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Glanzlichter

Dezember 2022

Festliches Bläserkonzert

Samstag, 10.12.2022, 19:30 Uhr
Konzertsaal (Köln)

Mit Studierenden, Professoren und Dozenten der Bläserabteilung.


Mittlerweile fast schon traditionell treffen sich jährlich am zweiten Samstag im Advent die Blechbläser der Hochschule für Musik und Tanz Köln um klangvoll in die Weihnachtszeit zu führen. Die Professoren Urban Agnas (Trompete), Paul van Zelm (Horn), Ulrich Flad (Posaune), Hans Nickel (Tuba), Dozenten und Studierende gestalten gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm mit festlicher Musik. Fester Konzertbestandteil sind immer die großen Ensembles der jeweiligen Blechbläserklassen. Diese beeindruckenden Formationen dokumentieren mit außergewöhnlichen Werken ihr erstklassiges Niveau. Als besonderer Gast wird auch dieses Mal wieder Mechthild Georg mit Textrezitationen und Gesang den Abend bereichern.


Bitte beachten Sie die aktuellen Informationen zu den Corona-Schutzmaßnahmen auf unserer Homepage: www.hfmt-koeln.de/aktuelles/corona-virus-covid-19.html

Eintritt:
6 Euro
Tickets:
Karten bei KölnTicket erhältlich.; koelnticket.de
Adresse:
Unter Krahnenbäumen 87 , 50668 Köln
 

Januar 2023

Uraufführung der Oper "Felix Krull" von Marc L. Vogler - AUSVERKAUFT

Samstag, 07.01.2023, 17:30 Uhr
Excelsior Hotel Ernst, Köln (Köln)

nach dem Roman von Thomas Mann.


Mit Studierenden der HfMT Köln und Gästen
Inszenierung: Oliver Klöter
Musikalische Leitung: Marc L. Vogler



Das Excelsior Hotel Ernst wird zur Opernkulisse


Knapp 100 Jahre nachdem Thomas Mann persönlich zu Gast im Excelsior Hotel Ernst war, wird das Kölner Grand Hotel am 7. Januar 2023 Spielstätte der ersten Vertonung seines weltberühmten letzten Romans, den „Bekenntnissen des Hochstaplers Felix Krull“. Marc L. Vogler hat den Stoff rund um den Sohn eines bankrotten Schaumweinfabrikanten, der sich vom Liftboy zum falschen Grafen von Luxemburg hochstapelt und der bereits mehrfach verfilmt wurde zum Inhalt seiner Opernkomposition „Felix Krull“ gemacht. Möglich wird die Aufführung durch eine Zusammenarbeit des Excelsior Hotels mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln und durch Fördermittel der Kunststiftung NRW und des Fördervereins der Hochschule. 


Das Konzept dieses in der Form einmaligen Musiktheaterprojektes ist es, zeitgenössische Oper unmittelbarer zu machen. Das Stück spielt inmitten des Publikums. In der zweiaktigen Oper wird der Zuschauerraum zur Bühne, die Bühne zum Zuschauerraum. Das Publikum wird im Excelsior Hotel Ernst wahrhaftig mit Krull anstoßen können. 
Der Mann’sche Roman, der aktueller scheint denn je, wird zur multimedialen Wandeloper: das Publikum sitzt nicht starr in Reihen, sondern wird von Krull sowohl inhaltlich als auch räumlich an die scheinbaren Originalschauplätze im Hotel geführt. Schließlich ist das Grand Hotel die Bühne des Hochstaplers Felix Krull. In Zeiten von Social Media, Influencern, virtuellen Identitäten und „Fake News“ ist der Hochstapler keine Randfigur mehr, sondern in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen; einer Gesellschaft, die betrügt und betrogen werden will! 


Und wenn bei Thomas Mann ausgerechnet ein Opernsänger, der Wiesbadener Müller-Rosé, das künstlerische Vorbild Krulls ist, fordert der Stoff geradezu eine Vertonung heraus. Thomas Mann rückt mit ihm den Künstler ironisch in die Nähe des Hochstaplers, und damit zugleich den Hochstapler in die Nähe des Künstlers. Eine Koinzidenz, welche gleich zu Beginn des Stückes die zentrale Frage beantwortet, warum überhaupt gesungen wird: Im Falle von Krull ist der Gesang keine Gattungsnorm, sondern eine Notwendigkeit – ein Hochstapler „spricht“ nicht, er singt! 


Im Excelsior Hotel Ernst wird die Aufführung mit einem Menü kombiniert, dass das Publikum im Vorfeld des Stücks und in der Pause zu sich nehmen kann. So wird der kulinarische Genuss mit dem künstlerischen verbunden.
 

