
Am ZZT wird zeitgenössischer Tanzkunst als ein körperlich, künstlerisch und intellektuell herausforderndes Phänomen verstanden und vermittelt. Es bietet eine vielgestaltige zeitgenössische Ausbildung, die für hoch motivierte, kreative, neugierige und eigenständige Studierende konzipiert ist und die in enger Anbindung an berufsbezogene Arbeitsweisen immer wieder neu gestaltet wird.
Das Zentrum für Zeitgenössischen Tanz versteht sich darüber hinaus als ein inter- und transdisziplinäres Zentrum für Tanzforschung, das in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Partnern, ausgehend von der Tanzpraxis, das Wissen um Körper, Bewegung, Tanz und Performance erweitert und konkret künstlerische und wissenschaftliche Veranstaltungsformate entwickelt.
1961 wurde die Tanzausbildung in Köln an der städtischen Rheinischen Musikschule etabliert. Ausgehend von der Überzeugung, dass Tanz eine akademische Disziplin darstellt und auf Universitätsebene gelehrt werden sollte, hat 1995 das Land Nordrhein-Westfalen den Studiengang an die Hochschule für Musik überführt.
2009 wurde mit der Einführung der BA-Studiengänge und der Verabschiedung eines neuen Kunsthochschulgesetzes auch eine neue Grundordnung der Hochschule geschaffen und der Studiengang erneut grundlegend reformiert. Es wurde das Zentrum für Zeitgenössischen Tanz gegründet und dem Tanz ein größerer Stellenwert an der Hochschule gegeben, die sich nun Hochschule für Musik und Tanz Köln nennt.
Am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz können folgende Studiengänge studiert werden:
