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Netzwerk Musikhochschulen

Weiterbildungsprogramm Winter 2020/21

Weiterbildungsprogramm Winter 2020/21

Das neue Weiterbildungsprogramm des Netzwerk Musikhochschulen für das Wintersemester 2020/21 ist da. Hier finden Sie spannende und abwechslungsreiche Veranstaltungen, die aus den Bedarfen der Praxis heraus konzipiert wurden und Ihnen die Möglichkeit bieten, sich in internen oder auch hochschulübergreifenden Workshops mit Kolleg*innen fortzubilden und zu inspirierenden Themen einer perspektivreichen Lehre auszutauschen.

Gruppendynamische Prozesse im Unterricht - Erkennen, beobachten, einordnen und verstehen, aufgreifen und nutzen


Wann: Fr.: 30.10.2020 l 10-17 Uhr
Wo: HfMT Köln, Raum 14, präsent (Achtung: Teilnehmendenzahl evtl. coronabedingt begrenzt)
Anmeldung

  •         Information zu den Workshops unter Downloads

Ein bisschen Neuro - Wie unser Gehirn lernt und behält


Wann: Fr., 13.11.2020 l 10-17 Uhr
Wo: HfMT Köln, Raum 14, präsent (Achtung: Teilnehmendenzahl evtl. coronabedingt begrenzt)
Anmeldung

  • Informationen zu den Workshops unter Downloads

Mean Team? - Konfliktmanagement für Einzelpersonen und Teams in der Lehre


Wann:
Fr., 27.11.2020 l 10-17 Uhr
Wo: HfMT Köln, Raum 14, präsent (Achtung: Teilnehmendenzahl evtl. coronabedingt begrenzt)
Anmeldung

  • Informationen zu den Workshops unter Downloads

 

Sie müssen nicht alles glauben, was Sie denken! - Reflect-Yourself-Workshop zur Verbesserung der Kommunikationskompetenz


Wann: Do., 14.01.2021 l 09:30-17 Uhr
Wo: HfMT Köln, Raum 14, präsent  (Achtung: Teilnehmendenzahl evtl. coronabedingt begrenzt)
Anmeldung

  •     Informationen zu den Workshops unter Downloads

 

 

Oktober 20

Wenn aus Spaß Ernst wird - wie Studierende Hürden in der künstlerischen Ausbildung leichter nehmen können.

  • 26.10.2020 | 17-21 Uhr l Online

  • Leitung:Prof. Dr. Peer Abilgaard
  • Anmeldung

Das dritte Lebensjahrzehnt ist für die psychologische Entwicklung eines Menschen ein besonders herausforderndes; die Ausbildung gelangt spätestens jetzt auf ein Niveau, das einen Beruf gründet.

Der Workshop führt in diese Thematik ein und gibt praktische Hilfestellung, wie Studierende psychische und körperliche Belastungen leichter bewältigen können.

Prof. Dr. med. Peer Abilgaard studierte Medizin an den Universitäten Köln und Paris, sowie Gesang und Trompete an der HfMT Köln, an der er heute eine Professur für Musikermedizin innehat. Gastengagements führten den Countertenor an Opernhäuser in Darmstadt, Halle, Altenburg und Bonn. Darüber hinaus ist Peer Abilgaard Chefarzt der Abteilung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an den SANA-Kliniken-Duisburg.


The Critical Response Process (CRP) - Feedback in der künstlerischen Lehre

  • 16.10.2020 l 10-13 Uhr
    29.01.2021 l 10-13 Uhr

  • Leitung: Gerda van Zelm
  • Anmeldung

The Critical Response Process ist von der Tänzerin und Choreographin Liz Lerman für den künstlerischen Unterricht entwickelt worden. Im Zentrum der Methode steht die Gestaltung von Fragen, die Lehrende an ihre Studierenden oder Kolleg*innen haben, um mehr über die Wirkung des eigenen Unterrichts zu erfahren und um somit Handlungsoptionen zur Weiterentwicklung ihrer Lehre zu erhalten.

