Pressemitteilungen

Aktuelle Pressemitteilungen der Hochschule
für 2010

 

Lexikon: Musik und Gender Antworten

Prof. Dr. Melanie Unseld und Prof. Dr. Annette Kreutziger-Herr

08.07.10

Haben Sie sich schon einmal über einen Harfenisten oder eine Posaunistin gewundert? Warum erleben wir so selten Dirigentinnen oder Schlagzeugerinnen? Warum spricht die Musikanalyse vom „Tongeschlecht“? Werden Vorstellungen der Maskulinität im Heavy Metal bestätigt oder aufgelöst? Und auf welche Art werden Geschlechternormen auf der Opernbühne verhandelt? – Auf diese und viele ähnliche Fragen gibt das Lexikon Musik und Gender Antworten, das von den Musikwissenschaftlerinnen Prof. Dr. Melanie Unseld, Universität Oldenburg) und Prof. Dr. Annette Kreutziger-Herr, Hochschule für Musik und Theater Köln, herausgegeben wurde und soeben in den Verlagen Bärenreiter und Metzler 2010 erschienen ist.

Das Lexikon vereint zum ersten Mal genderrelevante Themenfelder der Musik und ihrer Geschichte in einem kompakten Lese- und Nachschlagewerk. Ein historischer Teil vermittelt überraschende Einblicke in die Musikgeschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

Der lexikalische Teil beinhaltete Sachartikel zu Schlagworten der musikwissenschaftlichen Genderforschung sowie Personenartikel zu ausgewählten Frauen aus zentralen Bereichen der Musikgeschichte: Musikausübung, Ausbildung, Instrumentenbau, Komposition und Musikgeschichtsschreibung.

Zum redaktionellen Mitarbeiterstab zählten mit zahlreichen Angehörigen der HfMT Köln u. a. der Redakteur des Lexikons, Dr. Florian Heesch, Doktorandinnen und studentische MitarbeiterInnen der Hochschule für Musik und Tanz Köln wie Philipp Lack, Isabel Severin, Raika Simone Maier, Anja Städtler, Katrin Losleben, Gabriela Lendle, Alan Fabian, Marie-Anne Kohl und Fachkollegen wie Winfried Bönig und Rainer Nonnenmann.

Annette Kreutziger-Herr/Melanie Unseld (Hrsg.) Lexikon Musik und Gender, 610 S., Gebunden, Kassel/Stuttgart: Bärenreiter/Metzler 2010, 89,00 Euro, ISBN: 3-476-02325-7, ISBN: 978-3-476-02325-4

www.baerenreiter.com

„Heimspiel“

Minguet Quartett am 06.07.2010 um 19:30 Uhr im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz

02.07.10

Am Dienstag, den 06.07.2010 um 19:30 Uhr tritt das in Köln beheimatete Minguet Quartett im Rahmen der Kammermusikreihe „Spitzentöne“ im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln auf. Das Publikum darf sich auf das „Streichquartett op. 64 Nr. 5 „Die Lerche“ 1790“ von Joseph Haydn, „Study IV for Treatise on the Veil 2008“ von Matthias Pinscher und das „Streichquartett op. 41 Nr. 3 A-Dur 1842“ von Robert Schumann freuen.

Das Quartett besteht in heutiger Besetzung aus Ulrich Isfort (Violine I), Annette Reisinger (Violine II), Aroa Sorin (Viola) und Matthias Diener (Violoncello). Mit Hilfe verschiedener Stipendien, Förderpreise und Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben machte sich das Ensemble im In- und Ausland einen Namen.

Namensgeber ist Pablo Minguet, ein spanischen Philosoph des 18. Jahrhunderts. Pablo Minguet bemühte sich in seinen Schriften, dem breiten Volk einen Zugang zu den schönen Künsten zu verschaffen – für das Minguet Quartett ist dieser Gedanke künstlerisches Programm.
Das Quartett wurde von namhaften Pädagogen solistisch ausgebildet. Ihr Kammermusikstudium absolvierten die Musiker u.a. beim Alban Berg Quartett an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Das Minguet Quartett zählt heute zu den international gefragtesten Streichquartetten der jüngeren Generation. Die Musik des Quartetts konzentriert sich auf die klassisch-romantische Literatur sowie auf die Musik der Moderne. Zu den bedeutendsten Projekten des Quartetts zählen die Gesamtaufnahme der Streichquartette von Wolfgang Rihm und Peter Ruzida sowie die integrale Aufführung der Quartette von Jörg Widmann.

