Menü Menü
 
Hochschulinterne Wettbewerbe

Leistungsvergleich unter Studierenden

 

Zusätzlich finden an der Hochschule für Musik und Tanz Köln auch interne Wettbewerbe statt. Sie dienen dem Leistungsvergleich unter den Studierenden und geben zudem den Lehrenden einen Einblick in die Stärken und Schwächen ihrer Studierenden.

 

6. Interne Kammermusikwettbewerb

Der 6. Interne Kammermusikwettbewerb der Hochschule für Musik
und Tanz Köln (HfMT) mit den Standorten Aachen und Wuppertal findet
am 16. und 17. Juni 2018 statt.

Das Wertungsspiel findet am Samstag, den 16. Juni 2018 im Kammermusiksaal
der Hochschule statt.
Die genaue Uhrzeit wird noch im Internet
bekannt gegeben.

Das Abschlusskonzert im Konzertsaal der Hochschule
beginnt einen Tag später, am Sonntag, den 17. Juni 2018 um 15.00 Uhr.


Der Wettbewerb ist in zwei Kategorien ausgeschrieben:

KATEGORIE A
Ensembles ohne Klavier: Streichtrio, Streichquartett, Streichquintett
und Streichsextett (mit wahlweise maximal einem Blasinstrument)

KATEGORIE B
Ensembles mit Klavier: Klaviertrio, Klavierquartett und Klavierquintett
(mit wahlweise maximal einem Blasinstrument)

Die Jury besteht aus dem Minguet Quartett und Prof. Roglit Ishay (Freiburg).

Vorzubereiten ist ein komplettes, repräsentatives Werk der Kammermusikliteratur.
Die Vorspieldauer beträgt ca. 30 Minuten. Teilnahmeberechtigt
sind alle eingeschriebenen Studierenden der HfMT Köln mit
ihren Standorten.

Es werden Preise in einer Gesamthöhe von 5.000,- Euro vergeben.
Zwei Preise pro Kategorie.

Die Mitwirkung der Preisträger-Ensembles beim Abschlusskonzert ist
verpflichtend.

Anmeldung bis zum 7. Juni 2018 unter
chang.andria(at)gmail(dot)com.

 

Chopin +
Klavier-Wettbewerb

Stiftung Kurd Aschenbrenner
30.11. bis 02.12.2018

Ablauf und Repertoire
Alle TeilnehmerInnen spielen in der 1. und 2. Runde.
Die Kreativität der Programmgestaltung, die Relevanz von Kontext
und Nachwirkungen in Chopins Werk werden in die Bewertung
mit einbezogen. Thematisiert wird Chopin als Zeitzeuge im Exil.

Freitag, 30. November 2018
10.00 bis 15.30 Uhr, Kammermusiksaal
1. DURCHGANG (bis zu 20’) VIRTUOSITÄT
1. Drei Etüden, darunter eine von F. Chopin,
zwei von anderen wie z. B. Scriabin, Debussy, Chin, Ligeti, Chaminade,
Moszkowski, Moscheles, Alkan u.a.
Es werden 2 Etüden gehört.
2. Eines der folgenden Werke von F. Chopin:
Scherzo 1 oder 2,
Polonaise Op. 44 oder 53
Andante spianato & Grande Polonaise
Fantasie Op. 49

Samstag 01. Dezember 2018
10.00 bis 16.00 Uhr, Konzertsaal
2. DURCHGANG (bis zu 25’) TANZ und GESANG
• Eine oder mehrere Mazurken oder Walzer, oder Barcarolle von Chopin
und
• ein oder mehrere Tänze eines anderen Komponisten (z. B. Szymanowski,
Mompou, Scriabin, Debussy, Fauré, Koffler, Spielzman etc.)
und
• eine oder mehrere Nocturnes von Chopin
und
• eine oder mehrere Nocturnes eines anderen Komponisten (z. B. Fauré, Field)
Jede(r) Teilnehmer(in) kann in einer der zwei ersten Runden ein Stück (bis 2
Minuten Länge) spielen, das vom Kandidat »in Auftrag« gegeben worden ist.
Es kann auch eine eigene Komposition sein.