Die Workshopleiterin Gerda van Zelm ist seit 1992 Gesangslehrerin am Royal Conservatoire in Den Haag und leitete dort von 2004-2014 die Gesangsabteilung. Seit 2016 ist sie am Aufbau eines Entwicklungsprogramms für Lehrende am Royal Conservsatoire beteiligt. Sie hat die Methode bei Liz Lerman gelernt und wendet sie sowohl in ihrer Arbeit als Gesangspädagogin als auch in Weiterbildungen an internationalen Musikhochschulen an.

 

Willkommenstag für Neulehrende


Das Rektorat der HfMT Köln, sowie Mitarbeiter*innen der Verwaltung begrüßen die neuen Lehrenden des Studienjahres 2020/21 und gibt Einblicke in die Lehrkultur, die akademische Selbstverwaltung, sowie in Verwaltungsabläufe der HfMT Köln.

 

November 20

    

Digitales Lehren und Lernen an der HfMT - Ilias, Sciebo & Co. und deren Einsatzmöglichkeiten

  • 05.11.2020 l 12-16 Uhr

  • Leitung:Gabi Reichardt
  • Anmeldung


Die HfMT Köln bietet Lehrenden eine Reihe von digitalen Möglichkeiten für Lehre, Zusammenarbeit und Kommunikation. Die digitalen Tools können Lehrveranstaltungen bereichern und Studierende unterstützen, die Lernziele zu erreichen. In diesem Workshop lernen Sie die Angebote der HfMT Köln im Bereich Digitalisierung der Lehre, einen Überblick über verschiedene Tools und deren Anwendungs- und Einsatzmöglichkeiten kennen. Ein Schwerpunkt wird dabei auf dem Lernmanagementsystem ILIAS und der Hochschulcloud Sciebo liegen. In einer Praxisphase des Workshops können die Funktionen und ersten Schritte ausprobiert werden. Bitte bringen Sie dazu nach Möglchkeit einen eigenen Laptop zum Workshop mit.

Gabi Reichardt studierte Wirtschaftsrecht und arbeitet seit 2018 hochschulübergreifend im Bereich der Digitalisierung der Lehre der NRW-Hochschulen. An der HfMT Köln ist sie u.a. Ansprechpartnerin für das Landesportal für Studium und Lehre (ORCA.nrw) sowie Koordinatorin der AG Digitalisierung in der Lehre der Kunst- und Musikhochschulen in NRW.


Dezember 2020

    

Einführung in die "Kollegiale Hospitation" (Webinar)

  • 01.12.2020 l 10-12 Uhr (Zoom)

  • Leitung:Prof. Ursula Schmidt-Laukamp
  • Anmeldung


Ein Herzstück des Programms "Guter Start in der Lehre an der HfMT Köln"  ist die praktische Umsetzung der Methode "Critical Response Process".
Lehrende der HfMT ("alte und neue") besucchen sich im Rahmen von "kollegialen Hospitationen" gegenseitig im Unterricht - sie bilden somit ein "Reflexionstandem".
Ein erprobter Leitfaden unterstützt das Tandem bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der gewählten Lehreinheiten. Zusätzlich ermöglicht ein Beratungs- und Supervisionsangebot eine Vertiefung und Erweiterung der kollegialen Arbeit.

Im Webinar erhalten Sie eine Einführung in die Methode, sowie in die konkreten praktischen Abläufe der "Kollegialen Hospitation".


"Wenn du mir antwortest, weiß ich, was ich gesagt habe" - Unterrichtskommunikation und  Beziehungskultur im Kontext von Musikhochschule

  • 08.12.2020 l 12-16 Uhr

  • Leitung: Karin Nöcker
  • Anmeldung


In diesem Workshop geht es um die Betrachtung von Lehr-Lern-Prozessen und die Schaffung sozialer Wirklichkeiten durch Kommunikation.