Informationen
Eintritt: 10 Euro / erm. 5 Euro
Tickets: Karten über KölnTicket (online) und an der Abendkasse; Hochschulangehörige frei
Adresse: Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Internet: www.minguet.de

Der Körper, das Kapital

Eröffnungsfeier des Peter-Ostwald-Instituts für Musikergesundheit im Kammermusiksaal der Hochschule

23.06.10

Am Dienstag, den 29.06.2010 wird ab 13:00 Uhr das Peter-Ostwald-Institut für Musikergesundheit eröffnet. Die Eröffnungsfeier beginnt um 13:00 Uhr im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit einem offenen Austausch zwischen Studierenden und Mitarbeitern des Instituts. Anschließend (14:00 Uhr) folgt eine feierliche Eröffnungsansprache des Rektors der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Reiner Schuhenn. Im weiteren Verlauf der Feier wird eine bunte Mischung aus Vorträgen zum Thema Musikermedizin und Musikbeiträgen mit Werken von Clara und Robert Schumann dargeboten.

Künstlern werden bei Ihrer Berufsausübung psychische und physische Höchstleistungen abverlangt. Sie leiden wie keine andere Berufsgruppe unter ständigen Problemen vielfältigster Art. Ob Haltungsschäden durch einseitige Belastung, Depressionen aus der Angst zu versagen oder Gehörschäden durch extreme Lautstärken im Orchester. Peter Ostwald (Geiger, Psychiater und Psychotherapeut) nahm sich dieser Problematik an und gilt als einer der Begründer der Musikermedizin in den USA. Mit seinen Forschungsarbeiten über Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann, Waslaw Nijinski und Glenn Gould ist Peter Ostwald auf dem Gebiet der Musikermedizin bis heute wegweisend. (Die Witwe von Peter Ostwald ist anwesend.)

Oft verglichen mit den Belastungen eines Leistungssportlers, müssen Künstler ihr Leben lang die volle Leistungsfähigkeit erhalten und pflegen. Das Peter-Ostwald-Institut, Konzeption und Leitung durch Herrn Prof. Dr. med. Peer Abilgaard, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Künstlern unterstützend zur Seite zu stehen. Seit dem Jahr 1998 werden an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, speziell auf die Bedürfnisse von angehenden Berufsmusikern/-innen bzw. Berufstänzern/-innen zugeschnittene Lehrveranstaltungen angeboten. Diese vermitteln zum einen theoretische Grundlagen, wie auch praktische Fertigkeiten, die helfen, den Belastungen des Musiker- bzw. Tänzeralltags Stand zu halten.

Eintritt: frei
Adresse: Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Internet: poi.hfmt-koeln.de

Wolfgang Rihm: Jakob Lenz

Premiere der Opernproduktion der Hochschule für Musik und Tanz Köln am Donnerstag, den 17.06.2010 um 20:00 Uhr

10.06.10

Am Donnerstag, den 17.06.2010 findet um 20:00 Uhr die Premiere der Opernproduktion „Jakob Lenz“ der Hochschule für Musik und Tanz Köln in Zusammenarbeit mit den Städtischen Bühnen Münster im Energeticon Alsdorf statt. Die Produktion stellt den Beginn einer regelmäßigen Zusammenarbeit zwischen der Hochschule für Musik und Tanz Köln und dem Energeticon Alsdorf im Bereich Musiktheater dar.

Die Oper „Jakob Lenz“ zählt zu einem der meistgespielten und erfolgreichsten zeitgenössischen Musiktheaterwerken. Die Hochschule für Musik und Tanz Köln besetzt dieses künstlerisch anspruchsvolle Stück mit erfolgversprechenden Studierenden, die mit herausragender Disziplin und Einsatzbereitschaft unter der Regie von Manfred Kaderk und der musikalischen Leitung von Prof. Stephan E. Wehr zu einer erfolgreichen Aufführung beitragen. Die industrielle Kulisse des Fördermaschienhauses Alsdorf verleiht der Handlung der Oper eine besondere Note.

Das Stück befasst sich mit dem Ende des Dichters Jakob Lenz, der von Stimmen und bösen Visionen verfolgt, durchs deutsche Gebirge irrt. Von seiner Verwirrung getrieben verwechselt er ein totes Mädchen mit seiner Geliebten Frederike Brion. Er versucht dieses mit der Kraft seines Glaubens wieder zum Leben zu erwecken, als dies misslingt wird er endgültig wahnsinnig. Lenz’s Freunde, der Pfarrer Oberlin und der Philoantrop Kaufmann geben ihn auf, nachdem der Versuch, Lenz zurück ins reale Leben zu holen, scheitert.

Das Stück bekommt durch Emotionen und Stimmungen und durch das Zusammenspiel von Gesang und Lichteffekten einen unverwechselbaren Charakter.
Die Stimmen im Kopf von Jakob Lenz werden von Sängern und Sängerinnen und zwei Kindern (alle Partien werden von Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz gesungen), die hinter einer halb durchsichtigen Wand positioniert sind und je nach Emotion angestrahlt werden und mit ihrem Gesang zu Wort kommen, dargestellt.

