Pressemitteilungen

Aktuelle Pressemitteilungen der Hochschule
für 2012

 

Ministerin Svenja Schulze zu Gast an der HfMT Köln

Erhöhung der Lehrbeauftragtenbezahlung an den Kunst- und Musikhochschulen in NRW

18.12.12

Wissenschaftsministerin Schulze äußert sich an der Kölner Hochschule für Musik und Tanz zu der Erhöhung der Lehrbeauftragtenbezahlung an den Kunst- und Musikhochschulen in NRW

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze besuchte am 17.12.2012 die Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sie informierte sich dabei über die Besonderheiten der Musik- und Tanzausbildung an der Kölner Hochschule sowie über geplante strukturelle Änderungen und den vorgesehenen Ergänzungsbau, den die Hochschule aufgrund akuter Raumnot dringend benötigt.

Bei einem Rundgang durch die Hochschule machte sich die Ministerin einen Eindruck von dem vielfältigen Studienangebot in Köln, das ein besonderes Profil der HfMT ausmacht.

Zeit nahm sie sich zudem in einem Gespräch mit dem AStA und Vertretern des Studierendenparlaments für die Belange der Studierenden.

Während ihres Besuchs wies Svenja Schulze ausdrücklich auf die Erhöhung der Lehrbeauftragtenvergütung an den Kunst- und Musikhochschulen in NRW hin.

Die Lehr­beauftragten tragen eine hohe Verantwortung für die Studierenden und sind selber hochqualifiziert", betonte Schulze. "Mit der deutlichen Erhöhung der Bezüge schaffen wir den Ausgleich für die fehlenden Tariferhöhungen in den letzten Jahren", so die Wissenschaftsministerin weiter. "Damit gehen wir bei den staatlichen Hochschulen einen ersten Schritt voran auf dem Weg für 'Gute Arbeit' an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen."

COLOGNE STRING BIG BAND

feat. Roger Hanschel (sax) & Ernst Reijseger (cello)

14.12.12

Die COLOGNE STRING BIG BAND findet sich zu jährlichen Projekten unter der Leitung von Gunther Tiedemann zusammen. Seit 2008 formiert sich die Streicher Bigband der Hochschule für Musik und Tanz Köln in immer wieder neuer Besetzung aus „klassisch“ und aus „jazzig“ sozialisierten Streichern der Hochschule. Dabei bezieht sich „Bigband“ auf den stilistischen Fokus im Jazz-, Rock- und World-Bereich und nicht auf eine mehr oder weniger standardisierte Besetzung. Vielmehr variiert die Zusammensetzung je nach Semester zwischen kleinem Streichorchester und Kammerensemble in oft unüblicher Mengenverteilung der Instrumentengruppen. Auf diese Weise entstehen immer wieder neue und bunte Arrangements. Mit Markus Stockhausen und David Plate konnte die Hochschule in der Vergangenheit bereits inspirierende Solisten und Gastdozenten für die Streicher Bigband gewinnen. Die diesjährige Besetzung besteht aus Studierenden verschiedener Hochschul-Fachbereiche der Standorte Köln und Wuppertal.

Hochkarätige Gastmusiker sind in diesem Jahr die bekannten Jazzer Roger Hanschel und Ernst Reijseger. Hanschel arbeitete u.a. mit dem Frankfurt Contemporary Quartet (Ensemble Modern), dem Auryn Quartett und der Kölner Saxophon Mafia zusammen. Reijseger spielte bereits mit dem Arcado String Trio und der WDR Big Band und ist einer der führenden Jazzcellisten unserer Zeit. 

Datum: Mi. 23. Januar 2013 | 19.30 Uhr
Italienisches Kulturinstitut Köln | Universitätsstr. 81 | 50931 Köln | www.iicColonia.esteri.it

Eintritt frei (Dauer ca. 75 Min. ohne Pause)

„Im Herzen sind wir alle Kinder“

Humperdincks Märchenoper Hänsel und Gretel in der HfMT Köln

12.12.12

Bis dato gab es die Märchenoper „Hänsel und Gretel“ auf der Bühne der Hochschule für Musik und Tanz Köln nur mit Klavierbegleitung. Nun hat man sich dafür entschieden, das erfolgreiche Werk von Engelbert Humperdinck als vollwertige Opernproduktion zur Aufführung zu bringen. In Kooperation mit dem Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen und Mädchen und Knaben der Chöre am Kölner Dom singen und spielen Studierende der Hochschule unter der Regie von Igor Folwill und der musikalischen Leitung von Stephan E. Wehr.

Hänsel und Gretel ist eine der berühmtesten und beliebtesten Erzählungen der Gebrüder Grimm, deren Kinder- und Hausmärchen vor 200 Jahren erschienen sind. Was die Schwester des Komponisten, Adelheid Wette, ursprünglich als Märchenspiel für den Hausgebrauch geplant hatte, ist zu einer Märchenoper par excellence geworden. Seit der Uraufführung am 23. Dezember 1893 erfreut sich das Werk nicht nur wegen des märchenhaften Geschehens, sondern auch wegen der gelungenen Mischung aus einer äußerst verfeinerten spätromantischen Orchestersprache und volkstümlichen Melodien wie „Suse, liebe Suse“, „Brüderchen, komm tanz mit mir“ oder dem „Abendsegen“ größter Beliebtheit.

