägung: Thematisch breit gefächert – von zeitlosen Sujets wie der Liebe bis zu zeitgenössischen Erfahrungen im urbanen Milieu der Metropole Istanbul –, instrumental virtuos gespielt und melodisch expressiv mit einer fein verzierten Melismatik.

Der dritte Teil des Konzerts wird von beiden Künstlern gemeinsam im Zusammenspiel von Ney und Baglama bestritten – einer eigentlich attraktiven Kombination, die aus religiösen und sozialen Gründen aber kaum je zugelassen wurde. Rühmliche Ausnahme ist der Bektaschi-Orden, aus dessen Repertoire Erguner und Parlak einige Kostbarkeiten für die Konzerte 2013 in Deutschland einstudiert haben und zu Gehör bringen werden. Das erstmalige Zusammenspiel der beiden großen Musiker der Türkei heute kann als außergewöhnliches künstlerisches Ereignis bezeichnet werden.

Erol Parlak, Gesang und Baglama
Kudsi Erguner, Ney-Flöte
Pierre Rigopoulos, Perkussion

Samstag, 29. Juni 2013, 19:30 Uhr Hochschule für Musik und Tanz Köln, Konzertsaal
Eintritt € 8,- (Abendkasse)
Vorverkauf: www.koelnticket.de (zzgl. Vorverkaufsgebühren)

Programmänderung

Abendkonzerte „Bamako Foli" Weiterlesen

14.05.2013

Bei den im Rahmen der Afrikawoche an der HfMT veranstalteten Abendkonzerten „Bamako Foli“ (Mi, 15.05., 19.30 Uhr, Aachen, Konzertsaal und Do, 16.05., 19.30 Uhr, Köln, Konzertsaal) mit malischer Festmusik gibt es eine Besetzungsänderung, da den beiden eingeladenen malischen Künstlern kurzfristig die Ausreise nach Deutschland verweigert wurde.

Die HfMT Köln / Institut für Weltmusik konnte hochklassigen Ersatz verpflichten. Mit dem Balafonspieler Aly Keita (Berlin) und dem Perkussionisten, Koraspieler und Sänger Bachir Sanogo (Paris) kommen zwei Top-Musiker der westafrikanischen Musikszene in Europa nach Köln. Beide verfügen über traditionelles und zeitgenössisches Repertoire, das sie sowohl mit ihren eigenen Gruppen (Trio Ivoire und The Balankan, Berlin und Densiko, Paris) als auch in traditionellen und Weltmusik-Konstellationen spielen (Projekte u. a. mit Trilok Gurtu, Jan Garbarek, Hans Lüdemann, Joe Zawinul).

Keita und Sanogo werden melodisch ergänzt von dem Saxofonisten und Flötisten Hannes Kies und im Percussion-Backing von Souleymane Touré (Berlin: Jembe, Tama) und Rainer Polak (Köln: Dundun). Das Ensemble bietet damit ein breites Spektrum an westafrikanischen Klangfarben und garantiert ein ebenso ausdrucksvolles wie virtuoses Bühnengeschehen.

Maikonzerte Köln

Ursulinenkirche, 12.-19. Mai 2013 Weiterlesen

06.05.2013

Die Maikonzerte Köln, eine Veranstaltungsreihe der Hochschule für Musik und Tanz, finden traditionell Mitte Mai statt, dem Weihedatum der Ahrend-Orgel von 2003. Zum zehnjährigen Jubiläum fügt es sich, dass die Festwoche auf Pfingsten zuläuft. Ein guter Grund, sich von dem Pfingsthymnus Veni creator spiritus aus dem 9. Jahrhundert inspirieren zu lassen!
Carsten Schmalstieg lädt vor dem Jubiläumskonzert am 15. Mai um 19 Uhr zu einer Kirchenführung ein: "Ein schöner Fremdling aus dem heiteren Süden - Geschichte, Architektur und Ausstattung der Ursulinenkirche St. Corpus Christi".

Die diesjährige Masterclass widmet sich erstmalig der Improvisation des 17. Jahrhunderts und wendet sich an Organisten, Cembalisten und Liebhaber der Claviermusik. Als Gast wird Edoardo Bellotti aus Italien erwartet.

Viola da Gamba pur in den Maikonzerten Köln zu erleben, ist ein weiterer Höhepunkt der diesjährigen Konzerte. Rainer Zipperling und Ghislaine Wauters spielen Werke von Johann Sebastian Bach, Carl Friedrich Abel und Johannes Schenck.

Claus Kanngiesser wird den historischen und ästhetischen Übergang zum jüngeren Verwandten der Viola da Gamba vollziehen. Die Cello-Suiten No. 1, 2 und 4 von Johann Sebastian Bach ergänzen das schöne Konzert des vergangenen Jahres mit den Suiten No. 3, 5 und 6.

Eine neue Musikergeneration mit hohem künstlerischem Profil und gewinnendem Elan eröffnet die Maiwoche. Auf dem Programm steht ein Klassiker der Alten Musik: der Kantatenzyklus Membra Jesu Nostri von Dieterich Buxtehude - eine musikalische Betrachtung des Leibes Christi am Kreuz.

Programmübersicht

Sonntag, 12 Mai 2013, 20 Uhr, Ursulinenkirche
Kantatenkonzert zur Eröffnung der Maiwoche 2013
Membra Jesu nostri von Dieterich Buxtehude
Studierende der HfMT Köln
Leitung: Felix Schönherr

Dienstag, 14. Mai 2013, 20 Uhr, Ursulinenkirche

Gambenabend mit Werken von Bach, Schenck und Abel
Rainer Zipperling, Viola da Gamba
Ghislaine Wauters, Viola da Gamba

Mittwoch, 15. Mai 2013, 20 Uhr, Ursulinenkirche

Orgelkonzert zum 10jährigen Jubiläum der Orgelweihe
Edoardo Bellotti, Milano
19 Uhr: Führung Ursulinenkirche, Carsten Schmalstieg

Donnerstag, 16. Mai 2013, 10-16 Uhr, Ursulinenkirche

Orgelmasterclass
Dozent: Edoardo Bellotti

Freitag, 17. Mai 2013, 20 Uhr, Ursulinenkirche

Solosuiten für Violoncello von J.S. Bach
Claus Kanngiesser

Sonntag, 19. Mai 2013, 20 Uhr, Ursulinenkirche

Orgelkonzert mit Werken von Buxtehude, Bach, Frescobaldi, Scheidt
Margareta Hürholz

Eintritt zu allen Konzerten 5 Euro
Kursgebühr Gäste 10 Euro
Studierende haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen

Fronleichnamskirche der Ursulinen
Machabäerstraße 45
50668 Köln

Olaf-Lind-Quartett

Spitzentöne am 7. Mai 2013 in der HfMT Köln Weiterlesen

06.05.2013

Leonhard Huhn, Stefan Karl Schmid, Marcel Richard und Rafael Calman präsentieren im Rahmen der Konzertreihe Spitzentöne zeitgenössischen Jazz. Mitreißend, charmant und voller Hintersinn zeigt sich das Kölner Quartett, das in seinen Stücken freie Improvisation und auskomponierte Passagen subtil miteinander verschmelzen. Sein breites Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten reicht von außerordentlicher Sensiblitität bis hin zu rhythmischer Kompaktheit. Mit Kraft, Wärme und Liebe zum Detail bieten zwei Holzbläser, Bass und Schlagzeug unalltägliche Interpretationen, ein Jazzgenuss nicht nur für Liebhaber. Die vier gefragten Musiker studierten alle an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und sind auch in anderen Projekten und Formationen sehr erfolgreich. Das Olaf-Lind-Quartett spielt am 7. Mai Eigenkompositionen von Schmid, Richard und Huhn.      

Termin: Dienstag, 7. Mai 2013
Beginn: 19:30 Uhr
Ort: Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Eintritt: 10 Euro / ermäßigt 5 Euro, Mitglieder des Fördervereins, Schüler, Studierende sowie Hochschulangehörige habe freien Eintritt.

Unbekanntes Manuskript von Felix Mendelssohn Bartholdy entdeckt

Fund schlummerte in der Bibliothek der Hochschule für Musik und Tanz Köln Weiterlesen

16.04.2013

Der Musikwissenschaftler Alain Gehring hat Händels Oratorium „Solomon“ in der Bearbeitung von Felix Mendelssohn Bartholdy in der Bibliothek der Kölner Hochschule für Musik und Tanz entdeckt. Von Mendelssohns Fassung war bislang lediglich eine unvollständige Orgelstimme bekannt. Der Fund umfasst nicht nur eine vollständige, von Mendelssohn überarbeitete Fassung der Orgelstimme, sondern auch eine zweibändige Partiturabschrift. Mendelssohn dirigierte das Werk am 7. Juni 1835 im Kölner Gürzenich im Rahmen des Niederrheinischen Musikfests und ließ dafür eigens eine Orgel in den Saal transportieren. Die Aufführung, an der über 600 Personen mitwirkten, wurde ein überwältigender Erfolg.

Noch während der Generalproben nahm Mendelssohn Änderungen im Manuskript vor, um seine Fassung klanglich zu perfektionieren. Der Fund gewährt somit einen einzigartigen Einblick in Mendelssohns Kompositions- und Probenwerkstatt.

Mendelssohns Fassung des „Solomon“ beeindruckte auch Johannes Brahms. Jahrzehnte später ließ dieser sich das Manuskript zuschicken und schrieb an seinen Freund Ferdinand Hiller: „Es ist eine wahre Lust die Mendelssohnsche Arbeit zu sehen; hätten wir doch zu Bachschen Cantaten solche Orgelstimme!“  

Am 19. April 2013 wird Gehring seine Entdeckung im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln der Öffentlichkeit präsentieren. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Für die musikalische Gestaltung sorgen Luciano Casalino (Violine) und Frane Rušinovic (Klavier). 

IMPACTZONE 13

Tanzprojekt des Zentrums für Zeitgenössischen Tanz / HfMT Köln Weiterlesen

09.04.2013

Die vom Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) an der Hochschule für Musik und Tanz (HfMT) Köln initiierte Reihe IMPACTZONE zeigt jährlich Choreografien internationaler Künstler, inszeniert und aufgeführt mit Studierenden der Hochschule. Dieser Austausch eröffnet allen TeilnehmerInnen grenzüberschreitende Perspektiven.

In der diesjährigen Ausgabe IMPACTZONE `13 präsentiert das ZZT Choreografien von Rafaele Giovanola und Omar Rajeh.
Beide Choreografen beziehen sich in ihrer Arbeit auf Konventionen, die für den Mensch Fragen nach Wahrhaftigkeit und Authentizität aufwerfen. Dabei widmen sich die aus sehr unterschiedlichen kulturellen Kontexten kommenden Künstler verschiedenen Fragestellungen.

Die schweizerische Choreografin Rafaële Giovanola thematisiert in ihrer Arbeit die Suche nach Subjektivität und Identität, spielt mit den Facetten der Selbstwahrnehmung und der Fremdorientierung. Das Subjekt der westlichen Medien-Kultur-Gesellschaften, das seinen „naturhaften Kern“ nicht mehr auszumachen vermag, sucht in seiner Fremdbestimmtheit nach „echter“ Identität. Dabei werden Kategorien wie „Wirklichkeit“ und „Welt“ zunehmend unbrauchbar. Künstlichkeit und Inszenierung werden aber auf der Bühne zu Erfahrungs- und Ausdrucksmöglichkeit und die spielerische Interaktion paradoxer Weise zum authentischen Erleben eines erspielten Seins Omar Rajeh, Choreograf aus Beirut, verweist auf die Bedeutung des künstlerischen Ausdrucks im geo-politischen Kontext. Er versteht seine Arbeiten eher als Provokationen von Ereignissen denn als reine Darstellung oder Repräsentationen einer Idee. Paradigmenwechsel zu initiieren und eine Befragung sozial und kulturell bedingter Wahrnehmungsgewohnheiten zu entfachen, ist ein Kernanliegen seines künstlerischen Schaffens. Eine zentrale Frage ist in diesem Zusammenhang die Auseinandersetzung mit dem soziokulturell geprägtem Bild und Konzept des Körpers. Ihr stellt er die Präsenz des vitalen Körpers entgegen.

Am 24.-26. April 2013 werden 20 Studierende, die auf dem Sprung in das Berufsleben sind, das Ergebnis dieser choreografischen Prozesse präsentieren.
Neben der tänzerischen und künstlerischen Umsetzung ist in diesem Projekt eine intensive Zusammenarbeit der Beteiligten von großer Bedeutung und führt zu einem erfolgreichen Aufbau eines internationalen Netzwerkes zwischen Studierenden, KünstlerInnen und Lehrenden aus verschiedenen Ländern.

Künstlerische Leitung: Vera Sander

Termine:

  • 24./25./26. April 2013 Köln, Konzertsaal Hochschule für Musik und Tanz , 20.00 Uhr
  • 15. Juni 2013 Bonn, Theater im Ballsaal, 20.00 Uhr

Beide ChoreografInnen sowie die künstlerische Leitung stehen gerne für Interviews und Fragen zur Verfügung.

Umsetzung:

In ihrer Choreografie „Not Drowning But Waving“ geht Rafaele Giovanola/ CocoonDance folgendem Phenomen nach: „Der Mensch ist von Natur künstlich, umso mehr er „authentisch" sein will. Das moderne Subjekt ist nur als konstruiertes zu verstehen, bei dem ein wahrer, naturhafter Kern nicht mehr auszumachen ist. Was da noch am kompaktesten dasteht ist der Körper. Er zeichnet sich ab, bewegt sich. Seine ständige Veränderung und offensichtliche Inszenierung macht ausgerechnet das Theater zum authentischsten Ort für Identitätsstiftung. Authentizität existiert hier auf anscheinend paradoxe Weise. Nicht obwohl gespielt oder inszeniert wird, sondern gerade weil sie erst kreiert oder konstituiert wird. Hier ist der eigentliche Spielraum für die Facetten des Ichs, der Selbstwahrnehmung und der Fremdorientierung. Hier sind Maskierungen keine Verstellungen, die über das" wahre" Ich täuschen, sondern für das Ich notwendige Inszenierungen des Selbst, durch die es sich sowohl anderen Menschen als auch sich selbst gegenüber in seiner möglichen Eigentlichkeit erfahrbar macht. Gemeinsam in der Wahrnehmung und Sichtweise der Tänzerinnen und Tänzer über sich und die Anderen versucht Rafaële Giovanola in Not Drowning But Waving durch die mögliche und inszenierte Andersheit und Verschiedenheit mit sich selbst Authentizität zu Erspielen. Eine Choreographie der Verschiebungen und Spiegelungen, ein Spiel mit der Wirklichkeit und der Fiktion des Seins.“ (Rainald Endraß/ Cocoon Dance) Choreografie: Rafaele Giovanola/CocoonDance Komposition: Jörg Ritzenhoff Lichtdesign: Marc Brodeur

Omar Rajehs Interesse liegt in folgendem Spannungsfeld: Wie verhält sich unsere physische Präsenz in Bezug auf Bilder, Situationen, Ereignisse, die in der Vergangenheit stattgefunden haben und die Auswirkungen auf unsere Körperlichkeit haben? Wie können wir diese zunächst persönliche Erfahrung übertragen und erweitern in eine allgemeinere Themensetzung, die soziale oder kulturelle Dynamik provoziert? In der bis heute instabilen politischen Situation in Beirut, nach dem Ende des Bürgerkriegs in den neunziger Jahren, steht Rajeh als Choreograf einer einzigartigen und komplexen Situation gegenüber. „Of course it is not easy, however it is a rich and inspiring environment artistically and culturally and you are constantly faced by the fact that you have to question what you are doing: The usefulness and worth of contemporary dance and the channels by which you communicate and propose the work, how to interact and communicate and how to deal with everyday events or even with memories, images and history in general.“ (Omar Rajeh) Rajehs Arbeit geht von einem physischen Zustand aus, der nicht eine Idee repräsentiert, sondern darauf abzielt, eine unmittelbare und gegenwärtige Situation auf der Grundlage physischer Eigenschaften zu erschaffen. „Der Wert der künstlerischen Arbeit innerhalb der geo-politischen und kulturellen Rahmungen, in der wir leben, ist, dass sie uns kontinuierlich anregt, unsere soziale und kulturelle Wahrnehmungen zu hinterfragen und zu überdenken. Die künstlerische Arbeit darf nicht im Rahmen des 'Reagierens' auf ein „Ereignis“ bleiben, vielmehr sollte sie durch ihre konzeptionelle, künstlerische und menschliche Propositionen in ein „Ereignis“ an sich verwandeln. Um ihren eigenen Raum zu schaffen, sollte sie "agieren" nicht "reagieren" (..) Meine künstlerische Forschung konzentriert sich auf das Bild und das Konzept des Körpers in einem spezifischen kulturellen und sozialen Umfeld, dabei versuchen ich so viel wie möglich, seine "Lebendigkeit" in einem künstlerischen Rahmen zu bewahren." (Omar Rajeh) Rajehs Interesse mit jungen Tänzern, die aus einem völlig anderen sozialen und kulturellen Hintergrund kommen, zu arbeiten liegt in folgendem:„Es ist interessant zu sehen, wie meine Ideen über Choreographie und Körper in der Arbeit mit Tänzern, die wahrscheinlich nie soziale und politische Konflikte erfahren haben, resonieren." (Omar Rajeh) Choreografie: Omar Rajeh

PARTNER

Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT)
Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT)

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln gehört zu den weltweit führenden künstlerischen Ausbildungseinrichtungen und zählt mit ihren drei Standorten in Köln, Wuppertal und Aachen zu den größten Kunsthochschulen Europas. Sie bietet eine hochqualifizierte Ausbildung für Tanz- und Musikstudenten aus mehr als 50 Nationen. Die Hochschule für Musik und Tanz Köln verfügt wie kaum eine andere Hochschule vergleichbaren Ranges in Europa, über ein breit gefächertes Studienangebot mit ausdifferenzierten Bachelor- und Masterstudiengängen. Das an der Hochschule für Musik und Tanz eingerichtete Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) bietet ein fundiertes Hochschulstudium im Bereich zeitgenössischer Tanz mit den Abschlüssen B.A. Tanz, MA Tanzwissenschaft und MA Tanzvermittlung im zeitgenössischen Kontext an. Das Studium am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz zeichnet sich durch eine enge Anbindung an das professionelle Berufsfeld aus und widmet sich der kreativen und kritischen Verhandlung dessen, was Tanz, Tanzwissenschaft, Tanzvermittlung und Choreographie in der heutigen Gesellschaft bedeuten sowie der Verbindung von Ausbildung und künstlerischen Forschen. Das ZZT versteht sich darüber hinaus als ein inter- und transdisziplinäres Zentrum für Tanzforschung, das in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Partnern, ausgehend von der Tanzpraxis, das Wissen um Körper, Bewegung, Tanz und Performance erweitert und künstlerische und wissenschaftliche Veranstaltungsformate entwickelt. Weitere Infos: www.zzt.hfmt-koeln.de

KÜNSTLERiNNEN

Rafaele Giovanola – Choreografin Die in Baltimore, U.S.A., geborene Schweizerin erarbeitete bereits 2009 am ZZT das Projekt RUNWAY.
Rafaële Giovanola studierte u.a. bei Marika Besobrasova in Monte Carlo. Nach einem ersten Engagement als Solistin in Turin, wurde sie von Egon Madsen an das Frankfurter Ballett engagiert, wo sie das klassische Repertoire tanzte und mit Choreographen wie Jiri Kylian, Uwe Scholz und dem Haus-Choreographen William Forsythe arbeitete. Unter seiner Leitung blieb sie acht Jahre und wirkte bei allen wichtigen Produktionen mit. Von der Gründung des Choreographischen Theaters in Bonn im Jahr 1990 bis zu seiner Auflösung im Jahr 2003 war Rafaële Giovanola Mitglied in Pavel Mikuláštiks Choreographischem Theater. 2000 gründete sie für eine Einladung zum Avignon-Off zusammen mit dem Dramaturgen Rainald Endraß das Projekt COCOONDANCE, das mit seinen über 20 abendfüllenden Produktionen mittlerweile auf vier Kontinenten unterwegs ist. 2002 erhielt sie den REFLEX-Förderpreis der Patrizia-Van-Russel Stiftung (NL), 2007 gewann sie das Internationale Internettanzfestival »SideBySide-net«. 2010 wurde sie mit dem Förderpreis des Schweizer Kanton Wallis ausgezeichnet.

Omar Rajeh – Choreograph Omar Rajeh, Choreograf, Tänzer und künstlerische Leiter des Maqamat Dance Theatre, studierte an der Libanesischen Universität (Diplom in Theatre Arts) und an der University of Surrey, England (MA Tanzwissenschaft). 2002 gründete er, nachdem er zahlreichen Regisseure und Choreographen im Libanon und im Ausland gearbeitet hat, Maqamat Dance Theatre in Beirut und choreographierte mehrfach Stücke für das Ensemble. Omar Rajeh ist Gründer von BIPOD (Beirut International Platform of Dance), einem jährlich stattfindenden zeitgenössischen Tanz-Festival in Beirut, das eins der wichtigsten Tanzfestivals in der Region darstellt. Er ist gelichzeitig Gründer des Autumn Dance, einer Plattform für den Tanzforschung und Austausch. Vor kurzem eröffnete Rajeh „Maqamat Dance Studio-MT Dance Space“ und „Takween-Beirut Contemporary Dance School“, ein intensives Trainingsprogramm für professionelle Tänzer und Choreographen. Co-Gründer von Masahat.

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln hat einen neuen Rektor

Prof. Dr. Heinz Geuen setzte sich im ersten Wahlgang gegen seinen Mitbewerber durch Weiterlesen

20.03.2013

Auf der Senatssitzung am 20. März 2013 wurde der Musikpädagoge Prof. Dr. Heinz Geuen zum neuen Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln gewählt. Mit 16 zu 5 Stimmen konnte er sich im ersten Wahlgang gegen den Mitbewerber, den Pianisten Prof. Richard Braun behaupten. Heinz Geuen löst nun Prof. Reiner Schuhenn, der nicht mehr als Kandidat zur Wahl als Rektor zur Verfügung stand, ab. Die offizielle Ernennung muss noch durch das Wissenschaftsministerium NRW erfolgen. Die Wahl der Prorektoren wird im Anschluss durchgeführt.

Prof. Dr. Heinz Geuen, geboren 1954 in Mönchengladbach, wurde 2002 auf eine Professur für Musikpädagogik an die Hochschule für Musik und Tanz Köln berufen. 2007-2009 war er Dekan und danach Prorektor für Studium, Lehre und Forschung.

Er studierte Schulmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sowie an der Universität Hannover Wissenschaft von der Politik, Soziologie und Französische Philologie. Nach seiner Tätigkeit als Gymnasiallehrer in Niedersachsen und Hessen war er Akademischer Rat im Institut für Musik der Universität Kassel. Dort promovierte er 1996 mit einer Arbeit über die Musiktheaterkonzeption Kurt Weills.

Schwerpunkte der wissenschaftlichen Arbeit Geuens liegen im Bereich der Musikdidaktik und der Lehrerbildung sowie in musik- und medienwissenschaftlichen Schnittfeldern zur Musikpädagogik. Neben Arbeiten zur Musikpädagogik und Musikdidaktik veröffentlichte er auch auf dem Gebiet der historischen Musikwissenschaft sowie im Bereich Populäre Musik und Medien.

Projektwoche Westafrikanische Percussion Djembe-Musik aus Bamako

13. bis 18. Mai an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Weiterlesen

07.03.2013

Das Institut für Weltmusik und Transkulturelle Musikforschung (HfMT Köln) widmet den Traditionen Westafrikanischer Percussion-Musik eine jährliche Veranstaltungsreihe mit wechselndem Themenbezug. Den Auftakt macht eine Projektwoche vom 13. Bis 18. Mai zum Thema „Djembe-Musik aus Bamako“.

Seit den 1990er Jahren findet die Djembe weltweit Verbreitung. Ihr Siegeszug führt in Europa und Nordamerika über Festivals, Laienspielbewegung und nicht zuletzt über eine enorme Präsenz in derpädagogischen Praxis. Ursprünglich stammt das Instrument aus Guinea und Mali, wo Djembe-Musik Tanzfestmusik ist.

Die Hochschule lädt Gastkünstler aus Bamako, der Hauptstadt Malis, ein: Drissa Kone (Djembe) und Oumou Mariko (Gesang/Tanz). Charakteristisch für ihren Stil sind Groove, Melodiösität und der enge Zusammenhang von Bewegung und Percussion. Im Team mit dem Musiker Hannes Kies, dem Musikethnologen Rainer Polak und der Musikpädagogin Anne Weber-Krüger gestalten sie Workshops für Studierende, Kinderkonzerte für Grundschulklassen und öffentliche Abendkonzerte an den HfMT Standorten Köln und Aachen.

Das Programm finden Sie hier.

Abschied einer Legende

Das Alban Berg Quartett beendet seinen Unterricht an der HfMT Weiterlesen

05.03.2013

Seit vielen Jahren hat das Alban Berg Quartett, zunächst in der Besetzung Günter Pichler (Vl), Gerhard Schulz (Vl), Thomas Kakuska (Vla) und Valentin Erben (Vc), ab 2004 mit Isabel Charisius (Vla) an der Hochschule für Musik und Tanz Köln im Bereich Kammermusik unterrichtet.

Über die Trennung als aktives Quartett im Jahre 2008 hinaus, setzten die einzelnen Mitglieder ihre Arbeit an der Hochschule bis zum Wintersemester 2012 fort (über die Nachfolge des Auryn Quartetts als Lehrende in Residence hatten wir Sie bereits informiert). Zahlreiche international erfolgreiche aber auch junge, aufstrebende Kammermusikensembles erhielten beim Alban Berg Quartett Unterricht u.a. Atos Trio, Fauré Quartett, Asasello Quartett, Trio Enescu, Minguet Quartett, Schumann Quartett, Leibniz Trio, Artemis, Belcea Quartett, Casals Quartett, Kuss-Quartett, Amaryllis Quartet u.v.m.

Die Hochschule für Musik und Tanz wird sich am Freitag, den 8. März, im Rahmen eines Konzertabends mit verschiedenen Gästen feierlich bei den Mitgliedern des Alban Berg Quartetts für die langjährige und äußerst erfolgreiche Arbeit bedanken. An dem Abend werden Weggefährten, ehemalige Studierende und Kollegen dem Quartett ihre Aufwartung machen, es wird Überraschungen geben.

Termin: Freitag, 08.03.13, 19:30 Uhr
Ort: Konzertsaal
Eintritt frei

Die Kammermusikreihe Spitzentöne geht wieder zurück in die Hochschule

Das Ensemble 20/21 unter der Leitung von David Smeyers eröffnet das Programm 2013 Weiterlesen

30.01.2013

Nach einem erfolgreichen Jahr der Kammermusikreihe Spitzentöne im VHS-Saal des Rautenstrauch-Joest Museums, geht die Kammermusikreihe Spitzentöne wieder zurück in die Hochschule für Musik und Tanz Köln. Die vom Förderverein der Hochschule initiierte Reihe wartet diesmal mit insgesamt 7 hochkarätig besetzten Konzerten auf. Unter den Interpreten der Spitzentönereihe finden sich Professoren des Hauses, die zugleich auf internationale Konzerttätigkeiten verweisen können und ebenso höchste Erwartungen weckende Studierende sowie Absolventen, die den Sprung auf bedeutende Konzertpodien bereits geschafft haben.

Am 5. Februar startet das Programm mit dem Ensemble 20/21 unter der Leitung von David Smeyers. Zu Gehör kommen Werke u.a. von Streich, Reich und Agobet, es spielen Solistinnen und Solisten der Klasse Interpretation Neue Musik. Am 16. April wird dann das Schnitzler-Quartett zu Gast sein mit einem Klassikrepertoire von Mozart bis Schumann, gefolgt vom Olaf Lind Quartett mit modernem Jazz am 7. Mai. Die brilliante junge Pianistin Olga Scheps bereichert die Reihe am 18. Juni mit Werken von Prokofjeff bis Tschaikowski, im November konzertiert das Atos Trio und im Dezember der Cellist Johannes Moser in Begleitung des Pianisten Andrei Korobeinikov.

1. Termin: Dienstag, 5. Februar 2013 um 19.30 Uhr
Ort: Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Eintritt: 10 Euro, freier Eintritt für Mitglieder des Fördervereins, Schüler und Studenten sowie Angehörige der HfMT

Karten über die Geschäftsstelle der Freunde und Förderer: montags 9-14 Uhr, dienstags u. mittwochs 9-11 Uhr, im Internet unter www.foerderer-hfmt.de und an der Abendkasse. Telefon: 0221 / 912818-1330 oder mail(at)foerderer-hfmt(dot)de

„voc.cologne 2013“

Das Festival für Populäre Vokalmusik am 19. und 20. Januar holt die King´s Singers nach Köln Weiterlesen

11.01.2013

Das Festival für Vokalmusik, das einmal jährlich seit 2008 in der Hochschule stattfindet, bietet ein einzigartiges künstlerisches Forum für junge Sängerinnen und Sänger. An drei Tagen können sich Ensembles und Chöre in Workhops und Seminaren weiterbilden, sich untereinander austauschen, mit internationalen Profis singen und proben und viele neue Impulse sammeln.

Dieses Jahr konnte die Hochschule eines der meistgefragtesten Vokalensembles der Welt, das 6-köpfige britische Ensemble „King´s Singers“ verpflichten. Neben Workshops und wertvollen Tipps für die Studierenden geben sie im Rahmen des Festivals zwei Konzerte in der Hochschule und werden mit ihrem unverkennbaren „Sound“ mit Kompositionen von Gesualdo bis Ligeti das Publikum begeistern.
Das Konzert am Samstag wird neben den King´s Singers der Jazz/Pop-Chor der Hochschule, „Vocal Journey“, bestreiten. Vocal Journey, bestehend aus 45 Studierenden sind ebenso längst etabliert und durch Auftritte bei Wettbewerben und Rundfunkkonzerten überregional bekannt. Beim zweiten Konzert am Sonntag werden die King´s Singers durch die während des Festivals gecoachten Ensembles unterstützt, so sind zum Beispiel unter anderem in diesem Jahr „Delta Q“ und „malebox“ aus Berlin, „Shoes and Ballons“ aus Essen und die „Cologne Overtones“ aus Köln dabei.

Alle Coachings und Kurse sind öffentlich! Interessierte können bei diesen zuschauen und die Probenarbeit passiv verfolgen. Tickets kosten 10 Euro pro Tag und Person, sind aber nicht für die Konzerte gültig!

Samstag, 19. Januar 2013, 10:00-18:30 Uhr: Ensemblecoaching in der HfMT Köln

20:00 Uhr: Konzert im Konzertsaal der HfMT Köln mit Live-Übertragung auf WDR 3 mit The King´s Singers und Vocal Journey (Jazz/Pop-Chor der HfMT Köln); Leitung: Prof. Stephan Görg und Prof. Erik Sohn
Dieses Konzert ist leider bereits ausverkauft

Sonntag, 20. Januar 2013, 10:00 – 17:00 Uhr: Ensemblecoaching in der HfMT Köln

18:00 Uhr: Abschlusskonzert im Konzertsaal der HfMT Köln mit The King´s Singers und den Ensembles der voc.cologne 2013
Restkarten an der Abendkasse erhältlich
Ausführliche Informationen unter: http//voccologne.hfmt-koeln.de

Ministerin Svenja Schulze zu Gast an der HfMT Köln

Erhöhung der Lehrbeauftragtenbezahlung an den Kunst- und Musikhochschulen in NRW Weiterlesen

18.12.2012

Wissenschaftsministerin Schulze äußert sich an der Kölner Hochschule für Musik und Tanz zu der Erhöhung der Lehrbeauftragtenbezahlung an den Kunst- und Musikhochschulen in NRW

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze besuchte am 17.12.2012 die Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sie informierte sich dabei über die Besonderheiten der Musik- und Tanzausbildung an der Kölner Hochschule sowie über geplante strukturelle Änderungen und den vorgesehenen Ergänzungsbau, den die Hochschule aufgrund akuter Raumnot dringend benötigt.