Ausführende: Sängerinnen, Sänger und das Orchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Musikalische Leitung: Prof. Stephan E. Wehr
Inszenierung + Bühnenbild: Manfred Kaderk

Termine
17. und 18. Juni 2010 (20.00 Uhr)
20. Juni 2010 (18.00 Uhr)

Eintritt: 10 Euro / erm. 8 Euro
Tickets: Karten über Tel. 02404 59 91 10, bei der Enegeticon-
Geschäftsstelle, Carl von Ozssietzky-Straße 2, 52477 Alsdorf,
der Buchhandlung Thater Alsdorf, der Mayerischen Buchhandlung Aachen, in den Vorverkausstellen des Zeitungsverlages Aachen und an der Abendkasse
Adresse: Konrad-Adenauer-Allee 7, 52477 Alsdorf

So klingt der Sommer! Mit 5 Bühnen, 14 Stunden Musik und 30 Live-Acts überrascht die Hochschule für Musik und Tanz (HfMT) Köln am 26.06.2010 Nachbarn, Freunde, Ehemalige und Studierende mit einem Sommerfest der ganz besonderen Art.
Von 12:00 Uhr mittags bis tief in die Nacht sind Musik- und Tanzbeiträge verschiedenster Stilrichtungen auf Bühnen in und um die Hochschule live zu erleben.
Höhepunkte des Tages bilden das Eröffnungskonzert mit Madrigalchor und dem Blechbläserquintett Brassissimo (12:00 Uhr, St. Kunibert Kirche) sowie die große Operngala mit Studierenden der Gesangsklassen und dem Sommerfest Gala-Orchester (18:00 Uhr, Konzertsaal der HfMT Köln).

Zusätzlich bietet sich dem Publikum eine bunte Vielfalt an Unterhaltungen: die Studierenden der Abteilung Allgemeine Musikerziehung bieten einen musikalischen Kindertreff und entdecken und basteln mit Kindern Instrumente; die Tanzabteilung präsentiert sich mit Tanzvorstellung und Workshops; die Institute und Fachbereiche der Hochschule informieren über ihre Aufgaben und Schwerpunkte.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. So bietet zum Beispiel das Betreuungsbüro der Hochschule, das sich sonst um ausländische Studierende kümmert, in der Mensa eine Multi-Kulti-Küche mit Gerichten aus Heimatländern der Studierenden an.

Das Musikprogramm wird gänzlich von hochschuleigenen Ensembles gestaltet. Zum einen sind die großen Ensembles wie etwa der Madrigalchor, die Big Band oder der hauseigene Jazz- und Popchor Vocal Journey vertreten. Darüber hinaus haben aber auch kleinere Bands und Combos, in denen immer mindestens ein Studierender der Hochschule vertreten ist, die Möglichkeit mit ihrem musikalischen Können zu überzeugen. Dabei reicht die Spanne von klassischer bis Popmusik, von Blasmusik bis Jazz, von Neuer Musik bis Songwriting.

Den krönenden Abschluss des Sommerfestes bildet die Party in den Räumen der Hochschule, die mit Big Band, DJ und Kölsch bis 02:00 Uhr nachts zum Feiern einlädt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Über eine Berichterstattung würden wir uns freuen.

Eine echte „Band“- ein selten gewordener Glücksfall

Sebastian Sternal Trio am 08.06.2010 um 19:30 Uhr im Konzertsaal

07.06.10

In der Kammermusikreihe „Spitzentöne“ spielt das Sebastian Sternal Trio am 08.06.2010 um 19:30 Uhr im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Am Dienstag, den 08.06.2010 tritt das Sebastian Sternal Trio im Rahmen der Kammermusikreihe „Spitzentöne“ im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln auf. Dargeboten wird ansprechende Jazzmusik, die einerseits von amerikanischer Tradition und andererseits von europäischer Klassik geprägt ist. Das Trio wird unter anderem Ausschnitte ihres aktuellen Albums „Paris“ zum Besten geben.

Das Sebastian Sternal Trio setzt sich aus Sebastian Sternal ( Piano), Sebastian Klose ( Bass) und Axel Pape ( Drums) zusammen und besteht seit nunmehr 8 Jahren.
Im Jahr 2002 feierte das Sternal Trio den Landessieg beim hessischen Wettbewerb „Jugend jazzt“. Ein Jahr später wurden sie als beste Combo ausgezeichnet.

Im Jahre 2007 erhielt Sebastian Sternal den WDR Jazzpreis in der Sparte Improvisation. Er spielt seit seinem 6. Lebensjahr Klavier und studierte bei Hubert Nuss und John Taylor an der Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie in Paris bei Hervé Sellin. Ebenfalls wurde er von Persönlichkeiten wie Rob Madna, Frank Chastenier und Kevin Hays unterrichtet.
Sebastian Sternal spielte bereits mit etablierten Jazzgrößen wie Dee Dee Bridgewater, John Riley, John Ruocco und Mike Richmond. Des Weiteren übt Sternal eine Dozententätigkeit an den Musikhochschulen in Mainz, Osnabrück und Köln aus.

Sebastian Klose und Axel Pape studierten in Mainz und sind eine der gefragtesten Rhythmusgruppen im Rhein- Main- Gebiet. Klose arbeitet u.a. als Produzent für das Elektro- Musik- Kollektiv „Sugar Candy Mountain“. Pape wirkt in zahlreichen Jazz- Ensembles mit.

