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„Töne sind höhere Worte“

Die Claviernacht 2016 in der HfMT Köln[mehr]

28.11.16

Seit mehreren Jahren findet im Dezember in der Hochschule für Musik und Tanz Köln eine Claviernacht statt, die sich jeweils einem zuvor ausgewählten Thema widmet.

Diesmal ist es die Kommunikation, die im Mittelpunkt der insgesamt 15 Konzerte steht, die den Besucher am 2. Dezember in den Räumlichkeiten der Hochschule erwarten.

Bei der Themenauswahl wurde von der These ausgegangen, dass eine tiefreichende Verbindung zwischen Musik und Sprache besteht. Ob in der Musik des 17. Jahrhunderts, beim Melodram, bei der Tonsprache György Kúrtags, beim Dadaismus oder in der zeitgenössischen Musik – die Klang-Körperlichkeiten der Wort- und Tonbildung liegen nahe beieinander und sind unmittelbar erlebbar.

Zu hören sind u.a. das Ensemble für experimentelle Improvisation mit Kurt Schwitters „Ursonate“, Pierre-Laurent Aimard mit Auszügen aus der Komposition „Spiele“ von Kùrtag, Studierende der Klasse Florence Millet mit einer Werkauswahl von Hanns Eisler, Luigi Nono, Charles Ives und Frederik Chopin zum Thema „Musik mit politischer Aussage“, eine Uraufführung von Friedrich Jaecker, die unter dem Titel „2nd Floor“ Musik aus zwölf Räumen erklingen lässt und zu einem Ganzen zusammenfügt, aber auch Werke von Gabriel Fauré, Claude Debussy, Robert Schumann,  Richard Strauss, Johann Jakob Froberger, Johanes Brahms und unter dem Titel „Und der Mond strahlt Silberglanz ...“ Kompositionen von Carl Philipp Emanuel Bach, Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart gespielt von Studierenden aus der Klasse Gerald Hambitzer.

Mit dem Werk „Pierrot Lunaire“ von Arnold Schönberg endet die Nacht, die wieder zahlreiche Facetten der Klaviermusik beleuchtet - quer durch Epochen, Stile und Besetzungen.

Claviernacht 2016

„Sprache in der Musik – Musik als Sprache“

 

  • 2. Dezember 2016, 19:00 bis 23:30 Uhr,
    Konzertsaal, Kammermusiksaal, u.w. Räume
  • Mitwirkende: Studierende und Lehrende der HfMT Köln
  • Eintritt 5 Euro
  • Karten bei KölnTicket und an der Abendkasse
  • YouTube

Weitere Informationen unter www.claviernacht.hfmt-koeln.de

DAAD-Preis 2016 geht an Herrn Isaac Andres Espinoza Hidrobo

Feierliche Preisübergabe am 10. Oktober 2016 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln[mehr]

10.10.16

Der DAAD-Preis für hervorragende akademische Leistungen und gesellschaftliches wie interkulturelles Engagement ausländischer Studierender wird an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in diesem Jahr an den Studenten Issac Andres Espinoza Hidrobo aus Ecuador verliehen. Der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) vergibt alljährlich diesen Hochschulpreis, mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000,00 Euro.

Herr Hidrobo hat im Wintersemester 2012 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln sein pädagogisches Bachelorstudium am Standort Köln aufgenommen. 

Er engagiert sich in vielfältiger Weise in der Musikhochschule, wirkte bei zahlreichen Projekten mit und ist auch bei Hochschulveranstaltungen überaus präsent. 

Er ist durch seine Herzlichkeit und freundliche Art sehr beliebt und steht mit den Studierenden unterschiedlicher Nationalitäten in intensivem Kontakt. 

Herr Hidrobo engagiert sich in seinem Heimatland sehr für sozial schwächere Jugendliche, die sich keinen Musikunterricht leisten können und organisiert Festivals und Workshops für sie.

Im Oktober 2015 hat er das Projekt „Violine Camp“ für Jugendliche aus unterschiedlichen Herkünften an der St. Bonifatius Kirche in Köln organisiert und geleitet, in dem die Kinder ihre Fähigkeiten als Künstler entdecken und entwickeln lernten.

Im Mai 2016 organisierte er mit der Gemeinde St. Hildegard das Benefizkonzert zugunsten der Erdbebenopfer in Ecuador mit großem Erfolg.

Seit April 2016 unterrichtet er kostenfrei Jugendliche aus dem Flüchtlingsheim in Köln-Riehl.

Der Preis wird durch den Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Herrn Prof. Dr. Heinz Geuen und den Prorektor für Auslandsangelegenheiten, Herrn Prof. Joachim Ullrich, am 10. Oktober im Rahmen der Semestereröffnungsfeier übergeben.

Die Europäische Akademie für Musik und Darstellende Kunst Palazzo Ricci – in Trägerschaft der Hochschule für Musik und Tanz Köln - feiert ihr 15-jähriges Bestehen

Vom 25. bis 31. Mai findet ein vielfältigen Festival - reich an Konzerten, Symposien, großen Musikern, Videoinstallationen und Feuerwerk statt.

Das Festival, das den kulturpolitischen Beziehungen zwischen Deutschland und Italien gewidmet ist, steht unter der Schirmherrschaft des Außenministers Paolo Gentiloni und seinem deutschen Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier und findet nicht nur in Montepulciano statt, wo sich der Sitz der Akademie befindet, sondern auch in Rom, Düsseldorf und Berlin. Unter der künstlerischen Leitung von Ariadne Daskalakis werden Künstler von internationalem Rang an eindrucksvollen Orten in Montepulciano wie dem Salon des Palazzo Ricci, dem Teatro Poliziano und dem Tempio di San Biagio auftreten - neben Ariadne Daskalakis (Violine), Matthias Buchholz (Viola), Leonid Gorokov (Violoncello), Anthony Spiri (Klavier), Gerald Hambitzer (Cembalo),  Christian Wetzel (Oboe) auch die jungen Talente des Ateneo renano, welches Nachwuchskünstler der vier wichtigsten Hochschulen Nordrhein-Westfalens zusammenfasst.

Das Symposium widmet sich Hans Werner Henze und Luigi Nono und dem engen musikalischen Verhältnis zwischen Italien und Deutschland.

Im Anschluss finden in Rom Konzerte im Goethe-Institut und der Residenz der deutschen Botschafterin mit dem Ensemble Palazzo Ricci und dem Minguet Quartett statt sowie ein internationales musikwissenschaftliches Symposium in Zusammenarbeit mit der Universität Rom Tre.

Den Abschluss des Feierlichkeiten bilden Veranstaltungen in Düsseldorf, mit Unterstützung der Kunststiftung NRW, und ein Konzert im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin, das in Zusammenarbeit mit dem italienischen Kulturinstitut veranstaltet wird.

 

Weitere Informationen zum Festival 15 Jahre Palazzo Ricci:

 

Akademie für Musik und

Darstellende Kunst Palazzo Ricci

Via Ricci, 9-11

53045 Montepulciano (Si)

Tel.: 0578 75 60 22

Fax: 0578 71 54 91

Brauhaustöne: Konzertreihe der Musikhochschule und Gaffel

Zum Auftakt kommen preisgekrönte Bands ins Gaffel am Dom[mehr]

04.04.16

Premiere für Brauhaustöne, das gemeinsame Projekt der Privatbrauerei Gaffel und der Kölner Musikhochschule. Pop- und Jazz-Bands spielen aus dem Umfeld der Universität im Gaffel am Dom. Die Auswahl erfolgt durch Prof. Jürgen Terhag und Dr. Heike Sauer. Gaffel bietet im Fassbierkeller eine professionelle Plattform, der ebenfalls der Veranstaltungsort für die Gaffel-Unplugged Serie für kölsche Nachwuchsbands ist.

Am 19. April eröffnet dort Pulsar Tales die Konzertreihe. Die Kölner Fusion Band verschmelzt verschiedene Musikstile zu einem neuen Sound. Pulsar Tales haben beim internationalen Jazz Festival im Viersen den Jazz Band Challenge gewonnen. Ein weiterer Höhepunkt war der Fernsehauftritt bei der WDR Jazzline.

Am 18. Mai sind Antiquariat zu Gast im Fassbierkeller. Das Quintett in traditioneller Gipsy Swing-Besetzung erinnert an die Tradition von Django Reinhardt und hat den Stil weiterentwickelt. Antiquariat gehören zu den sechs Finalisten des Wettbewerbs Future Sounds im Rahmen von den Leverkusener Jazztagen.

Gaffel fördert seit Jahren Musik aus Köln. So kooperiert die Familienbrauerei unter anderem mit Brings, Kasalla oder Miljö. Björn Heuser wurde durch seine regelmäßigen Freitagsauftritte im Gaffel am Dom überregional bekannt. Regelmäßig gibt es im dort auch Unplugged-Konzerte namhafter Kölner Bands.

Brauhaustöne: Gaffel meets Musikhochschule

19. April 2016 | Pulsar Tales | Fusion

18. Mai 2016 | Antiquariat | Gipsy Swing

Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Tickets: VVK/ AK: 11 Euro
Fassbierkeller im Gaffel am Dom
Tickets: www.gaffel.de/tickets
www.gaffelamdom.de

Weitere Informationen:

DIE KOELNER Agentur für Public Relations

Michael Busemann

Schinkelstr. 17

50933 Köln

Tel. 0221-168377-50

Fax 0221-168377-52

Benjamin Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ in der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Aufführungen am 15., 16., und 17. April 2016

Dass gerade der englische Komponist Benjamin Britten sich eine der wohl populärsten Komödien und eines der bekanntesten Werke von William Shakespeare als Libretto für eine Oper ausgewählt hat erstaunte die Fachwelt in den 60er Jahren. Britten war bis dahin eher für seine realistischen Opernstoffe und für seine tragischen Helden berühmt und nun komponierte er eine Zauberoper mit Feen und Elfen, in der ein Mensch in einen Esel verwandelt und die Realität aus den Angeln gehoben wird.
Als Grund, warum Benjamin Britten sich an Shakespeares unsterbliche Komödie gewagt habe, nannte er selber einen Kompositionsauftrag für die musikalischen Festspiele in Aldeburgh. Aus Zeitmangel ein vollständig neues Libretto zu schreiben, hätten er und sein Freund, der Tenor Peter Pears, sich den "Sommernachtstraum" vorgenommen und durch Streichungen, denen etwa die Hälfte des Textes zum Opfer fiel, schnell ein geeignetes Libretto hergestellt. Dennoch: Britten hatte seit vielen Jahren die Vertonung des „Sommernachtstraums“ geplant. Ihn reizte daran vorrangig Shakespeares Poesie und so war der Kompositionsauftrag ein gelungener Anlass, dem Werk zu Leibe zu rücken.

Igor Folwill inszeniert nun mit Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz Köln diese humor- und fantasievolle Oper, in der ein heftiger Streit zwischen Elfenkönig Oberon und Feenkönigin Titania und die daraus resultierende Verwendung eines Zaubersaftes für märchenhafte Verwicklungen sorgt, so dass am Ende niemand mehr weiß: War es Traum oder Wirklichkeit? Countertenor Kai Wessel, Professor an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, singt die anspruchsvolle Partie des Oberon.

A Midsummer Night’s Dream
Oper in drei Akten von Benjamin Britten op. 64

Libretto nach William Shakespeare
von Benjamin Britten und Peter Pears, UA 1960,
in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

15. und 16. April 19.30 Uhr / 17. April 15.30 Uhr

Konzertsaal der HfMT Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Karten für 6 Euro online bei KölnTicket und an der Abendkasse

Mit Prof. Kai Wessel, Svenja Lehmann, Nombuso Ndlandla, Andranik Fatalov, Ang Du, Jina Hong, Xiao-Ke Hu, Fabio Lesuisse, Michael Terada, Vanessa Katz, Bella Adamova, Katharina Borsch, Panagiota Sofroniadu, Julian Schulzki, Frederik Schauhoff, Kieran Carrel, Maximilian Haschemi, Aron Mahlohla, Joel Nicolas Urch, Magdalena Kalinowska, Anna-Lucia Struck, Lina Hoffmann, Anna Christin Sayn, Nicola Kaupert, Miriam Küpper, Anna Lautwein, Elena Mohrs und dem Orchester der HfMT Köln.

MUSIKALISCHE LEITUNG Prof. Stephan E. Wehr
REGIE Prof. Igor Folwill
BÜHNENBILD Prof. Igor Folwill, Wolfgang Fey
KOSTÜME Angela Schuett
LICHT Thomas Vervoorts

Eröffnung der 5. Biennale Tanzausbildung

Im StaatenHaus der Oper Köln[mehr]

10.02.16

Die Biennale Tanzausbildung gibt uns im Zweijahresrhythmus Einblicke in die Ausbildung an deutschen und internationalen Tanzausbildungsinstitutionen. Für die fünfte Ausgabe ist Köln Austragungsort. Zur Eröffnung am 15. und 16. Februar 2016 zeigen 110 TänzerInnen im StaatenHaus der Oper Köln 14 Choreografien, wie sie vielfältiger kaum sein könnten. Ein öffentliches Symposium beschließt den Bundeswettbewerb am 21. Februar.

Die Ausbildungskonferenz Tanz (AK|T) – eine Gemeinschaft der zehn deutschen, staatlich anerkannten Tanzausbildungsinstitutionen – hatte die Biennale 2008 aus der Taufe gehoben, um die Verbindung untereinander durch regelmäßige Workshops und Symposien zu stärken. Ähnlich wie das Theatertreffen der Schauspielschulen ist sie heute eine impulsgebende Plattform, um Projekte und Arbeiten von Studierenden einem breiten Publikum bekannt zu machen.


Die 14 Choreografien für das Eröffnungsprogramm der 5. Biennale entwickelten die TänzerInnen in ihrem letzten Ausbildungsjahr mit hochkarätigen ChoreografInnen – sonst zu Hause auf den Bühnen der weltweit größten Tanz- und Opernhäuser. Allein Stücklänge und Verbindung zum diesjährigen Biennalethema Feedback und Reflexion waren vorgegeben. „Ansonsten haben die Beiträge größtmögliche Freiheit“, erläutert Prof. Vera Sander das Konzept. Sie ist in diesem Jahr künstlerische Leitung und kennt die Biennale von Beginn an.

Der erste Abend beginnt mit TänzerInnen der Staatlichen Ballettschule Berlin, die mit Marco Goecke zusammenarbeiten – Haus-Choreograf des Stuttgarter Balletts und amtierender Choreograf des Jahres. Somit einer der gefragtesten Vertreter der deutschen Tanzszene. Trotz des sie einenden Schwerpunkts Feedback und Reflexion könnten die Ergebnisse aller Choreografien unterschiedlicher nicht sein. Eine Arbeit ist die Hommage an die italienische Ballett-Tradition, eine andere stellt Licht als Medium in den Fokus, eine dritte zeigt eine von Monteverdi inspirierte, emotionale und technische Tour de Force.

Zwischen Eröffnung und Symposium tauschen sich Studierende und Lehrende in Workshops, Diskussionen und Arbeitstreffen aus, um zu einem erweiterten Verständnis von Kultursprache und Ausdrucksform zu finden. Das öffentliche Fachsymposium zum Abschluss der Biennale am 21. Februar im Staatenhaus der Oper Köln debattiert die in Workshops erarbeiteten Erfahrungen mit internationalen GastreferentInnen in Vorträgen, Lectures und Lecture-Performances.

Weitere Informationen: www.biennale-tanzausbildung.de, www.oper.koeln

Die Biennale Tanzausbildung ist ein Projekt der Ausbildungskonferenz Tanz, ausgerichtet vom Zentrum für Zeitgenössischen Tanz der Hochschule für Musik und Tanz Köln, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, unterstützt von der Kunststiftung NRW, der Oper Köln und dem Deutschen Tanzarchiv Köln.

Teilnehmende Institutionen

Nationale Ausbildungsinstitutionen: Hochschule für Musik und Tanz Köln, Zentrum für Zeitgenössischen Tanz / Palucca Hochschule für Tanz Dresden / Folkwang Universität der Künste Essen / Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main / Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz, Berlin / Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim / Akademie des Tanzes / Staatliche Ballettschule Berlin / Hochschule für Musik und Theater München, Ballett-Akademie / Ballettschule Hamburg, Ballett John Neumeier / John-Cranko-Schule, Stuttgart

Internationale Ausbildungsinstitutionen: School for New Dance Development, Amsterdam, Niederlande / School of Dance and Circus, Stockholm, Schweden / TISCH School of the Arts. New York, USA / Codarts, Rotterdam, Niederlande / Canada‘s National Ballet School, Kanada

5. Biennale Tanzausbildung 2016 Köln im Staatenhaus der Oper Köln

15.2.2016, 19:30 Uhr

110 TänzerInnen / 14 Choreografien | Teil 1

Eintritt: regulär 20 € / ermäßigt 10 €


16.2.2016, 19:30 Uhr

110 TänzerInnen / 14 Choreografien | Teil 2
Eintritt: regulär 20 € / ermäßigt 10 €

21.2.2016, 10 - 13 Uhr und 14 - 18 Uhr
Symposium »REFLECTION AND FEEDBACK«
(re)thinking modes of artistic learning | Teil 1 + Teil 2
Eintritt: Symposium 21.2.16, regulär 8 € / ermäßigt 5 €

Kombiticket nur über die Theaterkasse zu bestellen/kaufen
Symposium + Vorstellungen, regulär 35 € / ermäßigt 17 €

KARTENTELEFON 0221. 221 28 400
Adresse: StaatenHaus der Oper Köln, Rheinparkweg 1, 50679 Köln

Akkreditierung

Pressekartenwünsche für die Eröffnungsveranstaltungen 110 TänzerInnen / 14 Choreografien am 15. und 16. Februar sowie für das Symposium »REFLECTION AND FEEDBACK« - (re)thinking modes of artistic learning am 21. Februar im StaatenHaus der Oper Köln nehmen wir gerne über E-Mail maike@stukje-heimat.de oder telefonisch unter 0178.690 44 38 entgegen. Weitere Informationen zum diesjährigen Thema, zu beteiligten Workshopleitern, Choreografen und Tanzausbildungsinstitutionen finden Sie auf www.biennale-tanzausbildung.de.

Pressestelle

Dr. Heike Sauer
Hochschule für Musik und Tanz Köln
Leitung Stabstelle, Kommunikation und Fundraising
Unter Krahnenbäumen 87
E-Mail: heike.sauer@hfmt-koeln.de
D-50668 Köln

Maike Lautenschütz

Presse 5. Biennale Tanzausbildung

E-Mail: maike@stukje-heimat.de

Telefon: 0178/ 690 44 38

voc.cologne 2016 startet am kommenden Wochenende

Aktiv an den Workshops teilnehmen![mehr]

11.01.16

Alle Vorbereitungen sind getroffen, die zwei Konzerte sind ausverkauft und die Anreise des internationalen Acts, THE REAL GROUP aus Schweden, steht kurz bevor.

Wer keine der begehrten Karten bekommen hat, kann die REAL GROUP und den Hochschulchor Vocal Journey dennoch live erleben:

Am Sonntag, den 17.01.2016 werden zum ersten Mal im Rahmen des A-Cappella- Festivals Mitmachworkshops angeboten. Die Karten hierfür kann man unter 0221/ 912 818 -104 telefonisch reservieren oder direkt vor Ort erwerben.

Das vielfältige Angebot der Workshops spricht jeden Gesangsbegeisterten an. Der erste Workshop des Tages beginnt um 10.00 Uhr.

  • 10.00-10.25 UHR | WARM UP MIT ERIK SOHN, Vocal Coach der Wise Guys
  • 10.30-11.30 UHR | SING WITH THE REAL GROUP
  • 12.00-13.00 UHR | ALL EARS
  • 12.00-13.00 UHR | EXEMPLARISCHE PROBE
  • 14.00-15.00 UHR | SING WITH THE VOCAL JOURNEY
  • 14.00-15.00 UHR | COMPLETE VOCAL TECHNIQUE
  • 15.30 UHR | OPEN STAGE KONZERT

Alle Workshops finden in der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln, statt. Der komplette Workshop Tag kostet 20€.

Weitere Informationen befinden sich auf unserer Website www.voccologne.hfmt-koeln.de.

3. ProCello Wettbewerb „Concorso La Cellissima“

Teilnehmer überzeugen mit Höchstleistungen[mehr]

17.12.15

Auch in diesem Jahr fand der von Professorin Maria Kliegel gestiftete Cello-Wettbewerb wieder am zweiten Samstag im Dezember an der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Zahlreiche Besucher füllten den Kammermusiksaal der Hochschule, um den Wettstreit der jungen Cellistinnen und Cellisten zu verfolgen.

Die vier Teilnehmer aus Deutschland, China, Spanien und Italien boten jeweils sehr unterschiedliche 45-minütige Rezitals (ca. 35 Minuten Musik und 10 Minuten Wort in deutscher oder englischer Sprache) und überzeugten die Jury mit hoher künstlerischer Kompetenz und einer sympathischen, informativen und humorvollen Moderation.

Den Jury-Preis sowie den Sonderpreis der Jury für das am besten gespielte Pflichtstück erhielt der 21-jährige Bartolomeo Dandolo Marchesi aus Italien (8. Semester Bachelor, Klasse Prof. Nicolas Altstaedt und Prof. Rainer Zipperling). Er wusste es, die Jury und das Publikum mit seinen Beiträgen aus der Barockzeit, Romantik und Impressionismus mit einem Barockcello und einem normalen Cello und drei verschiedenen Bögen bestens zu unterhalten. Er zeigte seine ganze Bandbreite künstlerischen Könnens, musikalisch, wie instrumentaltechnisch. Das diesjährige Pflichtstück, die „Don Giovanni-Variationen“ von Danzi, interpretierte Marchesi sehr stilgerecht aus der Zeit heraus und erhielt dafür zu recht auch den Sonderpreis der Jury.

Den Publikumspreis erspielte sich der 25-jährige Javier Huerta Gimeno aus Spanien (1. Semester Master Neue Musik, Klasse Prof. Maria Kliegel und Prof. David Smeyers). Er konnte das Publikum auf wunderbar sympathische Art fesseln, zwang seine Zuhörer regelrecht seine ausgewählte Musik für Cello und Klavier (Schumann, de Falla, Granados, Schnittke) zu lieben.

Insgesamt war das Niveau wieder sehr hoch, die Jury, bestehend aus Prof. Alexander Hülshoff, Prof. Susanne Müller-Hornbach, Prof. David Smeyers, Fulbert Slenczka, Prof. Christian Brunnert, Prof. Harald Schoneweg, und Werner Wittersheim, erfreute sich an den gelungenen-interessanten Darbietungen.

Die Gewinner erhalten zudem spontane Anschlussengagements in Lörrach und Köln, und ein begeisterter Mäzen verleiht ein italienisches Cello aus seiner wertvollen Sammlung. In 2016, wieder am 2. Samstag im Dezember, werden sich die Teilnehmer an dem Pflichtstück David Popper: „Spanischer Karneval“, versuchen. Man darf gespannt sein, wie diese Herausforderung umgesetzt wird!

Singen mit der Real Group

Das A-Capella Festival voc.cologne in neuem Gewand[mehr]

17.12.15

Die voc.cologne 2016 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln steht ganz im Zeichen der Populären Vokalmusik für Chöre. Nachdem seit 2008 immer Vokalbands für die Coaching-Arbeit eingeladen wurden, ist die voc.cologne dieses Mal ein reines Chor-Festival und findet vom 16. - 17.01.2016 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt.

Drei befreundete Pop/Jazz-Chöre, der Bonner Jazzchor, Pop-Up aus Detmold, Cantaloop aus Hamburg und der hochschuleigene Chor Vocal Journey bestreiten die Konzerte, Workshops und Kurse gemeinsam. Jeder Chor mit seinem ganz eigenen charakteristischen Sound. Von Jazzstandards, Popsongs bis zu Songwritertiteln reicht die Palette des Repertoires.

Die Real Group, eine der erfolgreichsten und international bekanntesten Musikgruppen Schwedens, war so von der Idee begeistert, ein Chor-Festival in einer wettbewerbslosen Form zu veranstalten, dass sie nach 2011 wieder nach Köln kommt und als Top Act Workshops anbietet und bei den Konzerten singen wird. Ein besonderes Highlight ist sicher der Workshop “Sing with the Real Group”, der am Sonntag, den 17.01.2016 um 10.30 Uhr im Konzertsaal der Hochschule stattfindet und das Publikum zur aktiven Teilnahme auffordert.

Die Abendveranstaltungen sind bereits ausverkauft, aber für die Workshops mit den Chören und der Real Group gibt es noch freie Plätze für interessierte Sängerinnen und Sänger. Bei den Workshops und Kursen wird aktiv teilgenommen. Eine Mitwirkung ist eine tolle Gelegenheit, sich auszutauschen, Neues kennenzulernen und seiner Passion nachzugehen.

Die Anmeldung für die Workshops am 17.01.2016, SING WITH VOCAL JOURNEY, OPEN STAGE KONZERT, COMPLETE VOCAL TECHNIQUE, WARM UP MIT ERIK SOHN, ALL EARS, EXEMPLARISCHE PROBE oder SING WITH THE REAL GROUP, kann über die Website voc.cologne.hfmt-koeln.de vorgenommen werden.

Alle Workshops finden in den Räumlichkeiten der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln statt.

Concorso la Cellissima


 Ein Cello Wettbewerb der anderen Art[mehr]

04.12.15

Zum 3. Mal findet am 12. Dezember der ProCello Wettbewerb „Concorso La Cellissima“ statt, gestiftet und initiiert von der weltbekannten, an der Hochschule für Musik und Tanz lehrenden Cellistin Prof. Maria Kliegel. Besonders reizvoll an diesem Wettbewerb sind die selbstmoderierten Rezitals, welche die vier vorab ausgewählten Studierenden in deutscher und englischer Sprache präsentieren. Programm und Art der Moderation sind dabei, bis auf das Pflichtstück, frei wählbar, allerdings mit der Auflage, drei Epochen bzw. Stilrichtungen abzudecken. Das vorab per Los gezogene Pflichtstück ist schwer und meist unbekannt. Ziel des Wettbewerbs ist es, keine puren Saitenakrobaten und Perfektionisten zu fördern, sondern charismatische und selbstbewusste Musikerpersönlichkeiten, die ein Publikum neugierig und hellwach machen.

Man darf gespannt sein, wie die Nachwuchsmusiker/innen diese Herausforderung meistern!

Der Wettbewerb beginnt um 14.00 Uhr und endet um circa 19.00 Uhr mit der Bekanntgabe der Preisträger. In der Jury sind Prof. Alexander Hülshoff, Prof. Susanne Müller-Hornbach, Prof. David Smeyers, Fulbert Slenczka, Prof. Christian Brunnert, Prof. Harald Schoneweg, Werner Wittersheim und Prof. Maria Kliegel. Es spielen die Studierenden Magdalena Wolf, Javier Huerta Gimeno, Bartolomeo Dandolo Marchesi und Guangxin Li.

Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich aktiv an der Abstimmung zu beteiligen und die Kandidaten zu ermuntern. Als Preisgelder sind 3000 Euro für den Jurypreis, 2000 Euro für einen Publikumspreis und 500 Euro für das am besten gespielte Pflichtstück ausgelobt.

Ort
Kammermusiksaal der HfMT Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

Beginn
14:00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

DAAD-Preis 2015 geht an Frau Silvia Perez Duarte

Feierliche Preisübergabe am 25. November 2015 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln[mehr]

13.11.15

Der DAAD-Preis für hervorragende akademische Leistungen und gesellschaftliches wie interkulturelles Engagement ausländischer Studierender wird an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in diesem Jahr an die Studentin Silvia Ehnis Perez Duarte aus Mexiko verliehen. Der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) vergibt alljährlich diesen Hochschulpreis, mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.

Frau Perez hat im Wintersemester 2012 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ihr Bachelorstudium am Standort Köln in der Klasse von Frau Professor Sander aufgenommen.

Sie engagiert sich in vielfältiger Weise in der Musikhochschule, wirkte bei zahlreichen Projekten mit und ist auch bei Hochschulveranstaltungen überaus präsent.

Sie ist durch ihre Herzlichkeit und freundliche Art sehr beliebt und steht mit den Studierenden unterschiedlicher Nationalitäten in intensivem Kontakt. Frau Perez leitet seit 2 Jahren das Tanzreferat im Asta, organisiert die hochschulinternen Lateinamerikaabende „A lo Latino“ und wirkt u.a. an mehreren Tanzkollektiven mit.

Der Preis wird durch den Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Herrn Prof. Dr. Heinz Geuen und den Prorektor für Auslandsangelegenheiten, Herrn Prof. Joachim Ullrich, am 25. November 2015 im Rahmen einer kleinen Feier übergeben.

Benefizkonzert in der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Studierende aus Brüssel, Maastricht und Köln spielen Werke von Richard Strauss, Manuel de Falle und Witold Lutoslawski zu Gunsten eines Flüchtlingsprojekts[mehr]

12.10.15

Mit einem besonderen Konzert am 19. Oktober 2015 möchte die Hochschule für Musik und Tanz Köln Spenden für ein Musikprojekt im Flüchtlingsheim an der Neusser Landstraße in Köln sammeln, das in Kooperation mit dem Parkhaus Studio durchgeführt wird. In einem alten Backsteingebäude im Kölner Norden teilen sich Flüchtlinge ihre vorübergehende Bleibe mit dem Studio für Popmusik. Die Macher des Studios bieten jungen Flüchtlingen Rap-, Schlagzeug und Gitarrenworkshops an und leisten so einen Beitrag zur Integration. Nun wird das Angebot in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln um ein Chorprojekt erweitert.

