„So einen klugen und eleganten Essay hat Händel schon lange wieder verdient. In einem locker gestrickten Text, niemals dozierend und doch immer zum Nachdenken anregend, führt Arnold Jacobshagen die Wirkungsgeschichte des Komponisten vor: als kritische Auseinandersetzung sowohl mit dem traditionellen Wissen über ihn, das schon seit John Mainwaring und Johann Mattheson Schule gemacht und Legende gebildet hat, als auch mit dem postmodernen Wissen, das in neuerer Zeit aus Phantasie, Ideologie und literarischer Einfühlung entsprungen ist.“ (Reinhard Strohm in: Die Musikforschung 4/2010)
Händels Opern. Das Handbuch (2009)
„Das hat es bislang noch nicht gegeben: eine umfassende musik- und theaterhistorische Darstellung des gesamten Bühnenschaffens Georg Friedrich Händels in deutscher Sprache. Das Ergebnis ist beeindruckend.“ (Ulrich Konrad in: Forum Musikbibliothek 4/2009)
„Natürlich wird das Handbuch, das sich durch Zuverlässigkeit und Vielfalt der gebotenen Informationen empfiehlt, eine der Grundlagen jeder wissenschaftlichen Beschäftigung mit Händels Opern zu bilden haben.“ (Albert Gier in: Mitteilungen des Dokumentationszentrums für Librettoforschung 18/2009)
„Die exzellente und anspruchsvoll gestaltete Studie ist zweifellos die beglückendste Veröffentlichung des Jubiläumsjahres. Ein Muss für alle Händel-Melomanen!“ (Toccata – Alte Musik aktuell 2009)
„Insgesamt ist mit den vorliegenden, großzügig ausgestatteten Bänden ein beeindruckendes musik- und kulturgeschichtliches Panorama eröffnet, das nicht nur der künftigen Händel-Forschung nachhaltige Impulse verleihen dürfte.“ (Martin Loeser in: Die Musikforschung 4/2010)
„Diese Bände gehören in jeden Bücherschrank, können als Nachschlagewerke dienen, verführen aber auch zum Schmökern auf höchstem Niveau.“ (Das Opernglas 2009)
Rebellische Musik (2007)
„Die Veröffentlichung steht stellvertretend für eine neue Perspektive der Forschung, die sich nicht mehr vorrangig auf subjektive Erinnerungen ehemaliger Aktivisten und Betroffener stützen möchte, sondern – mit den Worten von Arnold Jacobshagen – das Thema im Zuge einer Historisierung der Ereignisse mit veränderten Fragestellungen einkreist. (…) Eine sehr anregende Lektüre mit viel Diskussionsstoff zum Thema 1968.“ (Stefan Drees in: Die Musikforschung 4/2010)
„Das Buch von Jacobshagen und Leniger unterteilt das Untersuchungsfeld in die drei Hauptkapitel Avantgarde, Populäre Musik und Religion und versammelt darin Texte von 22 Autorinnen und Autoren. (…) Das Ziel, einen spartenübergreifenden Querschnitt zu bieten, der die Veränderungen musikalischer Institutionen aufzeigt, die Entwicklungen der Avantgarde-Musik schildert, den gesellschaftlichen Kontext in Teilbereichen analysiert und die Einflüsse offen legt, dies bis in die konservativ-klassische Musikszene reichen, ist (…) bestens gelungen. Die kultur- und musikwissenschaftlichen Konventionen, denen die Beiträge auf hohem Niveau folgen, behindern dabei keineswegs die Lesbarkeit.“ (Manfred Miersch in: Forum Musikbibliothek 4/2008)
Opera semiseria (2005)
„Dieses Buch war längst überfällig. (…) Niemand, der sich mit der Oper zwischen 1790 und 1830 im Allgemeinen und der Opera semiseria im Speziellen auseinandersetzt, wird an diesem Standardwerk, das im Übrigen prägnant und gleichzeitig stilistisch sehr ansprechend geschrieben ist, vorbeikommen.“ (Wolfram Ensslin in: Musiktheorie 3/2008)