Informationen
Termin: 08.06.2010 um 19:30 Uhr im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Eintritt: 10 Euro/ erm. 5 Euro
Tickets: über KölnTicket und an der Abendkasse
Adresse: Hochschule für Musik und Tanz Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Internet: www.sebastiansternal.de


Liebe Pressevertreter, sehr geehrte Damen und Herren,

am 17. Juni wird das Fördermaschinenhaus in Alsdorf mit der Aufführung „ Jakob Lenz 1977/78“ der Hochschule für Musik und Tanz Köln erstmalig zur Opernbühne.

Wolfgang Rihm hat mit diesem Stück eines der erfolgreichsten Musiktheaterwerke der letzten Jahrzehnte geschaffen. Die Kammeroper entstand frei nach Georg Büchners Novelle Lenz, Text von Michael Fröhling und zählt zu den meist gespielten zeitgenössischen Musiktheaterwerken. Der Vielschichtigkeit der Hauptfigur Lenz steht die einfache Zeichnung des schulmeisterlichen Oberlins und Kaufmanns gegenüber. Sechs namenlose Sängerinnen und Sänger umkreisen Lenz als seine inneren Stimmen und Dämonen.

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln hat sich in Kooperation mit dem ENERGETICON Alsdorf und den Städtischen Bühnen Münster dieses Werkes angenommen. Studierende der Hochschule erarbeiten unter der Regie von Manfred Kaderk und der musikalischen Leitung von Stephan E. Wehr die ca. einstündige Kammeroper, deren Text von Michael Fröhling frei nach Georg Büchners Novelle „Lenz“ stammt. Die Produktion ist ein weiteres Highlight einer regelmäßigen Zusammenarbeit der Hochschule für Musik und Tanz Köln und dem ENERGETICON Alsdorf im Bereich Musiktheater. Zukünftig soll im zweijährigen Rhythmus eine Oper auf die Bühne des Fördermaschinenhauses gebracht werden.

Anlässlich dieser Opernproduktion laden wir Sie ganz herzlich zu einem exklusivem Pressegespräch mit den Organisatoren - Herrn Prof. Stephan Wehr (musikalischer Leiter) und Frau Dr. Heike Sauer (Stabsstelle PR- und Veranstaltungsorganisation) sowie den Mitwirkenden der Musikhochschule - ein.

Termin
Mittwoch, den 09. Juni um 14.00 Uhr
im Fördermaschinenhaus, ENERGETICON
Konrad-Adenauer-Allee 7, Alsdorf

Im Vorfeld - ab 13.30 Uhr - haben Sie bereits Gelegenheit alle Akteure bei den ersten Proben live zu erleben und zu fotografieren.

Über Ihr Erscheinen und eine anschließende Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.

Bitte teilen Sie Frau Daniela Kenning bis zum 08.06.2010 unter der Tel.: 02404-5991110 oder per e-mail: daniela.kenning@energeticon.de mit, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen können.

Berufung von Gabriele Rech zur Professorin für szenischen Unterricht

Einladung zum Pressegespräch, 19.05.2010, Standort Aachen

11.05.10

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Sommersemester 2010 hat Gabriele Rech eine Professur für szenischern Unterricht und Projektkoordination an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Standort Aachen, erhalten.
Mit der Besetzung dieser Stelle setzt die Hochschule für Musik und Tanz Köln einen wesentlichen Aspekt der in den Zielvereinbarungen mit dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW vereinbarten Punkte zur Festigung des Standortes Aachen im Bereich der Opernausbildung um.

Gabriele Rech, geboren in Duisburg, studierte Germanistik und Anglistik an der Ruhruniversität Bochum. Nach der ersten Staatsprüfung und anschließender Magisterprüfung in Neu- und Altgermanistik und Anglistik assistierte sie zunächst am Schauspielhaus Neuss in der Dramaturgie und Regie später am Musiktheater im Revier. Es folgen über 50 Operninszenierungen als freischaffende Regisseurin in Deutschland und im Ausland. Nächste Inszenierungen sind "Elektra" am Teatro Massimo Bellini in Catania und an der Oper Köln.
Gerne möchten wir Ihnen Frau Prof. Rech in einem Pressegespräch vorstellen und die zukünftigen Vorhaben der Hochschule für Musik und Tanz Köln im Bereich der Opernarbeit skizzieren.

Bitte teilen Sie uns bis zum 17. Mail 2010 unter der Tel.: 0221-912818-105 oder per e-mail: heike.sauer@hfmt-koeln.de mit, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen können.

Termin

19. Mai 2010, 13.00 Uhr, Raum 001
Hochschule für Musik und Tanz Köln
Standort Aachen
An den Frauenbrüdern 1
52064 Aachen

„Wäre ich allmächtig, ich könnte das Leiden nicht ertragen“

Die Kammeroper „Jakob Lenz“ von Wolfgang Rihm im ENERGETICON Alsdorf

07.05.10

Mit der Oper „Jakob Lenz“ hat Wolfgang Rihm wohl eines der erfolgreichsten Musiktheaterwerke der letzten Jahrzehnte geschaffen. Anlässlich der Hamburger Uraufführung 1979 äußerte der Komponist: "Eine Person wie Jakob Lenz auf der Bühne ist kompliziert allein dadurch, weil sie selbst mehrere Bühnen in sich birgt. Diese ständig präsenten Bühnen muss die Musik repräsentieren." Dass ihm dies glänzend gelungen ist, bezeugen Hunderte von Aufführungen während der seither verstrichenen 27 Jahre.


Die Hochschule für Musik und Tanz Köln hat sich in Kooperation mit dem ENERGETICON Alsdorf und den Städtischen Bühnen Münster nun ebenfalls dieses Werkes angenommen. Studierende der Hochschule erarbeiten unter der Regie von Manfred Kaderk und der musikalischen Leitung von Stephan E. Wehr die ca. einstündige Kammeroper, deren Text von Michael Fröhling frei nach Georg Büchners Novelle „Lenz“ stammt.



Am Sturm-und-Drang-Dichter Jakob Michael Reinhold Lenz versucht Georg Büchner zu verdeutlichen wie schöpferische Menschen am Beschreiben des Daseins erkranken, welche schizophrenen, jedoch sehr kreativen und klarsichtigen Symptome sie dabei zeigen. Die eindringliche Musik von Wolfgang Rihm konzentriert den Text von Büchner. Sie führt die unauflöslichen Gegensätze zusammen, an denen Lenz leidet und skizziert die wimmernden, hohlen, scheinbar beruhigenden Stimmen, die auf ihn eindringen. Eindrucksvoll beschreibt die Musik vor allem jene "entsetzliche Stimme, die um den ganzen Horizont schreit, und die man gewöhnlich Stille heißt", von der Lenz fürchtet, dass nur er sie höre.

Die Produktion ist der Beginn einer regelmäßigen Zusammenarbeit der Hochschule für Musik und Tanz Köln und dem ENERGETICON Alsdorf im Bereich Musiktheater. Zukünftig soll im zweijährigen Rhythmus eine Oper auf die Bühne des Fördermaschinenhauses gebracht werden.

Ausführende: Sängerinnen, Sänger und das Orchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Musikalische Leitung: Prof. Stephan E. Wehr
Inszenierung + Bühnenbild: Manfred Kaderk

Termine
17. und 18. Juni 2010 (20.00 Uhr)
20. Juni 2010 (18.00 Uhr)

Eintritt: 10 Euro / erm. 8 Euro
Tickets: Karten über Tel. 02404 59 91 10, bei der Enegeticon-
Geschäftsstelle, Carl von Ozssietzky-Straße 2, 52477 Alsdorf,
der Buchhandlung Thater Alsdorf, der Mayerischen Buchhandlung Aachen, in den Vorverkausstellen des Zeitungsverlages Aachen und an der Abendkasse
Adresse: Konrad-Adenauer-Allee 7, 52477 Alsdorf

7. Sinfoniekonzert des Orchesterzentrum | NRW

Mit Dirigent Julien Salemkour und Trompeter Reinhold Friedrich

03.05.10

Es ist eine klangvolle Tradition: Das Gastspiel des Sinfonieorchester Orchesterzentrum|NRW im Konzerthaus Dortmund. Schon in einem Monat ist das inzwischen 7. Sinfoniekonzert zu hören. Am 31. Mai 2010, um 20 Uhr spielen die Studierenden des Orchesterzentrum|NRW ein anspruchvolles Programm, das auch Maurice Ravels „Rhapsodie Espagnole“ umfasst.

Am Pult steht Julien Salemkour, der seit 2001 Assistent von Daniel Barenboim an der Berliner Staatsoper Unter den Linden ist und kürzlich sein Debüt an der Metropolitan Opera in New York gab. Der Dirigent wird eine Woche lang mit dem fast 80 jungen Musikern des Sinfonieorchesters arbeiten, um das Publikum im Konzerthaus Dortmund mit hervorragenden Leistungen zu über-zeugen. Das Sinfonieorchester Orchesterzentrum|NRW bilden die Studierenden des Master-studiengangs „Orchesterspiel“. Es wird somit für jede Arbeitsphase neu zusammengesetzt.

Der Trompeter Reinhold Friedrich tritt als Solist bei der Uraufführung von „Fanfare en forme de palimpseste“ aus der Feder von David Coleman auf. Der Musiker gastierte seit seinem Erfolg beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD auf allen wichtigen Bühnen der Welt und ist derzeit Solo-Trompeter im neugegründeten Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado.

Karten für das Sinfoniekonzert kosten 11,90 Euro (ermäßigt 6,20 Euro) und sind über die Website und die Ticket-Hotline 0231-22696-200 erhältlich.

The Fairy Queen

Semiopera von Hernry Purcell am 30.04.2010 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln

21.04.10

Die Semi-Opera The Fairy Queen von Henry Purcell wird am 30. April 2010 unter der Leitung von Richard Gwilt (Professor für Barockvioline und  Barockviola) im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln aufgeführt. Mitwirkende sind Studierende des Gesangsfachbereichs sowie das Barockorchester des Instituts für Alte Musik der Hochschule und Gäste.
Sarah Egdar, Spezialistin für Historisch-Barocke Tänze, choreographiert die Tanzszenen.

Henry Purcell hat seine „Fairy Queen”-Partitur 1692 auf eine Bearbeitung von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum” geschrieben. Wie der Name „Semi-Opera“ schon sagt, werden zusätzlich zu dem Element Oper - der damaligen Mode entsprechend - die Sparten Schauspiel und Tanz in das Werk integriert. Für die Studierenden der Hochschule bietet die Einstudierung des Werkes somit interessante Erfahrungen im Zusammenspiel unterschiedlicher Genres.
Außer dem bewegten Element des Tanzes ist die Aufführung in der Kölner Hochschule jedoch konzertant.

Ort: Konzertsaal der HfMT Köln
Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt frei

Neues Tonstudio an der HfMT Köln eröffnet

Eröffnung des Tonstudios am 16. April 2010

16.04.10

Am 16. April 2010 wurde an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ein neues Tonstudio eröffnet. Neben der Dokumentation herausragender Leistungen von Studierenden und dem Mitschnitt von größeren Veranstaltungen und Projekten steht die praxisorientierte Umsetzung des „Master of Production“, der seit dem Wintersemester 2008/09 als Studiengang an der Hochschule angeboten wird, als eine der zentralen Aufgaben des Studios im Vordergrund.

Die Studierenden des Masterstudiengangs beschäftigen sich sowohl mit der musikalisch-technischen wie auch mit der ökonomischen Seite von Musikproduktion und –vermarktung sowie mit den Feldern Urheberrecht, Vertragsrecht und Leistungsschutzrecht. Zukünftig betreuen sie in musikalischer wie technischer Hinsicht die Produktionen im jetzt hochschuleigenen Studio und arbeiten mit bei der Veröffentlichung auf dem in Gründung befindlichen digitalen Label der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
Über diese beiden Aufgaben hinaus unterstützt die Hochschule durch das Tonstudio im Rahmen freier Kapazitäten das Erstellen von Bewerbungs- und Wettbewerbs-Demos von Studierenden.

Der oben beschriebene Zweck des Studios erforderte zum einen den Einsatz einer zeitgemäßen Technik, die zum großen Teil durch Hochschulbaufördermittel, nach Begutachtung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert werden konnte; zum anderen bauliche Veränderungen, die akustisch optimale Abhörmöglichkeiten bieten sowie Aufnahmeräume für Ensembles und Solisten.
Hierzu wurden mehrere Standorte innerhalb des Gebäudes der Hochschule untersucht. Letztlich wurde ein Bereich neben dem Kammermusiksaal ausgewählt, um diesen Saal als wesentlichen Aufnahmeraum in unmittelbarer Nähe nutzen zu können. Im Zusammenhang mit der Einrichtung des Tonstudios wurde auch die Akustik des Kammermusiksaals neu ausgerichtet und ein Raum geschaffen, in dem nunmehr die Präsentation eines breiteren Musikspektrums möglich ist.

Das neue Tonstudio der Hochschule stellt somit die Möglichkeit dar, den Studierenden einen praxisorientierten Einblick in moderne Produktionstechnologien zu vermitteln und durch professionelle Audio-Aufzeichnungen Strategien zur Selbstkontrolle, zur Vermarktung und Verbreitung von Musik aufzuzeigen. Durch die Integration des Studios in den Studienverlauf, können auch komplexere musikalische Zusammenhänge erarbeitet und unter „Echtbedingungen“ mit Hilfestellung eines Tontechnikers realisiert werden.

Einweihung des neuen Tonstudios

Freitag, 16. April 2010

06.04.10

Im kommenden Sommersemester wird die Hochschule für Musik und Tanz Köln mehrere lang geplante Einrichtungen feierlich in Betrieb nehmen können.

Der Reigen dieser Neuerungen wird eröffnet am Freitag, 16. April 2010, mit der Einweihung des neuen Tonstudios, mit dessen Hilfe nun der Master of Production hier im Hause umgesetzt werden kann. Außerdem steht der Saal künftig Studierenden aller Fachbereiche für Aufnahmeproduktionen zur Verfügung.

In einem Pressegespräch möchten wir am 16. April, 18.00 Uhr, Raum 14 (Zwischengeschoss) über die baulichen Veränderungen, die Funktionen und die Vorhaben in Zusammenhang mit unserem neuen Tonstudio informieren. Im Anschluss bieten wir einen Besichtigungsrundgang durch das Tonstudio und den baulich veränderten Kammermusiksaal an.

Bitte teilen Sie uns bis zum 14. April 2010 unter der Tel.: 0221-912818-105 oder der e-mail: heike.sauer@hfmt-koeln.de mit, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen können.