Besonders erfreulich ist die erstmalige Kooperation der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit dem Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen. Die jungen Nachwuchsmusiker/innen, die nicht selten nach dem Abitur ein Musikstudium anstreben und somit potentielle zukünftige Studentinnen und Studenten der HfMT Köln sind, erhalten die Möglichkeit aktiv an einer Opernproduktion mitzuwirken. Sie erfahren, wie Musik und Szene zusammenwachsen, wie hinter den Kulissen Kostümbildner, Bühnenbildner, Maskenbildner und Beleuchter arbeiten und welches Inszenierungskonzept der Regisseur verfolgt. Ein spannendes Erlebnis, das für die jungen Instrumentalisten nicht alltäglich ist.

Hänsel und Gretel

Märchenoper in drei Akten von Engelbert Humperdinck
Text: Adelheid Wette
mit Sängerinnen und Sängern der Rheinische Opernakademie der HfMT Köln, dem Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen und Mädchen und Knaben der Chöre am Kölner Dom

Inszenierung: Igor Folwill | Musikalische Leitung: Stephan E. Wehr
Bühnenbild: Manfred Gruber | Kostüme: Angela Schütt

Termine: 31. Januar, 01. und 02. Februar 2013 | 19.30 Uhr
03. Februar 2013 | 16.00 Uhr | Konzertsaal Köln
Eintritt: 12,--/erm. 8,-- Euro
Karten an der Abendkasse oder unter: Reservierungen@hfmt-koeln.de

Einführungen in das Werk: 31. Januar + 01. Februar 2013, 18.30 Uhr Kammermusiksaal

gefördert durch

Rheinisches Kuratorium für Musik e.V.
Freunde und Förderer der HfMT Köln
Sal.Oppenheim

Stipendiaten der Gleichstellungskommission

Erstmalig wurden im Wintersemester 2012/13 Stipendien ausgeschrieben

11.12.12

Erstmalig wurden im WiSe 2012/13 Stipendien aus Gleichstellungsmitteln für ein Bachelor- und ein Masterprojekt mit Genderthematik sowie ein Stipendium für studierende Mütter und Väter ausgeschrieben.

Die Kommission war beeindruckt von der Qualität der Bewerbungen und insbesondere von dem Einsatz studierender Mütter und Väter, mit dem sich die Bewerberinnen und Bewerber für ihr Studium und ihre Elternschaft gleichermaßen engagieren.

Nach eingehender Diskussion der Bewerberinnen und Bewerber und ihrer jeweiligen Bewerbungen hat sich die Kommission dafür entschieden, Stipendien an folgende Studierende zu vergeben:

  • Claudia Chan (Standort Wuppertal, Stipendium für ein genderbezogenes Masterprojekt)
  • Blanca Nunez Ruiz (Standort Köln, Stipendium für studierende Eltern)
  • Nino Matchareshvili und Guri Chitaishvili (Standort Aachen, Stipendium für studierende Eltern)

Die Stipendienausschreibung für Sommersemester 2013 erfolgt im Januar 2013. Die Gleichstellungskommission freut sich auf zahlreiche interessante Bewerbungen.

Auryn-Quartett in Residence

Antrittskonzert am 29. November 2012 in der HfMT Köln

23.11.12

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln beschreitet im Bereich der Kammermusik neue Wege. Zukünftig wird es im jährlichen Rhythmus zu der Verpflichtung eines international renommierten Ensembles kommen. Die Entscheidung steht, kein festes Ensemble als Nachfolger des Alban Berg Quartetts zu berufen, sondern quasi als »Ensemble in Residence« für einen kürzeren Zeitraum anerkannte Künstler an das Haus zu verpflichten. Der Aufenthalt dieses Ensembles wird jeweils mit einem besonderen Highlight, einem internen »Kammermusikwettbewerb« abgeschlossen werden. Für die Studierenden bedeutet dies, dass sie unterschiedlichste Stile, Unterrichtsmethoden und Facetten der Kammermusik im Verlauf ihres Studiums erfahren und davon profitieren können. Für das Publikum ergeben sich immer wieder von neuem interessante Einblicke in das Leistungsspektrum der jungen Nachwuchsensembles unter der Anleitung unterschiedlicher Profiensembles.

Als erstes Ensemble wird das Auryn-Quartett im WS 2012/13 und SoSe 2013 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln unterrichten. Das Quartett wurde 1981 gegründet. Die Gründungsmitglieder Andreas Arndt (Cello), Stewart Eaton (Bratsche) und die beiden Violinisten Matthias Lingenfelder und Jens Oppermann bilden bis heute das Ensemble. Bereits im Jahr nach der Gründung nahm das Quartett erfolgreich am ARD-Wettbewerb in München und beim internationalen Streichquartettwettbewerb in Portsmouth teil. In den folgenden Jahren folgten Studien beim Amadeus-Quartett in Köln und beim Guarneri-Quartett in New York.

Die Aufführungspraxis des Auryn-Quartetts ist gekennzeichnet durch ein breites Repertoire und international dargebotene Reihen der Kammermusikliteratur. Hinzu kommen zahlreiche Erst- und Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten.

Das Quartett erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen für seine Einspielungen, unter anderem 1985 den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler und 2009 den ECHO Klassik für Kammermusikeinspielung.

In einem Antrittskonzert am 29.11.2012 im Kammermusiksaal der Hochschule werden das Streichquartett f-Moll op.95 von Ludwig van Beethoven, das Streiquartett F-Dur op.77 Nr. 2 von Joseph Haydn und das Streiquartett d-Moll D 810 "Der Tod und das Mädchen" von Franz Schubert zu hören sein.

Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr.
Der Eintritt zu dem Konzert ist frei.