Bei einem Rundgang durch die Hochschule machte sich die Ministerin einen Eindruck von dem vielfältigen Studienangebot in Köln, das ein besonderes Profil der HfMT ausmacht.

Zeit nahm sie sich zudem in einem Gespräch mit dem AStA und Vertretern des Studierendenparlaments für die Belange der Studierenden.

Während ihres Besuchs wies Svenja Schulze ausdrücklich auf die Erhöhung der Lehrbeauftragtenvergütung an den Kunst- und Musikhochschulen in NRW hin.

Die Lehr­beauftragten tragen eine hohe Verantwortung für die Studierenden und sind selber hochqualifiziert", betonte Schulze. "Mit der deutlichen Erhöhung der Bezüge schaffen wir den Ausgleich für die fehlenden Tariferhöhungen in den letzten Jahren", so die Wissenschaftsministerin weiter. "Damit gehen wir bei den staatlichen Hochschulen einen ersten Schritt voran auf dem Weg für 'Gute Arbeit' an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen."

COLOGNE STRING BIG BAND

feat. Roger Hanschel (sax) & Ernst Reijseger (cello) Weiterlesen

14.12.2012

Die COLOGNE STRING BIG BAND findet sich zu jährlichen Projekten unter der Leitung von Gunther Tiedemann zusammen. Seit 2008 formiert sich die Streicher Bigband der Hochschule für Musik und Tanz Köln in immer wieder neuer Besetzung aus „klassisch“ und aus „jazzig“ sozialisierten Streichern der Hochschule. Dabei bezieht sich „Bigband“ auf den stilistischen Fokus im Jazz-, Rock- und World-Bereich und nicht auf eine mehr oder weniger standardisierte Besetzung. Vielmehr variiert die Zusammensetzung je nach Semester zwischen kleinem Streichorchester und Kammerensemble in oft unüblicher Mengenverteilung der Instrumentengruppen. Auf diese Weise entstehen immer wieder neue und bunte Arrangements. Mit Markus Stockhausen und David Plate konnte die Hochschule in der Vergangenheit bereits inspirierende Solisten und Gastdozenten für die Streicher Bigband gewinnen. Die diesjährige Besetzung besteht aus Studierenden verschiedener Hochschul-Fachbereiche der Standorte Köln und Wuppertal.

Hochkarätige Gastmusiker sind in diesem Jahr die bekannten Jazzer Roger Hanschel und Ernst Reijseger. Hanschel arbeitete u.a. mit dem Frankfurt Contemporary Quartet (Ensemble Modern), dem Auryn Quartett und der Kölner Saxophon Mafia zusammen. Reijseger spielte bereits mit dem Arcado String Trio und der WDR Big Band und ist einer der führenden Jazzcellisten unserer Zeit. 

Datum: Mi. 23. Januar 2013 | 19.30 Uhr
Italienisches Kulturinstitut Köln | Universitätsstr. 81 | 50931 Köln | www.iicColonia.esteri.it

Eintritt frei (Dauer ca. 75 Min. ohne Pause)

„Im Herzen sind wir alle Kinder“

Humperdincks Märchenoper Hänsel und Gretel in der HfMT Köln Weiterlesen

12.12.2012

Bis dato gab es die Märchenoper „Hänsel und Gretel“ auf der Bühne der Hochschule für Musik und Tanz Köln nur mit Klavierbegleitung. Nun hat man sich dafür entschieden, das erfolgreiche Werk von Engelbert Humperdinck als vollwertige Opernproduktion zur Aufführung zu bringen. In Kooperation mit dem Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen und Mädchen und Knaben der Chöre am Kölner Dom singen und spielen Studierende der Hochschule unter der Regie von Igor Folwill und der musikalischen Leitung von Stephan E. Wehr.

Hänsel und Gretel ist eine der berühmtesten und beliebtesten Erzählungen der Gebrüder Grimm, deren Kinder- und Hausmärchen vor 200 Jahren erschienen sind. Was die Schwester des Komponisten, Adelheid Wette, ursprünglich als Märchenspiel für den Hausgebrauch geplant hatte, ist zu einer Märchenoper par excellence geworden. Seit der Uraufführung am 23. Dezember 1893 erfreut sich das Werk nicht nur wegen des märchenhaften Geschehens, sondern auch wegen der gelungenen Mischung aus einer äußerst verfeinerten spätromantischen Orchestersprache und volkstümlichen Melodien wie „Suse, liebe Suse“, „Brüderchen, komm tanz mit mir“ oder dem „Abendsegen“ größter Beliebtheit.

Besonders erfreulich ist die erstmalige Kooperation der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit dem Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen. Die jungen Nachwuchsmusiker/innen, die nicht selten nach dem Abitur ein Musikstudium anstreben und somit potentielle zukünftige Studentinnen und Studenten der HfMT Köln sind, erhalten die Möglichkeit aktiv an einer Opernproduktion mitzuwirken. Sie erfahren, wie Musik und Szene zusammenwachsen, wie hinter den Kulissen Kostümbildner, Bühnenbildner, Maskenbildner und Beleuchter arbeiten und welches Inszenierungskonzept der Regisseur verfolgt. Ein spannendes Erlebnis, das für die jungen Instrumentalisten nicht alltäglich ist.

Hänsel und Gretel

Märchenoper in drei Akten von Engelbert Humperdinck
Text: Adelheid Wette
mit Sängerinnen und Sängern der Rheinische Opernakademie der HfMT Köln, dem Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen und Mädchen und Knaben der Chöre am Kölner Dom

Inszenierung: Igor Folwill | Musikalische Leitung: Stephan E. Wehr
Bühnenbild: Manfred Gruber | Kostüme: Angela Schütt

Termine: 31. Januar, 01. und 02. Februar 2013 | 19.30 Uhr
03. Februar 2013 | 16.00 Uhr | Konzertsaal Köln
Eintritt: 12,--/erm. 8,-- Euro
Karten an der Abendkasse oder unter: Reservierungen(at)hfmt-koeln(dot)de

Einführungen in das Werk: 31. Januar + 01. Februar 2013, 18.30 Uhr Kammermusiksaal

gefördert durch

Rheinisches Kuratorium für Musik e.V.
Freunde und Förderer der HfMT Köln
Sal.Oppenheim

Stipendiaten der Gleichstellungskommission

Erstmalig wurden im Wintersemester 2012/13 Stipendien ausgeschrieben Weiterlesen

11.12.2012

Erstmalig wurden im WiSe 2012/13 Stipendien aus Gleichstellungsmitteln für ein Bachelor- und ein Masterprojekt mit Genderthematik sowie ein Stipendium für studierende Mütter und Väter ausgeschrieben.

Die Kommission war beeindruckt von der Qualität der Bewerbungen und insbesondere von dem Einsatz studierender Mütter und Väter, mit dem sich die Bewerberinnen und Bewerber für ihr Studium und ihre Elternschaft gleichermaßen engagieren.

Nach eingehender Diskussion der Bewerberinnen und Bewerber und ihrer jeweiligen Bewerbungen hat sich die Kommission dafür entschieden, Stipendien an folgende Studierende zu vergeben:

  • Claudia Chan (Standort Wuppertal, Stipendium für ein genderbezogenes Masterprojekt)
  • Blanca Nunez Ruiz (Standort Köln, Stipendium für studierende Eltern)
  • Nino Matchareshvili und Guri Chitaishvili (Standort Aachen, Stipendium für studierende Eltern)

Die Stipendienausschreibung für Sommersemester 2013 erfolgt im Januar 2013. Die Gleichstellungskommission freut sich auf zahlreiche interessante Bewerbungen.

Auryn-Quartett in Residence

Antrittskonzert am 29. November 2012 in der HfMT Köln Weiterlesen

23.11.2012

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln beschreitet im Bereich der Kammermusik neue Wege. Zukünftig wird es im jährlichen Rhythmus zu der Verpflichtung eines international renommierten Ensembles kommen. Die Entscheidung steht, kein festes Ensemble als Nachfolger des Alban Berg Quartetts zu berufen, sondern quasi als »Ensemble in Residence« für einen kürzeren Zeitraum anerkannte Künstler an das Haus zu verpflichten. Der Aufenthalt dieses Ensembles wird jeweils mit einem besonderen Highlight, einem internen »Kammermusikwettbewerb« abgeschlossen werden. Für die Studierenden bedeutet dies, dass sie unterschiedlichste Stile, Unterrichtsmethoden und Facetten der Kammermusik im Verlauf ihres Studiums erfahren und davon profitieren können. Für das Publikum ergeben sich immer wieder von neuem interessante Einblicke in das Leistungsspektrum der jungen Nachwuchsensembles unter der Anleitung unterschiedlicher Profiensembles.

Als erstes Ensemble wird das Auryn-Quartett im WS 2012/13 und SoSe 2013 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln unterrichten. Das Quartett wurde 1981 gegründet. Die Gründungsmitglieder Andreas Arndt (Cello), Stewart Eaton (Bratsche) und die beiden Violinisten Matthias Lingenfelder und Jens Oppermann bilden bis heute das Ensemble. Bereits im Jahr nach der Gründung nahm das Quartett erfolgreich am ARD-Wettbewerb in München und beim internationalen Streichquartettwettbewerb in Portsmouth teil. In den folgenden Jahren folgten Studien beim Amadeus-Quartett in Köln und beim Guarneri-Quartett in New York.

Die Aufführungspraxis des Auryn-Quartetts ist gekennzeichnet durch ein breites Repertoire und international dargebotene Reihen der Kammermusikliteratur. Hinzu kommen zahlreiche Erst- und Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten.

Das Quartett erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen für seine Einspielungen, unter anderem 1985 den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler und 2009 den ECHO Klassik für Kammermusikeinspielung.

In einem Antrittskonzert am 29.11.2012 im Kammermusiksaal der Hochschule werden das Streichquartett f-Moll op.95 von Ludwig van Beethoven, das Streiquartett F-Dur op.77 Nr. 2 von Joseph Haydn und das Streiquartett d-Moll D 810 "Der Tod und das Mädchen" von Franz Schubert zu hören sein.

Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr.
Der Eintritt zu dem Konzert ist frei.

„TASTE OF THE BEST“

Konzert der Preisträger/innen internationaler und nationaler Wettbewerbe Weiterlesen

16.11.2012

In jedem Semester gewinnen Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln internationale und nationale Wettbewerbe. Am 27. November präsentieren nun genreübergreifend von Klassik bis Jazz die erfolgreichsten jungen Künstlerinnen und Künstler der letzten Monate Ausschnitte Ihres Könnens in einem gemeinsamen Konzert. Stücke von Ravel und Chopin kommen ebenso zu Gehör wie eine Eigenkomposition des Jazzers Simon Seidl, der unter anderem den Solistenpreis des Bundeswettbewerbs „Jugend Jazzt“ in 2007 gewonnen hat und Gospelmusik mit Timo Böcking, Gewinner des Wettbewerbs für Schulpraktisches Klavierspiel in Weimar. Ein weiteres Highlight ist der Beitrag des Pianisten Fabian Müller aus der Klasse Aimard, der jüngst mit dem 1. Preis beim internationalen Klavierwettbewerb Prix Amadeo in Aachen ausgezeichnet wurde. Eine wunderbare Gelegenheit, die Jungstars der Musikwelt in einem einzigen Konzert zu erleben.

Mitwirkende

Fabian Müller, Olga Piskorz, Torben Klaes, Edward Haspelmann, Annika Boos, Hiltrud Rau, Timo Böcking, Simon Seidl, Linda Guo.

Leitung: Rektor Prof. Reiner Schuhenn

Datum: 27.11.2012 um 19.30 Uhr
Ort: Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Adresse: Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Eintritt: frei

Wagner feiern?

Nike Wagner im Gespräch mit Louwrens Langevoort Weiterlesen

24.10.2012

Im Jahr 2013 wird die Aufmerksamkeit der musik- und theaterinteressierten Öffentlichkeit in ganz besonderer Weise auf Richard Wagner liegen. Anlass geben der 200. Geburtstag sowie der 130. Todestag des berühmten Komponisten. Die Hochschule für Musik und Tanz Köln freut sich deshalb sehr, dass die Urenkelin von Richard Wagner, Nike Wagner, bereits im Vorfeld dieser Jahrestage zu Gast in der Hochschule ist. Die  promovierte Publizistin, Dramaturgin und seit 2004 Leiterin des Kunstfestes Weimar trifft als Gesprächspartner auf den Intendanten der Kölner Philharmonie Louwrens Langevoort.
Gemeinsam werden sie unterschiedlichste Fragen in Zusammenhang mit Wagners Schaffen und den Herausforderungen, die seine Musik an die Ausbildung junger Nachwuchskünstler stellt diskutieren. Über eine Berichterstattung würden wir uns freuen.

Dienstag, 30.10.12, 19:30 Uhr
Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Eintritt frei

„Zwischen Böhmerwald und Riesengebirge“, so lautet das Motto des Salonorchester-Konzerts, das am Montag, dem 01. Oktober im Rahmen der Semestereröffnung um 19.30 Uhr im Foyer der Hochschule für Musik und Tanz in Köln stattfindet.
Sit 2006 bereichert Prof. Albrecht Winter die künstlerische Artenvielfalt mit Musik aus Operette, Film und Salon. Die reduzierte Pariser Besetzung mit Violinen, Cello und Kontrabass, zweifachem Holz plus Trompete und Posaune sowie Schlagzeug und Klavier erwies sich schnell als Publikumsmagnet.
Anlässlich der Semestereröffnung besucht Prof. Albrecht Winter mit seinem 12-köpfigen Ensemble unsere tschechischen Nachbarn. Anlass genug, einen kleinen programmatischen Abstecher an die Moldau zu machen.
Die Veranstaltung findet um 19.30 Uhr im Foyer der Hochschule statt. Der Eintritt ist frei.

Termin: 01. Oktober 2012, 19:30 Uhr
Ort: Hochschule für Musik und Tanz Köln, Foyer (Köln)
Adresse: Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

DAAD-Preis geht an Dwayne Holliday aus den USA

Feierliche Preisübergabe am 01. Oktober 2012 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Weiterlesen

03.09.2012

Der DAAD-Preis für hervorragende akademische Leistungen und gesellschaftliches wie interkulturelles Engagement ausländischer Studierender wird an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in diesem Jahr an den Studenten Dwayne Holliday aus den Vereinigten Staaten von Amerika verliehen. Der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) vergibt alljährlich diesen Hochschulpreis, mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000,00 Euro.

Herr Dwayne Holliday hat im Wintersemester 2011/12 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln sein Studium im Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) aufgenommen. Sein besonderes Interesse gilt, Kindern den Zugang zu Tanz als Kunstform und dessen vielgestaltige Kommunikations- und Ausdrucksmittel zu ermöglichen, sie auf diese Weise zu unterstützen, ihre eigenen Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern, ihre Wahrnehmung zu verbessern und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Mit diesem bereitet er z. Zt. ein Projekt in der Kita St. George’s School in Köln.

Herr Holliday ist ein sehr begabter und engagierter Student, der sich durch sehr gute Leistungen auszeichnet.

Der Preis wird durch den Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Herrn Prof. Reiner Schuhenn und den Prorektor für Auslandsangelegenheiten, Herrn Prof. Joachim Ullrich, am 01. Oktober 2012 im Rahmen der Semestereröffnungsfeier, die um 18.00 Uhr beginnt, übergeben.

Abschied von Prof. Popp im Orchesterzentrum|NRW

Ein Personalwechsel an der Spitze steht dem Orchesterzentrum|NRW bevor Weiterlesen

09.07.2012

Prof. Gotthard Popp, der langjährige Künstlerische Leiter des Hauses, scheidet nach Ende des Sommersemesters 2012 turnusgemäß aus diesem Amt.

„Die Arbeit mit jungen Menschen, die von den Besten lernen wollen, macht mir immer viel Spaß“, so Popp. „Seit 2004 konnte ich etwa 500 hervorragende Musiker aus verschiedenen Orchestern als Gastdozenten für unsere Studierenden gewinnen. Alle diese Gastdozenten loben unser Unterrichtsgebäude in der Brückstraße und besonders dessen wohlklingenden Kammermusiksaal.“

Popp, der die gemeinsame Einrichtung der vier Musikhochschulen NRW zur Ausbildung des orchestermusikalischen Nachwuchses entscheidend mitkonzipiert und in Dortmund etabliert hat, trägt seit über acht Jahre die künstlerische Verantwortung. Den Musikfreunden bleibt er über seine Tätigkeit als Vorsitzender des Richard-Wagner-Verbandes Dortmund verbunden.

„Du bist die Wahrheit – dieser musst Du nahe kommen“

Zum 100 Geburtstag von Sergiu Celibidache Ein Symposium zur musikalischen Phänomenologie Weiterlesen

25.06.2012

Sergiu Celibidache, geboren 1912, zuletzt 17 Jahre lang Chefdirigent der Münchner Philharmoniker bis zu seinem Tod 1996, hat bei vielen, die ihn im Konzertsaal und beim Unterrichten erlebt haben, großen und nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Er war ein Künstler, dem das Dirigieren Mittel zum Zweck war – der einer höheren Wahrheit Ausdruck verleihen wollte. Es ist der größte Fehler des Dirigenten, sagt Celibidache einmal, wenn er der natürlichen Entwicklung der Musik mit einer Geste, die sich zwischen den Klang und die Musik stellt, widerspricht.

Die Wirkung des Klanges auf den Menschen, die Frage was das Wesen der Musik ausmacht und wo Musik stattfindet, beschäftigte Sergiu Celibidache sein ganzes künstlerisches Leben. Unter dem Begriff Phänomenologie der Musik verstand Celibidache "das Objektivieren des Klanges und [...] das Studium der vielfältigen Weise, wie der Klang eindeutig auf das menschliche Bewusstsein einwirkt." (L. Finscher (Hrsg.): Die Musik in Geschichte und Gegenwart (MGG), Personenteil Band 4, Artikel "Celibidache, Sergiu")

Diesem Künstler und unduldsamen Idealisten, der bei vielen Menschen durch seine rauen Methoden aneckte aber ebenso für seinen konsequenten Weg bewundert wurde, widmet die Hochschule für Musik und Tanz Köln ein zweitägiges Symposium.

In Vorträgen, Erinnerungen, im Film und musikalisch nähern sich u.a. Dr. Harald Eggebrecht, René Spalinger, Prof. Elmar Lampson, Prof. Klaus Oldemeyer , Prof. Gerald Hambitzer u.v.a. der Philosophie dieser beeindruckenden Persönlichkeit.

Zeit

  • Sa. 30. Juni 2012, 09.30-20.00 Uhr + So. 1. Juli 2012, 09.30-16.00 Uhr

Raum

  • Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Eintritt

  • Frei

Den Flyer zum Symposium finden Sie hier.

Crossover/55/2 – ein europäisches Tanz Austauschprojekt 2012 (DE/NL/ES)

Einladung zum Pressegespräch am 12. Juni 2012, 11:00 Uhr, Raum 14 der Hochschule für Musik und Tanz Köln Weiterlesen

06.06.2012

Deutschlandpremiere

Vom 05.-29. Juni 2012 geht das Ergebnis eines einjährigen einzigartigen Austauschprozesses zwischen 3 Hochschulen für Musik und Tanz auf Europatournee. 55 Studierende der drei Ausbildungsinstitutionen arbeiten mit dem Choreografen Georg Reischl und Iván Pérez zusammen. Zentraler Aspekt ist das Zusammenwirken von Musik und Tanz. Die eigens komponierten Stücke von Christiaan Richter und Benjamin Scheuer finden zusammen mit den Choreografien ihre Uraufführung mit dem Orchester De Ereprijs, die die Tour begleiten. Unterstützt werden die beiden Nachwuchskomponisten durch Ihren Mentoren, den international bekannten Intendanten Wim Boerman.

Das Projekt startete bereits im Juni 2011. Seitdem finden regelmäßige Seminarreihen und Arbeitsgruppen statt. Ein intensiver Austausch auf künstlerischer sowie organisatorischer Ebene gehören zum Projekt. Neben den Fragen verschiedener Stile und Methoden von Choreografie und Komposition werden Diskussionen über die Beziehung zwischen Körper und Gesellschaft, über interkulturelle Prozesse und Gender Beziehungen innerhalb dieses theoretischen Rahmens ausgelöst.

Zur Deutschlandpremiere am 16. Juni 2012 im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln möchten wir Sie vorab ausführlicher über das Projekt informieren und würden uns dementsprechend über Ihr Kommen freuen.


Partner

Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT)/Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) (D)
ArtEZ School of Dance (NL)
Conservatorio Superior de Danza de Valencia (ES)
Instituto Superior De Enseñanzas Artísticas (ISEACV)/Fundación Ciudad de las Artes Escénicas

www.internationally-mixed.eu
www.crossover-55-2.eu

Tourdaten Deutschland

16. ,19. ,20. Juni: Köln, Konzertsaal Hochschule für Musik und Tanz , 20:00 Uhr
18. Juni: Aachen, Stadttheater Aachen, 19:30 Uhr

Weitere Informationen finden Sie hier.

Hier gelangen Sie zum Podcast (Video).

Feierliche Unterzeichnung am 6. Juni 2012 im Hansasaal des Historischen Rathauses

Am 6. Juni 2012 wird die Hochschule für Musik und Tanz Köln einen besonderen Partnerschaftsvertrag mit dem weltbekannten venezolanischen Musikerziehungsprogramm „El Sistema“ abschließen. Wegen der Bedeutung dieser Kooperation - auch für die Stadt Köln - findet diese Unterzeichnung auf Einladung des Oberbürgermeisters Roters im Hansasaal des Historischen Rathauses statt.
Der Vertrag verfolgt einerseits die regelmäßige Betreuung von venezolanischen Gaststudierenden und -dozenten in Köln sowie andererseits die Entsendung von Lehrenden und Studierenden aus Köln nach Venezuela. Die Kölner Delegationen sollen vor Ort in Venezuela an der Qualifizierung von Dozenten des Sistema mitwirken und zugleich die Möglichkeit erhalten, die vorbildliche soziale und pädagogische Haltung sowie die integrative Methodik der venezolanischen Musikerziehung zu erleben und daraus Impulse für ihre Tätigkeit in Deutschland zu gewinnen. Die Hochschule strebt zudem an, vom Sistema inspirierte musikpädagogische Projekte in der Stadt und der Region Köln zu initiieren und zu begleiten. Anlässlich der feierlichen Vertragsunterzeichnung ist der Coro Sinfónico Juvenil Simón Bolívar, der dem Programm „El Sistema“ als Auswahlensemble angehört, vom 4. bis 6. Juni in Köln zu Gast.

Der Partnerschaftsvertrag, der ein Alleinstellungsmerkmal der Kölner Hochschule in Bezug auf die deutschen Musikhochschulen darstellt, wird auf der venezolanischen Seite von Maestro Antonio Abreu und auf Kölner Seite vom Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Prof. Reiner Schuhenn, unterzeichnet. Am Abend des 6. Juni gibt der Gastchor aus Venezuela in St. Pantaleon/Köln um 20.00 Uhr ein gemeinsames Konzert zusammen mit dem Madrigalchor der Hochschule.

Gerne möchten wir Sie über dieses Projekt ausführlicher informieren und laden Sie deshalb am 5. Juni 2012 um 15.00 Uhr zu einem Pressegespräch im Raum 14 der

Hochschule für Musik und Tanz Köln
Unter Krahnenbäumen 87
50668 Köln

ein. Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

Johannes Moser zum Professor für Violoncello berufen

Mit Wirkung zum 01.10.2012 erhält Johannes Moser eine Professur für Violoncello an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Weiterlesen

23.05.2012

Der zweimal mit dem ECHO Klassik ausgezeichnete Cellist Johannes Moser gehört nicht zuletzt seit seinem fulminanten Debüt bei den Berliner Philharmonikern im September 2011 unter Zubin Mehta zu den Besten seines Fachs. Er spielt weltweit mit den bekanntesten Orchestern, darunter das Chicago Symphony Orchestra, Los Angeles Philharmonic, New York Philharmonic und die London Symphony unter Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Valery Gergiev und Mariss Jansons.
Johannes Moser geboren in München, studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, wo er 2005 sein Studium mit Auszeichnung abschloss. 2002 gewann er den Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und erhielt zusätzlich den Sonderpreis für seine Interpretation der Rokoko-Variationen. Im Frühjahr 2006 erschien seine erste Recital-CD mit Werken von Schostakowitsch, Mieczysław Weinberg und Boris Tschaikowski. 2011 war er bei der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern mit dem Konzert für E-Cello und Orchester von Fabrice Bollon zu hören.
Zum Wintersemester 2012/13 wird Johannes Moser sich der Aufgabe zuwenden, seine Erfahrung und sein Wissen an die Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz Köln zu vermitteln.

Helmut Lachenmann erhält Ehrenpromotion der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Feierliche Verleihung der Auszeichnung am 25. Mai 2012 im Kammermusiksaal Weiterlesen

16.05.2012

Zum zweiten Mal in ihrer langjährigen Geschichte verleiht die Hochschule für Musik und Tanz Köln einen Ehrendoktortitel an eine herausragende künstlerische Persönlichkeit. Mit Helmut Lachenmann wird ein Komponist geehrt, der neben seiner künstlerischen Arbeit auch viele Jahre seine Erfahrung und sein Wissen an Studierende vermittelt hat.

Die Verleihung der Ehrendoktorwürde ist an eine ausgezeichnete wissenschaftliche Leistung oder ausgezeichnete künstlerische Leistung im Bereich Musik geknüpft. Innovation (Weiterentwicklung oder Erweiterung der Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der Musik), Kontinuität der künstlerischen oder wissenschaftlichen Arbeit und Internationalität sind zudem weitere Kennzeichen die eine ausgewählte Persönlichkeit auszeichnen.

Daher lag es nahe, mit Helmut Lachenmann einen Künstler zu ehren, der mit der großen Bandbreite seines künstlerischen, wissenschaftlichen und pädagogischen Wirkens, die Ausbildungsbreite einer Musikhochschule ideal repräsentieren kann. Mit ihm wurde eine Persönlichkeit gefunden, die mittels neuer Spieltechniken für die traditionellen Orchesterinstrumente in seiner Musik eine Klanglichkeit erzeugt, die dem Geräusch oft näher steht als der sinfonischen Tradition und mit diesen Techniken eine ganze Generation von Komponisten beeinflusst hat. Zu seinen größten Erfolgen gehört u.a. das Bühnenwerk „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“.

Lachenmann ist Mitglied der Akademien der Künste in Berlin, Hamburg, Leipzig, Mannheim und München sowie der Belgischen Akademie der Wissenschaften, Literatur und Künste und erhielt bereits mehrere Auszeichnungen für seine Werke.

Helmut Lachenmann wird am Freitag, 25.05.2012 ab 10.00 Uhr ein öffentliches Seminar zum Thema „Gedanken über das Denken in der Musik - Zur Reflexion des Kunstbegriffs“ im Kammermusiksaal der Hochschule halten. Im Anschluss an das Seminar findet um 14.00 Uhr die offizielle Ehrenpromotionsfeier statt. Als Laudatoren werden neben dem Rektor der
Hochschule Prof. Reiner Schuhenn, der Leiter des Instituts für Neue Musik Prof. Johannes Schöllhorn, Prof. Pierre-Laurent Aimard und Dr. Martin Kaltenecker erwartet. Die musikalische Umrahmung erfolgt u.a. durch das Trio Cache, das eine Komposition von Lachenmann spielen wird.

Wider den (un)deutschen Geist

Lesungen aus Werken verfemter Autorinnen und Autoren und mit Rena Pieper und Jörg Hustiak vom WDR Weiterlesen

23.04.2012

Zum 79. Jahrestag der Bücherverbrennung 1933 in Köln
Donnerstag, 10. Mai 2012, um 17.00 Uhr

Ernst Barlach, Vicky Baum, Ernst Bloch, Marieluise Fleisser, Gina Kaus, Rosa Luxemburg, Julius Meier-Graefen, Nelly Sachs, Upton Sinclair und Jakob Wassermann:

Diese zehn Autorinnen und Autoren stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung zur Erinnerung an die von den Nationalsozialisten veranlassten Bücherverbrennung von 1933 in Köln. Parallel zu den von den Nazis initiierten und maßgeblich von und vor den deutschen Universitäten durchgeführten Verbrennungen der Werke, folgte ab 1933 die massive Unterdrückung von Kunst und Publizistik und die systematische Verfolgung und Vertreibung der Autorinnen und Autoren sowie anderer Kulturschaff ender. Aus Anlass des 79. Jahrestages laden die Fachhochschule Köln, die Universität zu Köln und die Hochschule für Musik und Tanz Köln alle Interessierten am 10. Mai 2012 um 17.00 Uhr zu moderierten Lesungen aus den Werken verfemter Autorinnen und Autoren in das Hauptgebäude der Fachhochschule Köln in der Kölner Südstadt ein (Claudiusstr. 1, 50678 Köln, Rotunde). Vor diesem Gebäude, der ehemaligen »Alten Universität«, fand 1933 die Kölner Bücherverbrennung statt. Textauszüge aus den Werken der verfemten Autorinnen und Autoren werden lesen: Rena Pieper, Wellenchefin von WDR 4, und Jörg Hustiak vom WDR-Sprecherensemble. Moderiert wird die Lesung von Walter Vitt, dem Initiator des Bodendenkmals »Namen der Autoren« vor dem Haupteingang des Gebäudes. Auf diesem Vorplatz wurden die verfemten Werke 1933 in den Flammen vernichtet. Die musikalische Gestaltung übernimmt die Hochschule für Musik und Tanz Köln mit Musik von Remmy Canedo, speziell für diesen Anlass komponiert. Zu dieser öff entlichen Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Eröffnet wird die Veranstaltung mit Kurzansprachen der Hochschulleitungen der beteiligten drei Hochschulen. Anschließend wird Walter Vitt in das Thema einführen und einige der zehn Autorinnen und Autoren vorstellen, deren Namen in diesem Jahr am 2. Mai von Steinmetzlehrlingen
des Berufskolleg Ulrepforte in das Bodendenkmal »Namen der Autoren« eingemeißelt werden. Damit umfasst das von Walter Vitt 2001 initiierte Bodendenkmal 64 Namen von Autorinnen und Autoren, deren Werke 1933 bei den Bücherverbrennungen vernichtet worden sind.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit pressestelle(at)fh-koeln(dot)de
fh-aktuell
Fachhochschule Köln
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Telefon: +49 221 / 82 75 - 31 90
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20.03.2012

Nach dem erfolgreichen Start der Kammermusikreihe "Spitzentöne" in diesem Jahr mit dem Schumann-Quartett, erwartet die Zuhörer beim zweiten Konzert ein weiterer Leckerbissen.

Am 27.03.2012 um 19.30 Uhr wird das Zemlinsky-Trio im VHS-Forum des Rautenstrauch-Joest-Museums Köln zu hören sein. Das Konzert ist Bestandteil einer hochschuleigenen Konzertreihe, die von den Förderern der Hochschule für Musik und Tanz Köln initiiert und finanziert wird. Seit 2010 finden unter dem Titel „Spitzentöne“ regelmäßig Konzerte statt. Erstmals werden in diesem Jahre die Konzerte nicht mehr im Konzertsaal der Hochschule veranstaltet, sondern finden in dem vor kurzem neu eröffneten VHS-Forum statt.

Das Zemlinsky Trio setzt sich aus Absolventen der Hochschule für Musik und Tanz Köln zusammen und wurde 2010 auf Anregung von Prof. Ralph Manno gegründet. Das Ensemble
kennzeichnet eine enorme stilistische Wandlungsfähigkeit und die ständige Erkundung neuen Repertoires abseits ausgetretener Literaturpfade für diese außergewöhnliche Triobesetzung. Hierzu zählen einerseits die Wiederbelebung vergessener Werke - andererseits widmet sich das
Trio ebenso hervorragenden Bearbeitungen und fördert mit der Vergabe von Auftragskompositionen das Entstehen neuer Literatur. Für dieses Konzert möchte das Trio, bestehend aus Nicolai Pfeffer (Klarinette), Erik Asgeiersson (Violoncello) und Felix Wahl (Klavier), das späte Klarinettentrio des Johannes Brahms einem unbekannten Frühwerk des Wiener Komponisten Alexander von Zemlinsky gegenüberstellen. Im Rahmen des Konzerts wird zudem eine von Nicolai Pfeffer revidierte Notenausgabe dieses Werks präsentiert, die ab Mitte März durch den Münchner Musikverlag edition diewa zu beziehen ist. Ergänzt wird das Programm durch eine Auswahl der "Acht Stücke" des Kölner Komponisten Max Bruch, die Nicolai Pfeffer auf Grundlage der Kompositionsautographe neu ediert und veröffentlicht hat.