Anja Harteros bekommt Kölner Opernpreis

Feierliche Verleihung am 17. April 2010 in Köln

05.03.10

Die Sopranistin Anja Harteros erhält den mit 10.000 Euro dotierten Kölner Opernpreis. Die Sängerin ist damit die erste Preisträgerin des vom Vereins der Freunde und Förderer Kölner Kultur e.V. gestifteten Preises, der herausragende künstlerische Persönlichkeiten aus dem Bereich der Oper ehren soll. Anja Harteros studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Professorin Liselotte Hammes. Sie zählt heute zu den weltweit gefragtesten Sängerinnen ihres Faches und ist auf allen großen Konzert- und Opernbühnen zu erleben.

Bereits während ihres Studiums führten Anja Harteros, die als Tochter eines griechischen Vaters und einer deutschen Mutter in Bergneustadt geboren wurde, erste Engagements ans Musiktheater Gelsenkirchen und an die Oper Bonn. Die internationale Karriere begann 1999 mit dem Gewinn des „Cardiff Singer of the World“ Wettbewerbes und brachte die Künstlerin binnen kürzester Zeit auf alle bedeutenden Bühnen der Welt: die Metropolitan Opera, Mailänder Scala, Royal Operahouse Covent Garden London, die Staatsopern in München, Wien, Berlin, Hamburg und Dresden, an die Opernhäuser in Florenz, Amsterdam, Paris, Genf, Tokyo u.a. sowie den Salzburger Festspielen.
Anja Harteros arbeitet mit namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, Ivor Bolton, Sir John Eliot Gardiner, Marek Janowski, Mariss Jansons, James Levine, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Kent Nagano, Sir Roger Norrington, Antonio Pappano und Christian Thielemann zusammen.

Ihr vielseitiges Opernrepertoire umfasst Partien wie Mimì („La Bohème“), Elisabetta („Don Carlos“), Desdemona („Otello“), Amelia („Simon Boccanegra“), Alice Ford („Falstaff“), Micaëla („Carmen“), Fiordiligi („Così fan tutte“), Contessa („Le nozze di Figaro“), Donna Anna („Don Giovanni“), Elettra („Idomeneo“), Agathe („Der Freischütz“), Eva („Die Meistersinger von Nürnberg“), Elisabeth („Tannhäuser“), Elsa („Lohengrin“) sowie die Titelpartienin „Alcina“, „Arabella“ und „La Traviata“.

In Anerkennung ihrer herausragenden künstlerischen Leistungen wurde ihr im Juli 2007 der Titel der Bayerischen Kammersängerin verliehen. Auf CD oder DVD erschienen sind „La Traviata“ und „Alcina“, „Idomeneo“, Mozart-Arien sowie Strauss „Vier letzte Lieder“.

Weitere Informationen über Anja Harteros
Künstleragentur Seifert
Postfach 38 02 57, D-14112 Berlin
Fon:
Elisabeth Seifert+49 30 8319 0386
SebastianSeifert+49 30 8319 0387
Fax:+49 30 8319 0388

Weitere Informationen über den Kölner Opernpreis
Helmut Schmidt
Verein der Freunde und Förderer Kölner Kultur e.V.
Fon: +49 173 5122 533

Die Hochschule trauert um Prof. Jürg Baur

Jürg Baur (1918 – 2010)

09.02.10

Mit großer Trauer nimmt die Hochschule für Musik und Tanz Köln Abschied von Professor Jürg Baur (1918 – 2010).

Jürg Baur war von 1971 bis 1990 Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und gehörte an der Hochschule zu den prägenden Künstlerpersönlichkeiten der Nachkriegszeit.
Er setzte mit seinen Unterrichtsmodellen Maßstäbe, die bis heute Gültigkeit haben, und hat zahlreiche Komponistengenerationen gefördert und nachhaltig geprägt.

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren und verneigt sich vor ihm in Dankbarkeit.

Für den Senat der Hochschule für Musik und Tanz Köln:
Professor Reiner Schuhenn
Rektor

09.02.10

Der MA Tanzwissenschaft bietet in direkter Kooperation mit dem Deutschen Tanzarchiv Köln und im Kontext der Ausbildung von Tänzern und Tänzerinnen ein vertiefendes, forschungsorientiertes und herausforderndes Studium der Tanzwissenschaft an. Köln ist damit nicht nur einer der wenigen Orte in Deutschland, in denen man Tanzwissenschaft als eigenständiges Fach studieren kann, sondern der 4-semestrige MA-Studiengang zeichnet sich hier auch durch ideale Möglichkeiten des historischen Forschens aus und fördert zugleich den Transfer zwischen Theorie und Praxis.

