Bachelor of ArtsTanz
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Grundlage für alle Bereiche des B.A. Studiums, in dem die BeweberInnen nach dem Grundstudium zwischen den Profilen Bühnentanz und Tanzvermittlung wählen können, bildet das tägliche Training in klassischem und zeitgenössischem Tanz. Beides sind für den heutigen Tanz wesentliche Techniken, sowohl als effektive und kompetente Trainingsmethoden wie auch als künstlerische Referenz- und Denksysteme, die Vergangenes verständlich machen und zukünftige Entwicklungen erschließen. Sie garantieren – gemeinsam mit den anderen regelmäßigen Lehrangeboten wie Körperbewusstheitsmethoden, kreatives Forschen, Tanzwissenschaft, improvisatorisch/kompositorisch verschränktes Forschen, methodisch/didaktisch verschränktes Forschen, Partnering, Repertoire und Projektarbeit – die heute im Berufsleben geforderte Vielseitigkeit, Flexibilität, Reflexivität und Individualität des Tänzers wie des Pädagogen.
Tanzwissenschaft wird in Köln auf dem BA-Level als angewandte Tanzwissenschaft gelehrt. Ziel ist es Methoden zur Reflektion von Tanz zu vermitteln, seine sozialen, körperlichen, politischen Implikationen verstehen zu lernen und dies für die eigene Praxis fruchtbar zu machen.
Zu den Inhalten der Tanzwissenschaft gehören daher u.a.:
Studierende sollen dadurch Tanz als eine komplexe Praxis begreifen lernen und zu kritischen Tänzern und Tänzerinnen ausgebildet werden, die über die eigene Kunst hinaus Kompetenzen besitzen.
Die Hochschule für Musik und Tanz hat zudem das Privileg mit dem Deutschen Tanzarchiv Köln zu kooperieren. Studierende erhalten einen direkten Einblick und Zugang zu einer der international umfangreichsten und renommiertesten Bibliotheken und historischen Sammlungen zum Tanz.
Die Tanzausbildung am ZZT zeichnet sich durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Ausbildung und professionellem Berufsfeld aus. Wichtiger Bestandteil des Curriculums sind Aufführungsprojekte, in denen sich die angehenden Tänzer und Tanzvermittler mit Arbeitsweisen renommierter zeitgenössischer Choreographen auseinandersetzen oder auch eigene Choreographien zur Aufführung bringen. Aufführungspraxis wird als integraler Bestandteil der Ausbildung gesehen, wobei die Studierenden auch innerhalb der produktionsorientierten Bereiche einer Tanzaufführung, also einerseits in Dramaturgie und Public Relations, andererseits in Bühnenrealisation, Licht und Ton Erfahrungen sammeln können.
Ziel der Ausbildung ist es, auf der Basis einer fundierten Technik wettbewerbsfähige, körperbewusste und intelligente Tänzerpersönlichkeiten auszubilden, die offen und wissbegierig sind und ihre Kunstform souverän vertreten. Die zukünftigen Tänzer und Tanzvermittler üben ihre Karriere an Stadttheatern oder in freien Ensembles aus – und werden auf die Zeit nach ihrem ersten Beruf so vorbereitet, dass sie sich später durch Zusatzqualifikationen u.a. in den Bereichen Choreografie, Trainingsleitung, Tanzvermittlung -therapie, - publizistik, -dramaturgie oder -wissenschaft entwickeln können.