Der Eintritt beträgt 10 bzw. 5 Euro. Hochschulangehörige haben freien Eintritt. Die Tickets sind über KölnTicket zu erhalten. Weitere Konzerte dieser Reihe werden über das Jahr verteilt das Fauré-Quartett (08.05.2012), Roger Hanschels Heavy Rotation (05.06.2012), Christiane Oelze (02.10.2012), Antoine Tamestit (06.11.2012) und ein Dozentenquintett (04.12.2012) geben.

Ein Wechselbad der Gefühle

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln präsentiert in drei Aufführungen Puccinis "La Bohème" Weiterlesen

26.01.2012

Übermütiges Treiben vereint die jungen, aber bitterarmen Lebenskünstler im Café Momus: Poet Rodolfo, Maler Marcello, Philosoph Colline und Musiker Schaunard. Neben ihrem kargen Mansardenzimmer ist das Café Momus Treffpunkt der Künstlerexistenzen, dort wird gefeiert, geliebt und gelitten. Die sich entwickelnde, leider unglückliche Liebesgeschichte zwischen Mimí und Rodolfo zeigt die ganze Bandbreite der Gefühle und Stimmungen, die zwischen rauschenden Festen im Café Momus und den Geschehnissen in der ärmlichen Künstlermansarde liegt, verblüffend und erschütternd zugleich. Lediglich der Tod vermag die Welt der Bohèmiens ins Schwanken zu bringen und vereint sie am Ende noch stärker.

Regisseur Igor Folwill und Bühnenbildner Manfred Kaderk stellen in der Inszenierung in starken Bildern Idealismus und bittere Armut, Traumwelt und Realität gegenüber und lassen diese Welten bedrückend aufeinanderprallen.
Für die jungen Nachwuchssängerinnen und –sänger der Hochschule ist die Mitwirkung in der Opernproduktion sicherlich eine Herausforderung. Man darf gespannt sein, wie sie die schwierigen Partien meistern.


Die Opernabende finden am 02., 04. und 06. Februar 2012 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr (Einlass 19.00 Uhr).

Mitwirkende: Sängerinnen und Sänger und das Orchester der HfMT Köln
Musikalische Leitung: Prof. Stephan E. Wehr
Inszenierung: Prof. Igor Folwill
Bühnenbild: Manfred Kaderk, Kostüme: Kerstin Bayer, Licht: Thomas Vervoorts, Musikalische Assistenz: Daniel Spaw, Korrepition: Yoshiko Hashimoto, Daniel Spaw, Regieassistenz: Vivian Guerra
Ort: Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Adresse: Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro, Tickets an der Abendkasse
Reservierung: reservierungen(at)hfmt-koeln(dot)de

Spitzentöne 2012

Eine Konzertreihe mit Kammermusik auf höchstem Niveau Weiterlesen

24.01.2012

Die Reihe „Spitzentöne“ der Hochschule für Musik und Tanz Köln geht in ihr drittes Jahr und bereichert auch 2012 die Kammermusikszene der Domstadt mit neuen Akzenten und einer großen Vielfalt des weiten Kammermusik-Repertoires. Die Konzertreihe wendet sich sowohl an Einsteiger und ein junges Publikum als auch an den Kenner anspruchsvoller Kammermusik auf höchstem künstlerischen Niveau.
Alle Ausführenden haben einen Bezug zur Hochschule für Musik und Tanz Köln, haben dort entweder studiert oder unterrichten als Professoren.
Somit spiegeln die „Spitzentöne“ den Reichtum an Talenten der Kölner Musikhochschule wider, die als international renommiertes Institut in Vergangenheit und Gegenwart einen bedeutenden Standort der Musikausbildung im globalen Wettbewerb darstellt.
Die „Spitzentöne“ ziehen 2012 mitten ins Zentrum der Stadt und haben mit dem VHS-Forum des neuen Rautenstrauch-Joest Museums in der Nähe des Neumarkts eine äußerst attraktive Spielstätte gefunden. Die VHS Köln wirkt zudem erstmalig als Kooperationspartner der Reihe mit.

Konzerte

  • Dienstag, 7. Februar 2012, 19.30 Uhr
    SCHUMANN-QUARTETT
  • Dienstag, 27. März 2012, 19.30 Uhr
    ZEMLINSKY-TRIO
  • Dienstag, 8. Mai 2012, 19.30 Uhr
    FAURÉ-QUARTETT
  • Dienstag, 5. Juni 2012, 19.30 Uhr
    ROGER HANSCHELS HAEVY ROTATION
  • Dienstag, 2. Oktober 2012, 19.30 Uhr
    Christiane Oelze, Sopran
    Eric Schneider, Klavier
  • Dienstag, 6. November 2012, 19.30 Uhr
    Antoine Tamestit, Viola
  • Dienstag, 4. Dezember 2012, 19.30 Uhr (Mihaela Martin, Violine; Matthias Buchholz, Bratsche, Frans Helmersson, Violoncello, Beate Zelinsky und David Smeyers, Klarinetten)

Ort

VHS-Forum des Rautenstrauch-Joest-Museums
Cäcilienstraße 29-33, Köln
Karten über Kölnticket zu 10 / 5 Euro und an der Abendkasse.

Composing in a globalised world

Abschlusskonzert am 25.02.12 um 19.30 Uhr im Konzertsaal Weiterlesen

23.01.2012

Wie komponiert man in Hong Kong? Klingt die Musik chinesischer Komponisten heute chinesisch? Gibt es einen Internationale Neue Musik? Wie beeinflusst das Internet das Komponieren? Hat europäische Kunst, wie vielfach behauptet, eine Führungsrolle oder ist das kulturelle Arroganz? Und wie beeinflussen die neuen Medien das Komponieren?

Solche und viele damit verbundene Fragen stellen sich heute täglich für eine junge Generation von Komponisten, die längst die realen und ästhetischen Grenzen ihrer Länder hinter sich lassen. Seit gut zwanzig Jahren schreitet die Globalisierung der Welt in rasantem Tempo voran und die kulturellen Sphären der Welt erkennen immer mehr auf vielfältige Weise, dass sie einem gemeinsamen Raum angehören. Inzwischen studiert eine junge Generation von Komponisten, die in einer globalisierten Welt aufgewachsen sind, an den Hochschulen. Es ist nur scheinbar überraschend, dass die Kompositions- und Instrumentalklassen deutscher Musikhochschulen fast ausschließlich mit ausländischen Studierenden besetzt sind. Diese Generation junger Komponisten ist vor allem durch das Internet bereits hervorragend vernetzt und bildet einen ganz neuen Stil des Arbeitens und eine ganz andere Ästhetik als ihre Vorgängergeneration aus. Als gemeinsame Initiative möchten das Goethe Institut Hong Kong, die Internationale Ensemble Akademie Frankfurt, die Chinese University Hong Kong, die University of Hongkong, die HK Baptist University und die Academy of Performing Arts Hong Kong, die Composer’s Guild HK und das Institut für Neue Musik der Hochschule für Musik und Tanz Köln für junge Komponisten und Interpreten die Frage nach dem „Composing in a globalised world“ ins Zentrum stellen. Ziel ist ein gemeinsames voneinander Lernen, miteinander Arbeiten und ein ergebnisoffenes Diskutieren über die neuen Bedingungen des Komponierens zu ermöglichen.
Anfang Februar treffen sich Komponisten aus Hong Kong und Köln gemeinsam mit den Stipendiaten der internationalen Ensemble Modern Akademie in Hongkong im Rahmen des „Intertertiary Composers Meeting“ für gemeinsame Proben und Seminare, ergänzt durch Vorträge und instrumentale Workshops unter Beteiligung prominenter Mitglieder des Ensemble Modern. Den Abschluss der Arbeit bilden gemeinsame Konzerte im Februar 2012 in Hong Kong, Frankfurt und Köln mit Aufführungen neuer Werke zum Thema „Composing in a globalised world“, die im Rahmen des Projektes entstehen werden.

Abschlusskonzert am 25.02.12 um 19.30 Uhr im Konzertsaal der HfMT Köln
8 Aufführungen von Werken junger deutscher und chinesischer Komponisten, Eintritt: frei
Ensemble der Internationalen Ensemble Modern Akademie
Leitung: Pablo Rus Bruseta
Organisation: Prof. Johannes Schöllhorn

voc.cologne 2012

Ein Wochenende mit A-Cappella-Musik vom Feinsten Weiterlesen

06.01.2012

Zum wiederholten Male findet an der Hochschule für Musik und Tanz Köln das Festival voc.cologne statt. Vom 13. – 15. Januar 2012 treffen sich hier vielversprechende Nachwuchsensembles aus ganz Deutschland, um sich unter der fachkundigen Anleitung von Prof. Erik Sohn und Prof. Stefan Görg den letzten Schliff geben zu lassen. Die Coachings, die am Samstag zwischen 10.00 und 17.00 Uhr stattfinden, sind öffentlich.
Bestandteil des Festivals sind zudem zwei hochrangige Konzerte:

Das Quartett Klangbezirk zeigt am Samstagabend um 20.00 Uhr virtuose Arrangements bekannter Stücke und Neukompositionen, entwaffnend frisch dargeboten. Seit ihrer Gründung im Jahr 2005 haben sie Fans auf der ganzen Welt.
Der Hochschulchor Vocal Journey, ebenfalls seit seiner Gründung 2006 bei Wettbewerben und auf internationalen Bühnen höchst erfolgreich musikalisch unterwegs, wird den Konzertabend zusammen mit Klangbezirk� gestalten.
Das Konzert wird LIVE im WDR 3 übertragen und ist bereits ausverkauft.

Maybebop sind vier schräge Klangkünstler, die in ihren charmanten Auftritten Comedy, Pop und Jazz vereinen. Beim internationalen und renommiertesten A-Cappella Wettbewerb in Graz holten sie drei Mal Gold in diesen Kategorien. Zahlreiche TV-und Radioauftritte und bestprämierte CD-Produktionen komplettieren ihre Erfolgsstory. Am Sonntag kann man sich ab 18.00 Uhr von ihren Live-Qualitäten überzeugen.
Zudem werden sich die gecoachten Ensembles (Sarah & The Twins, Rotkehlchen, Singin’ Off Beat, Wireless und Add One) im Sonntagskonzert dem Publikum präsentieren.

Konzerte
Samstag, 14.01.2012, 20.00 Uhr (ausverkauft)
Sonntag, 15.01.2012, 18.00 Uhr (hier gibt es noch Restkarten bei KölnTicket und an der Abendkasse)

Ort: Hochschule für Musik und Tanz Köln, Konzertsaal
Adresse: Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

Weitere Infos: www.voccologne.hfmt-koeln.de

Vom 16. bis 18. Dezember 2011 findet im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln die internationale Tagung „Music and Nature“ statt. Die Tagung ist ein Beitrag zum globalen Diskurs um den Klimawandel und zeigt, wie sehr Musik und Natur miteinander verwoben sind.

Die Referentinnen und Referenten kommen aus Island, Kanada, Lettland, Großbrittanien, der Schweiz, Schweden und Deutschland und beschäftigen sich in verschiedenen Tagungsteilen mit Themen wie Musik und indigene Kulturen, Gender und Naturmythen, Soundscapes, globale Erwärmung und Musik, Musik und Politik.

Die Tagung wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Forschungsprojekt History|Herstory an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und isländischen Institutionen wie dem isländischen Musikmuseum und dem isländischen Musikinformationszentrum organisiert und finanziert.

Die Konferenzsprache ist Englisch. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Überblick

  • Freitag, 16.12.
    16:00 Uhr: Eröffnung
    17:30 Uhr: Panel I: What are the most pressing issues?
  • Samstag, 17.12.
    10:00 Uhr: Panel II: Music, nature and indigenous cultures
    15:00 Uhr: Panel III: Music, nature and gender
    21:00 Uhr: HIGHLIGHT: Jazz Konzert “raetur” mit Lars Duppler
  • Sonntag, 18.12.
    10:00 Uhr: Panel IV: Music, nature and politics
    14:30 Uhr: Panel V: Music, nature and national identity

www.musicandnature2011.mic.is

Für weitere Fragen und Interviews, bitte kontaktieren Sie:

Frau Prof. Dr. Annette Kreutziger-Herr
Hochschule für Musik Köln
Dagobertstrasse 38
50668 Köln
0178 358 5105
annette@kreutziger-herr.de

Jazz mit dramatischer Überzeugungskraft

Konzert mit Lars Duppler am 17.12.2011 um 21 Uhr in der Hochschule für Musik und Tanz Köln Weiterlesen

29.11.2011

Jazz mit dramatischer Überzeugungskraft – rhythmisch mitreißend, eindringlich melodiös und versiert improvisiert- „Lars Duppler ist ein Pianist, der seine Soli so sauber formuliert wie er vor Ideen übersprudelt“ (Jazzdimensions)

Im Rahmen des internationalen musikwissenschaftlichen Symposiums „Music and Nature, reloaded“ findet ein Konzert mit dem Jazzpianisten Lars Duppler im Kammermusiksaal der Hochschule statt.

Lars Duppler studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Hans Lüdemann, John Taylor und Bill Dobbins sowie am Konservatorium in Paris bei Daniel Humair und Francois Théberge. Sein außergewöhnliches künstlerisches Talent wurde bereits mit einigen Stipendien und Musikpreisen honoriert wie dem 3. Platz beim „Neuen Deutschen Jazzpreis“ 2008, dem Jazzförderpreis der Stadt Köln 2003 und er war Finalist bei Jazz- Klavierwettbewerben wie dem Martial Solal Wettbewerb in Paris 2006 und der Montreaux Jazzpiano Competition 2001. Neben der Veröffentlichung von bereits 5 CD´s insbesondere eigener Kompositionen, widmet sich Duppler Konzerttätigkeiten unter anderem mit Tom Gäbel , der Nils Wülker Group und Inga Lühnig und der Teilnahme an bedeutenden Jazzfestivals.

Seine neue CD „raetur“ ist eine Kombination alter isländischer Melodien und neuen Duppler-Kompositionen. Darauf aufmerksam geworden hat die wissenschaftliche Leiterin des 3-tätigen Symposiums „Music and Nature, reloadad“, welches die Hochschule in Kooperation mit dem Iceland Music Information Centre und dem Iceland Music Museum vom 16.-18.12. veranstaltet, Lars Duppler eingeladen.

Das Konzert am 17.12. um 21 Uhr im Kammermusiksaal verspricht ein „best of two worlds“, rockigen Sound mit der Seele des Jazz.

Ort: Kammermusiksaal (Köln)
Adresse: Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Eintritt: 4 Euro (nur Abendkasse)

Spagat zwischen Windeln und Studium

Die Kindertagespflege "Zwergentanz" wird am 21.November offiziell an der Hochschule für Musik und Tanz eröffnet Weiterlesen

15.11.2011

Spagat zwischen Windeln und Studium

Die Kindertagespflege „Zwergentanz“ wird am 21. November offiziell an der Hochschule für Musik und Tanz Köln eröffnet
Es ist eine große Herausforderung, die Anforderungen eines Studiums mit den Aufgaben der Kinderbetreuung und -erziehung zu vereinbaren. Auch die Hochschule für Musik und Tanz Köln hat sich nun ihrer Verantwortung gestellt, ihre Angebote zu verbessern, um den Spagat zwischen Windeln, Kunst und Wissenschaft für ihre Studierenden aber auch für ihre Mitarbeiter zu erleichtern.

Neben der aktiven Teilnahme am Arbeitskreis Kölner Hochschulen im Kölner Bündnis für Familien, in dem sich verschiedene gesellschaftliche Akteure gemeinsam für den Ausbau der familienfreundlichen Strukturen in Köln und hier speziell für die Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf, Studium oder wissenschaftlicher Karriere mit Familie einsetzen, wurde auch in der praktischen Umsetzung ein erster wichtiger Schritt gegangen: die Einrichtung einer Kindertagespflege.

Die Finanzierung dieser Einrichtung erfolgte über das sogenannte „Professorinnenprogramm“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit den Ländern. Hier hatte sich die Hochschule für Musik und Tanz Köln als einzige künstlerische Hochschule aus Nordrhein-Westfalen mit ihrem Gleichstellungskonzept erfolgreich um eine Förderung beworben. Das Vorhaben unterstützt die Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen, will die Repräsentation von Frauen auf allen Qualifikationsstufen der Wissenschaft fördern und verbessert die Situation der „Doppelbelastung“ Beruf bzw. Studium
und Familie.

Bereits im Mai 2011 konnte durch diese Unterstützung in unmittelbarer Nähe der Hochschule die Kindertagespflege „Zwergentanz“ ihre Pforten öffnen und bietet seitdem Studierenden und Beschäftigten der Hochschule mit Kindern zwischen 6 Monaten und 3 Jahren die Möglichkeit, Studium bzw. Beruf und Familie zu vereinbaren.

Besondere Unterstützung gab es bei der Realisierung vom Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln und dem Arbeitskreis Kölner Hochschulen im Kölner Bündnis für Familien. Die Hochschule für Musik und Tanz geht nun mit bestem Beispiel als familienfreundlicher Wissenschaftsstandort voran.

Bei der Eröffnungsfeier am 21. November von 9.30-11.30 Uhr im Kammermusiksaal der Hochschule werden Frau Dr. Kathrin Gräßle aus dem Gleichstellungsreferat des Ministeriums
Pressestellefür Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Carolin Krause, Leiterin des Amts für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln und Professor Joachim Ullrich zu Wort kommen und den Weg von der Idee bis zur Umsetzung der Kinderbetreuungseinrichtung aufzeichnen. Im Anschluss haben die Gäste Gelegenheit, die Räume von “Zwergentanz” zu besuchen.

Ort: Kammermusiksaal der HfMT
Datum: 21.11.2011, 9.30-11.30 Uhr
Moderation: Frauke Greven, Spielraum gGmbH
Musikalische Begleitung: Sarah & The Twins
Adresse: Hochschule für Musik und Tanz Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

Konzert zum 80. Geburtstag von Aloys Kontarsky

Der Pianist und ehemalige Professor der Hochschule für Musik und Tanz wird am 04.11.2011 mit einem Konzert geehrt Weiterlesen

02.11.2011

Aloys Kontarsky studierte in Köln bei Else Schmitz-Gohr und Maurits Frank Klavier und Kammermusik und erhielt 1955 mit seinem Bruder Alfons den ersten Preis für Klavierduo beim Internationalen Musikwettbewerb der Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland. Danach begab er sich einige Jahre auf ausgedehnte Konzertreisen und war auf internationalen Bühnen zu Gast. Von 1969 bis 1994 war Kontarsky als Professor an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln beschäftigt mit dem Schwerpunkt Neue Musik, er war zudem Dozent bei den internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt.
Mit dem Konzert zum 80. Geburtstag ehrt die Hochschule einen Pianisten, der sich mit vielen Uraufführungen, insbesondere durch das Klavierduo mit seinem Bruder Alfons Kontarsky, einen großen Namen gemacht hat.
Das Programm umfasst Stücke, die in der ein- oder anderen Weise zu Alois Kontarsky und dem Klavierduo mit seinem Bruder Alfons in Zusammenhang stehen. Die Ausführenden sind ehemalige Studenten von Aloys Kontarsky und Studierende der Hochschule. Das Konzert wird von Prof. Richard Braun moderiert.

Ort: Kammermusiksaal (Köln)
Moderation: Prof. Richard Braun
Gesamtleitung: Prof. Tilmann Claus und Prof. Anthony Spiri
Adresse: Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Der Eintritt ist frei

„Mittwochs um acht“ Open Masterclasses

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln startet im Wintersemester mit einem neuen Veranstaltungsformat Weiterlesen

28.10.2011

Mit einem neuen Veranstaltungsformat „Mittwochs um acht“ Open Masterclasses der Hochschule für Musik und Tanz Köln wendet sich die Hochschule an ihre Studierenden und die interessierte Öffentlichkeit. Am vergangenen Mittwoch konnte man sich bereits in der ersten Veranstaltung dieser Reihe von Prof.Helmerson (Violoncello) in den Bann ziehen lassen.
Ziel dieser, als auch aller weiteren elf Veranstaltungen mit wechselnden Dozenten/innen ist es, sowohl der breiten Öffentlichkeit als auch Studierenden Einblicke in die pädagogischen Profile der Lehrenden zu ermöglichen, sowie unterschiedliche Zugänge zu künstlerischer Höchstleistung aufzuzeigen.

Die Reihe wird von vielen namhaften Dozenten/innen und Professoren/innen aller drei Standorte der Hochschule betreut wie u.a. von  Prof. Helmerson (Violoncello), Prof. Gauthier (Saxophon), Prof. Protschka (Gesang), Prof. Scheps (Klavier) , welche schon allein wegen Ihren unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und variierenden Lehransätzen für stete Abwechslung innerhalb der Veranstaltungsreihe sorgen werden.

Weitere Veranstaltungen finden ab dem 02.11.11 bis zum 25.1.12 jeden Mittwoch um 20:00 Uhr im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Eine Anmeldung zu den Open Masterclasses ist nicht notwendig, der Eintritt ist frei.

Music and Nature, reloaded

Internationale Tagung (16 - 18.12.2011) Weiterlesen

19.10.2011

Kann Musik heute einen Weg weisen zwischen Romantisierung und Ausbeutung von Natur? Ist Natur Umwelt? Oder Mitwelt? Vielfältige künstlerische Zugänge zu Natur prägen die Gegenwart. Die Konferenz hat den Anspruch, Musikwissenschaft einzubringen als Ansprechpartnerin im Rahmen des internationalen Diskurses um Klimawandel und Globale Erwärmung.
Themen sind: Musik und Umwelt, indigene Kulturen, Gender und Naturmythen, Sound scapes, globale Erwärmung und Kultur, Musik und Politik – mit Musikbeispielen aus Island, aber auch aus Deutschland, Kanada und dem Rest der Welt. Die Referentinnen und Referenten kommen aus Island, Lettland, der Schweiz, Kanada, Schweden, Großbritannien und Deutschland. Die Konferenz ist die Weiterführung der Tagung „Music and nature“, die im Mai 2011 in Kópavogur, Island, stattgefunden hat. Sie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Forschungsprojekt History|Herstory an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und isländischen Institutionen finanziert. Weitere Informationen finden Sie hier.

Was: International Conference

Wann: Dec 16-18, 2011

Wo: Hochschule für Musik und Tanz Köln, Kammermusiksaal

Wer: Prof. Dr. Annette Kreutziger-Herr, Dr. Bjarki Sveinbjörnsson

Konferenzsprache: englisch

Pressemitteilung des Fördervereins des Nationalen Jugendorchesters des Irak

Auszeichnung für Irakisches Jugendorchester durch den International Music Council Weiterlesen

05.10.2011

Pressemitteilung des Fördervereins des Nationalen Jugendorchesters des Irak aus Anlass der Auszeichnung des Orchesters am 27. September 2011 durch den International Music Council beim 4th IMC World Forum on Music in Tallinn

(Tallinn/Bonn) Das Nationale Jugendorchester des Irak, das am 1. Oktober beim diesjährigen Bonner Beethovenfest sein Auslandsdebut gibt, wurde am 27. September durch den International Music Council im Rahmen des vierten IMC World Forum on Music in Tallinn durch eine „Commendation“ ausgezeichnet. Schirmherr des Jugendcamps, in dessen Rahmen die jungen irakischen Musiker in Bonn gastieren, ist Bundespräsident Christian Wulff.

Weitere Einladungen des Jugendorchesters zum Festival nach Edinburgh und Aix en Provence liegen vor.

Die Orchestermanagerin Gudrun Euler gab bei der Preisverleihung ihrer Hoffnung Ausdruck, dass die Auszeichnung und die große öffentliche Aufmerksamkeit, deren sich das Orchester derzeit erfreut, dabei helfen, dessen Zukunft zu sichern. Das Orchester in dem junge Kurden und Araber sunnitischen, schiitischen und christlichen Glaubens miteinander musizieren, ist für seine weitere Existenz auf finanzielle Hilfen angewiesen, so Will Frank als Mit-Vorstand des Fördervereins. Schon in diesem Jahr sind die Probleme groß, nachdem sich die kurdische Teilregierung überraschend aus der Mitfinanzierung des Sommerkurses des multiethnischen und multireligiösen Orchesters in Erbil zurückgezogen hat. Informationen über Orchester und Förderverein finden sich im Internet unter www.friends-nyoi.com.

Weitere Informationen
Gudrun Euler:
g.euler@friends-nyoi.com, Phone: +49-(0)171-8695842
Dr. Will Frank:
willfrank@hotmail.de

Die Preisträger stehen fest

Drei erste, zweite und dritte Preise sowie zahlreiche Sonderpreise: Weiterlesen

30.09.2011

Das ist die Bilanz des Internationalen Musikwettbewerbs Köln

Zum Abschluss des Wettbewerbs präsentieren sich die Preisträger in zwei Konzerten. Am 01.10.2011 um 20:00 Uhr in der Kölner Philharmonie und am 02.10.2011 um 11:00 Uhr im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Insgesamt wurden Preisgelder in Hohe von 64.000 Euro, Anschlussengagements und weitere Sonderpreise vergeben.

Über den Sonderpreis für die beste zeitgenössische Interpretation eines Violinkonzerts in Höhe von 3000 Euro kann sich Mayu Kishima aus Japan freuen. Der Preis wurde von David Garrett verliehen. Zudem hat Mayu Kishima den ersten Preis der Kategorie Violine gewonnen. Den zweiten Preis erhielt Mariya Krasnyuk aus der Ukraine. Sie wurde zudem mit einem Förderpreis des Vereins Freunde junger Musiker Köln-Bonn e.V. ausgezeichnet. Der erst 19jährige russische Geiger Roman Kim freute sich über den 3. Preis in der Kategorie Violine.
Alle Finalteilnehmer der Kategorie Gesang kamen aus Korea. Hier konnte Han-Sung Yoo die Jury mit seinem Vortrag überzeugen und wurde mit dem ersten Preis belohnt. Zudem erhielt auch er einen Förderpreis des Vereins Freunde junger Musiker Köln-Bonn e.V. Den zweiten Preis erhielt Hyekyung Choi, den dritten Preis Gyungseok Han.
Am letzten Tag wurden die Preisträger der Kategorie Klavier ermittelt. Durchsetzen konnte sich hier Mayumi Sakamoto aus Japan. Der zweite Preis wurde an Sukyeon Kim aus Korea und der dritte Preis an Florian Noack aus Belgien vergeben.

Alle Preisträger auf einen Blick:

Kategorie Violine/RheinEnergieStiftungs-Preis
1. Preis / Sonderpreis für die beste zeitgenössische Interpretation
Mayu Kishima (24 Jahre, Japan)

2. Preis
Maria Krasnyuk (22 Jahre, Ukraine)

3. Preis
Roman Kim (19 Jahre, Russland)

Wieniawski Sonderpreis des Generalkonsulats der Republik Polen
Rosanne Philippens (24 Jahre, Niederlande)

Kategorie Gesang/Stiftung Helga und Paul Hohnen
1. Preis / gestiftet durch Metzler Private Banking und
Förderpreis der Freunde Junger Musiker Köln-Bonn e.V.
Han-Sung Yoo (26 Jahre, Republik Korea)

2. Preis
Hyekyung Choi (28 Jahre, Republik Korea)

3. Preis
Gyungseok Han (28 Jahre, Republik Korea)

Sonderpreis, gestiftet von Astrid Bscher
Rafael Bruck (29 Jahre, Deutschland)

Kategorie Klavier/Stiftung Tomassoni/gestiftet durch die PAN-KLinik
1. Preis / Orchesterpreis des WDR Rundfunkorchesters Köln
Mayumi Sakamoto (28 Jahre, Japan)

2. Preis
Sukyeon Kim (22 Jahre, Republik Korea)

3. Preis
Florian Noack (21 Jahre, Belgien)

Schülerpreis des Education-Projektes des Ursulinen-Gymnasiums und des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums Köln, gestiftet von der RheinEnergieStiftung Kultur Roman Kim (19 Jahre, Russland) Mayumi Sakamoto (28, Jahre Japan)

Publikumspreis
Nadine Sträter (25 Jahre, Deutschland)

Auf in die zweite Runde

Am Montag beginnt der 2. Durchgang des Internationalen Musikwettbewerbs Köln Weiterlesen

26.09.2011

Nach einem, auf hohem künstlerischen Niveau stattgefundenen ersten Durchgang stehen die Teilnehmer für die zweite Runde des Internationalen Musikwettbewerbs Köln nun fest.

In der Kategorie Violine werden am morgigen Montag sechs Musiker um den Einzug ins Finale am Standort der HfMT in Wuppertal spielen:

  • Roman Kim,
  • Maria Krasnyuk,
  • Anton Govorun,
  • Rosanne Philippens,
  • Vladimir Shulyakovskiy,
  • Mayu Kishima.

Insgesamt zwölf Pianisten haben den Sprung in den zweiten Durchgang geschafft und können sich am Montag im Konzertsaal der Hochschule am Standort Köln in das Finale spielen:

  • Yoon, Hae-Sung
  • Chen, Shih-Wei
  • Kumarzhanova, Zamira
  • Gintov, Pavel
  • Kim, Suk Yeon
  • Huangci, Claire
  • Ouinteros F., Danor
  • Neller, Sergey
  • Sporov, Mikhail
  • Noack, Florian
  • Huang, Xiang
  • Sakamoto, Mayumi

Last but not least ringen dreizehn Sängerinnen und Sänger am Standort Aachen um die Möglichkeit, mit dem WDR Rundfunkorchester das Finale bestreiten zu dürfen:

  • Bruck, Rafael
  • Cho, Joo Hyun
  • Choi, Hyekyung
  • Guévar, Delphine
  • Han, Gyungseok
  • Hwang, Insu
  • Khachikyan, Bagdasar
  • Krummen, Maximilian
  • Lu, Yunfei
  • Martincevic, Iva
  • Seitz, Sebastian
  • Stanek, Kristina
  • Yoo, Han-Sung

David Garrett als Ehrenjuror beim Internationalen Musikwettbewerb Köln

Der Ausnahmegeiger ist bei der Finalrunde und beim Preisträgerkonzert dabei Weiterlesen

25.09.2011

Einen besonderen Gast erwartet die Hochschule für Musik und Tanz Köln am kommenden Mittwoch bei der Finalrunde der Kategorie Violine in ihrem Haus in der Dagobertstraße.
David Garrett wird die bereits seit einigen Tagen tätige internationale Fachjury ergänzen und einen Sonderpreis für die beste zeitgenössische Interpretation eines Violinkonzerts vergeben.
Übereicht wird der Preis dann feierlich von Garrett in der Kölner Philharmonie am 1. Oktober 2011 während des Preisträgerkonzert des Wettbewerbs.

Die Hochschule freut sich auf den Besuch des Geigers, legt sie doch bei diesem Wettbewerb besonderen Wert auf eigene interpretatorische Ansätze und individuelle künstlerische Aussagen der Wettbewerbsteilnehmer und wer könnte hier besser einen Sonderpreis vergeben als David Garrett, der selber einen sehr eigenständigen und mutigen Weg in seiner Musikerkarriere gegangen ist - nicht immer frei von Kritik, aber international sehr erfolgreich.

Die Finalrunde, in der drei Teilnehmer um die Preise ringen, wird vom WDR Rundfunkorchester Köln unter der Leitung von Niklas Willén begleitet. Auf dem Programm stehen – je nach Finalteilnehmer – das Max Bruch Violinkonzert Nr. 2 oder das Violinkonzert Nr. 1 D-Dur von Sergej Prokofiev.