Sonntag, 02. Dezember 2018
10.00 bis 13.00 Uhr, Konzertsaal
3. DURCHGANG »Größere Formen« (bis zu 45 Minuten)
1. Eine der drei Sonaten oder 24 Préludes Op. 28 von F. Chopin
2. Weitere Werke:
Jede(r) Teilnehmer(in) muss mindestens ein Werk einer Komponistin
und ein Werk eines verfolgten, ins Exil getriebenen oder verfemten
Komponisten in den drei Runden vortragen.
Repertoire Information unter
echospore.eu
musica-reanimata.de

KÜNSTLERISCHE LEITUNG Prof. Dr. Florence Millet

Kurd Aschenbrenner, Generalmanager einer Versicherung in Hannover,
war ein großer Chopinliebhaber. Nach eigenem Bekunden hatte er
früher jahrelang einen Chopinschen Walzer auf dem Klavier zu spielen
versucht und es schließlich aufgegeben. Nach seiner Pensionierung
zog Aschenbrenner nach Hoffnungsthal bei Köln und stiftete der
Hochschule für Musik und Tanz Köln einen Chopin Wettbewerb, der
seit 1983 in dreijährigem Turnus veranstaltet wird. Der Wettbewerb ist
offen für Studierende der NRW Musikhochschulen Detmold, Düsseldorf,
Essen, Köln und der Hochschule für Musik und Theater Hannover,
die jeweils bis zu drei KandidatInnen anmelden können.

Stellen Sie sich vor:
Sie befinden sich im Ausland und können nicht mehr heim.
Exil ist ein Schicksal dem auch Frédéric Chopin verfiel, doch er fasste Fuss
in einer fremden Gesellschaft und kämpfte für sein Ideal mit Kunst und Seele.
Inneres Exil, entartete Kunst und Intoleranz waren für Musiker vor und nach Chopin
Realität. Die Musik Chopins brennt vor Aktualität.
Sie denunziert und trifft auf den Nerv der Schuld der Nationen
gegenüber Opfern und Verlassenen.
Schumann schrieb: »(…) wüsste der gewaltige selbstherrschende
Monarch im Norden, wie in Chopins Werken, in den einfachen Weisen
seiner Mazurkas, ihm ein gefährlicher Feind droht, er würde die
Musik verbieten. Chopins Werke sind unter Blumen eingesenkte Kanonen.
«, Eusebius, Schumann gesammelte Schriften, 1836.

Der Chopin+ Klavier-Wettbewerb – Stiftung Kurd Aschenbrenner – für
die Hochschulen NRW und Hannover unter dem Motto Chopin+, Zeitzeuge
im Exil, wird diesen Aspekt der Musik beleuchten. Die KandidatInnen
reflektieren ihre Darbietung und gestalten ihr Programm durch
Recherche nach dem Beispiel, Bewusstsein und Einfluss des damals in
Paris lebenden polnischen Pianisten. Werke von Chopin sollen umrahmt
werden von Werken seiner Zeit bis zum heutigen Tag. Sonderpreise belohnen
die Qualität des Vortrages und der Programmgestaltung. Im Fokus
steht die schöpferische Kraft der Erfindung, melodische kontrapunktische
Fülle, rhythmische Prägnanz und subtile Dramaturgie von
Chopin, der ein Phänomen in der Klavierliteratur bleibt. Seine Freundschaften
mit George Sand, Chateaubriand, Delacroix und Heine verraten
seine Position als Zeitzeuge und gesellschaftspolitischer Beobachter.

JURYKOMMISSION

Prof. Paul Badura Skoda / Wien

Prof. Dr. Florence Millet / Prof. Claudio Martinez Mehner /
Hochschule für Musik und Tanz Köln

Prof. Roland Krüger / N.N. / Hochschule für Musik, Theater
und Medien, Hannover

Prof. Barbara Szczepanska / Tobias Koch /
Robert Schumann Hochschule, Düsseldorf

Prof. Elena Margolina-Hait / Prof. Jacob Leuschner /
Hochschule für Musik Detmold

Prof Boris Bloch / N.N. / Folkwang Universität der Künste Essen

Gefördert durch:
Echospore, Lichterfeld, Deutsche Bank Stiftung, Gleichstellungskommission der HfMT Köln

Die Anmeldung ist bis zum Mittwoch, den 14. November 2018, möglich über:
Hochschule für Musik und Tanz Köln
Wettbewerbsbüro / Julia Dittrich
Telefon 0221/ 912818-23 90 (ab dem 01.06.2018 unter: 0221/28380-253)
julia.dittrich(at)hfmt-koeln(dot)de

 

 

Darstellung anpassen

Schriftgröße