„TASTE OF THE BEST“

Konzert der Preisträger/innen internationaler und nationaler Wettbewerbe

16.11.12

In jedem Semester gewinnen Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln internationale und nationale Wettbewerbe. Am 27. November präsentieren nun genreübergreifend von Klassik bis Jazz die erfolgreichsten jungen Künstlerinnen und Künstler der letzten Monate Ausschnitte Ihres Könnens in einem gemeinsamen Konzert. Stücke von Ravel und Chopin kommen ebenso zu Gehör wie eine Eigenkomposition des Jazzers Simon Seidl, der unter anderem den Solistenpreis des Bundeswettbewerbs „Jugend Jazzt“ in 2007 gewonnen hat und Gospelmusik mit Timo Böcking, Gewinner des Wettbewerbs für Schulpraktisches Klavierspiel in Weimar. Ein weiteres Highlight ist der Beitrag des Pianisten Fabian Müller aus der Klasse Aimard, der jüngst mit dem 1. Preis beim internationalen Klavierwettbewerb Prix Amadeo in Aachen ausgezeichnet wurde. Eine wunderbare Gelegenheit, die Jungstars der Musikwelt in einem einzigen Konzert zu erleben.

Mitwirkende

Fabian Müller, Olga Piskorz, Torben Klaes, Edward Haspelmann, Annika Boos, Hiltrud Rau, Timo Böcking, Simon Seidl, Linda Guo.

Leitung: Rektor Prof. Reiner Schuhenn

Datum: 27.11.2012 um 19.30 Uhr
Ort: Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Adresse: Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Eintritt: frei

Wagner feiern?

Nike Wagner im Gespräch mit Louwrens Langevoort

24.10.12

Im Jahr 2013 wird die Aufmerksamkeit der musik- und theaterinteressierten Öffentlichkeit in ganz besonderer Weise auf Richard Wagner liegen. Anlass geben der 200. Geburtstag sowie der 130. Todestag des berühmten Komponisten. Die Hochschule für Musik und Tanz Köln freut sich deshalb sehr, dass die Urenkelin von Richard Wagner, Nike Wagner, bereits im Vorfeld dieser Jahrestage zu Gast in der Hochschule ist. Die  promovierte Publizistin, Dramaturgin und seit 2004 Leiterin des Kunstfestes Weimar trifft als Gesprächspartner auf den Intendanten der Kölner Philharmonie Louwrens Langevoort.
Gemeinsam werden sie unterschiedlichste Fragen in Zusammenhang mit Wagners Schaffen und den Herausforderungen, die seine Musik an die Ausbildung junger Nachwuchskünstler stellt diskutieren. Über eine Berichterstattung würden wir uns freuen.

Dienstag, 30.10.12, 19:30 Uhr
Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Eintritt frei

„Zwischen Böhmerwald und Riesengebirge“, so lautet das Motto des Salonorchester-Konzerts, das am Montag, dem 01. Oktober im Rahmen der Semestereröffnung um 19.30 Uhr im Foyer der Hochschule für Musik und Tanz in Köln stattfindet.
Sit 2006 bereichert Prof. Albrecht Winter die künstlerische Artenvielfalt mit Musik aus Operette, Film und Salon. Die reduzierte Pariser Besetzung mit Violinen, Cello und Kontrabass, zweifachem Holz plus Trompete und Posaune sowie Schlagzeug und Klavier erwies sich schnell als Publikumsmagnet.
Anlässlich der Semestereröffnung besucht Prof. Albrecht Winter mit seinem 12-köpfigen Ensemble unsere tschechischen Nachbarn. Anlass genug, einen kleinen programmatischen Abstecher an die Moldau zu machen.
Die Veranstaltung findet um 19.30 Uhr im Foyer der Hochschule statt. Der Eintritt ist frei.

Termin: 01. Oktober 2012, 19:30 Uhr
Ort: Hochschule für Musik und Tanz Köln, Foyer (Köln)
Adresse: Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

DAAD-Preis geht an Dwayne Holliday aus den USA

Feierliche Preisübergabe am 01. Oktober 2012 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln

03.09.12

Der DAAD-Preis für hervorragende akademische Leistungen und gesellschaftliches wie interkulturelles Engagement ausländischer Studierender wird an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in diesem Jahr an den Studenten Dwayne Holliday aus den Vereinigten Staaten von Amerika verliehen. Der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) vergibt alljährlich diesen Hochschulpreis, mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000,00 Euro.

Herr Dwayne Holliday hat im Wintersemester 2011/12 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln sein Studium im Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) aufgenommen. Sein besonderes Interesse gilt, Kindern den Zugang zu Tanz als Kunstform und dessen vielgestaltige Kommunikations- und Ausdrucksmittel zu ermöglichen, sie auf diese Weise zu unterstützen, ihre eigenen Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern, ihre Wahrnehmung zu verbessern und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Mit diesem bereitet er z. Zt. ein Projekt in der Kita St. George’s School in Köln.

Herr Holliday ist ein sehr begabter und engagierter Student, der sich durch sehr gute Leistungen auszeichnet.

Der Preis wird durch den Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Herrn Prof. Reiner Schuhenn und den Prorektor für Auslandsangelegenheiten, Herrn Prof. Joachim Ullrich, am 01. Oktober 2012 im Rahmen der Semestereröffnungsfeier, die um 18.00 Uhr beginnt, übergeben.

Abschied von Prof. Popp im Orchesterzentrum|NRW

Ein Personalwechsel an der Spitze steht dem Orchesterzentrum|NRW bevor

09.07.12

Prof. Gotthard Popp, der langjährige Künstlerische Leiter des Hauses, scheidet nach Ende des Sommersemesters 2012 turnusgemäß aus diesem Amt.