Der Studiengang richtet sich an hoch motivierte, theoretisch reflektierende und eigenständig arbeitende Studierende. Der MA-Tanzwissenschaft vermittelt eine wissenschaftliche Methodenvielfalt und ein kritisches und selbstreflexives Verständnisses von Wissenschaft, denn im Vordergrund des 4-semestrigen MA-Studiengangs stehen die Auseinandersetzung mit komplexen historischen, ästhetischen und sozialen Forschungsperspektiven auf Tanz. Abgerundet wird das Studium durch praktische Projekte im Bereich der Choreografie, Dramaturgie wie auch im Archiv und durch Publikationsvorhaben. Der Studiengang verknüpft dabei eine innovative und sich selbst reflektierende Wissenschaft mit dem Bereich der Kunst durch Lehrformate, die die Grenzen zwischen beiden Feldern produktiv befragen und aufheben.
Die Einführung des MA Tanzwissenschaft rundet somit das Profil und die Stärkung der Tanzwissenschaft ab, die durch die Wiederbesetzung der Professur für Tanzwissenschaft durch Prof. Dr. Yvonne Hardt und die Einführung des Promotionsrechts für Tanzwissenschaft (die erstmalig in Deutschland ist) an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ermöglicht wurde. Die Hochschule fördert somit einen der innovativsten und aufstrebenden Wissenschaftsbereiche, denn Tanzwissenschaft wird hier als ein transdisziplinäres Phänomen begriffen. Die analytische Auseinandersetzung mit Körper, Bewegung und Performance tangieren neben ästhetischen auch Fragen sozialer, naturwissenschaftlicher, medientechnischer und ethischer Art. Der MA-Studiengang bietet damit ein Studium sowohl für jene, die sich für eine wissenschaftliche Karriere qualifizieren möchten (auch über die Bereiche des Tanzes hinaus) und zielt jedoch auch darauf hin, Experten für das weitere Feld des Tanzes auszubilden, das sich selbst immer mehr durch eine stärkere Theoretisierung auszeichnet.

Die Stärkung der Tanzwissenschaft gehört zudem in den Kontext der Profilierung des 2008 etablierten Zentrums für Zeitgenössischen Tanz als ein transdisziplinäres Zentrum für die Erforschung von Tanz. Aufgebaut wird der neue Studiengang hier von Prof. Dr. Yvonne Hardt, die bereits an der Freien Universität Berlin an dem Aufbau eines MA-Studienganges beteiligt war und die nach ihrer Berufung an die University of California, Berkeley nun auch in Köln Tanzwissenschaft und praktische tänzerische und choreografische Arbeit verbindet.

Bewerbung für den MA-Tanzwissenschaft bis zum 01.07.2010 (für das Wintersemester 2010/11) bitte senden an:

Studiensekretariat der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Unter Krahnenbäumen 87
50668 Köln

Weitere Informationen u.a. zu den Zulassungsbedingungen und Bewerbungsverfahren finden sie hier.

Interessenten für den MA-Studiengang Tanzwissenschaft oder die Promotion im Fach Tanzwissenschaft können sich auch melden bei: Yvonne.Hardt@hfmt-koeln.de.

Pressegespräch: Von Wolfgang Amadeus Mozart bis Jörg Widmann

Die Neue Kammermusikreihe „Spitzentöne“ startet am 19. Januar 2010 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit dem Xyrion-Trio

06.01.10

Am 19. Januar startet mit dem Xyrion-Trio (Ida Bieler, Violine - Maria Kliegel, Violoncello - Nina Tichman, Klavier) eine neue Konzertreihe unter dem Titel „Spitzentöne“ an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Mit dieser Reihe möchte die Hochschule das musikalische Angebot auf dem Gebiet der klassischen und modernen Kammermusik in Köln bereichern und neue Akzente setzen. Jährlich sind sechs bis acht Konzerte geplant, in denen neben Studierenden, die kurz vor ihrem Examen stehen, vor allem Absolventen und Dozenten interessante kammermusikalische Programme präsentieren.

Alle Ensembles können bereits auf nationale und internationale Erfolge verweisen und verdeutlichen, auf welch hohem künstlerischem Niveau an der Hochschule für Musik und Tanz Köln gelehrt und studiert wird. In diesem Jahr werden neben dem Xyrion-Trio, das Trio con brio, das Sternal Trio, das Minguett Quartett, das Amaryllis Quartett, das Alliage Quintett und ein eigens für die Reihe zusammengestelltes Quartett aus Dozenten und Dozentinnen der Hochschule zu hören sein.

Initiiert wurde die Reihe vom Verein der Freunde und Förderer der Hochschule, der auch die Finanzierung gewährleistet. Die Schirmherrschaft über das Projekt hat das „Alban Berg Quartett“, das bereits viele Jahre an der Hochschule für Musik und Tanz Köln unterrichtet.

Gerne möchten wir Sie in einem Pressegespräch am

13. Januar 2010, 12:00 Uhr
Raum 14 (Zwischengeschoss)
Hochschule für Musik und Tanz Köln
Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

über die neue Reihe – die mitwirkenden Ensembles und das Programm – informieren.

Anwesend sind der Rektor der Hochschule Prof. Reiner Schuhenn und der Vorsitzende des Fördervereins Dr. Wolfram Nolte.

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

 

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