„Der Autor hat mit seiner Habilitationsschrift ein Standardwerk zur italienischen Oper im frühen 19. Jahrhundert vorgelegt, und zwar nicht nur bezogen auf die Opera semiseria. (…) Die Arbeit sei jedem, der sich ernsthaft mit der italienischen Oper der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts beschäftigt, dringend empfohlen.“ (Christine Siegert in: Die Tonkunst 2006)
„Exemplarische Einzelanalysen zu den Libretti und ihren französischen Vorlagen, zu Dramaturgie, Besetzung, musikalischen Formen und Stilmitteln, zu Bühnenbild und Bühnentechnik vermitteln eine präzise Vorstellung von einer Opernform, die als Schmelztiegel und Experimentierfeld Entwicklungen vorbereitete, die sich für die italienische Oper bis hin zu Verdi als wichtig erweisen sollten.“ (Albert Gier in: Opernwelt 3/2006)
„Die 2002 als Habilitationsschrift an der Universität Bayreuth vorgelegte Arbeit von Arnold Jacobshagen kann als neues Standardwerk zur bislang kaum systematisch untersuchten Opera semiseria gelten.“ (La Gazzetta – Zeitschrift der deutschen Rossini-Gesellschaft 2006)
„Ein außerordentlich gewichtiger Beitrag zum Berlioz-Jahr.“ (Neue Musikzeitung)
„Die geradezu unerschöpfliche Fülle des Materials kann man nur deshalb in den Griff bekommen, weil sie durch eine entsprechende Anzahl von Registern vorbildlich erschlossen ist – kein Wunsch bleibt offen, jede Recherche lässt sich bestens durchführen.“ (Georg Günther in: Musik in Baden-Württemberg 10/2003)
„Obwohl ja allgemein bekannt ist, dass Berlioz seine wichtigsten und nachhaltigsten Erfolge in Deutschland feierte, überrascht der von Gunther Braam und Arnold Jacobshagen zusammengestellte Band durch die Qualität und Aussagekraft seiner hier erstmals in dieser Dichte greifbaren Zeugnisse. (...) Mit diesem Band wurde der Berlioz-Forschung im Jubiläumsjahr 2003 eine Fülle von Anregungen geliefert, und es liegt nun an uns, diese dankbar aufzunehmen, um das Bild des Komponisten aus den Fesseln der überlieferten Geschichtskonstruktionen zu befreien.“ (Christian Berger in: Die Musikforschung 1/2004)
Praxis Musiktheater (2002)
„Ein Buch, das für alle, die am Theater arbeiten oder es zumindest anstreben, unverzichtbar ist.“ (Christoph Vraz in: Opernwelt 2/2003)
„Eine gewaltige Leistung. Die einzelnen Stichwort-Beiträge sind zum größten Teil hervorragend recherchiert und klar dargestellt.“ (Österreichische Musikzeitschrift 10/2003)
„Ein Buch, auf das man lange gewartet hat.“ (Peter Blaha und Andreas Lang in: Prolog. Magazin der Wiener Staatsoper 1/2003)
„Ob Theaterfreund oder -fachmann, wer außerdem mit einem Szenographen oder der Telaribühne nichts anfangen kann, der sollte sich dieses vor Informationen strotzende Kompendium unbedingt und schleunigst zulegen. Selbst bei vermeintlich Bekanntem wird man schnell auf bisherige Wissenslücken stoßen, die nun geschlossen werden können.“ (Georg Günther in: Das Orchester 2003)
Strukturwandel der Orchesterlandschaft (2000)
„Das Buch gehört in die Händel aller Intendanten und Kulturpolitiker.“ (Albrecht Gürsching in: Tibia Magazin für Holzbläser 2/2001)
„Wegen ihres solide recherchierten Faktenreichtums wird die klar formulierte Arbeit als zeitgeschichtliche Dokumentation von bleibender Gültigkeit sein.“ (Martin Elste in: Die Musikforschung 4/2001)
Der Chor in der französischen Oper des späten Ancien Régime (1997)
„Jacobshagens Dissertation ist ein hervorragendes Standardwerk, das in keiner musikwissenschaftlichen Bibliothek fehlen darf.“ (Elisabeth Schmierer in: Die Musikforschung 1/2000)