Die Finalrunde beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 6,--/erm. 4,-- Euro. Karten für die Veranstaltung gibt es eine Stunde vor Beginn an der Abendkasse.

Drei-Disziplinen-Kulturmarathon in Köln

Der Internationale Musikwettbewerb Köln startet am 22. September 2011 Weiterlesen

08.09.2011

Einladung zum Pressegespräch

An der Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie ihren Standorten Aachen und Wuppertal findet vom 22.09. bis 02.10.2011 der Internationale Musikwettbewerb Köln, in den Kategorien Gesang, Klavier und Violine statt. 76 Nachwuchskünstler zwischen 19 und 29 Jahren aus 16 Ländern treten vor eine ebenso internationale Jury, hochkarätig besetzt, Ehrenjuror der Kategorie Violine ist David Garrett.

Die Wettbewerbsdurchläufe der einzelnen Kategorien finden an den jeweilig vorgesehenen Standorten der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Gesang im neu bezogenen und eingerichteten Gebäude Aachen (Theaterstraße 16), Klavier in Köln (Unter Krahnenbäumen 87) und Violine in Wuppertal (Sedanstraße 15. Das Finale aller Kategorien wird im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln am Hochschulstandort Köln ausgerichtet. Das Preisträger Konzert ist am 01.10.2011 in der Kölner Philharmonie. Am 02.10.2011 folgt ein Matineekonzert im Konzertsaal der Hochschule mit den 2. + 3. Preisträgern.

Um Sie über den Wettbewerb ausführlich zu informieren,
laden wir Sie herzlich zu einem Pressegespräch am

15. September 2011, 12: 00 Uhr, Raum 14
Hochschule für Musik und Tanz Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

ein.

Informationen zu diesem Ereignis, dessen Verlauf, den Teilnehmern, den Förderern und der Preisverleihung erhalten sie im Gespräch mit Prof. Reiner Schuhenn, Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln und Prof. Georg Quander, Kulturdezernent der Stadt Köln. Wir freuen uns auf Sie!

Melden Sie uns Ihre Teilnahme am Pressegespräch:

Frau Dr. Heike Sauer (Heike.sauer@hfmt-koeln.de)

Leiterin Stabstelle I
PR und Veranstaltungsorganisation
Hochschule für Musik und Tanz Köln

Für den Fall, dass es Ihnen nicht möglich ist am Gespräch teilzunehmen, schicken wir Ihnen gerne auf Anfrage Informationen per Mail zu.

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.

Hochschulvereinbarung NRW 2015 unterzeichnet

Landesregierung garantiert Grundfinanzierung Weiterlesen

08.07.2011

Die Landesregierung und die 37 öffentlich-rechtlichen und staatlichen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen haben am 6. Juli 2011 in Düsseldorf die "Hochschulvereinbarung NRW 2015" unterzeichnet. Die von allen Hochschulrektorinnen und -rektoren, Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Finanzminister Dr. Norbert Walter-Borjans unterschriebene Vereinbarung garantiert den Hochschulen und Universitätskliniken finanzielle Planungssicherheit.
Zu den zentralen Elementen der "Hochschulvereinbarung NRW 2015" gehören die Garantie einer gleichbleibenden Grundfinanzierung von mindestens 4,5 Milliarden jährlich auf der Basis des Haushaltsjahrs 2010 und das Zugeständnis, die Hochschulen bis 2015 von globalen Minderausgaben und Ausgabensperren auszunehmen.

"Die Universitäten begrüßen die Hochschulvereinbarung NRW 2015 mit der Landesregierung. Die so geschaffene Planungssicherheit ist für die Universitäten unverzichtbar - insbesondere vor dem Hintergrund der steigenden Studiennachfrage und des doppelten Abiturjahrgangs im Jahr 2013", sagte die Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz der Universitäten, Frau Professor Dr. Ursula Gather.
"Angesichts der Sparpläne, die in vielen Bundesländern diskutiert werden, sind die Fachhochschulen erleichtert, dass die Hochschulvereinbarung in Nordrhein-Westfalen nun eine gewisse Planungssicherheit bietet und die Hochschulen angesichts stark gestiegener Studierendenzahlen und neuer Aufgaben von größeren Kürzungen verschont bleiben", sagte Frau Prof. Dr. Beate Rennen-Allhoff, Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen. "Gerade für die Kunst- und Musikhochschulen, die strukturell gegenüber den Universitäten und Fachhochschulen eher klein ausfallen, ist eine stabile und auf Nachhaltigkeit basierende Finanzierung unverzichtbar", ergänzte der Sprecher der Landesrektorenkonferenz der Kunst- und Musikhochschulen, Prof. Reiner Schuhenn. "Anders ließe sich die Exzellenz dieser Häuser, die allesamt auf ein weltweites Renommee verweisen können, nicht aufrechterhalten."

Zentrale Elemente der "Hochschulvereinbarung NRW 2015" sind:

4,5 Milliarden-Grundfinanzierungs-Garantie
Zusätzliche Mittel für zusätzliche Studienanfänger Keine haushaltswirtschaftlichen Restriktion für Hochschulen bis 2015 Gegenfinanzierung der Exzellenzinitiative Anteiliger Ausgleich der Besoldungs- und Tariferhöhungen Verbesserung von Studium und Lehre Verringerung der Studienabbrecherquote
Auf- und Ausbau Diversity Management an Hochschulen Öffnung der Hochschulen für beruflich Qualifizierte Ausweitung der Weiterbildungsangebote der Hochschule

Internationaler Musikwettbewerb Köln

186 Bewerber wetteifern um den Einzug in die nächste Runde Weiterlesen

05.07.2011


Die Hochschule für Musik und Tanz Köln führt vom 22.09.- 01.10.2011 den Internationalen Musikwettbewerb in den Bereichen Violine, Klavier und Gesang durch. Die 1. Auswahlrunde, über die Internetplattform Youtube endet mit 186 Bewerbern.

Das Bewerbungsverfahren erfolgt erstmalig über Youtube, eine Internetplattform auf der weltweit kostenfrei Videos angesehen und hochgeladen werden können. Die Internetplattform Youtube bietet ein, im höchsten Maß innovatives Auswahlverfahren, das prinzipiell Jedem die Möglichkeit bietet, an dem Wettbewerb teilzunehmen.

Die Wettbewerbsteilnahme ergibt sich durch das Hochladen eines Videos, das das Vorspiel von Stücken nach Repertoireanforderungen enthält. Der Bewerbungszeitraum endet am 15.06.2011 mit 186 Bewerbungen aus verschiedensten Nationen. Die Jury, für die einzelnen Kategorien trifft eine Vorauswahl, sodass am 23.09. bzw. 24.09.2011 die erste Wettbewerbsrunde mit reduzierter Teilnehmerzahl (maximal 36 Teilnehmer) in Köln, Aachen und Wuppertal stattfindet.

Für Interessierte bietet sich die Möglichkeit, unter der Internetadresse www.youtube.com/user/imwk2011 Einsicht in die Videos der Bewerber zu nehmen.

Informationen
Veranstalter: Hochschule für Musik und Tanz Köln
                      Unter Krahnenbäumen 87
                      50668 Köln
Internet: www.imwk.hfmt-koeln.de

Großes Fest der Kölner Partnerstädte

Oberbürgermeister Jürgen Roters eröffnet Bühnenprogramm auf dem Heumarkt Weiterlesen

30.06.2011

Köln hat Freunde weltweit. Das belegt die Anzahl der Partnerstädte eindrucksvoll: 21 Städte auf vier Kontinenten pflegen den besonderen Kontakt zu Köln. Deshalb findet unter dem Motto „Köln weltweit“ ein großes Städtepartnerschaftsfest auf dem Heumarkt statt.

Am Samstag, 9.Juli 2011, wird Oberbürgermeister Jürgen Roters das bunte Bühneprogramm um 15 Uhr eröffnen. Künstlerinnen und Künstler der Hochschule für Musik und Tanz Köln, die Jazz Big Band der Cork School of Music sowie der Geiger Igor Epstein treten auf. Für sportliche Unterhaltung sorgt die interkulturelle Straßenfußball-Liga „Köln kickt“. Außerdem zeigen Kinder- und Jugendliche des Zirkus „Linoluckynelli“ ihre akrobatischen Kunststücke.

Neben dem Unterhaltungsprogramm gibt es umfangreiche Informationen der einzelnen Vereine zur Förderung der Städtepartnerschaften und weiterer international tätiger
Vereine und Organisationen, die sich von 15 bis 19 Uhr mit Ständen auf dem Heumarkt präsentieren.

Hinweis an die Redaktionen: Wir bitten um Ankündigung des Festes und laden Sie herzlich zu Teilnahme und Berichterstattung ein.

Nikolaus Harnoncourt erhält Ehrenpromotion der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Feierliche Verleihung der Auszeichnung am 10. Juni 2011 im Kammermusiksaal Weiterlesen

06.06.2011

Zum ersten Mal in ihrer langjährigen Geschichte verleiht die Hochschule für Musik und Tanz Köln einen Ehrendoktortitel an eine herausragende künstlerische Persönlichkeit. Mit Nikolaus
Harnoncourt wird eine der prägendsten und faszinierendsten Wegbereiter der Historischen Aufführungspraxis geehrt, der neben seiner künstlerischen Arbeit auch viele Jahre seine
Erfahrungen und sein Wissen an Studierende vermittelt hat. 20 Jahre lang unterrichtete er als Professor für Aufführungspraxis an der Musikuniversität Mozarteum in Salzburg.

Die Entscheidung, Nikolaus Harnoncourt mit dieser Auszeichnung zu ehren, wurde auf Vorschlag des Rektorats der Hochschule im Promotionsausschuss erörtert und vom Senat der
Hochschule beschlossen. Dabei orientierte man sich an denen in der Promotionsordnung festgelegten Kriterien, die besagen, dass die Verleihung der Ehrendoktorwürde an ausgezeichnete wissenschaftliche Leistungen oder ausgezeichnete künstlerische Leistungen im Bereich Musik geknüpft ist. Innovation (Weiterentwicklung oder Erweiterung der Ausdrucksund
Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der Musik), Kontinuität der künstlerischen oder wissenschaftlichen Arbeit und Internationalität sind zudem weitere Kennzeichen die eine
ausgewählte Persönlichkeit auszeichnen.

Zudem lag es nahe, mit Nikolaus Harnoncourt einen Künstler zu ehren, der mit der großen Bandbreite seines künstlerischen, wissenschaftlichen und pädagogischen Wirkens, die
Ausbildungsbreite einer Musikhochschule ideal repräsentieren kann. Mit ihm wurde eine Persönlichkeit gefunden, die sich der Aufführungspraxis von Musik der Renaissance bis zur Klassik sowie der Spieltechnik und Klangmöglichkeiten alter Instrumente gewidmet hat, deren Arbeit als Dirigent jedoch sowohl im symphonischen Repertoire als auch im Musiktheater über die Wiener Klassik, das romantische Repertoire bis ins 20. Jahrhundert geführt hat. Auch als Autor vielbeachteter Bücher, die in über 20 Sprachen übersetzt wurden, und als Pädagoge
vermittelt Harnoncourt seine Einsichten über das Dialogische der Musik.

Nikolaus Harnoncourt wird am Freitag, 10.06.2011 von 10.00 bis 12.00 Uhr mit dem Ensemble des Instituts für Alte Musik der Hochschule für Musik und Tanz Köln Werke von Muffat, Biber
u.a. öffentlich proben und erläutern. Um 14.00 Uhr findet die offizielle Ehrenpromotionsfeier im Kammermusiksaal statt. Prof. Konrad Junghänel, Prof. Pierre-Laurent Aimard und Prof. Anthony Spiri werden als Laudatoren erwartet.

Das Institut für Kraftfahrzeuge (ika) und das Institut für Neue Musik der Hochschule für Musik und Tanz Köln (ifnm-hfmt) veranstalten Ideen­wettbewerb „Sound of E-Motion“

Ziel des Wettbewerbs ist die Ideenfindung für eine ansprechende Klang- und Geräuschgestaltung von Elektrofahrzeugen. Hierfür soll ein „stummes“ Referenzvideo einer Fahrt mit einem Kleinwagen unter musikalischen Gesichtspunkten vertont werden. Das Video beschreibt grundsätzliche Fahrsituationen in der Innen- und Außenperspektive für eine Stadtfahrt. Die Kompositionen sollen sowohl eine sichere Wahrnehmung des Elektrofahrzeugs ermöglichen, als auch die Elektromobilität emotional ansprechend ausgestalten. Die besten Vorschläge werden mit Preisgeldern von bis zu 1000 Euro prämiert.

Teilnehmen können alle Studierenden an Musikhochschulen in Deutschland. Das Video ist auf der YouTube-Seite der Hochschule für Musik und Tanz Köln und als Podcast auf der Internetseite Seite der Hochschule für Musik und Tanz Köln zum Download eingestellt. Weitere Details zur Aufgabenstellung bzw. zum aktuellen Stand der Geräuschgestaltung für Elektrofahrzeuge können von der Website des Instituts für Neue Musik abgerufen werden.

Pressekontakt:
RWTH Aachen University ika - Institut für Kraftfahrzeuge
Kathrin Noreikat
Steinbachstraße 7, 52074 Aachen
Telefon: +49 241 80 27536; Fax: +49 241 80 22147
E-Mail: noreikat(at)ika.rwth-aachen(dot)de

Institutskontakt:
Institut für Neue Musik
Hochschule für Musik und Tanz Köln
Prof. Johannes Schöllhorn
Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

Institut für Kraftfahrzeuge
RWTH Aachen University
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Lutz Eckstein
Steinbachstr. 7, 52074 Aachen

Hochschule für Musik und Tanz Köln vergibt Stipendien

Preisträger von Jugend musiziert reisen nach Montepulciano Weiterlesen

28.04.2011

Erstmalig vergibt die Hochschule für Musik und Tanz Köln

drei Stipendien an die Gewinner des Landeswettbewerbs "Jugend

musiziert". Die Preisträger der Kategorie Klavier, Harfe und Gesang

erhalten zusätzlich zu ihrem ersten Preis als Sieger des Landeswettebwerbs von

der Hochschule einen weiteren Preis in Form eines Stipendiums. Dieses

Stipendium ermöglicht ihnen die Teilnahme an einem Meisterkurs in ihrem

jeweiligen Fach bei einem international renommierten Künstler an der

Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Montepulciano, die

sich in Trägerschaft der Hochschule für Musik und Tanz Köln befindet. Somit

stärkt die Hochschule einerseits den vom Deutschen Musikrat getragenen

Wettbewerb "Jugend musiziert", fördert andererseits aber auch

zugleich den hochbegabten künstlerischen Nachwuchs auf Landesebene.

 

Diese zusätzliche Auszeichnung wird vom Prorektor der

Hochschule, Prof. Joachim Ullrich im Rahmen des Preisträgerkonzertes in der

Tonhalle Düsseldorf am 1. Mai 2011 überreicht.

„Birthday Greetings from Cologne“

Festival zum 70. Geburtstag von BOB DYLAN Weiterlesen

04.04.2011

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 24. Mai 2011 wird Bob Dylan siebzig Jahre alt. Zu diesem Anlass findet in Köln vom 12. Mai bis zum 3. Juni ein Festival, oder besser: eine Reihe von Veranstaltungen statt, gewidmet dem
Singer/Songwriter, dem Dichter, dem Filmemacher, dem interdisziplinären Künstler, dem Popstar, der Ikone, dem Gesamtkunstwerk Bob Dylan.

Es gibt insgesamt rund ein Dutzend Konzerte, Lesungen, Gespräche, Vorträge, Filme und Ausstellungen zum Thema Bob Dylan.

Seit Mitte 2010 ist das Vorhaben in Planung. Veranstalter und Partner des dezentralen Festivals sind u. a. der Kölnische Kunstverein, das Literaturhaus Köln, das Museum für Angewandte Kunst Köln, das Museum Ludwig, die Hochschule für Musik und Tanz Köln, das Schauspiel Köln, der Westdeutsche Rundfunk. Gefördert wird „Birthday Greetings from Cologne“ vom Kulturamt Köln, präsentiert von Stadtrevue und kölncampus. Die Anregung zu dem ungewöhnlichen Festival kam von der Kölner Galeristin Gabriele Rivet, die Koordination hat der Musiker und Kurator Dirk Raulf übernommen.

Eingeladen zu musikalischen, künstlerischen, musikwissenschaftlichen, filmischen und literarischen Beiträgen sind u. a. Meret Becker, Erdmöbel, das Ensemble des Schauspiel Köln, Lutz Ellerbrock, Daniel Kothenschulte, Wenzel & Band, Christiane Rösinger, Franz Dobler, Deep Schrott, Thomas Meinecke, Klaus Walter, Frank Witzel.

Im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln findet am 24. Mai das Konzert „Ballad(s) of a Thin Man – Bob Dylan revisited“, mit Abschlusspräsentationen und Projekten der Studierenden des Fachbereichs Pop/Jazz statt.

Umfassende Informationen und eine Terminübersicht erhalten Sie unter www.dylan-koeln.de

Wir laden Sie herzlich ein zu einer gemeinsamen Pressekonferenz der beteiligten Partner am Mittwoch, den 6. April 2011, um 11.00 Uhr im Literaturhaus Köln, Schönhauser Straße 8, 50968 Köln, Tel.:0221-995558-12.

Das Festival hat unüblicherweise kein zentrales Büro. Sie erreichen uns aber jederzeit unter der E-Mail-Adresse kontakt@dylan-koeln.de, über unsere Website oder über die genannten Partner. Über Ihr Interesse würden wir uns freuen.

Für das Festival grüßt herzlich

Dirk Raulf

 

 

 

 

 

18.03.2011

 

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln wird ab der Spielzeit 2011.12 neben der Folkwang Universität der Künste Essen neuer Partner für das „Junge Ensemble“ des Musiktheaters im Revier Gelsenkirchen. Diese neue Kooperation möchten wir Ihnen am Donnerstag, dem 23. März um 15.00 Uhr im Rahmen einer Pressekonferenz präsentieren, zu der ich Sie herzlich ins Foyer des Musiktheaters einlade.

Als einziges Opernstudio der Region steht das „Junge Ensemble“ am MiR seit Beginn der Spielzeit 2008.09 für eine erfrischende und fruchtbare Zusammenarbeit mit jungen Sängern. Im Wechselspiel zwischen Theater und Hochschule erproben die Studierenden ihr Können auf der MiR-Opernbühne und haben die Möglichkeit, mit erfahrenen Regisseuren unter Praxisbedingungen zu arbeiten

Auf Ihre Fragen zur neuen Partnerschaft freuen sich Prof. Reiner Schuhenn, Rektor der HfMT Köln, Gesangspädagoge Prof. Mario Hoff, Dr. Heike Sauer, Öffentlichkeitsarbeit HfMT Köln, Michael Schulz, MiR-Generalintendant und Jörg Stephan, Personalchef des Musiktheaters.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

http://www.musiktheater-im-revier.de/Menschen/Musiktheater/YoungEnsemble/Overview/<o:p></o:p>

 

 

 

 

 

Gidon Kremer gibt ein Benefizkonzert in der Hochschule für Musik und Tanz

Exklusives Konzert in Köln für Yehudi Menuhin LiveMusicNow Köln e.V. Weiterlesen

10.03.2011

10-jähriges Jubiläum von Yehudi Menuhin LiveMusicNow Köln e.V. (LMN) - aus diesem Anlass wird der weltbekannte Geiger Gidon Kremer zu Ehren seines großen Mentors Yehudi Menuhin ein Benefizkonzert für den Verein LiveMusicNow Köln geben, als Hommage an Menuhins Vermächtnis für die Menschen. Viele Menschen in Köln und Umgebung, die selbst nicht zur Musik kommen können, haben durch die Arbeit vor Ort in sozialen Einrichtungen erleben dürfen, was Yehudi Menuhin ins Leben gerufen hat - Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude!

Sonntag, den 27. März 2011,
18.00 Uhr
Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln,

Unter Krahnenbäumen 87,
50668 Köln.
Anschließend findet ein Empfang mit Imbiss statt.

Gidon Kremer, Violine,
Giedre Dirvanauskaite, Violoncello
und Khatia Buniatishvili, Klavier:

A. Enesco  Impressions d´Enfance für Violine und Klavier op. 2
C. Franck   Klaviertrio Nr. 1 fis-Moll op. 1 / 1
P. Tschaikowsky  Klaviertrio a-Moll op. 50

Der gemeinnützige Verein Yehudi Menuhin LiveMusicNow verdankt seine Gründung dem berühmten Geiger und Philanthropen Lord Yehudi Menuhin. Seine Idee war es, durch Musik Trost und Heilung zu Menschen in schwierigen Lebensumständen zu bringen und gleichzeitig die künstlerische und menschliche Reife hochbegabter junger Musiker zu fördern. LiveMusicNow Köln e.V. organisiert seit 10 Jahren Konzerte in sozialen Einrichtungen gemeinsam mit ausgewählten Studierenden der HfMT Köln. Die LMN-Konzerte werden ehrenamtlich organisiert. Die Honorare der Musiker dagegen werden durch Spenden und den Erlös aus den Benefizkonzerten finanziert.

Karten zu 45 Euro zu bestellen über E-Mail: alexander.krahe@netcologne.de

Mitglieder der Presse sind herzlich eingeladen, an dem Ereignis teilzunehmen.

www.livemusicnow-koeln.de und www.hfmt-koeln.de


Kontakt für Rückfragen an die Presse:

Nicola Schoeller,
LiveMusicNow Köln,
nhschoeller@web.de,
Tel 0178 2788989

Dr. H. Sauer, Hochschule für Musik und Tanz Köln

Das Asasello Quartett an der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Am 15.02.2011 findet ein weiteres Konzert der Kammermusikreihe „Spitzentöne“ statt Weiterlesen

25.01.2011

Am 15.02.2011 um 19.30 Uhr wird das Asasello Quartett an der Hochschule für Musik und Tanz Köln zu Gast sein. Das Konzert ist Bestandteil der hochschuleigenen Kammermusikreihe „Spitzentöne“, die von den Förderern der Hochschule für Musik und Tanz Köln initiiert und finanziert wird. Seit 2010 finden unter diesem Namen regelmäßig Konzerte im Konzertsaal der HfMT Köln statt.

Das im Jahr 2000 gegründete Asasello Quartett kann nahezu als multikulturell bezeichnet werden, denn es besteht aus Musikern aus Russland, der Schweiz und Österreich. Im Jahr 2003 wurde das Ensemble in der Meisterklasse des Alban Berg Quartetts in Köln aufgenommen und studierte Neue Musik bei David Smeyers an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Das Quartett gibt seit 2003 internationale Konzerte und war bereits auf Tourneen in Ungarn, Russland, den Niederlanden und in England. 2005 und 2007 nahmen die Musiker zwei CDs in Eigenproduktion auf, was ihnen durch mehre Preise und Förderungen ermöglicht wurde. Im September 2009 gewann das Asasello Quartett den zweiten Preis beim ersten internationalen Kammermusikwettbewerb in Hamburg und kürzlich wurden sie vom Verband der Deutschen Konzertdirektionen mit dem Musikpreis 2010 ausgezeichnet.

Am 15.02. werden Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart, Aleksandra Gryka, Sergej Newski und Robert Schumann zu hören sein. Im Anschluss an das Konzert wird Andreas Braun (Konzertbüro Andreas Braun, Vorstandsmitglied im Verein der Förderer der HfMT Köln) ein Gespräch mit den Künstlern führen.

Der Eintritt beträgt 10 bzw. 5 Euro. Hochschulangehörige haben freien Eintritt. Die Tickets sind über KölnTicket zu erhalten. Weitere Konzerte dieser Reihe werden über das Jahr verteilt das Alliage Quintett (12.04.2011), das Liedduo Christoph Prégardien und Michael Gees (17.05.2011), das Amarillys Quartett (11.10.2011) und das Benjamin Schaefer Trio (8.11.2011) geben.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Hochschule (www.hfmt-koeln.de).

Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Preis 2011 geht an Kölner Studierende

Anna Lucia Richter (Gesang) und Christoph Schnackertz (Klavier) gewinnen den ältesten deutschen Musikwettbewerb Weiterlesen

20.01.2011

Vom 13. bis 16. Januar 2011 fand in Berlin der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerb statt. Der erste Preis dieses ältesten deutschen Musikwettbewerbs geht in der Sparte Gesang an Anna Lucia Richter (Klasse Prof. K. Kelly-Moog). Sie erhält ein Preisgeld in Höhe von 3600,-- Euro. Die hochkarätig besetzte Jury fand aber auch die künstlerische Leistung des begleitenden Pianisten so herausragend, dass ein eigener Zusatzpreis kreiert wurde. Dieser geht an Christoph Schnackertz (Klasse Prof. Jürgen Glauß).

Der Wettbewerb um den Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Preis wird jährlich von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz an außergewöhnlich begabte, fortgeschrittene Studierende der Musikhochschulen in der Bundesrepublik Deutschland vergeben. Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen führt den Wettbewerb durch. Traditioneller Austragungsort ist die Universität der Künste Berlin; dort gaben die Laureaten im großen Konzertsaal am 16. Januar ein vielbeachtetes Preisträgerkonzert.

Masterclass und Transatlantische Bachsoirée : Juilliard Violinist Prof Lewis Kaplan in Köln

Auf Einladung des Rektorats und der Dekanin Frau Prof Ariadne Daskalakis fand am 15. November eine spektakuläre Violin-Masterclass im Kammermusiksaal der HfMT statt. Weiterlesen

09.12.2010

Lewis Kaplan, international renommierter Violinist und Musikpädagoge und Nachfolger des legendären Iwan Galamian an der Juilliard School of Dance, Drama and Music, war von New York in die Domstadt gekommen, um so symbolisch das Projekt „transatlantic music“ zu starten. Kaplan zeigte sich begeistert von der Begegnung mit sieben exzellent vorbereiteten Studenten der HFMT Violin-Professoren.

Ein fasziniertes Publikum aus Studenten und auch Dozenten verschiedener Fakultäten erlebte work in progress in der inspirierenden Masterclass von Professor Kaplan mit Werken von Bach, Beethoven, Tschaikowsky, Ravel , Ysaye und Wienawski .

Bei einer „transatlantischen Bachsoirée“ im Excelsior Hotel Ernst, zu dem das Amerika Haus NRW am Abend des 16. November geladen hatte, kam es zu einer weiteren Begegnung von New Yorker und Kölner Musiktradition. Es begann nach einführenden Worten von Eveline Metzen und Prorektor Prof. Joachim Ullrich mit einer lecture performance von Professor Lewis Kaplan „Bach, God and Numbers“ zu Johann Sebastian Bachs d-moll Chaconne. In einem anschließenden Gespräch mit dem Intendanten der Kölner Philharmonie, Louwrens
Langevoort, ging es um Kaplans Leben, seiner Liebe zu Bach und zur Musik und auch um das Projekt „transatlantic music“. Der Amerikaner mit langjähriger Deutschland-Verbindung lieferte gute Gründe für einen solchen Austausch vom Hudson an den Rhein und umgekehrt.

Den Ausklang bildete das von Ariadne Daskalakis für diese spezielle Besetzung arrangierte Quartett Fassung des Doppelkonzerts (BWV 1043) von Johann Sebastian Bach. Es spielten Studenten der HfMT: Fumiko Ishida (Cembalo), Nina Liepe und Mariya Krasnyuk (Violine), Shen zi Guo (Celllo), die von einem begeisterten Publikum mit viel Applaus gefeirt wurden.

„Die künstlerische Qualität der Kölner Studenten hat mich sehr beeindruckt. Ich freue mich schon auf meinen nächsten Köln-Besuch im Mai 2011,“ so Professor Lewis Kaplan im Anschluss an diesen Auftakt zum Austauschprojekts zwischen der Juilliard School und der HfMT. Denn im kommenden Frühjahr wird er in Begleitung von fünf Juilliard Studenten zu einem knapp 10-tägigen Besuch an die HfMt komen. Zusammen mit den deutschen Studenten und Professoren, werden sie dann ein Programm aus gemeinsamen Masterclasses und Konzerten, sowie ein ergänzendes Kulturprogramm absolvieren.

Das „transatlantic music“- Projekt wird getragen von der Unterstützung der Rektoren beider am Projelkt beteiligter Hochschulen, President Polisi von der Juilliard School und Prof. Schuhenn von der HfMT. Besonder Dank gilt auch dem deutschen Generalkonsul in New York, Dr. Horst Freitag, der sich seit langem für die Verbindung der Juilliard School mit Deutschland engagiert. Wir freuen uns, dass der deutsche Botschafter in den USA, Dr. Klaus Scharioth, die Schirmherrschaft über das Projekt „transatlantic music“ übernommen hat. Hoffnungen richten sich nun an den DAAD und sein Förderprogramm für den internationalen Austausch von Musikhochschulen. Vor allem aber freuen wir uns über die Kooperation mit dem Amerika Haus NRW und danken insbesondere Frau Eveline Metzen für ihre tatkräftige Unterstützung.

Auf finanzielle Hilfe bleibt das Projekt angewiesen. Spendenbescheinigungen erteilt der Verein der Förderer der Hochschule für Musik und Tanz www.foerderer-hfmt.de/spende.htm.

Claudia v. Arnim


Choreographie – Medien – Gender

Eine interdisziplinäre Tagung vom 1. - 3. Juli 2011 am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz in Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien Köln Weiterlesen

06.12.2010

Choreographie und Medien stehen in einem engen Wechselverhältnis. Aufgrund der Omnipräsenz von Medien auf der Bühne und in Dokumentationsverfahren ist die wechselseitige Beziehung mittlerweile ein zentrales Thema in der interdisziplinär ausgerichteten Tanzforschung. Allerdings ist – bis auf wenige Ausnahmen – eine kritische Analyse dieser Konstellation von Tanz und Medien im Hinblick auf Genderfragen ein nur wenig untersuchtes Feld – und das, obwohl genderspezifische Konstellationen sich nicht nur in Bezug auf ästhetische und medieninnovative Dimensionen, sondern auch in Bezug auf den Zugang zu und die Sozialisierung mit Medien konstatieren lassen.

Eine gendertypische Aufteilung scheint sich dabei auch in den Aneignungsverfahren von tänzerischen und choreographischen Kompetenzen zu manifestieren. Vor diesem Hintergrund möchte sich die 5. Choreographie-Tagung am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit der wechselseitigen Beziehung von Choreographie, Medien und Gender auseinander setzen und aufzeigen, wie deren Analyse einen gewichtigen Beitrag in der Neuverhandlung von Gender-Konzeptionen als choreographierte Medienereignisse leisten kann.

Ziel ist es dabei, sowohl einen interdisziplinären Austausch anzuregen, als auch einen Ausgangspunkt für die feste Verankerung eines Medien- und Genderschwerpunkts im Ausbildungsprofil des ZZT und des neu etablierten Studiengang M.A. Tanzwissenschaft zu setzen. Die Tagung versteht sich dabei als ein Forum, um theoretisches und praktisches Wissen zusammen zu bringen und findet in Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) statt.

Konzeption: Prof. Dr. Yvonne Hardt und Anna-Carolin Weber M.A. (HfMT Köln)
In Kooperation mit: Prof. Dr. Marie-Luise Angerer (KHM Köln)
Veranstaltungsort: Zentrum für Zeitgenössischen Tanz,
Hochschule für Musik und Tanz Köln,
Turmstr. 3-5, 50733 Köln
Kontakt für weitere Informationen: anna-carolin.weber@hfmt-koeln.

Neuer Masterstudiengang bei Prof. Pierre-Laurent Aimard an der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Ab dem Wintersemester 2010/11 wird der Studiengang Neue Klaviermusik angeboten Weiterlesen

02.12.2010

Erstmals können Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln in diesem Semester den neuen Masterstudiengang Neue Klaviermusik bei Prof. Pierre-Laurent Aimard belegen. Der Studiengang richtet sich an hochqualifizierte Pianistinnen und Pianisten, die speziell die Arbeit mit der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts vertiefen möchten.

