Die musikwissenschaftliche Ringvorlesung ist eine zentrale Veranstaltung für die gesamte Hochschule. Sie greift jedes Semester ein anderes relevantes Thema auf. International renommierte Referentinnen und Vortragende in Kooperation mit der Musikwissenschaft und den künstlerischen Abteilungen am Haus präsentieren Einsichten und Ausblicke: Zum zeitgenössischen Musikleben, zu musikhistorischen Fragestellungen, zu Komponistinnen und Komponisten, zu zentralen Aspekten der Musikgeschichte Europas. Wissenschaft und Kunst treten in einen Dialog, und alle sind eingeladen, die Hochschule als Ort der Wissensvermittlung, als Denkwerkstatt, kennen zu lernen.
Jeden Mittwoch 18.00-19.30 Uhr im Kammermusiksaal (während der Vorlesungszeit)
Die Erfindung der Klangspeicherung um 1880 markiert den Beginn eines epochalen Wandels, der sämtliche Bereiche der Produktion, Distribution
und Rezeption von Musik erfassen sollte. Sowohl die lange Folge technologischer Innovationen in der Aufnahme, Übertragung und Synthese von Klang ist hierzu zu zählen, als auch die Technologien der Bild-Ton-Verknüpfung.
Nicht frei von zwiespältigen Erfahrungen und Phänomenen, erscheint die Medialisierung von Musik und Musikleben gleichwohl als irreversible, universalhistorische Tendenz.
Die Ringvorlesung des Sommersemesters stellt sich zur Aufgabe, dieses komplexe Feld gedanklich zu strukturieren und in einer Vielfalt von Themen und Aspekten näher zu beleuchten. Dazu wurden namhafte Vertreter aus Kultur-, Sozial- und Medienwissenschaften sowie der künstlerischen Praxis eingeladen.
Alle Vorträge sind mit einem Diskussionsteil verbunden, bei dem die Besucherinnen und Besucher sich mit Fragen und Anmerkungen in die Auseinandersetzung einbringen können.<//font>
Prof. Dr. Hans Neuhoff
Die Termine nehmen Sie bitte aus dem Programm "Flyer: Ringvorlesung SoSe 2012", den Sie rechts als Download finden.