Ein internationales Orchesterprojekt ist ein guter Anlass, um mit dem Erlös eines Konzertes ein musikalisches Angebot für Flüchtlinge zu unterstützen. Alle Musikhochschulen zeichnen sich durch eine hohe Internationalität sowohl auf Seiten der Studierenden als auch im Bereich der Lehre aus. Allein an der Hochschule für Musik und Tanz Köln studieren junge Menschen aus über 60 Ländern. Einige von ihnen proben nun vom 10. bis 15. Oktober am Hochschulstandort Aachen.
Studierende der Musikhochschulen aus Brüssel, Maastricht und Köln erarbeiten unter der Leitung von Roberto Benzi die Werke „Don Juan“ von Richard Strauss, „Suite Nr. 2“ von Manuel de Falla und das Cello-Konzert von Witold Lutoslawski. Den intensiven Proben folgen drei Konzerte, an den jeweiligen Hochschulstandorten. Solistin ist Magdalena Wolf, die bei Prof. Hans-Christian Schweiker an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen im Master studiert. Wolf ist Stipendiatin von „Live Music Now“ Köln und seit 2013 von der „Villa Musica Kammermusikstiftung Rheinland-Pfalz“. Sie gewann Preise u.a. bei „Jugend musiziert” und beim „Concours de Violoncelle Edmond Baert“ (2012). Zudem wurde sie mit dem Förderpreis „Junge Kunst“ (2009) ausgezeichnet. Zuletzt gewann Magdalena Wolf den B.Kempen-Wettbewerb in der Kategorie Violoncello.

Das Benefizkonzert in Köln findet im großen Saal statt und beginnt um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Der Wettbewerb ist entschieden

Ideen für die Gestaltung des neuen Campus der Hochschule für Musik und Tanz Köln liegen vor[mehr]

16.06.15

Die Preisträger des Architekturwettbewerbs für den Erweiterungsbau der Hochschule für Musik und Tanz Köln und der Umbau eines derzeit noch genutzten Bestandsgebäudes stehen fest.

Den ersten Preis gewinnt HPP International Planungsgesellschaft mbH aus Düsseldorf mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten GmbH aus Berlin. Zwei gleichwertig dritte Preise erhielten kleyer.koblitz.letzel.freivogel Gesellschaft von Architekten mbH aus Berlin und Schaltraum Dahle-Dirumdam-Heise Partnerschaft von Architekten mbB aus Hamburg. Mit einer Anerkennung wird das Architekturbüro hjp architekten aus Giessen bedacht.

Eine 21köpfige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Tobias Wulf (Wulf Architekten GmbH) hat im Rahmen eines europaweiten Bewerberverfahrens aus 13 Entwürfen namhafter Architekturbüros drei mit Preisen und eins mit Anerkennung ausgezeichnet und die Empfehlung an den Bauherrn, den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Köln (BLB NRW) ausgesprochen, den erstplatzierten Entwurf umzusetzen.

Die Teilnehmerzahl am Wettbewerb wurde auf 15 Generalplaner-Gemeinschaften begrenzt, wovon fünf direkt eingeladen und zehn im Rahmen eines europaweit offenen Bewerberauswahlverfahrens ermittelt wurden. Im Anschluss an die Prämierung findet mit den Preisträgern ein Verhandlungsverfahren statt.

Der Standort Hochschule für Musik und Tanz Köln im bahnhofsnahen Kunibertsviertel soll durch den Einbezug eines Nachbargrundstücks zwischen den Straßen Dagobertstraße und Thürmchenswall zu einem attraktiven auch für Anwohner und Passanten durchlässigen Campus erweitert werden.

Somit wird die größte deutsche Musikhochschule ein Gebäude erhalten, das den Ansprüchen einer modernen Tanz- und Musikausbildung gerecht wird. Ein kleiner Konzertsaal mit ca. 400 Zuschauerplätzen, Räumlichkeiten für die Tanzausbildung, die bis dato noch in Köln Nippes verortet ist, genügend Platz für die Bibliothek der Hochschule und ausreichende Übe- und Unterrichtsräume werden nach Fertigstellung des Bauvorhabens die Kölner Hochschule für Studierende aus dem In- und Ausland noch attraktiver machen.

Die geplanten Um- und Neubaumaßnahmen haben einen Umfang von ca. 6.500 m² Hauptnutzfläche und sollen ab Anfang 2018 umgesetzt werden.

„Die derzeitigen Räumlichkeiten reichen bei weitem für die ca. 1200 Studierenden und über 500 Lehrenden in Köln nicht aus. Wir freuen uns deshalb sehr, durch den Neubau eine Infrastruktur schaffen zu können, die den Ansprüchen eines modernen Studiums gerecht wird und uns aus der Enge befreit“, so Prof. Joachim Ullrich, Prorektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Heike Blohm-Schröder, stellvertretende Niederlassungsleiterin des BLB NRW Köln weiter: “Die Erweiterung der Hochschule für Musik und Tanz Köln am vorhandenen Standort inmitten der Innenstadt ist ein Gewinn für das Land, die Studierenden und auch für die Stadt und das Umfeld. Die heutige Entscheidung des Architektenwettbewerbs ist ein wichtiger und richtiger Schritt, um dieses Bauvorhaben im Sinne aller Beteiligten zu realisieren.“

Die Entwürfe sind bis zum 26. Juni 2015 im Foyer der Hochschule für Musik und Tanz ausgestellt und können dort zu den üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden.

Im Rahmen eines Pressegesprächs werden Ihnen das Wettbewerbsergebnis und die prämierten Entwürfe vorgestellt.

Musikalische Abenteuer und ungewöhnliche Begegnungen

MOSAIK – Ein neues Konzertformat der HfMT Köln[mehr]

13.05.15

Am Freitag, dem 22. Mai um 19:30 Uhr findet die Konzertreihe MOSAIK nun zum zweiten Mal im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Dozenten und Studierende ganz unterschiedlicher Instrumentenklassen und Stilrichtungen bestreiten diesen Abend. Quer durch die Zeiten, Genres, Stilistiken und im Spiel mit den Grenzen zwischen Interpretation und Improvisation bilden Bachs Werke den Ausgangspunkt. Ungewöhnliche Übergänge zwischen den einzelnen Programmpunkten und stark kontrastierende Beiträge sind gewollt.

Im Konzert am 22. Mai wirken unter anderem mit: Pierre Laurent Aimard (Klavier), Jonas Burgwinkel (Schlagzeug), Klasse der Chorleitungsstudierenden, Ariadne Daskalakis (Violine), Ullrich Flad (Posaune) mit seiner Klasse, Johannes Geffert (Orgel), Stephan Görg (Klavier, Chorleitung), Gerald Hambitzer (Cembalo), Susanne Kelling (Mezzosopran), Johannes Moser (Cello) mit seiner Klasse, Ulla Schmidt-Laukamp und Vocal Journey (Jazz- und Popchor der Hochschule), Rainer Zipperling (Cello/Gambe).

Konzeption: Christine Stöger, Gerald Hambitzer, Stephan Görg

Man darf gespannt sein!

EINTRITT: 6 Euro, ermäßigt: 4 Euro, Freunde und Förderer sowie Mitglieder der Hochschule haben freien Eintritt.
ORT: Konzertsaal der HfMT Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
BEGINN: 19:30 Uhr

Am Sonntag wurden die Maikonzerte erfolgreich eröffnet

Weitere Konzerte in der Ursulinenkirche Köln noch bis zum 17. Mai[mehr]

11.05.15

Die Maikonzerte Köln, eine Veranstaltungsreihe der Hochschule für Musik und Tanz, finden traditionell Mitte Mai statt, dem Weihedatum der Ahrend-Orgel von 2003.

Dieses Jahr ist das Element der IMPROVIASTION ein wesentlicher Aspekt, der besonders im Jazzprogramm Heartland für Gesang und Klavier zum Ausdruck kommt, indem Prof. Stephan Görg mit seinen Musikern über Motive aus den Goldbergvariationen von Johann Bach improvisiert (13. Mai) sowie im großartigen Gitarrenrezital des argentinischen Künstlers Roberto Aussel (15. Mai).

Der Schweizer Organist Guy Bovet präsentierte bereits am 10. Mai Musik aus dem Mittelmeerraum wie die „Tangos ecclesiasticos“. Auf der Ahrend Orgel mit ihrer norddeutschen Klangästhetik vorgetragen ist dies ein ganz besonderes Spannungsfeld.

Weiterer Höhepunkt ist das Konzert am 11. Mai um 20 Uhr, ein Gedenkkonzert zum Ende des 2. Weltkrieges mit dem Notturno Quartett Köln. Olivier Messiaen komponierte sein berühmtes, 8 Sätze umfassendes Werk „Quartett für das Ende der Zeit“ als Gefangener der deutschen Wehrmacht.

Das Abschlusskonzert am 17. Mai um 20 Uhr trumpft noch einmal auf mit dem „Magnificat anima mea“ von Heinrich Scheidemann und Werken von Bach und Frescobaldi. An der Orgel spielt diesmal die Initiatorin und künstlerische Leiterin der Maikonzerte, Prof. Margareta Hürholz, begleitet von der Sopranistin Soetkin Elbers.

Eintritt zu allen Konzerten 5 Euro
Studierende haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Fronleichnamskirche der Ursulinen
Machabäerstraße 45
50668 Köln

„L’elisir d’amore“ – der Liebestrank

Zu Beginn des Sommersemesters startet die HfMT Köln mit drei Aufführungen von Donizettis bekannter Opera buffa[mehr]

15.04.15

In diesem Sommersemester bringen die für das Musiktheater an der Hochschule für Musik und Tanz Köln verantwortlichen Professoren Igor Folwill und Stephan E. Wehr eine Oper auf die Bühne des Konzertsaals, die an die jungen Sängerinnen und Sänger gesangstechnisch wie auch schauspielerisch hohe Anforderungen stellt. Mit feinstem italienischen Belcanto erzählt der italienische Komponist Gaetano Donizetti in seiner Opera buffa „Der Liebestrank - L’elisir d’amore“ eine Geschichte, in der die Liebe in all ihren Spielarten augenzwinkernd aufs Korn genommen wird. Nur zynischen Spott erntet der schüchterne Nemorino, der bis zur Selbstverleugnung in die reiche Gutsbesitzerin Adina verliebt ist. Sie aber weist Nemorino zurück. Überraschend tritt der schneidige Sergeant Belcore auf. Er macht Adina ebenso den Hof, wird aber von ihr hingehalten. Hilfe verspricht der durchreisende Quacksalber Dulcamara. Mit seinem »Liebestrank der Isolde«, der zwar nur simpler Bordeaux ist, doch genauso gut seine Wirkung entfaltet, verführt er die Menschen, ihre Träume zu leben – und macht Nemorino zum begehrenswertesten Junggesellen des Ortes. Geschickt verknüpfen Donizetti und sein Librettist Felice Romani die Handlung des Werkes mit der Geschichte von Tristan und Isolde, von der Adina begeistert ist und die sie in der ersten Szene amüsiert vorliest.

Die Aufführungen finden am Freitag, 24.04., Samstag, 25.04. und Sonntag, 26.04. jeweils um 19.30 Uhr im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Der Eintritt beträgt 4,-- und 6,-- Euro. Reservierungen können unter der E-Mail reservierungen@hfmt-koeln.de vorgenommen werden. Die Abendkasse öffnet um 18.00 Uhr.

Musikalische Leitung: Prof. Stephan E. Wehr

Inszenierung: Prof. Igor Folwill

Bühne: Igor Folwill/Wolfgang Fey

Kostüme: Angela C. Schuett

Maske: Doris Königstein/Pascalina Kangalos/Birgit Riedl/André Beck

Choreinstudierung: Prof. Horst Meinardus
Licht: Thomas Vervoorts

Besetzung
Adina: Nina Koufochristou/Sheva Tehoval
Nemorino: Siyabonga July Maqungo
Belcore: Roman Hoza/Peter Rembold
Dulcamara: Ang Du/Frederik Schauhoff
Gianetta: Katharina Diegritz/Svenja Lehmann
Opernchor und Orchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Transarea Symposium

New Orleans und der Globale Süden. Karibik, Kreolisierung, Karneval[mehr]

20.01.15

Unter diesem Titel nimmt, zehn Jahre nach dem verheerenden Wirbelsturm Katrina, eine Kölner Tagung die Stadt am Mississippi in den Blick

Viel wurde über New Orleans geschrieben. Aus Sicht der USA gilt sie als die „unamerikanischste“ Stadt, als „sozio-geographischer Unfall“. Sie wird als karibisch, afro-amerikanisch, französisch oder kreolisch, jedenfalls als exotisch dargestellt. Aus Sicht der traditionellen Frankophonie birgt La Nouvelle-Orléans als ehemalige französische Kolonie ein Stück kulturelles Erbe der Grande Nation, das es zu bewahren gilt. Weitet man den Blick indes über die engen Bahnen einer an nationalen, sprachlichen oder disziplinären Grenzen orientierten Betrachtungsweise und nähert sich der Stadt aus der Perspektive einer Verflechtungs- und Transfergeschichte, die nicht mehr in erster Linie der Zentrums-Peripherie-Logik gehorcht, erscheint sie als Knotenpunkt vielfältiger transarealer Zirkulationsprozesse. Hier überkreuzen sich etwa die Routen des atlantischen Sklavenhandels und der asiatischen Arbeitsmigration, die multiplen Exilerfahrungen der farbigen Kreolen zwischen Haiti, Kuba, New Orleans, Paris und Mexiko oder auch die ideellen wie materiellen Bewegungsströme zwischen den beiden Amerikas.

Dieses Potential New Orleansʼ zur paradigmatischen Metropole des Globalen Südens möchte die Tagung ausloten. Im Fokus stehen verschiedene Formen der kulturellen Kreolisierung, wie sie sich in der Sprache, der Literatur, der Musik, aber auch in Alltagsphänomen wie dem Karneval oder Computerspielen manifestieren. Nicht von ungefähr widmet die Tagung in der Hochburg des deutschen Karnevals dessen New Orleanser Pendant, dem Mardi Gras, ein eigenes Panel. Ein weiteres Panel in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln beschäftigt sich mit New Orleans als der Wiege des Jazz und wird von einem Konzert der Mambo Bigband abgerundet.

Neben vielen anderen internationalen New Orleans-Experten sprechen William Boelhower (Baton Rouge, Louisiana), Wolfram Knauer (Jazzinstitut Darmstadt), Bill Marshall (Stirling, Scotland), Eugenio Matibag (Iowa State University), Rosary O’Neill (New York) und Berndt Ostendorf (LMU München). Die Veranstaltung ist öffentlich und findet auf Französisch und Englisch statt.

Konzeption und Organisation: Prof. Dr. Gesine Müller (Köln) und Prof. Dr. Ottmar Ette (Potsdam).

Orte: Universität zu Köln, Seminargebäude (004) und Hauptgebäude (Senatssaal), sowie Hochschule für Musik und Tanz Köln (Kammermusiksaal)

Eine Veranstaltung des Global South Studies Center Cologne, des Instituts für Romanistik der Universität zu Köln und der Universität Potsdam in Kooperation mit dem Institut für Weltmusik und transkulturelle Musikforschung der Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie dem Potsdam International Network of Transarea Studies (POINTS). Mit Unterstützung des Emmy-Noether-Nachwuchsprogramms der DFG und CA IV: Cultures and Societies in Transition.

Weitere Informationen und das vollständige Programm sind im Internet unter gssc.uni-koeln.de/node/434 abrufbar.

Tapeten-Sinfonie erklingt zum Messeauftakt der imm cologne

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln kooperiert mit dem deutschen Tapeten-Institut[mehr]

14.01.15

Am Montag, den 19. Januar 2015, öffnet die 51. Internationale Möbelmesse ihre Türen, um die Neuheiten und Trends im Einrichtungsbereich zu präsentieren.

Am Messestand des Deutschen Tapeten-Instituts (DTI), Halle 3.2, Stand F-008, erleben Sie am Eröffnungstag eine musikalische Weltpremiere: Die Uraufführung einer Tapeten-Sinfonie (Dauer ca. 15 Minuten).

Unter der Leitung von Prof. Johannes Schild haben Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln zu sechs aktuellen Tapetendessins ein musikalisches Werk komponiert, das sie in Orchesterbesetzung (Harfe, Pauken, Geigen, Hörner, Flöten etc.) auf dem DTI Messestand präsentieren.

Feste Aufführungstermine sind um 11:00 Uhr und um 12:30 Uhr. Weitere Vorstellungen sind auf Nachfrage vor Ort möglich.

Unter dem Messestand-Motto „Der Klang der Tapete“ haben Besucher über den gesamten Messezeitraum die Möglichkeit, die Faszination von Tapeten mit verschiedenen Farben, Mustern und Strukturen als Klang- und Musikkomposition zu erleben. Dazu ermöglichen sechs von der Decke hängende, runde – von außen unscheinbare – Zylinder ein nie dagewesenes audio-visuelles Tapetenerlebnis.

Ganz herzlich möchten wir Sie hierzu einladen.

2. ProCello Wettbewerb „Concorso La Cellissima“

Teilnehmer überzeugen mit Höchstleistungen und teilen sich den ersten Preis[mehr]

18.12.14

Auch in diesem Jahr fand der von Professorin Maria Kliegel gestiftete Cello-Wettbewerb wieder am dritten Adventssamstag an der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Zahlreiche Besucher waren in den Kammermusiksaal der Hochschule gekommen, um den Wettstreit der jungen Cellistinnen und Cellisten zu verfolgen.

Die drei Teilnehmer boten ein 50 minütiges Rezital (ca. 35 Minuten Musik und 15 Minuten Wort in deutscher oder englischer Sprache) und konnten die Jury mit einer hohen künstlerischen Kompetenz, einer sympathischen, informativen und lebendigen Moderation überzeugen.

Besonders gut gespielt waren von Jinkyung Won (Klasse Prof. Maria Kliegel) die Figaro Variationen von M. Castelnuovo Tedesco, Johannes Bancken (Klasse Prof. Johannes Moser) zwei Sätze aus der Cellosonate von F. Poulenc und Fernando Nina (Klasse Prof. Maria Kliegel) die Solosonate von G. Ligeti, die er in seiner Moderation auch mit einer eigenen elektronischen Komposition kreativ und ungewöhnlich zugleich verknüpfte. Hinzu kam für alle Teilnehmer ein Pflichtstück: Die Paganini-Variationen op. 4, Variationen für Cello Solo über das Thema der 24. Violin-Caprice von Paganini von Hans Bottermund. Der Cellist Janos Starker, ehemaliger Lehrer von Maria Kliegel in den USA, hat diese sehr schwierigen Variationen für öffentliche Auftritte auf ein spielbares Maß reduziert und neu arrangiert. Sowohl die Qualität der musikalischen Beiträge als auch der Moderation war bei allen Teilnehmern auf vergleichbar hohem Niveau. Das stellte die Jury vor keine leichte Aufgabe.

Prof. Birgit Erichson (Universität Münster), Prof. Leonid Gorokhov (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), Laurentio Sbarcea (Stellvertretender Solocellist Düsseldorfer Symphoniker) sowie die Journalisten Olaf Weiden und Bernhard Wallerius und Prof. Ariadne Daskalakis und Prof. Joachim Ullrich von der Hochschule für Musik und Tanz Köln, konnten weder für den Jurypreis noch für das Pflichtstück einen eindeutigen Preisträger ermitteln.

So wurde der Jurypreis in Höhe von 3000,- Euro und der Sonderpreis für das beste Pflichtstück in Höhe von 600,- Euro an alle drei Kandidaten zu gleichen Teilen verliehen. Der Publikumspreis in Höhe von 2000,- Euro ging an Johannes Bancken.

Im Jahr 2015 wird der Wettbewerb erneut stattfinden. Dann werden die Teilnehmer sich mit dem durch Los gezogenen Pflichtstück "Don Giovanni Variationen" von Franz Danzi auseinandersetzen müssen.

Foto: 4. von links Johannes Bancken, 5. von links Jinkyung Won, 2. von rechts Fernando Nina

Concorso la Cellissima - Wettbewerb

Der 2. ProCello Wettbewerb fordert von den Studierenden Höchstleistungen[mehr]

08.12.14


Nach der sehr gelungen Premiere des von der Kölner Professorin Maria Kliegel gestifteten Cello-Wettbewerbs im vergangenen Jahr findet dieses Projekt nun am 13. Dezember 2014 im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln erneut statt. Auch diesmal sind die vier ausgewählten Teilnehmer/innen der HfMT Köln aufgefordert, ein 50minütiges Rezital (ca. 35 Minuten Musik, 15 Minuten Wort) zu präsentieren. Das Programm und die Art der Moderation sind nach freier Wahl, allerdings mit der Auflage, drei Epochen/Stilrichtungen abzudecken.

Eine besondere Herausforderung für die jungen Cellist/inn/en ist sicherlich das diesjährige Pflichtstück. Es handelt sich dabei um die Paganini-Variationen op. 4. Der 1892 in Leipzig geborene Hans Bottermund, der als Cellist und Komponist tätig war und als Solo-Cellist der Berliner Philharmoniker bekannt wurde, schrieb diese Variationen über das Thema der 24. Violin-Caprice von Paganini. Die Variationen, die teilweise bis an die Grenzen des technisch noch spielbaren reichen, wurden von dem Cellisten Janos Starker neu arrangiert und bearbeitet. Er selber formulierte: „I practiced the variations and eventually came to the conclusion that most oft them had been written as wishful thinking, unless the expected standards were set low. So I made a reduced version of it, eliminating, combining variations, and changing some awkward notes. I believe the end result is playable and, above all, enjoyable, though I would not call it easy.

Es ist sicherlich kein Zufall, dass Maria Kliegel gerade dieses Werk in den Fundus der zu bewältigenden Pflichtstücke aufgenommen hat. Sie selber studierte zwei Jahre bei Janos Starker, einem der bedeutendsten Cellovirtuosen und Pädagogen des 20. Jahrhunderts und war im Anschluss als dessen Assistentin tätig. Man darf gespannt sein, wie die Nachwuchsmusiker/innen diese Herausforderung meistern.

Der Wettbewerb beginnt um 14.00 Uhr und endet um 20.00 Uhr mit der Bekanntgabe der Preisträger. In der Jury sind Prof. Birgit Erichson (Universität Münster), Prof. Leonid Gorokhov (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), Laurentio Sbarcea (Stellvertretender Solocellist Düsseldorfer Symphoniker) sowie die Journalisten Olaf Weiden und Bernhard Wallerius und Prof. Ariadne Daskalakis und Prof. Joachim Ullrich von der HfMT Köln.

Als Preisgelder sind 3000 Euro für den Jurypreis, 2000 Euro für einen Publikumspreis und 500 Euro für das am besten gespielte Pflichtstück ausgelobt.

DAAD-Preis geht an Herrn Gustavo Vergara Aravena

Feierliche Preisübergabe am 26. November 2014 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln[mehr]

10.11.14

Der DAAD-Preis für hervorragende akademische Leistungen und gesellschaftliches wie interkulturelles Engagement ausländischer Studierender wird an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in diesem Jahr an den Studenten Gustavo Vergara aus Chile verliehen. Der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) vergibt alljährlich diesen Hochschulpreis, mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000,00 Euro.

Herr Vergara hat im Wintersemester 2013 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln sein Masterstudium am Standort Köln in der Klasse von Frau Professor Daskalakis aufgenommen.
Er engagiert sich in vielfältiger Weise in der Musikhochschule, wirkte bei zahlreichen Projekten mit und ist auch bei Hochschulveranstaltungen überaus präsent. Bereits nach sehr kurzer Zeit an der Hochschule wurde er Konzertmeister im Hochschulorchester.

In Jahr 2014 organisierte Herr Vergara in Zusammenarbeit mit Frau Prof. Ingrid Zur, Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main, der Katholischen Hochschulgemeinde und der Goethe Universität das Abschlusskonzert der fünften Lateinamerikanischen Woche. Er spielte die Uraufführung eines Werkes des chilenisch/jüdischen Komponisten Leon Schidlowsky zu Ehren seines Lebens und seiner Musik.

Der Preis wird durch den Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Herrn Prof. Dr. Heinz Geuen und den Prorektor für Auslandsangelegenheiten, Herrn Prof. Joachim Ullrich, am 26. November 2014 im Rahmen einer kleinen Feier übergeben.

Sinfoniekonzert: „Entente Orchestrale“

Profis und Studierende spielen Werke von Richard Strauss in Gedenken an Prof. Michael Luig[mehr]

05.11.14

Am Freitag, 7. November, präsentiert das Orchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln ein Konzert mit Werken von Richard Strauss. Dieses ist dem kürzlich verstorbenen Professor Michael Luig gewidmet. Gespielt wird „Fröhliche Werkstatt“ für 16 Bläser, „Metamorphosen“ für 23 Streichinstrumente und der „Bürger als Edelmann“.

Das Besondere an diesem Konzert: hier sitzen Professoren, unter anderem Ralph Manno, Ute Hasenauer, Torsten Janicke, Paul van Zelm, Harald Schoneweg und Christian Wetzel sowie gestandene Orchestermusiker der Sinfonieorchester des NDR und des BR, des Gürzenich Orchesters, der Beethovenhalle Bonn und des London Philarmonic Orchestra neben unseren Studierenden. Gemeinsam gestalten sie das Abschlusskonzert der „Entente Orchestrale“, ein Thementag, der sich mit dem Berufsbild des Orchestermusikers auseinandersetzt.

Das Symposium wurde eigens für die Studierenden der Hochschule entwickelt, um praktische und instrumentenspezifische Informationen in Form von Workshops und Vorträgen zu vermitteln. Berufsmusiker der veschiedensten Spitzenorchester wurden dazu eingeladen aus ihrem Berufsalltag zu berichten, Gastdozenten und Professoren bieten praktische Anleitungen und Workshops.

Termin: 07.11.2014, 19:30 Uhr
Ort: Konzertsaal der HfMT Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Tickets: an der Abendkasse ab 18:30 Uhr: 6 Euro / ermäßigt 4 Euro

30.10.14

Die türkische Langhalslaute Baǧlama (auch als Saz bezeichnet) repräsentiert zentral die türkische Musikkultur in Deutschland. Sie ist innerhalb der türkischen Community zur Trägerin einer eigenen musikalischen Identität geworden und findet zunehmend Eingang in öffentliche Musikschulen, beim Wettbewerb Jugend musiziert und in das Konzertleben. Über 20 Experten aus Berlin, Baden-Württemberg, Belgien und NRW stellen in Vorträgen, Workshops und Podiumsgesprächen Möglichkeiten und Wege des Zusammenspiels von europäischen Instrumenten mit der Baǧlama, Lehrwerke sowie Ausbildungs- und Auftrittsmöglichkeiten für dieses Instrument vor. Der Kongress richtet sich sowohl an die interessierte Öffentlichkeit als auch an Pädagogen und Kulturveranstalter.

Ein Kulturpolitisches Forum von WDR 3 beschäftigt sich am Freitag, den 7. November 2014, um 17 Uhr im Konzertsaal der Akademie mit der Frage „Musik anderer Kulturen in den Konzerthäusern und Hochschulen - Wie lange schon reden wir darüber und was ist passiert?“. Auf dem Podium sitzen der Generalsekretär des Deutschen Musikrats, Prof. Christian Höppner, der Vorsitzende des Integrationsausschusses im NRW-Landtag, Arif Ünal (MdL), die interkulturelle Trainerin und Erziehungswissenschaftlerin, Nuray Ateş, der Intendant der Kölner Philharmonie, Louwrens Langevoort, sowie der Musiksoziologe und Musikpsychologe Prof. Dr. Hans Neuhoff (Hochschule für Musik und Tanz Köln). Die Moderation übernimmt WDR 3-Musikchef Werner Wittersheim.

Zwei öffentliche Konzerte ergänzen den Kongress: Am Freitag, den 07.11., stellt das Kemal-Dinç-Trio um 19:30 Uhr im Konzertsaal der Landesmusikakademie einen neuen Stil der improvisatorischen Interpretation von anatolischer Volksmusik vor. Am Samstag, den 8.11., spielen ab 19:30 Uhr zwei Ensembles: zunächst das Trio Ahenk mit Elif Schloßhauer-Özdiker (Violine, Oud), Alpay Bozkurt (Baǧlama, Cura, Oud) und Enver Yalçin Özdiker (Gitarre, Ney, Kemençe) mit einem breiten Spektrum türkischer Musik, anschließend der vielfache „Jugend musiziert“-Preisträger Koray Berat Sarı (Baǧlama) im Trio mit den beiden Gitarristen Mateusz Gaik und Mark Samama Jensen. Der Konzerteintritt beträgt jeweils € 10,- / erm. € 5,- (Kongressbesucher frei).

Der Kongress wird von der Landesmusikakademie NRW in Kooperation mit dem Landesmusikrat NRW, der Hochschule für Musik und Tanz Köln, dem Landesverband der Musikschulen in NRW, dem NRW KULTURsekretariat Wuppertal und dem Orient-Institut Istanbul veranstaltet und durch das NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport gefördert.