Mit Prof. Pierre-Laurent Aimard verfügt die Hochschule in ihrem Kollegium über einen weltweit renommierten Spezialisten für das zeitgenössische Klavier-Repertoire. Aimard wurde 1957 in Frankreich geboren und studierte am Pariser Konservatorium. Mit zwölf Jahren lernte Aimard Olivier Messiaen kennen und wurde in kurzer Zeit zum berufenen Interpreten von dessen Werken. Er gilt als zentrale Persönlichkeit in der
Zeitgenössischen Musik und arbeitete über 15 Jahre eng mit György Ligeti.

Der von der Hochschule gegründete neue Studiengang ist sehr facettenreich. Er beinhaltet eine Fülle von Lehrangeboten in den Bereichen Instrumentalpraxis, Kammermusik/Ensemble und Theorie der Neuen Musik/Komposition. Studierende die anstreben Mitglied in einem Ensemble für Neue Musik zu werden, werden in diesem Studiengang ideal auf ihren weiteren künstlerischen Werdegang vorbereitet. Durch das vor kurzem gegründete Institut für Neue Musik wird den Studierenden zudem ein lebhaftes und kreatives Umfeld geschaffen.

Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2011/2012 endet am 1. März 2011. Weitere Informationen zu diesem Studiengang finden Sie auf der Homepage der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Tanzstudenten kreieren eigene Stücke

Das Projekt Junge Choreographen 2011 Weiterlesen

26.11.2010

Kurze Choreographien (17. - 18.02.2010) von und mit StudentInnen des Zentrums für Zeitgenössischen Tanz der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Junge Choreographen zeigt alljährlich Choreographien von Studenten, die hier Raum zur Verwirklichung eigener Ideen, interdisziplinärer Ansätze und zu tänzerischen Reflexionen etablierter künstlerischer Arbeitsmethoden haben. Erstmalig besteht in diesem Jahr die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit dem Master Angewandte Tanzwissenschaft, der im Oktober am Zentrums für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) gestartet ist. Anders als in kleineren Formaten wie dem Open Space, die Bewegungsstudien oder erste Recherchen zeigen, sind bei den Jungen Choreographen choreographische Arbeiten zu sehen, die bereits Ergebnis eines umfangreichen Feedbackprozesses sind.

Leitung: Prof. Vera Sander, Prof. Dr. Yvonne Hardt und Katarina Kleinschmidt
Termin: 17. und 18. Februar 2011 um 20 Uhr
Zentrums für Zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Ort: Studiotheater ZZT, Turmstrasse 3-5, Köln-Nippes

Chopin Klavier-Wettbewerb der an der Hochschule für Musik Köln

Drei Tage lang findet der Wettbewerb der Kurd Aschenbrenner Stiftung statt. Weiterlesen

25.11.2010

Vom 8. bis 10. Dezember 2010 findet zum wiederholten Mal an der Hochschule für Musik und Tanz Köln der Chopin Wettbewerb der Stiftung Kurd Aschenbrenner statt. Dieser Wettbewerb richtet sich an Studierende der vier NRW Musikhochschulen Detmold, Düsseldorf, Essen und Köln sowie an Studierende der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und wird im dreijährigen Turnus veranstaltet.

Schon seit 1983 wird der Wettbewerb an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ausgetragen. Kurd Aschenbrenner, Generalmanager einer Versicherung in Hamburg, war Chopinliebhaber. Nach jahrelangen Selbstversuchen einen Chopinschen Walzer so auf dem Klavier zu spielen, wie er es selbst innerlich hörte gab Aschenbrenner auf und stiftete nach seiner Pensionierung der Hochschule für Musik und Tanz Köln den Chopin Wettbewerb.

Der Zeitpunkt für die Durchführung des Wettbewerbs könnte nicht besser gewählt sein. Anlässlich des 200. Geburtstags von Fryderyk Chopin wurde das Jahr 2010 zum Chopin-Jahr erklärt. Auf der ganzen Welt finden Tausende von Konzerten, Seminaren, Ausstellungen und Gedenkfeiern statt, mit denen der große polnische Komponist gewürdigt wird. Das Generalkonsulat der Republik Polen in Köln stiftet dem Gewinner des Wettbewerbes in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Fremdenverkehrsamt in Berlin und dem Nationalen Fryderyk Chopin Institut in Warschau eine Konzertreise nach Polen. Dort wird der Gewinner im Jahr 2011 ein Konzert in Warschau oder in der Chopin Geburtsstätte Zelazowa Wola spielen.

Die Jury setzt sich aus Lehrenden der Hochschulen für Musik in Detmold, Düsseldorf, Essen, Hannover und Köln zusammen. Am 10.Dezember 2010 findet um 19.30 Uhr das Preisträgerkonzert im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Das Preisträgerkonzert sowie die einzelnen Runden sind öffentlich.




Cologne Jazz Night am 3. Dezember an der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Die Nacht wird Teil eines Kölner Jazz-Festivals, das vom 2. bis zum 5. Dezember 2010 stattfindet. Weiterlesen

05.11.2010

Am 3. Dezember 2010 gehört die Hochschule für Musik und Tanz Köln die ganze Nacht dem Jazz…Auch auf dem nun bereits 10. Festival für Jazz und Populäre Musik werden wieder unterschiedliche Bands im ständigen Wechsel zwei Bühnen bespielen. Acht bereits etablierte Bands geben an den zwei Abenden ihre Jazzsongs zum Besten, unter ihnen nicht selten Ehemalige der Hochschule. Neben den Konzerten bietet das Festival jungen Musikern in Workshops die Chance einer Begegnung und eines Austauschs

Die „Cologne Jazz Night “ ist nun Teil eines Kölner Jazz Festivals, das vom 3. bis zum 5. Dezember stattfindet. Der zentrale Konzertabend an der HfMT Köln wird am 3. Dezember sein, Stadtgarten und Loft werden vom 02.12. bis zum 05.12. ihr Programm auf dieses Ereignis abstimmen. Weitere Konzerte in anderen etablierten Spielorten der Stadt sind in Vorbereitung.

Die Konzertnacht wird am 3. Dezember 2010 von den "Expressway Sketches" im Konzertsaal sowie Blanka Nunez Band & Ingo Stahl im Kammermusiksaal um 20.00 Uhr eröffnet. Die „Expressway Sketches“ nennen ihr Konzept „Garagenjazz“, d.h. das jedes ihrer Stücke in weniger als 10 Minuten komponiert wurde, sodass das Publikum eine unglaublich spannende Musik erwarten wird.
Von Blanka Nunez Band und Ingo Stahl wird das Publikum eher naturverbundene Songs zu hören bekommen.

Um 21.00 Uhr bespielen anschließend Colonel Petrov (Konzertsaal) und „Das Wasserfuhr Quartett“ (Kammermusiksaal) die zwei Bühnen. Die Wasserfuhr Brüder (Posaune; Trompete) gelten als die talentiertesten jungen Musiker im Land und wollen das Publikum mit „authentische[r] [und] ehrliche[r] Musik“ überzeugen.

Des Weiteren treten um 22.00 Uhr das Kaus Heidenreich Quartett im Konzertsaal und Max von Einem mit Band im Kammermusiksaal auf. Das neue Quartett um den in Hamburg und Köln lebenden Posaunisten Klaus Heidenreich widmet sich dem modernen Jazz aus eigener Feder. Max von Einem beschreibt sein Konzept als ein neues kulinarisches Klangerlebnis. Markante Soli treffen hier auf schwebende Passagen und Eigenkompositionen werden aufgetischt.

Als "artist in residence" wird diesmal Niels Klein, Saxophonist und Komponist, eingeladen. Er wird mit der BigBand der Hochschule ein Programm erarbeiten. Dieses wird um 23.00 Uhr im Konzertsaal zu hören sein.

Ab 23.45 Uhr spielt die Band „The Smack“ im Kammermusiksaal. Die Gruppe eröffnet nicht umsonst den „Partyabend“, denn die Zuhörer erwartet komplett handgemachter Techno nur mit Drums, Keyboards und Bassgitarre.

Nähere Informationen finden Sie auch unter der Homepage der Cologne Jazz Night (www.cjn.hfmt-koeln.de). Die Konzertkarten sind für 6/4 Euro unter KölnTicket oder an der Abendkasse erhältlich.

Großes Jazz/ Pop Vokalfestival an der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Die voc.cologne 2011 findet vom 14. bis zum 16. Januar 2011 statt Weiterlesen

05.11.2010

Vom 14. bis zum 16. Januar 2011 findet zum vierten Mal die voc.cologne, das erfolgreiche Festival für Vokalensembles, an der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Zum einen besteht das Festival aus Ensemble- und Chorcoachings, zum anderen aus zwei Konzertabenden.

In den drei Tagen haben die überwiegend aus Studierenden bestehenden Gruppen die Möglichkeit sich im Bereich der Populären Vokalmusik weiterzubilden. Außerdem wird ihnen die Chance gegeben durch professionelles Coaching Anregungen und Impulse zu sammeln und Arbeitstechniken zu erlernen. Zugleich bietet die voc.cologne ein Forum zum Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten.

Die angemeldeten Ensembles können an Workshops teilnehmen, in denen sie u.a. von Eric Sohn und Prof. Stephan Görg individuell gecoacht werden.
Eric Sohn wirkte bei verschiedenen Opern- und Musiktheaterproduktionen mit und ist als Coach der A-Cappella-Gruppe Wise Guys bundesweit als Ensemblecoach mit Schwerpunkt auf Populärer Musik gefragt. In diesem Bereich ist er seit 2006 Dozent an der Hochschule für Musik Köln und dort Initiator des Festivals für Populäre Vokalmusik "voc.cologne". CD-Produktionen und Rundfunkaufnahmen runden seine künstlerische Tätigkeit ab.
Prof. Stephan Görg erhielt 2004 die Professur für Schulpraktisches Klavierspiel / Improvisation an der Hochschule für Musik Köln. Durch eine Vielzahl von unterschiedlichsten künstlerischen und pädagogischen Tätigkeiten hat sich Stephan Görg ein ungewöhnlich breites Profil in der Musikbranche erarbeitet. Darüber hinaus ist er Leiter und Gründer von Vocal Journey, einem Chor der bereits vielfältige Preise gewinnen konnte (u.a. beim internationalen Vokalfestival „Sing & Swing“ in Köln). Alle Coachings und Kurse sind öffentlich, sodass Interessierte bei diesen zuschauen und die Probenarbeit passiv verfolgen können.

Neben den alltäglichen Coachings finden am 15. Januar um 20.00 Uhr und am 16. Januar um 18.00 Uhr Konzerte im Konzertsaal der HfMT Köln statt.
Auftreten werden die schwedische international bekannte Vokalgruppe „The Real Group“, der Pop/Jazz/Gospelchor der Hochschule für Musik und Tanz Köln „Vocal Journey“ und schließlich die Ensembles der Voc.Cologne 2011.

Neben den Auftritten des hochschuleigenen Schulmusikerchor Chor Vocal Journey, werden die Highlights der Abende vor allem die Konzerte von „The Real Group“ (Mitglieder: Emma Nilsdotter, Katarina Henryson, Anders Edenroth, Morten Vinter Sòrensen, Anders Jalkeus) sein. Das fünfköpfige schwedische Vokalensemble gehört zum Besten, was die Vocal-Jazz-Szene weltweit zu bieten hat. Das Ensemble entwickelte in seiner 25-jährigen Bandgeschichte einen unverwechselbaren Sound und Vokalstil. Zahlreiche Auszeichnungen und CDs dokumentieren die Ausnahmestellung in der A-Cappella-Szene.

Weitere Informationen lassen sich der Homepage der Voc.Cologne (www.voccologne.hfmt-koeln.de) entnehmen. Die Karten für beide Konzerte sind für 17.-/12.- € bei KölnTicket erhältlich.

Die voc.cologne 2011 in Kürze:

14. Januar 2011: Ensemble- und Chorcoaching

15. Januar 2011:
10.00-18.30 Uhr: Ensemble- und Chorcoaching in der HfMT Köln
20.00 Uhr: The Real Group
                  Vocal Journey
                  Im Konzertsaal der HfMT Köln

16. Januar 2011:

10.00-17.00 Uhr: Ensemble- und Chorcoaching in der HfMT Köln
18.00 Uhr: The Real Group
                  Ensembles der voc.cologne 2011
                  Im Konzertsaal der HfMT Köln

Tanz in Schulen

Weiterbildungschancen an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und an der Deutschen Sporthochschule Köln Weiterlesen

27.10.2010

Neues Master-Modul auf Hochschulebene: „Tanz in Schulen“
ein Modell-Kooperationsprojekt, gefördert von Tanzplan Deutschland

Spätestens seit dem Tanzfilm „Rhythm is it!“ mit dem Choreografen Royston Maldoom und dem Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker Sir Simon Rattle, ist die Bedeutung, die Tanz für Kinder und Jugendliche haben kann, einer breiten Öffentlichkeit bekannt.

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln und die Deutsche Sporthochschule Köln haben in Kooperation mit weiteren Partnern das Quali¬fizierungskonzept TANZ IN SCHULEN entwickelt. Dies ist das erste bundesweite Master-Modul für TanzkünstlerInnen speziell für diesen Bereich, das auf Hochschulebene verankert wird. Das Modul ist in die neuen Masterstudiengänge „Tanzkultur V.I.E.W“ (DSHS) und „Tanzpädagogik“ (HfMT) integriert, kann aber auch völlig unabhängig davon berufsbegleitend studiert werden.

Der Vorteil: Diejenigen, die sich speziell für den Bereich Tanz und Schule interessieren, können sich hier ganz gezielt professionell fortbilden. Denn das Modul kann mit einem Umfang von 15 Credit Points in 2 Semestern als Weiterbildungsmaßnahme studiert werden.

Das Modul TANZ IN SCHULEN soll zukünftig auch an weiteren Universitäten etabliert werden und langfristig dazu beitragen, die Qualität der tanzpädagogischen Praxis an Schulen zu sichern bzw. verbessern.
Ein Anspruch der dem Bundesland NRW mit seiner aktiven Tanzlandschaft gut zu Gesicht steht.

Die erste Pflicht-Veranstaltung von TANZ IN SCHULEN findet bereits im Herbst 2010 statt. Das komplette Modul wird dann ab dem Wintersemester 2011/12 angeboten.

Am 29. Oktober 2010 wird das neue Modul TANZ IN SCHULEN auf der StadtKlangNetz-Konferenz ab 11.30 Uhr im Bürgerhaus Stollwerck erstmals vorgestellt.
Interessierte Medienvertreter können sich im Rahmen dieser Konferenz über das Thema „Ausbildung für künstlerische Bildung“ informieren.

Kooperationspartner für dieses Projekt sind

  • nrw landesbuero tanz, tanz in schulen/ Gesellschaft für Zeitgenössischen Tanz NRW e.V.
  • tanzhaus nrw düsseldorf, Take–off: Junger Tanz
  • Akademie Remscheid für musische Bildung und Medienerziehung e. V. Fachbereich Tanz
  • Landesarbeitsgemeinschaft Tanz NRW e.V.

Kontakt

Nana Eger
Koordinationsstelle Tanz in Schulen

Am Sportpark Müngersdorf 6
50933 Köln

Telefon: 0221-4982-2820
n.eger@dshs-koeln.de
www.dshs-koeln.de/modultanzinschulen

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln beruft drei neue Professuren für Gesang

Lioba Braun, Martin Bruns und Gabriele Rech bereichern seitdem das Professorenkollegium Weiterlesen

20.10.2010

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln ist im Bereich Musiktheater eine der größten Ausbildungsstätten in Europa. Um dieser führenden Rolle gerecht zu werden, hat die Hochschule speziell für die Ausbildung zum Opernsänger eine Organisationsform geschaffen, die, vergleichbar mit entsprechenden Einrichtungen internationalen Ranges, ein höchst attraktives, an der Opernpraxis orientiertes Studium garantiert. Sie trägt den Namen „Rheinische Opernakademie“ und ist ein auf die Hochschulstandorte Köln und Aachen gestütztes internationales Kompetenzzentrum für Musiktheater, das sich in Verflechtung mit der Oper Köln und dem Stadttheater Aachen mit zielgerichteter Intensität und Effizienz etabliert hat.

Zum Wintersemester 2010/2011 begrüßte der Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Prof. Reiner Schuhenn, drei neue Lehrende im Fachbereich Gesang: Lioba Braun, Martin Bruns und Gabriele Rech, die sich alle der Aufgabe zuwenden werden, die Hochschule in dieser Entwicklung weiter voranzutreiben.

Lioba Braun wird vor allem das dramatische Fach an der Hochschule für Musik und Tanz Köln vertreten. Die international anerkannte und gefragte Mezzosopranistin tritt die Nachfolge von Prof. Monica Pick-Hieronimi an.

Martin Bruns übernimmt ab diesem Semester die Nachfolge von Prof. Josef Protschka an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen.

Gabriele Rech arbeitet bereits seit dem Sommersemester 2010 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln am Standort Aachen in einer Professur für szenischen Unterricht und Projektkoordination. Mit der Besetzung dieser Stelle setzt die Hochschule für Musik und Tanz Köln einen wesentlichen Aspekt der in den Zielvereinbarungen mit dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW vereinbarten Punkte zur Festigung des Standortes Aachen im Bereich der Opernausbildung um.

Aktuelle Programmänderung der Kammermusikreihe „Spitzentöne“

Das niederländische Streichquartett „EnAccord“ ist zu Gast an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Weiterlesen

18.10.2010

Am Dienstag den 19. Oktober 2010 tritt das niederländische EnAccord Streichquartett anstelle des Amaryllis Quartetts um 19.30 Uhr im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln (Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln) auf. Der Auftritt des Amaryllis Quartetts fällt krankheitsbedingt leider aus. Der Eintritt beträgt 10 Euro bzw.5 Euro

Das niederländische EnAccord String Quartett ist eines der jüngsten Quartette der Niederlande und wurde 1998 gegründet. Die vier Musikerinnen - Ilka van der Plas , Helena Druwé , Rosalinde Kluck, Mette Seidel - wurden schon mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Zuletzt waren sie 2009 Gewinner des internationalen Joseph Haydn Wettbewerbes in Wien und gewannen den zweiten Preis auf dem Kammermusik Festivals in Trondheim. Das EnAccord String Quartett hat schon mit vielen renommierten Künstlern zusammen gearbeitet, wie z.B. dem Klarinettist Walter Boeijkens. Monatlich erhält das Ensemble Unterricht bei Mitgliedern des Alban Berg Quartetts an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
Nach Valentin Erben, Cellist des Alban Berg Quartettes haben „[d]ie vier jungen Damen […] zu einem sehr ausgewogenen Quartettspiel gefunden. Ihre Interpretationen sind sehr überzeugend und gut durchdacht. Am Podium bestechen sie überdies durch starke musikalische Ausstrahlung und wissen das Publikum zu begeistern."

Das Konzert ist Bestandteil der Kammermusikreihe „Spitzentöne“, die von den Förderern der Hochschule für Musik und Tanz Köln initiiert und finanziert wird. Im Programm steht der Quartettsatz von F. Schubert, das Streichquartett Nr. 1 „Metamorphoses Nocturnes" von G. Ligeti und F. Mendelssohn-Bartholdys Streichquartett Nr. 2 in a, op. 13.

Weitere Informationen Weitere finden Sie in unserem Veranstaltungskalender (http://www.hfmt-koeln.de/nc/veranstaltungen/highlights.html) und auf der Homepage des EnAccord Streichquartetts unter www.enaccord.nl/.

Pop als offenes Feld

Neue Wege in der Erforschung Populärer Kultur - Zum Kongress „Methoden der Populärkulturforschung“ an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Weiterlesen

18.10.2010

Vom 7.-8. Januar 2011 findet an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in Kooperation mit der Gesellschaft für Medienwissenschaften die dritte Jahrestagung der AG Populärkultur und Medien statt.

In einem inter- und transdisziplinären Workshop erarbeiten Kultur- und MedienwissenschaftlerInnen, SoziologInnen, MusikwissenschaftlerInnen und PädagogInnen gemeinsam anhand von exemplarischen Forschungsprojekten an popkulturellen Phänomenen die Frage nach Methoden und Methodologie der Populärkulturforschung.

Lässt sich der sonntägliche „Tatort“ als populärer Interdiskurs analysieren? Welche musikalische Sprache spricht der Heavy Metal ? Und wie kann man Filme von Jim Jarmusch mit den Augen von Gilles Deleuze betrachten?

Der gesellschaftliche Alltag mit seinem permanenten selbstverständlichen Neben- und Miteinander von Internet-, Film-, TV- und Musikrezeption wird zur spannungsgeladenen Herausforderung für die Wissenschaft: Film- und Fernsehforschung treffen auf Popmusikwissenschaft, moderne Sprachwissenschaft auf Kultur- und Sozialforschung.

Allen WissenschaftlerInnen geht es darum, gegenstandsorientierte Methodendebatten und Forschungsperspektiven durch ein close reading Populärer Kulturen zu erarbeiten, der Multiperspektivität Populärer Kulturen gerecht zu werden und das offene Feld der Populärkulturforschung grundlegend im Kontext der Medien- und Kulturwissenschaften zu verankern.

Den Veranstaltern Prof. Dr. Michael Rappe aus Köln und Dr. Marcus S. Kleiner aus Siegen ist besonders die inter- und transdisziplinäre Auseinandersetzung wichtig:
so vielschichtig und divers wie das Phänomen „Pop“ nunmal ist, müssen auch die Blickwinkel seiner Betrachter sein und eben auch ihre Methoden.

Anmeldung

Prof. Dr. Michael Rappe (michael.rappe@gmx.net)

Kontakt

Dr. Marcus S. Kleiner (kleiner@medienwissenschaft.uni-siegen.de)

Methoden der Populärkulturforschung (pdf)

Meisterkurse für Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Am 15. Oktober 2010 beginnt ein neuer Meisterkurszyklus an der Hochschule Weiterlesen

06.10.2010

Kurz nach der Eröffnung des Wintersemesters veranstaltet die Hochschule für Musik und Tanz Köln drei Meisterkurse für Klavier mit international renommierten Künstlern. Die Kurse richten sich an Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie an Interessierte von außerhalb. Die besondere Bedeutung der Klavierlehre an der Hochschule und die Vielfältigkeit der Interpretationen soll durch diese Veranstaltungsreihe deutlich werden.

Am 15. und 16. Oktober eröffnet Andrea Baggioli, Professor für Klavier am Conservatorio de Musica „S.Cecilia“ in Rom, die Veranstaltungsreihe. Er beginnt mit seinem Vortrag über die „Contrapunktischen Studien“ von Robert Schuhmann. Um 19.00 Uhr gibt Baggioli dann ein Konzert im Italienischen Kulturinstitut. Am Vormittag des 16. Oktobers leitet Baggioli seinen Meisterkurs im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Im Dezember 2010 setzt die bekannte russische Pianistin und Professorin am Tschaikowski-Konservatorium in Moskau, Ekaterina Derzhavina die Veranstaltungsreihe fort. Am 2. Dezember tritt sie in Wuppertal mit Werken von Haydn auf und gibt am 3. und 4. Dezember einen Meisterkurs an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Im Januar 2011 folgt ein Kurs mir Pierre-Laurent Aimand, der selbst Professor an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und ein international anerkannter Pianist ist. Der Kurs am 11. und 12. Januar 2011 befasst sich vor allem mit dem Klavierwerk von Pierre Boulez. Den Abschluss des Kurses und auch der Reihe bildet ein Konzert der Kursteilnehmer am 11. Januar.

Ausführlichere Informationen zu der Konzertreihe finden Sie im Internet unter:

www.hfmt-koeln.de/fileadmin/redaktion/downloads/flyer_meisterkurse_klavier.pdf



04.10.2010

Insgesamt 15 Konzerte präsentieren die Studierenden des Orchesterzentrum|NRW im Wintersemester, das am 1. Oktober beginnt. Vor Publikum legen die Nachwuchsmusiker am 14. Oktober um 19.30 Uhr los: Beim ersten Kammerkonzert spielen sie u.a. Sonaten von Debussy und Schubert sowie Fantasien für Flöte von Georg Philipp Telemann. Neben den kostenlosen Kammer- und Lunchkonzerten gehört auch das Sinfoniekonzert fest zum Spielplan des Orchesterzentrum|NRW.

Am 26. November um 20 Uhr ist das Sinfonieorchester Orchesterzentrum|NRW unter der Leitung von Sebastian Weigle, dem Generalmusikdirektor der Frankfurter Oper, im Konzerthaus Dortmund zu hören. Auf dem Programm des Sinfoniekonzerts stehen die 4. Sinfonie von Gustav Mahler, Ludwig van Beethovens 8. Sinfonie und das „Capriccio für Sinfonieorchester 2001“ von Mark Pogolski. Das Sopran-Solo im Werk von Mahler übernimmt die international gefeierte Maria Bengtsson aus Schweden.

Außerdem gibt es im Dezember die zweite Auflage der MCO Academy, die durch die Kunststiftung NRW und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen gefördert wird: Dann spielt das Mahler Chamber Orchestra zusammen mit den besten Studierenden des Orchesterzentrum|NRW. Das gemeinsame Konzert unter der Leitung des Barockspezialisten Ton Koopman ist in der Philharmonie Essen (14. Dezember), der Kölner Philharmonie (15. Dezember) und dem Konzerthaus Dortmund (16. Dezember) zu hören.

Erster Termin im Wintersemester 10/11:

Donnerstag 14. Oktober 2010, 19.30 Uhr
Orchesterzentrum|NRW Kammerkonzert
mit Werken von Debussy, Ibert, Schreck, Schubert, Schumann und Telemann

Kontakt:
Orchesterzentrum|NRW Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Christina Quast
Brückstraße 47
44135 Dortmund
Tel. +49_(0)231_725168-13
Fax. +49_(0)231_725168-20
info@orchesterzentrum.de
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Tag der offenen Tür am Pre-College Cologne

Das Ausbildungszentrum für musikalisch hochbegabte Kinder und Jugendliche lädt zum fünfjährigen Bestehen ein. Weiterlesen

04.10.2010

Das Pre-College Cologne - Ausbildungszentrum für musikalisch hochbegabte Kinder und Jugendliche der Hochschule für Musik und Tanz Köln feiert seinen 5.Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür!

Herzlich möchten wir Sie daher einladen mit uns zu feiern

am Samstag, 9.Oktober 2010
ab 11.00 Uhr
in der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Unter Krahnenbäumen 87, D-50668 Köln
Der Eintritt ist frei


Auf dem Programm stehen:

  • Vorträge und Informationen zur frühen musikalischen
    Spitzenförderung für Kinder und Jugendliche
  • offener Unterricht in Haupt- und Nebenfächern
  • zahlreiche musikalische Beiträge mit Jungstudierenden
  • heitere Anekdoten
  • Ausstellungen im Foyer

Nähere Informationen unter Ute.Hasenauer(at)hfmt-koeln(dot)de

Über Ihr Interesse und Ihren Besuch würden wir uns sehr freuen!

Methodendebatte zur Populärkulturforschung

3. Jahrestagung der AG Populärkultur und Medien (GfM) in der Hochschule für Musik und Tanz Köln Weiterlesen

14.09.2010

Am 07. und 08. Januar 2011 findet in der Hochschule für Musik und Tanz Köln (Raum 13+14) die 3. Jahrestagung der AG Populärkultur und Medien (GfM) statt. In den zwei Tagen sollen unterschiedliche Methoden zur Populärkulturforschung erprobt werden. Dr. Markus S. Kleiner und Prof. Dr. Michael Rappe führen durch die Veranstaltung.

Ausgangspunkt der Tagung ist die These, dass zu einer wissenschaftlichen Untersuchung der Populärkultur eine Methodendebatte benötigt wird. Das Anwenden von bereits bekannten Theorien reicht nach Michael Rappe nicht aus, um die Populärkultur differenziert zu erforschen und darzustellen.

Im Zusammenhang mit der Methodendebatte im Januar 2011 an der HfMT Köln soll die Vielfalt der Untersuchungsmethoden der Populärkultur aus mehreren Perspektiven betrachtet werden. Außerdem soll die Tagung die Populärkulturforschung festigen.

Die Tagung ist offen für alle Interessierten. Um eine vorherige Anmeldung bei Johanne Schröder (johanne_schröder@yahoo.de) oder bei Prof. Dr. Michael Rappe (michael.rappe@gmx.de) wird gebeten. Der Eintritt ist frei.


„Auferstehung“ Frankensteins im Orangerie-Theater und in der Kölner Rechtsmedizin

Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln führen Mary Shellys Roman „Frankenstein“ auf Weiterlesen

14.09.2010

Am 8. Oktober findet die wahrscheinlich mysteriöseste Veranstaltung der Musiktheatersparte der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Gesangsstudierende zeigen eine szenisch-musikalische Fassung des Romans „Frankenstein“ von Mary Shelly. Regie führt der Hochschullehrer für Ariengestaltung und Szenischen Grundunterricht Andreas Durban. Die Kompositionen stammen von Henrik Albrecht.

Zwei Aufführungen der Musiktheater-Produktion werden am 6. und 7. Oktober im Orangerie Theater stattfinden. Das Besondere der dritten Aufführung am 8. Oktober wird jedoch vor allem Spielort und Spielzeit sein. Die Besucher erwartet eine zur Thematik passende, aber auch ungewöhnliche Atmosphäre. Denn die Sänger und Sängerinnen spielen um 22.00 Uhr im Hörsaal der Kölner Rechtsmedizin. Die Wahl dieser Spielstätte bietet der Vorstellung weitere Möglichkeiten. So ist nach Regisseur Durban eine Zuschauerführung durch die Räume der Rechtsmedizin nicht undenkbar. Zur Einstimmung auf das Stück empfiehlt Durban außerdem einen Spaziergang über den angrenzenden Melatenfriedhof.


Karten:

Orangerie-Theater
Volksgartenstraße 25, 50677 Köln
Eintritt:15 Euro / ermäßigt 9 Euro
Ticketreservierung: 0221 952 27 08 und an der Abendkasse

Universitätsklinik Köln, Institut für Rechtsmedizin
Melatengürtel 60-62, 50823 Köln
Eintritt: 15 Euro/ ermäßigt 9 Euro
Tickets: Abendkasse


Information: www.hfmt-koeln.de

Wolfgang Rihms Oper „Jakob Lenz“ als Highlight der Semestereröffnung

Wiederaufführung der Opernproduktion der Hochschule für Musik und Tanz Köln am Montag den 4. Oktober zur Eröffnung des Wintersemesters Weiterlesen

07.09.2010

Die von manchem so lang ersehnten Semesterferien neigen sich an der Hochschule für Musik und Tanz Köln langsam dem Ende zu und so kann man sich schon auf die große Wintersemestereröffnung am Montag den 4. Oktober freuen.
Nach dem von den Kirchenmusik Studiengängen gestalteten Semestereröffnungsgottesdienst in der Ursulinenkirche (Machabäerstr. 45, 50668 Köln), werden die Studienanfänger in die Bachelor- und die schon Erfahreneren in die� Masterstudiengänge eingeführt. Es folgt die Begrüßung der ausländischen Studierenden durch das Rektorat. Im Anschluss kann vor dem großen Abendevent im Foyer-Café bei Live-Musik entspannt werden.

Um 18.00 Uhr beginnt die feierliche Semestereröffnung im Kammermusiksaal. Hier stellt der Rektor Professor Reiner Schuhenn Wettbewerbspreisträger und neue Lehrkräfte vor und verabschiedet pensionierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
Der Höhepunkt des Tages wird aber sicher das Semestereröffnungskonzert im großen Konzertsaal der Hochschule sein. Es darf sich auf das Stück „Jacob Lenz“ von Wolfgang Rihm gefreut werden, die 2. Kammeroper nach Georg Büchners Novelle „Lenz“.
Das Stück befasst sich mit dem Ende des Dichters Jakob Lenz, der von Stimmen und bösen Visionen verfolgt, durchs deutsche Gebirge irrt. Von seiner Verwirrung getrieben verwechselt er ein totes Mädchen mit seiner Geliebten. Er versucht diese mit der Kraft seines Glaubens wieder zum Leben zu erwecken, als das misslingt wird Lenz endgültig wahnsinnig. Seine Freunde, der Pfarrer Oberlin und der Philoantrop Kaufmann geben ihn auf, nachdem der Versuch, Lenz zurück ins reale Leben zu holen, scheitert.