„Die Arbeit mit jungen Menschen, die von den Besten lernen wollen, macht mir immer viel Spaß“, so Popp. „Seit 2004 konnte ich etwa 500 hervorragende Musiker aus verschiedenen Orchestern als Gastdozenten für unsere Studierenden gewinnen. Alle diese Gastdozenten loben unser Unterrichtsgebäude in der Brückstraße und besonders dessen wohlklingenden Kammermusiksaal.“

Popp, der die gemeinsame Einrichtung der vier Musikhochschulen NRW zur Ausbildung des orchestermusikalischen Nachwuchses entscheidend mitkonzipiert und in Dortmund etabliert hat, trägt seit über acht Jahre die künstlerische Verantwortung. Den Musikfreunden bleibt er über seine Tätigkeit als Vorsitzender des Richard-Wagner-Verbandes Dortmund verbunden.

„Du bist die Wahrheit – dieser musst Du nahe kommen“

Zum 100 Geburtstag von Sergiu Celibidache Ein Symposium zur musikalischen Phänomenologie

25.06.12

Sergiu Celibidache, geboren 1912, zuletzt 17 Jahre lang Chefdirigent der Münchner Philharmoniker bis zu seinem Tod 1996, hat bei vielen, die ihn im Konzertsaal und beim Unterrichten erlebt haben, großen und nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Er war ein Künstler, dem das Dirigieren Mittel zum Zweck war – der einer höheren Wahrheit Ausdruck verleihen wollte. Es ist der größte Fehler des Dirigenten, sagt Celibidache einmal, wenn er der natürlichen Entwicklung der Musik mit einer Geste, die sich zwischen den Klang und die Musik stellt, widerspricht.

Die Wirkung des Klanges auf den Menschen, die Frage was das Wesen der Musik ausmacht und wo Musik stattfindet, beschäftigte Sergiu Celibidache sein ganzes künstlerisches Leben. Unter dem Begriff Phänomenologie der Musik verstand Celibidache "das Objektivieren des Klanges und [...] das Studium der vielfältigen Weise, wie der Klang eindeutig auf das menschliche Bewusstsein einwirkt." (L. Finscher (Hrsg.): Die Musik in Geschichte und Gegenwart (MGG), Personenteil Band 4, Artikel "Celibidache, Sergiu")

Diesem Künstler und unduldsamen Idealisten, der bei vielen Menschen durch seine rauen Methoden aneckte aber ebenso für seinen konsequenten Weg bewundert wurde, widmet die Hochschule für Musik und Tanz Köln ein zweitägiges Symposium.

In Vorträgen, Erinnerungen, im Film und musikalisch nähern sich u.a. Dr. Harald Eggebrecht, René Spalinger, Prof. Elmar Lampson, Prof. Klaus Oldemeyer , Prof. Gerald Hambitzer u.v.a. der Philosophie dieser beeindruckenden Persönlichkeit.

Zeit

  • Sa. 30. Juni 2012, 09.30-20.00 Uhr + So. 1. Juli 2012, 09.30-16.00 Uhr

Raum

  • Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Eintritt

  • Frei

Den Flyer zum Symposium finden Sie hier.

Crossover/55/2 – ein europäisches Tanz Austauschprojekt 2012 (DE/NL/ES)

Einladung zum Pressegespräch am 12. Juni 2012, 11:00 Uhr, Raum 14 der Hochschule für Musik und Tanz Köln

06.06.12

Deutschlandpremiere

Vom 05.-29. Juni 2012 geht das Ergebnis eines einjährigen einzigartigen Austauschprozesses zwischen 3 Hochschulen für Musik und Tanz auf Europatournee. 55 Studierende der drei Ausbildungsinstitutionen arbeiten mit dem Choreografen Georg Reischl und Iván Pérez zusammen. Zentraler Aspekt ist das Zusammenwirken von Musik und Tanz. Die eigens komponierten Stücke von Christiaan Richter und Benjamin Scheuer finden zusammen mit den Choreografien ihre Uraufführung mit dem Orchester De Ereprijs, die die Tour begleiten. Unterstützt werden die beiden Nachwuchskomponisten durch Ihren Mentoren, den international bekannten Intendanten Wim Boerman.

Das Projekt startete bereits im Juni 2011. Seitdem finden regelmäßige Seminarreihen und Arbeitsgruppen statt. Ein intensiver Austausch auf künstlerischer sowie organisatorischer Ebene gehören zum Projekt. Neben den Fragen verschiedener Stile und Methoden von Choreografie und Komposition werden Diskussionen über die Beziehung zwischen Körper und Gesellschaft, über interkulturelle Prozesse und Gender Beziehungen innerhalb dieses theoretischen Rahmens ausgelöst.

Zur Deutschlandpremiere am 16. Juni 2012 im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln möchten wir Sie vorab ausführlicher über das Projekt informieren und würden uns dementsprechend über Ihr Kommen freuen.


Partner

Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT)/Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) (D)
ArtEZ School of Dance (NL)
Conservatorio Superior de Danza de Valencia (ES)
Instituto Superior De Enseñanzas Artísticas (ISEACV)/Fundación Ciudad de las Artes Escénicas

www.internationally-mixed.eu
www.crossover-55-2.eu

Tourdaten Deutschland

16. ,19. ,20. Juni: Köln, Konzertsaal Hochschule für Musik und Tanz , 20:00 Uhr
18. Juni: Aachen, Stadttheater Aachen, 19:30 Uhr

Weitere Informationen finden Sie hier.

Hier gelangen Sie zum Podcast (Video).

Feierliche Unterzeichnung am 6. Juni 2012 im Hansasaal des Historischen Rathauses

Am 6. Juni 2012 wird die Hochschule für Musik und Tanz Köln einen besonderen Partnerschaftsvertrag mit dem weltbekannten venezolanischen Musikerziehungsprogramm „El Sistema“ abschließen. Wegen der Bedeutung dieser Kooperation - auch für die Stadt Köln - findet diese Unterzeichnung auf Einladung des Oberbürgermeisters Roters im Hansasaal des Historischen Rathauses statt.
Der Vertrag verfolgt einerseits die regelmäßige Betreuung von venezolanischen Gaststudierenden und -dozenten in Köln sowie andererseits die Entsendung von Lehrenden und Studierenden aus Köln nach Venezuela. Die Kölner Delegationen sollen vor Ort in Venezuela an der Qualifizierung von Dozenten des Sistema mitwirken und zugleich die Möglichkeit erhalten, die vorbildliche soziale und pädagogische Haltung sowie die integrative Methodik der venezolanischen Musikerziehung zu erleben und daraus Impulse für ihre Tätigkeit in Deutschland zu gewinnen. Die Hochschule strebt zudem an, vom Sistema inspirierte musikpädagogische Projekte in der Stadt und der Region Köln zu initiieren und zu begleiten. Anlässlich der feierlichen Vertragsunterzeichnung ist der Coro Sinfónico Juvenil Simón Bolívar, der dem Programm „El Sistema“ als Auswahlensemble angehört, vom 4. bis 6. Juni in Köln zu Gast.

Der Partnerschaftsvertrag, der ein Alleinstellungsmerkmal der Kölner Hochschule in Bezug auf die deutschen Musikhochschulen darstellt, wird auf der venezolanischen Seite von Maestro Antonio Abreu und auf Kölner Seite vom Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Prof. Reiner Schuhenn, unterzeichnet. Am Abend des 6. Juni gibt der Gastchor aus Venezuela in St. Pantaleon/Köln um 20.00 Uhr ein gemeinsames Konzert zusammen mit dem Madrigalchor der Hochschule.

Gerne möchten wir Sie über dieses Projekt ausführlicher informieren und laden Sie deshalb am 5. Juni 2012 um 15.00 Uhr zu einem Pressegespräch im Raum 14 der

Hochschule für Musik und Tanz Köln
Unter Krahnenbäumen 87
50668 Köln

ein. Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

Johannes Moser zum Professor für Violoncello berufen

Mit Wirkung zum 01.10.2012 erhält Johannes Moser eine Professur für Violoncello an der Hochschule für Musik und Tanz Köln

23.05.12

Der zweimal mit dem ECHO Klassik ausgezeichnete Cellist Johannes Moser gehört nicht zuletzt seit seinem fulminanten Debüt bei den Berliner Philharmonikern im September 2011 unter Zubin Mehta zu den Besten seines Fachs. Er spielt weltweit mit den bekanntesten Orchestern, darunter das Chicago Symphony Orchestra, Los Angeles Philharmonic, New York Philharmonic und die London Symphony unter Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Valery Gergiev und Mariss Jansons.
Johannes Moser geboren in München, studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, wo er 2005 sein Studium mit Auszeichnung abschloss. 2002 gewann er den Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und erhielt zusätzlich den Sonderpreis für seine Interpretation der Rokoko-Variationen. Im Frühjahr 2006 erschien seine erste Recital-CD mit Werken von Schostakowitsch, Mieczysław Weinberg und Boris Tschaikowski. 2011 war er bei der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern mit dem Konzert für E-Cello und Orchester von Fabrice Bollon zu hören.
Zum Wintersemester 2012/13 wird Johannes Moser sich der Aufgabe zuwenden, seine Erfahrung und sein Wissen an die Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz Köln zu vermitteln.

Helmut Lachenmann erhält Ehrenpromotion der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Feierliche Verleihung der Auszeichnung am 25. Mai 2012 im Kammermusiksaal

16.05.12

Zum zweiten Mal in ihrer langjährigen Geschichte verleiht die Hochschule für Musik und Tanz Köln einen Ehrendoktortitel an eine herausragende künstlerische Persönlichkeit. Mit Helmut Lachenmann wird ein Komponist geehrt, der neben seiner künstlerischen Arbeit auch viele Jahre seine Erfahrung und sein Wissen an Studierende vermittelt hat.

Die Verleihung der Ehrendoktorwürde ist an eine ausgezeichnete wissenschaftliche Leistung oder ausgezeichnete künstlerische Leistung im Bereich Musik geknüpft. Innovation (Weiterentwicklung oder Erweiterung der Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der Musik), Kontinuität der künstlerischen oder wissenschaftlichen Arbeit und Internationalität sind zudem weitere Kennzeichen die eine ausgewählte Persönlichkeit auszeichnen.

Daher lag es nahe, mit Helmut Lachenmann einen Künstler zu ehren, der mit der großen Bandbreite seines künstlerischen, wissenschaftlichen und pädagogischen Wirkens, die Ausbildungsbreite einer Musikhochschule ideal repräsentieren kann. Mit ihm wurde eine Persönlichkeit gefunden, die mittels neuer Spieltechniken für die traditionellen Orchesterinstrumente in seiner Musik eine Klanglichkeit erzeugt, die dem Geräusch oft näher steht als der sinfonischen Tradition und mit diesen Techniken eine ganze Generation von Komponisten beeinflusst hat. Zu seinen größten Erfolgen gehört u.a. das Bühnenwerk „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“.

Lachenmann ist Mitglied der Akademien der Künste in Berlin, Hamburg, Leipzig, Mannheim und München sowie der Belgischen Akademie der Wissenschaften, Literatur und Künste und erhielt bereits mehrere Auszeichnungen für seine Werke.