Wie kann eine gute Kooperation zwischen Lehrenden und Lernenden entstehen?
Was bedeutet ein "Sich einlassen auf Beziehung" für den Unterricht und in wieweit verbessert sich dadurch die Qualität der Wissensvermittlung?
Sprache schafft Wirklichkeiten - fragt sich nur welche?
Genaues Hinhören, Nachfragen oder/und "auf den Punkt kommen"?
Welche eigenen Sprachgewohnheiten habe ich und ginge es auch anders?
Wie passen Beurteilung, Korrektur und Förderung zusammen?
Welche Bedeutung haben Systemtheorien für die Lehre?
Was bedeutet Professionelle Präsenz?

In einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch besteht die Möglichkeit, sich anhand der Fragen mit dem eigenen Lehrstil auseinanderzusetzen, etwas Neues auszuprobieren oder Bewährtes zu verfeienern.

Karin Nöcker ist Diplom-Psychologin. Seit 1998 lehrt sie als zertifizierte Lehrende (SG) am IF Weinheim: Institut für Systemische Ausbildung und Entwicklung in den Bereichen Beratung, Therapie, Coaching und Supervision. Seit 1994 arbeitet sie in eigener Praxis: www.molter-noecker-networking.de



Januar 2021

    

Kollegialer Austausch zur "Kollegialen Hospitation"


In diesem  kurzen Webinar haben Sie die Möglichkeit, sich über Ihre Erfahrungen  mit der "Kollegialen Hospitation" auszutauschen.

 

April 2021

    

Update: The Critical Response Process - Feedback in der künstlerischen Lehre


Erfahrungsaustausch und Auffrischung der Methode "Critical Response Process" ermöglichen Weiterentwicklung der eigenen Feedbackpraxis.

    

 

Künstlerische Prüfungen: Atmosphären schaffen, Atmosphären bewerten - Wann und wie laufen Prüfungen "rund"?

  • 23.04.2021 l 12-16 Uhr

  • Leitung:Prof. Dr. Katharina Bradler
  • Anmeldung


Prüfungen stellen nicht nur an Studierende größte Anforderungen, sondern auch an die Lehrenden, die planen, durchführen und schließlich bewerten müssen. Gerade im künstlerischen Bereich gehen die Meinungen hierzu oft auseinander. Nicht zuletzt, weil sich "Künstlerisches" einer klaren Mess- bzw. Fassbarkeit entzieht.
Welche Leistung  soll bewertet werden? Nach welchen Kriterien wird beurteilt? Welche Rolle spielen Atmosphären - in der "reinen" künstlerischen Darbietung, aber auch perfomativ bzw. räumlich: Wie vverhalten sich die Prüfer*innen? Wie funktioniert die Zusammenarbeit im Team? Welchen Einfluss übt dies auf die Prüfungssituation aus? Wie bereite ich mich als Lehrende*r entsprechend vor?
Diese und ähnliche Fragen sollen in dem Workshop besprochen werden. Eindeutige Antworten können kaum gefunden werden. Vielmehr geht es um einen gemeinsamen Reflexionsprozess und Erfahrungsaustausch, aus dem möglicherweise passende Kriterien erwachsen. In jedem Fall soll das eigene Verhalten hinterfragt, sowie über Rollen und kommunikative Aspekte in Prüfungssituationen nachgedacht werden. Im besten Fall führt  dies zu einem guten Prüfungsklima, Fairness und einer Begegnung mit Studierenden auf Augenhöhe.


Prof. Dr. Katharina Bradler studierte Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Musikpädagogik und Philosophie in München, sowie Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Geige in Osnabrück. 2016 wurde sie Professorin für Musikpädagogik an den Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. 2020 folgte sie dem Ruf an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden.

 

Mai 2021

    

Jenseits von Qualifikationszielen - Wie können Lehrende die Persönlichkeitsentwicklung Ihrer Studierenden begleiten und fördern?

  • 09.05.2020 l 12-16 Uhr

  • Leitung:Prof. Dr. Wolfgang Lessing
  • Anmeldung


In den Modulbeschreibungen und Prüfungsordnungen der Musikhochschulen wird in aller Regel höchst detailliert definiert, welche Kompetenzen Musikstudierende am Ende ihres Studiums besitzen müssen. Doch ist damit schon beschrieben, welche vielfältigen inneren Prozesse sie im Laufe ihres Studiums durchlaufen? Neue inhaltliche Horizonte, ungeahnte Bildungserlebnisse, beglückende Selbstfindungsprozesse, aber auch tiefgreifende Verunsicherungen, persönliche Krisen, Neuorientierungen, verstärkt womöglich durch eine mit jedem Semester anwachsende berufliche Perspektivlosigkeit, grundieren die scheinbar so systematische und zielgerichtete Kleinschrittigkeit der Kompetenz- und Qualifikationsziele. Jeder Studienweg, so motiviert und selbstgewiss er in Angriff genommen werden mag, ist letztlich ein individuelles Abenteuer, das die gesamte Persönlichkeit herausfordert.

Was müssen Lehrende einer Musikhochschule wissen und können, um diese mitunter schwierigen Bildungs- und Findungsprozesse kompetent zu begleiten? Dieses Seminar will gemeinsam mit allen Teilnehmer*innen erste Antworten auf diese Frage finden. Dabei soll es betontermaßen nicht um die Vermittlung eines normierten hochschulpädagogischen "Wissens" gehen. Keine pädagogische Trickkiste, dafür aber ein gemeinsamer Reflexionsprozess, der auch die eigenen biographischen Wege einbezieeht, werden im Mittelpunkt stehen. es geht darum, den Blick für die vielfältigen Motivationen, Zielsetzungen und Studienverläufe zu sensibilisieren und diese Aspekte mit den eigenen Erwartungen und Sichtweisen in Beziehung zu setzen.


Prof. Dr. Wolfgang Lessing studierte Violoncello, Schulmusik, Germanistik und Philosophie. 2002 wurde er Professor  für Instrumental- und Gesangspädagogik an der Musikhochschule Dresden, 2018 wechselte er an die Musikhochschule Freiburg. Er ist tätig als Sprecher der "Arbeitsgemeinschaft der Leitenden Musikpädagogischer Studiengänge in Deutschland" (ALMS), des Ausschusses "Künstlerisch-Pädagogische Studiengänge" (KPS) bei der Rektorenkonferenz der Musikhochschulen, sowie als Cellist im Ensemble Phorminx.

    

Kollegialer Austausch zur "Kollegialen Hospitation"


In diesem kurzen Webinar haben Sie die Möglichkeit, sich über Ihre Erfahrungen mit der "Kollegialen Hospitation" auszutauschen.

 

Juni 2021

    

Abschluss des Neulehrendenprogramms: Hochschullehre als Profession - Impulse, Einblicke, Austausch

Feierlicher Abschluss

 

Kontakt

Prof. Ursula Schmidt-Laukamp
Lokale Koordinatorin des Netzwerks Musikhochschulen
Telefon: 0221-28380373 | 0179-5194477
E-Mail: Ursula.Schmidt-Laukamp(at)hfmt-koeln(dot)de

Das Netzwerk ist ein Verbund von elf Musikhochschulen in Deutschland mit einem Zentrum in Detmold. Das zentrale Anliegen des Netzwerks besteht darin, die Qualität der Musikhochschulen zu sichern, indem es in den Bereichen Lehr-, Personal-, und Organisationsentwicklung Unterstützung bietet. Das Netzwerk sorgt für Kommunikation unter den Musikhochschulen und fungiert dabei zum einen als Plattform für Austausch von Informationen und Erfahrungen aus den Bereichen Lehre, Forschung und Verwaltung sowie zum anderen als Begleitung für und Beratung über professionelle hochschulunterstützende Evaluationsformen und -vorhaben.

Dieses Vorhaben ist aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL12052H gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Kontakt

Prof. Ursula Schmidt-Laukamp
Lokale Koordinatorin des Netzwerks Musikhochschulen

Telefon
0221-28380373
0179-5194477