Adresse:
Trankgasse 1-5 , 50667 Köln
 

SPITZENTÖNE

Dienstag, 24.01.2023, 19:30 Uhr
Konzertsaal (Köln)

Klavierrezital mit Eric Schneider


Franz Schubert               
Sonate in A-dur, D959


Sergej Rachmaninoff     
Neun Études-tableaux, Op. 39
 



Zusammenspiel auf hohem Niveau | Die Kammermusikreihe Spitzentöne


Seit vielen Jahren gibt es an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT) die Kammermusik-Reihe „Spitzentöne“. Hier treten sowohl herausragende Studierende, Lehrende aber auch Alumni der Hochschule auf. Veranstaltet wird die Reihe in Kooperation mit dem Förderverein der HfMT.


Die Reihe „Spitzentöne“ verdeutlicht, wie wesentlich kammermusikalischer Unterricht und Spielpraxis für eine musikalische Ausbildung sind. Die gemeinsame Entwicklung von Interpretationskonzepten, vielfältige Varianten des Zusammen-Agierens und die Verständigung über die Grenzen unterschiedlicher Mentalitäten, Nationalitäten und Kulturen hinweg, erweitern das musikalische Können. Intonation, Zusammenspiel, gemeinsames Phrasieren, Harmonie und Reaktion – alles braucht das genaue Zuhören. Jedes Ensemblemitglied trägt nicht nur die Verantwortung für die individuelle Leistung, sondern auch für das Ensemblespiel. Zudem bieten sich hier Freiräume für das Erproben neuer Konzepte. Über die wohl bekanntesten Gattungen der klassischen Kammermusik wie Streichquartett, Klaviertrio oder den begleiteten Liedvortrag hinaus sind alle Spielarten möglich. 

Eintritt:
6 Euro
Tickets:
Karten ausschließlich bei KölnTicket. Hochschulangehörige haben freien Eintritt (Reservierung unter reservierungen@hfmt-koeln.de erforderlich)
Adresse:
Unter Krahnenbäumen 87 , 50668 Köln
 

Finde die Stille

Donnerstag, 26.01.2023, 10:30 Uhr
Konzertsaal (Köln)

Konzert zum Mitmachen, Anschauen und Zuhören – für Kinder von 8 bis 12 Jahren


Mit Musik von Hans Abrahamsen, Leonard Bernstein, John Cage, Morton Feldmann, Liza Lim, Steve Reich und Kaija Saariaho.


Ein Konzert mit Stille vor der Musik, nach der Musik, während der Musik, in der Musik, durch die Musik, für die Musik und für Dich.
 

Eintritt:
frei
Adresse:
Unter Krahnenbäumen 87 , 50668 Köln
 

Karlrobert Kreiten Wettbewerb - Preiträgerkonzert

Samstag, 28.01.2023, 19:30 Uhr
Konzertsaal (Köln)

KARLROBERT-KREITEN WETTBEWERB


In Gedenken an einen ihrer talentiertesten Absolventen führt die Hochschule für Musik und Tanz Köln jährlich einen Klavierwettbewerb durch. In zwei Runden werden den Teilnehmer*innen sowohl Pflichtstücke abverlangt als auch ein eigens gewähltes Programm, das die individuellen künstlerischen Schwerpunkte eines jeden Einzelnen widerspiegeln soll. 


Karlrobert Kreiten wurde von seinem Lehrer Claudio Arrau, als „eines der größten Klaviertalente, die mir persönlich je begegnet sind“ beschrieben. 1916 in Bonn geboren, spielte er bereits im Alter von elf Jahren Mozarts A-Dur Klavierkonzert in einer Rundfunkübertragung. Zwei Jahre später wurde er als Student an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln aufgenommen. Es folgte eine beachtliche Solokarriere.
Es war der 17. März 1943, als Kreiten im Vorfeld eines wichtigen Konzerts im Musikzimmer einer alten Freundin seiner Mutter übte und in einem unbedachten Moment seine Meinung über die Kriegssituation äußerte. Kreiten wusste nicht, dass es sich bei seiner Gesprächspartnerin um eine eingefleischte Nationalsozialistin handelte, die ihn denunzierte.
In einem kurzen Prozess verurteilte das Gericht Kreiten wegen „Wehrkraftzersetzung“ zum Tode und erhängte ihn noch im selben Jahr in der sogenannten "Blutnacht am Plötzensee" zusammen mit 173 weiteren Gefangenen.

Eintritt:
frei
Adresse:
Unter Krahnenbäumen 87 , 50668 Köln
 
 

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