Helmut Lachenmann wird am Freitag, 25.05.2012 ab 10.00 Uhr ein öffentliches Seminar zum Thema „Gedanken über das Denken in der Musik - Zur Reflexion des Kunstbegriffs“ im Kammermusiksaal der Hochschule halten. Im Anschluss an das Seminar findet um 14.00 Uhr die offizielle Ehrenpromotionsfeier statt. Als Laudatoren werden neben dem Rektor der
Hochschule Prof. Reiner Schuhenn, der Leiter des Instituts für Neue Musik Prof. Johannes Schöllhorn, Prof. Pierre-Laurent Aimard und Dr. Martin Kaltenecker erwartet. Die musikalische Umrahmung erfolgt u.a. durch das Trio Cache, das eine Komposition von Lachenmann spielen wird.

Wider den (un)deutschen Geist

Lesungen aus Werken verfemter Autorinnen und Autoren und mit Rena Pieper und Jörg Hustiak vom WDR

23.04.12

Zum 79. Jahrestag der Bücherverbrennung 1933 in Köln
Donnerstag, 10. Mai 2012, um 17.00 Uhr

Ernst Barlach, Vicky Baum, Ernst Bloch, Marieluise Fleisser, Gina Kaus, Rosa Luxemburg, Julius Meier-Graefen, Nelly Sachs, Upton Sinclair und Jakob Wassermann:

Diese zehn Autorinnen und Autoren stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung zur Erinnerung an die von den Nationalsozialisten veranlassten Bücherverbrennung von 1933 in Köln. Parallel zu den von den Nazis initiierten und maßgeblich von und vor den deutschen Universitäten durchgeführten Verbrennungen der Werke, folgte ab 1933 die massive Unterdrückung von Kunst und Publizistik und die systematische Verfolgung und Vertreibung der Autorinnen und Autoren sowie anderer Kulturschaff ender. Aus Anlass des 79. Jahrestages laden die Fachhochschule Köln, die Universität zu Köln und die Hochschule für Musik und Tanz Köln alle Interessierten am 10. Mai 2012 um 17.00 Uhr zu moderierten Lesungen aus den Werken verfemter Autorinnen und Autoren in das Hauptgebäude der Fachhochschule Köln in der Kölner Südstadt ein (Claudiusstr. 1, 50678 Köln, Rotunde). Vor diesem Gebäude, der ehemaligen »Alten Universität«, fand 1933 die Kölner Bücherverbrennung statt. Textauszüge aus den Werken der verfemten Autorinnen und Autoren werden lesen: Rena Pieper, Wellenchefin von WDR 4, und Jörg Hustiak vom WDR-Sprecherensemble. Moderiert wird die Lesung von Walter Vitt, dem Initiator des Bodendenkmals »Namen der Autoren« vor dem Haupteingang des Gebäudes. Auf diesem Vorplatz wurden die verfemten Werke 1933 in den Flammen vernichtet. Die musikalische Gestaltung übernimmt die Hochschule für Musik und Tanz Köln mit Musik von Remmy Canedo, speziell für diesen Anlass komponiert. Zu dieser öff entlichen Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Eröffnet wird die Veranstaltung mit Kurzansprachen der Hochschulleitungen der beteiligten drei Hochschulen. Anschließend wird Walter Vitt in das Thema einführen und einige der zehn Autorinnen und Autoren vorstellen, deren Namen in diesem Jahr am 2. Mai von Steinmetzlehrlingen
des Berufskolleg Ulrepforte in das Bodendenkmal »Namen der Autoren« eingemeißelt werden. Damit umfasst das von Walter Vitt 2001 initiierte Bodendenkmal 64 Namen von Autorinnen und Autoren, deren Werke 1933 bei den Bücherverbrennungen vernichtet worden sind.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit pressestelle@fh-koeln.de
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Fachhochschule Köln
Claudiusstraße 1
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Telefon: +49 221 / 82 75 - 31 90
Telefax: +49 221 / 82 75 - 33 94
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Das Zemlinsky-Trio zu Gast im Rautenstrauch-Joest-Museum

Kammermusikreihe „Spitzentöne“, 27.03.2012

20.03.12

Nach dem erfolgreichen Start der Kammermusikreihe "Spitzentöne" in diesem Jahr mit dem Schumann-Quartett, erwartet die Zuhörer beim zweiten Konzert ein weiterer Leckerbissen.

Am 27.03.2012 um 19.30 Uhr wird das Zemlinsky-Trio im VHS-Forum des Rautenstrauch-Joest-Museums Köln zu hören sein. Das Konzert ist Bestandteil einer hochschuleigenen Konzertreihe, die von den Förderern der Hochschule für Musik und Tanz Köln initiiert und finanziert wird. Seit 2010 finden unter dem Titel „Spitzentöne“ regelmäßig Konzerte statt. Erstmals werden in diesem Jahre die Konzerte nicht mehr im Konzertsaal der Hochschule veranstaltet, sondern finden in dem vor kurzem neu eröffneten VHS-Forum statt.

Das Zemlinsky Trio setzt sich aus Absolventen der Hochschule für Musik und Tanz Köln zusammen und wurde 2010 auf Anregung von Prof. Ralph Manno gegründet. Das Ensemble
kennzeichnet eine enorme stilistische Wandlungsfähigkeit und die ständige Erkundung neuen Repertoires abseits ausgetretener Literaturpfade für diese außergewöhnliche Triobesetzung. Hierzu zählen einerseits die Wiederbelebung vergessener Werke - andererseits widmet sich das
Trio ebenso hervorragenden Bearbeitungen und fördert mit der Vergabe von Auftragskompositionen das Entstehen neuer Literatur. Für dieses Konzert möchte das Trio, bestehend aus Nicolai Pfeffer (Klarinette), Erik Asgeiersson (Violoncello) und Felix Wahl (Klavier), das späte Klarinettentrio des Johannes Brahms einem unbekannten Frühwerk des Wiener Komponisten Alexander von Zemlinsky gegenüberstellen. Im Rahmen des Konzerts wird zudem eine von Nicolai Pfeffer revidierte Notenausgabe dieses Werks präsentiert, die ab Mitte März durch den Münchner Musikverlag edition diewa zu beziehen ist. Ergänzt wird das Programm durch eine Auswahl der "Acht Stücke" des Kölner Komponisten Max Bruch, die Nicolai Pfeffer auf Grundlage der Kompositionsautographe neu ediert und veröffentlicht hat.

Der Eintritt beträgt 10 bzw. 5 Euro. Hochschulangehörige haben freien Eintritt. Die Tickets sind über KölnTicket zu erhalten. Weitere Konzerte dieser Reihe werden über das Jahr verteilt das Fauré-Quartett (08.05.2012), Roger Hanschels Heavy Rotation (05.06.2012), Christiane Oelze (02.10.2012), Antoine Tamestit (06.11.2012) und ein Dozentenquintett (04.12.2012) geben.

Ein Wechselbad der Gefühle

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln präsentiert in drei Aufführungen Puccinis "La Bohème"

26.01.12

Übermütiges Treiben vereint die jungen, aber bitterarmen Lebenskünstler im Café Momus: Poet Rodolfo, Maler Marcello, Philosoph Colline und Musiker Schaunard. Neben ihrem kargen Mansardenzimmer ist das Café Momus Treffpunkt der Künstlerexistenzen, dort wird gefeiert, geliebt und gelitten. Die sich entwickelnde, leider unglückliche Liebesgeschichte zwischen Mimí und Rodolfo zeigt die ganze Bandbreite der Gefühle und Stimmungen, die zwischen rauschenden Festen im Café Momus und den Geschehnissen in der ärmlichen Künstlermansarde liegt, verblüffend und erschütternd zugleich. Lediglich der Tod vermag die Welt der Bohèmiens ins Schwanken zu bringen und vereint sie am Ende noch stärker.

Regisseur Igor Folwill und Bühnenbildner Manfred Kaderk stellen in der Inszenierung in starken Bildern Idealismus und bittere Armut, Traumwelt und Realität gegenüber und lassen diese Welten bedrückend aufeinanderprallen.
Für die jungen Nachwuchssängerinnen und –sänger der Hochschule ist die Mitwirkung in der Opernproduktion sicherlich eine Herausforderung. Man darf gespannt sein, wie sie die schwierigen Partien meistern.


Die Opernabende finden am 02., 04. und 06. Februar 2012 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr (Einlass 19.00 Uhr).

Mitwirkende: Sängerinnen und Sänger und das Orchester der HfMT Köln
Musikalische Leitung: Prof. Stephan E. Wehr
Inszenierung: Prof. Igor Folwill
Bühnenbild: Manfred Kaderk, Kostüme: Kerstin Bayer, Licht: Thomas Vervoorts, Musikalische Assistenz: Daniel Spaw, Korrepition: Yoshiko Hashimoto, Daniel Spaw, Regieassistenz: Vivian Guerra
Ort: Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Adresse: Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro, Tickets an der Abendkasse
Reservierung: reservierungen@hfmt-koeln.de

Spitzentöne 2012

Eine Konzertreihe mit Kammermusik auf höchstem Niveau

24.01.12

Die Reihe „Spitzentöne“ der Hochschule für Musik und Tanz Köln geht in ihr drittes Jahr und bereichert auch 2012 die Kammermusikszene der Domstadt mit neuen Akzenten und einer großen Vielfalt des weiten Kammermusik-Repertoires. Die Konzertreihe wendet sich sowohl an Einsteiger und ein junges Publikum als auch an den Kenner anspruchsvoller Kammermusik auf höchstem künstlerischen Niveau.
Alle Ausführenden haben einen Bezug zur Hochschule für Musik und Tanz Köln, haben dort entweder studiert oder unterrichten als Professoren.
Somit spiegeln die „Spitzentöne“ den Reichtum an Talenten der Kölner Musikhochschule wider, die als international renommiertes Institut in Vergangenheit und Gegenwart einen bedeutenden Standort der Musikausbildung im globalen Wettbewerb darstellt.
Die „Spitzentöne“ ziehen 2012 mitten ins Zentrum der Stadt und haben mit dem VHS-Forum des neuen Rautenstrauch-Joest Museums in der Nähe des Neumarkts eine äußerst attraktive Spielstätte gefunden. Die VHS Köln wirkt zudem erstmalig als Kooperationspartner der Reihe mit.

Konzerte

  • Dienstag, 7. Februar 2012, 19.30 Uhr
    SCHUMANN-QUARTETT
  • Dienstag, 27. März 2012, 19.30 Uhr
    ZEMLINSKY-TRIO
  • Dienstag, 8. Mai 2012, 19.30 Uhr
    FAURÉ-QUARTETT
  • Dienstag, 5. Juni 2012, 19.30 Uhr
    ROGER HANSCHELS HAEVY ROTATION
  • Dienstag, 2. Oktober 2012, 19.30 Uhr
    Christiane Oelze, Sopran
    Eric Schneider, Klavier
  • Dienstag, 6. November 2012, 19.30 Uhr
    Antoine Tamestit, Viola
  • Dienstag, 4. Dezember 2012, 19.30 Uhr (Mihaela Martin, Violine; Matthias Buchholz, Bratsche, Frans Helmersson, Violoncello, Beate Zelinsky und David Smeyers, Klarinetten)

Ort

VHS-Forum des Rautenstrauch-Joest-Museums
Cäcilienstraße 29-33, Köln
Karten über Kölnticket zu 10 / 5 Euro und an der Abendkasse.