Weitere Informationen und Anmeldung: www.landesmusikakademie-nrw.de

5. Nacht der Tasten

CLAVIERNACHT 2014 - Aufforderung zum Tanz - 21.11.2014, 19:00 Uhr[mehr]

28.10.14

Die Claviernacht der Hochschule für Musik und Tanz ist bereits Kölner Tradition. Zum fünften Mal treffen sich Lehrende und Studierende aller Tasteninstrumente mit Konzertgästen zu einem musikalischen Gedankenaustausch.

Vom „Zupfinstrument“ Cembalo über die Fortepianos und den modernen Konzertflügeln - die zuweilen als „Schlaginstrumente“ bezeichnet werden - bis zu den beiden „Blasinstrumenten“ der Spezies, Orgel und Akkordeon, widmet sich die Claviernacht wieder einem verbindenden Element. In diesem Jahr ist es:

Die Verkörperung in der Musik und aus der Musik heraus.

Ob in barocken oder klassischen Tanzformen am Hofe oder auf dem Lande, in den Salons des 19. Jahrhunderts, in den rasant sich verändernden Stilen des 20. Jahrhunderts oder der Gegenwart – ob beim Tango, beim Stepptanz, beim Swing, beim Flamenco, beim modernen Tanz, stets ist der Tanz Spiegel unterschiedlicher Gesellschaftsformen ebenso wie individuelle Ausdruckssprache. Das Aufzeigen der stilistischen Spezifika durch den sich bewegenden, tanzenden Körper, ermöglicht einen Einblick in den jeweiligen Bewegungsduktus eines Tanzstiles und die sich dadurch bedingende stilistisch gebildete Körperlichkeit.

In Raum 114 der Hochschule ist man Teil einer geselligen Szenerie entweder „Au Cabaret“, in einer „Tango-Bar“ oder wenn es heißt „SWING“!

Die Internationalität der HfMT wird im „GloCal“-Konzert zu hören sein, wenn Studierende kleine Kostproben aus ihren jeweiligen Herkunftsländern zum Besten geben. Studierende des Zentrums für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) der HfMT Köln erarbeiten eine Performance mit der Jazzabteilung. Gleichzeitig wird es an der Orgel der Kirche St. Kunibert eine Aufführung der bewegenden Trois Danses von Jehan Alain geben.

Erstmals wird ein Auftragswerk der Claviernacht zu hören sein. Das Werk des jungen Komponisten Jason Tran für Cembalo, Akkordeon und Klavier, wird im Eröffnungskonzert mit dem Pantomimen Klaus Renzel uraufgeführt.

Und - wie beim letzten Mal erwartet das Publikum wieder Außergewöhnliches und Zauberhaftes um Mitternacht bei der abschließenden kurzen „Surprise Nocturne“ im Konzertsaal.

Die Claviernacht beginnt um 19.00 Uhr und endet um 24.00 Uhr.
Der Eintritt kostet 6,--/erm. 4,--Euro.
Karten sind ab 18.00 Uhr an der Abendkasse im Foyer der Hochschule erhältlich.

Die Preisträger stehen fest

Internationaler Musikwettbewerb Köln 2014[mehr]

27.09.14

Die Pianisten Philipp Scheucher und Georgy Voylochnikov sowie der Sänger Theodore Browne gewinnen erste Preise beim Internationalen Musikwettbewerb Köln

Es war spannend im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln an den beiden Finalrundentagen des Internationalen Musikwettbewerbs, der vom 18. bis 28. September an der Hochschule ausgetragen wurde. Alle Teilnehmer lagen in ihren Leistungen dicht beieinander.

In der Kategorie Klavier kam es deshalb auch zu einer Teilung des ersten Preises. Verliehen wurde dieser an den erst 21jährigen Österreicher Philipp Scheucher und an den Russen Georgy Voylochnikov.

Scheucher überzeugte die Jury mit seinem Vortrag von Beethovens Klavierkonzert Nr. 2, Voylochnikov konnte mit dem Klavierkonzert Nr. 3 von Béla Bartók punkten. Georgy Voylochnikov erhält zusätzlich noch den Publikumspreis, während sich Philipp Scheucher über den Förderpreis der Freunde junger Musiker KölnBonn e.V. freuen darf. Den zweiten Preis erhält Mishka Momen aus Großbritannien, der dritte Preis ging an den Japaner Yoshito Numasawa.

In der Kategorie Gesang konnte der ebenfalls 21jährige Theodore Browne aus Großbritannien gleich drei Preise erringen. Er erhält den 1. Preis, den Publikumspreis und den Förderpreis Freunde Junger Musiker KölnBonn e.V. Coline Dutilleul aus Belgien wurde mit dem zweiten Preis und dem Orchesterpreis des WDR Funkhausorchesters in Form einer Produktion ausgezeichnet. Der dritte Preis geht zu gleichen Teilen an die beiden Koreaner Won Kim und Taejun Sun.

Junge Talente treffen aufeinander

Acht TeilnehmerInnen sind im Finale des Internationalen Musikwettbewerbs Köln[mehr]

23.09.14

Sie haben es geschafft: Acht TeilnehmerInnen des Internationalen Musikwettbewerbs Köln dürfen nun in den Finalrunden Klavier (Donnerstag, 25.09. ab 19.00 Uhr) und Gesang (Freitag, 26.09. ab 19.00 Uhr) mit dem WDR Funkhausorchester unter der Leitung des jungen Dirigenten Alexander Prior um die Preise wetteifern. Sie haben sich gegen Ihre Konkurrenten aus 18 Ländern der Welt erfolgreich in den ersten zwei Runden des Wettbewerbs durchgesetzt und die internationale Jury von ihrem Können überzeugt.

Der 1992 in London geborene Dirigent Alexander Prior benötigt viel Einfühlungsvermögen, um die ihm bis dahin unbekannten jungen Pianistinnen und Pianisten, Sängerinnen und Sänger in der letzten Wettbewerbsrunde zu begleiten. Für die Teilnehmer ist es nämlich eine große Herausforderung mit dem Funkhausorchester des WDR in großen Konzertsaal der Hochschule ihr Programm zu präsentieren. Liest man die Biographie des sehr jungen Dirigenten kann man Einiges erwarten. Alexander Prior absolvierte mit 17 Jahren die Dirigenten-Ausbildung mit Auszeichnung in St. Petersburg, er dirigierte als 18jähriger die Uraufführung seiner Sinfonie Nr. 6, dirigierte beim Edmonton Symphony Orchestra in Kanada und im Wiener Konzerthaus. Nun trifft dieses große Talent auf die acht Finalisten des Wettbewerbs:

Mit dabei sind

Kategorie Klavier

  • Yoshito Numasawa, Japan
  • Mishka Momen, Großbritannien
  • Philipp Scheucher, Österreich
  • Georgy Voylochnikov, Russland

Kategorie Gesang

  • Taejun Sun, Südkorea
  • Coline Dutilleul, Belgien
  • Theodore Browne, Großbritannien
  • Won Kim, Südkorea

Die Finalrunden beginnen jeweils um 19.00 Uhr und sind öffentlich.

Der Eintritt beträgt 6,-- / erm. 4,-- Euro.

Am Ende der jeweiligen Finalrunde kann das Publikum einen Teilnehmer mit einem Publikumspreis auszeichnen.

INFOTAG MUSIKSTUDIUM IN NRW

9. Oktober 2014, 10:00 bis 16:00 Uhr[mehr]

22.09.14

Zwölf Institutionen aus NRW stellen am 9. Oktober 2014 von 10:00 bis 16:00 Uhr ihre Musikstudiengänge vor. Mit dabei ist auch die Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Ob Tontechnikerin oder Solokünstler, ob Musikpädagoge oder Opernsängerin, ob Kirchenmusiker oder Musikmanagerin – die Möglichkeiten, etwas beruflich mit Musik zu machen, sind vielfältig.

Beteiligt sind außer der Hochschule für Musik und Tanz Köln, die Musikhochschulen aus Münster, Detmold, Essen und Düsseldorf sowie Musikstudiengänge der Universitäten aus Dortmund, Siegen, Münster, Bielefeld und Paderborn. Außerdem wird auch das Kirchenmusikstudium der Kirchenmusikhochschule Herford vorgestellt und der Landesverband der Musikschulen in NRW informiert über seine Studienvorbereitenden Abteilungen und den Beruf des Instrumentallehrers.

Junge Leute, Eltern und Interessierte können sich im Foyer des Musikzentrums an den Ständen der Institutionen permanent Informationen einholen, zudem werden individuelle Beratung in gesonderten Räumen und parallel laufende Vorträge in drei Sälen angeboten.

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung nicht notwendig.

Weitere Informationen, auch zur Anreise: www.landesmusikakademie-nrw.de

  • NRW-Ausbildungsstätten stellen ihre Musikstudiengänge vor
  • 9. Oktober 2014, 10:00 bis 16:00 Uhr
  • Musikzentrum der Landesmusikakademie NRW, Steinweg 2, 48619 Heek-Nienborg
  • Teilnahme kostenlos, Anmeldung nicht erforderlich!

 

Internationaler Musikwettbewerb Köln 2014

18. – 28.09.2014 Hochschule für Musik und Tanz Köln[mehr]

05.09.14

Für den zweiten Internationalen Musikwettbewerb Köln, der sich diesmal den Kategorien Gesang und Klavier widmet, haben sich 130 Musikerinnen und Musiker, Sängerinnen und Sänger beworben. Die Jury wählte aus den Einsendungen jeweils 30 TeilnehmerInnen aus, die nun nach Köln und Aachen für die weiteren Wettbewerbsrunden eingeladen wurden.

Fakten und Zahlen

Die Internationalität des Wettbewerbs spiegelt sich in den ausgewählten TeilnehmerInnen wieder. Nachwuchskünstler aus 17 Ländern werden zehn Tage lang die Hochschule beleben. Neben Japan, Deutschland und Großbritannien sind das China, Russland, Österreich, Belgien, Finnland, Ukraine, Italien, Rumänien, Südkorea, Südafrika, Frankreich, Iran, USA und die Türkei. Der jüngste Teilnehmer kommt aus der Ukraine und ist 16 Jahre alt.

Nach dem Eröffnungskonzert am 18.09. um 19.30 Uhr im Konzertsaal der Hochschule in Köln mit den ersten Preisträgern des vergangenen Wettbewerbs, Hansung Yoo (Kategorie Gesang) sowie Mayumi Sakamoto (Kategorie Klavier), beginnen die Runden für Klavier am Freitag, 19.09. in der Hochschule für Musik und Tanz Köln am Standort Aachen und für die Kategorie Gesang am Standort Köln.

Die Finalrunden mit dem WDR Funkhausorchester unter der Leitung des jungen Dirigenten Alexander Prior finden am Donnerstag, 25.09. und am Freitag 26.09. jeweils ab 19.00 Uhr im Konzertsaal der Hochschule in Köln statt.

Preisgelder

An Preisgeldern steht diesmal eine Summe von 32.500 Euro zur Verfügung, die sich aus den Hauptpreisen und Sonderpreisen zusammensetzt. Auch das Publikum kann erneut in der Finalrunde einen Preis pro Kategorie vergeben. Außerdem winken den Preisträgern Anschlussengagements und eine Produktion mit dem WDR Funkhausorchester.

Preisträgerkonzerte

Am Samstag, 27.09. findet um 19.30 Uhr das Preisträgerkonzert der 2. und 3. Preisträger statt. Am Sonntag, 28.09. kann man sich im Funkhaus am Wallrafplatz um 11.00 Uhr von der Qualität der 1. Preisträger überzeugen. Dieses Konzert beginnt um 11.00 Uhr und wird zusammen mit dem WDR Funkhausorchester gestaltet und für die Übertragung im Rundfunk am Folgetag aufgezeichnet.

Alle Durchgänge und Konzerte sind öffentlich. Eintrittskarten für das Konzert am 27.09. gibt es an der Abendkasse in der Hochschule; Karten für den 28.09. bei KölnTicket.

Transatlantic Music Project

Nichts ist so international wie die Welt der Musik[mehr]

07.05.14

Die Kölner Hochschule für Musik und Tanz und die Juilliard School of Dance Drama und Music in New York entdecken seit 2011 jedes Jahr in zehntätigen Kammermusikprojekten ihr gemeinsames kulturelles Erbe. Das einzigartige Austauschprojekt „Transatlantic music“ soll die Exzellenz fördern und hochbegabten Studierenden der tonangebenden Hochschulen diesseits und jenseits des Atlantiks frische Impulse geben. In gemeinsamen Masterclasses und kammermusikalischen Auftritten werden die musikalischen Traditionen wiederentdeckt und neu interpretiert.

Dieses Jahr sind gemeinsame Meisterkurse an der Europäischen Akademie für Darstellende Kunst Montepulciano in Italien geplant, somit kommt ein weiteres Kraftfeld hinzu. Unter Anleitung von vier international renommierten Professoren aus New York und Köln wird in der Woche vom 18.-25.05. 2014 ein Repertoire mit Werken von Beethoven bis Bartok erarbeitet und anschließend neben Konzerten in Montepulciano und New York in der Hochschule für Musik und Tanz Köln am 27. Mai und im Bonner Beethoven Haus am 28. Mai zur Aufführung gebracht.

Diese großartige Initiative, welche auch in den damit verbundenen Konzerten eine überwältigende öffentliche Resonanz erhält, steht unter Schirmherrschaft des deutschen Botschafters in Washington und wird u.a. unterstützt vom Deutschen Generalkonsulat New York, dem Amerikahaus NRW e.V., dem Beethoven-Haus Bonn e.V., und dem Bowdoin International Music Festival.

Besonderer Dank gilt den Musikern, die sich in diesem Jahr mit großem Engagement als Dozenten für die Fortsetzung des „Transatlantic Music Projects“ im Mai 2014 zur Verfügung gestellt haben: Prof. Lewis Kaplan, Prof. Nina Tichmann, Prof. Mihaela Martin und Prof. Klesie Kelly-Moog.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website: www.transatlanticmusic.org

„Transatlantic Music“

Konzert‐Programm 1

  • im Palazzo Ricci, Montepulciano
  • am 24. Mai. 2014, Beginn 18 Uhr
  • im Kammermusiksaal der HfMT Köln
  • am 27. Mai 2014, Beginn 19.30 Uhr
  • mit Werken von Beethoven, Respighi und Brahms

 

Konzert‐Programm 2

  • im Palazzo Ricci, Montepulciano
  • am 23. Mai. 2014, Beginn 18 Uhr
  • im Beethoven Haus Bonn, Kammermusiksaal
  • am 28. Mai 2014, Beginn 19 Uhr
  • mit Werken von Ravel, Bartok und Dvorak

Die Maikonzerte Köln, eine Veranstaltungsreihe der Hochschule für Musik und Tanz, finden traditionell Mitte Mai statt, dem Weihedatum der Ahrend-Orgel von 2003. Diesmal werden vom 11.-18. Mai Lehrende, Studierende und Gäste der HfMT Köln ihre Musikbegeisterung miteinander teilen. Mitwirkende aus den Instrumental- und Gesangsklassen der Alten Musik sowie der Kirchenmusik bringen in der „Fronleichnamskirche“ Alte Musik von Bach bis Scarlatti und Vivaldi zu Gehör.

Die Einladung von Luigi Ferdinando Tagliavini und Alessandro Quarto unterstreicht in diesem Jahr besonders den italienischen Charakter der Kirche, die mit ihrer Architektur dem Vorbild venezianischer Saalkirchen des 17. Jahnhunderts folgt. Dank der Förderung des Instituto Italiano werden mit Maestro Tagliavini aus Bologna, einer der Gründerväter der Alte-Musik-Bewegung, sowie Quarta, ein Musiker und Forscher der jüngeren Generation, der Juwelen unedierter italienischer Musik entdeckt, zwei Größen der Alten Musik in der Ursulinenkirche konzertieren.

Tagliavini eröffnet am 11. Mai um 20 Uhr in der Ursulinenkirche in einem beeindruckenden Orgelkonzert mit Werken von Frescobaldi, Pasquini, Vivaldi und anderen Komponisten der Barock-Ära die Maiwoche. Weitere Höhepunkte sind ein Konzert für zwei „Clavichordi“ am 15. Mai mit Prof. Geffert und Prof. Hambitzer sowie das Abschlusskonzert unter der Leitung von Quarta mit Studierenden der Hochschule: „O QUAM SUAVIS“.

Detaillierte Programmübersicht auf der Homepage: www.hfmt-koeln.de

Eintritt zu allen Konzerten 5 Euro
Studierende haben freien Eintrittzu allen Veranstaltungen
Fronleichnamskirche der Ursulinen
Machabäerstraße 45
50668 Köln

Brückenschlag Südafrika - Europa

Junge Talente aus Südafrika stellen sich vor[mehr]

29.04.14

Am 29.04.2014 findet im Kammermusiksaal der HfMT Köln um 19.30 Uhr eine Konzertveranstaltung mit dem Titel „Brückenschlag Südafrika – Europa“ statt. Im Rahmen einer wegweisenden Kooperation zwischen dem Internationalen Mozart – Festival - Johannesburg und der HfMT Köln studieren seit November vergangenen Jahres drei schwarze südafrikanische Sängerinnen / Sänger mit einem Stipendium der Dräger-Stiftung in Köln, wo sie z.Zt. von Prof. Josef Protschka betreut werden und analog zum europäischen Erasmusprogramm neben dem Hauptfachunterricht auch an weiteren Lehrveranstaltungen der Hochschule teilnehmen.

Durch diese Zusammenarbeit wird erstmals ein Brückenschlag zwischen der klassischen Gesangsausbildung südafrikanischer Sängerinnen und Sänger und der europäischen vollzogen – dies wird als Beginn einer längerfristigen Perspektive verstanden. Jährliche Meisterkurse in Pretoria sollen neue Stipendiaten nach Köln führen, die sich nach 2 Eingangssemestern und einer regulären Eingangsprüfung zum weiteren Studium an der HfMT einschreiben können. Schon die ersten Erfahrungen zeigen, dass damit dem Fachbereich hochinteressante Sängerpersönlichkeiten zugeführt werden.

Andiswa Makana und Nombuso Ndlandla, Sopran, sowie Syiabonga Maqungo, Tenor (Bo Shi, Bariton, als Gast) präsentieren sich im Konzert am 29.04.2014 mit Ausschnitten aus den Mozartopern Cosi fan tutte und Don Giovanni, mit weiteren Arien von Mozart, Weber, Donizetti, Gounod, Puccini, Verdi und Johann Strauss. Das Programm klingt aus mit Kompositionen südafrikanischer Komponisten. Am Flügel begleitet Werner Füsser. Die Zuhörer erwartet ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm auf hohem sängerischem und künstlerischem Niveau.

Termin: 29. April 2014, Beginn 19.30 Uhr
Ort: Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Eintritt: frei

Werke von Mozart, Weber, Donizetti, Gounod, Puccini, Verdi und Johann Strauss.

Andiswa Makana, Sopran

Nombuso Ndlandla, Sopran

Siyabonga Maqungo, Tenor

Bo Shi, Bariton (als Gast)

Werner Füsser, Klavier

Programm und künstlerisch-sängerische Betreuung: Prof. Josef Protschka

IM PULS AFRIKA

Studierende der HfMT arbeiten mit renommierten Musikern aus Afrika im Rahmen des ACHT BRÜCKEN Festivals[mehr]

03.04.14

Im Rahmen des diesjährigen ACHT-BRÜCKEN Festivals gibt es ein besonderes Highlight, das in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln entstanden ist. Unter dem Titel IM PULS AFRIKA werden an einem Wochenende in hochklassig besetzten Konzerten verschiedene Aspekte europäisch-afrikanischer Musikbeziehungen beleuchtet.

Gemeinsame Komponente aller Konzerte ist das Balafon – das kalebassenresonierte Xylophon Westafrikas, in dessen Anschlagskaskaden Puls und Ton funkelnd zusammenfallen. Gemeinsam ist ihnen aber auch der zeitgenössische Gestus und ein partieller Werkstattcharakter – alle Konzerte umfassen neben Repertoirestücken der Ensembles auch das Zusammenspiel von Studierenden und afrikanischen Musikern, die sich in den Proben erstmals begegnen.

Das Familienkonzert „Acht Brücken nach Westafrika“ am Samstag, 10. Mai, 16.00 Uhr im Konzertsaal der Hochschule, ist nicht nur zum Zuhören gedacht, sondern auch zum Mitmachen – für Kinder und Erwachsene. Studierende der Musikpädagogik moderieren eine Rahmenhandlung, die um Balafonistin und Perkussionistin Salimata Diabaté gebaut ist und acht Aspekte der Musik und des Musiklebens in Burkina Faso aufgreift. Die Leiterin von Afro Faso Jeunesse spielt dazu mit dreien ihrer Musiker und „Dr. Djembe“ Rainer Polak – dem führenden deutschen Afrikaforscher und Perkussionisten – an den Bass-Trommeln. Nicht zuletzt wird dabei auch eine eigene Brücke nach Köln gebaut – durch das Zusammenspiel mit Funk-Musikern der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Groove trifft dabei auf Groove, was niemanden auf den Sitzen halten dürfte, zumal die Kinder- und Familienkonzerte unter Leitung von Anne Weber-Krüger sowieso der „Knaller“ unter den Hunderten von Veranstaltungen sind, die jährlich in der Hochschule stattfinden. Denn die Energie auf der Bühne koppelt sich hier in gezielten Interaktionen mit der Energie der jungen Zuhörer und bringt den Saal zuverlässig zum Kochen.

Mit der Sängerin Dobet Gnahoré präsentiert sich das pan-afrikanische moderne Gesicht des Kontinents in einem Konzert am 10. Mai, 20.00 Uhr in der Kölner Philharmonie. Die aus der Elfenbeinküste stammende Künstlerin ist von einer überwältigenden Bühnenpräsenz, was sie nicht nur durch ihre wandlungsfähige Stimme beweist, sondern auch durch ihren animierenden, mal anmutigen, mal akrobatischen Tanz. Special Event wird eine Tanzpassage von Dobet und Gasttänzer Sayouba Sigue, dessen Bewegungsrepertoire traditionelle Figuren und Street Dance ebenso umfasst wie die Körpersprache zeitgenössischer Choreografinnen wie Tassembedo, de Keersmaeker und Sander, mit denen er in den letzten Jahren gearbeitet hat. Angefeuert werden die Tänzer dabei zusätzlich zur Band noch von den Perkussionisten von Afro Faso Jeunesse.

Afro Faso Jeunesse gestaltet auch im Zusammenspiel mit Studierenden der Hochschule das Konzert am Sonntag, 11. Mai, 17.00 Uhr im Konzertsaal der Hochschule. Das Ensemblerepräsentiert virtuos, innovativ und mit einer begeisternden Frische die traditionelle Balafonmusik des Mande-Kulturraums. Gegründet 2009 von Salimata Diabaté, gewann AFJ bereits 2010 bei der Semaine nationale de la culture, dem wichtigsten Wettbewerb der Bühnenkünste in Burkina Faso, den ersten Preis in der Kategorie traditionelle Instrumentalmusik.

Das Balafon-Konzept sieht das Zusammenspiel von zwei, maximal drei Xylophonen vor, deren Patterns kunstvoll ineinander verwoben werden. Hinzu kommt die Begleitung durch Dunduns (Bass-Trommeln) und Bara-Kalebassentrommeln. AFJ spielt insofern in der Vollbesetzung, mit dem seltenen Bass-Balafon als drittem Instrument, und ergänzt diese noch durch die scharfe Perkussion von zwei Djemben.

Die Musik ist charakterisiert durch lebendige melodische Muster in variierender Ostinato-Technik, markante, kurze Themen, über die improvisiert wird, und eine groovige, „heiße“ Perkussion.

Während Afro Faso Jeunesse den ersten Teil des Konzerts alleine bestreitet, demonstriert der zweite Teil des Konzerts in einer echten hot constellation die Anschluss- und Komunikationsfähigkeit der afrikanischen Musikkulturen, der sie nicht zuletzt ihren weltweiten Siegeszug verdanken: dem Zusammenspiel mit den Funk-Musikern der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Die Arrangements für das Balafon-Ensemble, vier Bläser, E-Gitarre und Bass stammen von der Jazz-Pianistin Swantje Rietz, einer Master-Studentin der Hochschule bei „Big Bander und Mafioso“ Joachim Ullrich. IMPULS AFRIKA.

Die „Hochschule für Musik und Tanz Köln“ lädt Eltern und Kinder ganz herzlich zu einem kostenlosen Kurs „Musikalische Früherziehung“ ein. 

Der Kurs findet jeden Donnerstag um 9:00 Uhr im Raum 105 der Hochschule statt. Die Unterrichtszeit beträgt 60 Minuten.

Wir musizieren gemeinsam mit Körper und Stimme. Wir experimentieren mit Klängen, Geräuschen und Tönen. Dafür setzen wir elementares Instrumentarium ein. Parallel dazu beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen Materialien und untersuchen sie in ihrem Klang und ihrer Form. Hören, Singen, Instrumente kennenlernen und spielen, denken und sprechen über Musik und die Musik selbst gestalten sind wichtige Inhalte dieses Kurses.


Ort: Hochschule für Musik und Tanz Köln

Unter Krahnenbäumen 87

50668 Köln

Anmeldung und Infos unter: gustavo.cabrera@netcologne.de

Tanzmariechen auf der Opernbühne

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln erhält karnevalistische Unterstützung[mehr]

23.01.14

Zur Zeit laufen die Proben zur Opernproduktion der drei Einakter von Ernst Krenek in der Hochschule für Musik und Tanz Köln auf Hochtouren. Für das Stück „Das geheime Königreich“ wurde nun die Unterstützung von Tanzmariechen Kölner Karnevalsgesellschaften benötigt.

So wird man in einer kleinen Szene des dritten Einakters des Opernabends die Mariechen Tina Brahm von der Prinzen-Garde Köln, Britta Schwadorf vom Reiterkorps Jan van Werth, Anna Sahm von der EhrenGarde der Stadt Köln und Jacqueline Melcher von den Roten Funken Köln erleben können.

Die Organisatoren der Opernproduktion freuen sich sehr, dass diese Zusammenarbeit trotz Karneval-Hochsaison möglich ist und bedanken sich ganz herzlich bei den Mariechen und den jeweiligen Gesellschaften.

Die Mariechen sind in unterschiedlichen Besetzungen zu erleben am: 31.01., 01.02. und 03.02.2014. Die Opernaufführungen beginnen jeweils um 20.00 Uhr.

Eintritt: 6,--/erm. 4,-- Euro

Wettbewerb mal anders

Concorso la Cellissima – 1. ProCello Wettbewerb an der HfMT Köln[mehr]

13.12.13

Am kommenden Samstag , den 14. Dezember 2013, findet der von Prof. Maria Kliegel initiierte und gestiftete Cello-Wettbewerb „Concorso la Cellissima“ an der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt.

Nun könnte man denken: schon wieder ein neuer Wettbewerb unter den bereits zahlreichen vorhandenen klassischen Musikwettbewerben – muss das denn sein?

Die Antwort lautet eindeutig ja, denn dieser Wettbewerb ist anders:

  • es gibt nicht mehrere Runden – wie sonst bei Wettbewerben üblich - sondern die Teilnehmer sind aufgefordert, ein 50-minütiges, moderiertes Rezital (ca. 35 Minuten Musik, 15 Minuten Wort in deutscher oder englischer Sprache) zu präsentieren. Es soll dabei gelernt werden, wie durch Kommunikation mit dem Publikum durch das „gesprochene Wort“ Barrieren, Blockaden und Ängste abgebaut werden können und dadurch ein Miteinander zwischen Bühne und Zuschauerraum entstehen kann.
  • die Teilnahme von maximal vier Kandidaten erfolgt nach den Vorschlägen der Professoren für Cello an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Das heißt, die Studierenden können sich nicht selber für die Teilnahme an diesem Wettbewerb bewerben.
  • Programm und die Art der Moderation sind nach freier Wahl, allerdings mit der Auflage drei Epochen/Stilrichtungen abzudecken. Und es gibt ein Pflichtstück, schwer, unbekannt und pädagogisch sinnvoll.

Auch die Preise, die von der Cellistin Maria Kliegel gestiftet wurden, können sich sehen lassen. Der Jury Preis ist mit 3000 Euro dotiert. Das Publikum kann einen Preis in Höhe von 2000 Euro vergeben und es gibt einen Sonderpreis der Jury für das am besten gespielte Pflichstück. Alle vier Teilnehmer erhalten zudem ein Antrittsgeld und die Klavierbegleiter bekommen ebenso eine finanzieller Anerkennung.

Der Wettbewerb beginnt um 14.00 Uhr im Kammermusiksaal der Hochschule. Die Vorspiele werden gegen 19.00 Uhr beendet sein; danach darf man auf die Preisvergabe gespannt sein.

Con Bravura - Neue Kammermusikreihe mit jungen Talenten der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Städtischen Galerie Villa Zanders

Einladung zum Pressegespräch am Mittwoch 16. Oktober, 18 Uhr, in der Städtischen Galerie Villa Zanders

Sehr geehrte Pressevertreter,

wir freuen uns außerordentlich, dass unser Konzertprogramm im neuen Jahr dank einer Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln eine bedeutende Bereicherung erfährt. Unter dem Titel „Con Bravura“ – nach der musikalischen Terminologie meint der Begriff so viel wie „Mit Kühnheit“ – werden junge Talente der Hochschule in der Villa Zanders musizieren. Die Termine zu dieser Reihe stehen bereits fest: Wir haben uns den Mittwoch als festen Tag der Kammermusikabende ausgesucht und den 15. Januar, 02. April, 04. Juni und 22. Oktober 2014 festgelegt. Wir laden Sie sehr herzlich zu einem Pressegespräch, an dem wir Ihnen das Programm in Anwesenheit von Herrn Professor Dr. Geuen, Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Herrn Professor Höller, Mitglied des Kuratoriums des Galerie+Schloss e.V. und Initiator der Kooperation und Herrn Dr. Krieger, 1. Vorsitzender des Galeri+Schloss e.V. näher vorstellen werden.