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln besetzt dieses künstlerisch anspruchsvolle Stück mit erfolgversprechenden Studierenden, die mit herausragender Disziplin und Einsatzbereitschaft unter der Regie von Manfred Kaderk und der musikalischen Leitung von Prof. Stephan E. Wehr zu einer erfolgreichen Aufführung beitragen.
Die Aufführung beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt beträgt 6 bzw. 4 Euro.
Im Anschluss lädt die Hochschule zu einem Umtrunk und Gesprächen im Foyer ein.

kunst:dialoge mit Bubble Wrap, Pop & Jazz

kunst:dialoge zu Roy Lichtenstein in Kooperation der HfMT Weiterlesen

02.08.2010

kunst:dialoge zu Roy Lichtenstein in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln und der Köln International School of Design (KISD) im Museum Ludwig am Donnerstag, 5. August ab 19:00 Uhr

Am 5. August 2010 ist es wieder soweit: das Museum Ludwig öffnet seine Pforten zum „Langen Donnerstag“ mit kunst:dialogen mit Studierenden der Kunstgeschichte in der Ausstellung „Roy Lichtenstein - Kunst als Motiv“, einem musikalischem Programm von Studenten der Hochschule für Musik und Tanz Köln und einer temporären Foyergestaltung von Studenten der Köln International School of Design (KISD).

Wie die kunst:dialoge selbst sind auch die Foyergestaltung sowie das musikalische Programm von jungen Menschen für junge Menschen. Insgesamt 35 Studierende aus den drei Disziplinen wirken mit. Das Museum wird lebendig durch die einfache Formel: Kunstvermittlung, Design & Musik aus studentischer Hand.

BUBBLE WRAP
Die Gestaltung des Foyers am 5. August bildet den Auftakt einer weiteren Kooperation der kunst:dialoge mit der KISD. Bereits seit fünf Jahren gestalten Studenten der KISD die Postkarten für das Projekt. Die Zusammenarbeit ist so erfolgreich, dass nun gewagt wird, das zweidimensionale Medium in den dreidimensionalen Raum zu erweitern. Das zentrale Element der Raumgestaltung ist Luftpolsterfolie („bubble wrap“), die normalerweise nur hinter den Kulissen eines Museums als Verpackungsmaterial verwendet wird. Im Gestaltungskonzept der KISD dürfen die Besucher sie anfassen und Geräusche („Pop“) mit ihr erzeugen. Die Struktur der Folie entspricht den berühmten Lichtenstein-Rastern. Sitzgelegenheiten, Kissen und Bekleidungsaccessoires aus Luftpolsterfolie wie Krawatten und Halstücher sind zentrale Teile des Konzepts. Hinter der Folie verstecken sich alltägliche Gegenstände wie Bierkästen und Europaletten. Eine Projektion von Explosionen, inspiriert durch das „Pop“-Geräusch der Folie, spannt einen Bogen zu Lichtensteins Werk Explosion No. 1 (1965), das im Eingangsbereich des Museums hängt.

POP & JAZZ

6 junge Musiker der Hochschule für Musik und Tanz Köln spielen zunächst solistisch improvisierend in den Räumen der Ausstellung mit Elementen des Jazz, der Popmusik und besonders der Neuen Musik des New York der 50er und 60er Jahre. Das Aufgreifen von Stilelementen der Musikgeschichte erinnert an Lichtensteins Gemälde, die kenntnisreich, doch nicht ohne Ironie, Bezug auf die Kunstgeschichte nehmen. Gegen 21.30 Uhr führen die sechs Musiker im ersten Raum der Ausstellung ihre Improvisationen zusammen, gefolgt von einem Konzert im Foyer des Museums um 22 Uhr. Der bekennende Jazzhörer und Amateurmusiker Lichtenstein hätte sicher seine Freude daran, den leichtfüßigen Improvisationen, die sich bei Pop, Jazz und Neuer Musik stilistisch bedienen, zu lauschen.

Die Projektgruppe der KISD steht unter der Leitung von Prof. Dr. Uta Brandes (Gender & Design) und Prof. Michael Gais (Typographie & Layout)

Die Projektgruppe der Hochschule für Musik und Tanz steht unter der Leitung von Prof. Dieter Manderscheid (Dekan Fachbereich Jazz/Pop)

Kontakt
Paola Malavassi (malavassi@museum-ludwig.de)
Leitung kunst:dialoge
Tel. 0221 22121125

Ort: Museum Ludwig, Foyer und Roy Lichtenstein-Ausstellung
Zeit: Donnerstag, 5. August, kunst:dialoge ab 19 Uhr, 21.30 Uhr Pop und Jazz Improvisationen in der Ausstellung, 22 Uhr Konzert im Foyer

Eintritt: ab 17 Uhr 50 Prozent Ermäßigung: 5 Euro, (Ermäßigungsberechtigte 3,50 Euro)
Kölner haben an diesem Tag (KölnTag) freien Eintritt in die ständige Sammlung des Museum Ludwig

Lexikon: Musik und Gender Antworten

Prof. Dr. Melanie Unseld und Prof. Dr. Annette Kreutziger-Herr Weiterlesen

08.07.2010

Haben Sie sich schon einmal über einen Harfenisten oder eine Posaunistin gewundert? Warum erleben wir so selten Dirigentinnen oder Schlagzeugerinnen? Warum spricht die Musikanalyse vom „Tongeschlecht“? Werden Vorstellungen der Maskulinität im Heavy Metal bestätigt oder aufgelöst? Und auf welche Art werden Geschlechternormen auf der Opernbühne verhandelt? – Auf diese und viele ähnliche Fragen gibt das Lexikon Musik und Gender Antworten, das von den Musikwissenschaftlerinnen Prof. Dr. Melanie Unseld, Universität Oldenburg) und Prof. Dr. Annette Kreutziger-Herr, Hochschule für Musik und Theater Köln, herausgegeben wurde und soeben in den Verlagen Bärenreiter und Metzler 2010 erschienen ist.

Das Lexikon vereint zum ersten Mal genderrelevante Themenfelder der Musik und ihrer Geschichte in einem kompakten Lese- und Nachschlagewerk. Ein historischer Teil vermittelt überraschende Einblicke in die Musikgeschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

Der lexikalische Teil beinhaltete Sachartikel zu Schlagworten der musikwissenschaftlichen Genderforschung sowie Personenartikel zu ausgewählten Frauen aus zentralen Bereichen der Musikgeschichte: Musikausübung, Ausbildung, Instrumentenbau, Komposition und Musikgeschichtsschreibung.

Zum redaktionellen Mitarbeiterstab zählten mit zahlreichen Angehörigen der HfMT Köln u. a. der Redakteur des Lexikons, Dr. Florian Heesch, Doktorandinnen und studentische MitarbeiterInnen der Hochschule für Musik und Tanz Köln wie Philipp Lack, Isabel Severin, Raika Simone Maier, Anja Städtler, Katrin Losleben, Gabriela Lendle, Alan Fabian, Marie-Anne Kohl und Fachkollegen wie Winfried Bönig und Rainer Nonnenmann.

Annette Kreutziger-Herr/Melanie Unseld (Hrsg.) Lexikon Musik und Gender, 610 S., Gebunden, Kassel/Stuttgart: Bärenreiter/Metzler 2010, 89,00 Euro, ISBN: 3-476-02325-7, ISBN: 978-3-476-02325-4

http://www.baerenreiter.com/


„Heimspiel“

Minguet Quartett am 06.07.2010 um 19:30 Uhr im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Weiterlesen

02.07.2010

Am Dienstag, den 06.07.2010 um 19:30 Uhr tritt das in Köln beheimatete Minguet Quartett im Rahmen der Kammermusikreihe „Spitzentöne“ im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln auf. Das Publikum darf sich auf das „Streichquartett op. 64 Nr. 5 „Die Lerche“ 1790“ von Joseph Haydn, „Study IV for Treatise on the Veil 2008“ von Matthias Pinscher und das „Streichquartett op. 41 Nr. 3 A-Dur 1842“ von Robert Schumann freuen.

Das Quartett besteht in heutiger Besetzung aus Ulrich Isfort (Violine I), Annette Reisinger (Violine II), Aroa Sorin (Viola) und Matthias Diener (Violoncello). Mit Hilfe verschiedener Stipendien, Förderpreise und Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben machte sich das Ensemble im In- und Ausland einen Namen.

Namensgeber ist Pablo Minguet, ein spanischen Philosoph des 18. Jahrhunderts. Pablo Minguet bemühte sich in seinen Schriften, dem breiten Volk einen Zugang zu den schönen Künsten zu verschaffen – für das Minguet Quartett ist dieser Gedanke künstlerisches Programm.
Das Quartett wurde von namhaften Pädagogen solistisch ausgebildet. Ihr Kammermusikstudium absolvierten die Musiker u.a. beim Alban Berg Quartett an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Das Minguet Quartett zählt heute zu den international gefragtesten Streichquartetten der jüngeren Generation. Die Musik des Quartetts konzentriert sich auf die klassisch-romantische Literatur sowie auf die Musik der Moderne. Zu den bedeutendsten Projekten des Quartetts zählen die Gesamtaufnahme der Streichquartette von Wolfgang Rihm und Peter Ruzida sowie die integrale Aufführung der Quartette von Jörg Widmann.

Informationen
Eintritt: 10 Euro / erm. 5 Euro
Tickets: Karten über KölnTicket (online) und an der Abendkasse; Hochschulangehörige frei
Adresse: Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Internet: www.minguet.de

Der Körper, das Kapital

Eröffnungsfeier des Peter-Ostwald-Instituts für Musikergesundheit im Kammermusiksaal der Hochschule Weiterlesen

23.06.2010

Am Dienstag, den 29.06.2010 wird ab 13:00 Uhr das Peter-Ostwald-Institut für Musikergesundheit eröffnet. Die Eröffnungsfeier beginnt um 13:00 Uhr im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit einem offenen Austausch zwischen Studierenden und Mitarbeitern des Instituts. Anschließend (14:00 Uhr) folgt eine feierliche Eröffnungsansprache des Rektors der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Reiner Schuhenn. Im weiteren Verlauf der Feier wird eine bunte Mischung aus Vorträgen zum Thema Musikermedizin und Musikbeiträgen mit Werken von Clara und Robert Schumann dargeboten.

Künstlern werden bei Ihrer Berufsausübung psychische und physische Höchstleistungen abverlangt. Sie leiden wie keine andere Berufsgruppe unter ständigen Problemen vielfältigster Art. Ob Haltungsschäden durch einseitige Belastung, Depressionen aus der Angst zu versagen oder Gehörschäden durch extreme Lautstärken im Orchester. Peter Ostwald (Geiger, Psychiater und Psychotherapeut) nahm sich dieser Problematik an und gilt als einer der Begründer der Musikermedizin in den USA. Mit seinen Forschungsarbeiten über Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann, Waslaw Nijinski und Glenn Gould ist Peter Ostwald auf dem Gebiet der Musikermedizin bis heute wegweisend. (Die Witwe von Peter Ostwald ist anwesend.)

Oft verglichen mit den Belastungen eines Leistungssportlers, müssen Künstler ihr Leben lang die volle Leistungsfähigkeit erhalten und pflegen. Das Peter-Ostwald-Institut, Konzeption und Leitung durch Herrn Prof. Dr. med. Peer Abilgaard, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Künstlern unterstützend zur Seite zu stehen. Seit dem Jahr 1998 werden an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, speziell auf die Bedürfnisse von angehenden Berufsmusikern/-innen bzw. Berufstänzern/-innen zugeschnittene Lehrveranstaltungen angeboten. Diese vermitteln zum einen theoretische Grundlagen, wie auch praktische Fertigkeiten, die helfen, den Belastungen des Musiker- bzw. Tänzeralltags Stand zu halten.

Eintritt: frei
Adresse: Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Internet: http://poi.hfmt-koeln.de

Wolfgang Rihm: Jakob Lenz

Premiere der Opernproduktion der Hochschule für Musik und Tanz Köln am Donnerstag, den 17.06.2010 um 20:00 Uhr Weiterlesen

10.06.2010

Am Donnerstag, den 17.06.2010 findet um 20:00 Uhr die Premiere der Opernproduktion „Jakob Lenz“ der Hochschule für Musik und Tanz Köln in Zusammenarbeit mit den Städtischen Bühnen Münster im Energeticon Alsdorf statt. Die Produktion stellt den Beginn einer regelmäßigen Zusammenarbeit zwischen der Hochschule für Musik und Tanz Köln und dem Energeticon Alsdorf im Bereich Musiktheater dar.

Die Oper „Jakob Lenz“ zählt zu einem der meistgespielten und erfolgreichsten zeitgenössischen Musiktheaterwerken. Die Hochschule für Musik und Tanz Köln besetzt dieses künstlerisch anspruchsvolle Stück mit erfolgversprechenden Studierenden, die mit herausragender Disziplin und Einsatzbereitschaft unter der Regie von Manfred Kaderk und der musikalischen Leitung von Prof. Stephan E. Wehr zu einer erfolgreichen Aufführung beitragen. Die industrielle Kulisse des Fördermaschienhauses Alsdorf verleiht der Handlung der Oper eine besondere Note.

Das Stück befasst sich mit dem Ende des Dichters Jakob Lenz, der von Stimmen und bösen Visionen verfolgt, durchs deutsche Gebirge irrt. Von seiner Verwirrung getrieben verwechselt er ein totes Mädchen mit seiner Geliebten Frederike Brion. Er versucht dieses mit der Kraft seines Glaubens wieder zum Leben zu erwecken, als dies misslingt wird er endgültig wahnsinnig. Lenz’s Freunde, der Pfarrer Oberlin und der Philoantrop Kaufmann geben ihn auf, nachdem der Versuch, Lenz zurück ins reale Leben zu holen, scheitert.

Das Stück bekommt durch Emotionen und Stimmungen und durch das Zusammenspiel von Gesang und Lichteffekten einen unverwechselbaren Charakter.
Die Stimmen im Kopf von Jakob Lenz werden von Sängern und Sängerinnen und zwei Kindern (alle Partien werden von Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz gesungen), die hinter einer halb durchsichtigen Wand positioniert sind und je nach Emotion angestrahlt werden und mit ihrem Gesang zu Wort kommen, dargestellt.

Ausführende: Sängerinnen, Sänger und das Orchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Musikalische Leitung: Prof. Stephan E. Wehr
Inszenierung + Bühnenbild: Manfred Kaderk

Termine
17. und 18. Juni 2010 (20.00 Uhr)
20. Juni 2010 (18.00 Uhr)

Eintritt: 10 Euro / erm. 8 Euro
Tickets: Karten über Tel. 02404 59 91 10, bei der Enegeticon-
Geschäftsstelle, Carl von Ozssietzky-Straße 2, 52477 Alsdorf,
der Buchhandlung Thater Alsdorf, der Mayerischen Buchhandlung Aachen, in den Vorverkausstellen des Zeitungsverlages Aachen und an der Abendkasse
Adresse: Konrad-Adenauer-Allee 7, 52477 Alsdorf

So klingt der Sommer! Mit 5 Bühnen, 14 Stunden Musik und 30 Live-Acts überrascht die Hochschule für Musik und Tanz (HfMT) Köln am 26.06.2010 Nachbarn, Freunde, Ehemalige und Studierende mit einem Sommerfest der ganz besonderen Art.
Von 12:00 Uhr mittags bis tief in die Nacht sind Musik- und Tanzbeiträge verschiedenster Stilrichtungen auf Bühnen in und um die Hochschule live zu erleben.
Höhepunkte des Tages bilden das Eröffnungskonzert mit Madrigalchor und dem Blechbläserquintett Brassissimo (12:00 Uhr, St. Kunibert Kirche) sowie die große Operngala mit Studierenden der Gesangsklassen und dem Sommerfest Gala-Orchester (18:00 Uhr, Konzertsaal der HfMT Köln).

Zusätzlich bietet sich dem Publikum eine bunte Vielfalt an Unterhaltungen: die Studierenden der Abteilung Allgemeine Musikerziehung bieten einen musikalischen Kindertreff und entdecken und basteln mit Kindern Instrumente; die Tanzabteilung präsentiert sich mit Tanzvorstellung und Workshops; die Institute und Fachbereiche der Hochschule informieren über ihre Aufgaben und Schwerpunkte.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. So bietet zum Beispiel das Betreuungsbüro der Hochschule, das sich sonst um ausländische Studierende kümmert, in der Mensa eine Multi-Kulti-Küche mit Gerichten aus Heimatländern der Studierenden an.

Das Musikprogramm wird gänzlich von hochschuleigenen Ensembles gestaltet. Zum einen sind die großen Ensembles wie etwa der Madrigalchor, die Big Band oder der hauseigene Jazz- und Popchor Vocal Journey vertreten. Darüber hinaus haben aber auch kleinere Bands und Combos, in denen immer mindestens ein Studierender der Hochschule vertreten ist, die Möglichkeit mit ihrem musikalischen Können zu überzeugen. Dabei reicht die Spanne von klassischer bis Popmusik, von Blasmusik bis Jazz, von Neuer Musik bis Songwriting.

Den krönenden Abschluss des Sommerfestes bildet die Party in den Räumen der Hochschule, die mit Big Band, DJ und Kölsch bis 02:00 Uhr nachts zum Feiern einlädt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Über eine Berichterstattung würden wir uns freuen.

Eine echte „Band“- ein selten gewordener Glücksfall

Sebastian Sternal Trio am 08.06.2010 um 19:30 Uhr im Konzertsaal Weiterlesen

07.06.2010

In der Kammermusikreihe „Spitzentöne“ spielt das Sebastian Sternal Trio am 08.06.2010 um 19:30 Uhr im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Am Dienstag, den 08.06.2010 tritt das Sebastian Sternal Trio im Rahmen der Kammermusikreihe „Spitzentöne“ im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln auf. Dargeboten wird ansprechende Jazzmusik, die einerseits von amerikanischer Tradition und andererseits von europäischer Klassik geprägt ist. Das Trio wird unter anderem Ausschnitte ihres aktuellen Albums „Paris“ zum Besten geben.

Das Sebastian Sternal Trio setzt sich aus Sebastian Sternal ( Piano), Sebastian Klose ( Bass) und Axel Pape ( Drums) zusammen und besteht seit nunmehr 8 Jahren.
Im Jahr 2002 feierte das Sternal Trio den Landessieg beim hessischen Wettbewerb „Jugend jazzt“. Ein Jahr später wurden sie als beste Combo ausgezeichnet.

Im Jahre 2007 erhielt Sebastian Sternal den WDR Jazzpreis in der Sparte Improvisation. Er spielt seit seinem 6. Lebensjahr Klavier und studierte bei Hubert Nuss und John Taylor an der Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie in Paris bei Hervé Sellin. Ebenfalls wurde er von Persönlichkeiten wie Rob Madna, Frank Chastenier und Kevin Hays unterrichtet.
Sebastian Sternal spielte bereits mit etablierten Jazzgrößen wie Dee Dee Bridgewater, John Riley, John Ruocco und Mike Richmond. Des Weiteren übt Sternal eine Dozententätigkeit an den Musikhochschulen in Mainz, Osnabrück und Köln aus.

Sebastian Klose und Axel Pape studierten in Mainz und sind eine der gefragtesten Rhythmusgruppen im Rhein- Main- Gebiet. Klose arbeitet u.a. als Produzent für das Elektro- Musik- Kollektiv „Sugar Candy Mountain“. Pape wirkt in zahlreichen Jazz- Ensembles mit.

Informationen
Termin: 08.06.2010 um 19:30 Uhr im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Eintritt: 10 Euro/ erm. 5 Euro
Tickets: über KölnTicket und an der Abendkasse
Adresse: Hochschule für Musik und Tanz Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Internet: http://www.sebastiansternal.de/


Liebe Pressevertreter, sehr geehrte Damen und Herren,

am 17. Juni wird das Fördermaschinenhaus in Alsdorf mit der Aufführung „ Jakob Lenz 1977/78“ der Hochschule für Musik und Tanz Köln erstmalig zur Opernbühne.

Wolfgang Rihm hat mit diesem Stück eines der erfolgreichsten Musiktheaterwerke der letzten Jahrzehnte geschaffen. Die Kammeroper entstand frei nach Georg Büchners Novelle Lenz, Text von Michael Fröhling und zählt zu den meist gespielten zeitgenössischen Musiktheaterwerken. Der Vielschichtigkeit der Hauptfigur Lenz steht die einfache Zeichnung des schulmeisterlichen Oberlins und Kaufmanns gegenüber. Sechs namenlose Sängerinnen und Sänger umkreisen Lenz als seine inneren Stimmen und Dämonen.

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln hat sich in Kooperation mit dem ENERGETICON Alsdorf und den Städtischen Bühnen Münster dieses Werkes angenommen. Studierende der Hochschule erarbeiten unter der Regie von Manfred Kaderk und der musikalischen Leitung von Stephan E. Wehr die ca. einstündige Kammeroper, deren Text von Michael Fröhling frei nach Georg Büchners Novelle „Lenz“ stammt. Die Produktion ist ein weiteres Highlight einer regelmäßigen Zusammenarbeit der Hochschule für Musik und Tanz Köln und dem ENERGETICON Alsdorf im Bereich Musiktheater. Zukünftig soll im zweijährigen Rhythmus eine Oper auf die Bühne des Fördermaschinenhauses gebracht werden.

Anlässlich dieser Opernproduktion laden wir Sie ganz herzlich zu einem exklusivem Pressegespräch mit den Organisatoren - Herrn Prof. Stephan Wehr (musikalischer Leiter) und Frau Dr. Heike Sauer (Stabsstelle PR- und Veranstaltungsorganisation) sowie den Mitwirkenden der Musikhochschule - ein.

Termin
Mittwoch, den 09. Juni um 14.00 Uhr
im Fördermaschinenhaus, ENERGETICON
Konrad-Adenauer-Allee 7, Alsdorf

Im Vorfeld - ab 13.30 Uhr - haben Sie bereits Gelegenheit alle Akteure bei den ersten Proben live zu erleben und zu fotografieren.

Über Ihr Erscheinen und eine anschließende Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.

Bitte teilen Sie Frau Daniela Kenning bis zum 08.06.2010 unter der Tel.: 02404-5991110 oder per e-mail: daniela.kenning@energeticon.de mit, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen können.

Berufung von Gabriele Rech zur Professorin für szenischen Unterricht

Einladung zum Pressegespräch, 19.05.2010, Standort Aachen Weiterlesen

11.05.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Sommersemester 2010 hat Gabriele Rech eine Professur für szenischern Unterricht und Projektkoordination an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Standort Aachen, erhalten.
Mit der Besetzung dieser Stelle setzt die Hochschule für Musik und Tanz Köln einen wesentlichen Aspekt der in den Zielvereinbarungen mit dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW vereinbarten Punkte zur Festigung des Standortes Aachen im Bereich der Opernausbildung um.

Gabriele Rech, geboren in Duisburg, studierte Germanistik und Anglistik an der Ruhruniversität Bochum. Nach der ersten Staatsprüfung und anschließender Magisterprüfung in Neu- und Altgermanistik und Anglistik assistierte sie zunächst am Schauspielhaus Neuss in der Dramaturgie und Regie später am Musiktheater im Revier. Es folgen über 50 Operninszenierungen als freischaffende Regisseurin in Deutschland und im Ausland. Nächste Inszenierungen sind "Elektra" am Teatro Massimo Bellini in Catania und an der Oper Köln.
Gerne möchten wir Ihnen Frau Prof. Rech in einem Pressegespräch vorstellen und die zukünftigen Vorhaben der Hochschule für Musik und Tanz Köln im Bereich der Opernarbeit skizzieren.

Bitte teilen Sie uns bis zum 17. Mail 2010 unter der Tel.: 0221-912818-105 oder per e-mail: heike.sauer@hfmt-koeln.de mit, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen können.

Termin

19. Mai 2010, 13.00 Uhr, Raum 001
Hochschule für Musik und Tanz Köln
Standort Aachen
An den Frauenbrüdern 1
52064 Aachen

„Wäre ich allmächtig, ich könnte das Leiden nicht ertragen“

Die Kammeroper „Jakob Lenz“ von Wolfgang Rihm im ENERGETICON Alsdorf Weiterlesen

07.05.2010

Mit der Oper „Jakob Lenz“ hat Wolfgang Rihm wohl eines der erfolgreichsten Musiktheaterwerke der letzten Jahrzehnte geschaffen. Anlässlich der Hamburger Uraufführung 1979 äußerte der Komponist: "Eine Person wie Jakob Lenz auf der Bühne ist kompliziert allein dadurch, weil sie selbst mehrere Bühnen in sich birgt. Diese ständig präsenten Bühnen muss die Musik repräsentieren." Dass ihm dies glänzend gelungen ist, bezeugen Hunderte von Aufführungen während der seither verstrichenen 27 Jahre.


Die Hochschule für Musik und Tanz Köln hat sich in Kooperation mit dem ENERGETICON Alsdorf und den Städtischen Bühnen Münster nun ebenfalls dieses Werkes angenommen. Studierende der Hochschule erarbeiten unter der Regie von Manfred Kaderk und der musikalischen Leitung von Stephan E. Wehr die ca. einstündige Kammeroper, deren Text von Michael Fröhling frei nach Georg Büchners Novelle „Lenz“ stammt.



Am Sturm-und-Drang-Dichter Jakob Michael Reinhold Lenz versucht Georg Büchner zu verdeutlichen wie schöpferische Menschen am Beschreiben des Daseins erkranken, welche schizophrenen, jedoch sehr kreativen und klarsichtigen Symptome sie dabei zeigen. Die eindringliche Musik von Wolfgang Rihm konzentriert den Text von Büchner. Sie führt die unauflöslichen Gegensätze zusammen, an denen Lenz leidet und skizziert die wimmernden, hohlen, scheinbar beruhigenden Stimmen, die auf ihn eindringen. Eindrucksvoll beschreibt die Musik vor allem jene "entsetzliche Stimme, die um den ganzen Horizont schreit, und die man gewöhnlich Stille heißt", von der Lenz fürchtet, dass nur er sie höre.

Die Produktion ist der Beginn einer regelmäßigen Zusammenarbeit der Hochschule für Musik und Tanz Köln und dem ENERGETICON Alsdorf im Bereich Musiktheater. Zukünftig soll im zweijährigen Rhythmus eine Oper auf die Bühne des Fördermaschinenhauses gebracht werden.

Ausführende: Sängerinnen, Sänger und das Orchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Musikalische Leitung: Prof. Stephan E. Wehr
Inszenierung + Bühnenbild: Manfred Kaderk

Termine
17. und 18. Juni 2010 (20.00 Uhr)
20. Juni 2010 (18.00 Uhr)

Eintritt: 10 Euro / erm. 8 Euro
Tickets: Karten über Tel. 02404 59 91 10, bei der Enegeticon-
Geschäftsstelle, Carl von Ozssietzky-Straße 2, 52477 Alsdorf,
der Buchhandlung Thater Alsdorf, der Mayerischen Buchhandlung Aachen, in den Vorverkausstellen des Zeitungsverlages Aachen und an der Abendkasse
Adresse: Konrad-Adenauer-Allee 7, 52477 Alsdorf

7. Sinfoniekonzert des Orchesterzentrum | NRW

Mit Dirigent Julien Salemkour und Trompeter Reinhold Friedrich Weiterlesen

03.05.2010

Es ist eine klangvolle Tradition: Das Gastspiel des Sinfonieorchester Orchesterzentrum|NRW im Konzerthaus Dortmund. Schon in einem Monat ist das inzwischen 7. Sinfoniekonzert zu hören. Am 31. Mai 2010, um 20 Uhr spielen die Studierenden des Orchesterzentrum|NRW ein anspruchvolles Programm, das auch Maurice Ravels „Rhapsodie Espagnole“ umfasst.

Am Pult steht Julien Salemkour, der seit 2001 Assistent von Daniel Barenboim an der Berliner Staatsoper Unter den Linden ist und kürzlich sein Debüt an der Metropolitan Opera in New York gab. Der Dirigent wird eine Woche lang mit dem fast 80 jungen Musikern des Sinfonieorchesters arbeiten, um das Publikum im Konzerthaus Dortmund mit hervorragenden Leistungen zu über-zeugen. Das Sinfonieorchester Orchesterzentrum|NRW bilden die Studierenden des Master-studiengangs „Orchesterspiel“. Es wird somit für jede Arbeitsphase neu zusammengesetzt.

Der Trompeter Reinhold Friedrich tritt als Solist bei der Uraufführung von „Fanfare en forme de palimpseste“ aus der Feder von David Coleman auf. Der Musiker gastierte seit seinem Erfolg beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD auf allen wichtigen Bühnen der Welt und ist derzeit Solo-Trompeter im neugegründeten Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado.

Karten für das Sinfoniekonzert kosten 11,90 Euro (ermäßigt 6,20 Euro) und sind über die Website und die Ticket-Hotline 0231-22696-200 erhältlich.

The Fairy Queen

Semiopera von Hernry Purcell am 30.04.2010 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln Weiterlesen

21.04.2010

Die Semi-Opera The Fairy Queen von Henry Purcell wird am 30. April 2010 unter der Leitung von Richard Gwilt (Professor für Barockvioline und  Barockviola) im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln aufgeführt. Mitwirkende sind Studierende des Gesangsfachbereichs sowie das Barockorchester des Instituts für Alte Musik der Hochschule und Gäste.
Sarah Egdar, Spezialistin für Historisch-Barocke Tänze, choreographiert die Tanzszenen.

Henry Purcell hat seine „Fairy Queen”-Partitur 1692 auf eine Bearbeitung von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum” geschrieben. Wie der Name „Semi-Opera“ schon sagt, werden zusätzlich zu dem Element Oper - der damaligen Mode entsprechend - die Sparten Schauspiel und Tanz in das Werk integriert. Für die Studierenden der Hochschule bietet die Einstudierung des Werkes somit interessante Erfahrungen im Zusammenspiel unterschiedlicher Genres.
Außer dem bewegten Element des Tanzes ist die Aufführung in der Kölner Hochschule jedoch konzertant.

Ort: Konzertsaal der HfMT Köln
Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt frei

Neues Tonstudio an der HfMT Köln eröffnet

Eröffnung des Tonstudios am 16. April 2010 Weiterlesen

16.04.2010

Am 16. April 2010 wurde an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ein neues Tonstudio eröffnet. Neben der Dokumentation herausragender Leistungen von Studierenden und dem Mitschnitt von größeren Veranstaltungen und Projekten steht die praxisorientierte Umsetzung des „Master of Production“, der seit dem Wintersemester 2008/09 als Studiengang an der Hochschule angeboten wird, als eine der zentralen Aufgaben des Studios im Vordergrund.

Die Studierenden des Masterstudiengangs beschäftigen sich sowohl mit der musikalisch-technischen wie auch mit der ökonomischen Seite von Musikproduktion und –vermarktung sowie mit den Feldern Urheberrecht, Vertragsrecht und Leistungsschutzrecht. Zukünftig betreuen sie in musikalischer wie technischer Hinsicht die Produktionen im jetzt hochschuleigenen Studio und arbeiten mit bei der Veröffentlichung auf dem in Gründung befindlichen digitalen Label der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
Über diese beiden Aufgaben hinaus unterstützt die Hochschule durch das Tonstudio im Rahmen freier Kapazitäten das Erstellen von Bewerbungs- und Wettbewerbs-Demos von Studierenden.

Der oben beschriebene Zweck des Studios erforderte zum einen den Einsatz einer zeitgemäßen Technik, die zum großen Teil durch Hochschulbaufördermittel, nach Begutachtung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert werden konnte; zum anderen bauliche Veränderungen, die akustisch optimale Abhörmöglichkeiten bieten sowie Aufnahmeräume für Ensembles und Solisten.
Hierzu wurden mehrere Standorte innerhalb des Gebäudes der Hochschule untersucht. Letztlich wurde ein Bereich neben dem Kammermusiksaal ausgewählt, um diesen Saal als wesentlichen Aufnahmeraum in unmittelbarer Nähe nutzen zu können. Im Zusammenhang mit der Einrichtung des Tonstudios wurde auch die Akustik des Kammermusiksaals neu ausgerichtet und ein Raum geschaffen, in dem nunmehr die Präsentation eines breiteren Musikspektrums möglich ist.