Composing in a globalised world

Abschlusskonzert am 25.02.12 um 19.30 Uhr im Konzertsaal

23.01.12

Wie komponiert man in Hong Kong? Klingt die Musik chinesischer Komponisten heute chinesisch? Gibt es einen Internationale Neue Musik? Wie beeinflusst das Internet das Komponieren? Hat europäische Kunst, wie vielfach behauptet, eine Führungsrolle oder ist das kulturelle Arroganz? Und wie beeinflussen die neuen Medien das Komponieren?

Solche und viele damit verbundene Fragen stellen sich heute täglich für eine junge Generation von Komponisten, die längst die realen und ästhetischen Grenzen ihrer Länder hinter sich lassen. Seit gut zwanzig Jahren schreitet die Globalisierung der Welt in rasantem Tempo voran und die kulturellen Sphären der Welt erkennen immer mehr auf vielfältige Weise, dass sie einem gemeinsamen Raum angehören. Inzwischen studiert eine junge Generation von Komponisten, die in einer globalisierten Welt aufgewachsen sind, an den Hochschulen. Es ist nur scheinbar überraschend, dass die Kompositions- und Instrumentalklassen deutscher Musikhochschulen fast ausschließlich mit ausländischen Studierenden besetzt sind. Diese Generation junger Komponisten ist vor allem durch das Internet bereits hervorragend vernetzt und bildet einen ganz neuen Stil des Arbeitens und eine ganz andere Ästhetik als ihre Vorgängergeneration aus. Als gemeinsame Initiative möchten das Goethe Institut Hong Kong, die Internationale Ensemble Akademie Frankfurt, die Chinese University Hong Kong, die University of Hongkong, die HK Baptist University und die Academy of Performing Arts Hong Kong, die Composer’s Guild HK und das Institut für Neue Musik der Hochschule für Musik und Tanz Köln für junge Komponisten und Interpreten die Frage nach dem „Composing in a globalised world“ ins Zentrum stellen. Ziel ist ein gemeinsames voneinander Lernen, miteinander Arbeiten und ein ergebnisoffenes Diskutieren über die neuen Bedingungen des Komponierens zu ermöglichen.
Anfang Februar treffen sich Komponisten aus Hong Kong und Köln gemeinsam mit den Stipendiaten der internationalen Ensemble Modern Akademie in Hongkong im Rahmen des „Intertertiary Composers Meeting“ für gemeinsame Proben und Seminare, ergänzt durch Vorträge und instrumentale Workshops unter Beteiligung prominenter Mitglieder des Ensemble Modern. Den Abschluss der Arbeit bilden gemeinsame Konzerte im Februar 2012 in Hong Kong, Frankfurt und Köln mit Aufführungen neuer Werke zum Thema „Composing in a globalised world“, die im Rahmen des Projektes entstehen werden.

Abschlusskonzert am 25.02.12 um 19.30 Uhr im Konzertsaal der HfMT Köln
8 Aufführungen von Werken junger deutscher und chinesischer Komponisten, Eintritt: frei
Ensemble der Internationalen Ensemble Modern Akademie
Leitung: Pablo Rus Bruseta
Organisation: Prof. Johannes Schöllhorn

voc.cologne 2012

Ein Wochenende mit A-Cappella-Musik vom Feinsten

06.01.12

Zum wiederholten Male findet an der Hochschule für Musik und Tanz Köln das Festival voc.cologne statt. Vom 13. – 15. Januar 2012 treffen sich hier vielversprechende Nachwuchsensembles aus ganz Deutschland, um sich unter der fachkundigen Anleitung von Prof. Erik Sohn und Prof. Stefan Görg den letzten Schliff geben zu lassen. Die Coachings, die am Samstag zwischen 10.00 und 17.00 Uhr stattfinden, sind öffentlich.
Bestandteil des Festivals sind zudem zwei hochrangige Konzerte:

Das Quartett Klangbezirk zeigt am Samstagabend um 20.00 Uhr virtuose Arrangements bekannter Stücke und Neukompositionen, entwaffnend frisch dargeboten. Seit ihrer Gründung im Jahr 2005 haben sie Fans auf der ganzen Welt.
Der Hochschulchor Vocal Journey, ebenfalls seit seiner Gründung 2006 bei Wettbewerben und auf internationalen Bühnen höchst erfolgreich musikalisch unterwegs, wird den Konzertabend zusammen mit Klangbezirk� gestalten.
Das Konzert wird LIVE im WDR 3 übertragen und ist bereits ausverkauft.

Maybebop sind vier schräge Klangkünstler, die in ihren charmanten Auftritten Comedy, Pop und Jazz vereinen. Beim internationalen und renommiertesten A-Cappella Wettbewerb in Graz holten sie drei Mal Gold in diesen Kategorien. Zahlreiche TV-und Radioauftritte und bestprämierte CD-Produktionen komplettieren ihre Erfolgsstory. Am Sonntag kann man sich ab 18.00 Uhr von ihren Live-Qualitäten überzeugen.
Zudem werden sich die gecoachten Ensembles (Sarah & The Twins, Rotkehlchen, Singin’ Off Beat, Wireless und Add One) im Sonntagskonzert dem Publikum präsentieren.

Konzerte
Samstag, 14.01.2012, 20.00 Uhr (ausverkauft)
Sonntag, 15.01.2012, 18.00 Uhr (hier gibt es noch Restkarten bei KölnTicket und an der Abendkasse)

Ort: Hochschule für Musik und Tanz Köln, Konzertsaal
Adresse: Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

Weitere Infos: www.voccologne.hfmt-koeln.de

 

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