Im Anschluss findet ein Stipendiatenkonzert der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt, zu dem wir Sie gerne einladen.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Elsa Müller
Galerie+Schloss e.V.
c/ o Städtische Galerie Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Tel: 02202 – 14 23 34/ 14 23 56
museum@stadt-gl.de
www.villa-zanders.de

INFOTAG MUSIKSTUDIUM IN NRW

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln stellt gemeinsam mit 10 anderen NRW-Ausbildungsstätten ihre Musikstudiengänge vor[mehr]

24.09.13
  • 21. Oktober 2013, 10:00 bis 16:00 Uhr
  • Musikzentrum der Landesmusikakademie NRW, Steinweg 2, 48619 Heek-Nienborg
  • Teilnahme kostenlos!

Gemeinsam mit zehn Institutionen aus NRW stellt die Hochschule für Musik und Tanz Köln am 21. Oktober 2013 von 10:00 bis 16:00 Uhr (mit einer Mittagspause von 13:00 – 14:00 Uhr) im Musikzentrum der Landesmusikakademie NRW in Heek (Münsterland) ihre Musikstudiengänge vor. Ob Tontechnikerin oder Solokünstler, ob Musikpädagoge oder Opernsängerin, ob Kirchenmusiker oder Musikmanagerin – die Möglichkeiten, etwas beruflich mit Musik zu machen, sind vielfältig.

Beteiligt sind die Musikhochschulen aus Münster, Detmold, Essen und Düsseldorf sowie die Musikstudiengänge der Universitäten aus Dortmund, Siegen, Münster, Bielefeld und Paderborn. Außerdem wird auch das Kirchenmusikstudium der Kirchenmusikhochschule Herford vorgestellt.

Junge Leute, Eltern und Interessierte können sich im Foyer des Musikzentrums an den Ständen der Institutionen permanent Informationen einholen, außerdem werden individuelle Beratung in gesonderten Räumen und parallel laufende Vorträge in drei Sälen angeboten.

Zudem ist der Landesverband der Musikschulen in NRW zu Gast und informiert über Studienvorbereitende Angebote.

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung nicht notwendig.�

Weitere Informationen, auch zur Anreise, sind unter

aix_piano - Pressegespräch am 25.09.2013

Neue Konzertreihe für Klaviermusik im Konzertsaal der Hochschule - Standort Aachen[mehr]

12.09.13

Pressegespräch am 25. September 2013, 11:00 Uhr, Konzertsaal der HfMT Köln, Standort Aachen

Mit aix_piano wird am 11. Oktober 2013 in Aachen eine neue Konzertreihe aus der Taufe gehoben, die mit drei Klavierabenden pro Jahr außergewöhnliche Pianisten nach Aachen holt. In jedem Jahr wird dabei auch eine junge Musikerpersönlichkeit aus den Klavierklassen der Hochschule für Musik und Tanz Köln vorgestellt.

Im Eröffnungsjahr der Konzertreihe präsentiert Nina Tichman am 11. Oktober ein Programm mit groß angelegten Sonaten von Franz Schubert und Elliott Carter, Ende April wird Florian Noack (Klasse Prof. Jakob Leuschner) zu hören sein und am 24. Juni 2013 wird mit Marc-André Hamelin einer der international gefragtesten Pianisten unserer Zeit die erste Saison von aix_piano beschließen.

Im Rahmen von aix_piano treten Pianisten auf, die für ein bestimmtes Repertoire stehen und dieses auch im Musikleben vertreten. Gleichzeitig soll an die große deutsche Musiktradition angeknüpft werden, die seit Bach unsere Musik bestimmt: Seit jeher haben sich Interpreten für die Musik der Gegenwart eingesetzt, ohne dabei die großen Werke der Vergangenheit zu vernachlässigen – schließlich waren auch Bach und Beethoven einmal „Neue Musik“.

Der WDR wird als Kooperationspartner alle Konzerte ausstrahlen.

Die Klavierabende finden im vor zwei Jahren eröffneten neuen Konzertsaal der HfMT Köln, Standort Aachen, statt und werden von der Hochschule für Musik und Tanz Köln in Kooperation mit dem Westdeutschen Rundfunk veranstaltet.

Die künstlerische Leitung von aix_piano liegt in den Händen von Michael Rische, der als international renommierter Pianist an der HfMT die Fächer Klavier und Professionalisierung lehrt.

Der Eintritt beträgt jeweils 25 Euro, für Studierende gelten Sonderpreise.

DAAD-Preis geht an Herrn Luciano Casalino aus Argentinien

Feierliche Preisübergabe am 07. Oktober 2013 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln[mehr]

09.09.13

Der DAAD-Preis für hervorragende akademische Leistungen und gesellschaftliches wie interkulturelles Engagement ausländischer Studierender wird an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in diesem Jahr an den Studenten Luciano Casalino aus Argentinien verliehen. Der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) vergibt alljährlich diesen Hochschulpreis, mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000,00 Euro.

Herr Luciano Casalino hat im Wintersemester 2011/12 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln sein Studium am Standort Wuppertal in der Klasse von Frau Professor Scheerer aufgenommen.
Luciano Casalino engagiert sich in vielfältiger Weise in der Musikhochschule. Er wirkte bei zahlreichen Kammermusikprojekten mit und ist auch bei Hochschulveranstaltungen überaus präsent.

In intensivem Kontakt ist er mit den Studierenden unterschiedlicher Nationalitäten.
Vor einem Jahr gründete er eine Kammermusikgruppe, der Musiker aus 5 Nationen angehören: Argentinien (er selbst, Violine), Kroatien (Klavier), Ungarn (Akkordeon und Gitarre), Deutschland (Kontrabass). Das ist bezeichnend für ihn. Er ist eine Art Mittler, der es hervorragend versteht auszugleichen.
Im Zusammenhang mit den bereits stattgefundenen Eignungsprüfungen hat er ausländische Studierende aus Südamerika vorbereitet und ihnen wertvolle Unterstützung gegeben.
Im Zusammenhang mit den Arbeitsphasen des Wuppertaler Hochschulorchesters hat er, obwohl er keine Stelle als studentische Hilfskraft hat, bereits in der Probenwoche zusammen mit einem Kommilitonen (der dafür eine Hilfskraftstelle hat) dafür gesorgt, dass alle Aufbauten zur rechten Zeit stimmten. Das tat er auch im Konzert. Man kann sicher sagen, dass Luciano Casalino eine Person ist, dem nichts zu viel ist und der immer bereit ist, einzuspringen, wo Not am Mann ist.
Herr Casalino ist ein sehr begabter und engagierter Student, überaus fleißig und hilfsbereit.

Der Preis wird durch den Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Herrn Prof. Dr. Heinz Geuen und den Prorektor für Auslandsangelegenheiten, Herrn Prof. Joachim Ullrich, am 07. Oktober 2013 im Rahmen der Semestereröffnungsfeier übergeben.

Stellungnahme der Hochschule zur Pressemeldung der DOV vom 14. Juni 2013

Kein Stopp von Neuaufnahmen zum Wintersemester 2013/14[mehr]

20.06.13

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln rechnet für das Wintersemester 2013/14 mit ca. 400 Neuaufnahmen. Diese Zahl entspricht in etwa den - im Vergleich zu Vorjahren gesteigerten - Neuaufnahmen des vergangenen Wintersemesters 2012/13. Die Meldung der DOV, dass die Hochschule in den künstlerischen Studiengängen keine neuen Studierenden aufnimmt entspricht nicht den Tatsachen.

Hervorzuheben ist, dass sich die Bewerberzahlen trotz doppelter Abiturjahrgänge nicht nennenswert erhöht haben. Der doppelte Abiturjahrgang ist in künstlerischen Studiengängen, für die sich z.B. auch zahlreiche junge ausländische Bewerber melden, kaum spürbar.

Bei den Planungen der Neuaufnahmen richtet sich die Hochschule nach den Lehrkapazitäten und achtet auf ein ausgewogenes Verhältnis der einzelnen Instrumentengruppen.

Das Rektorat der Hochschule berücksichtigt in diesem Jahr verstärkt, dass Kapazitäten von Professorinnen und Professoren ausgeschöpft werden, so dass Studierende in den künstlerischen Studiengängen in aller Regel professoral unterrichtet werden.

Lehraufträge können vergeben werden, wenn Professorinnen und Professoren keine freien Kapazitäten haben und wichtige Fächer nicht versorgt werden können.

Über mehrere Semester hin hat das Rektorat mit allen Fachbereichen und Gremien darüber beraten, wie Kostenreduzierungen erreicht werden können ohne zugleich an der hohen Qualität des Studiums und der Gesamtzahl der Neuaufnahmen Abstriche machen zu müssen. Die Lehrbeauftragten wurden frühzeitig in diesen Prozess eingebunden und über eventuell erforderliche Reduzierungen ihrer Deputate informiert.

Olga Scheps bei den „Spitzentönen“ in der HfMT

Der junge Star der deutschen Klavierszene spielt am 18. Juni im Konzertsaal[mehr]

11.06.13

Die Pianistin Olga Scheps wird ein ebenso vielfältiges wie beziehungsreiches Programm präsentieren, mit Werken von Franz Schubert, darunter dessen Impromptus f-moll D 935/1 und As-dur D 935/2 sowie Valses nobles D 969, Peter Tschaikowsky, u.a. die Valse sentimentale op. 51,6, Michail Glinkas "Die Lerche" in der Bearbeitung von Miliij Balakirev und Sergej Prokofjews "Romeo und Julia vor dem Abschied". Abschließender Höhepunkt des Klavierabends wird Robert Schumanns "Faschingsschwank aus Wien" op. 26 sein.

Olga Scheps wurde 1986 in Moskau geboren und kam mit sechs Jahren nach Deutschland. Heute lebt sie in Köln und studierte an der hiesigen Musikhochschule bei Pavel Gililov. Weitere Studien führten sie zu Arie Vardi und Dmitrij Bashkirov. Weitere wichtige Impulse erhielt sie von Alfred Brendel.

Inzwischen hat Olga Scheps den Sprung auf die großen Konzertpodien geschafft und musiziert regelmäßig in der Laeiszhalle Hamburg, im Münchner Prinzregententheater, in der Liederhalle Stuttgart, in der Alten Oper Frankfurt und der Kölner Philharmonie. Während der Konzertsaison 2012/13 war sie mit der Staatskapelle Weimar sowie der Russischen Staatskapelle auf Tournée. Seit ihrem Debut beim Klavierfestival Ruhr im Jahre 2007 ist sie dort ein ebenso gern gesehener Gast wie beim Schleswig-Holstein Musik-Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Kissinger Sommer, dem Heidelberger Frühling und den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker.

Olga Scheps jüngste CD erschien im August 2012 und ist ganz dem Werk Franz Schuberts gewidmet. Zuvor erschienen bereits ihre Debut-CD „Chopin“, für die sie 2010 einen ECHO-Klassik als „Nachwuchskünstlerin des Jahres“ gewann, sowie ein weiteres Soloalbum mit Werken russischer Komponisten.

Am 18. Juni kehrt Olga Scheps nun an ihren Studienort zurück, und der Verein der Freunde und Förderer und die Hochschule sind stolz, die nunmehr international renommierte Künstlerin für diesen Klavierabend gewonnen zu haben.

Eintritt: 10 Euro / ermäßigt 5 Euro, Mitglieder des Fördervereins, Schüler, Studierende sowie Hochschulangehörige haben freien Eintritt; Karten über die Geschäftsstelle der Freunde und Förderer (Mo 9-14 Uhr, Di und Mi 9-11 Uhr) Telefon: 0221 912 818 1330, mail@foerderer-hfmt-koeln.de, unter www.foerderer-hfmt.de sowie an der Abendkasse

Termin: 18. Juni 2013 um 19:30 Uhr
Ort: Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

Yol: Meister türkischer Musik Konzert

Konzert mit Erol Parlak, Kudsi Erguner und Pierre Rigopoulos[mehr]

05.06.13

Mit Kudsi Erguner und Erol Parlak gastieren zum ersten Mal türkische Musiker der Spitzenklasse im Konzertsaal der HfMT Köln. Erguner und Parlak repräsentieren unterschiedliche Traditionen türkischer Musik– Erguner die Musik der Mevlevi-Derwische sowie klassisches ottomanisches Repertoire, Parlak die Tradition der ashiklar, der professionellen Volksmusiker und Dichter Anatoliens.

Erol Parlak – Instrumentalist, Sänger, Komponist und Forscher – ist einer der bekanntesten und besten türkischen Musiker der Gegenwart. Er beherrscht virtuos die Langhalslaute baglama und wendet in seinen Kompositionen und arrangierten Fassungen traditioneller Stücke die ganze Breite der Fingertechniken an, die er über Jahrzehnte in den verschiedenen Regionen der Türkei erforscht hat.

Kudsi Erguner ist die große, international wirksame Musikerpersönlichkeit der Türkei heute. Er erlernte das Ney-Spiel direkt von seinem Vater, Ulvi Erguner, in dessen Haus die führenden Musiker der Sufi-Bruderschaften verkehrten. Erguner verbindet beispielhaft die Wahrung und Vermittlung der makam-basierten Hof- und Ritualmusik mit einer kosmopolitischen Haltung.

Multiperkussionist Pierre Rigopoulos studierte bei G. Sylvestre und J.-P. Drouet und ist heute Professor für Perkussion am Conservatoire de Pantin (Paris). Stilistisch mit den Bereichen Jazz, Weltmusik, Alte Musik und Neue Musik breit aufgestellt, spezialisierte er sich auf die Trommeln der Vorderorientalischen Kunstmusik. Rigopoulos ist fester Begleiter von K. Erguner.

Den ersten Teil des Konzerts gestaltet Kudsi Erguner mit Sufi-Anrufungen auf der Längsföte Ney, einer Musik, die die tanzenden Derwische zu Beginn des Rituals auf die mystische Vereinigungserfahrung mit Gott vorbereitet. Der an eine klagende menschliche Stimme erinnernde Klang der Ney wird dabei als Ausdruck der Sehnsucht nach dieser Vereinigung verstanden. Die Melodik basiert auf den klassischen Modi der makamat.

Im zweiten Teil zeigt Erol Parlak die Kunst der ashiklar in ihrer heutigen Ausprägung: Thematisch breit gefächert – von zeitlosen Sujets wie der Liebe bis zu zeitgenössischen Erfahrungen im urbanen Milieu der Metropole Istanbul –, instrumental virtuos gespielt und melodisch expressiv mit einer fein verzierten Melismatik.

Der dritte Teil des Konzerts wird von beiden Künstlern gemeinsam im Zusammenspiel von Ney und Baglama bestritten – einer eigentlich attraktiven Kombination, die aus religiösen und sozialen Gründen aber kaum je zugelassen wurde. Rühmliche Ausnahme ist der Bektaschi-Orden, aus dessen Repertoire Erguner und Parlak einige Kostbarkeiten für die Konzerte 2013 in Deutschland einstudiert haben und zu Gehör bringen werden. Das erstmalige Zusammenspiel der beiden großen Musiker der Türkei heute kann als außergewöhnliches künstlerisches Ereignis bezeichnet werden.

Erol Parlak, Gesang und Baglama
Kudsi Erguner, Ney-Flöte
Pierre Rigopoulos, Perkussion

Samstag, 29. Juni 2013, 19:30 Uhr Hochschule für Musik und Tanz Köln, Konzertsaal
Eintritt € 8,- (Abendkasse)
Vorverkauf: www.koelnticket.de (zzgl. Vorverkaufsgebühren)

Programmänderung

Abendkonzerte „Bamako Foli"[mehr]

14.05.13

Bei den im Rahmen der Afrikawoche an der HfMT veranstalteten Abendkonzerten „Bamako Foli“ (Mi, 15.05., 19.30 Uhr, Aachen, Konzertsaal und Do, 16.05., 19.30 Uhr, Köln, Konzertsaal) mit malischer Festmusik gibt es eine Besetzungsänderung, da den beiden eingeladenen malischen Künstlern kurzfristig die Ausreise nach Deutschland verweigert wurde.

Die HfMT Köln / Institut für Weltmusik konnte hochklassigen Ersatz verpflichten. Mit dem Balafonspieler Aly Keita (Berlin) und dem Perkussionisten, Koraspieler und Sänger Bachir Sanogo (Paris) kommen zwei Top-Musiker der westafrikanischen Musikszene in Europa nach Köln. Beide verfügen über traditionelles und zeitgenössisches Repertoire, das sie sowohl mit ihren eigenen Gruppen (Trio Ivoire und The Balankan, Berlin und Densiko, Paris) als auch in traditionellen und Weltmusik-Konstellationen spielen (Projekte u. a. mit Trilok Gurtu, Jan Garbarek, Hans Lüdemann, Joe Zawinul).

Keita und Sanogo werden melodisch ergänzt von dem Saxofonisten und Flötisten Hannes Kies und im Percussion-Backing von Souleymane Touré (Berlin: Jembe, Tama) und Rainer Polak (Köln: Dundun). Das Ensemble bietet damit ein breites Spektrum an westafrikanischen Klangfarben und garantiert ein ebenso ausdrucksvolles wie virtuoses Bühnengeschehen.

Maikonzerte Köln

Ursulinenkirche, 12.-19. Mai 2013[mehr]

06.05.13

Die Maikonzerte Köln, eine Veranstaltungsreihe der Hochschule für Musik und Tanz, finden traditionell Mitte Mai statt, dem Weihedatum der Ahrend-Orgel von 2003. Zum zehnjährigen Jubiläum fügt es sich, dass die Festwoche auf Pfingsten zuläuft. Ein guter Grund, sich von dem Pfingsthymnus Veni creator spiritus aus dem 9. Jahrhundert inspirieren zu lassen!
Carsten Schmalstieg lädt vor dem Jubiläumskonzert am 15. Mai um 19 Uhr zu einer Kirchenführung ein: "Ein schöner Fremdling aus dem heiteren Süden - Geschichte, Architektur und Ausstattung der Ursulinenkirche St. Corpus Christi".

Die diesjährige Masterclass widmet sich erstmalig der Improvisation des 17. Jahrhunderts und wendet sich an Organisten, Cembalisten und Liebhaber der Claviermusik. Als Gast wird Edoardo Bellotti aus Italien erwartet.

Viola da Gamba pur in den Maikonzerten Köln zu erleben, ist ein weiterer Höhepunkt der diesjährigen Konzerte. Rainer Zipperling und Ghislaine Wauters spielen Werke von Johann Sebastian Bach, Carl Friedrich Abel und Johannes Schenck.

Claus Kanngiesser wird den historischen und ästhetischen Übergang zum jüngeren Verwandten der Viola da Gamba vollziehen. Die Cello-Suiten No. 1, 2 und 4 von Johann Sebastian Bach ergänzen das schöne Konzert des vergangenen Jahres mit den Suiten No. 3, 5 und 6.

Eine neue Musikergeneration mit hohem künstlerischem Profil und gewinnendem Elan eröffnet die Maiwoche. Auf dem Programm steht ein Klassiker der Alten Musik: der Kantatenzyklus Membra Jesu Nostri von Dieterich Buxtehude - eine musikalische Betrachtung des Leibes Christi am Kreuz.

Programmübersicht

Sonntag, 12 Mai 2013, 20 Uhr, Ursulinenkirche
Kantatenkonzert zur Eröffnung der Maiwoche 2013
Membra Jesu nostri von Dieterich Buxtehude
Studierende der HfMT Köln
Leitung: Felix Schönherr

Dienstag, 14. Mai 2013, 20 Uhr, Ursulinenkirche

Gambenabend mit Werken von Bach, Schenck und Abel
Rainer Zipperling, Viola da Gamba
Ghislaine Wauters, Viola da Gamba

Mittwoch, 15. Mai 2013, 20 Uhr, Ursulinenkirche

Orgelkonzert zum 10jährigen Jubiläum der Orgelweihe
Edoardo Bellotti, Milano
19 Uhr: Führung Ursulinenkirche, Carsten Schmalstieg

Donnerstag, 16. Mai 2013, 10-16 Uhr, Ursulinenkirche

Orgelmasterclass
Dozent: Edoardo Bellotti

Freitag, 17. Mai 2013, 20 Uhr, Ursulinenkirche

Solosuiten für Violoncello von J.S. Bach
Claus Kanngiesser

Sonntag, 19. Mai 2013, 20 Uhr, Ursulinenkirche

Orgelkonzert mit Werken von Buxtehude, Bach, Frescobaldi, Scheidt
Margareta Hürholz

Eintritt zu allen Konzerten 5 Euro
Kursgebühr Gäste 10 Euro
Studierende haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen

Fronleichnamskirche der Ursulinen
Machabäerstraße 45
50668 Köln

Olaf-Lind-Quartett

Spitzentöne am 7. Mai 2013 in der HfMT Köln[mehr]

06.05.13

Leonhard Huhn, Stefan Karl Schmid, Marcel Richard und Rafael Calman präsentieren im Rahmen der Konzertreihe Spitzentöne zeitgenössischen Jazz. Mitreißend, charmant und voller Hintersinn zeigt sich das Kölner Quartett, das in seinen Stücken freie Improvisation und auskomponierte Passagen subtil miteinander verschmelzen. Sein breites Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten reicht von außerordentlicher Sensiblitität bis hin zu rhythmischer Kompaktheit. Mit Kraft, Wärme und Liebe zum Detail bieten zwei Holzbläser, Bass und Schlagzeug unalltägliche Interpretationen, ein Jazzgenuss nicht nur für Liebhaber. Die vier gefragten Musiker studierten alle an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und sind auch in anderen Projekten und Formationen sehr erfolgreich. Das Olaf-Lind-Quartett spielt am 7. Mai Eigenkompositionen von Schmid, Richard und Huhn.      

Termin: Dienstag, 7. Mai 2013
Beginn: 19:30 Uhr
Ort: Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Eintritt: 10 Euro / ermäßigt 5 Euro, Mitglieder des Fördervereins, Schüler, Studierende sowie Hochschulangehörige habe freien Eintritt.

Unbekanntes Manuskript von Felix Mendelssohn Bartholdy entdeckt

Fund schlummerte in der Bibliothek der Hochschule für Musik und Tanz Köln[mehr]

16.04.13

Der Musikwissenschaftler Alain Gehring hat Händels Oratorium „Solomon“ in der Bearbeitung von Felix Mendelssohn Bartholdy in der Bibliothek der Kölner Hochschule für Musik und Tanz entdeckt. Von Mendelssohns Fassung war bislang lediglich eine unvollständige Orgelstimme bekannt. Der Fund umfasst nicht nur eine vollständige, von Mendelssohn überarbeitete Fassung der Orgelstimme, sondern auch eine zweibändige Partiturabschrift. Mendelssohn dirigierte das Werk am 7. Juni 1835 im Kölner Gürzenich im Rahmen des Niederrheinischen Musikfests und ließ dafür eigens eine Orgel in den Saal transportieren. Die Aufführung, an der über 600 Personen mitwirkten, wurde ein überwältigender Erfolg.

Noch während der Generalproben nahm Mendelssohn Änderungen im Manuskript vor, um seine Fassung klanglich zu perfektionieren. Der Fund gewährt somit einen einzigartigen Einblick in Mendelssohns Kompositions- und Probenwerkstatt.

Mendelssohns Fassung des „Solomon“ beeindruckte auch Johannes Brahms. Jahrzehnte später ließ dieser sich das Manuskript zuschicken und schrieb an seinen Freund Ferdinand Hiller: „Es ist eine wahre Lust die Mendelssohnsche Arbeit zu sehen; hätten wir doch zu Bachschen Cantaten solche Orgelstimme!“  

Am 19. April 2013 wird Gehring seine Entdeckung im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln der Öffentlichkeit präsentieren. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Für die musikalische Gestaltung sorgen Luciano Casalino (Violine) und Frane Rušinovic (Klavier). 

IMPACTZONE 13

Tanzprojekt des Zentrums für Zeitgenössischen Tanz / HfMT Köln[mehr]

09.04.13

Die vom Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) an der Hochschule für Musik und Tanz (HfMT) Köln initiierte Reihe IMPACTZONE zeigt jährlich Choreografien internationaler Künstler, inszeniert und aufgeführt mit Studierenden der Hochschule. Dieser Austausch eröffnet allen TeilnehmerInnen grenzüberschreitende Perspektiven.

In der diesjährigen Ausgabe IMPACTZONE `13 präsentiert das ZZT Choreografien von Rafaele Giovanola und Omar Rajeh.
Beide Choreografen beziehen sich in ihrer Arbeit auf Konventionen, die für den Mensch Fragen nach Wahrhaftigkeit und Authentizität aufwerfen. Dabei widmen sich die aus sehr unterschiedlichen kulturellen Kontexten kommenden Künstler verschiedenen Fragestellungen.

Die schweizerische Choreografin Rafaële Giovanola thematisiert in ihrer Arbeit die Suche nach Subjektivität und Identität, spielt mit den Facetten der Selbstwahrnehmung und der Fremdorientierung. Das Subjekt der westlichen Medien-Kultur-Gesellschaften, das seinen „naturhaften Kern“ nicht mehr auszumachen vermag, sucht in seiner Fremdbestimmtheit nach „echter“ Identität. Dabei werden Kategorien wie „Wirklichkeit“ und „Welt“ zunehmend unbrauchbar. Künstlichkeit und Inszenierung werden aber auf der Bühne zu Erfahrungs- und Ausdrucksmöglichkeit und die spielerische Interaktion paradoxer Weise zum authentischen Erleben eines erspielten Seins Omar Rajeh, Choreograf aus Beirut, verweist auf die Bedeutung des künstlerischen Ausdrucks im geo-politischen Kontext. Er versteht seine Arbeiten eher als Provokationen von Ereignissen denn als reine Darstellung oder Repräsentationen einer Idee. Paradigmenwechsel zu initiieren und eine Befragung sozial und kulturell bedingter Wahrnehmungsgewohnheiten zu entfachen, ist ein Kernanliegen seines künstlerischen Schaffens. Eine zentrale Frage ist in diesem Zusammenhang die Auseinandersetzung mit dem soziokulturell geprägtem Bild und Konzept des Körpers. Ihr stellt er die Präsenz des vitalen Körpers entgegen.

Am 24.-26. April 2013 werden 20 Studierende, die auf dem Sprung in das Berufsleben sind, das Ergebnis dieser choreografischen Prozesse präsentieren.
Neben der tänzerischen und künstlerischen Umsetzung ist in diesem Projekt eine intensive Zusammenarbeit der Beteiligten von großer Bedeutung und führt zu einem erfolgreichen Aufbau eines internationalen Netzwerkes zwischen Studierenden, KünstlerInnen und Lehrenden aus verschiedenen Ländern.

Künstlerische Leitung: Vera Sander

Termine:

  • 24./25./26. April 2013 Köln, Konzertsaal Hochschule für Musik und Tanz , 20.00 Uhr
  • 15. Juni 2013 Bonn, Theater im Ballsaal, 20.00 Uhr

Beide ChoreografInnen sowie die künstlerische Leitung stehen gerne für Interviews und Fragen zur Verfügung.