Das neue Tonstudio der Hochschule stellt somit die Möglichkeit dar, den Studierenden einen praxisorientierten Einblick in moderne Produktionstechnologien zu vermitteln und durch professionelle Audio-Aufzeichnungen Strategien zur Selbstkontrolle, zur Vermarktung und Verbreitung von Musik aufzuzeigen. Durch die Integration des Studios in den Studienverlauf, können auch komplexere musikalische Zusammenhänge erarbeitet und unter „Echtbedingungen“ mit Hilfestellung eines Tontechnikers realisiert werden.

06.04.2010

Im kommenden Sommersemester wird die Hochschule für Musik und Tanz Köln mehrere lang geplante Einrichtungen feierlich in Betrieb nehmen können.

Der Reigen dieser Neuerungen wird eröffnet am Freitag, 16. April 2010, mit der Einweihung des neuen Tonstudios, mit dessen Hilfe nun der Master of Production hier im Hause umgesetzt werden kann. Außerdem steht der Saal künftig Studierenden aller Fachbereiche für Aufnahmeproduktionen zur Verfügung.

In einem Pressegespräch möchten wir am 16. April, 18.00 Uhr, Raum 14 (Zwischengeschoss) über die baulichen Veränderungen, die Funktionen und die Vorhaben in Zusammenhang mit unserem neuen Tonstudio informieren. Im Anschluss bieten wir einen Besichtigungsrundgang durch das Tonstudio und den baulich veränderten Kammermusiksaal an.

Bitte teilen Sie uns bis zum 14. April 2010 unter der Tel.: 0221-912818-105 oder der e-mail: heike.sauer@hfmt-koeln.de mit, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen können.

Anja Harteros bekommt Kölner Opernpreis

Feierliche Verleihung am 17. April 2010 in Köln Weiterlesen

05.03.2010

Die Sopranistin Anja Harteros erhält den mit 10.000 Euro dotierten Kölner Opernpreis. Die Sängerin ist damit die erste Preisträgerin des vom Vereins der Freunde und Förderer Kölner Kultur e.V. gestifteten Preises, der herausragende künstlerische Persönlichkeiten aus dem Bereich der Oper ehren soll. Anja Harteros studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Professorin Liselotte Hammes. Sie zählt heute zu den weltweit gefragtesten Sängerinnen ihres Faches und ist auf allen großen Konzert- und Opernbühnen zu erleben.

Bereits während ihres Studiums führten Anja Harteros, die als Tochter eines griechischen Vaters und einer deutschen Mutter in Bergneustadt geboren wurde, erste Engagements ans Musiktheater Gelsenkirchen und an die Oper Bonn. Die internationale Karriere begann 1999 mit dem Gewinn des „Cardiff Singer of the World“ Wettbewerbes und brachte die Künstlerin binnen kürzester Zeit auf alle bedeutenden Bühnen der Welt: die Metropolitan Opera, Mailänder Scala, Royal Operahouse Covent Garden London, die Staatsopern in München, Wien, Berlin, Hamburg und Dresden, an die Opernhäuser in Florenz, Amsterdam, Paris, Genf, Tokyo u.a. sowie den Salzburger Festspielen.
Anja Harteros arbeitet mit namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, Ivor Bolton, Sir John Eliot Gardiner, Marek Janowski, Mariss Jansons, James Levine, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Kent Nagano, Sir Roger Norrington, Antonio Pappano und Christian Thielemann zusammen.

Ihr vielseitiges Opernrepertoire umfasst Partien wie Mimì („La Bohème“), Elisabetta („Don Carlos“), Desdemona („Otello“), Amelia („Simon Boccanegra“), Alice Ford („Falstaff“), Micaëla („Carmen“), Fiordiligi („Così fan tutte“), Contessa („Le nozze di Figaro“), Donna Anna („Don Giovanni“), Elettra („Idomeneo“), Agathe („Der Freischütz“), Eva („Die Meistersinger von Nürnberg“), Elisabeth („Tannhäuser“), Elsa („Lohengrin“) sowie die Titelpartienin „Alcina“, „Arabella“ und „La Traviata“.

In Anerkennung ihrer herausragenden künstlerischen Leistungen wurde ihr im Juli 2007 der Titel der Bayerischen Kammersängerin verliehen. Auf CD oder DVD erschienen sind „La Traviata“ und „Alcina“, „Idomeneo“, Mozart-Arien sowie Strauss „Vier letzte Lieder“.

Weitere Informationen über Anja Harteros
Künstleragentur Seifert
Postfach 38 02 57, D-14112 Berlin
Fon:
Elisabeth Seifert+49 30 8319 0386
SebastianSeifert+49 30 8319 0387
Fax:+49 30 8319 0388

Weitere Informationen über den Kölner Opernpreis
Helmut Schmidt
Verein der Freunde und Förderer Kölner Kultur e.V.
Fon: +49 173 5122 533

Mit großer Trauer nimmt die Hochschule für Musik und Tanz Köln Abschied von Professor Jürg Baur (1918 – 2010).

Jürg Baur war von 1971 bis 1990 Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und gehörte an der Hochschule zu den prägenden Künstlerpersönlichkeiten der Nachkriegszeit.
Er setzte mit seinen Unterrichtsmodellen Maßstäbe, die bis heute Gültigkeit haben, und hat zahlreiche Komponistengenerationen gefördert und nachhaltig geprägt.

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren und verneigt sich vor ihm in Dankbarkeit.

Für den Senat der Hochschule für Musik und Tanz Köln:
Professor Reiner Schuhenn
Rektor

Der MA Tanzwissenschaft bietet in direkter Kooperation mit dem Deutschen Tanzarchiv Köln und im Kontext der Ausbildung von Tänzern und Tänzerinnen ein vertiefendes, forschungsorientiertes und herausforderndes Studium der Tanzwissenschaft an. Köln ist damit nicht nur einer der wenigen Orte in Deutschland, in denen man Tanzwissenschaft als eigenständiges Fach studieren kann, sondern der 4-semestrige MA-Studiengang zeichnet sich hier auch durch ideale Möglichkeiten des historischen Forschens aus und fördert zugleich den Transfer zwischen Theorie und Praxis.

Der Studiengang richtet sich an hoch motivierte, theoretisch reflektierende und eigenständig arbeitende Studierende. Der MA-Tanzwissenschaft vermittelt eine wissenschaftliche Methodenvielfalt und ein kritisches und selbstreflexives Verständnisses von Wissenschaft, denn im Vordergrund des 4-semestrigen MA-Studiengangs stehen die Auseinandersetzung mit komplexen historischen, ästhetischen und sozialen Forschungsperspektiven auf Tanz. Abgerundet wird das Studium durch praktische Projekte im Bereich der Choreografie, Dramaturgie wie auch im Archiv und durch Publikationsvorhaben. Der Studiengang verknüpft dabei eine innovative und sich selbst reflektierende Wissenschaft mit dem Bereich der Kunst durch Lehrformate, die die Grenzen zwischen beiden Feldern produktiv befragen und aufheben.
Die Einführung des MA Tanzwissenschaft rundet somit das Profil und die Stärkung der Tanzwissenschaft ab, die durch die Wiederbesetzung der Professur für Tanzwissenschaft durch Prof. Dr. Yvonne Hardt und die Einführung des Promotionsrechts für Tanzwissenschaft (die erstmalig in Deutschland ist) an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ermöglicht wurde. Die Hochschule fördert somit einen der innovativsten und aufstrebenden Wissenschaftsbereiche, denn Tanzwissenschaft wird hier als ein transdisziplinäres Phänomen begriffen. Die analytische Auseinandersetzung mit Körper, Bewegung und Performance tangieren neben ästhetischen auch Fragen sozialer, naturwissenschaftlicher, medientechnischer und ethischer Art. Der MA-Studiengang bietet damit ein Studium sowohl für jene, die sich für eine wissenschaftliche Karriere qualifizieren möchten (auch über die Bereiche des Tanzes hinaus) und zielt jedoch auch darauf hin, Experten für das weitere Feld des Tanzes auszubilden, das sich selbst immer mehr durch eine stärkere Theoretisierung auszeichnet.

Die Stärkung der Tanzwissenschaft gehört zudem in den Kontext der Profilierung des 2008 etablierten Zentrums für Zeitgenössischen Tanz als ein transdisziplinäres Zentrum für die Erforschung von Tanz. Aufgebaut wird der neue Studiengang hier von Prof. Dr. Yvonne Hardt, die bereits an der Freien Universität Berlin an dem Aufbau eines MA-Studienganges beteiligt war und die nach ihrer Berufung an die University of California, Berkeley nun auch in Köln Tanzwissenschaft und praktische tänzerische und choreografische Arbeit verbindet.

Bewerbung für den MA-Tanzwissenschaft bis zum 01.07.2010 (für das Wintersemester 2010/11) bitte senden an:

Studiensekretariat der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Unter Krahnenbäumen 87
50668 Köln

Weitere Informationen u.a. zu den Zulassungsbedingungen und Bewerbungsverfahren finden sie hier.

Interessenten für den MA-Studiengang Tanzwissenschaft oder die Promotion im Fach Tanzwissenschaft können sich auch melden bei: Yvonne.Hardt(at)hfmt-koeln(dot)de.

Vorbei

Pressegespräch: Von Wolfgang Amadeus Mozart bis Jörg Widmann

Die Neue Kammermusikreihe „Spitzentöne“ startet am 19. Januar 2010 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit dem Xyrion-Trio Weiterlesen

06.01.2010

Am 19. Januar startet mit dem Xyrion-Trio (Ida Bieler, Violine - Maria Kliegel, Violoncello - Nina Tichman, Klavier) eine neue Konzertreihe unter dem Titel „Spitzentöne“ an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Mit dieser Reihe möchte die Hochschule das musikalische Angebot auf dem Gebiet der klassischen und modernen Kammermusik in Köln bereichern und neue Akzente setzen. Jährlich sind sechs bis acht Konzerte geplant, in denen neben Studierenden, die kurz vor ihrem Examen stehen, vor allem Absolventen und Dozenten interessante kammermusikalische Programme präsentieren.

Alle Ensembles können bereits auf nationale und internationale Erfolge verweisen und verdeutlichen, auf welch hohem künstlerischem Niveau an der Hochschule für Musik und Tanz Köln gelehrt und studiert wird. In diesem Jahr werden neben dem Xyrion-Trio, das Trio con brio, das Sternal Trio, das Minguett Quartett, das Amaryllis Quartett, das Alliage Quintett und ein eigens für die Reihe zusammengestelltes Quartett aus Dozenten und Dozentinnen der Hochschule zu hören sein.

Initiiert wurde die Reihe vom Verein der Freunde und Förderer der Hochschule, der auch die Finanzierung gewährleistet. Die Schirmherrschaft über das Projekt hat das „Alban Berg Quartett“, das bereits viele Jahre an der Hochschule für Musik und Tanz Köln unterrichtet.

Gerne möchten wir Sie in einem Pressegespräch am

13. Januar 2010, 12:00 Uhr
Raum 14 (Zwischengeschoss)
Hochschule für Musik und Tanz Köln
Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

über die neue Reihe – die mitwirkenden Ensembles und das Programm – informieren.

Anwesend sind der Rektor der Hochschule Prof. Reiner Schuhenn und der Vorsitzende des Fördervereins Dr. Wolfram Nolte.

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

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DAAD-Preis geht an Frau Myriam Audin, Frankreich

Preisübergabe am 19. Dezember 2009 im Rahmen eines Konzertes im Kammermusiksaal Aachen Weiterlesen

15.12.2009

Der DAAD-Preis für hervorragende akademische Leistungen und gesellschaftliches wie interkulturelles Engagement ausländischer Studierender wird an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in diesem Jahr an die Studierende Frau Myriam Audin aus Frankreich verliehen. Der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) vergibt alljährlich diesen Hochschulpreis, mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000,00 Euro.

Frau Audin studiert im 5. Fachsemester den Studiengang Künstlerische Instrumentalausbildung, Hauptfach Violine, Standort Aachen an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Ihre Zwischenprüfung hat sie mit der Note 1,0 abgeschlossen. Frau Audin zeigt darüber hinaus ein soziales Engagement, wie es gerade im künstlerischen Bereich selten zu finden ist.

Frau Audin ist gewähltes Mitglied im Studierendenparlament der Hochschule und engagiert sich hier sehr für die Belange des Standorts Aachen. Sie ist zusammen mit einer Kommilitonin seit Beginn des Betreuungsprojektes für ausländische Studierende an der Hochschule für Musik und Tanz als Tutorin tätig und wirkte hier maßgeblich an der Konzeption für die Standorte mit. Sie bereitet die Studierenden in ihren Tutorien auf Prüfungen in den Bereichen Harmonielehre, Gehörbildung und Musiktheorie vor. Bei ihren Tutoranden ist sie einer Evaluation zu Folge sehr beliebt und überzeugt durch großen persönlichen Einsatz, gutes Einfühlungsvermögen und pädagogisches Geschick. Ohne ihren Einsatz hätten einige ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen nicht zu erfolgreichen Abschlüssen geführt werden können. In der Zusammenarbeit gerade im Betreuungsbüro zeigt sie sich als teamfähig, flexibel und bewies große Freude an ihrem Engagement.

Der Preis wird durch den geschäftsführenden Standortdirektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Herrn Prof. Görtz, am 19. Dezember 2009 im Rahmen eines Konzertes an Frau Audin übergeben. Das Konzert beginnt um 18.30 Uhr im Kammermusiksaal Aachen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden Sie unter Veranstaltungen.

"Das atmende Klarsein"

Konzert des Studios für elektronische Musik der Hochschule für Musik und Tanz Köln Weiterlesen

08.12.2009

Am Donnerstag, den 10.12.2009, 19.30 Uhr wird im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln im Rahmen des Konzertes des Studios für elektronische Musik (Leitung: Prof. Michael Beil) eines der Schlüsselwerke des italienischen Komponisten Luigi Nono aus den 80er Jahren aufgeführt. In „Das atmende Klarsein“ für Bassflöte, kleinen Chor und Live-Elektronik setzt Nono erstmals die Möglichkeiten der Elektronik dazu ein, um die Töne einzelner Instrumente, hier der Bassflöte, in Echtzeit in vielfacher Weise zu transformieren und im Raum zu verteilen.

Der improvisierend wirkenden Flöte steht ein Chor gegenüber, der in einer reduzierten, immer wieder durch Pausen durchsetzten Klangsprache Texte u.a. von Rainer Maria Rilke singt.

So entsteht insgesamt eine phantastische Vielfalt der Klänge und ein umgreifen des Raumes. Gleichzeitig versucht Nono, die Fähigkeiten des Zuhörens zu erweitern: „Das Ohr aufwecken, die Augen, das menschliche Denken, die Intelligenz.“

Den Solopart spielt Helen Bledsoe, es singt der Kammerchor der Hochschule unter der Leitung von Marcus Creed, für die Technik ist Marcel Schmidt verantwortlich.

Zu hören sind auch zwei Uraufführungen von Studierenden der Hochschule. Beide setzen sich in unterschiedlicher Weise mit den Möglichkeiten der Elektronik auseinander: In „Existenser“ für Klavier und Zuspiel der schwedischen Komponistin Lisa Streich (Klasse Prof. Michael Beil) wird der Klavierklang durch vorproduzierte Klänge erweitert, während Balint Bolcso (Klasse Prof. Johannes Schöllhorn) in seinem Stück „lautlos“ für Stimme mit den Mitteln der Live-Elektronik arbeitet.

Die Cologne Jazz Night 2009

Ein Programm vom klassischen Jazz bis zur federleicht bes(ch)wingten Popmusik Weiterlesen

25.11.2009

Am 4. Dezember 2009 wird die Hochschule für Musik und Tanz Köln mit der Cologne Jazz Night zu einem Ort der Kreativität, der Begegnung und öffentlichen Präsentation. In zahlreichen Auftritten von Nachwuchsmusikern und bereits etablierten Künstlern wird Jazz in all seinen Facetten und Grenzüberschreitungen geboten. Wie bereits in der Vergangenheit steht neben Jazz auch Pop-Musik unterschiedlichster Couleur auf dem Programm.

Frisch, ausdruckstark und dennoch kontrolliert klingt die Musik des Quintetts um den jungen Saxophonisten und Komponisten Jens Böckamp. Inspiriert vom zeitgenössischen europäischen sowie amerikanischen Jazz und dennoch tief verwurzelt in der Tradition ist diese Band dabei ihren eigenen Weg zu finden.

Der Pianist Simon Nabatov hat mit Matthias Schubert, Tom Rainey, Ernst Reijseger und Nils Wogram exquisite Musiker um sich versammelt, die in dieser Formation nun zum ersten Mal gemeinsam auf der Cologne Jazz Night auf der Bühne stehen.

Das Trio KIM3 hält an der klassischen Offenheit des Jazz fest und vermengt dies mit kraftvollen Grooves. Bug Spencer, eine Duoformation bestehend aus Sängerin Ina Hagenau und Muscha Ruhr (electronics, fender rhodes, loops) kochen seit einem Jahr schmackhafte Süppchen aus eingängigen Melodien, schwebenden Klangcollagen und kräftigen Beatsalaten.

Die Band Erdmöbel spielt sich an dem Abend wild durch ihre sieben Alben: völlig einzigartige Texte zu lauter herzensbrecherischen Melodien.

Ein Höhepunkt der Jazz Night ist sicherlich der Auftritt der Hochschul Big Band unter der Leitung des Chefdirigenten der WDR Big Band Michael Abene. Dieser wird zuvor mehrere Tage mit den jungen Jazzmusikern das Programm für den Abend erarbeiten.

Des Weiteren treten auf: Ensemble 4.8, OIR Trio und Lisa Ruhland mit Bird on a wire.

Bereits am 3. Dezember 2009 können 700 Kinder ab 11.00 Uhr im Konzertsaal wieder eine spannende Geschichte rund um den Jazz erleben. Melodie und Rhythmus finden auf dem Dachboden einen ungewöhnlichen Adventskalender. Er lässt sich nur durch Musik öffnen, aber welche ist die Richtige? Es ist gar nicht so einfach für Melodie und Rhythmus, die passenden Songs zu finden. Die tatkräftige Hilfe der Kinder ist gefragt. Das Mitmachkonzert "Jazz für Pänz", das bereits traditionell immer am Vortag der Cologne Jazz Night stattfindet ist bereits ausverkauft.

Karten für die Cologne Jazz Night sind zum Preis von 4,-- und 6,-- Euro online bei KölnTicket und an der Abendkasse erhältlich. Ausführlichere Informationen zum Programm finden sich unter: www.colognejazznight.de.

Aktionstag "Musikalischen Bildung"

Am 19. November 2009 öffnen alle 24 deutschen Musikhochschulen ihre Türen für die Öffentlichkeit Weiterlesen

10.11.2009

Weltweit gilt Deutschland als ein Land der Musik mit einem einzigartigen Konzertleben und einer exzellenten musikalischen Ausbildung. Die deutschen Musikhochschulen sind in dieser Tradition zur Qualitätsmarke geworden und ziehen wie ein Magnet junge Menschen aus aller Welt zum Musikstudium an.

Die in Deutschland aufwachsenden Kinder erleben jedoch häufig eine Kindheit ohne eigene musikalische Erfahrungen. In Familien wird kaum noch gesungen; an vielen Grund- und Hauptschulen mangelt es an einem regelmäßigen und fachlich fundierten Musikunterricht. Die Verkürzung der gymnasialen Schulzeit auf acht Jahre geht nicht selten zu Lasten der musikalischen Fächer, gerade auch was die Nachmittagsstunden betrifft, die bisher für das Erlernen eines Instruments in den kommunalen Musikschulen und bei Privatlehrern zur Verfügung standen. In einem Land, das zu Recht stolz ist auf eine große musikalische Tradition, droht der Musik die Basis zu verkümmern.

Doch der Mensch braucht Musik. Sie ist existenziell und begleitet uns durch das ganze Leben, denn sie ist seit Menschengedenken Teil unserer Rituale. Wir brauchen sie, um unsere Gefühle und Emotionen zu kommunizieren und unsere Energie und Phantasie zu entfesseln. Musik stiftet kulturelle und gesellschaftliche Identität, öffnet neue Horizonte und ist Teil der ökonomischen Wertschöpfung. Sie entwickelt sich nicht abgehoben von gesellschaftlichen Veränderungen und Strömungen, sondern gewinnt ihre Substanz aus der sie umgebenden Welt und ist ein Spiegel der Gesellschaft in der wir leben. Musik ist für jeden Mensch eine vielfache Bereicherung.

In diesem Verständnis veranstaltet die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen eine Kampagne zur musikalischen Bildung. Durch diese Kampagne wird der Beitrag der Musikhochschulen zur hohen Qualität und zur kreativen Weiterentwicklung des Musiklebens erneut ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit getragen. Der Einstieg in die Kampagne findet am 19. November 2009 mit einem koordinierten "Aktionstag musikalische Bildung" statt. Alle 24 selbständigen deutschen Musikhochschulen wenden sich mit klingenden Aktionen an eine breite Öffentlichkeit, um zu einer nachhaltig wirksamen Erfahrung mit Musik anzuregen.

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln bietet an diesem Tag ein breites Programm: Offener Unterricht u.a. bei Prof. Mechthild Georg (Gesang), Prof. Paul van Zelm (Horn), Prof. Daniel Gauthier (Saxophon) u.a., Informationsstände im Foyer, ein Mitmachkonzert für Kölner Schülerinnen und Schüler, Konzerte im Kammermusik- und Konzertsaal etc.

Das genaue Programm findet man auf der Website der Hochschule unter dem Punkt Veranstaltungen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am 19. November 2009 die Hochschule für Musik und Tanz zu besuchen. Der Eintritt aller Veranstaltungen ist frei!

Neue Wege in eine musikalische Zukunft

Institut für Neue Musik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln gegründet Weiterlesen

02.11.2009

An der Hochschule für Musik und Tanz Köln wurde am 28. Oktober 2009 ein Institut für Neue Musik gegründet, das sich der Entwicklung, Entstehung und Realisation neuer und neuester Musik widmet.

Das Institut für Neue Musik bietet ein vielfältiges Ausbildungs- und Forschungsprogramm für Komponisten und Instrumentalisten und wird in unterschiedlichsten Konzertformen dem Publikum sowohl die Werke der Studierenden als auch neue und neueste Werke des Repertoires vorstellen. Zahlreiche Gäste werden durch Konzerte, Kurse und Workshops das Programm bereichern.

Durch wichtige Kooperationen innerhalb und außerhalb der Hochschule (z.B. mit dem WDR, Deutschlandradio, MusikTriennale Köln, Ensemble MusikFabrik) sollen den Studierenden und dem Publikum vielfältige Erfahrungs- und Aufführungsmöglichkeiten eröffnet werden.

Die Leitung des Instituts mit mehreren Mitarbeitern wird Prof. Johannes Schöllhorn übernehmen, der erst zum Wintersemester 2009/10 als Professor für Komposition an die Hochschule berufen wurde.

Geboren 1962 in Murnau, studierte Schöllhorn in Freiburg bei Klaus Huber, Emanuel Nunes und Mathias Spahlinger Komposition, Musiktheorie bei Peter Förtig und besuchte Dirigierkurse bei Peter Eötvös.

Er arbeitet mit zahlreichen internationalen Solisten, Ensembles und Orchestern zusammen und erhielt einige internationale Kompositionspreise; 1995 war er Gewinner des Comitée de Lecture des Ensemble Intercontemporain, für das 1997 sein "Rondo" für Violine und Kammerorchester entstand.

Seine Kammeroper "les petites filles modèles" wurde oftmals in Paris und an verschiedenen Orten Frankreichs gespielt und hatte 1997 an der Opera de Bastille Premiere.

Johannes Schöllhorn beschäftigt sich intensiv mit verschiedenen Aspekten musikalischer Bearbeitung, unter anderem hat er eine Version von "...explosante-fixe..." von Pierre Boulez erarbeitet.

Er war Leiter des Ensembles für Neue Musik an der Musikhochschule Freiburg (bis 2004) und unterrichtete von 1995-2000 an der Hochschule für Musik und Theater Zürich-Winterthur.

Von 2001 bis 2009 war er Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und Leiter des Instituts für neue Musik.

Zeitzeugen

Konzert in der Hochschule für Musik und Tanz Köln Weiterlesen

02.11.2009

Anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls spielen Dozenten und Studierende Werke von Schostakowitsch, Ives, Lennon-McCartney u.a.

2009 jähren sich die Friedliche Revolution und der Fall der Mauer zum 20. Mal. Diese Ereignisse haben weltweit einen tiefgreifenden Wandel ausgelöst. Sie markieren das Ende des Kalten Krieges und der Teilung Europas. Viele Menschen im In- und Ausland erinnern sich heute noch gut an die aufwühlenden Wochen im Herbst 1989. Mit dem Konzert zum Jahrestag am 9. November möchte die Hochschule für Musik und Tanz Köln einen kleinen Beitrag zum Gedenken an dieses herausragende geschichtliche Ereignis leisten.

Mitwirken wird:

Das Ensemble Vintage Köln (Ursula Schmidt-Laukamp, Blockflöte, Ariadne Daskalakis, Violine, Rainer Zipperling, Cello und Gerald Hambitzer, Cembalo), Maria Kliegel, Cello und Roglit Ishay, Klavier sowie Anette von Eichel, Mechtild Georg und Se Jong Chang, Gesang und ein Kammerensemble mit Studierenden und Dozenten der Hochschule unter der Leitung von Sebastian Gottschick.

Gerhart Baum, Bundesminister a.D. und Vorsitzender des Kulturrats NRW wird als Gastredner erwartet.

Das Konzert findet am 09. November 2009 um19:30 Uhr im�Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Eintritt frei.

Female Agression

Heavy Metal Kongress in der Hochschule für Musik und Tanz Köln endet am 10. Oktober mit Doro-Konzert in der Live Music Hall Weiterlesen

30.09.2009

Doro Pesch zählt mit ihrer sagenhaften Stimme und ungebremster Power unbestritten zu den größten Rock Ladies weltweit. Schon in den 1980ern machte sie sich im internationalen Heavy Metal einen Namen und hat in ihrer kontinuierlichen 25-jährigen Bühnenkarriere mit etlichen Stars der Rock- und Metal-Szene zusammengearbeitet und Millionen von Fans begeistert. Jetzt rockt sie am 10. Oktober 2009 in der Kölner Live Music Hall.

Als Support spielen die Kultband Holy Moses mit ihrer Frontfrau Sabina Classen und die aufsteigenden Thrash-Metallern Cripper mit Britta Görtz. Damit steht die Show unter dem Motto "Female Aggression" ganz im Zeichen starker Frauenstimmen.

Das Konzert bildet den Abschluss des Heavy Metal Kongresses, der vom 8. bis 10. Oktober 2009 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln stattfindet.

Der Kongress, an dem sowohl WissenschaftlerInnen als auch MusikerInnen und Fans beteiligt sind, widmet sich aus interdisziplinärer und internationaler Perspektive Geschlechterrollen, Geschlechterdifferenzen und -stereotypen in der Musikkultur Heavy Metal. Dabei wird der großen Vielfalt des Heavy Metal Rechnung getragen, die sich in seiner 40-jährigen Geschichte und seiner inzwischen globalen Verbreitung entwickelt hat und sich in einer Vielzahl an Subgenres äußert.

Es wird die erste wissenschaftliche Tagung über Heavy Metal in Deutschland sein und die erste Metal-Tagung weltweit, bei der Gender-Fragen im Mittelpunkt stehen.

Kartenvorverkauf für das Konzert am 10. Oktober 2009:

25,00 Euro [zzgl. Geb.] bei KölnTicket
Abendkasse: lt. Aushang
Einlass: 18:30 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr

Weitere Infos zum Konzert und Kongress unter http://www.metalandgender.de

Bei Bedarf vermitteln wir gerne im Vorfeld der Veranstaltung Interviewtermine mit Doro oder einem der Kongressorganisatoren. Zudem bieten wir Freiticketverlosungen an. Falls Sie Bildmaterial benötigen, können Sie sich gerne an uns wenden.

Sound of Cologne im Rheinauhafen

Am Sonntag startet eine Open Air Konzertreihe auf dem Elisabeth Treskow Platz Weiterlesen

10.06.2009

Das Rezept ist einfach: Man nehme sieben junge dynamische Musiker – voller Elan, Spielfreude und hervorragenden instrumentalen Fähigkeiten – und lasse diese auf eine Musik los, die zwar doppelt so alt ist, wie die Musiker selber, jedoch keineswegs veraltet daherkommt.

"Hot Brownies" – die Band um den Kölner Trompeter Christoph Moschberger hat sich dem Jazz der 1950er Jahre verschrieben und bringt hochexplosive und swingende Bearbeitungen von Standards wie "Blueberry Hill" oder "Gone With The Wind" auf die Bühne. Sie treten als erste Band einer neu entwickelten Open-Air-Konzertreihe unter dem Titel "Sound of Cologne" am 14. Juni 2009 im Rheinauhafen auf, die dann am 12. Juli, 9. August und 6. September mit weiteren Konzerten fortgesetzt wird.

Ebenfalls dabei ist am Sonntag die Vitime Band um den jungen Gitarristen Vitaliy Zolotov, die eine Musik zwischen Tradition und Fusion pflegt.

Gespielt wird auf dem Elisabeth Treskow Platz, der bereits im vergangenen Jahr zum Zentrum der Eröffnung des Rheinauhafens geworden ist und mit seiner ansässigen Gastronomie das geeignete Areal für ein derartig gestaltetes Open Air Konzert bietet.

Die Konzertreihe fühlt sich in besonderer Weise dem künstlerischen Nachwuchs verpflichtet: Alle Musiker sind Studierende und/oder ehemalige Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln, an der eines der größten und erfolgreichsten Jazzausbildungsinstitute Deutschlands beheimatet ist. Bedeutende Namen der aktuellen Jazzszene wie z.B. Till Brönner zählen zu den Absolventen der Hochschule.

Termin:

14. Juni 2009
11.00 - 13.00 Uhr (Hot Brownies)
15.00 - 17.00 Uhr (Vitime Band)

Weitere Termine: 12. Juli, 9. August, 6. September jeweils von 11.00 - 13.00 und 15.00 - 17.00 Uhr.

Die Konzertreihe wird veranstaltet von der Hochschule für Musik und Tanz Köln in Kooperation mit der Media Kultur Köln GmbH und der RVG Verwaltungsgesellschaft mbH. Der Eintritt ist frei!

Pressegespräch: Eine trikontinentale Namensfeier

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln feiert ihren neuen Namen mit einem interdisziplinären und internationalen Tanzprojekt Weiterlesen

30.04.2009

Die Hochschule für Musik Köln hat sich auf der Basis einer neu entwickelten Grundordnung auch einen neuen Namen gegeben und heißt ab sofort: Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Zielsetzung dieser Namensänderung ist der öffentlichkeitswirksame Hinweis auf eine Abteilung der Hochschule, die in ganz wesentlicher Weise zur Profilbildung des Hauses beiträgt. Auch diese Abteilung hat bereits einen längeren Definitions- und Wandlungsprozess hinter sich, denn auch hier wurde der Name aus inhaltlichen Gründen in "Zentrum für zeitgenössischen Tanz" geändert.

Um die Geburtsstunde des neuen Namens zu feiern, wird zur Zeit ein interdisziplinäres Projekt zwischen dem Zentrum für zeitgenössischen Tanz und den Fachbereichen 1 (Neue Musik), 3 (Orchesterinstrumente II) und 5 (Musikwissenschaft/Musikpädagogik) realisiert: "Trikon", ein international besetzte Tanzwerkstatt, zu der Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Erdteilen eingeladen sind. Höhepunkt der Werkstatt ist die Präsentation des Stücks "Shifting Grounds".