Umsetzung:

In ihrer Choreografie „Not Drowning But Waving“ geht Rafaele Giovanola/ CocoonDance folgendem Phenomen nach: „Der Mensch ist von Natur künstlich, umso mehr er „authentisch" sein will. Das moderne Subjekt ist nur als konstruiertes zu verstehen, bei dem ein wahrer, naturhafter Kern nicht mehr auszumachen ist. Was da noch am kompaktesten dasteht ist der Körper. Er zeichnet sich ab, bewegt sich. Seine ständige Veränderung und offensichtliche Inszenierung macht ausgerechnet das Theater zum authentischsten Ort für Identitätsstiftung. Authentizität existiert hier auf anscheinend paradoxe Weise. Nicht obwohl gespielt oder inszeniert wird, sondern gerade weil sie erst kreiert oder konstituiert wird. Hier ist der eigentliche Spielraum für die Facetten des Ichs, der Selbstwahrnehmung und der Fremdorientierung. Hier sind Maskierungen keine Verstellungen, die über das" wahre" Ich täuschen, sondern für das Ich notwendige Inszenierungen des Selbst, durch die es sich sowohl anderen Menschen als auch sich selbst gegenüber in seiner möglichen Eigentlichkeit erfahrbar macht. Gemeinsam in der Wahrnehmung und Sichtweise der Tänzerinnen und Tänzer über sich und die Anderen versucht Rafaële Giovanola in Not Drowning But Waving durch die mögliche und inszenierte Andersheit und Verschiedenheit mit sich selbst Authentizität zu Erspielen. Eine Choreographie der Verschiebungen und Spiegelungen, ein Spiel mit der Wirklichkeit und der Fiktion des Seins.“ (Rainald Endraß/ Cocoon Dance) Choreografie: Rafaele Giovanola/CocoonDance Komposition: Jörg Ritzenhoff Lichtdesign: Marc Brodeur

Omar Rajehs Interesse liegt in folgendem Spannungsfeld: Wie verhält sich unsere physische Präsenz in Bezug auf Bilder, Situationen, Ereignisse, die in der Vergangenheit stattgefunden haben und die Auswirkungen auf unsere Körperlichkeit haben? Wie können wir diese zunächst persönliche Erfahrung übertragen und erweitern in eine allgemeinere Themensetzung, die soziale oder kulturelle Dynamik provoziert? In der bis heute instabilen politischen Situation in Beirut, nach dem Ende des Bürgerkriegs in den neunziger Jahren, steht Rajeh als Choreograf einer einzigartigen und komplexen Situation gegenüber. „Of course it is not easy, however it is a rich and inspiring environment artistically and culturally and you are constantly faced by the fact that you have to question what you are doing: The usefulness and worth of contemporary dance and the channels by which you communicate and propose the work, how to interact and communicate and how to deal with everyday events or even with memories, images and history in general.“ (Omar Rajeh) Rajehs Arbeit geht von einem physischen Zustand aus, der nicht eine Idee repräsentiert, sondern darauf abzielt, eine unmittelbare und gegenwärtige Situation auf der Grundlage physischer Eigenschaften zu erschaffen. „Der Wert der künstlerischen Arbeit innerhalb der geo-politischen und kulturellen Rahmungen, in der wir leben, ist, dass sie uns kontinuierlich anregt, unsere soziale und kulturelle Wahrnehmungen zu hinterfragen und zu überdenken. Die künstlerische Arbeit darf nicht im Rahmen des 'Reagierens' auf ein „Ereignis“ bleiben, vielmehr sollte sie durch ihre konzeptionelle, künstlerische und menschliche Propositionen in ein „Ereignis“ an sich verwandeln. Um ihren eigenen Raum zu schaffen, sollte sie "agieren" nicht "reagieren" (..) Meine künstlerische Forschung konzentriert sich auf das Bild und das Konzept des Körpers in einem spezifischen kulturellen und sozialen Umfeld, dabei versuchen ich so viel wie möglich, seine "Lebendigkeit" in einem künstlerischen Rahmen zu bewahren." (Omar Rajeh) Rajehs Interesse mit jungen Tänzern, die aus einem völlig anderen sozialen und kulturellen Hintergrund kommen, zu arbeiten liegt in folgendem:„Es ist interessant zu sehen, wie meine Ideen über Choreographie und Körper in der Arbeit mit Tänzern, die wahrscheinlich nie soziale und politische Konflikte erfahren haben, resonieren." (Omar Rajeh) Choreografie: Omar Rajeh

PARTNER

Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT)
Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT)

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln gehört zu den weltweit führenden künstlerischen Ausbildungseinrichtungen und zählt mit ihren drei Standorten in Köln, Wuppertal und Aachen zu den größten Kunsthochschulen Europas. Sie bietet eine hochqualifizierte Ausbildung für Tanz- und Musikstudenten aus mehr als 50 Nationen. Die Hochschule für Musik und Tanz Köln verfügt wie kaum eine andere Hochschule vergleichbaren Ranges in Europa, über ein breit gefächertes Studienangebot mit ausdifferenzierten Bachelor- und Masterstudiengängen. Das an der Hochschule für Musik und Tanz eingerichtete Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) bietet ein fundiertes Hochschulstudium im Bereich zeitgenössischer Tanz mit den Abschlüssen B.A. Tanz, MA Tanzwissenschaft und MA Tanzvermittlung im zeitgenössischen Kontext an. Das Studium am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz zeichnet sich durch eine enge Anbindung an das professionelle Berufsfeld aus und widmet sich der kreativen und kritischen Verhandlung dessen, was Tanz, Tanzwissenschaft, Tanzvermittlung und Choreographie in der heutigen Gesellschaft bedeuten sowie der Verbindung von Ausbildung und künstlerischen Forschen. Das ZZT versteht sich darüber hinaus als ein inter- und transdisziplinäres Zentrum für Tanzforschung, das in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Partnern, ausgehend von der Tanzpraxis, das Wissen um Körper, Bewegung, Tanz und Performance erweitert und künstlerische und wissenschaftliche Veranstaltungsformate entwickelt. Weitere Infos: www.zzt.hfmt-koeln.de

KÜNSTLERiNNEN

Rafaele Giovanola – Choreografin Die in Baltimore, U.S.A., geborene Schweizerin erarbeitete bereits 2009 am ZZT das Projekt RUNWAY.
Rafaële Giovanola studierte u.a. bei Marika Besobrasova in Monte Carlo. Nach einem ersten Engagement als Solistin in Turin, wurde sie von Egon Madsen an das Frankfurter Ballett engagiert, wo sie das klassische Repertoire tanzte und mit Choreographen wie Jiri Kylian, Uwe Scholz und dem Haus-Choreographen William Forsythe arbeitete. Unter seiner Leitung blieb sie acht Jahre und wirkte bei allen wichtigen Produktionen mit. Von der Gründung des Choreographischen Theaters in Bonn im Jahr 1990 bis zu seiner Auflösung im Jahr 2003 war Rafaële Giovanola Mitglied in Pavel Mikuláštiks Choreographischem Theater. 2000 gründete sie für eine Einladung zum Avignon-Off zusammen mit dem Dramaturgen Rainald Endraß das Projekt COCOONDANCE, das mit seinen über 20 abendfüllenden Produktionen mittlerweile auf vier Kontinenten unterwegs ist. 2002 erhielt sie den REFLEX-Förderpreis der Patrizia-Van-Russel Stiftung (NL), 2007 gewann sie das Internationale Internettanzfestival »SideBySide-net«. 2010 wurde sie mit dem Förderpreis des Schweizer Kanton Wallis ausgezeichnet.

Omar Rajeh – Choreograph Omar Rajeh, Choreograf, Tänzer und künstlerische Leiter des Maqamat Dance Theatre, studierte an der Libanesischen Universität (Diplom in Theatre Arts) und an der University of Surrey, England (MA Tanzwissenschaft). 2002 gründete er, nachdem er zahlreichen Regisseure und Choreographen im Libanon und im Ausland gearbeitet hat, Maqamat Dance Theatre in Beirut und choreographierte mehrfach Stücke für das Ensemble. Omar Rajeh ist Gründer von BIPOD (Beirut International Platform of Dance), einem jährlich stattfindenden zeitgenössischen Tanz-Festival in Beirut, das eins der wichtigsten Tanzfestivals in der Region darstellt. Er ist gelichzeitig Gründer des Autumn Dance, einer Plattform für den Tanzforschung und Austausch. Vor kurzem eröffnete Rajeh „Maqamat Dance Studio-MT Dance Space“ und „Takween-Beirut Contemporary Dance School“, ein intensives Trainingsprogramm für professionelle Tänzer und Choreographen. Co-Gründer von Masahat.

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln hat einen neuen Rektor

Prof. Dr. Heinz Geuen setzte sich im ersten Wahlgang gegen seinen Mitbewerber durch[mehr]

20.03.13

Auf der Senatssitzung am 20. März 2013 wurde der Musikpädagoge Prof. Dr. Heinz Geuen zum neuen Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln gewählt. Mit 16 zu 5 Stimmen konnte er sich im ersten Wahlgang gegen den Mitbewerber, den Pianisten Prof. Richard Braun behaupten. Heinz Geuen löst nun Prof. Reiner Schuhenn, der nicht mehr als Kandidat zur Wahl als Rektor zur Verfügung stand, ab. Die offizielle Ernennung muss noch durch das Wissenschaftsministerium NRW erfolgen. Die Wahl der Prorektoren wird im Anschluss durchgeführt.

Prof. Dr. Heinz Geuen, geboren 1954 in Mönchengladbach, wurde 2002 auf eine Professur für Musikpädagogik an die Hochschule für Musik und Tanz Köln berufen. 2007-2009 war er Dekan und danach Prorektor für Studium, Lehre und Forschung.

Er studierte Schulmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sowie an der Universität Hannover Wissenschaft von der Politik, Soziologie und Französische Philologie. Nach seiner Tätigkeit als Gymnasiallehrer in Niedersachsen und Hessen war er Akademischer Rat im Institut für Musik der Universität Kassel. Dort promovierte er 1996 mit einer Arbeit über die Musiktheaterkonzeption Kurt Weills.

Schwerpunkte der wissenschaftlichen Arbeit Geuens liegen im Bereich der Musikdidaktik und der Lehrerbildung sowie in musik- und medienwissenschaftlichen Schnittfeldern zur Musikpädagogik. Neben Arbeiten zur Musikpädagogik und Musikdidaktik veröffentlichte er auch auf dem Gebiet der historischen Musikwissenschaft sowie im Bereich Populäre Musik und Medien.

Projektwoche Westafrikanische Percussion Djembe-Musik aus Bamako

13. bis 18. Mai an der Hochschule für Musik und Tanz Köln[mehr]

07.03.13

Das Institut für Weltmusik und Transkulturelle Musikforschung (HfMT Köln) widmet den Traditionen Westafrikanischer Percussion-Musik eine jährliche Veranstaltungsreihe mit wechselndem Themenbezug. Den Auftakt macht eine Projektwoche vom 13. Bis 18. Mai zum Thema „Djembe-Musik aus Bamako“.

Seit den 1990er Jahren findet die Djembe weltweit Verbreitung. Ihr Siegeszug führt in Europa und Nordamerika über Festivals, Laienspielbewegung und nicht zuletzt über eine enorme Präsenz in derpädagogischen Praxis. Ursprünglich stammt das Instrument aus Guinea und Mali, wo Djembe-Musik Tanzfestmusik ist.

Die Hochschule lädt Gastkünstler aus Bamako, der Hauptstadt Malis, ein: Drissa Kone (Djembe) und Oumou Mariko (Gesang/Tanz). Charakteristisch für ihren Stil sind Groove, Melodiösität und der enge Zusammenhang von Bewegung und Percussion. Im Team mit dem Musiker Hannes Kies, dem Musikethnologen Rainer Polak und der Musikpädagogin Anne Weber-Krüger gestalten sie Workshops für Studierende, Kinderkonzerte für Grundschulklassen und öffentliche Abendkonzerte an den HfMT Standorten Köln und Aachen.

Das Programm finden Sie hier.

Abschied einer Legende

Das Alban Berg Quartett beendet seinen Unterricht an der HfMT[mehr]

05.03.13

Seit vielen Jahren hat das Alban Berg Quartett, zunächst in der Besetzung Günter Pichler (Vl), Gerhard Schulz (Vl), Thomas Kakuska (Vla) und Valentin Erben (Vc), ab 2004 mit Isabel Charisius (Vla) an der Hochschule für Musik und Tanz Köln im Bereich Kammermusik unterrichtet.

Über die Trennung als aktives Quartett im Jahre 2008 hinaus, setzten die einzelnen Mitglieder ihre Arbeit an der Hochschule bis zum Wintersemester 2012 fort (über die Nachfolge des Auryn Quartetts als Lehrende in Residence hatten wir Sie bereits informiert). Zahlreiche international erfolgreiche aber auch junge, aufstrebende Kammermusikensembles erhielten beim Alban Berg Quartett Unterricht u.a. Atos Trio, Fauré Quartett, Asasello Quartett, Trio Enescu, Minguet Quartett, Schumann Quartett, Leibniz Trio, Artemis, Belcea Quartett, Casals Quartett, Kuss-Quartett, Amaryllis Quartet u.v.m.

Die Hochschule für Musik und Tanz wird sich am Freitag, den 8. März, im Rahmen eines Konzertabends mit verschiedenen Gästen feierlich bei den Mitgliedern des Alban Berg Quartetts für die langjährige und äußerst erfolgreiche Arbeit bedanken. An dem Abend werden Weggefährten, ehemalige Studierende und Kollegen dem Quartett ihre Aufwartung machen, es wird Überraschungen geben.

Termin: Freitag, 08.03.13, 19:30 Uhr
Ort: Konzertsaal
Eintritt frei

Die Kammermusikreihe Spitzentöne geht wieder zurück in die Hochschule

Das Ensemble 20/21 unter der Leitung von David Smeyers eröffnet das Programm 2013[mehr]

30.01.13

Nach einem erfolgreichen Jahr der Kammermusikreihe Spitzentöne im VHS-Saal des Rautenstrauch-Joest Museums, geht die Kammermusikreihe Spitzentöne wieder zurück in die Hochschule für Musik und Tanz Köln. Die vom Förderverein der Hochschule initiierte Reihe wartet diesmal mit insgesamt 7 hochkarätig besetzten Konzerten auf. Unter den Interpreten der Spitzentönereihe finden sich Professoren des Hauses, die zugleich auf internationale Konzerttätigkeiten verweisen können und ebenso höchste Erwartungen weckende Studierende sowie Absolventen, die den Sprung auf bedeutende Konzertpodien bereits geschafft haben.

Am 5. Februar startet das Programm mit dem Ensemble 20/21 unter der Leitung von David Smeyers. Zu Gehör kommen Werke u.a. von Streich, Reich und Agobet, es spielen Solistinnen und Solisten der Klasse Interpretation Neue Musik. Am 16. April wird dann das Schnitzler-Quartett zu Gast sein mit einem Klassikrepertoire von Mozart bis Schumann, gefolgt vom Olaf Lind Quartett mit modernem Jazz am 7. Mai. Die brilliante junge Pianistin Olga Scheps bereichert die Reihe am 18. Juni mit Werken von Prokofjeff bis Tschaikowski, im November konzertiert das Atos Trio und im Dezember der Cellist Johannes Moser in Begleitung des Pianisten Andrei Korobeinikov.

1. Termin: Dienstag, 5. Februar 2013 um 19.30 Uhr
Ort: Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Eintritt: 10 Euro, freier Eintritt für Mitglieder des Fördervereins, Schüler und Studenten sowie Angehörige der HfMT

Karten über die Geschäftsstelle der Freunde und Förderer: montags 9-14 Uhr, dienstags u. mittwochs 9-11 Uhr, im Internet unter www.foerderer-hfmt.de und an der Abendkasse. Telefon: 0221 / 912818-1330 oder mail@foerderer-hfmt.de

„voc.cologne 2013“

Das Festival für Populäre Vokalmusik am 19. und 20. Januar holt die King´s Singers nach Köln[mehr]

11.01.13

Das Festival für Vokalmusik, das einmal jährlich seit 2008 in der Hochschule stattfindet, bietet ein einzigartiges künstlerisches Forum für junge Sängerinnen und Sänger. An drei Tagen können sich Ensembles und Chöre in Workhops und Seminaren weiterbilden, sich untereinander austauschen, mit internationalen Profis singen und proben und viele neue Impulse sammeln.

Dieses Jahr konnte die Hochschule eines der meistgefragtesten Vokalensembles der Welt, das 6-köpfige britische Ensemble „King´s Singers“ verpflichten. Neben Workshops und wertvollen Tipps für die Studierenden geben sie im Rahmen des Festivals zwei Konzerte in der Hochschule und werden mit ihrem unverkennbaren „Sound“ mit Kompositionen von Gesualdo bis Ligeti das Publikum begeistern.
Das Konzert am Samstag wird neben den King´s Singers der Jazz/Pop-Chor der Hochschule, „Vocal Journey“, bestreiten. Vocal Journey, bestehend aus 45 Studierenden sind ebenso längst etabliert und durch Auftritte bei Wettbewerben und Rundfunkkonzerten überregional bekannt. Beim zweiten Konzert am Sonntag werden die King´s Singers durch die während des Festivals gecoachten Ensembles unterstützt, so sind zum Beispiel unter anderem in diesem Jahr „Delta Q“ und „malebox“ aus Berlin, „Shoes and Ballons“ aus Essen und die „Cologne Overtones“ aus Köln dabei.

Alle Coachings und Kurse sind öffentlich! Interessierte können bei diesen zuschauen und die Probenarbeit passiv verfolgen. Tickets kosten 10 Euro pro Tag und Person, sind aber nicht für die Konzerte gültig!

Samstag, 19. Januar 2013, 10:00-18:30 Uhr: Ensemblecoaching in der HfMT Köln

20:00 Uhr: Konzert im Konzertsaal der HfMT Köln mit Live-Übertragung auf WDR 3 mit The King´s Singers und Vocal Journey (Jazz/Pop-Chor der HfMT Köln); Leitung: Prof. Stephan Görg und Prof. Erik Sohn
Dieses Konzert ist leider bereits ausverkauft

Sonntag, 20. Januar 2013, 10:00 – 17:00 Uhr: Ensemblecoaching in der HfMT Köln

18:00 Uhr: Abschlusskonzert im Konzertsaal der HfMT Köln mit The King´s Singers und den Ensembles der voc.cologne 2013
Restkarten an der Abendkasse erhältlich
Ausführliche Informationen unter: http//voccologne.hfmt-koeln.de

Ministerin Svenja Schulze zu Gast an der HfMT Köln

Erhöhung der Lehrbeauftragtenbezahlung an den Kunst- und Musikhochschulen in NRW[mehr]

18.12.12

Wissenschaftsministerin Schulze äußert sich an der Kölner Hochschule für Musik und Tanz zu der Erhöhung der Lehrbeauftragtenbezahlung an den Kunst- und Musikhochschulen in NRW

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze besuchte am 17.12.2012 die Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sie informierte sich dabei über die Besonderheiten der Musik- und Tanzausbildung an der Kölner Hochschule sowie über geplante strukturelle Änderungen und den vorgesehenen Ergänzungsbau, den die Hochschule aufgrund akuter Raumnot dringend benötigt.

Bei einem Rundgang durch die Hochschule machte sich die Ministerin einen Eindruck von dem vielfältigen Studienangebot in Köln, das ein besonderes Profil der HfMT ausmacht.

Zeit nahm sie sich zudem in einem Gespräch mit dem AStA und Vertretern des Studierendenparlaments für die Belange der Studierenden.

Während ihres Besuchs wies Svenja Schulze ausdrücklich auf die Erhöhung der Lehrbeauftragtenvergütung an den Kunst- und Musikhochschulen in NRW hin.

Die Lehr­beauftragten tragen eine hohe Verantwortung für die Studierenden und sind selber hochqualifiziert", betonte Schulze. "Mit der deutlichen Erhöhung der Bezüge schaffen wir den Ausgleich für die fehlenden Tariferhöhungen in den letzten Jahren", so die Wissenschaftsministerin weiter. "Damit gehen wir bei den staatlichen Hochschulen einen ersten Schritt voran auf dem Weg für 'Gute Arbeit' an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen."

COLOGNE STRING BIG BAND

feat. Roger Hanschel (sax) & Ernst Reijseger (cello)[mehr]

14.12.12

Die COLOGNE STRING BIG BAND findet sich zu jährlichen Projekten unter der Leitung von Gunther Tiedemann zusammen. Seit 2008 formiert sich die Streicher Bigband der Hochschule für Musik und Tanz Köln in immer wieder neuer Besetzung aus „klassisch“ und aus „jazzig“ sozialisierten Streichern der Hochschule. Dabei bezieht sich „Bigband“ auf den stilistischen Fokus im Jazz-, Rock- und World-Bereich und nicht auf eine mehr oder weniger standardisierte Besetzung. Vielmehr variiert die Zusammensetzung je nach Semester zwischen kleinem Streichorchester und Kammerensemble in oft unüblicher Mengenverteilung der Instrumentengruppen. Auf diese Weise entstehen immer wieder neue und bunte Arrangements. Mit Markus Stockhausen und David Plate konnte die Hochschule in der Vergangenheit bereits inspirierende Solisten und Gastdozenten für die Streicher Bigband gewinnen. Die diesjährige Besetzung besteht aus Studierenden verschiedener Hochschul-Fachbereiche der Standorte Köln und Wuppertal.

Hochkarätige Gastmusiker sind in diesem Jahr die bekannten Jazzer Roger Hanschel und Ernst Reijseger. Hanschel arbeitete u.a. mit dem Frankfurt Contemporary Quartet (Ensemble Modern), dem Auryn Quartett und der Kölner Saxophon Mafia zusammen. Reijseger spielte bereits mit dem Arcado String Trio und der WDR Big Band und ist einer der führenden Jazzcellisten unserer Zeit. 

Datum: Mi. 23. Januar 2013 | 19.30 Uhr
Italienisches Kulturinstitut Köln | Universitätsstr. 81 | 50931 Köln | www.iicColonia.esteri.it

Eintritt frei (Dauer ca. 75 Min. ohne Pause)

„Im Herzen sind wir alle Kinder“

Humperdincks Märchenoper Hänsel und Gretel in der HfMT Köln[mehr]

12.12.12

Bis dato gab es die Märchenoper „Hänsel und Gretel“ auf der Bühne der Hochschule für Musik und Tanz Köln nur mit Klavierbegleitung. Nun hat man sich dafür entschieden, das erfolgreiche Werk von Engelbert Humperdinck als vollwertige Opernproduktion zur Aufführung zu bringen. In Kooperation mit dem Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen und Mädchen und Knaben der Chöre am Kölner Dom singen und spielen Studierende der Hochschule unter der Regie von Igor Folwill und der musikalischen Leitung von Stephan E. Wehr.

Hänsel und Gretel ist eine der berühmtesten und beliebtesten Erzählungen der Gebrüder Grimm, deren Kinder- und Hausmärchen vor 200 Jahren erschienen sind. Was die Schwester des Komponisten, Adelheid Wette, ursprünglich als Märchenspiel für den Hausgebrauch geplant hatte, ist zu einer Märchenoper par excellence geworden. Seit der Uraufführung am 23. Dezember 1893 erfreut sich das Werk nicht nur wegen des märchenhaften Geschehens, sondern auch wegen der gelungenen Mischung aus einer äußerst verfeinerten spätromantischen Orchestersprache und volkstümlichen Melodien wie „Suse, liebe Suse“, „Brüderchen, komm tanz mit mir“ oder dem „Abendsegen“ größter Beliebtheit.

Besonders erfreulich ist die erstmalige Kooperation der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit dem Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen. Die jungen Nachwuchsmusiker/innen, die nicht selten nach dem Abitur ein Musikstudium anstreben und somit potentielle zukünftige Studentinnen und Studenten der HfMT Köln sind, erhalten die Möglichkeit aktiv an einer Opernproduktion mitzuwirken. Sie erfahren, wie Musik und Szene zusammenwachsen, wie hinter den Kulissen Kostümbildner, Bühnenbildner, Maskenbildner und Beleuchter arbeiten und welches Inszenierungskonzept der Regisseur verfolgt. Ein spannendes Erlebnis, das für die jungen Instrumentalisten nicht alltäglich ist.

Hänsel und Gretel

Märchenoper in drei Akten von Engelbert Humperdinck
Text: Adelheid Wette
mit Sängerinnen und Sängern der Rheinische Opernakademie der HfMT Köln, dem Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen und Mädchen und Knaben der Chöre am Kölner Dom

Inszenierung: Igor Folwill | Musikalische Leitung: Stephan E. Wehr
Bühnenbild: Manfred Gruber | Kostüme: Angela Schütt

Termine: 31. Januar, 01. und 02. Februar 2013 | 19.30 Uhr
03. Februar 2013 | 16.00 Uhr | Konzertsaal Köln
Eintritt: 12,--/erm. 8,-- Euro
Karten an der Abendkasse oder unter: Reservierungen@hfmt-koeln.de

Einführungen in das Werk: 31. Januar + 01. Februar 2013, 18.30 Uhr Kammermusiksaal

gefördert durch

Rheinisches Kuratorium für Musik e.V.
Freunde und Förderer der HfMT Köln
Sal.Oppenheim

Stipendiaten der Gleichstellungskommission

Erstmalig wurden im Wintersemester 2012/13 Stipendien ausgeschrieben[mehr]

11.12.12

Erstmalig wurden im WiSe 2012/13 Stipendien aus Gleichstellungsmitteln für ein Bachelor- und ein Masterprojekt mit Genderthematik sowie ein Stipendium für studierende Mütter und Väter ausgeschrieben.

Die Kommission war beeindruckt von der Qualität der Bewerbungen und insbesondere von dem Einsatz studierender Mütter und Väter, mit dem sich die Bewerberinnen und Bewerber für ihr Studium und ihre Elternschaft gleichermaßen engagieren.

Nach eingehender Diskussion der Bewerberinnen und Bewerber und ihrer jeweiligen Bewerbungen hat sich die Kommission dafür entschieden, Stipendien an folgende Studierende zu vergeben:

  • Claudia Chan (Standort Wuppertal, Stipendium für ein genderbezogenes Masterprojekt)
  • Blanca Nunez Ruiz (Standort Köln, Stipendium für studierende Eltern)
  • Nino Matchareshvili und Guri Chitaishvili (Standort Aachen, Stipendium für studierende Eltern)

Die Stipendienausschreibung für Sommersemester 2013 erfolgt im Januar 2013. Die Gleichstellungskommission freut sich auf zahlreiche interessante Bewerbungen.

Auryn-Quartett in Residence

Antrittskonzert am 29. November 2012 in der HfMT Köln[mehr]

23.11.12

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln beschreitet im Bereich der Kammermusik neue Wege. Zukünftig wird es im jährlichen Rhythmus zu der Verpflichtung eines international renommierten Ensembles kommen. Die Entscheidung steht, kein festes Ensemble als Nachfolger des Alban Berg Quartetts zu berufen, sondern quasi als »Ensemble in Residence« für einen kürzeren Zeitraum anerkannte Künstler an das Haus zu verpflichten. Der Aufenthalt dieses Ensembles wird jeweils mit einem besonderen Highlight, einem internen »Kammermusikwettbewerb« abgeschlossen werden. Für die Studierenden bedeutet dies, dass sie unterschiedlichste Stile, Unterrichtsmethoden und Facetten der Kammermusik im Verlauf ihres Studiums erfahren und davon profitieren können. Für das Publikum ergeben sich immer wieder von neuem interessante Einblicke in das Leistungsspektrum der jungen Nachwuchsensembles unter der Anleitung unterschiedlicher Profiensembles.

Als erstes Ensemble wird das Auryn-Quartett im WS 2012/13 und SoSe 2013 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln unterrichten. Das Quartett wurde 1981 gegründet. Die Gründungsmitglieder Andreas Arndt (Cello), Stewart Eaton (Bratsche) und die beiden Violinisten Matthias Lingenfelder und Jens Oppermann bilden bis heute das Ensemble. Bereits im Jahr nach der Gründung nahm das Quartett erfolgreich am ARD-Wettbewerb in München und beim internationalen Streichquartettwettbewerb in Portsmouth teil. In den folgenden Jahren folgten Studien beim Amadeus-Quartett in Köln und beim Guarneri-Quartett in New York.

Die Aufführungspraxis des Auryn-Quartetts ist gekennzeichnet durch ein breites Repertoire und international dargebotene Reihen der Kammermusikliteratur. Hinzu kommen zahlreiche Erst- und Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten.

Das Quartett erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen für seine Einspielungen, unter anderem 1985 den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler und 2009 den ECHO Klassik für Kammermusikeinspielung.

In einem Antrittskonzert am 29.11.2012 im Kammermusiksaal der Hochschule werden das Streichquartett f-Moll op.95 von Ludwig van Beethoven, das Streiquartett F-Dur op.77 Nr. 2 von Joseph Haydn und das Streiquartett d-Moll D 810 "Der Tod und das Mädchen" von Franz Schubert zu hören sein.

Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr.
Der Eintritt zu dem Konzert ist frei.

„TASTE OF THE BEST“

Konzert der Preisträger/innen internationaler und nationaler Wettbewerbe[mehr]

16.11.12

In jedem Semester gewinnen Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln internationale und nationale Wettbewerbe. Am 27. November präsentieren nun genreübergreifend von Klassik bis Jazz die erfolgreichsten jungen Künstlerinnen und Künstler der letzten Monate Ausschnitte Ihres Könnens in einem gemeinsamen Konzert. Stücke von Ravel und Chopin kommen ebenso zu Gehör wie eine Eigenkomposition des Jazzers Simon Seidl, der unter anderem den Solistenpreis des Bundeswettbewerbs „Jugend Jazzt“ in 2007 gewonnen hat und Gospelmusik mit Timo Böcking, Gewinner des Wettbewerbs für Schulpraktisches Klavierspiel in Weimar. Ein weiteres Highlight ist der Beitrag des Pianisten Fabian Müller aus der Klasse Aimard, der jüngst mit dem 1. Preis beim internationalen Klavierwettbewerb Prix Amadeo in Aachen ausgezeichnet wurde. Eine wunderbare Gelegenheit, die Jungstars der Musikwelt in einem einzigen Konzert zu erleben.

Mitwirkende

Fabian Müller, Olga Piskorz, Torben Klaes, Edward Haspelmann, Annika Boos, Hiltrud Rau, Timo Böcking, Simon Seidl, Linda Guo.

Leitung: Rektor Prof. Reiner Schuhenn

Datum: 27.11.2012 um 19.30 Uhr
Ort: Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Adresse: Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Eintritt: frei

Wagner feiern?

Nike Wagner im Gespräch mit Louwrens Langevoort[mehr]

24.10.12

Im Jahr 2013 wird die Aufmerksamkeit der musik- und theaterinteressierten Öffentlichkeit in ganz besonderer Weise auf Richard Wagner liegen. Anlass geben der 200. Geburtstag sowie der 130. Todestag des berühmten Komponisten. Die Hochschule für Musik und Tanz Köln freut sich deshalb sehr, dass die Urenkelin von Richard Wagner, Nike Wagner, bereits im Vorfeld dieser Jahrestage zu Gast in der Hochschule ist. Die  promovierte Publizistin, Dramaturgin und seit 2004 Leiterin des Kunstfestes Weimar trifft als Gesprächspartner auf den Intendanten der Kölner Philharmonie Louwrens Langevoort.
Gemeinsam werden sie unterschiedlichste Fragen in Zusammenhang mit Wagners Schaffen und den Herausforderungen, die seine Musik an die Ausbildung junger Nachwuchskünstler stellt diskutieren. Über eine Berichterstattung würden wir uns freuen.

Dienstag, 30.10.12, 19:30 Uhr
Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Eintritt frei

„Zwischen Böhmerwald und Riesengebirge“, so lautet das Motto des Salonorchester-Konzerts, das am Montag, dem 01. Oktober im Rahmen der Semestereröffnung um 19.30 Uhr im Foyer der Hochschule für Musik und Tanz in Köln stattfindet.
Sit 2006 bereichert Prof. Albrecht Winter die künstlerische Artenvielfalt mit Musik aus Operette, Film und Salon. Die reduzierte Pariser Besetzung mit Violinen, Cello und Kontrabass, zweifachem Holz plus Trompete und Posaune sowie Schlagzeug und Klavier erwies sich schnell als Publikumsmagnet.
Anlässlich der Semestereröffnung besucht Prof. Albrecht Winter mit seinem 12-köpfigen Ensemble unsere tschechischen Nachbarn. Anlass genug, einen kleinen programmatischen Abstecher an die Moldau zu machen.
Die Veranstaltung findet um 19.30 Uhr im Foyer der Hochschule statt. Der Eintritt ist frei.

Termin: 01. Oktober 2012, 19:30 Uhr
Ort: Hochschule für Musik und Tanz Köln, Foyer (Köln)
Adresse: Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

DAAD-Preis geht an Dwayne Holliday aus den USA

Feierliche Preisübergabe am 01. Oktober 2012 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln[mehr]

03.09.12

Der DAAD-Preis für hervorragende akademische Leistungen und gesellschaftliches wie interkulturelles Engagement ausländischer Studierender wird an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in diesem Jahr an den Studenten Dwayne Holliday aus den Vereinigten Staaten von Amerika verliehen. Der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) vergibt alljährlich diesen Hochschulpreis, mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000,00 Euro.

Herr Dwayne Holliday hat im Wintersemester 2011/12 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln sein Studium im Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) aufgenommen. Sein besonderes Interesse gilt, Kindern den Zugang zu Tanz als Kunstform und dessen vielgestaltige Kommunikations- und Ausdrucksmittel zu ermöglichen, sie auf diese Weise zu unterstützen, ihre eigenen Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern, ihre Wahrnehmung zu verbessern und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Mit diesem bereitet er z. Zt. ein Projekt in der Kita St. George’s School in Köln.

Herr Holliday ist ein sehr begabter und engagierter Student, der sich durch sehr gute Leistungen auszeichnet.

Der Preis wird durch den Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Herrn Prof. Reiner Schuhenn und den Prorektor für Auslandsangelegenheiten, Herrn Prof. Joachim Ullrich, am 01. Oktober 2012 im Rahmen der Semestereröffnungsfeier, die um 18.00 Uhr beginnt, übergeben.

Abschied von Prof. Popp im Orchesterzentrum|NRW

Ein Personalwechsel an der Spitze steht dem Orchesterzentrum|NRW bevor[mehr]

09.07.12

Prof. Gotthard Popp, der langjährige Künstlerische Leiter des Hauses, scheidet nach Ende des Sommersemesters 2012 turnusgemäß aus diesem Amt.

„Die Arbeit mit jungen Menschen, die von den Besten lernen wollen, macht mir immer viel Spaß“, so Popp. „Seit 2004 konnte ich etwa 500 hervorragende Musiker aus verschiedenen Orchestern als Gastdozenten für unsere Studierenden gewinnen. Alle diese Gastdozenten loben unser Unterrichtsgebäude in der Brückstraße und besonders dessen wohlklingenden Kammermusiksaal.“

Popp, der die gemeinsame Einrichtung der vier Musikhochschulen NRW zur Ausbildung des orchestermusikalischen Nachwuchses entscheidend mitkonzipiert und in Dortmund etabliert hat, trägt seit über acht Jahre die künstlerische Verantwortung. Den Musikfreunden bleibt er über seine Tätigkeit als Vorsitzender des Richard-Wagner-Verbandes Dortmund verbunden.

„Du bist die Wahrheit – dieser musst Du nahe kommen“

Zum 100 Geburtstag von Sergiu Celibidache Ein Symposium zur musikalischen Phänomenologie[mehr]

25.06.12

Sergiu Celibidache, geboren 1912, zuletzt 17 Jahre lang Chefdirigent der Münchner Philharmoniker bis zu seinem Tod 1996, hat bei vielen, die ihn im Konzertsaal und beim Unterrichten erlebt haben, großen und nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Er war ein Künstler, dem das Dirigieren Mittel zum Zweck war – der einer höheren Wahrheit Ausdruck verleihen wollte. Es ist der größte Fehler des Dirigenten, sagt Celibidache einmal, wenn er der natürlichen Entwicklung der Musik mit einer Geste, die sich zwischen den Klang und die Musik stellt, widerspricht.

Die Wirkung des Klanges auf den Menschen, die Frage was das Wesen der Musik ausmacht und wo Musik stattfindet, beschäftigte Sergiu Celibidache sein ganzes künstlerisches Leben. Unter dem Begriff Phänomenologie der Musik verstand Celibidache "das Objektivieren des Klanges und [...] das Studium der vielfältigen Weise, wie der Klang eindeutig auf das menschliche Bewusstsein einwirkt." (L. Finscher (Hrsg.): Die Musik in Geschichte und Gegenwart (MGG), Personenteil Band 4, Artikel "Celibidache, Sergiu")

Diesem Künstler und unduldsamen Idealisten, der bei vielen Menschen durch seine rauen Methoden aneckte aber ebenso für seinen konsequenten Weg bewundert wurde, widmet die Hochschule für Musik und Tanz Köln ein zweitägiges Symposium.

In Vorträgen, Erinnerungen, im Film und musikalisch nähern sich u.a. Dr. Harald Eggebrecht, René Spalinger, Prof. Elmar Lampson, Prof. Klaus Oldemeyer , Prof. Gerald Hambitzer u.v.a. der Philosophie dieser beeindruckenden Persönlichkeit.

Zeit

  • Sa. 30. Juni 2012, 09.30-20.00 Uhr + So. 1. Juli 2012, 09.30-16.00 Uhr

Raum

  • Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Eintritt

  • Frei

Den Flyer zum Symposium finden Sie hier.

Crossover/55/2 – ein europäisches Tanz Austauschprojekt 2012 (DE/NL/ES)

Einladung zum Pressegespräch am 12. Juni 2012, 11:00 Uhr, Raum 14 der Hochschule für Musik und Tanz Köln[mehr]

06.06.12

Deutschlandpremiere

Vom 05.-29. Juni 2012 geht das Ergebnis eines einjährigen einzigartigen Austauschprozesses zwischen 3 Hochschulen für Musik und Tanz auf Europatournee. 55 Studierende der drei Ausbildungsinstitutionen arbeiten mit dem Choreografen Georg Reischl und Iván Pérez zusammen. Zentraler Aspekt ist das Zusammenwirken von Musik und Tanz. Die eigens komponierten Stücke von Christiaan Richter und Benjamin Scheuer finden zusammen mit den Choreografien ihre Uraufführung mit dem Orchester De Ereprijs, die die Tour begleiten. Unterstützt werden die beiden Nachwuchskomponisten durch Ihren Mentoren, den international bekannten Intendanten Wim Boerman.

Das Projekt startete bereits im Juni 2011. Seitdem finden regelmäßige Seminarreihen und Arbeitsgruppen statt. Ein intensiver Austausch auf künstlerischer sowie organisatorischer Ebene gehören zum Projekt. Neben den Fragen verschiedener Stile und Methoden von Choreografie und Komposition werden Diskussionen über die Beziehung zwischen Körper und Gesellschaft, über interkulturelle Prozesse und Gender Beziehungen innerhalb dieses theoretischen Rahmens ausgelöst.

Zur Deutschlandpremiere am 16. Juni 2012 im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln möchten wir Sie vorab ausführlicher über das Projekt informieren und würden uns dementsprechend über Ihr Kommen freuen.


Partner

Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT)/Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) (D)
ArtEZ School of Dance (NL)
Conservatorio Superior de Danza de Valencia (ES)
Instituto Superior De Enseñanzas Artísticas (ISEACV)/Fundación Ciudad de las Artes Escénicas

www.internationally-mixed.eu
www.crossover-55-2.eu

Tourdaten Deutschland

16. ,19. ,20. Juni: Köln, Konzertsaal Hochschule für Musik und Tanz , 20:00 Uhr
18. Juni: Aachen, Stadttheater Aachen, 19:30 Uhr

Weitere Informationen finden Sie hier.

Hier gelangen Sie zum Podcast (Video).

Feierliche Unterzeichnung am 6. Juni 2012 im Hansasaal des Historischen Rathauses

Am 6. Juni 2012 wird die Hochschule für Musik und Tanz Köln einen besonderen Partnerschaftsvertrag mit dem weltbekannten venezolanischen Musikerziehungsprogramm „El Sistema“ abschließen. Wegen der Bedeutung dieser Kooperation - auch für die Stadt Köln - findet diese Unterzeichnung auf Einladung des Oberbürgermeisters Roters im Hansasaal des Historischen Rathauses statt.
Der Vertrag verfolgt einerseits die regelmäßige Betreuung von venezolanischen Gaststudierenden und -dozenten in Köln sowie andererseits die Entsendung von Lehrenden und Studierenden aus Köln nach Venezuela. Die Kölner Delegationen sollen vor Ort in Venezuela an der Qualifizierung von Dozenten des Sistema mitwirken und zugleich die Möglichkeit erhalten, die vorbildliche soziale und pädagogische Haltung sowie die integrative Methodik der venezolanischen Musikerziehung zu erleben und daraus Impulse für ihre Tätigkeit in Deutschland zu gewinnen. Die Hochschule strebt zudem an, vom Sistema inspirierte musikpädagogische Projekte in der Stadt und der Region Köln zu initiieren und zu begleiten. Anlässlich der feierlichen Vertragsunterzeichnung ist der Coro Sinfónico Juvenil Simón Bolívar, der dem Programm „El Sistema“ als Auswahlensemble angehört, vom 4. bis 6. Juni in Köln zu Gast.

Der Partnerschaftsvertrag, der ein Alleinstellungsmerkmal der Kölner Hochschule in Bezug auf die deutschen Musikhochschulen darstellt, wird auf der venezolanischen Seite von Maestro Antonio Abreu und auf Kölner Seite vom Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Prof. Reiner Schuhenn, unterzeichnet. Am Abend des 6. Juni gibt der Gastchor aus Venezuela in St. Pantaleon/Köln um 20.00 Uhr ein gemeinsames Konzert zusammen mit dem Madrigalchor der Hochschule.

Gerne möchten wir Sie über dieses Projekt ausführlicher informieren und laden Sie deshalb am 5. Juni 2012 um 15.00 Uhr zu einem Pressegespräch im Raum 14 der

Hochschule für Musik und Tanz Köln
Unter Krahnenbäumen 87
50668 Köln

ein. Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

Johannes Moser zum Professor für Violoncello berufen

Mit Wirkung zum 01.10.2012 erhält Johannes Moser eine Professur für Violoncello an der Hochschule für Musik und Tanz Köln[mehr]

23.05.12

Der zweimal mit dem ECHO Klassik ausgezeichnete Cellist Johannes Moser gehört nicht zuletzt seit seinem fulminanten Debüt bei den Berliner Philharmonikern im September 2011 unter Zubin Mehta zu den Besten seines Fachs. Er spielt weltweit mit den bekanntesten Orchestern, darunter das Chicago Symphony Orchestra, Los Angeles Philharmonic, New York Philharmonic und die London Symphony unter Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Valery Gergiev und Mariss Jansons.
Johannes Moser geboren in München, studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, wo er 2005 sein Studium mit Auszeichnung abschloss. 2002 gewann er den Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und erhielt zusätzlich den Sonderpreis für seine Interpretation der Rokoko-Variationen. Im Frühjahr 2006 erschien seine erste Recital-CD mit Werken von Schostakowitsch, Mieczysław Weinberg und Boris Tschaikowski. 2011 war er bei der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern mit dem Konzert für E-Cello und Orchester von Fabrice Bollon zu hören.
Zum Wintersemester 2012/13 wird Johannes Moser sich der Aufgabe zuwenden, seine Erfahrung und sein Wissen an die Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz Köln zu vermitteln.

Helmut Lachenmann erhält Ehrenpromotion der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Feierliche Verleihung der Auszeichnung am 25. Mai 2012 im Kammermusiksaal[mehr]

16.05.12

Zum zweiten Mal in ihrer langjährigen Geschichte verleiht die Hochschule für Musik und Tanz Köln einen Ehrendoktortitel an eine herausragende künstlerische Persönlichkeit. Mit Helmut Lachenmann wird ein Komponist geehrt, der neben seiner künstlerischen Arbeit auch viele Jahre seine Erfahrung und sein Wissen an Studierende vermittelt hat.

Die Verleihung der Ehrendoktorwürde ist an eine ausgezeichnete wissenschaftliche Leistung oder ausgezeichnete künstlerische Leistung im Bereich Musik geknüpft. Innovation (Weiterentwicklung oder Erweiterung der Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der Musik), Kontinuität der künstlerischen oder wissenschaftlichen Arbeit und Internationalität sind zudem weitere Kennzeichen die eine ausgewählte Persönlichkeit auszeichnen.

Daher lag es nahe, mit Helmut Lachenmann einen Künstler zu ehren, der mit der großen Bandbreite seines künstlerischen, wissenschaftlichen und pädagogischen Wirkens, die Ausbildungsbreite einer Musikhochschule ideal repräsentieren kann. Mit ihm wurde eine Persönlichkeit gefunden, die mittels neuer Spieltechniken für die traditionellen Orchesterinstrumente in seiner Musik eine Klanglichkeit erzeugt, die dem Geräusch oft näher steht als der sinfonischen Tradition und mit diesen Techniken eine ganze Generation von Komponisten beeinflusst hat. Zu seinen größten Erfolgen gehört u.a. das Bühnenwerk „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“.

Lachenmann ist Mitglied der Akademien der Künste in Berlin, Hamburg, Leipzig, Mannheim und München sowie der Belgischen Akademie der Wissenschaften, Literatur und Künste und erhielt bereits mehrere Auszeichnungen für seine Werke.

Helmut Lachenmann wird am Freitag, 25.05.2012 ab 10.00 Uhr ein öffentliches Seminar zum Thema „Gedanken über das Denken in der Musik - Zur Reflexion des Kunstbegriffs“ im Kammermusiksaal der Hochschule halten. Im Anschluss an das Seminar findet um 14.00 Uhr die offizielle Ehrenpromotionsfeier statt. Als Laudatoren werden neben dem Rektor der
Hochschule Prof. Reiner Schuhenn, der Leiter des Instituts für Neue Musik Prof. Johannes Schöllhorn, Prof. Pierre-Laurent Aimard und Dr. Martin Kaltenecker erwartet. Die musikalische Umrahmung erfolgt u.a. durch das Trio Cache, das eine Komposition von Lachenmann spielen wird.

Wider den (un)deutschen Geist

Lesungen aus Werken verfemter Autorinnen und Autoren und mit Rena Pieper und Jörg Hustiak vom WDR[mehr]

23.04.12

Zum 79. Jahrestag der Bücherverbrennung 1933 in Köln
Donnerstag, 10. Mai 2012, um 17.00 Uhr

Ernst Barlach, Vicky Baum, Ernst Bloch, Marieluise Fleisser, Gina Kaus, Rosa Luxemburg, Julius Meier-Graefen, Nelly Sachs, Upton Sinclair und Jakob Wassermann:

Diese zehn Autorinnen und Autoren stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung zur Erinnerung an die von den Nationalsozialisten veranlassten Bücherverbrennung von 1933 in Köln. Parallel zu den von den Nazis initiierten und maßgeblich von und vor den deutschen Universitäten durchgeführten Verbrennungen der Werke, folgte ab 1933 die massive Unterdrückung von Kunst und Publizistik und die systematische Verfolgung und Vertreibung der Autorinnen und Autoren sowie anderer Kulturschaff ender. Aus Anlass des 79. Jahrestages laden die Fachhochschule Köln, die Universität zu Köln und die Hochschule für Musik und Tanz Köln alle Interessierten am 10. Mai 2012 um 17.00 Uhr zu moderierten Lesungen aus den Werken verfemter Autorinnen und Autoren in das Hauptgebäude der Fachhochschule Köln in der Kölner Südstadt ein (Claudiusstr. 1, 50678 Köln, Rotunde). Vor diesem Gebäude, der ehemaligen »Alten Universität«, fand 1933 die Kölner Bücherverbrennung statt. Textauszüge aus den Werken der verfemten Autorinnen und Autoren werden lesen: Rena Pieper, Wellenchefin von WDR 4, und Jörg Hustiak vom WDR-Sprecherensemble. Moderiert wird die Lesung von Walter Vitt, dem Initiator des Bodendenkmals »Namen der Autoren« vor dem Haupteingang des Gebäudes. Auf diesem Vorplatz wurden die verfemten Werke 1933 in den Flammen vernichtet. Die musikalische Gestaltung übernimmt die Hochschule für Musik und Tanz Köln mit Musik von Remmy Canedo, speziell für diesen Anlass komponiert. Zu dieser öff entlichen Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Eröffnet wird die Veranstaltung mit Kurzansprachen der Hochschulleitungen der beteiligten drei Hochschulen. Anschließend wird Walter Vitt in das Thema einführen und einige der zehn Autorinnen und Autoren vorstellen, deren Namen in diesem Jahr am 2. Mai von Steinmetzlehrlingen
des Berufskolleg Ulrepforte in das Bodendenkmal »Namen der Autoren« eingemeißelt werden. Damit umfasst das von Walter Vitt 2001 initiierte Bodendenkmal 64 Namen von Autorinnen und Autoren, deren Werke 1933 bei den Bücherverbrennungen vernichtet worden sind.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit pressestelle@fh-koeln.de
fh-aktuell
Fachhochschule Köln
Claudiusstraße 1
D 50678 Köln
Telefon: +49 221 / 82 75 - 31 90
Telefax: +49 221 / 82 75 - 33 94
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Das Zemlinsky-Trio zu Gast im Rautenstrauch-Joest-Museum

Kammermusikreihe „Spitzentöne“, 27.03.2012[mehr]

20.03.12

Nach dem erfolgreichen Start der Kammermusikreihe "Spitzentöne" in diesem Jahr mit dem Schumann-Quartett, erwartet die Zuhörer beim zweiten Konzert ein weiterer Leckerbissen.

Am 27.03.2012 um 19.30 Uhr wird das Zemlinsky-Trio im VHS-Forum des Rautenstrauch-Joest-Museums Köln zu hören sein. Das Konzert ist Bestandteil einer hochschuleigenen Konzertreihe, die von den Förderern der Hochschule für Musik und Tanz Köln initiiert und finanziert wird. Seit 2010 finden unter dem Titel „Spitzentöne“ regelmäßig Konzerte statt. Erstmals werden in diesem Jahre die Konzerte nicht mehr im Konzertsaal der Hochschule veranstaltet, sondern finden in dem vor kurzem neu eröffneten VHS-Forum statt.

Das Zemlinsky Trio setzt sich aus Absolventen der Hochschule für Musik und Tanz Köln zusammen und wurde 2010 auf Anregung von Prof. Ralph Manno gegründet. Das Ensemble
kennzeichnet eine enorme stilistische Wandlungsfähigkeit und die ständige Erkundung neuen Repertoires abseits ausgetretener Literaturpfade für diese außergewöhnliche Triobesetzung. Hierzu zählen einerseits die Wiederbelebung vergessener Werke - andererseits widmet sich das
Trio ebenso hervorragenden Bearbeitungen und fördert mit der Vergabe von Auftragskompositionen das Entstehen neuer Literatur. Für dieses Konzert möchte das Trio, bestehend aus Nicolai Pfeffer (Klarinette), Erik Asgeiersson (Violoncello) und Felix Wahl (Klavier), das späte Klarinettentrio des Johannes Brahms einem unbekannten Frühwerk des Wiener Komponisten Alexander von Zemlinsky gegenüberstellen. Im Rahmen des Konzerts wird zudem eine von Nicolai Pfeffer revidierte Notenausgabe dieses Werks präsentiert, die ab Mitte März durch den Münchner Musikverlag edition diewa zu beziehen ist. Ergänzt wird das Programm durch eine Auswahl der "Acht Stücke" des Kölner Komponisten Max Bruch, die Nicolai Pfeffer auf Grundlage der Kompositionsautographe neu ediert und veröffentlicht hat.

Der Eintritt beträgt 10 bzw. 5 Euro. Hochschulangehörige haben freien Eintritt. Die Tickets sind über KölnTicket zu erhalten. Weitere Konzerte dieser Reihe werden über das Jahr verteilt das Fauré-Quartett (08.05.2012), Roger Hanschels Heavy Rotation (05.06.2012), Christiane Oelze (02.10.2012), Antoine Tamestit (06.11.2012) und ein Dozentenquintett (04.12.2012) geben.

Ein Wechselbad der Gefühle

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln präsentiert in drei Aufführungen Puccinis "La Bohème"[mehr]

26.01.12

Übermütiges Treiben vereint die jungen, aber bitterarmen Lebenskünstler im Café Momus: Poet Rodolfo, Maler Marcello, Philosoph Colline und Musiker Schaunard. Neben ihrem kargen Mansardenzimmer ist das Café Momus Treffpunkt der Künstlerexistenzen, dort wird gefeiert, geliebt und gelitten. Die sich entwickelnde, leider unglückliche Liebesgeschichte zwischen Mimí und Rodolfo zeigt die ganze Bandbreite der Gefühle und Stimmungen, die zwischen rauschenden Festen im Café Momus und den Geschehnissen in der ärmlichen Künstlermansarde liegt, verblüffend und erschütternd zugleich. Lediglich der Tod vermag die Welt der Bohèmiens ins Schwanken zu bringen und vereint sie am Ende noch stärker.

Regisseur Igor Folwill und Bühnenbildner Manfred Kaderk stellen in der Inszenierung in starken Bildern Idealismus und bittere Armut, Traumwelt und Realität gegenüber und lassen diese Welten bedrückend aufeinanderprallen.
Für die jungen Nachwuchssängerinnen und –sänger der Hochschule ist die Mitwirkung in der Opernproduktion sicherlich eine Herausforderung. Man darf gespannt sein, wie sie die schwierigen Partien meistern.


Die Opernabende finden am 02., 04. und 06. Februar 2012 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr (Einlass 19.00 Uhr).

Mitwirkende: Sängerinnen und Sänger und das Orchester der HfMT Köln
Musikalische Leitung: Prof. Stephan E. Wehr
Inszenierung: Prof. Igor Folwill
Bühnenbild: Manfred Kaderk, Kostüme: Kerstin Bayer, Licht: Thomas Vervoorts, Musikalische Assistenz: Daniel Spaw, Korrepition: Yoshiko Hashimoto, Daniel Spaw, Regieassistenz: Vivian Guerra
Ort: Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Adresse: Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro, Tickets an der Abendkasse
Reservierung: reservierungen@hfmt-koeln.de

Spitzentöne 2012

Eine Konzertreihe mit Kammermusik auf höchstem Niveau[mehr]

24.01.12

Die Reihe „Spitzentöne“ der Hochschule für Musik und Tanz Köln geht in ihr drittes Jahr und bereichert auch 2012 die Kammermusikszene der Domstadt mit neuen Akzenten und einer großen Vielfalt des weiten Kammermusik-Repertoires. Die Konzertreihe wendet sich sowohl an Einsteiger und ein junges Publikum als auch an den Kenner anspruchsvoller Kammermusik auf höchstem künstlerischen Niveau.
Alle Ausführenden haben einen Bezug zur Hochschule für Musik und Tanz Köln, haben dort entweder studiert oder unterrichten als Professoren.
Somit spiegeln die „Spitzentöne“ den Reichtum an Talenten der Kölner Musikhochschule wider, die als international renommiertes Institut in Vergangenheit und Gegenwart einen bedeutenden Standort der Musikausbildung im globalen Wettbewerb darstellt.
Die „Spitzentöne“ ziehen 2012 mitten ins Zentrum der Stadt und haben mit dem VHS-Forum des neuen Rautenstrauch-Joest Museums in der Nähe des Neumarkts eine äußerst attraktive Spielstätte gefunden. Die VHS Köln wirkt zudem erstmalig als Kooperationspartner der Reihe mit.

Konzerte

  • Dienstag, 7. Februar 2012, 19.30 Uhr
    SCHUMANN-QUARTETT
  • Dienstag, 27. März 2012, 19.30 Uhr
    ZEMLINSKY-TRIO
  • Dienstag, 8. Mai 2012, 19.30 Uhr
    FAURÉ-QUARTETT
  • Dienstag, 5. Juni 2012, 19.30 Uhr
    ROGER HANSCHELS HAEVY ROTATION
  • Dienstag, 2. Oktober 2012, 19.30 Uhr
    Christiane Oelze, Sopran
    Eric Schneider, Klavier
  • Dienstag, 6. November 2012, 19.30 Uhr
    Antoine Tamestit, Viola
  • Dienstag, 4. Dezember 2012, 19.30 Uhr (Mihaela Martin, Violine; Matthias Buchholz, Bratsche, Frans Helmersson, Violoncello, Beate Zelinsky und David Smeyers, Klarinetten)

Ort

VHS-Forum des Rautenstrauch-Joest-Museums
Cäcilienstraße 29-33, Köln
Karten über Kölnticket zu 10 / 5 Euro und an der Abendkasse.

Composing in a globalised world

Abschlusskonzert am 25.02.12 um 19.30 Uhr im Konzertsaal[mehr]

23.01.12

Wie komponiert man in Hong Kong? Klingt die Musik chinesischer Komponisten heute chinesisch? Gibt es einen Internationale Neue Musik? Wie beeinflusst das Internet das Komponieren? Hat europäische Kunst, wie vielfach behauptet, eine Führungsrolle oder ist das kulturelle Arroganz? Und wie beeinflussen die neuen Medien das Komponieren?

Solche und viele damit verbundene Fragen stellen sich heute täglich für eine junge Generation von Komponisten, die längst die realen und ästhetischen Grenzen ihrer Länder hinter sich lassen. Seit gut zwanzig Jahren schreitet die Globalisierung der Welt in rasantem Tempo voran und die kulturellen Sphären der Welt erkennen immer mehr auf vielfältige Weise, dass sie einem gemeinsamen Raum angehören. Inzwischen studiert eine junge Generation von Komponisten, die in einer globalisierten Welt aufgewachsen sind, an den Hochschulen. Es ist nur scheinbar überraschend, dass die Kompositions- und Instrumentalklassen deutscher Musikhochschulen fast ausschließlich mit ausländischen Studierenden besetzt sind. Diese Generation junger Komponisten ist vor allem durch das Internet bereits hervorragend vernetzt und bildet einen ganz neuen Stil des Arbeitens und eine ganz andere Ästhetik als ihre Vorgängergeneration aus. Als gemeinsame Initiative möchten das Goethe Institut Hong Kong, die Internationale Ensemble Akademie Frankfurt, die Chinese University Hong Kong, die University of Hongkong, die HK Baptist University und die Academy of Performing Arts Hong Kong, die Composer’s Guild HK und das Institut für Neue Musik der Hochschule für Musik und Tanz Köln für junge Komponisten und Interpreten die Frage nach dem „Composing in a globalised world“ ins Zentrum stellen. Ziel ist ein gemeinsames voneinander Lernen, miteinander Arbeiten und ein ergebnisoffenes Diskutieren über die neuen Bedingungen des Komponierens zu ermöglichen.
Anfang Februar treffen sich Komponisten aus Hong Kong und Köln gemeinsam mit den Stipendiaten der internationalen Ensemble Modern Akademie in Hongkong im Rahmen des „Intertertiary Composers Meeting“ für gemeinsame Proben und Seminare, ergänzt durch Vorträge und instrumentale Workshops unter Beteiligung prominenter Mitglieder des Ensemble Modern. Den Abschluss der Arbeit bilden gemeinsame Konzerte im Februar 2012 in Hong Kong, Frankfurt und Köln mit Aufführungen neuer Werke zum Thema „Composing in a globalised world“, die im Rahmen des Projektes entstehen werden.

Abschlusskonzert am 25.02.12 um 19.30 Uhr im Konzertsaal der HfMT Köln
8 Aufführungen von Werken junger deutscher und chinesischer Komponisten, Eintritt: frei
Ensemble der Internationalen Ensemble Modern Akademie
Leitung: Pablo Rus Bruseta
Organisation: Prof. Johannes Schöllhorn

voc.cologne 2012

Ein Wochenende mit A-Cappella-Musik vom Feinsten[mehr]

06.01.12

Zum wiederholten Male findet an der Hochschule für Musik und Tanz Köln das Festival voc.cologne statt. Vom 13. – 15. Januar 2012 treffen sich hier vielversprechende Nachwuchsensembles aus ganz Deutschland, um sich unter der fachkundigen Anleitung von Prof. Erik Sohn und Prof. Stefan Görg den letzten Schliff geben zu lassen. Die Coachings, die am Samstag zwischen 10.00 und 17.00 Uhr stattfinden, sind öffentlich.
Bestandteil des Festivals sind zudem zwei hochrangige Konzerte:

Das Quartett Klangbezirk zeigt am Samstagabend um 20.00 Uhr virtuose Arrangements bekannter Stücke und Neukompositionen, entwaffnend frisch dargeboten. Seit ihrer Gründung im Jahr 2005 haben sie Fans auf der ganzen Welt.
Der Hochschulchor Vocal Journey, ebenfalls seit seiner Gründung 2006 bei Wettbewerben und auf internationalen Bühnen höchst erfolgreich musikalisch unterwegs, wird den Konzertabend zusammen mit Klangbezirk� gestalten.
Das Konzert wird LIVE im WDR 3 übertragen und ist bereits ausverkauft.