Wir möchten Sie gerne über die neue Profilentwicklung der Hochschule für Musik und Tanz informieren und gleichzeitig die Idee und Konzeption der Tanzwerkstatt vorstellen. Zu diesem Zweck laden wir Sie zu einem Pressegespräch am 7. Mai 2009, 11:30 Uhr, Raum 14 in die Hochschule für Musik und Tanz Köln, Dagobertstr. 38, 50668 Köln / Eingang: Unter Krahnenbäumen ein.

Anwesend sind:

  • Prof. Reiner Schuhenn, Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln
  • Prof. Dr. Hans Neuhoff, Konzeption & Produktion "Shifting Grounds"
  • Prof. Vera Sander, Choreographische Leitung "Shifting Grounds" + Leitung "Zentrum für zeitgenössischen Tanz"
  • Stefan Schwarz, tanzhaus nrw, Düsseldorf
  • Sangeeta Isvaran (Indien) und Taffa Cissè (Senegal), Mitwirkende Künstler

Senat der Hochschule für Musik und Tanz Köln wählt neuen Rektor

Prof. Reiner Schuhenn wird zur Mitte des Sommersemesters 2009 sein Amt antreten Weiterlesen

05.03.2009

In seiner gestrigen Sitzung wählte der neue Senat der Hochschule für Musik und Tanz Köln Prof. Reiner Schuhenn zum neuen Rektor der Hochschule. Damit wird dieser Nachfolger von Prof. Josef Protschka, der sieben Jahre lang als Rektor die Hochschule für Musik und Tanz geleitet hat. Vorbehaltlich der Bestätigung durch das Ministerium, wird Reiner Schuhenn sein Amt zur Mitte des Sommersemesters 2009 antreten.

Prof. Reiner Schuhenn zählt zu den gefragten Chordirigenten in Deutschland, was seine Zusammenarbeit mit zahlreichen Ensembles, Projektchören, Orchestern, namhaften Solisten und Musik-Akademien dokumentiert. Geboren 1962 in Weingarten/Württemberg, studierte er Schulmusik, Kirchenmusik, Germanistik, Philosophie in Stuttgart sowie in Wien Dirigieren, Konzertfach Orgel.

Bis 1999 stand Reiner Schuhenn dem Referat Kirchenmusik des Ruhrbistums Essen als Bischöflicher Beauftragter vor und war Leiter des Domchores an der Essener Bischofskirche. Außerdem hatte er bis zum Jahr 2000 einen Lehrauftrag an der Folkwang Hochschule Essen inne.

1999 erfolgte die Berufung Schuhenns als Professor für Chor- und Orchesterleitung an die Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo er seit dem Jahr 2000 auch als Prodekan und seit 2007 als Dekan des Fachbereiches 1 tätig ist. Mit seiner Berufung initiierte Prof. Reiner Schuhenn die Widergründung des Madrigalchors der Hochschule, mit dem er regelmäßig Konzerte bestreitet.

Rundfunk- und Fernsehaufnahmen (u.a. SWR, WDR, ORF, ARD, ZDF), Jurytätigkeit bei Wettbewerben, Gastdirigate, zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, mehrere Publikationen (z.B. als Mitherausgeber des „Kölner Chorbuches“, des Handbuchs „Musik im Raum der Kirche“) und Kompositionen runden sein Tätigkeitsfeld ab.

Seit 2004 ist Reiner Schuhenn künstlerischer Leiter des Figuralchors Bonn, seit 2007 Vizepräsident des Allgemeinen Cäcilienverbandes für Deutschland. Im Jahr 2008 wurde er vom Präsidium des Deutschen Musikrates in den Projektbeirat des Deutschen Chorwettbewerbs berufen.

Im Vorfeld der Rektorwahl waren zu Beginn des Jahres an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bereits der neue Senat und die Fachbereichsräte und Dekane gewählt worden.

Warum sitzen im Orchester die Geigen immer vorne? Warum gibt es Klaviermusik für die linke Hand, aber nicht für die rechte? Wie entstand die Oper? Warum gibt die Oboe den Ton an? Was machen die Musiker nach dem Konzert? Allen, die sich solche und vergleichbare Fragen schon einmal gestellt haben, sei das Buch "Die 101 wichtigsten Fragen: Klassische Musik" empfohlen.

Die Autoren Prof. Dr. Annette Keutziger-Herr und Prof. Dr. Winfried Bönig lehren an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Historische Musikwissenschaft sowie Orgel und Improvisation und haben gemeinsam mit Kollegen und Studierenden die Antworten in unterhaltsamer wie lehrreicher Weise zusammengestellt.

Das Buch vom Verlag C.H. BECK wird am 23. Februar 2009 erscheinen. Es umfasst 160 Seiten mit 16 Abbildungen und kostet 9,95 Euro.

03.02.2009

Am kommenden Freitag, 23. Januar 2009, feiert die Hochschule für Musik und Tanz Köln den Abschluss der Restaurierungsarbeiten an der großen Hochschulorgel in Raum 109 mit einer Matinee um 12.00 Uhr.

Die Orgel wurde 1977 von der Firma Beckerath als sogenannte "Werkorgel" nach den Vorstellungen der deutschen Orgelbewegung gebaut. Die Firma hatte damals in Deutschland einen führenden Ruf gerade im Hinblick auf diese klassische "neobarocke" Bauweise und Tongebung.

Trotz ihrer Qualitäten zeigte die Orgel zuletzt als "Kind ihrer Zeit" immer deutlicher Schwächen und Unzulänglichkeiten. Bedingt durch ein in Hinblick auf Vielseitigkeit erweitertes Repertoire der Studierenden wie durch ein neu gewachsenes Verständnis von "historisch informierter Aufführungspraxis" wurde die stilistische Ausrichtung der Beckerath-Orgel mit ihrer Klangpalette zunehmend als einengend und unzureichend empfunden.

Störungen im technischen Bereich der Orgel wie Ausfälle der elektronischen Speicherdateien, der mechanischen Trakturen und Koppeln etc. gaben zuletzt den Ausschlag, eine Restaurierung und Erweiterung des Hauptinstrumentes der Hochschule für Musik und Tanz Köln anzustreben.

Diese Arbeiten waren nur aufgrund einer großzügigen Stiftung sowie der unbürokratischen Unterstützung durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen möglich. Minister Pinkwart und Vertreter der Stiftung werden deshalb am Freitag anwesend sein.

Das musikalische Programm gestalten Studierende der Orgelklassen und der Madrigalchor der Hochschule für Musik und Tanz Köln unter der Leitung von Prof. Reiner Schuhenn.

Gemeinsamer Auftritt der deutschen Musikhochschulen auf academics.de

Einblicke und Ausblicke für Musikinteressierte, Studierende und Lehrende Weiterlesen

06.01.2009

Deutschlands Musikhochschulen stellen sich vor: In einem neuen gemeinsamen Online-Auftritt präsentieren sich auf academics.de und academics.com die 23 deutschen Musikhochschulen in ausführlichen Profilen. Darin geben die Hochschulen Einblicke und Ausblicke für Musikinteressierte, Studierende und Lehrende aus dem In- und Ausland.

Die Profile der einzelnen Hochschulen spiegeln das exzellente Ausbildungsniveau und die große musikalische Vielfalt an Deutschlands musikalischen Instituten wider. In umfangreichen Bildern und Texten bietet das Portal „Die deutschen Musikhochschulen“ Inhalte zu Studium, Charakteristika der Hochschule, Lehrpersonal und Karrierechancen an jeder einzelnen Hochschule. Informationen über laufende Projekte, mögliche Ansprechpartner sowie aktuelle Stellenangebote runden das Angebot ab.

Was die 23 Musikhochschulen in Deutschland auszeichnet: Professionelles Lehrpersonal und erstklassige Bedingungen ebnen den Weg für eine musikalische Ausbildung, die im internationalen Vergleich einen hervorragenden Ruf genießt. Den Online-Auftritt erreichen Sie unter academics.de/musikhochschulen und unter academics.com/music.

"Warum Mozart ein Neger war..."

Karnevalskonzert in der Hochschule für Musik Köln Weiterlesen

08.11.2008

Erstmalig beteiligt sich die Hochschule für Musik Köln am Treiben zum 11.11. mit einem "Karnevalskonzert". Das Konzert ist einerseits gedacht für Karnevalisten, die diesen Tag einmal mit verrückter, witziger und seltsamer Klassischer Musik feiern wollen, andererseits für Karnevalsmuffel, die an dem Tag dem großen Wirbel in der Stadt auf unterhaltsame Weise und niveauvolle Art entfliehen wollen.

Musik und Komponisten werden auf mancherlei Art durch die humoristische Mangel gedreht. Kenner und Liebhaber der Klassik lernen dabei völlig unbekannte Seiten der großen Meister kennen: Zu hören ist u.a. ein "Staubsaugerakkordeon", das eine Arie von Händel begleitet; ein Melodram zum 100. Geburtstag von Oliver Messiaen oder eine akkordverdächtige Aufführung zahlreicher Klavierwerke von Beethoven in nur zehn Minuten.

Angelehnt an ein Gedicht des berühmten Pianisten Alfred Brendel wird auch der Frage nachgegangen, "ob Mozart ein Neger war", ein Zitat , das als Motto des Konzerts dient.

Ausführende sind Studierende der Hochschule für Musik Köln, aber auch Professoren, u.a. Henner Leyhe, Jürgen Glauß und Reiner Schuhenn. Organisator und Leiter des Konzerts ist Winfried Bönig. Passend zum Anlass ist der Konzertbeginn auf 19.33 Uhr festgesetzt. Der Eintritt ist frei!

Matinée junger Künstler - Die neue Konzertreihe im Collegium Leoninum

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln und das Collegium Leoninum Bonn laden ein zur Pressekonferenz am Donnerstag, 13.11.2008, 11 Uhr in der Alten Kirche des Collegium Leoninum Bonn, Noeggerathstr. 34, 53111 Bonn Weiterlesen

07.11.2008

Das Collegium Leoninum startet im November 2008 eine Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Prof. Josef Protschka, Rektor der Hochschule, übernimmt die Schirmherrschaft für das Projekt.

Für die Kammerkonzertreihe bietet die Alte Kirche des ehemaligen Priesterseminars die ideale Räumlichkeit und das passende Ambiente. Neunmal im Jahr, jeweils am Sonntag um 11 Uhr vormittags, werden hier Konzerte veranstaltet.

Das Neue am Konzept der Reihe ist zum einen, den Musikern, die kurz vor ihrem Examen stehen, begleitend zum eigentlichen Konzertauftritt umfangreiche Unterstützung zu bieten: Bei der Erarbeitung ihres künstlerischen Konzepts ebenso wie bei der Profilierung ihrer Persönlichkeit erhalten sie so gute Voraussetzungen für die Zukunft. Für dieses künstlerische Gesamtunternehmen wird in Collegium Leoninum Bonn eine ideale Auftrittsplattform geboten. Gefördert wird das Projekt durch die Unternehmerinitiative für Beschäftigung, die mit den jungen Musikern an ihrer Profilierung arbeitet.

Neu ist außerdem für das Publikum ein reichhaltiges Frühstücksbuffet vor dem Konzert. In diesem Rahmen veranstaltet das Regionalforum Bonn auch ein Business-Frühstück.

Anwesend werden sein:

  • Prof. Josef Protschka, Rektor der HfMT
  • Dr. Heike Sauer, Stabsstelle I PR- und Veranstaltungsorganisation der HfMT
  • Dr. Uwe Lüdemann, Johannes Menge, Geschäftsführer des Collegium Leoninum
  • Dr. Ronald G. Münzer, Unternehmerinitiative für Beschäftigung e. V.
  • Alexandra Beins, Regionalforum Bonn
  • Sabine Krasemann, Euterpe Management

Eintrittspreise 15 Euro (erm. 10 Euro) bei Bonnticket und an der Konzertkasse. Pressekarten werden nach vorheriger Anmeldung gerne bereitgestellt. Weitere Informationen unter www.leoninum-bonn.de und www.euterpe-management.de/mjk

Rheinauhafen, Hafenamt
Harry-Blum-Platz 2
Sonntag, 24. August 2008, 17.00 Uhr

Nel Dolce

  • Stephanie Buyken - Blockflöte,
  • SopranSabine König - Violine
  • Alban Peters - Oboe
  • Harm Meiners - Violoncello
  • Philipp Spätling - Cembalo
  • Klaus Mader - Laute (als Gast)

Erfrischende Virtuosität und ansteckende Musizierfreude sind die Kennzeichen des von Presse wie Publikum gleichermaßen anerkannten Kölner Barockensembles Nel Dolce. Die fünf jungen Musiker lernten sich als Studierende der Kölner Musikhochschule kennen und fanden sich 2003 zum Ensemble zusammen. Ursprünglich aus unterschiedlichen Bereichen und Musikrichtungen kommend, bringt jedes Ensemblemitglied seine individuelle Vielseitigkeit in die gemeinsame Arbeit ein. Auf diese Weise verfügt Nel Dolce über einen weiten musikalischen Horizont, der trotz der heutigen gemeinsamen Spezialisierung auf den Bereich der Alten Musik offen bleibt für Experimentierfreudigkeit in angrenzende Epochen und Stile.

Rheinauhafen, VitrA-Showroom
Agrippinawerft 24
Sonntag, 24. August 2008, 19.00 Uhr

INTUBATOR & SPAWN 2008

  • Performance und Klanginstallation by Matthias Muche

Rheinauhafen, Hafenamt
Harry-Blum-Platz 2
Sonntag, 24. August 2008, 19.30 Uhr

Astor Trio

  • Tobias Kassung - Gitarre
  • Alexander Prushinskiy - Violine
  • Dragan Trajkovski - Kontrabass

Gitarre, Violine und Kontrabass treffen im Astor Trio aufeinander. Diese Besetzung hat ihren Ursprung in den argentinischen Tango-Ensembles der 1920er Jahre und den Zigeuner-Bands, wie sie besonders Django Reinhardt berühmt gemacht hat. Ein Schwerpunkt im Repertoire des Astor Trios liegt auf den kunstvollen Tango-Kompositionen von Astor Piazzolla, dem Namenspatron des Trios.

Eintritt frei!

ONE VISION - THE MAGIC OF QUEEN

Eine Ausstellung mit Fotografien über den Werdegang der Rockgruppe Queen vom 4. April bis 1. Juni Weiterlesen

21.02.2008

Im Frühjahr 2008 wird die im Herzen der Domstadt beheimatete Hochschule für Musik Köln zu einem magischen Anziehungspunkt für all jene Fans werden, die sich für die Vision und den Werdegang der „Boheme“ des Bombast-Rock interessieren: Queen.

Über 60, teilweise noch nie veröffentlichte Exponate sind in der Ausstellung One Vision – The Magic of Queen zusammengetragen und werden in einer beeindruckenden Schau, die der legendäre Queen Manager Jim Beach dem Co-Produzenten des Erfolgs-Musicals We Will Rock You, Michael Brenner, exklusiv zur Verfügung stellt, im Foyer der renommierten Musikhochschule präsentiert.

Eröffnet wird dieses Ereignis mit einem außergewöhnlichen Konzert zur Vernissage am 4. April 2008 um 19.30 Uhr, in dem Studierende gemeinsam mit der We Will Rock You Band und Künstlern des Musical-Ensembles den großen Konzertsaal der Hochschule in eine „Rock Hall of Fame“ zu Ehren von Queen überführen.

Gegründet zu Beginn der Siebziger Jahre, entwickelte die Band – bestehend aus Gitarrist Brian May, Schlagzeuger Roger Taylor, Bassist John Deacon und Sänger Freddie Mercury - einen eigenwilligen progressiven Stil, der von hymnengleicher wie ebenso verspielten Melodik mit polyphonem Gesang durchdrungen, zu einem prägenden unverkennbaren Sound in der Geschichte des Rock wurde. Ihre Texte aus teilweise kalauerndem Wortwitz bis hin zu kraftvoller, phantastischer Poesie, verblüffen bis heute. Glamourös und spektakulär waren ihre Konzerte in den großen Arenen der Welt, extravagant die Kostüme, pompös und gigantisch waren Lichtshow und Set. Ganz im Sinne des von Queen und Ben Elton konzipierte Musical-Ereignis We Will Rock You, das im Kölner Musical Dome seit mehr als drei Jahren das Publikum begeistert und elektrisiert.

Eine Vision von Queen war stets die Verschmelzung von Professionalität gepaart mit künstlerischer Freiheit und individueller Kreativität. Die Hochschule für Musik Köln genießt nicht nur europaweit hohes Ansehen als interdisziplinäre und international ausgerichtete Ausbildungsstätte, sondern ist auch mit ihren jährlich über 450 Veranstaltungen fester Bestandteil des kulturellen Lebens in der Region. Ein solcher Ort spiegelt in einzigartiger Weise auch die Ideale der Band Queen in seinem pulsierenden Musikschaffen wieder.

Queen liebte die Inszenierung. Fotografisch setzt sie sich nun dem Betrachter in One Vision – The Magic of Queen noch einmal in Szene: Vom 4. April bis 1. Juni 2008 im Foyer der Hochschule für Musik Köln, Dagobertstraße 38, 5 Gehminuten vom Musical Dome am Breslauer Platz entfernt. Der Eintritt ist frei! Geöffnet ist die Ausstellung von 10.00 – 21.00 Uhr.

Zum 60. Geburtstag des Geigers Zakhar Bron

"Überraschungskonzert" in der Hochschule für Musik Köln mit Vadim Repin und Latica Honda-Rosenberg Weiterlesen

20.12.2007

Zakhar Bron, russischer Violinist und Professor für Violine an der Hochschule für Musik Köln feiert am 17. Dezember 2007 seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlass ehren Studierende und Professoren der Hochschule ihren Lehrer und Kollegen am Mittwoch, den 19. Dezember 2007, mit einem "Überraschungskonzert".

Zakhar Bron, ist seit 1997 Professor für Violine an der Hochschule für Musik Köln. Der bedeutende Geiger, ehemals Schüler und Assistent von Igor Oistrach, hat neben seiner internationalen solistischen Karriere auch im Ausbildungsbereich große Erfolge zu verzeichnen. Zu seinen Schülern gehören Maxim Vengerov, Vadim Repin, Natalia Prischepenko, Daishin Kashimoto, Latica Honda-Rosenberg, Mayuko Kamio und Daniel Hope. Auch an der Hochschule für Musik Köln ist die Klasse von Zakhar Bron eine Talentschmiede. Zahlreiche seiner oft noch sehr jungen Studentinnen und Studenten konnten bereits auf bedeutenden internationalen Violinwettbewerben Preise erringen.

Das Konzert in der Hochschule werden Studierenden seiner Klasse, Dozenten und Gäste bestreiten. Neben Professoren der Musikhochschule wie Mihaela Martin, Klaus Kanngiesser oder Frans Helmersson kann sich das Publikum auf Vadim Repin und Latica Honda-Rosenberg freuen, die ihren ehemaligen Lehrer überraschen werden. Vadim Repin hat sich seit Ende der 80er Jahre als einer der führenden klassischen Geiger etabliert und gilt derzeit als eines der größten musikalischen Talente weltweit. Er spielte unter führenden Dirigenten wie Yehudi Menuhin, Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Charles Dutoit, Michael Tilson Thomas, Waleri Gergijew, James Levine, Kurt Masur und Simon Rattle.

Der Gewinn der Silbermedaille beim Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau 1998 ebnete der Geigerin Latica Honda-Rosenberg den Weg zu einer beachtlichen Karriere. Neben ihrer internationalen Konzerttätigkeit hat sie seit 2003 eine Professur für Violine an der Musikhochschule Freiburg inne.

Zudem werden zahlreiche Kollegen und Weggefährten von Bron in kurzen Videobotschaften ihre Geburtstagswünsche überbringen. Das Publikum kann sich auf einen hochkarätigen Konzertabend freuen. Beginn der Veranstaltung ist 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei!

Wettstreit der Pianisten

Chopinwettbewerb der Stiftung Kurd Aschenbrenner hat heute an der Hochschule für Musik Köln begonnen Weiterlesen

21.11.2007

Seit 1983 wird an der Hochschule für Musik Köln der Chopinwettbewerb der Stiftung Kurd Aschenbrenner ausgetragen. Kurd Aschenbrenner, Direktor einer Versicherung in Hannover und später in Köln, war ein großer Chopinliebhaber. Nach eigenem Bekunden hatte er früher jahrelang versucht, einen Chopinschen Walzer auf dem Klavier zu spielen und es schließlich aufgegeben, als es ihm nicht gelang, dem Instrument die Töne zu entlocken, die er innerlich selbst hörte. Nach seiner Pensionierung lebte Aschenbrenner in Forsbach bei Köln und stiftete der Hochschule für Musik Köln einen Chopinwettbewerb, der seitdem in dreijährigem Turnus veranstaltet wird.

Die Wettbewerbsausschreibung sieht vor, dass zur Teilnahme nur immatrikulierte Studierende der Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Musikhochschule Hannover zugelassen werden. Jeder Teilnehmer muss ein zusammenhängendes Studium von mindestens drei Semestern an einer der Musikhochschulen nachweisen.

Am diesjährigen Wettbewerb nehmen 10 Studierende der NRW-Musikhochschulen Detmold, Düsseldorf, Essen, Köln und auf besonderen Wunsch des Stiftungsgebers auch der Hochschule für Musik und Theater Hannover teil. In drei Durchgängen sollen die jungen Pianistinnen und Pianisten beweisen, dass sie vor dem kritischen Urteil der Jurymitglieder bestehen können. Die Jury setzt sich zusammen aus Professoren der fünf Musikhochschulen:

  • Prof. Claus Kanngiesser,
  • Prof. Pavel Gililov,
  • Prof. Barbara Szczepanska,
  • Prof. Georg Friedrich Schenck,
  • Prof. Ludger Maxsein,
  • Prof. Harmut Schneider,
  • Prof. Bob Versteegh,
  • Prof. Christopher Oakden,
  • Elena Margolina-Hait.

Der Wettbewerb hat am heutigen Mittwoch mit dem ersten Durchgang begonnen und endet am kommenden Freitag, 23. November 2007 mit dem Preisträgerkonzert im Konzertsaal der Hochschule für Musik Köln. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei!

Einzigartige Erfahrungen für die Jazzstars von morgen

7. Cologne Jazz Night am 7. Dezember 2007 in der Hochschule für Musik Köln. Neu: Der französische Meister-Gitarrist Marc Ducret ist „artist in residence“ Weiterlesen

11.10.2007

Ein erfolgreiches Konzept hat sich bewährt: junge Nachwuchsmusiker werden in Deutschlands renommiertester Hochschule für Musik in Köln bei der 7. Cologne Jazz Night am 7. Dezember wieder gemeinsam mit professionellen Künstlern auf der Bühne stehen.

Neu ist die Idee eines "artist in residence". Der französische Jazz-Gitarrist Marc Ducret wird für mehrere Tage an der Hochschule unweit des Doms zu Gast sein und mit den Studierenden arbeiten. Die „Marc Ducret Workshop Band“ ist einer der „Topacts“ bei der Festivalnacht am 7. Dezember. Ducret zählt zu den wichtigsten Avantgarde-Virtuosen des aktuellen europäischen Jazz, der Muster aus Rock, Funk und Jazz brillant verfremdet und fortentwickelt, wie er in einem Solo-Auftritt in Köln unter Beweis stellen wird.

Ein weiterer Schwerpunkt der Cologne Jazz Night ist die Arbeit mit der Big Band der Hochschule für Musik Köln. Sie trat bereits mit Lalo Schifrin und Dee Dee Bridgewater sowie mit Wolfgang Niedecken (BAP) open air am Dom auf. Unter der Leitung des Ausnahmepianisten John Taylor und des Trompeters Kenny Wheeler, als weiterer Gast Diana Torto, wird die Big Band der Hochschule frühe Werke Wheelers bearbeiten und in der Festivalnacht präsentieren.

Auch an die jüngsten Nachwuchsmusiker in spe ist in Köln gedacht. Wie bereits in den vergangenen Jahren wird es unter dem Titel "Jazz für Pänz" am 6. Dezember um 11.00 Uhr ein moderiertes Jazz-Konzert für Kinder im Grundschulalter geben.

Infos unter: www.colognejazznight.com

Dies academicus an der Hochschule für Musik Köln

Vorträge, Diskussionen, Konzerte und Offener Unterricht Weiterlesen

01.10.2007

Am Dienstag, den 2. Oktober 2007 eröffnet die Hochschule für Musik Köln das Wintersemester 07/08 mit einem Dies academicus. Nach der obligatorischen Begrüßung der Erstsemester durch den Rektor Prof. Josef Protschka und einigen internen Informationsveranstaltungen für Studierende und Lehrende, öffnet die Hochschule ihre Türen für alle interessierten Bürger.

Zwei kurze Musikbeiträge der Standorte Wuppertal und Aachen läuten das öffentliche Nachmittagsprogramm um 15.30 Uhr ein. Ab 16.00 Uhr erteilen vier Professoren der Hochschule öffentlichen Unterricht.

Prof. Josef Protschka (Gesang) wird mit seinen Studierenden "Die schöne Müllerin" erarbeiten; Prof. Pavel Gililov (Klavier) unterrichtet ein Klavierkonzert; Prof. Claus Kanngiesser (Violoncello) und Prof. Gerald Hambitzer (Alte Musik) werden ebenfalls einen Einblick in ihren Unterricht ermöglichen.

Mit einem Vortrag von Prof. Michael Beil (Leitung: Studio für elektronische Musik) "Über die Zukunft der neuen Musik" um 17.15 Uhr im Kammermusiksaal und einem sich anschließenden Kurzreferat des Rektors um 18.30 Uhr „Über die Verwendung der Studienbeiträge“ im Konzertsaal setzt sich das Programm fort. Prof. Dr. Arnold Jacobshagen wird zudem einen Einblick in die Inhalte der Ringvorlesung geben.

Einen gebührenden Abschluss findet der Dies academicus um 19.30 Uhr mit einer Musikalischen Soiree. Studierende der Hochschule, die Preise bei Internationalen Musikwettbewerben gewonnen haben präsentieren ihr Können dem Publikum.

Mit dabei sind:

  • Alexander Eick (Klavier), Student in der Klasse Prof. Pavel Gililov,
  • So-Young Yoon (Violine) und Viatcheslav Chestiglazov (Violine), beide Studierende der Klasse Prof. Zakar Bron,
  • Artem Kranke (Klavier) aus der Klasse Prof. Ilja Scheps und
  • das Atos Trio, das gerade beim 5. Internationalen Kammermusikwettbewerb in Melbourne den 1. Preis gewonnen hat, aus der Klasse des Alban Berg Quartetts.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Hochschule zu besuchen und sich einen Einblick in Lehre, Forschung und Musikalischem Können zu verschaffen.

19.09.2007

Am 17. November 2007 gastiert mit der Sängerin Bombay Jayashri Ramnath und Begleitern ein Spitzenensemble der südindischen Kunstmusik im Konzertsaal der Hochschule für Musik Köln. Einen Schwerpunkt des Programms bilden Lieder des stilbildenden Komponisten, Sängers und Reformers Tyagaraja (1767-1847).

Unter den außereuropäischen Musikkulturen nimmt die indische Musik eine Sonderstellung ein. Mit meh-reren hundert melodisch und namentlich verschiedenen Ragas bilden die Karnatische Musik Südindiens und die Hindustani-Musik des Nordens die beiden größten modalen Musiksysteme der Welt. Und auch die indische Tala-Metrik hat sich aus der Verbindung von mathematischem Kalkül und virtuosem Trommelspiel zu einem ebenso komplexen wie dynamischen rhythmischen System entwickelt. Kein geringerer als Olivier Messiaen hat daher im Vorwort zu seiner Kompositionslehre (Technique de mon langage musical) der indischen Tonkunst seinen Respekt gezollt und sie zu seinen Lehrmeistern gezählt.

Gleichzeitig bildet die Raga-Musik den Inbegriff einer Konzeptkunst, die den aufführenden Musikern Spielraum zur individuellen Gestaltung läßt und den Hörern Kriterien zur Beurteilung dieser Gestaltung bietet. Die Sängerin Bombay Jayashri Ramnath zählt zu den führenden Künstlerinnen des zeitgenössischen indi-schen Musiklebens. Geboren in eine traditionelle Musikerfamilie, wurde sie nach der Grundausbildung Meis-terschülerin des Geigers Lalgudi G. Jayaraman. Jayaraman gilt neben seiner Violinkunst seit Jahrzehnten auch als eine der größten Autoritäten auf dem Gebiet des Raga und wird daher von vielen professionellen Sängerinnen und Sängern als Lehrer aufgesucht.

Die Musik von Bombay Jayashri zeichnet sich aus durch einen introspektiven Ansatz, stimmlichen Wohl-klang, eine plastische Gestaltung der Ragas und den Aufbau einer intensiven musikalischen Atmosphäre im Laufe des Abends. Sie ist regelmäßiger Gast bei allen großen Festivals und Musikkonferenzen in Indien, hat mehrere internationale Tourneen absolviert und zahlreiche CDs, u.a. bei der Gramophone Company of India, aufgenommen. Das Konzert beginnt mit einer Einführung durch Professor Hans Neuhoff und einer Demonstration typischer melodischer Verfahren in der südindischen Musik durch die Sängerin und den begleitenden Geiger.

WDR 3 sendet Mitschnitte des Konzerts am 6. Dezember 2007, 20.05 - 22.00 Uhr (WDR-Konzert) mit

  • Bombay Jayashri Ramnath, Gesang
  • H.N. Bhaskar, Violine
  • J. Vaidyanathan, Mridangam / Percussion
  • Bangalore Prakash, Ghatam / Percussion

Einführung und Moderation:

  • Prof. Dr. Hans Neuhoff

Veranstalter:

  • Hochschule für Musik Köln, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) und dem Westdeutschen Rundfunk Köln

Eintritt:

  • 4,00 Euro, Studierende und Mitglieder der Hochschule haben freien Eintritt

 

Neuer kommissarischer Dekan am Standort Aachen

Fachbereichsrat spricht Prof. Dieter Kreidler das Vertrauen aus Weiterlesen

29.06.2007

In der Fachbereichsratssitzung am 28. Juni 2007 ist der Prodekan des Standorts Aachen der Hochschule für Musik Köln, Herr Prof. Anthony Reiss, vom Amt des kommissarischen Dekans zurückgetreten. Sein Nachfolger im Amt des kommissarischen Dekans ist mit Zustimmung des Fachbereichsrats Prof. Dieter Kreidler. Herr Prof. Reiss wird weiterhin seine Aufgabe als Prodekan wahrnehmen.

Am Donnerstag, dem 28. Juni 2007, ist der Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW, Prof. Andreas Pinkwart zu Gast in der Hochschule für Musik Köln. Medienvertreter sind herzlich eingeladen, diesen Besuch zu begleiten. Im Vorfeld des geplanten neuen Kunsthochschulgesetzes will sich der Minister ein Bild machen von der spezifischen Ausbildungssituation der Kunst- und Musikhochschulen in Nordrhein-Westfalen.

An der Hochschule für Musik Köln, einer der renommiertesten Musikhochschulen in Europa, wird sich Minister Pinkwart sowohl über die Breite der Excellenzausbildung als auch über die Profilschwerpunkte der größten Musikhochschule Deutschlands informieren.

Um 16.15 Uhr stehen Minister Pinkwart und Prof. Josef Protschka, Rektor der Hochschule für Musik Köln, der Presse in Raum 14 für ein kurzes Gespräch zur Verfügung.

Im Anschluss sind Wort- und Bildjournalisten herzlich eingeladen, den Rundgang des Ministers zu begleiten; vorgesehen ist der Besuch von Unterrichtsituationen und Proben der Studiengänge Kirchenmusik, Neue Musik, Alte Musik und Jazz. Abgeschlossen wird der Rundgang gegen 17.30 Uhr mit einer Kurzpräsentation des Pre-College Cologne, dem Ausbildungszentrum für musikalisch Hochbegabte an der Hochschule für Musik Köln.

Pressegespräch:

Hochschule für Musik Köln
Raum 14, Zwischengeschoss der Hochschule für Musik Köln
Haupteingang: Unter Krahnenbäumen

 

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