Maybebop sind vier schräge Klangkünstler, die in ihren charmanten Auftritten Comedy, Pop und Jazz vereinen. Beim internationalen und renommiertesten A-Cappella Wettbewerb in Graz holten sie drei Mal Gold in diesen Kategorien. Zahlreiche TV-und Radioauftritte und bestprämierte CD-Produktionen komplettieren ihre Erfolgsstory. Am Sonntag kann man sich ab 18.00 Uhr von ihren Live-Qualitäten überzeugen.
Zudem werden sich die gecoachten Ensembles (Sarah & The Twins, Rotkehlchen, Singin’ Off Beat, Wireless und Add One) im Sonntagskonzert dem Publikum präsentieren.

Konzerte
Samstag, 14.01.2012, 20.00 Uhr (ausverkauft)
Sonntag, 15.01.2012, 18.00 Uhr (hier gibt es noch Restkarten bei KölnTicket und an der Abendkasse)

Ort: Hochschule für Musik und Tanz Köln, Konzertsaal
Adresse: Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

Weitere Infos: www.voccologne.hfmt-koeln.de

Vom 16. bis 18. Dezember 2011 findet im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln die internationale Tagung „Music and Nature“ statt. Die Tagung ist ein Beitrag zum globalen Diskurs um den Klimawandel und zeigt, wie sehr Musik und Natur miteinander verwoben sind.

Die Referentinnen und Referenten kommen aus Island, Kanada, Lettland, Großbrittanien, der Schweiz, Schweden und Deutschland und beschäftigen sich in verschiedenen Tagungsteilen mit Themen wie Musik und indigene Kulturen, Gender und Naturmythen, Soundscapes, globale Erwärmung und Musik, Musik und Politik.

Die Tagung wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Forschungsprojekt History|Herstory an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und isländischen Institutionen wie dem isländischen Musikmuseum und dem isländischen Musikinformationszentrum organisiert und finanziert.

Die Konferenzsprache ist Englisch. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Überblick

  • Freitag, 16.12.
    16:00 Uhr: Eröffnung
    17:30 Uhr: Panel I: What are the most pressing issues?
  • Samstag, 17.12.
    10:00 Uhr: Panel II: Music, nature and indigenous cultures
    15:00 Uhr: Panel III: Music, nature and gender
    21:00 Uhr: HIGHLIGHT: Jazz Konzert “raetur” mit Lars Duppler
  • Sonntag, 18.12.
    10:00 Uhr: Panel IV: Music, nature and politics
    14:30 Uhr: Panel V: Music, nature and national identity

www.musicandnature2011.mic.is

Für weitere Fragen und Interviews, bitte kontaktieren Sie:

Frau Prof. Dr. Annette Kreutziger-Herr
Hochschule für Musik Köln
Dagobertstrasse 38
50668 Köln
0178 358 5105
annette@kreutziger-herr.de

Jazz mit dramatischer Überzeugungskraft

Konzert mit Lars Duppler am 17.12.2011 um 21 Uhr in der Hochschule für Musik und Tanz Köln[mehr]

29.11.11

Jazz mit dramatischer Überzeugungskraft – rhythmisch mitreißend, eindringlich melodiös und versiert improvisiert- „Lars Duppler ist ein Pianist, der seine Soli so sauber formuliert wie er vor Ideen übersprudelt“ (Jazzdimensions)

Im Rahmen des internationalen musikwissenschaftlichen Symposiums „Music and Nature, reloaded“ findet ein Konzert mit dem Jazzpianisten Lars Duppler im Kammermusiksaal der Hochschule statt.

Lars Duppler studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Hans Lüdemann, John Taylor und Bill Dobbins sowie am Konservatorium in Paris bei Daniel Humair und Francois Théberge. Sein außergewöhnliches künstlerisches Talent wurde bereits mit einigen Stipendien und Musikpreisen honoriert wie dem 3. Platz beim „Neuen Deutschen Jazzpreis“ 2008, dem Jazzförderpreis der Stadt Köln 2003 und er war Finalist bei Jazz- Klavierwettbewerben wie dem Martial Solal Wettbewerb in Paris 2006 und der Montreaux Jazzpiano Competition 2001. Neben der Veröffentlichung von bereits 5 CD´s insbesondere eigener Kompositionen, widmet sich Duppler Konzerttätigkeiten unter anderem mit Tom Gäbel , der Nils Wülker Group und Inga Lühnig und der Teilnahme an bedeutenden Jazzfestivals.

Seine neue CD „raetur“ ist eine Kombination alter isländischer Melodien und neuen Duppler-Kompositionen. Darauf aufmerksam geworden hat die wissenschaftliche Leiterin des 3-tätigen Symposiums „Music and Nature, reloadad“, welches die Hochschule in Kooperation mit dem Iceland Music Information Centre und dem Iceland Music Museum vom 16.-18.12. veranstaltet, Lars Duppler eingeladen.

Das Konzert am 17.12. um 21 Uhr im Kammermusiksaal verspricht ein „best of two worlds“, rockigen Sound mit der Seele des Jazz.

Ort: Kammermusiksaal (Köln)
Adresse: Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Eintritt: 4 Euro (nur Abendkasse)

Spagat zwischen Windeln und Studium

Die Kindertagespflege "Zwergentanz" wird am 21.November offiziell an der Hochschule für Musik und Tanz eröffnet[mehr]

15.11.11

Spagat zwischen Windeln und Studium

Die Kindertagespflege „Zwergentanz“ wird am 21. November offiziell an der Hochschule für Musik und Tanz Köln eröffnet
Es ist eine große Herausforderung, die Anforderungen eines Studiums mit den Aufgaben der Kinderbetreuung und -erziehung zu vereinbaren. Auch die Hochschule für Musik und Tanz Köln hat sich nun ihrer Verantwortung gestellt, ihre Angebote zu verbessern, um den Spagat zwischen Windeln, Kunst und Wissenschaft für ihre Studierenden aber auch für ihre Mitarbeiter zu erleichtern.

Neben der aktiven Teilnahme am Arbeitskreis Kölner Hochschulen im Kölner Bündnis für Familien, in dem sich verschiedene gesellschaftliche Akteure gemeinsam für den Ausbau der familienfreundlichen Strukturen in Köln und hier speziell für die Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf, Studium oder wissenschaftlicher Karriere mit Familie einsetzen, wurde auch in der praktischen Umsetzung ein erster wichtiger Schritt gegangen: die Einrichtung einer Kindertagespflege.

Die Finanzierung dieser Einrichtung erfolgte über das sogenannte „Professorinnenprogramm“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit den Ländern. Hier hatte sich die Hochschule für Musik und Tanz Köln als einzige künstlerische Hochschule aus Nordrhein-Westfalen mit ihrem Gleichstellungskonzept erfolgreich um eine Förderung beworben. Das Vorhaben unterstützt die Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen, will die Repräsentation von Frauen auf allen Qualifikationsstufen der Wissenschaft fördern und verbessert die Situation der „Doppelbelastung“ Beruf bzw. Studium
und Familie.

Bereits im Mai 2011 konnte durch diese Unterstützung in unmittelbarer Nähe der Hochschule die Kindertagespflege „Zwergentanz“ ihre Pforten öffnen und bietet seitdem Studierenden und Beschäftigten der Hochschule mit Kindern zwischen 6 Monaten und 3 Jahren die Möglichkeit, Studium bzw. Beruf und Familie zu vereinbaren.

Besondere Unterstützung gab es bei der Realisierung vom Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln und dem Arbeitskreis Kölner Hochschulen im Kölner Bündnis für Familien. Die Hochschule für Musik und Tanz geht nun mit bestem Beispiel als familienfreundlicher Wissenschaftsstandort voran.

Bei der Eröffnungsfeier am 21. November von 9.30-11.30 Uhr im Kammermusiksaal der Hochschule werden Frau Dr. Kathrin Gräßle aus dem Gleichstellungsreferat des Ministeriums
Pressestellefür Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Carolin Krause, Leiterin des Amts für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln und Professor Joachim Ullrich zu Wort kommen und den Weg von der Idee bis zur Umsetzung der Kinderbetreuungseinrichtung aufzeichnen. Im Anschluss haben die Gäste Gelegenheit, die Räume von “Zwergentanz” zu besuchen.

Ort: Kammermusiksaal der HfMT
Datum: 21.11.2011, 9.30-11.30 Uhr
Moderation: Frauke Greven, Spielraum gGmbH
Musikalische Begleitung: Sarah & The Twins
Adresse: Hochschule für Musik und Tanz Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

Konzert zum 80. Geburtstag von Aloys Kontarsky

Der Pianist und ehemalige Professor der Hochschule für Musik und Tanz wird am 04.11.2011 mit einem Konzert geehrt[mehr]

02.11.11

Aloys Kontarsky studierte in Köln bei Else Schmitz-Gohr und Maurits Frank Klavier und Kammermusik und erhielt 1955 mit seinem Bruder Alfons den ersten Preis für Klavierduo beim Internationalen Musikwettbewerb der Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland. Danach begab er sich einige Jahre auf ausgedehnte Konzertreisen und war auf internationalen Bühnen zu Gast. Von 1969 bis 1994 war Kontarsky als Professor an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln beschäftigt mit dem Schwerpunkt Neue Musik, er war zudem Dozent bei den internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt.
Mit dem Konzert zum 80. Geburtstag ehrt die Hochschule einen Pianisten, der sich mit vielen Uraufführungen, insbesondere durch das Klavierduo mit seinem Bruder Alfons Kontarsky, einen großen Namen gemacht hat.
Das Programm umfasst Stücke, die in der ein- oder anderen Weise zu Alois Kontarsky und dem Klavierduo mit seinem Bruder Alfons in Zusammenhang stehen. Die Ausführenden sind ehemalige Studenten von Aloys Kontarsky und Studierende der Hochschule. Das Konzert wird von Prof. Richard Braun moderiert.

Ort: Kammermusiksaal (Köln)
Moderation: Prof. Richard Braun
Gesamtleitung: Prof. Tilmann Claus und Prof. Anthony Spiri
Adresse: Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Der Eintritt ist frei

„Mittwochs um acht“ Open Masterclasses

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln startet im Wintersemester mit einem neuen Veranstaltungsformat[mehr]

28.10.11

Mit einem neuen Veranstaltungsformat „Mittwochs um acht“ Open Masterclasses der Hochschule für Musik und Tanz Köln wendet sich die Hochschule an ihre Studierenden und die interessierte Öffentlichkeit. Am vergangenen Mittwoch konnte man sich bereits in der ersten Veranstaltung dieser Reihe von Prof.Helmerson (Violoncello) in den Bann ziehen lassen.
Ziel dieser, als auch aller weiteren elf Veranstaltungen mit wechselnden Dozenten/innen ist es, sowohl der breiten Öffentlichkeit als auch Studierenden Einblicke in die pädagogischen Profile der Lehrenden zu ermöglichen, sowie unterschiedliche Zugänge zu künstlerischer Höchstleistung aufzuzeigen.

Die Reihe wird von vielen namhaften Dozenten/innen und Professoren/innen aller drei Standorte der Hochschule betreut wie u.a. von  Prof. Helmerson (Violoncello), Prof. Gauthier (Saxophon), Prof. Protschka (Gesang), Prof. Scheps (Klavier) , welche schon allein wegen Ihren unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und variierenden Lehransätzen für stete Abwechslung innerhalb der Veranstaltungsreihe sorgen werden.

Weitere Veranstaltungen finden ab dem 02.11.11 bis zum 25.1.12 jeden Mittwoch um 20:00 Uhr im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Eine Anmeldung zu den Open Masterclasses ist nicht notwendig, der Eintritt ist frei.

Music and Nature, reloaded

Internationale Tagung (16 - 18.12.2011)[mehr]

19.10.11

Kann Musik heute einen Weg weisen zwischen Romantisierung und Ausbeutung von Natur? Ist Natur Umwelt? Oder Mitwelt? Vielfältige künstlerische Zugänge zu Natur prägen die Gegenwart. Die Konferenz hat den Anspruch, Musikwissenschaft einzubringen als Ansprechpartnerin im Rahmen des internationalen Diskurses um Klimawandel und Globale Erwärmung.
Themen sind: Musik und Umwelt, indigene Kulturen, Gender und Naturmythen, Sound scapes, globale Erwärmung und Kultur, Musik und Politik – mit Musikbeispielen aus Island, aber auch aus Deutschland, Kanada und dem Rest der Welt. Die Referentinnen und Referenten kommen aus Island, Lettland, der Schweiz, Kanada, Schweden, Großbritannien und Deutschland. Die Konferenz ist die Weiterführung der Tagung „Music and nature“, die im Mai 2011 in Kópavogur, Island, stattgefunden hat. Sie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Forschungsprojekt History|Herstory an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und isländischen Institutionen finanziert. Weitere Informationen finden Sie hier.

Was: International Conference

Wann: Dec 16-18, 2011

Wo: Hochschule für Musik und Tanz Köln, Kammermusiksaal

Wer: Prof. Dr. Annette Kreutziger-Herr, Dr. Bjarki Sveinbjörnsson

Konferenzsprache: englisch

Pressemitteilung des Fördervereins des Nationalen Jugendorchesters des Irak

Auszeichnung für Irakisches Jugendorchester durch den International Music Council[mehr]

05.10.11

Pressemitteilung des Fördervereins des Nationalen Jugendorchesters des Irak aus Anlass der Auszeichnung des Orchesters am 27. September 2011 durch den International Music Council beim 4th IMC World Forum on Music in Tallinn

(Tallinn/Bonn) Das Nationale Jugendorchester des Irak, das am 1. Oktober beim diesjährigen Bonner Beethovenfest sein Auslandsdebut gibt, wurde am 27. September durch den International Music Council im Rahmen des vierten IMC World Forum on Music in Tallinn durch eine „Commendation“ ausgezeichnet. Schirmherr des Jugendcamps, in dessen Rahmen die jungen irakischen Musiker in Bonn gastieren, ist Bundespräsident Christian Wulff.

Weitere Einladungen des Jugendorchesters zum Festival nach Edinburgh und Aix en Provence liegen vor.

Die Orchestermanagerin Gudrun Euler gab bei der Preisverleihung ihrer Hoffnung Ausdruck, dass die Auszeichnung und die große öffentliche Aufmerksamkeit, deren sich das Orchester derzeit erfreut, dabei helfen, dessen Zukunft zu sichern. Das Orchester in dem junge Kurden und Araber sunnitischen, schiitischen und christlichen Glaubens miteinander musizieren, ist für seine weitere Existenz auf finanzielle Hilfen angewiesen, so Will Frank als Mit-Vorstand des Fördervereins. Schon in diesem Jahr sind die Probleme groß, nachdem sich die kurdische Teilregierung überraschend aus der Mitfinanzierung des Sommerkurses des multiethnischen und multireligiösen Orchesters in Erbil zurückgezogen hat. Informationen über Orchester und Förderverein finden sich im Internet unter www.friends-nyoi.com.

Weitere Informationen
Gudrun Euler:
g.euler@friends-nyoi.com, Phone: +49-(0)171-8695842
Dr. Will Frank:
willfrank@hotmail.de

Die Preisträger stehen fest

Drei erste, zweite und dritte Preise sowie zahlreiche Sonderpreise:[mehr]

30.09.11

Das ist die Bilanz des Internationalen Musikwettbewerbs Köln

Zum Abschluss des Wettbewerbs präsentieren sich die Preisträger in zwei Konzerten. Am 01.10.2011 um 20:00 Uhr in der Kölner Philharmonie und am 02.10.2011 um 11:00 Uhr im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Insgesamt wurden Preisgelder in Hohe von 64.000 Euro, Anschlussengagements und weitere Sonderpreise vergeben.

Über den Sonderpreis für die beste zeitgenössische Interpretation eines Violinkonzerts in Höhe von 3000 Euro kann sich Mayu Kishima aus Japan freuen. Der Preis wurde von David Garrett verliehen. Zudem hat Mayu Kishima den ersten Preis der Kategorie Violine gewonnen. Den zweiten Preis erhielt Mariya Krasnyuk aus der Ukraine. Sie wurde zudem mit einem Förderpreis des Vereins Freunde junger Musiker Köln-Bonn e.V. ausgezeichnet. Der erst 19jährige russische Geiger Roman Kim freute sich über den 3. Preis in der Kategorie Violine.
Alle Finalteilnehmer der Kategorie Gesang kamen aus Korea. Hier konnte Han-Sung Yoo die Jury mit seinem Vortrag überzeugen und wurde mit dem ersten Preis belohnt. Zudem erhielt auch er einen Förderpreis des Vereins Freunde junger Musiker Köln-Bonn e.V. Den zweiten Preis erhielt Hyekyung Choi, den dritten Preis Gyungseok Han.
Am letzten Tag wurden die Preisträger der Kategorie Klavier ermittelt. Durchsetzen konnte sich hier Mayumi Sakamoto aus Japan. Der zweite Preis wurde an Sukyeon Kim aus Korea und der dritte Preis an Florian Noack aus Belgien vergeben.

Alle Preisträger auf einen Blick:

Kategorie Violine/RheinEnergieStiftungs-Preis
1. Preis / Sonderpreis für die beste zeitgenössische Interpretation
Mayu Kishima (24 Jahre, Japan)

2. Preis
Maria Krasnyuk (22 Jahre, Ukraine)

3. Preis
Roman Kim (19 Jahre, Russland)

Wieniawski Sonderpreis des Generalkonsulats der Republik Polen
Rosanne Philippens (24 Jahre, Niederlande)

Kategorie Gesang/Stiftung Helga und Paul Hohnen
1. Preis / gestiftet durch Metzler Private Banking und
Förderpreis der Freunde Junger Musiker Köln-Bonn e.V.
Han-Sung Yoo (26 Jahre, Republik Korea)

2. Preis
Hyekyung Choi (28 Jahre, Republik Korea)

3. Preis
Gyungseok Han (28 Jahre, Republik Korea)

Sonderpreis, gestiftet von Astrid Bscher
Rafael Bruck (29 Jahre, Deutschland)

Kategorie Klavier/Stiftung Tomassoni/gestiftet durch die PAN-KLinik
1. Preis / Orchesterpreis des WDR Rundfunkorchesters Köln
Mayumi Sakamoto (28 Jahre, Japan)

2. Preis
Sukyeon Kim (22 Jahre, Republik Korea)

3. Preis
Florian Noack (21 Jahre, Belgien)

Schülerpreis des Education-Projektes des Ursulinen-Gymnasiums und des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums Köln, gestiftet von der RheinEnergieStiftung Kultur Roman Kim (19 Jahre, Russland) Mayumi Sakamoto (28, Jahre Japan)

Publikumspreis
Nadine Sträter (25 Jahre, Deutschland)

Auf in die zweite Runde

Am Montag beginnt der 2. Durchgang des Internationalen Musikwettbewerbs Köln[mehr]

26.09.11

Nach einem, auf hohem künstlerischen Niveau stattgefundenen ersten Durchgang stehen die Teilnehmer für die zweite Runde des Internationalen Musikwettbewerbs Köln nun fest.

In der Kategorie Violine werden am morgigen Montag sechs Musiker um den Einzug ins Finale am Standort der HfMT in Wuppertal spielen:

  • Roman Kim,
  • Maria Krasnyuk,
  • Anton Govorun,
  • Rosanne Philippens,
  • Vladimir Shulyakovskiy,
  • Mayu Kishima.

Insgesamt zwölf Pianisten haben den Sprung in den zweiten Durchgang geschafft und können sich am Montag im Konzertsaal der Hochschule am Standort Köln in das Finale spielen:

  • Yoon, Hae-Sung
  • Chen, Shih-Wei
  • Kumarzhanova, Zamira
  • Gintov, Pavel
  • Kim, Suk Yeon
  • Huangci, Claire
  • Ouinteros F., Danor
  • Neller, Sergey
  • Sporov, Mikhail
  • Noack, Florian
  • Huang, Xiang
  • Sakamoto, Mayumi

Last but not least ringen dreizehn Sängerinnen und Sänger am Standort Aachen um die Möglichkeit, mit dem WDR Rundfunkorchester das Finale bestreiten zu dürfen:

  • Bruck, Rafael
  • Cho, Joo Hyun
  • Choi, Hyekyung
  • Guévar, Delphine
  • Han, Gyungseok
  • Hwang, Insu
  • Khachikyan, Bagdasar
  • Krummen, Maximilian
  • Lu, Yunfei
  • Martincevic, Iva
  • Seitz, Sebastian
  • Stanek, Kristina
  • Yoo, Han-Sung

David Garrett als Ehrenjuror beim Internationalen Musikwettbewerb Köln

Der Ausnahmegeiger ist bei der Finalrunde und beim Preisträgerkonzert dabei[mehr]

25.09.11

Einen besonderen Gast erwartet die Hochschule für Musik und Tanz Köln am kommenden Mittwoch bei der Finalrunde der Kategorie Violine in ihrem Haus in der Dagobertstraße.
David Garrett wird die bereits seit einigen Tagen tätige internationale Fachjury ergänzen und einen Sonderpreis für die beste zeitgenössische Interpretation eines Violinkonzerts vergeben.
Übereicht wird der Preis dann feierlich von Garrett in der Kölner Philharmonie am 1. Oktober 2011 während des Preisträgerkonzert des Wettbewerbs.

Die Hochschule freut sich auf den Besuch des Geigers, legt sie doch bei diesem Wettbewerb besonderen Wert auf eigene interpretatorische Ansätze und individuelle künstlerische Aussagen der Wettbewerbsteilnehmer und wer könnte hier besser einen Sonderpreis vergeben als David Garrett, der selber einen sehr eigenständigen und mutigen Weg in seiner Musikerkarriere gegangen ist - nicht immer frei von Kritik, aber international sehr erfolgreich.

Die Finalrunde, in der drei Teilnehmer um die Preise ringen, wird vom WDR Rundfunkorchester Köln unter der Leitung von Niklas Willén begleitet. Auf dem Programm stehen – je nach Finalteilnehmer – das Max Bruch Violinkonzert Nr. 2 oder das Violinkonzert Nr. 1 D-Dur von Sergej Prokofiev.

Die Finalrunde beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 6,--/erm. 4,-- Euro. Karten für die Veranstaltung gibt es eine Stunde vor Beginn an der Abendkasse.

Drei-Disziplinen-Kulturmarathon in Köln

Der Internationale Musikwettbewerb Köln startet am 22. September 2011[mehr]

08.09.11

Einladung zum Pressegespräch

An der Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie ihren Standorten Aachen und Wuppertal findet vom 22.09. bis 02.10.2011 der Internationale Musikwettbewerb Köln, in den Kategorien Gesang, Klavier und Violine statt. 76 Nachwuchskünstler zwischen 19 und 29 Jahren aus 16 Ländern treten vor eine ebenso internationale Jury, hochkarätig besetzt, Ehrenjuror der Kategorie Violine ist David Garrett.

Die Wettbewerbsdurchläufe der einzelnen Kategorien finden an den jeweilig vorgesehenen Standorten der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Gesang im neu bezogenen und eingerichteten Gebäude Aachen (Theaterstraße 16), Klavier in Köln (Unter Krahnenbäumen 87) und Violine in Wuppertal (Sedanstraße 15. Das Finale aller Kategorien wird im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln am Hochschulstandort Köln ausgerichtet. Das Preisträger Konzert ist am 01.10.2011 in der Kölner Philharmonie. Am 02.10.2011 folgt ein Matineekonzert im Konzertsaal der Hochschule mit den 2. + 3. Preisträgern.

Um Sie über den Wettbewerb ausführlich zu informieren,
laden wir Sie herzlich zu einem Pressegespräch am

15. September 2011, 12: 00 Uhr, Raum 14
Hochschule für Musik und Tanz Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

ein.

Informationen zu diesem Ereignis, dessen Verlauf, den Teilnehmern, den Förderern und der Preisverleihung erhalten sie im Gespräch mit Prof. Reiner Schuhenn, Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln und Prof. Georg Quander, Kulturdezernent der Stadt Köln. Wir freuen uns auf Sie!

Melden Sie uns Ihre Teilnahme am Pressegespräch:

Frau Dr. Heike Sauer (Heike.sauer@hfmt-koeln.de)

Leiterin Stabstelle I
PR und Veranstaltungsorganisation
Hochschule für Musik und Tanz Köln

Für den Fall, dass es Ihnen nicht möglich ist am Gespräch teilzunehmen, schicken wir Ihnen gerne auf Anfrage Informationen per Mail zu.

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.

Hochschulvereinbarung NRW 2015 unterzeichnet

Landesregierung garantiert Grundfinanzierung[mehr]

08.07.11

Die Landesregierung und die 37 öffentlich-rechtlichen und staatlichen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen haben am 6. Juli 2011 in Düsseldorf die "Hochschulvereinbarung NRW 2015" unterzeichnet. Die von allen Hochschulrektorinnen und -rektoren, Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Finanzminister Dr. Norbert Walter-Borjans unterschriebene Vereinbarung garantiert den Hochschulen und Universitätskliniken finanzielle Planungssicherheit.
Zu den zentralen Elementen der "Hochschulvereinbarung NRW 2015" gehören die Garantie einer gleichbleibenden Grundfinanzierung von mindestens 4,5 Milliarden jährlich auf der Basis des Haushaltsjahrs 2010 und das Zugeständnis, die Hochschulen bis 2015 von globalen Minderausgaben und Ausgabensperren auszunehmen.

"Die Universitäten begrüßen die Hochschulvereinbarung NRW 2015 mit der Landesregierung. Die so geschaffene Planungssicherheit ist für die Universitäten unverzichtbar - insbesondere vor dem Hintergrund der steigenden Studiennachfrage und des doppelten Abiturjahrgangs im Jahr 2013", sagte die Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz der Universitäten, Frau Professor Dr. Ursula Gather.
"Angesichts der Sparpläne, die in vielen Bundesländern diskutiert werden, sind die Fachhochschulen erleichtert, dass die Hochschulvereinbarung in Nordrhein-Westfalen nun eine gewisse Planungssicherheit bietet und die Hochschulen angesichts stark gestiegener Studierendenzahlen und neuer Aufgaben von größeren Kürzungen verschont bleiben", sagte Frau Prof. Dr. Beate Rennen-Allhoff, Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen. "Gerade für die Kunst- und Musikhochschulen, die strukturell gegenüber den Universitäten und Fachhochschulen eher klein ausfallen, ist eine stabile und auf Nachhaltigkeit basierende Finanzierung unverzichtbar", ergänzte der Sprecher der Landesrektorenkonferenz der Kunst- und Musikhochschulen, Prof. Reiner Schuhenn. "Anders ließe sich die Exzellenz dieser Häuser, die allesamt auf ein weltweites Renommee verweisen können, nicht aufrechterhalten."

Zentrale Elemente der "Hochschulvereinbarung NRW 2015" sind:

4,5 Milliarden-Grundfinanzierungs-Garantie
Zusätzliche Mittel für zusätzliche Studienanfänger Keine haushaltswirtschaftlichen Restriktion für Hochschulen bis 2015 Gegenfinanzierung der Exzellenzinitiative Anteiliger Ausgleich der Besoldungs- und Tariferhöhungen Verbesserung von Studium und Lehre Verringerung der Studienabbrecherquote
Auf- und Ausbau Diversity Management an Hochschulen Öffnung der Hochschulen für beruflich Qualifizierte Ausweitung der Weiterbildungsangebote der Hochschule

Internationaler Musikwettbewerb Köln

186 Bewerber wetteifern um den Einzug in die nächste Runde[mehr]

05.07.11


Die Hochschule für Musik und Tanz Köln führt vom 22.09.- 01.10.2011 den Internationalen Musikwettbewerb in den Bereichen Violine, Klavier und Gesang durch. Die 1. Auswahlrunde, über die Internetplattform Youtube endet mit 186 Bewerbern.

Das Bewerbungsverfahren erfolgt erstmalig über Youtube, eine Internetplattform auf der weltweit kostenfrei Videos angesehen und hochgeladen werden können. Die Internetplattform Youtube bietet ein, im höchsten Maß innovatives Auswahlverfahren, das prinzipiell Jedem die Möglichkeit bietet, an dem Wettbewerb teilzunehmen.

Die Wettbewerbsteilnahme ergibt sich durch das Hochladen eines Videos, das das Vorspiel von Stücken nach Repertoireanforderungen enthält. Der Bewerbungszeitraum endet am 15.06.2011 mit 186 Bewerbungen aus verschiedensten Nationen. Die Jury, für die einzelnen Kategorien trifft eine Vorauswahl, sodass am 23.09. bzw. 24.09.2011 die erste Wettbewerbsrunde mit reduzierter Teilnehmerzahl (maximal 36 Teilnehmer) in Köln, Aachen und Wuppertal stattfindet.

Für Interessierte bietet sich die Möglichkeit, unter der Internetadresse www.youtube.com/user/imwk2011 Einsicht in die Videos der Bewerber zu nehmen.

Informationen
Veranstalter: Hochschule für Musik und Tanz Köln
                      Unter Krahnenbäumen 87
                      50668 Köln
Internet: www.imwk.hfmt-koeln.de

Großes Fest der Kölner Partnerstädte

Oberbürgermeister Jürgen Roters eröffnet Bühnenprogramm auf dem Heumarkt[mehr]

30.06.11

Köln hat Freunde weltweit. Das belegt die Anzahl der Partnerstädte eindrucksvoll: 21 Städte auf vier Kontinenten pflegen den besonderen Kontakt zu Köln. Deshalb findet unter dem Motto „Köln weltweit“ ein großes Städtepartnerschaftsfest auf dem Heumarkt statt.

Am Samstag, 9.Juli 2011, wird Oberbürgermeister Jürgen Roters das bunte Bühneprogramm um 15 Uhr eröffnen. Künstlerinnen und Künstler der Hochschule für Musik und Tanz Köln, die Jazz Big Band der Cork School of Music sowie der Geiger Igor Epstein treten auf. Für sportliche Unterhaltung sorgt die interkulturelle Straßenfußball-Liga „Köln kickt“. Außerdem zeigen Kinder- und Jugendliche des Zirkus „Linoluckynelli“ ihre akrobatischen Kunststücke.

Neben dem Unterhaltungsprogramm gibt es umfangreiche Informationen der einzelnen Vereine zur Förderung der Städtepartnerschaften und weiterer international tätiger
Vereine und Organisationen, die sich von 15 bis 19 Uhr mit Ständen auf dem Heumarkt präsentieren.

Hinweis an die Redaktionen: Wir bitten um Ankündigung des Festes und laden Sie herzlich zu Teilnahme und Berichterstattung ein.

Nikolaus Harnoncourt erhält Ehrenpromotion der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Feierliche Verleihung der Auszeichnung am 10. Juni 2011 im Kammermusiksaal[mehr]

06.06.11

Zum ersten Mal in ihrer langjährigen Geschichte verleiht die Hochschule für Musik und Tanz Köln einen Ehrendoktortitel an eine herausragende künstlerische Persönlichkeit. Mit Nikolaus
Harnoncourt wird eine der prägendsten und faszinierendsten Wegbereiter der Historischen Aufführungspraxis geehrt, der neben seiner künstlerischen Arbeit auch viele Jahre seine
Erfahrungen und sein Wissen an Studierende vermittelt hat. 20 Jahre lang unterrichtete er als Professor für Aufführungspraxis an der Musikuniversität Mozarteum in Salzburg.

Die Entscheidung, Nikolaus Harnoncourt mit dieser Auszeichnung zu ehren, wurde auf Vorschlag des Rektorats der Hochschule im Promotionsausschuss erörtert und vom Senat der
Hochschule beschlossen. Dabei orientierte man sich an denen in der Promotionsordnung festgelegten Kriterien, die besagen, dass die Verleihung der Ehrendoktorwürde an ausgezeichnete wissenschaftliche Leistungen oder ausgezeichnete künstlerische Leistungen im Bereich Musik geknüpft ist. Innovation (Weiterentwicklung oder Erweiterung der Ausdrucksund
Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der Musik), Kontinuität der künstlerischen oder wissenschaftlichen Arbeit und Internationalität sind zudem weitere Kennzeichen die eine
ausgewählte Persönlichkeit auszeichnen.

Zudem lag es nahe, mit Nikolaus Harnoncourt einen Künstler zu ehren, der mit der großen Bandbreite seines künstlerischen, wissenschaftlichen und pädagogischen Wirkens, die
Ausbildungsbreite einer Musikhochschule ideal repräsentieren kann. Mit ihm wurde eine Persönlichkeit gefunden, die sich der Aufführungspraxis von Musik der Renaissance bis zur Klassik sowie der Spieltechnik und Klangmöglichkeiten alter Instrumente gewidmet hat, deren Arbeit als Dirigent jedoch sowohl im symphonischen Repertoire als auch im Musiktheater über die Wiener Klassik, das romantische Repertoire bis ins 20. Jahrhundert geführt hat. Auch als Autor vielbeachteter Bücher, die in über 20 Sprachen übersetzt wurden, und als Pädagoge
vermittelt Harnoncourt seine Einsichten über das Dialogische der Musik.

Nikolaus Harnoncourt wird am Freitag, 10.06.2011 von 10.00 bis 12.00 Uhr mit dem Ensemble des Instituts für Alte Musik der Hochschule für Musik und Tanz Köln Werke von Muffat, Biber
u.a. öffentlich proben und erläutern. Um 14.00 Uhr findet die offizielle Ehrenpromotionsfeier im Kammermusiksaal statt. Prof. Konrad Junghänel, Prof. Pierre-Laurent Aimard und Prof. Anthony Spiri werden als Laudatoren erwartet.

Das Institut für Kraftfahrzeuge (ika) und das Institut für Neue Musik der Hochschule für Musik und Tanz Köln (ifnm-hfmt) veranstalten Ideen­wettbewerb „Sound of E-Motion“

Ziel des Wettbewerbs ist die Ideenfindung für eine ansprechende Klang- und Geräuschgestaltung von Elektrofahrzeugen. Hierfür soll ein „stummes“ Referenzvideo einer Fahrt mit einem Kleinwagen unter musikalischen Gesichtspunkten vertont werden. Das Video beschreibt grundsätzliche Fahrsituationen in der Innen- und Außenperspektive für eine Stadtfahrt. Die Kompositionen sollen sowohl eine sichere Wahrnehmung des Elektrofahrzeugs ermöglichen, als auch die Elektromobilität emotional ansprechend ausgestalten. Die besten Vorschläge werden mit Preisgeldern von bis zu 1000 Euro prämiert.

Teilnehmen können alle Studierenden an Musikhochschulen in Deutschland. Das Video ist auf der YouTube-Seite der Hochschule für Musik und Tanz Köln und als Podcast auf der Internetseite Seite der Hochschule für Musik und Tanz Köln zum Download eingestellt. Weitere Details zur Aufgabenstellung bzw. zum aktuellen Stand der Geräuschgestaltung für Elektrofahrzeuge können von der Website des Instituts für Neue Musik abgerufen werden.

Pressekontakt:
RWTH Aachen University ika - Institut für Kraftfahrzeuge
Kathrin Noreikat
Steinbachstraße 7, 52074 Aachen
Telefon: +49 241 80 27536; Fax: +49 241 80 22147
E-Mail: noreikat@ika.rwth-aachen.de

Institutskontakt:
Institut für Neue Musik
Hochschule für Musik und Tanz Köln
Prof. Johannes Schöllhorn
Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

Institut für Kraftfahrzeuge
RWTH Aachen University
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Lutz Eckstein
Steinbachstr. 7, 52074 Aachen

Hochschule für Musik und Tanz Köln vergibt Stipendien

Preisträger von Jugend musiziert reisen nach Montepulciano[mehr]

28.04.11

Erstmalig vergibt die Hochschule für Musik und Tanz Köln

drei Stipendien an die Gewinner des Landeswettbewerbs "Jugend

musiziert". Die Preisträger der Kategorie Klavier, Harfe und Gesang

erhalten zusätzlich zu ihrem ersten Preis als Sieger des Landeswettebwerbs von

der Hochschule einen weiteren Preis in Form eines Stipendiums. Dieses

Stipendium ermöglicht ihnen die Teilnahme an einem Meisterkurs in ihrem

jeweiligen Fach bei einem international renommierten Künstler an der

Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Montepulciano, die

sich in Trägerschaft der Hochschule für Musik und Tanz Köln befindet. Somit

stärkt die Hochschule einerseits den vom Deutschen Musikrat getragenen

Wettbewerb "Jugend musiziert", fördert andererseits aber auch

zugleich den hochbegabten künstlerischen Nachwuchs auf Landesebene.

 

Diese zusätzliche Auszeichnung wird vom Prorektor der

Hochschule, Prof. Joachim Ullrich im Rahmen des Preisträgerkonzertes in der

Tonhalle Düsseldorf am 1. Mai 2011 überreicht.

„Birthday Greetings from Cologne“

Festival zum 70. Geburtstag von BOB DYLAN[mehr]

04.04.11

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 24. Mai 2011 wird Bob Dylan siebzig Jahre alt. Zu diesem Anlass findet in Köln vom 12. Mai bis zum 3. Juni ein Festival, oder besser: eine Reihe von Veranstaltungen statt, gewidmet dem
Singer/Songwriter, dem Dichter, dem Filmemacher, dem interdisziplinären Künstler, dem Popstar, der Ikone, dem Gesamtkunstwerk Bob Dylan.

Es gibt insgesamt rund ein Dutzend Konzerte, Lesungen, Gespräche, Vorträge, Filme und Ausstellungen zum Thema Bob Dylan.

Seit Mitte 2010 ist das Vorhaben in Planung. Veranstalter und Partner des dezentralen Festivals sind u. a. der Kölnische Kunstverein, das Literaturhaus Köln, das Museum für Angewandte Kunst Köln, das Museum Ludwig, die Hochschule für Musik und Tanz Köln, das Schauspiel Köln, der Westdeutsche Rundfunk. Gefördert wird „Birthday Greetings from Cologne“ vom Kulturamt Köln, präsentiert von Stadtrevue und kölncampus. Die Anregung zu dem ungewöhnlichen Festival kam von der Kölner Galeristin Gabriele Rivet, die Koordination hat der Musiker und Kurator Dirk Raulf übernommen.

Eingeladen zu musikalischen, künstlerischen, musikwissenschaftlichen, filmischen und literarischen Beiträgen sind u. a. Meret Becker, Erdmöbel, das Ensemble des Schauspiel Köln, Lutz Ellerbrock, Daniel Kothenschulte, Wenzel & Band, Christiane Rösinger, Franz Dobler, Deep Schrott, Thomas Meinecke, Klaus Walter, Frank Witzel.

Im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln findet am 24. Mai das Konzert „Ballad(s) of a Thin Man – Bob Dylan revisited“, mit Abschlusspräsentationen und Projekten der Studierenden des Fachbereichs Pop/Jazz statt.

Umfassende Informationen und eine Terminübersicht erhalten Sie unter www.dylan-koeln.de

Wir laden Sie herzlich ein zu einer gemeinsamen Pressekonferenz der beteiligten Partner am Mittwoch, den 6. April 2011, um 11.00 Uhr im Literaturhaus Köln, Schönhauser Straße 8, 50968 Köln, Tel.:0221-995558-12.

Das Festival hat unüblicherweise kein zentrales Büro. Sie erreichen uns aber jederzeit unter der E-Mail-Adresse kontakt@dylan-koeln.de, über unsere Website oder über die genannten Partner. Über Ihr Interesse würden wir uns freuen.

Für das Festival grüßt herzlich

Dirk Raulf

 

 

 

 

 

18.03.11

 

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln wird ab der Spielzeit 2011.12 neben der Folkwang Universität der Künste Essen neuer Partner für das „Junge Ensemble“ des Musiktheaters im Revier Gelsenkirchen. Diese neue Kooperation möchten wir Ihnen am Donnerstag, dem 23. März um 15.00 Uhr im Rahmen einer Pressekonferenz präsentieren, zu der ich Sie herzlich ins Foyer des Musiktheaters einlade.

Als einziges Opernstudio der Region steht das „Junge Ensemble“ am MiR seit Beginn der Spielzeit 2008.09 für eine erfrischende und fruchtbare Zusammenarbeit mit jungen Sängern. Im Wechselspiel zwischen Theater und Hochschule erproben die Studierenden ihr Können auf der MiR-Opernbühne und haben die Möglichkeit, mit erfahrenen Regisseuren unter Praxisbedingungen zu arbeiten

Auf Ihre Fragen zur neuen Partnerschaft freuen sich Prof. Reiner Schuhenn, Rektor der HfMT Köln, Gesangspädagoge Prof. Mario Hoff, Dr. Heike Sauer, Öffentlichkeitsarbeit HfMT Köln, Michael Schulz, MiR-Generalintendant und Jörg Stephan, Personalchef des Musiktheaters.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

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Gidon Kremer gibt ein Benefizkonzert in der Hochschule für Musik und Tanz

Exklusives Konzert in Köln für Yehudi Menuhin LiveMusicNow Köln e.V.[mehr]

10.03.11

10-jähriges Jubiläum von Yehudi Menuhin LiveMusicNow Köln e.V. (LMN) - aus diesem Anlass wird der weltbekannte Geiger Gidon Kremer zu Ehren seines großen Mentors Yehudi Menuhin ein Benefizkonzert für den Verein LiveMusicNow Köln geben, als Hommage an Menuhins Vermächtnis für die Menschen. Viele Menschen in Köln und Umgebung, die selbst nicht zur Musik kommen können, haben durch die Arbeit vor Ort in sozialen Einrichtungen erleben dürfen, was Yehudi Menuhin ins Leben gerufen hat - Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude!

Sonntag, den 27. März 2011,
18.00 Uhr
Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln,

Unter Krahnenbäumen 87,
50668 Köln.
Anschließend findet ein Empfang mit Imbiss statt.

Gidon Kremer, Violine,
Giedre Dirvanauskaite, Violoncello
und Khatia Buniatishvili, Klavier:

A. Enesco  Impressions d´Enfance für Violine und Klavier op. 2
C. Franck   Klaviertrio Nr. 1 fis-Moll op. 1 / 1
P. Tschaikowsky  Klaviertrio a-Moll op. 50

Der gemeinnützige Verein Yehudi Menuhin LiveMusicNow verdankt seine Gründung dem berühmten Geiger und Philanthropen Lord Yehudi Menuhin. Seine Idee war es, durch Musik Trost und Heilung zu Menschen in schwierigen Lebensumständen zu bringen und gleichzeitig die künstlerische und menschliche Reife hochbegabter junger Musiker zu fördern. LiveMusicNow Köln e.V. organisiert seit 10 Jahren Konzerte in sozialen Einrichtungen gemeinsam mit ausgewählten Studierenden der HfMT Köln. Die LMN-Konzerte werden ehrenamtlich organisiert. Die Honorare der Musiker dagegen werden durch Spenden und den Erlös aus den Benefizkonzerten finanziert.

Karten zu 45 Euro zu bestellen über E-Mail: alexander.krahe@netcologne.de

Mitglieder der Presse sind herzlich eingeladen, an dem Ereignis teilzunehmen.

www.livemusicnow-koeln.de und www.hfmt-koeln.de


Kontakt für Rückfragen an die Presse:

Nicola Schoeller,
LiveMusicNow Köln,
nhschoeller@web.de,
Tel 0178 2788989

Dr. H. Sauer, Hochschule für Musik und Tanz Köln

Das Asasello Quartett an der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Am 15.02.2011 findet ein weiteres Konzert der Kammermusikreihe „Spitzentöne“ statt[mehr]

25.01.11

Am 15.02.2011 um 19.30 Uhr wird das Asasello Quartett an der Hochschule für Musik und Tanz Köln zu Gast sein. Das Konzert ist Bestandteil der hochschuleigenen Kammermusikreihe „Spitzentöne“, die von den Förderern der Hochschule für Musik und Tanz Köln initiiert und finanziert wird. Seit 2010 finden unter diesem Namen regelmäßig Konzerte im Konzertsaal der HfMT Köln statt.

Das im Jahr 2000 gegründete Asasello Quartett kann nahezu als multikulturell bezeichnet werden, denn es besteht aus Musikern aus Russland, der Schweiz und Österreich. Im Jahr 2003 wurde das Ensemble in der Meisterklasse des Alban Berg Quartetts in Köln aufgenommen und studierte Neue Musik bei David Smeyers an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Das Quartett gibt seit 2003 internationale Konzerte und war bereits auf Tourneen in Ungarn, Russland, den Niederlanden und in England. 2005 und 2007 nahmen die Musiker zwei CDs in Eigenproduktion auf, was ihnen durch mehre Preise und Förderungen ermöglicht wurde. Im September 2009 gewann das Asasello Quartett den zweiten Preis beim ersten internationalen Kammermusikwettbewerb in Hamburg und kürzlich wurden sie vom Verband der Deutschen Konzertdirektionen mit dem Musikpreis 2010 ausgezeichnet.

Am 15.02. werden Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart, Aleksandra Gryka, Sergej Newski und Robert Schumann zu hören sein. Im Anschluss an das Konzert wird Andreas Braun (Konzertbüro Andreas Braun, Vorstandsmitglied im Verein der Förderer der HfMT Köln) ein Gespräch mit den Künstlern führen.

Der Eintritt beträgt 10 bzw. 5 Euro. Hochschulangehörige haben freien Eintritt. Die Tickets sind über KölnTicket zu erhalten. Weitere Konzerte dieser Reihe werden über das Jahr verteilt das Alliage Quintett (12.04.2011), das Liedduo Christoph Prégardien und Michael Gees (17.05.2011), das Amarillys Quartett (11.10.2011) und das Benjamin Schaefer Trio (8.11.2011) geben.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Hochschule (www.hfmt-koeln.de).

Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Preis 2011 geht an Kölner Studierende

Anna Lucia Richter (Gesang) und Christoph Schnackertz (Klavier) gewinnen den ältesten deutschen Musikwettbewerb[mehr]

20.01.11

Vom 13. bis 16. Januar 2011 fand in Berlin der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerb statt. Der erste Preis dieses ältesten deutschen Musikwettbewerbs geht in der Sparte Gesang an Anna Lucia Richter (Klasse Prof. K. Kelly-Moog). Sie erhält ein Preisgeld in Höhe von 3600,-- Euro. Die hochkarätig besetzte Jury fand aber auch die künstlerische Leistung des begleitenden Pianisten so herausragend, dass ein eigener Zusatzpreis kreiert wurde. Dieser geht an Christoph Schnackertz (Klasse Prof. Jürgen Glauß).

Der Wettbewerb um den Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Preis wird jährlich von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz an außergewöhnlich begabte, fortgeschrittene Studierende der Musikhochschulen in der Bundesrepublik Deutschland vergeben. Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen führt den Wettbewerb durch. Traditioneller Austragungsort ist die Universität der Künste Berlin; dort gaben die Laureaten im großen Konzertsaal am 16. Januar ein vielbeachtetes Preisträgerkonzert.

Masterclass und Transatlantische Bachsoirée : Juilliard Violinist Prof Lewis Kaplan in Köln

Auf Einladung des Rektorats und der Dekanin Frau Prof Ariadne Daskalakis fand am 15. November eine spektakuläre Violin-Masterclass im Kammermusiksaal der HfMT statt.[mehr]

09.12.10

Lewis Kaplan, international renommierter Violinist und Musikpädagoge und Nachfolger des legendären Iwan Galamian an der Juilliard School of Dance, Drama and Music, war von New York in die Domstadt gekommen, um so symbolisch das Projekt „transatlantic music“ zu starten. Kaplan zeigte sich begeistert von der Begegnung mit sieben exzellent vorbereiteten Studenten der HFMT Violin-Professoren.

Ein fasziniertes Publikum aus Studenten und auch Dozenten verschiedener Fakultäten erlebte work in progress in der inspirierenden Masterclass von Professor Kaplan mit Werken von Bach, Beethoven, Tschaikowsky, Ravel , Ysaye und Wienawski .

Bei einer „transatlantischen Bachsoirée“ im Excelsior Hotel Ernst, zu dem das Amerika Haus NRW am Abend des 16. November geladen hatte, kam es zu einer weiteren Begegnung von New Yorker und Kölner Musiktradition. Es begann nach einführenden Worten von Eveline Metzen und Prorektor Prof. Joachim Ullrich mit einer lecture performance von Professor Lewis Kaplan „Bach, God and Numbers“ zu Johann Sebastian Bachs d-moll Chaconne. In einem anschließenden Gespräch mit dem Intendanten der Kölner Philharmonie, Louwrens
Langevoort, ging es um Kaplans Leben, seiner Liebe zu Bach und zur Musik und auch um das Projekt „transatlantic music“. Der Amerikaner mit langjähriger Deutschland-Verbindung lieferte gute Gründe für einen solchen Austausch vom Hudson an den Rhein und umgekehrt.

Den Ausklang bildete das von Ariadne Daskalakis für diese spezielle Besetzung arrangierte Quartett Fassung des Doppelkonzerts (BWV 1043) von Johann Sebastian Bach. Es spielten Studenten der HfMT: Fumiko Ishida (Cembalo), Nina Liepe und Mariya Krasnyuk (Violine), Shen zi Guo (Celllo), die von einem begeisterten Publikum mit viel Applaus gefeirt wurden.

„Die künstlerische Qualität der Kölner Studenten hat mich sehr beeindruckt. Ich freue mich schon auf meinen nächsten Köln-Besuch im Mai 2011,“ so Professor Lewis Kaplan im Anschluss an diesen Auftakt zum Austauschprojekts zwischen der Juilliard School und der HfMT. Denn im kommenden Frühjahr wird er in Begleitung von fünf Juilliard Studenten zu einem knapp 10-tägigen Besuch an die HfMt komen. Zusammen mit den deutschen Studenten und Professoren, werden sie dann ein Programm aus gemeinsamen Masterclasses und Konzerten, sowie ein ergänzendes Kulturprogramm absolvieren.

Das „transatlantic music“- Projekt wird getragen von der Unterstützung der Rektoren beider am Projelkt beteiligter Hochschulen, President Polisi von der Juilliard School und Prof. Schuhenn von der HfMT. Besonder Dank gilt auch dem deutschen Generalkonsul in New York, Dr. Horst Freitag, der sich seit langem für die Verbindung der Juilliard School mit Deutschland engagiert. Wir freuen uns, dass der deutsche Botschafter in den USA, Dr. Klaus Scharioth, die Schirmherrschaft über das Projekt „transatlantic music“ übernommen hat. Hoffnungen richten sich nun an den DAAD und sein Förderprogramm für den internationalen Austausch von Musikhochschulen. Vor allem aber freuen wir uns über die Kooperation mit dem Amerika Haus NRW und danken insbesondere Frau Eveline Metzen für ihre tatkräftige Unterstützung.

Auf finanzielle Hilfe bleibt das Projekt angewiesen. Spendenbescheinigungen erteilt der Verein der Förderer der Hochschule für Musik und Tanz www.foerderer-hfmt.de/spende.htm.

Claudia v. Arnim


Choreographie – Medien – Gender

Eine interdisziplinäre Tagung vom 1. - 3. Juli 2011 am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz in Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien Köln[mehr]

06.12.10

Choreographie und Medien stehen in einem engen Wechselverhältnis. Aufgrund der Omnipräsenz von Medien auf der Bühne und in Dokumentationsverfahren ist die wechselseitige Beziehung mittlerweile ein zentrales Thema in der interdisziplinär ausgerichteten Tanzforschung. Allerdings ist – bis auf wenige Ausnahmen – eine kritische Analyse dieser Konstellation von Tanz und Medien im Hinblick auf Genderfragen ein nur wenig untersuchtes Feld – und das, obwohl genderspezifische Konstellationen sich nicht nur in Bezug auf ästhetische und medieninnovative Dimensionen, sondern auch in Bezug auf den Zugang zu und die Sozialisierung mit Medien konstatieren lassen.

Eine gendertypische Aufteilung scheint sich dabei auch in den Aneignungsverfahren von tänzerischen und choreographischen Kompetenzen zu manifestieren. Vor diesem Hintergrund möchte sich die 5. Choreographie-Tagung am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit der wechselseitigen Beziehung von Choreographie, Medien und Gender auseinander setzen und aufzeigen, wie deren Analyse einen gewichtigen Beitrag in der Neuverhandlung von Gender-Konzeptionen als choreographierte Medienereignisse leisten kann.

Ziel ist es dabei, sowohl einen interdisziplinären Austausch anzuregen, als auch einen Ausgangspunkt für die feste Verankerung eines Medien- und Genderschwerpunkts im Ausbildungsprofil des ZZT und des neu etablierten Studiengang M.A. Tanzwissenschaft zu setzen. Die Tagung versteht sich dabei als ein Forum, um theoretisches und praktisches Wissen zusammen zu bringen und findet in Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) statt.

Konzeption: Prof. Dr. Yvonne Hardt und Anna-Carolin Weber M.A. (HfMT Köln)
In Kooperation mit: Prof. Dr. Marie-Luise Angerer (KHM Köln)
Veranstaltungsort: Zentrum für Zeitgenössischen Tanz,
Hochschule für Musik und Tanz Köln,
Turmstr. 3-5, 50733 Köln
Kontakt für weitere Informationen: anna-carolin.weber@hfmt-koeln.

Neuer Masterstudiengang bei Prof. Pierre-Laurent Aimard an der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Ab dem Wintersemester 2010/11 wird der Studiengang Neue Klaviermusik angeboten[mehr]

02.12.10

Erstmals können Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln in diesem Semester den neuen Masterstudiengang Neue Klaviermusik bei Prof. Pierre-Laurent Aimard belegen. Der Studiengang richtet sich an hochqualifizierte Pianistinnen und Pianisten, die speziell die Arbeit mit der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts vertiefen möchten.

Mit Prof. Pierre-Laurent Aimard verfügt die Hochschule in ihrem Kollegium über einen weltweit renommierten Spezialisten für das zeitgenössische Klavier-Repertoire. Aimard wurde 1957 in Frankreich geboren und studierte am Pariser Konservatorium. Mit zwölf Jahren lernte Aimard Olivier Messiaen kennen und wurde in kurzer Zeit zum berufenen Interpreten von dessen Werken. Er gilt als zentrale Persönlichkeit in der
Zeitgenössischen Musik und arbeitete über 15 Jahre eng mit György Ligeti.

Der von der Hochschule gegründete neue Studiengang ist sehr facettenreich. Er beinhaltet eine Fülle von Lehrangeboten in den Bereichen Instrumentalpraxis, Kammermusik/Ensemble und Theorie der Neuen Musik/Komposition. Studierende die anstreben Mitglied in einem Ensemble für Neue Musik zu werden, werden in diesem Studiengang ideal auf ihren weiteren künstlerischen Werdegang vorbereitet. Durch das vor kurzem gegründete Institut für Neue Musik wird den Studierenden zudem ein lebhaftes und kreatives Umfeld geschaffen.

Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2011/2012 endet am 1. März 2011. Weitere Informationen zu diesem Studiengang finden Sie auf der Homepage der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Tanzstudenten kreieren eigene Stücke

Das Projekt Junge Choreographen 2011[mehr]

26.11.10

Kurze Choreographien (17. - 18.02.2010) von und mit StudentInnen des Zentrums für Zeitgenössischen Tanz der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Junge Choreographen zeigt alljährlich Choreographien von Studenten, die hier Raum zur Verwirklichung eigener Ideen, interdisziplinärer Ansätze und zu tänzerischen Reflexionen etablierter künstlerischer Arbeitsmethoden haben. Erstmalig besteht in diesem Jahr die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit dem Master Angewandte Tanzwissenschaft, der im Oktober am Zentrums für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) gestartet ist. Anders als in kleineren Formaten wie dem Open Space, die Bewegungsstudien oder erste Recherchen zeigen, sind bei den Jungen Choreographen choreographische Arbeiten zu sehen, die bereits Ergebnis eines umfangreichen Feedbackprozesses sind.

Leitung: Prof. Vera Sander, Prof. Dr. Yvonne Hardt und Katarina Kleinschmidt
Termin: 17. und 18. Februar 2011 um 20 Uhr
Zentrums für Zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Ort: Studiotheater ZZT, Turmstrasse 3-5, Köln-Nippes

Chopin Klavier-Wettbewerb der an der Hochschule für Musik Köln

Drei Tage lang findet der Wettbewerb der Kurd Aschenbrenner Stiftung statt.[mehr]

25.11.10

Vom 8. bis 10. Dezember 2010 findet zum wiederholten Mal an der Hochschule für Musik und Tanz Köln der Chopin Wettbewerb der Stiftung Kurd Aschenbrenner statt. Dieser Wettbewerb richtet sich an Studierende der vier NRW Musikhochschulen Detmold, Düsseldorf, Essen und Köln sowie an Studierende der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und wird im dreijährigen Turnus veranstaltet.

Schon seit 1983 wird der Wettbewerb an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ausgetragen. Kurd Aschenbrenner, Generalmanager einer Versicherung in Hamburg, war Chopinliebhaber. Nach jahrelangen Selbstversuchen einen Chopinschen Walzer so auf dem Klavier zu spielen, wie er es selbst innerlich hörte gab Aschenbrenner auf und stiftete nach seiner Pensionierung der Hochschule für Musik und Tanz Köln den Chopin Wettbewerb.

Der Zeitpunkt für die Durchführung des Wettbewerbs könnte nicht besser gewählt sein. Anlässlich des 200. Geburtstags von Fryderyk Chopin wurde das Jahr 2010 zum Chopin-Jahr erklärt. Auf der ganzen Welt finden Tausende von Konzerten, Seminaren, Ausstellungen und Gedenkfeiern statt, mit denen der große polnische Komponist gewürdigt wird. Das Generalkonsulat der Republik Polen in Köln stiftet dem Gewinner des Wettbewerbes in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Fremdenverkehrsamt in Berlin und dem Nationalen Fryderyk Chopin Institut in Warschau eine Konzertreise nach Polen. Dort wird der Gewinner im Jahr 2011 ein Konzert in Warschau oder in der Chopin Geburtsstätte Zelazowa Wola spielen.

Die Jury setzt sich aus Lehrenden der Hochschulen für Musik in Detmold, Düsseldorf, Essen, Hannover und Köln zusammen. Am 10.Dezember 2010 findet um 19.30 Uhr das Preisträgerkonzert im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Das Preisträgerkonzert sowie die einzelnen Runden sind öffentlich.




 

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